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| DVDs: Krystyna Stypulkowska | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Spur der Steine Manfred Krug, Krystyna Stypulkowska, Eberhard Esche DVD, 24. September 2002 Verkaufsrang: 5289 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Absoluter King auf der Großbaustelle Schkona ist der großspurige und auch körperlich fast ungeschlachte Brigadier Hannes Balla. Er genießt vor allem bei seiner Truppe höchstes Ansehen, weil er dafür sorgt, daß die Abrechnungen und die Prämien stimmen. Ein bißchen ungemütlich wird es Hannes allerdings, als die junge Technologin Kati Klee und der neue Parteisekretär Werner Horrath auf der Baustelle erscheinen. Hannes sieht seine "Unangreifbarkeit" und seinen Ruf gefährdet, weil Horrath eine durchaus interessante Persönlichkeit ist, die den Vergleich mit Balla nicht zu scheuen braucht. Und Kati Klee zwingt Hannes, ein bißchen die Draufgängermaske zu lüften und etwas von seinem wahren Wesen preiszugeben. Balla verliebt sich in Kati. Aber auch Horrath liebt - trotz Frau und Kind, an denen er hängt und die ihn in Rostock erwarten - die junge Technologin. Er kann sich nicht entscheiden und verstrickt sich in Lügen, macht sich aber selbst vor, das zum Nutzen des Werkes zu tun. Doch die Lüge fordert ihren Tribut. Die enge Beziehung der drei Menschen - Kati, Werner und Hannes, eine Beziehung, die zunächst auch wirklich dem Werk zugute kam - Balla ließ sich für neue Aufgaben und Ansichten begeistern - diese enge Beziehung wird zerstört.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Böse DDR-Gute DDR ? 5 von 5 Punkten Über diesen wirklich sehr guten und unterhaltsamen Film wurde schon eine ganze Menge gesagt und nicht gesagt. Hier nun auch noch meine Rezension. Zuerst einmal sollte man sich diesen Film genau ansehen und richtig zuhören um ihn bewerten zu können. Als "Verbotsfilm" muß er nicht unbedingt "Fundamentalkritik an der DDR" oder gar "Sozialismusfeindlichkeit" beinhalten. Bei solch einer Sichtweise würde man den Zensoren von damals nachträglich Recht geben. Genau wie dem Verfasser der Romanvorlage, Erik Neutsch, ging es auch dem Regisseur Frank Beyer um konstruktive Kritik an bestimmten Zuständen in der DDR und nicht um Opposition zum System. Leider haben wahrscheinlich ein paar Szenen ausgereicht um bestimmten Funktionären die "Argumente" zum Verbot zu liefern.
Übrigens setzt sich der ABV (Polizist der für einen bestimmten Wohnbereich zuständig ist,neu:Kontaktbeamter!), der von Ballas Brigade in den Feuerlöschteich geworfen wurde und der neue Parteisekretär Horrath bei einer Aussprache über den Vorfall, für die "Übeltäter" ein.
Auch in vielen anderen Szenen kann ich keine "Schwarz-Weiß-Malerei" erkennen. Auch Balla am Anfang der Geschichte und vor allem einige seiner Brigademitglieder(Bolbig) haben nicht nur sympathische Züge ("Arbeiterstolz"???). Permanent wird auch das positive Ende des Films in den Rezensionen unterschlagen. Obwohl ein Parteiverfahren gegen Horrath angestrengt wird kommt es für ihn nicht zum Parteiausschluss, obwohl Balla eine ganze Menge "verbockt" wird er als Brigadier nicht abgesetzt und Horrath wird von Balla in seiner Brigade aufgenommen. Sie verabschieden sich(eigentlich ganz freundlich) gemeinsam vom Sekretär der Bezirksleitung und gehen als Freunde zusammen aus dem Bild.Zerrieben wird eigentlich "nur" die Liebe zwischen Kati Klee und Werner Horrath. Dadurch wird das Filmende dann doch kein vollständiges "Happyend".
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Spur der Steine Manfred Krug, Krystyna Stypulkowska, Eberhard Esche Videokassette, 29. September 1998 Verkaufsrang: 2493 Mitte der sechziger Jahre in der DDR. Auf der Großbaustelle in Schkeuna herrschen chaotische Zustände. Weil der Plan heilig ist und von keinem Parteifunktionär kritisiert geschweige denn geändert werden darf, geht auf dem Bau alles drunter und drüber. Einzig Hannes Balla und seine Zimmermannsbrigade sorgen mit ihren anarchistischen Methoden dafür, dass überhaupt noch weiter gebaut wird. Aber dieses fragile Gleichgewicht wird empfindlich gestört, als die attraktive Ingenieurin Kati Klee und der idealistische Parteisekretär Werner Horrath die Bauleitung übernehmen. Mit neuen Ideen wollen sie dafür sorgen, dass wieder sozialistische Verhältnisse auf dem Bau herrschen. Als Kati und der verheiratete Werner sich verlieben und Kati schwanger wird, geraten sie aber zunehmend selbst in die Mühlen des Parteiapparates. Denn das illegale Verhältnis verträgt sich nicht mit den moralischen Grundsätzen der Partei. Frank Beyers Film Spur der Steine führt eine mit viel Komik gewürzte, radikale Auseinandersetzung mit der Planwirtschaft und der politischen Bürokratie in der DDR. Glänzend besetzt mit dem jungen Manfred Krug in der Rolle des raubeinigen Brigadenführers Hannes Balla und mit einer großen Portion despektierlicher Seitenhiebe gegen das SED-Regime versehen, bewies Frank Beyer großen Mut, als er den gleichnamigen Roman von Erik Neutsch verfilmte. Doch dieser Mut wurde nicht belohnt: Nach nur wenigen Vorführungen wurde der Film noch 1966 verboten und kam erst nach dem Mauerfall in die deutschen Kinos, wo er den verdienten großen Beifall fand. Frank Beyer ist mit Spur der Steine ein ebenso komischer wie zutiefst tragischer Film gelungen, der bei aller Kritik am politischen System nie den Blick für die persönliche Tragödie seiner Helden verliert. Überzeugend ist auch die ausgewogene Balance zwischen Kömodie und Drama, durch die der Film auch 25 Jahre nach seiner Entstehung keineswegs an Spannung verloren hat. -Harald Stucke
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
"Mir dir würde ich mir sogar 'nen DEFA-Film angucken..." 5 von 5 Punkten Manchmal wundert mich, daß der Film "nur" im Giftschrank verschwunden ist - und nicht gleich beim Dreh verhindert wurde, so offen ist die Kritik an den Zuständen im sozialistischen Arbeiter- und Bauernstaat. Ein Juwel, voller Spitzen! Genau hinsehen und - auch zwischen den Zeilen - hinhören! Mit einem klasse Manfred Krug in seiner besten Rolle.
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