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| DVDs: Paul Scofield | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Ein Mann zu jeder Jahreszeit (Deluxe Edition) Paul Scofield, Robert Shaw, Orson Welles, Wendy Hiller, Susannah York DVD, 3. Februar 2007 Verkaufsrang: 6526 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures Ein Mann zu jeder Jahreszeit - Deluxe Edition, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 03.02.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Passiver Widerstand aus Gewissensgründen glaubwürdig dargestellt 5 von 5 Punkten Der Film schildert eindrucksvoll, wie Thomas Morus versucht, den Anforderungen der Obrigkeit einfach aus dem Weg zu gehen und sie nicht zu reizen. Thomas Morus ist kein Held vom billigen Format, der die Gefahr sucht. Aber die Obrigkeit wird gerade durch dieses Verhalten dazu gereizt, ihn herauszufordern, von ihm Bestätigung zu verlangen, ihn Schritt um Schritt in die Enge zu drängen, um ihn zu unterwerfen. Ähnliches hörte man schon von DDR-Dissidenten: Wenn der Staat sie einfach in Ruhe gelassen hätte, wären sie gar keine Dissidenten geworden. Es ist auch treffend dargestellt, wie Morus sich bewusst von seinen Freunden distanziert, um sie nicht ins Schlamassel mit hineinzuziehen. Es ist gut zu sehen, wie die Menschen um Morus von ihm Abstand nehmen, ihn sogar verraten oder persönliche Rache nehmen. Man sieht, wie schwer es ist, einen Standpunkt gegen die herrschende Meinung einzunehmen, welche sozialen Mechanismen plötzlich greifen und zu wirken beginnen, um den Dissidenten zu isolieren und zu zerstören. Und es ist gut zu sehen, wie die Macht unter dem Deckmantel der Galanterie plump und brutal ist, im Gegensatz zur Tochter von Morus, die gebildet und feinsinnig ist. Das alles ist kein Historienfilm, der eine historische Begebenheit dröge ableiert. Das ist ein Menschheitsdrama.
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Hexenjagd Daniel Day-Lewis, Winona Ryder, Paul Scofield DVD, 3. Mai 2004 Verkaufsrang: 12228 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DVD FSK 12 Action, Thriller und Horror/ Fox. EAN 4010232026057 .
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Bedrängend aktuell 5 von 5 Punkten Wenn in dieser Zeit berichtet wird, wie schwer es ist, in die USA einzureisen, geht man in der Geschichte zurück, und schaut auf Ursprünge.Hexenjagd ist bedrängend aktuelles Stück über Diskriminierung, die Mechanismen,die Brutalität und Irrationalität, die kollektive Neurose.Die Dämonisierung der Ausgegrenzten endet heute nicht am Galgen, aber die Mechanismen sind auch nach Jahrhunderten die gleichen. Entdifferenzierung- die einzelne Person wird nicht wahrgenommen, sie wird als Bestandteil einer Gruppe dämonisiert,hat, da Irrationalität wütet,kaum eine Chance,gehört zu werden. Als Sündenbock bekommt sie mit voller Wucht alldie Ängste ab, die die Verfolger peinigen. Im Film wird dies dadurch vor Augen geführt, dass die sozum Schauspiel begabte junge Frau (Wynona Ryder) aus zurückgewiesenem Verlangen Rache übt und alle , die Macht haben, sind hochbereit, dieser Täuschung zu folgen.Das Stück ist gut, der Film bewegt und das Thema- leider-hochaktuell.
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The Train Burt Lancaster, Paul Scofield, Jeanne Moreau DVD, 15. September 2003 Verkaufsrang: 23448 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fox Der Zug - The Train, USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 15.09.03
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Der Zug ist abgefahren ... 5 von 5 Punkten Erfreulich solider, geradliniger Actionfilm mit einem Zeitausschnitt aus dem zweiten Weltkrieg als geschichtlichem Hintergrund. Schauplatz ist das von den Deutschen besetzte Frankreich, die bereits vor den Alliierten zurueckweichen muessen. Grundstimmung: Unsere endgueltige Niederlage ist nur noch eine Frage der Zeit ...
Sehr realistische, glaubwuerdige Darstellung der deutschen Soldaten, bis auf Burt Lancaster auch gar keine Stereotypen. Der spielt den Helden und Anfuehrer einer Widerstandsgruppe gegen die Nazis fuer meinen Geschmack etwas zu selbstbewusst und unerschuetterlich, um damit wirklich durchzukommen, dafuer aber gewohnt ueberzeugend und minimalistisch.
Spannende zwei Stunden in Schwarz/Weiss in einer klassischen, routinierten Verfilmung von John Frankenheimer ("Der Gefangene von Alcatraz") erwarten Sie hier!
Gute Unterhaltung!
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The Charles Dickens Collection [UK IMPORT] Michael Hordern, Ian McKellen, Charlotte Rampling, Paul Scofield, Maggie Smith DVD, 24. Oktober 2005 Verkaufsrang: 18358 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Charles Dickens + BBC = exzellente Mischung! 5 von 5 Punkten Diese liebevoll gestaltete Box enthält folgende BBC-Produktionen: The Pickwick Papers Oliver Twist A Christmas Carol Martin Chuzzlewit David Copperfield A Tale of Two Cities Great Expectations (Achtung: es handelt sich nicht um die Hollywood Version mit Gwyneth Paltrow!) Our Mutual Friend Die einzelnen Werke wurden liebevoll und detailgetreu verfilmt, man begegnet den Großen der englischen Schauspielkunst (Maggie Smith, Charlotte Rampling, Sir IanMcKellen, um nur einige zu nennen), und den Zuseher erwarten viele, viele Stunden (!) erstklassiger Unterhaltung. Wer die Werke schon sogar vorher gelesen hat, ist im Vorteil, wenn die Englischkenntnisse nicht so gut sind - im Großen und Ganzen kann man bei passablen Englischkenntnissen den Geschichten aber problemlos folgen (englische Untertitel). Die Werke von Charles Dickens fesseln zu Recht bis heute Leser und Zuseher, BBC gebührt das Verdienst, mit ihren Verfilmungen der einzelnen Stoffe diese Werke dem heutigen Publikum in höchster Qualität nahezubringen. Eine Box für jene, die Freude an hochwertigen Produktionen und exzellenten Literaturverfilmungen haben! PS.: Habe jetzt noch extra nachgesehen: insgesamt 32 Stunden, 55 Minuten erwarten einen! |
Henry V. [UK IMPORT] Kenneth Branagh, Derek Jacobi, Simon Shepherd, James Larkin, Brian Blessed DVD, 17. Juni 2002 Verkaufsrang: 20704 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nur wenige Filme kommen an die Brillianz von Kenneth Branaghs erstem Einsatz als Drehbuchschreiber und Regisseur heran. Henry V ist ein wahres Meisterstück, einer von den Filmen, die es nur alle zehn Jahre einmal gibt. Er meidet die Theatralik von Laurence Olivers bewegender Adaption aus dem Jahre 1945, an die wir uns alle gern erinnern, und stellt seine ganz eigenen Regeln auf. Branaghs revisionistische Sichtweise des Shakespeare-Stücks ist brutal. Er verpackt das Ganze als Antikriegsgeschichte. Da gibt es herbe Nahaufnahmen von dreckigen, blutigen Männern und von ihm selbst als Henry: sein harter Mund und die willensstarken Augen sagen viel über diesen Krieg. Aber der Regisseur und Schauspieler sorgt auch für lichtere Momente. Die Szenen, in denen die französische Prinzessin Katherine (Emma Thompson) eingeführt wird, sind einfach köstlich. Spritzig, lustig, noch verstärkt von wunderbarer Beleuchtung und Thompsons blasser Schönheit sind diese Bilder der Prinzessin, die mithilfe ihrer Zofe versucht, so schnell wie möglich Englisch zu lernen, einfach bezaubernd. Krönender Höhepunkt von Branaghs Adaption ist jedoch die Szene, in der ein benommener, erschütterter Anführer über das Schlachtfeld irrt und sich noch nicht einmal sicher ist, wer eigentlich gewonnen hat. Als König Hal einen toten Jungen (Christian Bale) durch die zerstückelten Körper von Engländern und Franzosen trägt, realisiert man, dass Branagh zum ersten Mal weitere Einstellungen gewählt hat: ein Panorama aus Blut, Schlamm und Tod. Stärker kann man sich nicht mehr gegen Kriegstreiberei aussprechen. -Rochelle O'Gorman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 29 Bewertungen)
Fesselnd 5 von 5 Punkten Kenneth Branagh fasziniert in der Rolle des englischen Königs Henry V., der im Jahr 1415 als junger König gezwungen ist, Frankreich den Krieg zu erklären. Erste Erfolge beflügeln ihn, bis er schließlich in der Schlacht von Azincourt einem zehnfach überlegenen französischen Heer gegenübersteht. Dieser Film hat in Bezug auf Action, Spannung und Anspruch die volle Punktzahl verdient.
Dabei wird dieser Film nie und trotz aller gezeigter Gewalt ein kriegsverherrlichender Film. Im Gegenteil, das ist schlichtweg ein Antikriegsfilm, trotz naturgetreuer Zurschaustellung verzweifelter, bluttriefender Männer.
Bezeichnend die Szene, in der Branagh über das Schlachtfeld irrt und nicht erfassen kann, wer eigentlich Sieger des fürchterlichen Geschehens ist.
Emma Thompson, in der Rolle einer französischen Prinzessin, darf nicht unerwähnt bleiben. Sie setzt entzückende Glanzpunkte in diesem düsteren Treiben. Empfehlenswert. HMcM
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Scorpio, der Killer Burt Lancaster, Alain Delon, Paul Scofield DVD, 10. Februar 2004 Verkaufsrang: 33419 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als der Premierminister von Eritrea von politischen Gegnern ermordet wird, löst dies eine Kettenreaktion unter den internationalen Geheimdiensten aus. Burt Lancaster spielt Cross, einen CIA-Agenten, der schon lange im Geschäft ist. Scorpio (Alain Delon) ist Cross' Protégé und einer seiner besten Freunde in einer Welt, in der die Loyalität aller privaten wie beruflichen Kontakte jederzeit in Zweifel gezogen wird. Weiter oben in der Hierarchie der CIA wird entschieden, dass Cross zu viel weiß und daher eliminiert werden muss. Scorpio lehnt den Auftrag zunächst ab, bis die CIA ihn mit einer fingierten Anklage wegen Drogenhandels erpresst und auf diese Weise zwingt, den Job anzunehmen. Die beiden Männer starten daraufhin eine Verfolgungsjagd, bei der Cross die Hilfe seiner russischen Gegenparts annimmt, ebenso wie er Dinosaurier in einem Geschäft, das zunehmend von jungen Leuten bestimmt wird. Der ungeheuer verwickelte Plot steckt voller Täuschungsmanöver und entwirft einen Mikrokosmos, in dem nichts so ist wie es scheint und in der man niemandem trauen kann. Regisseur Michael Winner lädt die zahlreichen Action-Szenen derart mit Energie und Spannung auf, das er den Vergleich mit den besten Polit-Thrillern von John Frankenheimer nicht zu scheuen braucht. Winner hat außerdem einige spielerische Elemente in den Film eingebaut: etwa die Zitter-Musik während eines Treffens in Wien, die an Der dritte Mann erinnert, oder die beinahe alberne Idee, Burt Lancaster in einer Sequenz als afroamerikanischen Priester zu verkleiden. Auch wenn Scorpio, der Killer kein Klassiker ist, ist er dennoch ein oft unterschätzter Spionage-Thriller, der den politischen Zynismus seiner Entstehungszeit sehr gut einfängt. -Jerry Renshaw
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Alain Delon-der eiskalte Engel 5 von 5 Punkten Wieder einmal gibt Alain Delon hier den präzisionierten Killer der diesmal seinen Mentor(der von Burt Lancaster glaubhaft dargestellt wird)töten soll! Der Film ist eine Art Fortsetzung von Melvilles Le samourai(der eiskalte Engel)Beim Anschauen wird man mit einem Duell der SUperlative zweier SUperstars belohnt! Absolutsehnswert! Kaufen!
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Ein Mann zu jeder Jahreszeit Paul Scofield, Wendy Hiller, Susannah York DVD, 6. Dezember 2001 Verkaufsrang: 17273 Robert Bolts erfolgreiches Theaterstück wurde von Columbia Pictures aus kommerzieller Sicht nicht als sonderlich viel versprechend eingestuft: Es handelt sich um eine historische Geschichte ohne Lovestory, in der es um eine moralische Frage geht und in der kein Star die Hauptrolle spielt. Vielleicht überließ Columbia Regisseur Fred Zinnemann aus diesem Grund die absolute Kontrolle über Ein Mann zu jeder Jahreszeit, solange er sich an das vergleichsweise geringe Budget hielt. Jedermann war von dem Resultat überrascht, als das dialoglastige Moralstück zum Kinoerfolg wurde und im Jahre 1966 die meisten Oscars abräumte. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Auseinandersetzung zwischen König Henry VIII (Robert Shaw in herausragender Form) und Sir Thomas More (Paul Scofield mit einer oscar-prämierten Leistung). Henry will, dass More offiziell in eine Scheidung einwilligt, aber Mores strikte ethische und religiöse Ansichten lassen dies nicht zu. Mores Rechtschaffenheit verärgert Kardinal Wolsey (Orson Welles in einer Gastrolle), und er schimpft: "Sie sollten die klaren Fakten sehen, ohne sich in moralische Bedenken zu verstricken." Zinnemanns Umsetzung ist sehr einfach gehalten, und die prosaische Inszenierung verschafft dem Zuschauer keine sonderlich interessante cineastische Erfahrung. Die sprachliche Umsetzung ist jedoch eine wahre Freude, und die ethischen Diskussionen werden mit all der Ruhe und Erhabenheit einer faszinierenden Partie Schach geführt. -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Passiver Widerstand aus Gewissensgründen glaubwürdig dargestellt 5 von 5 Punkten Der Film schildert eindrucksvoll, wie Thomas Morus versucht, den Anforderungen der Obrigkeit einfach aus dem Weg zu gehen und sie nicht zu reizen. Thomas Morus ist kein Held vom billigen Format, der die Gefahr sucht. Aber die Obrigkeit wird gerade durch dieses Verhalten dazu gereizt, ihn herauszufordern, von ihm Bestätigung zu verlangen, ihn Schritt um Schritt in die Enge zu drängen, um ihn zu unterwerfen. Ähnliches hörte man schon von DDR-Dissidenten: Wenn der Staat sie einfach in Ruhe gelassen hätte, wären sie gar keine Dissidenten geworden. Es ist auch treffend dargestellt, wie Morus sich bewusst von seinen Freunden distanziert, um sie nicht ins Schlamassel mit hineinzuziehen. Es ist gut zu sehen, wie die Menschen um Morus von ihm Abstand nehmen, ihn sogar verraten oder persönliche Rache nehmen. Man sieht, wie schwer es ist, einen Standpunkt gegen die herrschende Meinung einzunehmen, welche sozialen Mechanismen plötzlich greifen und zu wirken beginnen, um den Dissidenten zu isolieren und zu zerstören. Und es ist gut zu sehen, wie die Macht unter dem Deckmantel der Galanterie plump und brutal ist, im Gegensatz zur Tochter von Morus, die gebildet und feinsinnig ist. Das alles ist kein Historienfilm, der eine historische Begebenheit dröge ableiert. Das ist ein Menschheitsdrama.
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Martin Chuzzlewit [UK IMPORT] Paul Scofield, Tom Wilkinson, John Mills, Julia Sawalha, Keith Allen Videokassette, 6. Februar 1995 Verkaufsrang: 1501
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Unglaublich gut 5 von 5 Punkten Herausragende BBC Produktion. Alle, wirklich alle Charaktere spielen lebendig und überzeugend, die Geschichte selbst ist spannend und in aller Ernsthaftigkeit gespickt mit Situationskomik.
Kann ich nur empfehlen.
BBC-Serie vom Feinsten 5 von 5 Punkten Zugegeben: Ich bin ein Fan dieser Klassik-Verfilmungen. Ich liebe sie alle, aber Martin Chuzzlewit ist mein absoluter Favorit! Alles Drumherum sorgfältig und wunderbar anzusehen wie immer; wunderbare Darsteller... Vor allem aber die Sprache! Upon my word! Präzise und geistreich, jedes Wort zu verstehen, bis auf wenige Dialekt-Charaktere: Da kann man raten, was sie sagen bzw. zurückspulen. Eine reine Freude! |
Ein Mann zu jeder Jahreszeit Paul Scofield, Wendy Hiller, Susannah York Videokassette, 1. Februar 1988 Verkaufsrang: 1680 Robert Bolts erfolgreiches Theaterstück wurde von Columbia Pictures aus kommerzieller Sicht nicht als sonderlich viel versprechend eingestuft: Es handelt sich um eine historische Geschichte ohne Lovestory, in der es um eine moralische Frage geht und in der kein Star die Hauptrolle spielt. Vielleicht überließ Columbia Regisseur Fred Zinnemann aus diesem Grund die absolute Kontrolle über Ein Mann zu jeder Jahreszeit, solange er sich an das vergleichsweise geringe Budget hielt. Jedermann war von dem Resultat überrascht, als das dialoglastige Moralstück zum Kinoerfolg wurde und im Jahre 1966 die meisten Oscars abräumte. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Auseinandersetzung zwischen König Henry VIII (Robert Shaw in herausragender Form) und Sir Thomas More (Paul Scofield mit einer oscar-prämierten Leistung). Henry will, dass More offiziell in eine Scheidung einwilligt, aber Mores strikte ethische und religiöse Ansichten lassen dies nicht zu. Mores Rechtschaffenheit verärgert Kardinal Wolsey (Orson Welles in einer Gastrolle), und er schimpft: "Sie sollten die klaren Fakten sehen, ohne sich in moralische Bedenken zu verstricken." Zinnemanns Umsetzung ist sehr einfach gehalten, und die prosaische Inszenierung verschafft dem Zuschauer keine sonderlich interessante cineastische Erfahrung. Die sprachliche Umsetzung ist jedoch eine wahre Freude, und die ethischen Diskussionen werden mit all der Ruhe und Erhabenheit einer faszinierenden Partie Schach geführt. -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Passiver Widerstand aus Gewissensgründen glaubwürdig dargestellt 5 von 5 Punkten Der Film schildert eindrucksvoll, wie Thomas Morus versucht, den Anforderungen der Obrigkeit einfach aus dem Weg zu gehen und sie nicht zu reizen. Thomas Morus ist kein Held vom billigen Format, der die Gefahr sucht. Aber die Obrigkeit wird gerade durch dieses Verhalten dazu gereizt, ihn herauszufordern, von ihm Bestätigung zu verlangen, ihn Schritt um Schritt in die Enge zu drängen, um ihn zu unterwerfen. Ähnliches hörte man schon von DDR-Dissidenten: Wenn der Staat sie einfach in Ruhe gelassen hätte, wären sie gar keine Dissidenten geworden. Es ist auch treffend dargestellt, wie Morus sich bewusst von seinen Freunden distanziert, um sie nicht ins Schlamassel mit hineinzuziehen. Es ist gut zu sehen, wie die Menschen um Morus von ihm Abstand nehmen, ihn sogar verraten oder persönliche Rache nehmen. Man sieht, wie schwer es ist, einen Standpunkt gegen die herrschende Meinung einzunehmen, welche sozialen Mechanismen plötzlich greifen und zu wirken beginnen, um den Dissidenten zu isolieren und zu zerstören. Und es ist gut zu sehen, wie die Macht unter dem Deckmantel der Galanterie plump und brutal ist, im Gegensatz zur Tochter von Morus, die gebildet und feinsinnig ist. Das alles ist kein Historienfilm, der eine historische Begebenheit dröge ableiert. Das ist ein Menschheitsdrama.
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Utz Armin Mueller-Stahl, Brenda Fricker, Paul Scofield Videokassette, 10. Mai 1994 Verkaufsrang: 2366
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Sehnsucht nach Schönheit 5 von 5 Punkten Die Auseinandersetzung mit Kunst, Ästhetik wird hier zu einer meditativen Studie. Piccoli zwischen zwei wunderbaren Frauen, die eine jung, frisch, von nahezu unschuldiger Erotik (Emmanelle Beard), die andere deutlich reifer, in sich versunken, war sie doch früher das Modell (Jane Birkin), die Muse. Ein leiser Film, der zum Schluss, aber dafür nachhaltig die Lust nach Südfrankreich, Urlaub, Kunst und nach Liebe weckt. (Er ist seit vielen Jahren einer meiner absoluten Lieblingsfilme!)
Ganz großes Kino 5 von 5 Punkten Ein grandioser Film. Auch die Langversion mit 230 Minuten wird nie auch nur eine Sekunde langweilig. Piccoli, Beart und Birkin wissen wie man die Spannung erhält. Piccoli ist großartig, als alternder Maler, der sich davor fürchtet sein Meisterwerk zu vollenden. Schließlich lebt ein Maler für die Kunst. Was wenn man den Weg zu Ende geht? Ist dann auch das Leben beendet? Und Emmanuelle Beart zeigt uns die Veränderungen, die mit Marianne, dem Modell, vorgehen nuanciert - niemals übertrieben. Wird das Modell durch das Werk zum Ding degradiert? Dazwischen die Birkin, undurchschaubar. Ganz großes Kino.
Zur Klärung: Sprachversionen 4 von 5 Punkten Damit es keine Fehlkäufe gibt, hier die Angaben zu den Versionen, die in diesem DVD-Pack enthalten sind (ich besitze das Pack):
124min-Version: Auf einer DVD-9 in deutsch und französisch, ohne Untertitel
230min-Version: Auf zwei DVDs (DVD9 und DVD5) NUR in französisch, mit dt. Untertitel (ausblendbar)
In der Summe beinhaltet dieses Pack also 3 DVDs.
Meisterwerk 5 von 5 Punkten Auf seinem herrschaftlichen Landsitz im südfranzösischen Languedoc hatte ein einstmals berühmter Maler (Michel Piccoli) vor zehn Jahren sein Meisterwerk namens "Die schöne Querulantin" begonnen, ein Bild seiner Frau (Jane Birkin), das er jedoch nie vollendete. Als er eines Tages einer faszinierend schönen Fremden (Emmanuelle Béart) begegnet, beendet er seine langjährige Schaffenspause, kehrt an seine unvollendete Arbeit zurück und porträtiert die attraktive junge Frau, um endlich sein begonnenes definitives Meisterwerk zu vollenden. Der Schöpfungsprozess des Bildes führt gleichzeitig bei allen Beteiligten zu einer radikalen Auseinandersetzung mit ihren Lebensentwürfen.
Jacques Rivettes knapp vierstündiges Meisterwerk verlegt Motive der 1831 veröffentlichten Erzählung "Das unbekannte Meisterwerk" des französischen Schriftstellers Honoré de Balzac (1799-1850) in die heutige Zeit, spiegelt gelungen deren auf mehreren Erzählebenen kunstvoll verschachtelte Auseinandersetzung mit den Themenkreisen Kunst und Leben wider und verdichtet sie zu einer ebenso spielerischen wie intensiven Suche nach Lebenssinn und der Emanzipation des Menschen. Das Werk ist klug inszeniert und wird von brillanten Darstellern getragen; neben Michel Piccoli beeindruckt vor allem die 26-jährige Emmanuelle Béart in ihrer Rolle. Verdient wurde der Film mit dem 'Großen Preis' des Filmfestivals in Cannes 1991 ausgezeichnet.
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The Crucible [UK IMPORT] Winona Ryder, Karron Graves, Charlayne Woodard, Daniel Day-Lewis, Paul Scofield DVD, 19. April 2004 Verkaufsrang: 14499
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
historischer hintergrund 5 von 5 Punkten der film ist wirklich gut gemacht!!! ich persönlich fand ihn hervorragend, aber um mal auf die vorherigen rezensionen zurückzugreifen..man sollte schon wissen, dass dder film im puritanismus spielt um das geschehen zu verstehen..es geht nicht nur um eine hexenverschwörung, sondern um die gründe der hexenjagd udn wie und warum die mädchen das machen und was proctor für eine heldenrolle hat..guckt euch ihn an udn viel spass :)
zu viel erwartet... 3 von 5 Punkten ich habe auf einen film gehofft, in dem es wirklich um die hexenjagd geht. es stimmt leider, dass der film ein hollywood-film ist und genau so umgesetzt. man wird zwar von dem film stellenweise mitgerissen und er ist auch teils realistisch, aber ich war froh als der film endlich zuende war. als theaterstück könnte ich mir hexenjagd schon eher vorstellen. warum gelingt es nicht aus dem großen thema einen tollen film zu machen? man sollte sich diesen film auf jeden fall nicht aus interesse an der hexenjagd kaufen, denn es ist ein drama in dem man das gefühl hat, dass die geschichte eigentlich nur eine nebenrolle spielt.
Typischer Hollywood Pathos ohne orginalgetreue Umsetzung 1 von 5 Punkten Mal wieder einer dieser typischen Hollywood Verfilmungen, die sich mehr auf übertriebenen Pathos und herorentum Frestsetzen, als auf eine anspruchsvolle Orginalübersetzung des Dramas in einem Film. Warum haben eigentlich die Amerikaner davor so eine große Angst, einen Film zu drehen, ohne gleich Klischees hineinzubrignen? Es ist leider, obwohl das Drama sehr gut ist, eine grotten schlechte Verfilmung dieses Dramas. Vor allendingen da ich selber als Francis Nurse auf der Bühne stand. Ich sah diesen "Film" und nach den ersten paar Minuten war mir klar, dass dies nicht Hexenjadg, sonder "Wie bringe ich das Volk zum Weinen Jagd" war.
Fesselndes Historiendrama 5 von 5 Punkten Das erste Mal habe ich diesen Film im Englisch-Unterricht gesehen und hatte daher keine großen Erwartungen (mein damaliger Englischlehrer zeigte uns überwiegend schlecht gemachte und uralte Filme). Umso überraschter war ich, als ich einen tatsächlich gut gemachten Film mit einer richtig guten Story vorfand. Also ließ ich ihn mir zu Weihnachten schenken, und es war eins meiner besten Geschenke. Hier eine kurze Zusammenfassung der Geschichte: Abigail Williams (Winona Ryder) hatte ein Verhältnis mit dem verheirateten John Proctor (Daniel Day-Lewis), der sie dann aber seiner Frau zuliebe wieder fallen ließ. Abigail kann und will sich nicht damit abfinden, dass ihr Geliebter sie nicht mehr will und versucht, seine Frau aus dem Weg zu schaffen. Sie startet einen "Hexenwahn" in ihrem Dorf, prangert verschiedene Frauen als Hexen an. Der Wahn zieht seine Kreise, fast das ganze Dorf glaubt nun an die Geschichte und die Menschen beschuldigen sich gegenseitig. Abby lenkt den Verdacht nun auch auf John's Frau. Als sie abgeführt wird, versucht John alles, um seine Frau zu retten, er geht sogar vor Gericht. Und mehr werde ich jetzt nicht verraten, um Euch den Spaß nicht ganz zu verderben. Nur so viel: Legt Euch einen Packen Taschentücher zurecht! Der Film ist einfach super gemacht. Die Kulisse ist authentisch, ebenso wie die Kostüme. Die Schauspieler bringen eine hervorragende Leistung. Nicht nur die Hauptdarsteller überzeugen in diesem Film, sondern auch die Statisten, was dem Film zusätzlich Glaubwürdigkeit verleiht. Erschreckend ist, dass sich die Geschichte tatsächlich so zugetragen haben könnte, dass die Leute damals tatsächlich einfach so als Hexe beschuldigt und ermordet wurden. Diesen Film MUSS jeder einmal gesehen haben!
Filmgenuss der höchsten Stufe 5 von 5 Punkten Ich habe "Hexenjagd" sicher schon 4 mal gesehen, aber ich werde es mir immer wieder ansehen. Die Handlung ist stellenweise verwirrend, aber das legt sich dann wieder. Der Film besticht mit wunderschönen Bildern und einer mitreißenden Handlung. Auf jeden Fall ein sehr empfehlenswerter Film!
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Quiz Show [UK IMPORT] Ralph Fiennes, Paul Scofield, Rob Morrow, John Turturro, Calista Flockhart DVD, 15. Juni 2006 Verkaufsrang: 49735 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser höchst unterhaltsame Film, dessen präzise Regie von Robert Redford und das brilliante Drehbuch von Paul Attanasio stammt, basiert auf einem Quizshow-Skandal aus den 50er-Jahren, als in den USA solche Shows im Fernsehen enorme Einschaltquoten und lukrative Sponsoren mit sich brachten. Die auf Fakten gründende Geschichte erzählt von der Quizshow Twenty-One und dem populären Kandidaten Charles Van Doren (Ralph Fiennes), einem charmanten Intellektuellen aus wohlhabendem Hause, der eingewilligt hatte, das Spiel durch von den Produzenten der Show vorgegebene Antworten zu gewinnen. Dieser unfaire Vorteil machte aus Van Doren den Prototypen eines Medienlieblings, was auf die Kosten des bisherigen Twenty-One-Champions Herbie Stempel (John Turturro in einer herausragenden Vorstellung) ging, einem jüdischen Kandidaten aus der Arbeiterklasse, der in den Augen der Sponsoren der Show für die Mehrheit der Zuschauer den anfänglichen Reiz verloren hatte. Als ein Ermittler im Auftrag des Kongresses (Rob Morrow) dem Schwindel auf die Spur kommt und Stempel aufgrund der Manipulation hinter den Kulissen an die Öffentlichkeit geht, verwandelt sich Quiz Show in ein schlaues politisches Exposé über die erste Generation der Fernsehunterhaltung, den korrumpierenden Effekt von Berühmtheit und Erfolg und den noch immer andauernden Verlust der Unschuld innerhalb der amerikanischen Gesellschaft. Quiz Show gelingt es, durch herausragende Dialoge und eine exzellente Besetzung (darunter Paul Scofield als Van Dorens moralisch aufrechter Vater) zugleich als Geschichtsstunde, intelligenter Thriller und moralische Fabel zu brillieren, wobei dieser Fall den Anfang bildete für all die zahllosen Skandale, die in der TV-Nation Amerika noch folgten. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Aufklärend und psychologisch tiefgründig! 5 von 5 Punkten Dieser Film von Robert Redford enthält für mich 2 essentielle Aussagen. Zum einen ist es die Art und Weise, wie Fernsehen und Showbiz "funktioniert". Da es sich bei dem gezeigten Stoff um eine Tatsache handelt, sieht man danach möglicherweise manche Sendung oder Berichterstattung mit weit kritischerem Blick als zuvor.
Die zweite Aussage ist die psychologisch erklärbare Handlungsweise aller Beteiligten Personen. Charles van Doren ( super gespielt von Ralph Fiennes) ist zum einen der charismatische, moralisch jedoch fragwürdige Quizbetrüger, zum anderen aber auch der Sohn, der neben einem übermächtigen, erfolgreichen und omnipräsenten Vater zu bestehen versucht. Redford fängt diese teilweise subtilen Botschaften, die sich manchmal nur im Minenspiel der Protagonisten zeigen, virtuos ein. Wunderbar zu sehen ist dies bei der Geburtstagsfeier des Vaters C.van Dorens, in der Pokerrunde, zusammen mit dem Ermittler Dick Goodwin (klasse, Rob Morrow!) und auch in der Schlußszene beim Geständnis van Dorens vor dem Ermittlungsausschuß. Es gibt lange Kameraeinstellungen nur auf die Gesichter der Schauspieler. Fiennes ist da meiner Meinung nach sowieso unerreicht, mit seinem Gesichtsausdruck, der von Strahlemann bis zu einer Mischung von Melancholie und außerordentlicher Verzweiflung variiert.
Dem Film gelingt etwas, was heutzutage selten geworden ist: er erzählt eine komplexe Geschichte, ohne Effekthascherei und vor allen Dingen ohne zu (ver)urteilen. Die Handlungsweisen und Motive aller Beteiligten werden dargelegt. Er überlässt es dem Zuschauer, sich selbst seine Meinung zu bilden.
Fazit:
Uneingeschränkt empfehlenswert!
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Hexenjagd Daniel Day-Lewis, Winona Ryder, Paul Scofield Videokassette, 28. Januar 1999 Verkaufsrang: 3448
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
historischer hintergrund 5 von 5 Punkten der film ist wirklich gut gemacht!!! ich persönlich fand ihn hervorragend, aber um mal auf die vorherigen rezensionen zurückzugreifen..man sollte schon wissen, dass dder film im puritanismus spielt um das geschehen zu verstehen..es geht nicht nur um eine hexenverschwörung, sondern um die gründe der hexenjagd udn wie und warum die mädchen das machen und was proctor für eine heldenrolle hat..guckt euch ihn an udn viel spass :)
zu viel erwartet... 3 von 5 Punkten ich habe auf einen film gehofft, in dem es wirklich um die hexenjagd geht. es stimmt leider, dass der film ein hollywood-film ist und genau so umgesetzt. man wird zwar von dem film stellenweise mitgerissen und er ist auch teils realistisch, aber ich war froh als der film endlich zuende war. als theaterstück könnte ich mir hexenjagd schon eher vorstellen. warum gelingt es nicht aus dem großen thema einen tollen film zu machen? man sollte sich diesen film auf jeden fall nicht aus interesse an der hexenjagd kaufen, denn es ist ein drama in dem man das gefühl hat, dass die geschichte eigentlich nur eine nebenrolle spielt.
Typischer Hollywood Pathos ohne orginalgetreue Umsetzung 1 von 5 Punkten Mal wieder einer dieser typischen Hollywood Verfilmungen, die sich mehr auf übertriebenen Pathos und herorentum Frestsetzen, als auf eine anspruchsvolle Orginalübersetzung des Dramas in einem Film. Warum haben eigentlich die Amerikaner davor so eine große Angst, einen Film zu drehen, ohne gleich Klischees hineinzubrignen? Es ist leider, obwohl das Drama sehr gut ist, eine grotten schlechte Verfilmung dieses Dramas. Vor allendingen da ich selber als Francis Nurse auf der Bühne stand. Ich sah diesen "Film" und nach den ersten paar Minuten war mir klar, dass dies nicht Hexenjadg, sonder "Wie bringe ich das Volk zum Weinen Jagd" war.
Fesselndes Historiendrama 5 von 5 Punkten Das erste Mal habe ich diesen Film im Englisch-Unterricht gesehen und hatte daher keine großen Erwartungen (mein damaliger Englischlehrer zeigte uns überwiegend schlecht gemachte und uralte Filme). Umso überraschter war ich, als ich einen tatsächlich gut gemachten Film mit einer richtig guten Story vorfand. Also ließ ich ihn mir zu Weihnachten schenken, und es war eins meiner besten Geschenke. Hier eine kurze Zusammenfassung der Geschichte: Abigail Williams (Winona Ryder) hatte ein Verhältnis mit dem verheirateten John Proctor (Daniel Day-Lewis), der sie dann aber seiner Frau zuliebe wieder fallen ließ. Abigail kann und will sich nicht damit abfinden, dass ihr Geliebter sie nicht mehr will und versucht, seine Frau aus dem Weg zu schaffen. Sie startet einen "Hexenwahn" in ihrem Dorf, prangert verschiedene Frauen als Hexen an. Der Wahn zieht seine Kreise, fast das ganze Dorf glaubt nun an die Geschichte und die Menschen beschuldigen sich gegenseitig. Abby lenkt den Verdacht nun auch auf John's Frau. Als sie abgeführt wird, versucht John alles, um seine Frau zu retten, er geht sogar vor Gericht. Und mehr werde ich jetzt nicht verraten, um Euch den Spaß nicht ganz zu verderben. Nur so viel: Legt Euch einen Packen Taschentücher zurecht! Der Film ist einfach super gemacht. Die Kulisse ist authentisch, ebenso wie die Kostüme. Die Schauspieler bringen eine hervorragende Leistung. Nicht nur die Hauptdarsteller überzeugen in diesem Film, sondern auch die Statisten, was dem Film zusätzlich Glaubwürdigkeit verleiht. Erschreckend ist, dass sich die Geschichte tatsächlich so zugetragen haben könnte, dass die Leute damals tatsächlich einfach so als Hexe beschuldigt und ermordet wurden. Diesen Film MUSS jeder einmal gesehen haben!
Filmgenuss der höchsten Stufe 5 von 5 Punkten Ich habe "Hexenjagd" sicher schon 4 mal gesehen, aber ich werde es mir immer wieder ansehen. Die Handlung ist stellenweise verwirrend, aber das legt sich dann wieder. Der Film besticht mit wunderschönen Bildern und einer mitreißenden Handlung. Auf jeden Fall ein sehr empfehlenswerter Film!
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A Man For All Seasons [UK IMPORT] Robert Shaw, Paul Scofield, Orson Welles, Susannah York, Wendy Hiller DVD, 26. November 2001 Verkaufsrang: 64604 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Robert Bolts erfolgreiches Theaterstück wurde von Columbia Pictures aus kommerzieller Sicht nicht als sonderlich viel versprechend eingestuft: Es handelt sich um eine historische Geschichte ohne Lovestory, in der es um eine moralische Frage geht und in der kein Star die Hauptrolle spielt. Vielleicht überließ Columbia Regisseur Fred Zinnemann aus diesem Grund die absolute Kontrolle über Ein Mann zu jeder Jahreszeit, solange er sich an das vergleichsweise geringe Budget hielt. Jedermann war von dem Resultat überrascht, als das dialoglastige Moralstück zum Kinoerfolg wurde und im Jahre 1966 die meisten Oscars abräumte. Im Mittelpunkt der Handlung steht die Auseinandersetzung zwischen König Henry VIII (Robert Shaw in herausragender Form) und Sir Thomas More (Paul Scofield mit einer oscar-prämierten Leistung). Henry will, dass More offiziell in eine Scheidung einwilligt, aber Mores strikte ethische und religiöse Ansichten lassen dies nicht zu. Mores Rechtschaffenheit verärgert Kardinal Wolsey (Orson Welles in einer Gastrolle), und er schimpft: "Sie sollten die klaren Fakten sehen, ohne sich in moralische Bedenken zu verstricken." Zinnemanns Umsetzung ist sehr einfach gehalten, und die prosaische Inszenierung verschafft dem Zuschauer keine sonderlich interessante cineastische Erfahrung. Die sprachliche Umsetzung ist jedoch eine wahre Freude, und die ethischen Diskussionen werden mit all der Ruhe und Erhabenheit einer faszinierenden Partie Schach geführt. -Robert Horton
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Passiver Widerstand aus Gewissensgründen glaubwürdig dargestellt 5 von 5 Punkten Der Film schildert eindrucksvoll, wie Thomas Morus versucht, den Anforderungen der Obrigkeit einfach aus dem Weg zu gehen und sie nicht zu reizen. Thomas Morus ist kein Held vom billigen Format, der die Gefahr sucht. Aber die Obrigkeit wird gerade durch dieses Verhalten dazu gereizt, ihn herauszufordern, von ihm Bestätigung zu verlangen, ihn Schritt um Schritt in die Enge zu drängen, um ihn zu unterwerfen. Ähnliches hörte man schon von DDR-Dissidenten: Wenn der Staat sie einfach in Ruhe gelassen hätte, wären sie gar keine Dissidenten geworden. Es ist auch treffend dargestellt, wie Morus sich bewusst von seinen Freunden distanziert, um sie nicht ins Schlamassel mit hineinzuziehen. Es ist gut zu sehen, wie die Menschen um Morus von ihm Abstand nehmen, ihn sogar verraten oder persönliche Rache nehmen. Man sieht, wie schwer es ist, einen Standpunkt gegen die herrschende Meinung einzunehmen, welche sozialen Mechanismen plötzlich greifen und zu wirken beginnen, um den Dissidenten zu isolieren und zu zerstören. Und es ist gut zu sehen, wie die Macht unter dem Deckmantel der Galanterie plump und brutal ist, im Gegensatz zur Tochter von Morus, die gebildet und feinsinnig ist. Das alles ist kein Historienfilm, der eine historische Begebenheit dröge ableiert. Das ist ein Menschheitsdrama.
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King Lear [UK IMPORT] Paul Scofield, Patrick Magee, Cyril Cusack, Irene Worth, Susan Engel DVD, 6. Juni 2005 Verkaufsrang: 34185 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| A Man For All Seasons [UK IMPORT] Paul Scofield, Wendy Hiller, Leo McKern, Orson Welles, Robert Shaw DVD, 12. Februar 2007 Verkaufsrang: 32606 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
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Carve Her Name With Pride [UK IMPORT] Virginia McKenna, Paul Scofield, Jack Warner, Michael Goodliffe, William Mervyn DVD, 22. Januar 2007 Verkaufsrang: 72340 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| When The Whales Come [UK IMPORT] Paul Scofield, Helen Pearce, Max Rennie, Helen Mirren, John Hallam Videokassette, 8. Juni 1992 Verkaufsrang: 20156
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