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| DVDs: Otto Sander | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
In weiter Ferne, so nah! (Einzel-DVD) Otto Sander, Peter Falk, Horst Buchholz DVD, 21. April 2006 Verkaufsrang: 14160 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Engel Cassiel hadert mit seinem Dasein, weil er die Menschen zwar trösten, aber nie ihr Schicksal beeinflussen kann. Als er sieht, wie ein kleines Mädchen vom Hochhaus stürzt, fängt er das Kind auf und wird dadurch selbst zum Menschen. Als Karl Engel wandert er durch die Straßen des wiedervereinigten Berlins, wo er neue und alte Freunde trifft. Bald jedoch bekommt er die Kälte und Lieblosigkeit der Menschen zu spüren... Wenders' poetische Fortsetzung des Filmerfolgs "Der Himmel über Berlin" wartet mit zahlreichen prominenten Gastauftritten auf, unter anderem von Michail Gorbatschow, Heinz Rühmann, Lou Reed und Peter Falk!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Grandios 5 von 5 Punkten Dieser Film von Wenders ist durch eine außerordentliche gedankliche und emotionale Tiefe gekennzeichnet - ein Feuerwerk von Aphorismen und Reflexionen, filmisch grandios inszeniert. Der Film ist zudem mutig, weil er die Bedeutung von Werten, zumal christlichen Werten, und das Essentielle des Lebens einprägsam herausarbeitet. Auch nach mehrfachem Anschauen entdeckt man immer wieder Neues - genau das zeichnet höchste Filmkunst aus. Ein Film, den man nicht vergißt - für mich einer der besten, der je gedreht wurde. |
Der Himmel über Berlin (Einzel-DVD) Bruno Ganz, Otto Sander, Solveig Dommartin DVD, 21. April 2006 Verkaufsrang: 7496 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Engel Damiel und Cassiel wandern durch das geteilte Berlin, beobachten die Menschen und lauschen ihren Gedanken. Als Damiel sich in die Trapezkünstlerin Marion verliebt, erwächst in ihm das Verlangen, selbst Mensch zu werden. Er gibt seine Unsterblichkeit auf, um das zu erleben, was Engeln vorenthalten bleibt die irdische Existenz und die sinnliche Erfahrung des Menschseins...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Schwere Kost - aber lohnenswert 5 von 5 Punkten Ich gebe zu, dass ich im ersten Drittel nicht besonders begeistert war von diesem Film. Es fehlt auf den ersten Blick an Dramatik und Spannung. Was passiert? Der Film zwingt mich meine Umgebung bewusst wahrzunehmen. Die Menschen um mich nicht nur zu sehen, sondern wirklich zu SEHEN. Das machen die beiden Engel. Sie beobachten aus der Distanz und lesen die Gedanken und Herzen der Menschen, denen sie begegnen. Nach und nach tauche ich in diese Welt ein. In die Welt des Beobachters. Dann ist der Film auf einmal nicht mehr langatmig und langweilig, sondern wird sogar spannend. Ich kann kaum erwarten, was als nächstes passiert. Alles was passiert, passiert langsam. In langsamen Bildern und ohne Hektik.
Ein Meisterwerk von Wim Wenders. Sicher nicht für ein breites Publikum. Ich empfehle den Film alleine und abseits jeder Störungsquelle anzusehen.
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Der Mann im Pyjama Otto Sander, Elke Sommer, Peter Fitz DVD, 4. Februar 2008 Verkaufsrang: 18932 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film Der Mann im Pyjama, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 04.02.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Habe lange drauf gewartet 5 von 5 Punkten Habe ZDF-Version mal auf VHS gehabt. Die ist mir leider abhandengekommen.
Nur habe ich mich über die DVD-Veröffentlichung natürlich sehr gefreut.
Schöne deutsche Komödie - echt zum ablachen, auch wenn diese schon
etwas angestaubt wirkt von der Technik her.
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Der Himmel über Berlin (Special Edition, 2 DVDs) Bruno Ganz, Otto Sander, Solveig Dommartin DVD, 8. März 2005 Verkaufsrang: 21595 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der Film erzählt die Geschichte des für Sterbliche unsichtbaren Schutzengels Damiel, der sich im geteilten Berlin in die Trapezkünstlerin Marion verliebt. Er tauscht seine Unsterblichkeit gegen menschliche Unvollkommenheit ein und erfährt die Sinnlichkeit des physischen Daseins. Damiel, gespielt von Bruno Ganz (Die Kameliendame, Nosferatu) verfolgt auch in seiner neuen Form die Wege der Menschen, diesmal jedoch aus einer völlig neuen Perspektive. Der Himmel über Berlin gehört zu Wim Wenders (Paris, Texas, Bis ans Ende der Welt) erfolgreichsten und bekanntesten Filmen. Er ist eine Ode an die morbide Schönheit West-Berlins und verursachte unter der jungen Generation der 80er Jahre einen Berlinkult, dem die Stadt noch heute einigen Zuzug aus dem In- und Ausland verdankt. Die Huldigung an das Unvollkommene und Unfertige ist eine Liebeserklärung an den Menschen. Ruhige Schwarzweißbilder unterstreichen die spirituelle Kraft des Filmes. Die Poesie des Co-Autors Peter Handke, welche über den entscheidenden Passagen der Geschichte liegt, ist für den ungeübten Zuhörer nicht leicht zugänglich. Doch um den tagtraumhaften Reisen des Protagonisten zu folgen, benötigt man nur ein wenig Mut zum Fallenlassen und kein Germanistikstudium. Der Inszenierung könnte man vorwerfen, dass der Blick sich all zu verliebt an der damaligen Freundin des Regisseurs und Hauptdarstellerin Solveig Dommartin (Bis ans Ende der Welt) heftet. Das Bild von der Frau als eingeborenem Engel auf Erden gegenüber dem Manne, dem gefallenen Urengel, den die Fleischlichkeit des Seins zu sehr anzog, wirkt sicherlich ein wenig schrullig. Lässt man sich jedoch auf die romantische und melancholische Sichtweise des Regisseurs ein, ist dies leicht zu verzeihen, da der Himmel über Berlin zu den Filmen zählt, die die Kraft haben, ihr Publikum gänzlich zu verzaubern. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
beflügelnde Poesie... 5 von 5 Punkten Was für ein berührender, poetischer, wunderbarer Film.
Wenn Engel Otto Sander mit wohliger Sägestimme über denn Sinn, das Sein und das Drumherum des Lebens philosophiert, wenn er liebevoll in die Menschen "reinhört", wenn man das Leben mal etwas genauer sieht, weil man mitsieht, kann man nicht anders, man schmilzt in diesen Film rein.
Musik, Bild und Sprache in einer Einheit, wie man es so schon lange (oder überhaupt) nicht mehr erlebt hat.
Die Suche des alten Mannes nach "seinem" alten Potsdamer Platz hat mir fast das Herz zerissen. Hier ein Tränchen vor Rührung, da ein Tränchen vor Begeisterung.
Peter Falk wächst einem als Kumpeltyp ans Herz; er spielt seine Rolle federleicht ohne albern zu wirken, obwohl man manchmal meinen könnte, ihn scherzhaft in die Kamera zwinkern zu sehen.
Hier ist Wenders echt ein kleines Meisterwerk gelungen und das, wie es heißt, ohne festes Drehbuch. Respekt Herr Pfarrer!
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In weiter Ferne, so nah! (2 DVDs) Otto Sander, Peter Falk, Horst Buchholz DVD, 22. November 2005 Verkaufsrang: 21946 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. Arthaus In weiter Ferne, so nah! (2er Digipack), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 22.11.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Gänsehaut 5 von 5 Punkten Habe den Film mit Gastauftritt von Wim Wenders persönlich das erste Mal gesehen. Kannte Himmel über Berlin bis dahin nicht. Man konnte der Handlung trotzdem folgen und Otto Sander ist als Schauspieler der Hammer. Es gibt keinen Film bei dessen Titel ich mehr Gänsehaut bekomme, bevor ich ihn in den Player lege. Bei jedem Sehen entdecke ich neue Details. Für mich der Beste Wenders Film überhaupt. Rühmann in seiner letzten Rolle ist göttlich. Vergleicht man den Film mit Himmel über Berlin spielt Sanders den Bruno Ganz locker an die Wand. Das Leiden, dass er erlebt zieht sich durch den ganzen Körper und spiegelt sich in seinem Gesicht wieder. Bei diesem Film stimmt einfach alles.
Sich Zeit nehmen, in der Stimmung sein ist hier sehr wichtig. Der Zugang ist nicht einfach, aber hat man ihn erreicht bereichert der Film das ganze Dasein.
Berlin nach der Mauer, Engel und Ex-Engel.... 5 von 5 Punkten Zum Film: Wer den "Himmel über Berlin" (Wings of Desire) nicht gesehn hat, wird sich hier schwer tun einen Zugang zu finden, bzw. hat ein vergleichsweise unvollständiges Filmvergnügen zu befürchten. Thematisch ist es schon eine Fortsetzung der Handlung des "ersten Teils". Cassiel (Otto Sander)wird auch zum Menschen und erfährt im Gegensatz zu Damiel (Bruno Ganz jetzt als Pizzabäcker!) die negativen Seiten des Menschseins. Die Figuren denen er begegnet sind alte und neue Bekannte: Heinz Rühmann in seiner letzten Rolle! Der Hammer schlechthin! Nastasia Kinski, Willem Dafoe, Rüdiger Vogler (der sogar "Alice in den Städten" wiedertrifft, Lou Reed (der einen eigenen Song beisteuerte), und die alten Freunde: Peter Falk (diesmal sogar "offiziell" als Columbo), Bruno Ganz, Solveig Dommartin (wieder am Trapez)und einige andere....u.a. Gorbi in einer Anfangsszene! Selbst Wenders findet den Film etwas überladen und nicht ganz geglückt, aber besser einen "unperfekten" Wenders als perfekten Schrott. Die DVD: Lange erwartete DVD in der gewohnt prachtvollen Ausstattung. Zwar kein Interview mit Wenders (Audiokommentar muss genügen) aber dafür u.a. mit Heinz Rühmann! Making Of und deleted Scenes bringen nicht viel Neues, aber besser als nix! |
The Marquis Of O. [UK IMPORT] Edith Clever, Bruno Ganz, Edda Seippel, Peter Lühr, Otto Sander DVD, 24. Mai 2004 Verkaufsrang: 25098 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Kleists "Marquise von O." 1 von 5 Punkten Ich habe nicht die Absicht eine Rezension zu schreiben über einen Film, den ich noch nie gesehen habe. Aber warum führt amazon.de Heinrich von Kleists "Marquise von O.", die in deutscher Sprache gedreht, wurde nur in Französisch? Eine DVD in deutscher Sprache gibt es davon nur für Regionalcode 1 (weil in Nordamerika offenbar Deutsch sehr geläufig ist)! Der einzige Stern der Bewertung bezieht sich, das dürfte klar sein, nur auf die Sprache.
super,super!!!!!!!!!!!! 5 von 5 Punkten Ich liebe alte Darstellungen.Die Akteure sind genial.Warum nicht in deutscher Sprache,da es ja auch deutsche Schauspieler sind.Bruno Ganz in jüngeren Jahren.Da ich diesen Film schon einmal auf deutsch gesehen habe,kannte ich bereits die Handlung.Bitte mehr deutschsprachige Verfilmungen. |
Wings Of Desire [UK IMPORT] Bruno Ganz, Solveig Dommartin, Otto Sander, Curt Bois, Peter Falk DVD, 3. Februar 2003 Verkaufsrang: 39332 Der Film erzählt die Geschichte des für Sterbliche unsichtbaren Schutzengels Damiel, der sich im geteilten Berlin in die Trapezkünstlerin Marion verliebt. Er tauscht seine Unsterblichkeit gegen menschliche Unvollkommenheit ein und erfährt die Sinnlichkeit des physischen Daseins. Damiel, gespielt von Bruno Ganz (Die Kameliendame, Nosferatu) verfolgt auch in seiner neuen Form die Wege der Menschen, diesmal jedoch aus einer völlig neuen Perspektive. Der Himmel über Berlin gehört zu Wim Wenders (Paris, Texas, Bis ans Ende der Welt) erfolgreichsten und bekanntesten Filmen. Er ist eine Ode an die morbide Schönheit West-Berlins und verursachte unter der jungen Generation der 80er Jahre einen Berlinkult, dem die Stadt noch heute einigen Zuzug aus dem In- und Ausland verdankt. Die Huldigung an das Unvollkommene und Unfertige ist eine Liebeserklärung an den Menschen. Ruhige Schwarzweißbilder unterstreichen die spirituelle Kraft des Filmes. Die Poesie des Co-Autors Peter Handke, welche über den entscheidenden Passagen der Geschichte liegt, ist für den ungeübten Zuhörer nicht leicht zugänglich. Doch um den tagtraumhaften Reisen des Protagonisten zu folgen, benötigt man nur ein wenig Mut zum Fallenlassen und kein Germanistikstudium. Der Inszenierung könnte man vorwerfen, dass der Blick sich all zu verliebt an der damaligen Freundin des Regisseurs und Hauptdarstellerin Solveig Dommartin (Bis ans Ende der Welt) heftet. Das Bild von der Frau als eingeborenem Engel auf Erden gegenüber dem Manne, dem gefallenen Urengel, den die Fleischlichkeit des Seins zu sehr anzog, wirkt sicherlich ein wenig schrullig. Lässt man sich jedoch auf die romantische und melancholische Sichtweise des Regisseurs ein, ist dies leicht zu verzeihen, da der Himmel über Berlin zu den Filmen zählt, die die Kraft haben, ihr Publikum gänzlich zu verzaubern. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
beflügelnde Poesie... 5 von 5 Punkten Was für ein berührender, poetischer, wunderbarer Film.
Wenn Engel Otto Sander mit wohliger Sägestimme über denn Sinn, das Sein und das Drumherum des Lebens philosophiert, wenn er liebevoll in die Menschen "reinhört", wenn man das Leben mal etwas genauer sieht, weil man mitsieht, kann man nicht anders, man schmilzt in diesen Film rein.
Musik, Bild und Sprache in einer Einheit, wie man es so schon lange (oder überhaupt) nicht mehr erlebt hat.
Die Suche des alten Mannes nach "seinem" alten Potsdamer Platz hat mir fast das Herz zerissen. Hier ein Tränchen vor Rührung, da ein Tränchen vor Begeisterung.
Peter Falk wächst einem als Kumpeltyp ans Herz; er spielt seine Rolle federleicht ohne albern zu wirken, obwohl man manchmal meinen könnte, ihn scherzhaft in die Kamera zwinkern zu sehen.
Hier ist Wenders echt ein kleines Meisterwerk gelungen und das, wie es heißt, ohne festes Drehbuch. Respekt Herr Pfarrer!
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Der Himmel über Berlin Bruno Ganz, Otto Sander, Solveig Dommartin Videokassette Verkaufsrang: 2592 Der Film erzählt die Geschichte des für Sterbliche unsichtbaren Schutzengels Damiel, der sich im geteilten Berlin in die Trapezkünstlerin Marion verliebt. Er tauscht seine Unsterblichkeit gegen menschliche Unvollkommenheit ein und erfährt die Sinnlichkeit des physischen Daseins. Damiel, gespielt von Bruno Ganz (Die Kameliendame, Nosferatu) verfolgt auch in seiner neuen Form die Wege der Menschen, diesmal jedoch aus einer völlig neuen Perspektive. Der Himmel über Berlin gehört zu Wim Wenders (Paris, Texas, Bis ans Ende der Welt) erfolgreichsten und bekanntesten Filmen. Er ist eine Ode an die morbide Schönheit West-Berlins und verursachte unter der jungen Generation der 80er Jahre einen Berlinkult, dem die Stadt noch heute einigen Zuzug aus dem In- und Ausland verdankt. Die Huldigung an das Unvollkommene und Unfertige ist eine Liebeserklärung an den Menschen. Ruhige Schwarzweißbilder unterstreichen die spirituelle Kraft des Filmes. Die Poesie des Co-Autors Peter Handke, welche über den entscheidenden Passagen der Geschichte liegt, ist für den ungeübten Zuhörer nicht leicht zugänglich. Doch um den tagtraumhaften Reisen des Protagonisten zu folgen, benötigt man nur ein wenig Mut zum Fallenlassen und kein Germanistikstudium. Der Inszenierung könnte man vorwerfen, dass der Blick sich all zu verliebt an der damaligen Freundin des Regisseurs und Hauptdarstellerin Solveig Dommartin (Bis ans Ende der Welt) heftet. Das Bild von der Frau als eingeborenem Engel auf Erden gegenüber dem Manne, dem gefallenen Urengel, den die Fleischlichkeit des Seins zu sehr anzog, wirkt sicherlich ein wenig schrullig. Lässt man sich jedoch auf die romantische und melancholische Sichtweise des Regisseurs ein, ist dies leicht zu verzeihen, da der Himmel über Berlin zu den Filmen zählt, die die Kraft haben, ihr Publikum gänzlich zu verzaubern. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
beflügelnde Poesie... 5 von 5 Punkten Was für ein berührender, poetischer, wunderbarer Film.
Wenn Engel Otto Sander mit wohliger Sägestimme über denn Sinn, das Sein und das Drumherum des Lebens philosophiert, wenn er liebevoll in die Menschen "reinhört", wenn man das Leben mal etwas genauer sieht, weil man mitsieht, kann man nicht anders, man schmilzt in diesen Film rein.
Musik, Bild und Sprache in einer Einheit, wie man es so schon lange (oder überhaupt) nicht mehr erlebt hat.
Die Suche des alten Mannes nach "seinem" alten Potsdamer Platz hat mir fast das Herz zerissen. Hier ein Tränchen vor Rührung, da ein Tränchen vor Begeisterung.
Peter Falk wächst einem als Kumpeltyp ans Herz; er spielt seine Rolle federleicht ohne albern zu wirken, obwohl man manchmal meinen könnte, ihn scherzhaft in die Kamera zwinkern zu sehen.
Hier ist Wenders echt ein kleines Meisterwerk gelungen und das, wie es heißt, ohne festes Drehbuch. Respekt Herr Pfarrer!
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In weiter Ferne, so nah! Otto Sander, Peter Falk, Horst Buchholz Videokassette, 29. September 1994 Verkaufsrang: 6825
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Grauenhaft 1 von 5 Punkten Man muß schon ausgesprochener Fan Wim Wenders sein, um diesen zum Einschlafen öden Film nicht zum Anlaß zu nehmen, Suizid zu begehen.
Vielleicht ist der Streifen auch was für die Super-Intellektuellen.
Aber selbst mit dem Star-Aufgebot ist hier nichts mehr zu retten. Denn das ist in Anbetracht der Kurzauftritte bekannter Schauspieler - vermutlich war das Budget zu klein, und freiwillig geben sich diese für den Schwachsinn wohl kaum länger her - schlicht eine Mogelpackung.
Wim Wenders verdient, vermutlich, die Krone des Tiefsinnigen. Aber gleichzeitg gebührt ihm mit diesem Mist nicht einmal die größte gelbe Zitrone. Denn diese ist wenigstens sauer und macht daher bekanntermaßen lustig. Vielmehr heimst er den Preis "Lauwarme Milch" ein. Es gibt kein besseres Sedativum. Danke großer Meister, uns mit weiterer verschwendeter Zeit beschenkt zu haben, wie Du es schon so oft mit Deinen Filmwerken geschafft hast.
Und wie komme ich zu dieser Bewertung?
Ein Typ latscht durch ne große Stadt an diverse Orte, ständig sinnentleerte Monologe vor sich her-denkend oder -brabbelnd, nur unterbrochen von noch bescheuerteren Dialogen mit dahergelaufenen Typen, die in keiner erkennbaren Beziehung zu dem Langweiler zu stehen scheinen. Dazu summst im Hintergrund beinahe ständig, ansonsten latent drohend, auch während des Gebrabbels nervtötende Musikbegleitung, die vermutlich auch irgendetwas zu bedeuten hat.
Das wars! Echt doll!
Dieser Film atmet 5 von 5 Punkten Wir sehen Cassiel wie er jemanden vor dem Selbstmord rettet, dann selber aber der gleichen Verzweiflung erliegt. Er will Mensch sein und ist dabei als Engel schon längst ein viel Besserer Mensch. Er begegnet Unverständnis und Hohn über sein "Anders-Sein" und letztlich versteht Ihn nur ein Kind mit seiner Naivität. Wunderschöne Bilder von Wim Wenders, wieder in Schwarzweiss und mit aus "Der Himmel über Berlin" mitgebrachter Athmosphäre. TIP: Zuerst "In weiter Ferne..." ansehen und dann den inoffiziellen Vorgänger "Der Himmel über Berlin" Otto Sander und Wim Wenders in Höchstform, Genußkino im Grossen Format |
Wings Of Desire [UK IMPORT] Bruno Ganz, Peter Falk, Solveig Dommartin, Curt Bois, Otto Sander Videokassette, 28. Oktober 2002 Verkaufsrang: 35380 Der Film erzählt die Geschichte des für Sterbliche unsichtbaren Schutzengels Damiel, der sich im geteilten Berlin in die Trapezkünstlerin Marion verliebt. Er tauscht seine Unsterblichkeit gegen menschliche Unvollkommenheit ein und erfährt die Sinnlichkeit des physischen Daseins. Damiel, gespielt von Bruno Ganz (Die Kameliendame, Nosferatu) verfolgt auch in seiner neuen Form die Wege der Menschen, diesmal jedoch aus einer völlig neuen Perspektive. Der Himmel über Berlin gehört zu Wim Wenders (Paris, Texas, Bis ans Ende der Welt) erfolgreichsten und bekanntesten Filmen. Er ist eine Ode an die morbide Schönheit West-Berlins und verursachte unter der jungen Generation der 80er Jahre einen Berlinkult, dem die Stadt noch heute einigen Zuzug aus dem In- und Ausland verdankt. Die Huldigung an das Unvollkommene und Unfertige ist eine Liebeserklärung an den Menschen. Ruhige Schwarzweißbilder unterstreichen die spirituelle Kraft des Filmes. Die Poesie des Co-Autors Peter Handke, welche über den entscheidenden Passagen der Geschichte liegt, ist für den ungeübten Zuhörer nicht leicht zugänglich. Doch um den tagtraumhaften Reisen des Protagonisten zu folgen, benötigt man nur ein wenig Mut zum Fallenlassen und kein Germanistikstudium. Der Inszenierung könnte man vorwerfen, dass der Blick sich all zu verliebt an der damaligen Freundin des Regisseurs und Hauptdarstellerin Solveig Dommartin (Bis ans Ende der Welt) heftet. Das Bild von der Frau als eingeborenem Engel auf Erden gegenüber dem Manne, dem gefallenen Urengel, den die Fleischlichkeit des Seins zu sehr anzog, wirkt sicherlich ein wenig schrullig. Lässt man sich jedoch auf die romantische und melancholische Sichtweise des Regisseurs ein, ist dies leicht zu verzeihen, da der Himmel über Berlin zu den Filmen zählt, die die Kraft haben, ihr Publikum gänzlich zu verzaubern. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
beflügelnde Poesie... 5 von 5 Punkten Was für ein berührender, poetischer, wunderbarer Film.
Wenn Engel Otto Sander mit wohliger Sägestimme über denn Sinn, das Sein und das Drumherum des Lebens philosophiert, wenn er liebevoll in die Menschen "reinhört", wenn man das Leben mal etwas genauer sieht, weil man mitsieht, kann man nicht anders, man schmilzt in diesen Film rein.
Musik, Bild und Sprache in einer Einheit, wie man es so schon lange (oder überhaupt) nicht mehr erlebt hat.
Die Suche des alten Mannes nach "seinem" alten Potsdamer Platz hat mir fast das Herz zerissen. Hier ein Tränchen vor Rührung, da ein Tränchen vor Begeisterung.
Peter Falk wächst einem als Kumpeltyp ans Herz; er spielt seine Rolle federleicht ohne albern zu wirken, obwohl man manchmal meinen könnte, ihn scherzhaft in die Kamera zwinkern zu sehen.
Hier ist Wenders echt ein kleines Meisterwerk gelungen und das, wie es heißt, ohne festes Drehbuch. Respekt Herr Pfarrer!
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Das Boot - The Making Of Jürgen Prochnow, Herbert Grönemeyer, Klaus Wennemann, Hubertus Bengsch, Martin Semmelrogge Videokassette, 1. September 1994 Verkaufsrang: 9969 Seit den 50er Jahren haben nur ganz wenige deutsche Filme international wirklich für Aufsehen gesorgt. Zwar besitzen Regisseure wie Werner Herzog, Wim Wenders oder der viel zu früh verstorbene Rainer Werner Fassbinder unter Kritikern und Kinoliebhabern auf der ganzen Welt einen hervorragenden Ruf, aber die ganz große Popularität ist auch ihnen nie zuteil geworden. Die blieb praktisch nur zwei Filmen vorbehalten: Volker Schlöndorffs Die Blechtrommel und Wolfgang Petersens Das Boot. Einen "Fels, der aus dem Meer der Kinogeschichte emporragt", hat Ulrich Greiwe Das Boot in seinem Interview-Buch mit Wolfgang Petersen Ich liebe die großen Geschichten genannt; und egal wie man nun persönlich zu dieser epischen U-Boot-Kriegssaga steht, muss man doch anerkennen, dass dieser Film genau das ist, ein weithin sichtbarer Fels. Er hat seinen Regisseur, der bis dahin durch einige gelungene und umstrittene Fernsehfilme aufgefallen war, quasi über Nacht berühmt gemacht und regelrecht nach Hollywood katapultiert, wo er Erfolgsfilme wie In the Line of Fire und Air Force One gedreht hat. Allein diese einzigartige Stellung innerhalb der Filmgeschichte rechtfertigt den 1997 entstandenen, etwa dreieinhalb Stunden langen Director's Cut des Films, den man durchaus als eine Art von Kompromiss zwischen der ersten Kino- und der mehrteiligen Fernsehfassung sehen kann. Rasantes U-Boot-Kriegsspektakel oder episches Psychodrama, das war die Geschichte der letzten Fahrt eines deutschen U-Boots im 2. Weltkrieg durch die Meerenge von Gibraltar in ihren ersten Fassungen. Nun, im Director's Cut, ist sie beides. Der junge von Herbert Grönemeyer gespielte Kriegsberichterstatter Leutnant Werner ist nicht mehr die Identifikationsfigur, mit deren Augen man den Krieg und seine unvorstellbare Schrecken erlebt. An dessen Stelle tritt nun der Kommandant des U-Boots (Jürgen Prochnow). Sein Zynismus und seine Besessenheit, die ihn zu waghalsigsten Aktionen verleiten, geben dem Director's Cut einen neuen Ton. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 109 Bewertungen)
Hätte perfekt werden können !!! 5 von 5 Punkten Über den Film "DAS BOOT" braucht man wohl nicht mehr viel zu schreiben. Wer den Film einmal gesehen hat, wird ihn sich immer wieder anschauen.
Dieser Director`s Cut aus dem Jahre 1997 ist für das Heimkino eine echte Herausforderung. Donnender Sound, fast perfektes Bild und das ganze stilgerecht in einem SteelBook. Was will man mehr???
Ganz einfach! EuroVideo hätte die Möglichkeit gehabt noch die TV-Fassung die separat erhältlich ist, beizufügen.
Dann vermisse ich schmerzlich das geniale "Making Of - So entstand DAS BOOT" mit einer Laufzeit von 00:45 Minuten das auf der alten VHS-Ausgabe der TV-Fassung vorhanden ist.
Da EuroVideo die Rechte an der TV-Fassung und dem Making Of besitzt, hätte man hier eine ultimative Veröffentlichung im SteelBook machen können. Doch leider blieb es hier nur beim Director`s Cut + einem "Mini Making Of" zum Director`s Cut (knapp 9:00 Minuten in Englisch). Sehr informativ dagegen ist der Englische Audiokomentar, der viele Hintergrundinformationen über die Entstehung und den Schauspielern enthällt.
Schade! Hoffen wir, das es irgendwann zu einer Veröffentlichung kommt, die alles beinhaltet.
Trotzdem gibt es volle Sternenzahl. Denn "Das Boot" im SteelBook ist doch schonmal ein Anfang.
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Nikolaikirche/Nikolaikirche Leipzig Barbara Auer, Ulrich Matthes, Daniel Minetti, Ulrich Mühe, Otto Sander Videokassette Verkaufsrang: 3740 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
DDR auch für die junge Generation 5 von 5 Punkten Da ich Jahrgang 1984 bin, habe ich nicht wirklich viel der sozialistischen Diktatur mitbekommen. Ich beschäfftige mich viel mit dieser Zeit und deshalb bin ich auch über die Nikolaikirche gestolpert. Da ich Leipzig sehr gut kenne, kann man diese Situation der Montagsdemos miterleben. Einfach nur ein klasse Film (sicherlich auch das Buch), und das beste ist, der Film ist wahr! Man muss ihn gesehen haben. |
The Jack Bull [UK IMPORT] John Cusack, Rex Linn, Drake Bell, John Goodman, L.Q. Jones DVD, 7. Juni 2004 Verkaufsrang: 85655 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Spirale des Untergangs 4 von 5 Punkten Handlung (ohne alles zu verraten): Der ehrbare kleine Pferdezüchter Myrl Redding, ein Mann, der seine Meinung auch dann offen vertritt wenn sie den “Großen“ nicht passt, gerät mit dem Viehbaron Henry Ballard aneinander. Dieser kauft daraufhin ein strategisch gut gelegenes Stück Land auf und erhebt Wegezoll. Da Redding – unterwegs zu einer Pferdeauktion - über kein Bargeld verfügt muss er Ballard ein Pfand in Form von zwei wunderschönen Rappen hinterlassen. Doch als er diese auslösen will sind sie von Woody und Slater, den primitiv-brutalen Schergen des Viehbarons derart misshandelt worden, dass ein Verkauf vorerst unmöglich ist. Zudem wurde sein Freund, der indianische Pferdepfleger Billy, von den Hunden des Großkotzpacks schwer verletzt. Redding fordert erfolglos Schadenersatz von Ballard. Als er sich an die örtliche Justiz wendet, muss er feststellen, dass diese Korrupt ist. Der Versuch mit Hilfe des Gouverneurs Gerechtigkeit zu erlangen endet mit dem Tod einer wichtigen Bezugsperson. Redding ordnet seine Verhältnisse, organisiert seine Nachbarn und ruft öffentlich sein eigenes Gesetz aus. Ein Weidekrieg beginnt. Nach den ersten Toten muss sich der Gouverneur denn doch noch mit dem Thema beschäftigen und tut es auf die für Politiker typische Art. Irgendwann müssen sich Redding und Ballard dann für ihre Taten vor dem ehrlichen, aber harten Richter Tolliver verantworten. State: Regisseur John Badham (“Wargames“, “Auf die harte Tour“, “Nr. 5 lebt“) versetzt Kleist´s Geschichte von Michael Koolhaas einfach in den Wilden Westen – und ich muss sagen – dass funktioniert sehr gut, denn abgesehen von der wirklich sehenswerten und gut umgesetzten Story, wird ganz nebenbei ein ziemlich realistisches Bild des WW und seiner Bewohner vermittelt. Liegt vielleicht auch an den Ansprüchen des Pay-TV Senders HBO, von dem vor kurzem mit “Deadwood“ nicht nur eine der besten, sondern auch der realistischsten TV-Westernserien auf DVD erschien. “The Jack Bull“ jedenfalls ist - sofern man auf Ballerorgien am Stück verzichten kann – ein Film, der auch Leutz, die “Michael Koolhaas“ nicht kennen, mit guten Gewissen empfohlen werden kann. Durchgehend gute Darstellerleistungen, interessanter Plot, stimmige Filmmusik, hervorragende Kameraführung – was will man mehr? Die Darsteller: - Myrl Redding – John Cusack (”Identität”, ”Das Urteil – Jeder ist käuflich”, ”Con Air”) – als Darsteller normalerweise eine Klasse für sich wirkt er im Westerngenre leicht deplaziert. Geschickter Zug des Reg., denn mit einem Typus, wie ihn z. B. John Wayne verkörpert, hätte der Film nicht funktioniert. - Cora Redding – Miranda Otto (”Herr der Ringe Teil 2 und 3”, ”Schatten der Wahrheit”) – Eowyn liefert als Ehefrau des “Helden“ auch im Westerngenre eine überzeugende Darstellung ab. - Henry Ballard – L. Q. Jones (”McQuade, der Wolf”, ”Nevada Smith”, ”Auf Messers Schneide”) – Ist mir bisher eigentlich nur als Darsteller des perfekten OldandWilde-Typs aufgefallen. Hier beweist er, dass er tatsächlich sehr überzeugend eine Hauptnebenrolle tragen kann. - Richter Tolliver – John Goodman (”Coyote Ugly”, ”Dämon”, ”Eine Nacht bei McCools”) – Hat zwar leider nur wenige Szenen im Film, spielt aber wie immer mit einer wahnsinnigen Präsenz, vor der man nur den Hut ziehen kann. Außerdem dabei: John C. McGinley (”Gefährliche Brandung”, ”Sieben”, ”The last Outlaw”), John Savage (”Die durch die Hölle gehen”, ”Hair”, ”White Squall”), Rodney A. Grant (”Geronimo”, ”Ghosts of Mars”, ”The Doors”), Kurt Fuller (”Red Heat”, ”The Fan”, ”Alias 3.Staffel”), Rex Linn (”The Long Kiss Goodnight”, ”Wyatt Earp”, ”Die Stunde des Jägers”) und viele weitere bekannte Gesichter aus der Riege der Top-Nebendarsteller. Die DVD: Typ 9, Code 2, ca. 112 Min., 16 Kapitel, Amaray Case Insgesamt gutes (Voll)Bild – also im Verhältnis 1.33:1 Sehr gute deutsche Tonspur in DD5.1 und annehmbare englische Tonspur in DD2.0 Keine Untertitel An Extras finden sich nur 4 Trailer Beschrieben ist die im November 2005 von AMAZON versandte Version von Capelight Pictures. Den Film gibt es auch auf einer DVD der Mediacs AG. Soweit zu ermitteln ist diese 1:1 inhaltsgleich. Rechteübergang oder ähnliches? Fazit: Film 4-5 Sterne, DVD 1 Stern, Darsteller 4-5 Sterne
Sehr gut 4 von 5 Punkten Sehr gut gemachter Western nach dem berühmten, in der Schule gehassten Roman Michael Kohlhaas von v.Kleist mit einer 1:1 Umsetzung des Plots. Wunderbar vom Deutschland um 1810 in den Wilden Westen versetzt, sehr gute Darsteller wobei John Cusack ein wenig das Mimenspiel fehlt. Trotzdem auf jeden Fall sehenswert, mit dem kaufen kann man aber auch warten bis er für 9,99 verscheuert wird zumal auf der DVD keinerlei richtigen Extras wie deleted scenes oder Audiokommentare vorhanden sind. Liegt aber wohl auch daran das es eine Fernseh- und keine Kinoproduktion ist.
First-rate Western adaptation of Kleist's "Michael Kohlhaas" 5 von 5 Punkten „The Jack Bull" has to be placed among recent masterpieces such as „Unforgiven", „The Tracker", „Conagher", or „Dances with Wolves". But let's start with the title of this fine film produced for HBO Television: A jack bull is a Jack Russell terrier who sinks his teeth into his prey with such vehemence that his jaw has to be sawed off to remove him. Such tenacity is, of course, suicidal. The film's title „The Jack Bull" refers to horse rancher Myrl Redding (John Cusack), who proves his tenacity when he comes into conflict with a greedy neighbor, wealthy land baron Henry Ballard (L.Q. Jones). After Redding verbally clashes with him on the issue of whether Wyoming should become a state, Ballard blocks the road Redding must travel to sell his horses and demands a high toll. Unable to pay, Redding is forced to leave two prize stallions behind as collateral, along with his ranch hand Billy, a Crow Indian, to care for the horses. Redding returns with the money to find that Ballard's men have sadistically worked his stallions until their spirit has been broken, and beaten Billy. Redding attempts to sue for the rehabilitation of his stallions and compensation for his wounded ranch hand, but local authorities refuse to do anything against rich and powerful Ballard. When his wife dies as a result of the feud, an embittered Redding declares war on Ballard. He gathers an militia of small local landowners whose farms and ranches Ballard tries to gobble up and begins a violent campaign against the brutal ranch baron and his aides. People are killed during the rage of self-justice and in the end, both Redding and Ballard must stand trial for their actions before an honest judge (John Goodman). In its basic outline, „The Jack Bull" seems like hundreds of other Westerns: An honest small rancher is victimized by an evil land baron and desperately fights back. But screenwriter Dick Cusack (John's father) and director John Badham offer a fresh, intelligent perspective on that familiar premise. One important reason is the huge inspiration drawn from Heinrich von Kleist's novella „Michael Kohlhaas" which is honestly credited. The casting of the boyish actor John Cusack in the lead role is the key: He doesn't have the tough appearance of most Western heroes. As a result, Myrl Redding is a vulnerable, human, fallible, true „Jedermann" character. This figure definitely has its roots in Kleist's Kohlhaas, as have many scenes. The world Redding inhabits is definitely more realistic than in most other Westerns, which puts „The Jack Bull" into one league with Clint Eastwood's „Unforgiven" (by the way, Eastwood's house-composer Lennie Niehaus wrote the score here). Usually the hero is somewhat purified by his acts of violence against an evil aggressor, but in this film we know that every choice Redding makes has certain consequences he has to face. He for sure will not receive amnesty just because he is the good guy. Thus, a simple and familiar plot is expertly placed in a more complex world. There are no black and white clichés, but real gray shades which director Badham skillfully envisioned through bleaching the color out of the movie during the editing process. „The Jack Bull" appears mostly in bleak, gray and brownish colors (another parallel to Eastwood's „Unforgiven"-style). Thus, the viewer gets a feeling of being immersed in the Old West period. But John Badham, his director of photography Gale Tattersall, the editor Frank Morriss, and writer Dick Cusack have to be hailed masters for the whole movie being extremely well put together. There are fascinating camera angles as well as visually stunning scenes in the wilderness. One more important factor contributing to the high quality of this film is the excellent cast. Besides John Cusack in one of his best roles ever, rough-faced L.Q. Jones gives a splendid performance as the evil big rancher. Rodney Grant, John C. McGinley, and John Savage form a superb supporting cast. John Goodman as Judge Tolliver has a small, but nonetheless important role near the end. He puts all his heavyweight into this figure and it is pure fun watching him. Altogether, this film deserves a great audience, at least in its well done DVD edition. „The Jack Bull" is a first-rate Western. MARK HÜBNER-WEINHOLD Member of the Board The German Association for the Study of the Western (GASW)
Ergreifendes Edel-Western-Drama 4 von 5 Punkten Im Streit zwischen Rancher Redding (Cusack) und Viehzüchter Ballard (Goodman) um zwei Pferde kommt es zu einem erbitterten Kampf. Extrem packend inszeniertes Westerndrama nach der Romanvorlage "Michael Kohlhaas" von Kleist. Zu empfehlen für Genrefans und Kenner Kleists.
Und das alles für 2 Pferde?! 2 von 5 Punkten Obwohl ich von dem Film noch nie etwas gehört hatte, interessierte mich die Besetzung. John Cusack und John Goodman in einem Film zu sehen, schien mir recht interessant. Umso größer war die Enttäuschung, als ich merken musste das Goodman (seit seiner Leistung in The Big Lebowsky bestens in Erinnerung) erst nach einer Stunde in Erscheinung tritt. Doch auch sein (viel zu spätes) Auftreten kann diesen schwachen Film nicht mehr retten. Langweilige Dialoge, altbekanntes Gut/Böse Schema und schlechte Schauspieler vermiesen einem die wie immer guten Leistungen von Cusack und Goodman. Zur Story: Pferdehändler Redding (Cusack) will Wiedergutmachung für seine von Viehzüchter Ballard misshandelten Pferde (und Schmerzensgeld für „seinen" Indianer Billy). Als sich dieser weigert, Reddings Forderungen nachzukommen, formiert dieser eine eigene Armee und jagt den bösen Viehzüchter. Dabei kommt es zu einigen Toten, auch Reddings Frau kommt dabei um. Die Moral der Geschichte ist, das man für seine Prinzipien kämpfen muss, und so kommt es, das Ballard zwar auf Anordnung des Richters (den Namen Goodmans im Film hab ich vergessen) die Pferde wieder gesund pflegen muss, das aber Redding für einen Mord, den er nicht begangen hat, zum Tode verurteilt wird. Wer seichte Unterhaltung nach Schema F und schöne Bilder aus Wyoming Ende des 19. Jahrhunderts mag, sollte sich den Film mal ausleihen. Gleich die DVD zu kaufen wäre m. E. Geldverschwendung. P.S. die 2 Sterne hab ich vergeben, weil ich den guten Willen der Produzenten honorieren möchte, nämlich das sie auf ein herkömmliches Happy End verzichtet haben! |
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