DVDs: Jessica Schwarz

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Warum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken - Benno FürmannWarum Männer nicht zuhören und Frauen schlecht einparken
Benno Fürmann, Jessica Schwarz, Matthias Matschke

DVD, 5. Juni 2008
     Verkaufsrang: 240      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 15,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Eine Frau spricht rund 20.000 Wörter pro Tag. Ein Mann reagiert darauf in aller Regel mit einem aussagekräftigen „Hmhm“ und konzentriert sich auf die Fußball-Übertragung. Auf hinterhältigste Weise hat die Evolution seit der Steinzeit dafür gesorgt, dass die Differenzen zwischen den Geschlechtern faktisch unüberbrückbar sind. Was ist geschehen?

Schauen wir uns zwei Beispiele an: Jan (BENNO FÜRMANN) ist muskulös, beruflich erfolgreich, ein Frauenschwarm und eingefleischter Hertha-Fan. Katrin (JESSICA SCHWARZ) ist unfassbar attraktiv, ebenso erfolgreich, eine Power-Frau und unverbesserliche Romantikerin. Sie könnten das perfekte Paar sein. Doch warum springt Jan dann auf primitivste sexuelle Schlüsselreize an - wie z. B. das sensationelle Dekolleté seiner Sekretärin Angie (NADJA BECKER)? Wieso ist Katrin zu hochintelligenten mehrspurigen Denkleistungen fähig, aber dennoch anfällig für die offensichtliche Balz des Leitwolfs Jonathan (UWE OCHSENKNECHT)? Dass Mann und Frau verhaltenspsychologisch in völlig unterschiedlichen Universen leben, sehen wir exemplarisch an diesen beiden Vorzeige-Modellen ihrer Spezies, die trotz aller modernen Umwelteinflüsse und ihrem gesunden Menschenverstand immer wieder in die Verhaltensmuster ihrer urzeitlichen Vorfahren verfallen. Und wieder stellt sich die Frage: Haben wir denn gar nichts dazugelernt?!

WARUM MÄNNER NICHT ZUHÖREN UND FRAUEN SCHLECHT EINPARKEN - der Titel ist Programm: Dieser Lehrfilm erläutert mit viel Witz und wissenschaftlich-amüsanten Fakten die evolutionsbedingten Unterschiede zwischen Mann und Frau. Nach den internationalen Bestsellern von Allan & Barbara Pease inszeniert Leander Haußmann (SONNENALLEE, HERR LEHMANN, NVA) einen liebe- und lustvollen Blick auf unsere kleinen und großen Macken, spielt virtuos mit Geschlechter-Klischees und untermauert die Erkenntnis, dass sich seit der Steinzeit in der Beziehung von Männern und Frauen dann doch nicht allzu viel geändert hat.

Benno Fürmann (DIE WILDEN HÜHNER, NACKT) und Jessica Schwarz (DAS PARFUM - DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS, DER ROTE KAKADU) spielen die Alphatierchen Jan und Katrin, die jedem Evolutionsbiologen und Verhaltenspsychologen pure Freude bereiten würden. An ihrer Seite glänzen Matthias Matschke (VOLLIDIOT, WAS TUN, WENN'S BRENNT?, ROSA ROTH: DER TAG WIRD KOMMEN) und Annika Kuhl (NVA, DR. PSYCHO) als enervierend glückliches Vorzeige-Pärchen, das trotz großer Liebe auf eine nicht minder große Krise zusteuert.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Ein Sachbuch zum Lachen      4 von 5 Punkten
Als ich sah, dass das Sachbuch "Warum Männer nicht..." verfilmt wurde, dachte ich oh mein Gott, was soll dabei heraus kommen?!

Ich sollte mich irren! Herausgekommen ist ein witziger Film mit vielen Wahrheiten und überraschenden Wendungen und Irrtümern, wie sie tagtäglich in unserem Leben vorkommen.

Die schauspielerischen Leistungen überzeugen, man bekommt viel zu Lachen und auch den ein oder anderen Einblick in die "Seelenwelt" des anderen Geschlechts. Die zwischendurch etwas übertriebenen Szenen kann man leicht übersehen, gehören sie doch zur Handlung des Films.

Ein netter unterhaltsamer Abend ist auf jeden Fall garantiert. Viel Spass beim Schauen!


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Kammerflimmern - Matthias SchweighöferKammerflimmern
Matthias Schweighöfer, Jessica Schwarz, Jan Gregor Kremp

DVD, 8. September 2005
     Verkaufsrang: 790      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Das Kammerflimmern als Vorzeichen des Herzstillstands markiert die Grenze zwischen Leben und Tod, und das gleichnamige Regiedebüt von Jung-Filmemacher Hendrik Hölzemann (Drehbuch-Autor von Nichts Bereuen) schickt den Zuschauer ebenfalls auf eine grenzwertige Erfahrung: Der Held von Kammerflimmern ist der traumatisierte Rettungssanitäter Crash (mit gewohnt stiller Intensität: Matthias Schweighöfer), und dessen Berufsalltag fängt Hölzemann - geprägt von seinen eigenen Erlebnissen als Rettungs-Zivi - mit schonungsloser Direktheit ein.

Tod, Elend und Verzweiflung lauern hier an jeder Ecke, die nächste, selbstzerstörte Existenz im Todeskampf ist immer nur wenige Filmminuten entfernt. In diese Welt ohne Freude und Hoffnung platzt für Crash die (wortwörtlich) Frau seiner Träume, November (Jessica Schwarz, erneut fast beängstigend gut und kraftvoll) - doch auch sie ist bei weitem nicht frei von Leid: Hochschwanger lernt sie Crash bei der (nicht erfolgreichen) Rettung ihres drogensüchtigen Freundes kennen. Nicht die beste Ausgangssituation für eine gemeinsame Zukunft, aber in Kammerflimmern ist ohnehin alles außergewöhnlich - vor allem die Liebesgeschichte. Mit dem Elan und Mut des Jungfilmers, der nichts bereuen und vor allem nichts so machen will wie die anderen, verabschiedet sich Hölzemann aus vollster Überzeugung von gängigen Konventionen und konfrontiert seine Zuschauer mit Figuren und Szenarien, wie man sie so vielleicht noch nie in einem Film gesehen hat. Das ist in seiner Grenzwertigkeit vielleicht nicht Jedermanns Sache, aber definitiv ein Filmerlebnis, dass sich nachhaltig ins Gedächtnis brennt. -- Frank-Michael Helmke

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)

...      5 von 5 Punkten
Der beste deutsche Film den ich je gesehen habe !
-Hammerschauspieler
-hammermusik
-hamerstory

kurz :hammerfilm den man gesehen haben sollte !


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Nichts bereuen - Daniel BrühlNichts bereuen
Daniel Brühl, Jessica Schwarz, Denis Moschitto

DVD, 11. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 766      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Nichts bereuen, der Titel von Benjamin Quabecks Filmdebüt, ist Programm. So wie sein ziemlich gebrochener Held, der Wuppertaler Zivildienstleistende Daniel, folgt auch der junge Regisseur ohne jedes Bedauern oder jeden Zweifel seinem Gefühl. Diese ganz bewusste Kompromisslosigkeit verleiht dem Film seine Authentizität, aber auch eine Radikalität, die ihn in einigen Momenten nur schwer erträglich macht. Jeder Erwachsene kennt und versteht die Schmerzen und die Verwirrungen, die mit dem Ende der Jugend einhergehen, zumindest in einem gewissen Maße. Nur führen sie Daniel zu Handlungen, die auch beim besten Willen nicht mehr zu tolerieren sind. Letztlich mag alles, was hier geschieht, absolut konsequent sein, aber das macht es nicht weniger unangenehm.

Eigentlich ist Daniel (Daniel Brühl) ein ganz normaler 19-Jähriger, der nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Luca (Jessica Schwarz), das Mädchen, das er über alles liebt, das aber seine Gefühle nicht erwidert, geht für eine Zeit nach Amerika; und Daniel steckt fest in der Enge seiner Heimatstadt, zumal ihm sein Vater eine ungeliebte Zivildienststelle in der evangelischen Gemeinde besorgt hat. Bei seinem ersten Versuch, wenigstens symbolisch auszubrechen, lernt er die Altenpflegerin und Krankenschwester Anna (Marie-Lou Selem) kennen, die Gefallen an ihm findet und ihm eine neue Zivildienststelle verschafft. Aber auch ihre Zuneigung kann Daniel keine Richtung für sein Leben geben. Sein Verhalten wird immer egozentrischer und rücksichtsloser, bis es schließlich in einem so brutalen wie sinnlosen Überfall auf eine Tankstelle gipfelt.

Anders als Daniel, dessen Verweigerung jeglicher Reue den Zuschauer endgültig gegen ihn aufbringt, muss sein Schöpfer Benjamin Quabeck tatsächlich nichts bereuen. Die Konsequenz, mit der er Daniel seinen selbst gewählten Weg in eine emotionale Wüstenlandschaft und damit in die absolute Einsamkeit gehen lässt, erfordert einen Mut, den die wenigsten Filmemacher aufbringen. Er riskiert, dass wir mit der Hauptfigur auch den Film ablehnen, aber selbst in einer solchen Ablehnung steckt noch eine Erkenntnis.

Nichts bereuen konfrontiert uns mit der dunklen, zerstörerischen Seite des Erwachsenwerdens, der wir meist völlig hilflos gegenüberstehen. Und auch wenn man fast außer sich gerät angesichts Daniels sinnlosen Verhaltens, so muss man doch zugeben, dass es einer inneren Logik folgt. Benjamin Quabeck erklärt diese Logik nicht weiter und versucht erst gar nicht, sie zu durchbrechen, aber das ist auch nicht die Aufgabe eines Filmemachers. Er hat stattdessen einen Stil und Bilder gefunden, die Daniels innere Leere auf der einen und Annas hilflose Verzweiflung auf der anderen Seite in jedem Moment des Films sichtbar machen. Wie man mit ihnen fertig werden kann, das muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. --Sascha Westphal

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)

Wie im Leben      4 von 5 Punkten
Hier sieht man, wie mn am Leben vorbei leben kann. Es ist nciht einfach als junger Mensch das Leben zu fassen. Herforagende Schauspieler, sehr gute Story


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Der Liebeswunsch - Jessica SchwarzDer Liebeswunsch
Jessica Schwarz, Ulrich Thomsen, Tobias Moretti

DVD, 19. Juni 2008
     Verkaufsrang: 1122      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 13,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Selbstgemachte Tragödie      5 von 5 Punkten
Auf der Hülle steht, es geht um eine "Menage à Quatre".

Doch ich finde, es ist vor allem eine Tragödie über ein Mädchen, das sich so sehr Liebe und Verzauberung wünscht und sich mit dem Banalen des Alltags nicht zufrieden geben will. Leider heiratet sie viel zu schnell einen zwanghaften, völlig verklemmten Richter, der sie behandelt wie ein Erzieher, nicht wie ein Liebhaber. Ausgehungert nach Leidenschaft und Liebe wirft sie ihr ganzes Herz dem Chirurgen Jan vor die Füsse. Viel zu viel interpretiert sie in diese Affäre mit ihm hinein. Er lacht über sie, erschrickt über ihre tiefen Gefühle, verlässt sie, weil er weiß, dass er ihre Gefühle nicht einmal im Ansatz erwidern kann. Er empfindet nur Lust, nicht Liebe. Sein Weltbild hat er ihr ja an einer Stelle des Filmes mitgeteilt: "In der Natur gibt es keine Hoffnung und kein Mitleid, nur Vergessen. Deshalb muss man ja versuchen,so viel Spaß wie möglich im Leben zu haben."

Ich fühle mit diesem Mädchen, das niemand in ihrem Umfeld versteht. Eine Portion Pragmatismus hätte ihr sicher gut getan:
Man muss eben auch seine Gefühle ein Stück weit mit dem Verstand koppeln.
Sich einfach treiben zu lassen ist selbstzerstörerisch.







Der Rote Kakadu - Max RiemeltDer Rote Kakadu
Max Riemelt, Jessica Schwarz, Ronald Zehrfeld

DVD, 18. August 2006
     Verkaufsrang: 144      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

"Shoud I Stay or Should I go?"      5 von 5 Punkten
O.k. Die Textzeile stammt im Original aus einem Song von "The Clash", noch dazu aus dem Jahr 1981 - und trotzdem, die Frage beschreibt die Stimmung des Filmes "Der Rote Kakadu", so denke ich zumindest, ganz treffend....

Die Handlung spielt in der DDR des Frühjahres 1961, der Mauerbau rückt, von der Jugend der Deutschen Demokratischen Republik gänzlich unvermutet, immer näher - die Mausefalle Sozialismus droht endgültig zuzuschnappen - vor diesem Hintergrund schicken die Filmemacher u.a. das Landei Siggi ins Rennen - aus der Provinz nach Dresden verschlägt es den angehenden Bühnenbildner....

Es knirscht im Gebälk der noch jungen DDR, zahlreich kehren immer größer werdende Teile der Bevölkerung dem Arbeiter- und Bauernstaat den Rücken - im ersten Jazzkeller der DDR -"Roter Kakadu"- leben die bislang verbleibenden Querdenker jener Zeit ihren Traum von Individualismus - diese exklusive Gruppe macht sich somit jedoch zur Zielscheibe der linientreuen Genossen...

Hatte "Good Bye, Lenin!" noch zahlreiche Lacher zur Hand, um in bewegten Bildern eine Art Grabrede auf den "Real existierenden Sozialismus" zu halten, wird mit dem Film "Der Rote Kakadu" die Freiheit beerdigt und eben jener Sozialismus aus der Taufe gehoben, "beschützt" durch Einschüchterung und letztlich Abschottung... - ein wirklich sehenswerter Film, in dem man Fiktion und Wirklichkeit eng und glaubwürdig miteinander verwoben hat!




Ein sehr guter Film - leider mit schlechtem Ton      4 von 5 Punkten
Der Film ist für mich einer der besten über die DDR-Zeit. Atmosphärisch dicht, sehr gute Schauspieler, viele wirklich bemerkenswerte Bildeinstellungen, eine moderne unkonventionelle Regie. Er bringt sehr authentisch die Stimmungslage in der DDR der frühen 60er Jahre rüber. Insgesamt wirklich sehr gut und sehenswert....
Wäre da nicht die schrecklich schlechte, dilettantische Tonqualität, die das Anhören und Verstehen teilweise sehr erschwert.

"Rübermachen", Rock'n Roll und die Mauer      5 von 5 Punkten
Der Regisseur Dominik Graf hat sich zuletzt mit "Der Felsen" als Autorenfilmer hervorgetan, jedoch ist sein Film "Der rote Kakadu" gelungenes Unterhaltungskino aus Deutschland mit genau der richtigen Portion Tiefgang.
Im Zentrum steht die sich langsam entwickelnde und schließlich zur Dreiecksbeziehung werdende Freundschaft von Siggi, Luise und Wolle. Historisch werden die wenigen Monate von Gagarins Raumflug im April 1961 bis zum Mauerbau im August desselben Jahres erzählt: Der zeichnerisch begabte Siggi jobbt am Dresdener Theater als Kulissenmaler und will an der Theaterhochschule Bühnenbild studieren; Hals über Kopf verliebt er sich in Luise, eine talentierte junge Lyrikerin, die jedoch nicht verlegt wird, weil ihre Texte als dekadent gelten. Luise indes ist verheiratet, und zwar glücklich, mit Wolle, einem sorglosen und draufgängerischen, stets einnehmend-charmanten jungen Mann, der gerne über die Stränge schlägt und Luise nicht immer treu ist. Arbeit und Freizeit, Musik und Kunst, Liebe und Freundschaft, Utopien und reale Politik alles verzahnt sich zu vielfältigen Ereignissen und Erlebnissen, die vom gnadenlosen Metrum der stets kürzer werdenden Spanne bis zum Bau der Mauer taktiert werden.
Es ist ein Film über intensives Leben, über eine weltpolitisch spannende Zeit und natürlich ein Stück DDR-Geschichte. Es wird zwar lange nicht die Differenziertheit von "Das Leben der Anderen" erreicht, aber dafür ist das Unterhaltungsniveau deutlich höher als bei vergleichbaren Filmen wie "Sonnenallee" oder "NVA". Insbesondere die Schauspielerriege, allen voran Max Riemelt und Jessica Schwarz, überzeugen durchgängig.
Technisch und Inhaltlich gut gemachte Unterhaltung bei der der Kopf auch nicht zu kurz kommt: Empfehlenswert!

Sehr Gelungender Deutscher Film!!      5 von 5 Punkten
Es ist nicht leicht, einen so guten Deutschen Film zu finden. Schauspielerisch hervorragen umgesetz, setzt der Film viel Aktzete. Ein tiefsinner nachdenklich top deutscher Film!!! Sehr zu empfehender Film!!!
Kaufen, kaufen kaufen!!!

schrecklich belanglos....      1 von 5 Punkten
es ist ne weile her, dass mich ein deutscher film so derartig enttäuscht hat... sehr gute schauspieler wursteln sich durch eine schlecht umgesetzte geschichte ohne tiefgang... nach diesem film zu urteilen, war die ddr kurz vor dem mauerbau ein lustiger haufen von notgeilen partyjüngern, denen die irgendwie bösen leute von der stasi keinen spaß gönnen... der film ist als "Drama" gekennzeichnet, wirkt aber eher wie eine klamauk-posse. da hatte selbst "sonnenallee" mehr tiefenschärfe. die entfallenen Szenen, welche die dvd mitbringt sind auch völlig spannungsfrei und zurecht entfallen... Klares Urteil: Finger weg!


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Verschwende deine Jugend - Tom SchillingVerschwende deine Jugend
Tom Schilling, Robert Stadlober, Jessica Schwarz

DVD, 4. März 2004
     Verkaufsrang: 3395      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,45 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Verschwende deine Jugend, das war zuerst einer der größten Hits der Band DAF, ihres Zeichens Vorreiter der Neuen Deutschen Welle, dann der Name eines Buches von Jürgen Teipel, in dem er die Geschichte dieser Ära nachzeichnete, und schlussendlich nun der Titel des zweiten Films von Regietalent Benjamin Quabeck (Nichts Bereuen), eine augenzwinkernde Reise zurück in die frühen 1980er-Jahre, als das ganze Land von der NDW gepackt wurde.

Das ganze Land, außer München. Diese chronische popkulturelle Verschlafenheit der bayerischen Landeshauptstadt will Bank-Azubi und Hobby-Bandmanager Harry Pritzel (Tom Schilling) beenden, indem er ein großes Konzert im Circus Krone auf die Beine stellt. Seine musizierenden Freunde Vince (Robert Stadlober) und Melitta (Jessica Schwarz) sind von der Aussicht auf einen großen Gig begeistert, doch die zickigen Allüren seiner Schützlinge, die Unsummen verschlingende Organisation und unvermeidlichen Liebesquerelen machen Harry das Leben in kürzester Zeit zur Hölle, und das alles, während die vorgesehenen Konzert-Headliner von DAF noch nicht einmal wissen, dass sie überhaupt auftreten sollen.

Anstatt sich mit distanziert ironischem Witz an die Ausläufer des 80er-Jahre-Revivals zu hängen und diese Zeit als Gag zu behandeln, gelingt Verschwende deine Jugend der ebenso unterhaltsame wie nostalgische Rückblick auf eine Ära, in der auf einmal "was ging" in Deutschland. Aufbruchstimmung und Leben für den Moment waren angesagt, und dieser Geist wird -- trotz einiger konventioneller Plotwendungen -- erfolgreich wieder erweckt. Ein kurzweiliges Vergnügen, eine gelungene Ode an die Neue Deutsche Welle, und ganz sicher keine Verschwendung. --Frank-Michael Helmke

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Sehr gut!      5 von 5 Punkten
Der Film reißt einen sofort mit und man wird sofort Fan der 80er Jahre...
Auch wenn zu Beginn die Frisuren und Kleider doch etwas zum schmunzeln anregen und auch immer wieder Stellen vorkommen, bei denen man lächeln muss, ist die Geschichte an sich mal etwas ganz anderes und vorallem interessant!
Der Film wird nicht langweilig und die Schauspieler überzeugen in ihren Rollen!


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Verschwende deine Jugend - Tom SchillingVerschwende deine Jugend
Tom Schilling, Robert Stadlober, Jessica Schwarz

Videokassette, 4. März 2004
     Verkaufsrang: 10234     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

"Das Herz des 19-jährigen Bankangestellten Harry schlägt ganz im Takt der "Neuen Deutschen Welle", besonders zur Musik der Band "Apollo Schwabing". Als Manager versucht er seinen Freunden Vince, Melitta und Freddie den großen Durchbruch und ausverkaufte Konzerthallen zu verschaffen. Doch dieses Vorhaben ist bisher nicht gerade von Erfolg gekrönt. Denn die größten Highlights waren bisher läppische Auftritte im Gemeindezentrum. Harry hat mächtig die Schnauze voll!! Er will es allen zeigen und kommt auf eine wahnwitzige Idee: Warum nicht als Vorgruppe der besten aller Bands DAF - Deutsch Amerikanische Freundschaft - im Zirkus Krone auftreten? Alle sind hellauf begeistert und die Vorbereitungen laufen auf Hochtour. Doch die Sache hat einen klitzekleinen Haken: DAF haben von ihrer talentierten Vorgruppe noch keinen blassen Schimmer.... Während Bob Dylan 1981 sein erstes Konzert in der Münchner Olympiahalle gibt, wird der Rest von Deutschland von einer ganz anderen Hysterie überschwemmt: Die Neue Deutsche Welle. Gruppen wie DAF, Fehlfarben, Ideal und Palais Schaumburg bringen die Jugend zum Ausrasten, der Pogo regiert auf den Tanzflächen und das Wort "Geil" bekommt seine neue Bedeutung. So etwas hat es nirgendwo anders in der Musikszene gegeben. Die Neue Deutsche Welle ist ein absolutes Phänomen!"

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Verdammt unterhaltsam!      4 von 5 Punkten
Verschwende Deine Jugend" ist ein verdammt unterhaltsamer Film. Buchautor Benjamin Quabeck hat es in seiner zweiten großen Regiearbeit (nach der gelungenen Verfilmung seines Romans „Nichts bereuen") wieder geschafft eine komische, dramatische und berührende Geschichte zu erzählen. Sein Protagonist Harry ist ein positiv Verrückter, wie er im Buche steht. Man muss ihn als Zuschauer einfach gern haben. Harry ist nicht so ein cooler Poser wie zum Beispiel Vince, ist eher die graue Maus und kommt jeden Abend nur in die Stammdisco, wenn Vince dem Türsteher sagt, dass er zu ihm gehört.

Tom Schilling überzeugt in der Hauptrolle als Harry, stellt die deutlich bekannteren Co-Stars Robert Stadlober und Jessica Schwarz in den Schatten. Deren von Eifersüchteleien geprägte Liebesbeziehung, die fast zum Auseinanderbrechen der Band führt, ist einer der kleinen Schwachpunkte im Film. Der Platz, den diese Geschichte im Film einnimmt, ist zu knapp bemessen. Hier bleibt zu vieles an der Oberfläche, hier hatten Quabeck und seine Drehbuchautoren scheinbar Angst mit einem Tiefergehen die Leichtigkeit des Films aufs Spiel zu setzen, und diesen phasenweise zu ernst werden zu lassen. Schade.

In kleinen Nebenrollen wissen noch MTV-Moderator Christian Ulmen in seiner ersten Schauspielerrolle (kurze Zeit später folgte noch eine von der Kritik hochbejubelte Hauptrolle in „Herr Lehmann") als bornierter Musikkritiker und Denis Moschitto als Verkörperung von NDW-Ikone und DAF-Frontmann Gabi Delgado vollauf zu gefallen. Das gute Ensemble wird von einer mehr als nur hübsch anzuschauenden Nadja Bobyleva abgerundet.



Nichts bereuen - Daniel BrühlNichts bereuen
Daniel Brühl, Jessica Schwarz, Denis Moschitto

Videokassette, 11. Oktober 2002
     Verkaufsrang: 9010     

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Nichts bereuen, der Titel von Benjamin Quabecks Filmdebüt, ist Programm. So wie sein ziemlich gebrochener Held, der Wuppertaler Zivildienstleistende Daniel, folgt auch der junge Regisseur ohne jedes Bedauern oder jeden Zweifel seinem Gefühl. Diese ganz bewusste Kompromisslosigkeit verleiht dem Film seine Authentizität, aber auch eine Radikalität, die ihn in einigen Momenten nur schwer erträglich macht. Jeder Erwachsene kennt und versteht die Schmerzen und die Verwirrungen, die mit dem Ende der Jugend einhergehen, zumindest in einem gewissen Maße. Nur führen sie Daniel zu Handlungen, die auch beim besten Willen nicht mehr zu tolerieren sind. Letztlich mag alles, was hier geschieht, absolut konsequent sein, aber das macht es nicht weniger unangenehm.

Eigentlich ist Daniel (Daniel Brühl) ein ganz normaler 19-Jähriger, der nicht so recht weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll. Luca (Jessica Schwarz), das Mädchen, das er über alles liebt, das aber seine Gefühle nicht erwidert, geht für eine Zeit nach Amerika; und Daniel steckt fest in der Enge seiner Heimatstadt, zumal ihm sein Vater eine ungeliebte Zivildienststelle in der evangelischen Gemeinde besorgt hat. Bei seinem ersten Versuch, wenigstens symbolisch auszubrechen, lernt er die Altenpflegerin und Krankenschwester Anna (Marie-Lou Selem) kennen, die Gefallen an ihm findet und ihm eine neue Zivildienststelle verschafft. Aber auch ihre Zuneigung kann Daniel keine Richtung für sein Leben geben. Sein Verhalten wird immer egozentrischer und rücksichtsloser, bis es schließlich in einem so brutalen wie sinnlosen Überfall auf eine Tankstelle gipfelt.

Anders als Daniel, dessen Verweigerung jeglicher Reue den Zuschauer endgültig gegen ihn aufbringt, muss sein Schöpfer Benjamin Quabeck tatsächlich nichts bereuen. Die Konsequenz, mit der er Daniel seinen selbst gewählten Weg in eine emotionale Wüstenlandschaft und damit in die absolute Einsamkeit gehen lässt, erfordert einen Mut, den die wenigsten Filmemacher aufbringen. Er riskiert, dass wir mit der Hauptfigur auch den Film ablehnen, aber selbst in einer solchen Ablehnung steckt noch eine Erkenntnis.

Nichts bereuen konfrontiert uns mit der dunklen, zerstörerischen Seite des Erwachsenwerdens, der wir meist völlig hilflos gegenüberstehen. Und auch wenn man fast außer sich gerät angesichts Daniels sinnlosen Verhaltens, so muss man doch zugeben, dass es einer inneren Logik folgt. Benjamin Quabeck erklärt diese Logik nicht weiter und versucht erst gar nicht, sie zu durchbrechen, aber das ist auch nicht die Aufgabe eines Filmemachers. Er hat stattdessen einen Stil und Bilder gefunden, die Daniels innere Leere auf der einen und Annas hilflose Verzweiflung auf der anderen Seite in jedem Moment des Films sichtbar machen. Wie man mit ihnen fertig werden kann, das muss am Ende jeder für sich selbst entscheiden. --Sascha Westphal

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 24 Bewertungen)

Wie im Leben      4 von 5 Punkten
Hier sieht man, wie mn am Leben vorbei leben kann. Es ist nciht einfach als junger Mensch das Leben zu fassen. Herforagende Schauspieler, sehr gute Story


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