DVDs: Martin Shaw

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Macbeth - Jon FinchMacbeth
Jon Finch, Francesca Annis, Martin Shaw

DVD, 11. Juni 2002
     Verkaufsrang: 1379      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Sony Pictures Macbeth, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 11.06.02

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Wie von Shakespeare selbst inszeniert      5 von 5 Punkten
Der Vorwurf, dass Polanskis Macbeth gewaltverherrlichend sei, scheint aus heutiger Sicht zwar völlig unverstädlich zu sein, für frühere Verhältnisse weist dieser Film jedoch ein hohes Maß an Brutalität vor. Aus meiner Sicht wäre aber ein Mangel an Gewaltbereitschaft eine Verfälschung des Originaltext im Verstext des Mittalalters, das, wie wir alle wissen, eine sehr grausame Epoche war. Durch diese Tatsache war Polanski verpflichtet, ein gewisses Maß an Brutalität in einigen Szenen einzubauen. Diese detailgetreue Darstellung, nicht nur der Kriesszenen, sondern auch des alltäglichen Lebens des Mittelalters , macht Polanskis Version von Macbeth auch zu einem Historienfilm.

Ob Polanski in diesem Film die Trauer über seine verstorbene Ehefrau, die zwei Jahre zuvor von einem Irren ermordet worden war, verarbeitet, darüber lässt sich streiten, aber sicher ist, und in diesem Punkt stimme ich mit Polanski überein, dass ein Macbeth ohne Blut die Thematik verfehlt hätte.

Allen, die behaupten, dass durch die veralteten Aufnahmetechniken der Film nicht sehenswert sei, muss ich leider widersprechen. Ich bin der meinung, dass es auch mit modernen Mi9tteln nur schwer möglich wäre, eine besser Verfilmung zu machen. Mein einziger Kritikpunkt an diesem, wie ich finde, perfekten Film, ist die Szemne, in der Macbeth bei der Ermordung des Königs einem imaginären Schwert folgt, welches in der Luft schwebt und ihm den Weg weist. Eine derartig schlechte darstellung von macbeths halluzinationen ist überflüssig und lässt die Ermordung total unglaubwürdig erscheinen.

Die schauspielerische Leistung im Film ist, wie beinahe alles andere auch, großartig. Macbeth und seine Gattin passen perfekt für diese Rolle und lassen beim Zuseher Freude, Begeisterung, Mitleid und trauer zugleich am verfolgen ihres Schicksals entstehen.

Da die Szene der Ermordung nicht ausreicht, um dem Film bei der Bewertung einen Punkt abzuziehen, erhält jener von mir * * * * * .


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Cranford - Judi DenchCranford
Judi Dench, Philip Glenister, Francesca Annis, Michael Gambon, Imelda Staunton

DVD, 11. Februar 2008
     Verkaufsrang: 5722      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Ein langer, ruhiger Fluß - ein kleines, ruhiges Dorf      5 von 5 Punkten
Als ich den Film bzw. den Fünfteiler zum ersten mal sah, war ich zugegebenermaßen ein bißchen erschlagen. Sooooo viele Menschen, so viel zu erzählen... Anders als z. B. bei Jane Austen bekommt man hier nämlich nicht nur einen kleinen Ausschnitt des Dorflebens serviert, sonder einen ziemlich großen Brocken davon. Da wird gelebt, geliebt, gealtert, gestorben - die ge-Liste ließe sich nahezu endlos fortsetzen, denn es passiert einfach sehr viel.

Zu Beginn der Geschichte zieht Mary Smith zu ihren unverheirateten Tanten, Miss Maddie (Judie Dench) und Miss Deborah Jenkyns. Marta, das Hausmädchen, hat ein geheimes Verhältnis mit Tischler Jem. Bei Arbeiten für die Misses Tomkinsons bricht dieser sich den Arm: die große Chance für den jungen neuen Arzt Dr. Harrison, sich zu beweisen. Was auch gelingt. In diesem Stil könnte ich nun noch lange über die Ereignisse des Films schreiben; der Seele des Films würde das aber nicht gerecht.

Dieser Film ist wunderbar warmherzig und voll von Liebe und Weisheit. Was nicht heißt, daß nicht hin und wieder jemand eine Dummheit begeht... Dazu wartet dieser Fim mit einer Fülle an hervorragenden Darstellern auf, die wohl kaum noch zu überbieten ist. Judie Dench. Claudie Blakley. Lesley Manville. Die immer wieder herrlich anzusehende Imelda Staunton. Julia Sawallha, die ich absolut nicht wiedererkannt hätte - aber es gibt ja IMDB;-). Michael Gambon. Der süße Simon Woods, hier mit völlig normaler Frisur zu sehen. Und wieder ließe sich die Liste nahezu unendlich fortsetzen.

Wunderbarer Film. Unbedingt gucken!



Absolutely Charming      5 von 5 Punkten
Diese Mini-Serie der BBC ist absolut bezaubernd.
Ich bin begeistert von diesem neuerlichen Meisterstück.
Die Charaktere sind wunderbar liebenswert, die Schauspieler sehr gut und die Sets wunderschön.

Diese Mini-Serie wird jeden Liebhaber von BBC Verfilmungen und dieser Epoche begeistern.
Herrlich witzig, ironisch und auch mal ein klein wenig dramatisch.
Eine hinreißende Liebesgeschichte wie in Pride and Prejudice darf man zwar nicht erwarten, aber das würde auch gar nicht hinein passen.
Die Liebe kommt zwar durchaus vor :), aber Cranford hat einfach seinen eigenen, ganz anderen Charme.

Ich bin sehr froh, dass ich die DVD aufgrund der guten Rezensionen gekauft habe und kann sie auch nur allen empfehlen!

stargespicktes BBC-drama nach e. gaskell      4 von 5 Punkten
wir schreiben das jahr 1842, county of cheshire, england. die welt befindet im wandel. die industrielle revolution rollt von ihren zentren her unaufhaltbar durch die lande, die eigentlich noch mit den folgen der napoleonischen kriege ringen. denn viele männer haben sie gefordert. in der tat, von manch einem helden blieb mitunter nur der stiefel :o)

vor diesem hintergrund erkundet diese große BBC-drama-produktion die schon damals überkommene lebensweise der amazonen von cranford, unverheiratete oder verwitwete damen eines gewissen alters, die zwar der genteelen klasse angehören, sich jedoch gerade darum mit "elegant economies" bescheiden müssen, wenn sie standesgemäß repräsentieren wollen. von der autorin elizabeth cleghorn gaskell ("north & south"/"wives and daughters"/"cousin phillis") wird dieses in der buchvorlage mit unvergleichlich eleganter, liebevoller ironie geschildert. wie es der klappentext des buches so schön beschreibt: "but alongside the comedy is the pathos of restricted lives borne with courage."

ganz so mutig waren nun die verantwortlichen der BBC nicht, trauten sie doch einer geschichte, in der eher die melancholische reflektion des überholten, alten durchschimmert und die demzufolge keine schilderungen leidenschaftlicher, dampfender oder auch sprühender aufeinandertreffen der jugendlichen helden enthält, nicht ganz über den weg.

so wurden neben "cranford" noch zwei weitere gaskell-erzählungen, "my lady ludlow" und " dr. harrisons bekenntnisse", zu einer fünfteiligen miniserie verwoben, die nun mit dr. harrison, gespielt von simon woods (mr. bingley in joe wright's "stolz und vorurteil") und seinem kommolitonen jack marshland (joe mcfadden, spielte den catherine earnshaw - part in "sparkhouse") zwei knusprig junge und mit mr. carter/philip glenister ("life on mars'" GUV) einen handfesteren romantischen helden aufweist.

diese drei versatzstücke fügen sich nun ganz bemerkenswert passgenau in einen rahmen. ein pluspunkt der wohl weniger scriptautorin heidi thomas als gaskell persönlich anzurechnen ist, die u.a. erinnerungen ihrer bei den altjüngferlichen tanten verbrachten jugend auf mehrere werke verteilte. mit dem TV-script bin ich persönlich weniger zufrieden. dies betrifft allerdings eher kleinigkeiten. so hätte ich mir eine zeitgemäßere, eindeutigere interpretation einiger handlungsstränge gewünscht, die gaskell in ihrem werk durchschimmern ließ. so zum beispiel poor peter in frauenkleidern.
viele zart und leichtfüßig in die erzählung eingeflochtene absurditäten und witze werden hier recht vordergründig, um nicht zu sagen plump heruntergespult.

nun aber zu den (überwiegenden) positiven punkten: für die belebung cranfords wurde eine solche menge an stars des britischen kinos und fernsehens mobilisiert, wie man sie sonst wohl maximal auf roten festivalteppichen zusammenbekommt. wenn ich nun alle aufzählen wollte... weh. nur soviel: allein judi dench mal nicht den alten, knurrigen besen, sondern eine überraschend weibliche, weiche person spielen zu sehen, lohnt die 5 stunden. einzig die tatsache, dass das halbe personenspektrum aus "wives and daughters" von 1999 auch in cranford in hammelkeulen und schuten über die dorfstrasse hechtet, um den neusten tratsch zu verbreiten, erweckt schon den eindruck, dass die welt (auch ohne bahn) schon 1842 sehr klein gewesen sein muss ;o)

zur vorsicht sei noch erwähnt, dass wie bei gaskell üblich, häufig gestorben wird. ein kritikpunkt an ihrem werk, dem ich schon mehrmals begegnete, den ich jedoch nicht teilen kann. die autorin, die durch den frühen tod ihres sohnes zwecks trauerbewältigung überhaupt erst mit dem schreiben begann, schildert den fast allgegenwärtigen, alltäglich tod so nuanciert doch bündig, wie es einem heutzutage, wo alle aspekte des alters und der sterblichkeit zumeist inbrünstig ausgeblendet werden, selten begegnet.

und wer nach dem genuss der DVD noch nicht genug von den maids of cranford bekommen hat, dem sei verkündet: die BBC hat wegen des erfolges für das weihnachtsprogramm 2009 ein serienspezial geordert.

hier nur noch einmal der hinweis, dass diese IMPORT dvd ca.32 minuten mehr spíelzeit und ergo die ungeschnittene serie enthält.

Cranford      5 von 5 Punkten
Zur Handlung ist ja genug gesagt. Wer gute Schauspielkunst schätzt, sollte diese Serie von 5 Filmen sehen. Vor allem brillieren die älteren engl. Schauspielerinnen. Alle sind einfach köstlich in ihrer Mimik. Wo gibt es solche Schauspielerinnen noch, gewiß nicht in Hollywood.
Absolutely superb!!

Gaskell Meets BBC      5 von 5 Punkten
Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll mit meinem Lob für diesen erstklassigen Film. Am besten ich schreibe mein Fazit zuerst, dann können alle, denen meine folgenden, ellenlangen Lobgesänge zu ausgiebig sind, gleich zum Kauf der DVD schreiten ;-).

FAZIT: Ein 100-Sterne BBC-Period Drama.
Cranford ist eine spritzige Spitzenhäubchen-Geschichte voller Wärme und Menschenliebe, aber auch mit einem Hauch von Romantik und einem Haufen Tragik und das alles ist verpackt in überbordendem, britischem Humor, wunderschönen Bildern und erstklassiger Musik. Gespielt von der Elite der Elite aller Schauspieler sieht man eine warmherzige Geschichte über eine kleine Stadt und eine kleine, liebenswürdige Gesellschaft mit all ihren menschlichen Schwächen und Stärken, Höhen und Tiefen.
Herzerwärmend schön! Absolut sehenswert!

Geschichte:
Es sind die 40er Jahre des 19. Jahrhunderts und die Welt ist im Wandel. Technischer und vor allem gesellschaftlicher Fortschritt bricht sich Bahn. Ein Eisenbahnnetz entsteht. Das alte Feudalsystem beginnt zu wanken. Nur das kleine (unbeugsame ;-)) Städtchen Cranford scheint davon zunächst unberührt und dämmert unter der Regie einiger alleinstehender, verwitweter oder lediger Damen in eine Art Dornröschchenschlaf vor sich hin.
Die Damen von Cranford, haben hohe und althergebrachte Ansprüche an das was man "proper and decent" nennt. Allen voran die beiden altjüngferlichen Schwestern, die warmherzige Miss Matty (Judi Dench), die darunter leidet dass sie einst ihrer großen Liebe (Michael Gambon) entsagen musste und die sittenstrenge Miss Deborah Jenkins, die sozusagen als lebender Maßstab für soziale und moralische Verhaltensregeln gilt. Diese beiden sind der Dreh- und Angelpunkt der Geschichte, und um sie herum entspinnen sich nun viele weitere, schöne, traurige und herzerfrischend lustige Geschichten, ganz wie sie das Leben schreibt.

Da gibt es den attraktiven Doktor Frank Harrison (Simon Woods). Als er in Cranford zu praktizieren beginnt, kommt es zu einigen Unruhen, denn der junge Arzt arbeitet nicht nur mit unkonventionellen und fortschrittlichen Methoden er bringt auch so manches schwache (altjüngferliche und jungjüngferliche) Frauenherz zum Rasen.
Und da lebt auch die konservative Lady Ludlow (Francesca Annis) in ihrem herrschaftlichen aber verschuldeten Anwesen. Sie kann dem Wandel nicht folgen und hält krampfhaft an alten verkrusteten Strukturen fest - was nicht nur ihr viel Kummer beschert. Die vermeintlich hartherzige Frau offenbart aber schließlich auch ganz andere Seiten.
Es gibt den jungen Harry Gregson (Alex Etel), der sich mit aller Kraft bemüht und gegen die Armut seiner Familie an kämpft. Sein junges Leben und sein Werdegang ist ein tragisches Auf und Ab, das niemanden ungerührt lässt, und da ist die junge, hübsche Pfarrerstochter, die die ganze Last einer Mutter schultern muss, das aufrechte und loyale Dienstmädchen und der reformerische Verwalter... ach ich könnte endlos fortfahren, denn es werden derer Geschichten noch so viele so wunderbar erzählt, dass man sie einfach selbst gesehen haben muss.

Darsteller
Eine große Riege an hochkarätigen Darstellern führt diesen beschwingten Reigen an.
Dame Eileen Atkins, Dame Judi Dench, Francesca Annis, Michael Gambon, Philip Glenister, Julia MCKenzie und Julia Sawalha, Imelda Staunton, das sind nur einige der vielen wirklich namhaften und aus vielen anderen BBC-Serien bekannten Stars, die alle mit ihren eigenen Hauptrollen und ihren eigenen kleinen Geschichtchen in diesem fünfteiligen Wunderwerk vertreten sind und jede einzelne Rolle perfekt mit Leben, Leidenschaft und Farbe erfüllen.
Die große Kunst dieses Films liegt aber sicherlich darin, dass er trotz der vielen Hauptdarsteller und der vielen Handlungsstränge eine sehr homogene, flüssige, ja beschwingte Geschichte erzählt und ein komplexes und dazu noch überaus bezauberndes Portrait einer ganzen Stadt zeichnet ohne dass man sich je verloren oder verwirrt fühlt. Diese Homogenität erreicht die Serie allerdings erst am Ende der ersten Episode. Diese erste Episode zieht sich als einzige etwas eintöniger hin. Das ist aber durchaus nachvollziehbar, denn zu Beginn müssen natürlich alle Charaktere und ihre Geschichten eingeführt werden. Also nicht verzagen, wenn man nach der ersten Episode zwar schon die ersten Tränen vergossen hat, aber sich doch noch nicht so recht mitgerissen fühlt. Ich garantiere, die Serie packt Sie auf jeden Fall ab den ersten Minuten der zweiten Episode und dann heftig und nachhaltig.
Als Zuschauer steht man quasi an der Seite der jungen, aufgeschlossenen Mary Smith (Lisa Dillon) - die das Alter Ego von Elizabeth Gaskell darstellt - und beobachtet das Geschehen aus ihrer Warte, leidet mit, freut sich mit und genießt in vollen Zügen.

Das Drehbuch (Heidi Thomas) stellt für mich eine ausgezeichnete, filmische Aufbereitung von drei Cranford-Novellen Elizabeth Gaskells dar, in der diese große Autorin sehr sensibel und geistreich den kleineren Verrücktheiten und größeren Tragödien des Lebens nachspürt und der Gesellschaft ihrer Zeit empfindlich auf den Zahn fühlt.
Die Pride and Prejudice und Wives and Daughters-Produzentinnen Sue Birtwistle und Susie Conklin haben dieses neue wunderbare "Masterpiece" geschaffen und sind damit ihrer hohen Qualität, die man aus ihren anderen Filmen kennt, verhaftet geblieben.

Dank sei ihnen für 300 Minuten mitreißender BBC-Unterhaltung.

2 DVDs 9 x 2:
Dolby Digital, Stereo, Bildschirm 16:9, Sprache: Englisch mit englischen Untertiteln für Hörgeschädigte, 2 + 4Colour PAL/UK, Lauflänge ca. 295 Minuten, Specials: The Making of Cranford


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Die Profis - Season One, Episoden 01-14 (4 DVDs) - Lewis CollinsDie Profis - Season One, Episoden 01-14 (4 DVDs)
Lewis Collins, Martin Shaw, Gordon Jackson

DVD, 14. Juli 2005
     Verkaufsrang: 6218      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 25,97 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Die Profis sind 70er Jahre Kult, der den Namen tatsächlich verdient. Knallhartes Actionfernsehen ohne Kompromisse aus good old England.
Allein die vorwärtstreibende Titelmusik hat eine ganze Generation von Fernsehzuschauern überall auf der Welt in ihren Bann geschlagen und kam einem Versprechen gleich: bei Die Profis wird nicht lange gefackelt, hier wird Gas gegeben, von der ersten bis zur letzten Minute. Im Mittelpunkt der Geschichten steht der fiktive britische CI5, eine Spezialeinheit zur Terror- und Verbrechensbekämpfung, unter dessen Dach sich zahlreiche Spezialisten, die Profis eben, zusammengefunden haben. Die Serie konzentriert sich auf George Cowley (Gordon Jackson), den integren Chef der Einheit und seine beiden besten Agenten, den Lockenkopf Doyle (Martin Shaw) und den Exsöldner Bodie (Lewis Collins). Es geht gegen organisierte Kriminalität, gegen Terroristen, gegen die Drogenmafia oder schlichtweg gegen Geistesgestörte, die etwa Londons Trinkwasservorräte vergiften wollen. Wenns brenzlig wird ist das ungleiche Paar zur Stelle. Ihre Methoden sind mitunter mehr als zweifelhaft, der Erfolg gibt ihnen jedoch Recht, zumindest im Universum der Serie, das sich mit der Betrachtung der Grauschattierungen zwischen Schwarz und Weiß, zwischen Gut und Böse nicht lange aufhält.
Aus heutiger Sicht kann man die Macho-Welt der Show nur schwerlich ernst nehmen und tatsächlich werden für viele beim Wiedersehen die unfreiwillig komischen Elemente der Serie überwiegen. Wenn Doyle und Bodie mit ihrem Ford Capri, respektive Ford Escort RS 2000 durch die Bilder jagen, heulen die Motoren und qualmen die Reifen. Grundsätzlich wird der Kavalierstart bevorzugt und es scheint als könne man die Autos nur per Handbremse quietschend zum Stillstand bringen. Weibliche Figuren sind nicht vorgesehen und wenn dann doch eine Vertreterin des schwachen Geschlechts auftaucht, und dieser Ausdruck ist hier tatsächlich wörtlich zu nehmen, dann wundert man sich über die Faszination, die die Damen beim Anblick der beiden rüpelhaften Testosteronhelden ereilt.
Die Profis sind also das Gegenteil von "politisch korrekt" und tatsächlich hatte die Serie von Anfang an enorme Probleme mit ihrem Image. In Deutschland wurden bei der Erstausstrahlung der insgesamt 5 Staffeln ganze 16 von 57 Folgen gekippt. Dem ZDF waren die Eskapaden der CI5 Jungs "zu brutal". In England wurde eine Folge wegen deren rasisstischer Thematik nie gesendet, man hatte zeitweise eine verheerend schlechte Presse und die unvermeidlichen Moralhüter hatten mal wieder einen Grund sich aufzuspielen. Selbst die Schauspieler waren nicht froh über manches, was ihren Figuren an Dialogen und Entwicklungspotential auf den Leib geschrieben wurde. Dabei sind Die Profis eigentlich überraschend ehrliches Actionfernsehen, mit kompromisslosen Figuren, spannenden Geschichten und ganz nebenbei: ein Riesenspaß für Retrofans und Liebhaber abscheulicher Sakkos. -Thomas Reuthebuch


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)

Kult!      5 von 5 Punkten
Die Profis war eine absolute Kultserie (Ende 70er/Anfang 80er). Doyle und Bodie sind die Besten! Schade, dass es heute nicht mehr solche Serien gibt, die mit dieser Kultserie vergleichbar wären.


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Die Profis - Staffel vier (4 DVDs) - Lewis CollinsDie Profis - Staffel vier (4 DVDs)
Lewis Collins, Martin Shaw, Gordon Jackson

DVD, 22. Februar 2007
     Verkaufsrang: 7398      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Profis, Die - Season 4 DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Kult!      5 von 5 Punkten
Wer 1., 2. und 3. gut fand, findet diese Box automatisch gut. Die Profis sind eine Kultserie vom Feinsten. Leider findet man solche Serien heutzutage nicht mehr. Entweder werden die Mordfälle durch Mathematik (?) oder aber durch Hellsehen gelöst. Meine Meinung: einfach nur blöd! Wer kommt auf so was: mit ein paar dämlichen Matheformeln den Mörder schnappen?! Einfach nur blöd! Traurig, dass es in den heutigen Serien nicht mehr so coole Typen sind wie Bodie und Doyle, die einfach was drauf haben.


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Die Profis - Staffel zwei (4 DVDs) - Lewis CollinsDie Profis - Staffel zwei (4 DVDs)
Lewis Collins, Martin Shaw, Gordon Jackson

DVD, 31. August 2006
     Verkaufsrang: 8018      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Universal Die Profis - Season Two (4 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 30.08.06

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Einach nur gut ;-)      5 von 5 Punkten
...was habe ich mich gefreut, als ich bei den DVD-Serien über die Profis "gestolpert" bin. Da wurden doch gleich Kindheitserinnerungen wach ;-)

Die erste DVD-Staffel war schnell bestellt und ich kann nur sagen: SUPER. Manchmal erinnert man sich ja nur an die tollen Sachen aus der Vergangenheit, aber die Serie war von der ersten bis zur letzten Folge einfach nur genial. Alleine das Intro mit der peppigen Musik und dem Granada, der durch die Scheibe fliegt, könnte ich mir ständig ansehen.

Es wird oft angemerkt, dass die Bild- und Tonqualität besser sein könnte. Klar würde ich mich auch über eine digitale nachbearbeitete Fassung freuen, aber es stört in keinster Art und Weise meinen Gesamteindruck. Selbst auf dem Beamer mit 2,50 Leinwandbreite kann man sich die Serien gut ansehen und in der Vergangenheit schwelgen, wenn Ford Capri, Escort RS 2000, Granada oder Taunus über den Bildschirm jagen und Bodie und Doyle Ihre coolen Sprüche selbstironisch anbringen.

Bei diesen DVDs passt einfach alles und ich kann sie nur jedem empfehlen.


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Die Profis - Staffel drei (4 DVDs) - Lewis CollinsDie Profis - Staffel drei (4 DVDs)
Lewis Collins, Martin Shaw, Gordon Jackson

DVD, 16. November 2006
     Verkaufsrang: 6930      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Universal Die Profis - Season Three (4 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 16.11.06

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Kult!      5 von 5 Punkten
Die Besetzung ist optimal (Gordon Jackson als Major George Cowley, Lewis Collins als William Andrew Philip Bodie und last but not least Martin Shaw als Raymond Doyle). Auch die 3. Box ist sehr gut! Bodie und Doyle sind einfach coole Typen. Sogar der ehemalige Butler spielt seine Rolle gut. Am Anfang hatte ich schon meine Probleme mit ihm, weil ich mir automatisch immer das Haus am Eaton Place vorgestellt habe. Aber das hat sich wieder gelegt. Nach der 3. Serie war er nur noch der Major.


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Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 - Walter MatthauStoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123
Walter Matthau, Robert Shaw, Martin Balsam

DVD, 20. Oktober 2003
     Verkaufsrang: 25318     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Spannung mit Achtebahneinlage      5 von 5 Punkten
Eigentlich ist der reißerische deutsche Titel ja falsch, da es im Film ja keine Todesfahrt gibt. Es gibt eine U-Bahn Entführung und eine anschliessende Fahrt in das Ungewisse. Auch gibt es Tote, nur eben keine Todesfahrt. Nichtdesto trotz ein ganz toller Film.
Mittags entführen 4 Männer, Mr. Blue (Robert Shaw), Mr. Green (Martin Balsam), Mr. Grey (Hector Elizondo) und Mr. Brown (Earl Hindman), den um 1.23 PM (13.23) aus Pelham kommenden U-Bahnzug zwischen zwei Stationen, nehmen 17 Geiseln und verlangen eine Millionen Dollar innerhalb einer Stunde. Für das überschreiten der Zeit wird angedroht, jede Minute eine Geisel zu erschiessen.
In der Zentrale sitzt Lt. Zachary Garber (Walter Matthau), der mit den Entführern verhandelt, und die Position des Gegenspielers zu Mr. Blue, dem Anführer der Entführer, annimmt.
Der Spielfilm ist großartig besetzt, wenn auch mit Walter Matthau als Angehöriger der U-Bahn Polizei etwas ungewöhnlich, da er doch sonst eher durch komische Rollen bekannt ist, seine komödiante Art auch in seiner Rolle rüberbringen kann. Ähnliches gilt wohl auch für Jerry Stiller, der in "King of Queens" Arthur, den nervigen Schiegervater von Doug Heffernan spielt. Im Spielfilm spielt er den Lt. Rico Patrone. Wenn man mal vergleicht, hat er sich irgendwie kaum verändert.
Wer sich mal gefragt hat, wie Wilson Wilson, dem Nachbarn aus "Hör mal, wer da hämmert" aussehen könnte, sollte speziell auf Mr. Brown achten. Earl Hindman spielt im Film zwar keine große Rolle, aber bemerkenswert finde ich das schon.
Der Mr. Grey wird von Hector Elizondo dargestellt, der eine tragende Rolle in der amerikanischen Krankenhaus-Serie "Chicago Hope" spielt.
Um nochmal zu "Hör mal wer da hämmert zu kommen", den Leiter der U-Bahn Zentrale Frank Correll wird von Dick O'Neill dargestellt, der in einer der späteren "Home Improvement"-Folgen als der ehemalige Werkunterricht-Lehrer von Tim Taylor auftaucht.

Metro-Thrill      4 von 5 Punkten
Guter Krimi mit Walther Matthau, hier kommt Spannung auf,
nichts für Leute mit U-Bahn Phobie. Der Film ist kein absoluter Knaller oder ein "must-have", aber wer die Darsteller mag und auf solide siebziger Jahre Streifen steht, der wird hier gut bedient. Bild und Ton sind so gut wie möglich bzw. Durchschnitt, Extras wie bei normalen MGM-Filmen leider mau.


Macbeth - Jon FinchMacbeth
Jon Finch, Francesca Annis, Martin Shaw

Videokassette
     Verkaufsrang: 1400     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Wie von Shakespeare selbst inszeniert      5 von 5 Punkten
Der Vorwurf, dass Polanskis Macbeth gewaltverherrlichend sei, scheint aus heutiger Sicht zwar völlig unverstädlich zu sein, für frühere Verhältnisse weist dieser Film jedoch ein hohes Maß an Brutalität vor. Aus meiner Sicht wäre aber ein Mangel an Gewaltbereitschaft eine Verfälschung des Originaltext im Verstext des Mittalalters, das, wie wir alle wissen, eine sehr grausame Epoche war. Durch diese Tatsache war Polanski verpflichtet, ein gewisses Maß an Brutalität in einigen Szenen einzubauen. Diese detailgetreue Darstellung, nicht nur der Kriesszenen, sondern auch des alltäglichen Lebens des Mittelalters , macht Polanskis Version von Macbeth auch zu einem Historienfilm.

Ob Polanski in diesem Film die Trauer über seine verstorbene Ehefrau, die zwei Jahre zuvor von einem Irren ermordet worden war, verarbeitet, darüber lässt sich streiten, aber sicher ist, und in diesem Punkt stimme ich mit Polanski überein, dass ein Macbeth ohne Blut die Thematik verfehlt hätte.

Allen, die behaupten, dass durch die veralteten Aufnahmetechniken der Film nicht sehenswert sei, muss ich leider widersprechen. Ich bin der meinung, dass es auch mit modernen Mi9tteln nur schwer möglich wäre, eine besser Verfilmung zu machen. Mein einziger Kritikpunkt an diesem, wie ich finde, perfekten Film, ist die Szemne, in der Macbeth bei der Ermordung des Königs einem imaginären Schwert folgt, welches in der Luft schwebt und ihm den Weg weist. Eine derartig schlechte darstellung von macbeths halluzinationen ist überflüssig und lässt die Ermordung total unglaubwürdig erscheinen.

Die schauspielerische Leistung im Film ist, wie beinahe alles andere auch, großartig. Macbeth und seine Gattin passen perfekt für diese Rolle und lassen beim Zuseher Freude, Begeisterung, Mitleid und trauer zugleich am verfolgen ihres Schicksals entstehen.

Da die Szene der Ermordung nicht ausreicht, um dem Film bei der Bewertung einen Punkt abzuziehen, erhält jener von mir * * * * * .


Something wicked this way comes...      5 von 5 Punkten
Diese "Macbeth"-Adaption war Polanskis erster Film nach der Ermordung seiner Frau und seine persönliche Traumatiserung ist in jedem Bild spürbar. An Stellen, an denen Bühnenfassungen und andere Filmversionen dezent ausblenden; an Stellen, wo selbst Shakespeare Diskretion walten ließ, hält Polanski voll drauf: So ist sein Macbeth-Film ein grimmiges Blutbad, das keine Ermordung und keine Abscheulichkeit auslässt. Dabei hält sich sein Film aber bis zur letzten Zeile an den Originaltext und mit dem verregneten, alptraumhaft-surrealen schottischen Hochland sind die Schauplätze auch passend gewählt.

Schlussendlich ist diese sehr drastische Shakespeare-Adaption Geschmackssache: Ich persönlich habe die schmutzige Realität des Mittelalters selten so glaubhaft in einem Film verwirklicht gesehen; andere mögen bei durchgeschnittenen Kehlen (der Mord an König Duncan), abgestochenen Frauen und Kindern (der Überfall auf MacDuffs Schloss) und rollenden Köpfen (Macbeths Tod) legitimerweise anderer Meinung sein. Egal ob einem dieser Film persönlich zusagt; man sollte keine voreiligen Schlüsse über seinen kulturellen Wert ziehen, sondern mit der Zeit gehen: Gerade wegen der drastischen Gewaltdarstellung halte ich diese Version für besonders geeignet, einem jüngeren Publikum Shakespeare nahezubringen.


Welles und McKellen sind besser - viel besser      1 von 5 Punkten
Ich mochte diese Verfilmung noch nie. In der Schule das Buch gelesen (wundervoll), anschließend diese Fassung zu sehen bekommen, und mich gefragt, warum der Funke, der im Stück steckt, nicht im Film herüberkommt.
Ich sammle unterschiedliche Verfilmungen von Shakespeare's Stücken. Macbeth liegt mir bislang von Welles (dunkel, eindringlich) und von McKellen (mit Dame Judy Dench als Lady Macbeth!) vor. Beide Fassungen konzentrieren sich mehr auf das Stück, auf das Innere des verzweifelten Thane, der einer Weissagung glaubte und entsetzt die Konsequenzen erleidet, während er sich immer tiefer in Verbrechen verstrickt.
Was störte mich an Polanskis Verfilmung am meisten? Die Wirtshausschlägerei, als McDuff und Macbeth auf Leben und Tod "kämpfen". Klar schmeißen Krieger als erstes ihre Schwerter weg, um sich dann im Mist zu wälzen...

Von der hohen Kunst Weissagungen zu interpretieren.      5 von 5 Punkten
Der tapfere Macbeth soll von seinem König geehrt werden. Auf dem Weg dorthin begegnen er mit seinem Freund und Waffengefährten Macduff drei Hexen. Ihm wird eine steile Karriere weisgesagt. Aber die Prophezeiung enthält auch Wagnisse.

Als der König die Macbeths besucht, beschließen diese den König zu töten und die Tat anderen in die Schuhe zu schieben. Macbeth wird König, doch fortan hegt ihn tiefes Misstrauen gegen jedermann. Die Weissagungen quälen ihn und er sucht die Hexen erneut auf. Abermals darf er die Zukunft schauen und erfährt ohne Thronerbe zu bleiben. Seines Freundes Söhne werden König werden. Daraufhin überfällt er das Haus von Macduff und lässt alle Umbringen, die sich dort aufhalten.

Der Untergang Macbeth ist besiegelt, als der Wald von Birnam sich auf Dunsinane bewegt.

Die Shakespeare-Geschichte wird in der Polanski-Verfilmung sagenumwogen ausgeschmückt. Die gewaltigen schottischen Landschaften, nebelverhangene Szenen und dramaturgisch starke pittoreske Bilder, wie jenes der Hexenweissagungen schaffen ein einmaliges zeitloses Filmerlebnis.


Nun Shakespeare ist halt nicht Verdi      4 von 5 Punkten
Dieser Macbeth ist etwas ungenau geraten, der Macbeth ist hier von Ehrgeiz besessen und er braucht nur seine Lady als Initialzünder. Die Kostüme sind schrecklich, aber sonst ist Polansky eigentlich ein moderner, in den 70er Jahren des vorigen Jhdts. gelegener Macbeth gelungen. Polansky dürfte den Macbeth, als Shakespeare Drama schätzen, und so ist ihn mit den Hexenszenen ein schauriges Drama gelungen - nicht ganz meine Einstellung, aber es geht. Die Schauspieler sind großartig, das Fernsehbild stellenweise entsetzlich - aber das ganze Drama um Königsmord hat ja nichts Heiteres an sich - trotzdem ist mir Verdis Macbeth lieber, denn ich finde hier fehlt die Musik.


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Sherlock Holmes - The Hound Of The Baskervilles [UK IMPORT] - Ian RichardsonSherlock Holmes - The Hound Of The Baskervilles [UK IMPORT]
Ian Richardson, Martin Shaw, Denholm Elliott, Brian Blessed, Connie Booth

DVD, 18. März 2002
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ein Klassiker      4 von 5 Punkten
Ein Klassiker, den ich mir immer wieder gerne anschaue. Die Darsteller sind hervorragend und der Film baut eine ungemeine Spannung auf, die seines gleichen sucht.
Ich kann diesen Film sehr empfehlen. Auch wenn der Film schon etwas älter ist, so hat er nichts an Reiz verloren


Judge John Deed - Series 1 And Pilot [UK IMPORT] - Martin ShawJudge John Deed - Series 1 And Pilot [UK IMPORT]
Martin Shaw

DVD, 8. Mai 2006
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

geht so      3 von 5 Punkten
Okay: we have a judge who takes the law into his own hands in terms of
manipulating court cases. I wouldn't want to appear in court when he
presides. His eco-warrior daughter keeps getting in trouble which daddy
irons out by pulling strings in the legal world. The message seems to
be that there is a law for common people and for Jugde Deed. Apart from
the fact that part of bringing up a child is making him/ her to accept
responsibility. So he is not the nicest person on earth. Shaw acts
fairly extrovert. Overall you get the impression it's Shaw's character
Doyle acting as a judge. You keep expecting a silver Capri to appear.
In fact it's a silver Porsche. His womanizing is completely over the
top. The stories are fairly boring but the insights in the British
legal system are interesting.


Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 - Walter MatthauStoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123
Walter Matthau, Robert Shaw, Martin Balsam

DVD, 20. Oktober 2003
     Verkaufsrang: 33779     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

ein klassiker.      4 von 5 Punkten
hatte mir den film in der annahme gekauft es sei ein katastrophenfilm.
naja...das ist er nicht, aber immerhin ein kultiger klassiker der kaum wünsche offen lässt.

4 gangster bringen einen u-bahn zug in ihre gewalt und verlangen die unglaubliche summe von .....1 million dollar...:-)
ansonsten wird nach ablauf der knappen frist, jede minute eine geisel getötet.
der chef der u-bahn polizei versucht von nun an die forderungen der gangster zu erfüllen.

was wie ein bierernster stoff wirkt, wird hier doch recht lustig und locker dargeboten.
flotte sprüche und stets witzig und seicht, damit hatte ich nicht gerechnet, aber es hat was.
die darsteller können allesamt überzeugen, kein wunder. immerhin geben sich hier walter matthau, jerry stiller, robert shaw, martin balsam und hector elizondo die ehre.
die dialoge sind wie oben beschrieben cool, witzig und locker.
die actionszenen sind gut umgesetzt.
die filmmusik ist einfach klasse.
die story sorgt allerdings für einen stern abzug, da sie manchmal doch etwas zu übertrieben ist.
ansonsten kann ich diese produktion aus dem jahr 74 nur weiterempfehlen.



Spannung mit Achterbahneinlage      5 von 5 Punkten
Eigentlich ist der reißerische deutsche Titel ja falsch, da es im Film ja keine Todesfahrt gibt. Es gibt eine U-Bahn Entführung und eine anschliessende Fahrt in das Ungewisse. Auch gibt es Tote, nur eben keine Todesfahrt. Nichtdesto trotz ein ganz toller Film.
Mittags entführen 4 Männer, Mr. Blue (Robert Shaw), Mr. Green (Martin Balsam), Mr. Grey (Hector Elizondo) und Mr. Brown (Earl Hindman), den um 1.23 PM (13.23) aus Pelham kommenden U-Bahnzug zwischen zwei Stationen, nehmen 17 Geiseln und verlangen eine Millionen Dollar innerhalb einer Stunde. Für das überschreiten der Zeit wird angedroht, jede Minute eine Geisel zu erschiessen.
In der Zentrale sitzt Lt. Zachary Garber (Walter Matthau), der mit den Entführern verhandelt, und die Position des Gegenspielers zu Mr. Blue, dem Anführer der Entführer, annimmt.
Der Spielfilm ist großartig besetzt, wenn auch mit Walter Matthau als Angehöriger der U-Bahn Polizei etwas ungewöhnlich, da er doch sonst eher durch komische Rollen bekannt ist, seine komödiante Art auch in seiner Rolle rüberbringen kann. Ähnliches gilt wohl auch für Jerry Stiller, der in "King of Queens" Arthur, den nervigen Schiegervater von Doug Heffernan spielt. Im Spielfilm spielt er den Lt. Rico Patrone. Wenn man mal vergleicht, hat er sich irgendwie kaum verändert.
Wer sich mal gefragt hat, wie Wilson Wilson, dem Nachbarn aus "Hör mal, wer da hämmert" aussehen könnte, sollte speziell auf Mr. Brown achten. Earl Hindman spielt im Film zwar keine große Rolle, aber bemerkenswert finde ich das schon.
Der Mr. Grey wird von Hector Elizondo dargestellt, der eine tragende Rolle in der amerikanischen Krankenhaus-Serie "Chicago Hope" spielt.
Um nochmal zu "Hör mal wer da hämmert zu kommen", den Leiter der U-Bahn Zentrale Frank Correll wird von Dick O'Neill dargestellt, der in einer der späteren "Home Improvement"-Folgen als der ehemalige Werkunterricht-Lehrer von Tim Taylor auftaucht.

GENIAL!      5 von 5 Punkten
Dieser Film hat auch nach mitlerweile 30 Jahren nichts von seiner Klasse verloren. Matthau und Shaw brillieren in ihren Rollen und auch der Rest der Besetzung gibt eine starke Vorstellung. Dabei lässt Matthau auch in der Rolle des U-Bahn-Polizisten seinen gewohnten Humor nicht vermissen und Shaw nimmt man den Entführer und Geiselnehmer sehr gut ab. Dazu fesselt der Film von der ersten bis zur letzten Minute. Das einzig negative dürfte der Deutsche Titel sein ;)


Macbeth [UK IMPORT] - Jon FinchMacbeth [UK IMPORT]
Jon Finch, Francesca Annis, Martin Shaw, Nicholas Selby

DVD, 27. Mai 2002
     Verkaufsrang: 47992      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Wie von Shakespeare selbst inszeniert      5 von 5 Punkten
Der Vorwurf, dass Polanskis Macbeth gewaltverherrlichend sei, scheint aus heutiger Sicht zwar völlig unverstädlich zu sein, für frühere Verhältnisse weist dieser Film jedoch ein hohes Maß an Brutalität vor. Aus meiner Sicht wäre aber ein Mangel an Gewaltbereitschaft eine Verfälschung des Originaltext im Verstext des Mittalalters, das, wie wir alle wissen, eine sehr grausame Epoche war. Durch diese Tatsache war Polanski verpflichtet, ein gewisses Maß an Brutalität in einigen Szenen einzubauen. Diese detailgetreue Darstellung, nicht nur der Kriesszenen, sondern auch des alltäglichen Lebens des Mittelalters , macht Polanskis Version von Macbeth auch zu einem Historienfilm.

Ob Polanski in diesem Film die Trauer über seine verstorbene Ehefrau, die zwei Jahre zuvor von einem Irren ermordet worden war, verarbeitet, darüber lässt sich streiten, aber sicher ist, und in diesem Punkt stimme ich mit Polanski überein, dass ein Macbeth ohne Blut die Thematik verfehlt hätte.

Allen, die behaupten, dass durch die veralteten Aufnahmetechniken der Film nicht sehenswert sei, muss ich leider widersprechen. Ich bin der meinung, dass es auch mit modernen Mi9tteln nur schwer möglich wäre, eine besser Verfilmung zu machen. Mein einziger Kritikpunkt an diesem, wie ich finde, perfekten Film, ist die Szemne, in der Macbeth bei der Ermordung des Königs einem imaginären Schwert folgt, welches in der Luft schwebt und ihm den Weg weist. Eine derartig schlechte darstellung von macbeths halluzinationen ist überflüssig und lässt die Ermordung total unglaubwürdig erscheinen.

Die schauspielerische Leistung im Film ist, wie beinahe alles andere auch, großartig. Macbeth und seine Gattin passen perfekt für diese Rolle und lassen beim Zuseher Freude, Begeisterung, Mitleid und trauer zugleich am verfolgen ihres Schicksals entstehen.

Da die Szene der Ermordung nicht ausreicht, um dem Film bei der Bewertung einen Punkt abzuziehen, erhält jener von mir * * * * * .


Something wicked this way comes...      5 von 5 Punkten
Diese "Macbeth"-Adaption war Polanskis erster Film nach der Ermordung seiner Frau und seine persönliche Traumatiserung ist in jedem Bild spürbar. An Stellen, an denen Bühnenfassungen und andere Filmversionen dezent ausblenden; an Stellen, wo selbst Shakespeare Diskretion walten ließ, hält Polanski voll drauf: So ist sein Macbeth-Film ein grimmiges Blutbad, das keine Ermordung und keine Abscheulichkeit auslässt. Dabei hält sich sein Film aber bis zur letzten Zeile an den Originaltext und mit dem verregneten, alptraumhaft-surrealen schottischen Hochland sind die Schauplätze auch passend gewählt.

Schlussendlich ist diese sehr drastische Shakespeare-Adaption Geschmackssache: Ich persönlich habe die schmutzige Realität des Mittelalters selten so glaubhaft in einem Film verwirklicht gesehen; andere mögen bei durchgeschnittenen Kehlen (der Mord an König Duncan), abgestochenen Frauen und Kindern (der Überfall auf MacDuffs Schloss) und rollenden Köpfen (Macbeths Tod) legitimerweise anderer Meinung sein. Egal ob einem dieser Film persönlich zusagt; man sollte keine voreiligen Schlüsse über seinen kulturellen Wert ziehen, sondern mit der Zeit gehen: Gerade wegen der drastischen Gewaltdarstellung halte ich diese Version für besonders geeignet, einem jüngeren Publikum Shakespeare nahezubringen.


Welles und McKellen sind besser - viel besser      1 von 5 Punkten
Ich mochte diese Verfilmung noch nie. In der Schule das Buch gelesen (wundervoll), anschließend diese Fassung zu sehen bekommen, und mich gefragt, warum der Funke, der im Stück steckt, nicht im Film herüberkommt.
Ich sammle unterschiedliche Verfilmungen von Shakespeare's Stücken. Macbeth liegt mir bislang von Welles (dunkel, eindringlich) und von McKellen (mit Dame Judy Dench als Lady Macbeth!) vor. Beide Fassungen konzentrieren sich mehr auf das Stück, auf das Innere des verzweifelten Thane, der einer Weissagung glaubte und entsetzt die Konsequenzen erleidet, während er sich immer tiefer in Verbrechen verstrickt.
Was störte mich an Polanskis Verfilmung am meisten? Die Wirtshausschlägerei, als McDuff und Macbeth auf Leben und Tod "kämpfen". Klar schmeißen Krieger als erstes ihre Schwerter weg, um sich dann im Mist zu wälzen...

Von der hohen Kunst Weissagungen zu interpretieren.      5 von 5 Punkten
Der tapfere Macbeth soll von seinem König geehrt werden. Auf dem Weg dorthin begegnen er mit seinem Freund und Waffengefährten Macduff drei Hexen. Ihm wird eine steile Karriere weisgesagt. Aber die Prophezeiung enthält auch Wagnisse.

Als der König die Macbeths besucht, beschließen diese den König zu töten und die Tat anderen in die Schuhe zu schieben. Macbeth wird König, doch fortan hegt ihn tiefes Misstrauen gegen jedermann. Die Weissagungen quälen ihn und er sucht die Hexen erneut auf. Abermals darf er die Zukunft schauen und erfährt ohne Thronerbe zu bleiben. Seines Freundes Söhne werden König werden. Daraufhin überfällt er das Haus von Macduff und lässt alle Umbringen, die sich dort aufhalten.

Der Untergang Macbeth ist besiegelt, als der Wald von Birnam sich auf Dunsinane bewegt.

Die Shakespeare-Geschichte wird in der Polanski-Verfilmung sagenumwogen ausgeschmückt. Die gewaltigen schottischen Landschaften, nebelverhangene Szenen und dramaturgisch starke pittoreske Bilder, wie jenes der Hexenweissagungen schaffen ein einmaliges zeitloses Filmerlebnis.


Nun Shakespeare ist halt nicht Verdi      4 von 5 Punkten
Dieser Macbeth ist etwas ungenau geraten, der Macbeth ist hier von Ehrgeiz besessen und er braucht nur seine Lady als Initialzünder. Die Kostüme sind schrecklich, aber sonst ist Polansky eigentlich ein moderner, in den 70er Jahren des vorigen Jhdts. gelegener Macbeth gelungen. Polansky dürfte den Macbeth, als Shakespeare Drama schätzen, und so ist ihn mit den Hexenszenen ein schauriges Drama gelungen - nicht ganz meine Einstellung, aber es geht. Die Schauspieler sind großartig, das Fernsehbild stellenweise entsetzlich - aber das ganze Drama um Königsmord hat ja nichts Heiteres an sich - trotzdem ist mir Verdis Macbeth lieber, denn ich finde hier fehlt die Musik.


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The Professionals - Vol. 3 [UK IMPORT] - Lewis CollinsThe Professionals - Vol. 3 [UK IMPORT]
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DVD, 5. April 2004

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The Professionals - Series 1 To 4 [UK IMPORT] - Martin ShawThe Professionals - Series 1 To 4 [UK IMPORT]
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DVD, 13. Februar 2006

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The Professionals - Issue 2 - Vol. 3 Of 8 [UK IMPORT] - Lewis CollinsThe Professionals - Issue 2 - Vol. 3 Of 8 [UK IMPORT]
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Videokassette, 16. November 1998

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Rhodes [UK IMPORT] - Martin ShawRhodes [UK IMPORT]
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DVD, 3. März 2008

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The Professionals - Vol. 2 [UK IMPORT] - Lewis CollinsThe Professionals - Vol. 2 [UK IMPORT]
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The Professionals - Vol. 1 [UK IMPORT] - Lewis CollinsThe Professionals - Vol. 1 [UK IMPORT]
Lewis Collins, Martin Shaw, Gordon Jackson

DVD, 5. April 2004

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The Professionals - Volume 5 [UK IMPORT] - Lewis CollinsThe Professionals - Volume 5 [UK IMPORT]
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DVD, 24. Januar 2005

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