DVDs: Peter Sellers

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Der Rosarote Panther - Blake Edwards Filmcollection (Collector's Edition, 5 DVDs) - Peter SellersDer Rosarote Panther - Blake Edwards Filmcollection (Collector's Edition, 5 DVDs)
Peter Sellers, Burt Kwouk, Herbert Lom

DVD, 7. November 2008
     Verkaufsrang: 1242      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Fox Pink Phanter - 5er Box, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.11.08



Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben - George C. ScottDr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe zu lieben
George C. Scott, Peter Sellers

DVD, 23. November 2004
     Verkaufsrang: 1018      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sony Pictures Dr. Seltsam oder wie ich lernte, die Bombe..., USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 22.11.04

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Peace is our profession      5 von 5 Punkten
For those that have not seen the movie, which is highly unlikely, this is an improbable situation where a base commander is in the position to order an attack on Russia. Originally supposed to be a serious movie based on the book "Red Alert" by Peter Bryant (really Peter George). Now converted into a black comedy with many great stars including Peter Sellers as there of the characters. (It would have been four characters if he has not broken a leg).

The DVD (special edition) is worth purchasing even if you have earlier versions. There are also later editions with a different mix of goodies. Many DVD's contain what they call extras (I call them Goodies). In a lot of cases they are just rehashed versions of the movie or just rattling. In this case the extra "Inside the Making of DR.STRAINGLOVE" rivals the movie itself for entertainment and useful content. You find out how the movie evolved from a serious piece to a serious black comedy. You find that the movie is an aggregate of many talented people. It would take too log to describe the details that motivated the movie so you will just have to purchase this edition.

There is also a trailer for "Fail Safe" a rival movie on the special edition.
Dame Vera Lynn "We'll Meet Again" (1942)

We'll Meet Again

We'll meet again,
Don't know where,
Don't know when,
But I know
We'll meet again
Some sunny day.

Keep smiling through
Just like you
Always do
Till the blue skies
Drive the dark clouds
Far away.

So will you please
Say hello
To the folks
That I know
Tell them,
I won't be long.

They'll be happy to
know
That as you saw me go
I was singing this song.

One part I found interesting was when the Air crew was examining their survival kit. Slim Pickens says a person can have a good time in Dallas with the kit. This is over dubbed by Las Vegas as a result of JFK just being shot in Dallas.


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Der Rosarote Panther kehrt zurück - Peter SellersDer Rosarote Panther kehrt zurück
Peter Sellers, Christopher Plummer, Catherine Schell

DVD, 6. September 2007
     Verkaufsrang: 1722      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 7,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Rosarote Panther kehrt zurück, Der DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Nicht der beste      5 von 5 Punkten
seiner Filme aber er gehört einfach in die Box dazu.
Hier gilt wiedermal wer wartet (allerdings nicht zu lange)
der kauft richtig. Denn in der neuen Box ist der Film mit drin.
Also wer die alte Box (6DVD's) besitzt sollte zu diesem Superpreis
zugreifen.


Der Rosarote Panther - Blake Edwards Filmcollection (6 DVDs) - Peter SellersDer Rosarote Panther - Blake Edwards Filmcollection (6 DVDs)
Peter Sellers, Burt Kwouk, Herbert Lom

DVD, 4. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 2668     

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Das Pink Panther Box Set vereint fünf Filme aus der berühmten Reihe, die Peter Sellers in der Rolle des trotteligen Inspektor Clouseau unsterblich werden ließ. Neben dem Klassiker Der rosarote Panther und dem direkt anschließenden Ein Schuß im Dunkeln finden sich in der Auswahl mit Inspektor Clouseau. Der beste Mann bei Interpol und Der irre Flic mit dem heißen Blick zwei weitere Meilensteine der Reihe, die mit Der rosarote Panther wird gejagt aus dem Jahr 1982 abgerundet wird.
Als Regisseur Blake Edwards die Reihe 1964 ins Leben rief, konnte niemand ahnen, welch unvergleichliche Erfolgsgeschichte man lostrat. Spielte im ersten Film (Der rosarote Panther) noch der namensgebende Diamant und der berühmt-berüchtigte Gentlemanräuber "das Phantom" (David Niven) eine große Rolle, ergab sich bereits bei den Dreharbeiten eine unerwartete Wendung. Noch bevor Der rosarote Panther abgedreht war, schrieb Edwards bereits mit William Peter Blatty (Der Exorzist) an einer Fortsetzung, die sich erheblich stärker auf Clouseau konzentrieren sollte.
In Ein Schuss im Dunkeln werden eine Reihe von Figuren eingeführt, die in der Zukunft Clouseaus Universum bevölkern sollten. So zum Beispiel Herbert Lom als Hauptkommissar Dreyfus oder Burt Kwouk als Clouseaus Sidekick Cato. Sellers verfeinerte konsequent seiner Darstellung und die komödiantischen Einlagen erhielten deutlich mehr Gewicht. Ein Schuss im Dunkeln startete bereits wenige Monate nach Der rosarote Panther im Kino und erhielt überschwängliche Kritiken. Die Mixtur aus Überheblichkeit, Ignoranz und trotteliger Ungeschicklichkeit, machten die Figur des französischen Inspektors umgehend zu einem Klassiker der Filmkomödie
Es dauerte dennoch 11 lange Jahre, bis Sellers erneut als Clouseau in Erscheinung trat. Nach Der rosarote Panther kehrt zurück hatte die Reihe 1976 mit Inspektor Clouseau. Der beste Mann bei Interpol ihren Zenit erreicht. Der Film, für viele Clouseau-Fans der beste und witzigste der Reihe, markiert einen Wendepunkt. Die verrückte Geschichte um Kommissar Dreyfus, der aus der Psychatrie entkommt und in der Folge zum wahnsinnigen Gegenspieler Clouseaus gerät, wartet mit einem exzellenten Drehbuch auf, das Sellers jede Menge Material für zum Brüllen komische Verwicklungen und Missverständnisse liefert.
Konnte der 1978 entstandene Der irre Flic mit dem heißen Blick noch halbwegs überzeugen, geriet die Reihe in der Folge zur Geldmaschine. Nachdem Peter Sellers bereits gestorben war, brachte Blake Edwards 1982 mit Der rosarote Panther wird gejagt ein fragwürdiges Patchwork aus unveröffentlichten Szenen heraus. Die Reihe hatte zu diesem Zeitpunkt bereits ihr Leben ausgehaucht. -Thomas Reuthebuch


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)

Als Peter Sellers-Fan kann ich nicht anders...      5 von 5 Punkten
...und muss auch noch meinen Senf dazu geben. Die Box enthält:
1963 Der Rosarote Panther ** 7,2 von 10 **,
1964 Ein Schuss (seinerzeit noch Schuß) im Dunkeln ** 8,5 von 10 **,
1976 Inspektor Clouseau - Der beste Mann bei Interpol ** 7,1 von 10 **,
1978 Inspektor Clouseau - Der irre Flic mit dem heißen Blick ** 5,8 von 10 **,
1982 Der Rosarote Panther wird gejagt (mit dem bereits verstorbenen Peter Sellers) ** 5,3 von 10 **
und sehr wertvolles Material auf der Bonus-DVD - unter anderem die Dokumentation "The Unknown Peter Sellers". Diese Tatsachen alleine sind 5 Sterne wert.
Das Fehlen von "Der Rosarote Panther kehrt zurück (1974)" ist inzwischen auch hinlänglich ausgetreten worden - und ja, natürlich oberschade, denn die Box ist somit unvollständig. Zuletzt wurde der Film bei PolyGram 1998 als VHS aufgelegt. Davor gab's ihn mal bei CBS. Keine Ahnung, warum sich die Verleger mit diesem Titel so viel Zeit lassen. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Veröffentlichungen dürfte diese doch auch den entsprechenden kommerziellen Erfolg bringen.
Jemanden den Inhalt von Rosaroten Panther-Filmen zu erklären, wäre wie Eulen nach Athen tragen. Wer sie bis jetzt noch nicht kennt, wird sie auch mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht witzig finden.
Auch über die Ausstattung darf man nicht meckern. Einige Sprachen und Untertitel sind vorhanden.
Aufgefallen ist mir noch, dass im Kino-Trailer zu "...beste Mann bei Interpol" die Lande-szene mit André Botot, dem Mostrichverkäufer aus Dijon vorkommt, welche aber im Film entfernt wurde. Diese und weitere in den Originalfilmen nicht verwendete Szenen finden sich allesamt im fünften Film wieder ("RP wird gejagt"), welcher als Nachruf auf den einzig echten und wahren Inspektor Clouseau, Peter Sellers gedreht wurde. Besagten Film vernichtende Kritiker sollten sich diese Tatsache immer vor Augen halten. Denn einen Film mit einer halbwegs sinnvollen und zudem noch witzigen Handlung zu drehen nur unter Anwendung von Archivmaterialien stellt sicherlich eine besondere Herausforderung dar.
Etwas nervig ist die Synchronisation Clouseaus in diesem Film, wo er nicht von Georg Thomalla sondern Erik Schumann gesprochen wird. Sprecher im ersten Film war übrigens Harald Juhnke.


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Casino Royale - Peter SellersCasino Royale
Peter Sellers, Ursula Andress, David Niven

DVD, 2. Oktober 2006
     Verkaufsrang: 5449      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Fox Casino Royale, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.06.01

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)

Casino Royal      5 von 5 Punkten
Also,das ist einer der witzigsten Filme die ich je gesehen habe.Die Schauspieler sind alle genial(Peter Seller ,David Niven). Die Musik ist genau so genial und versetzt einen in permanente gute Laune .Gut sehr anspruchsvoll ist der Film nicht ,aber immmer noch tausend mal anspruchsvoller als andere Komödien (Im dutzend Billiger, das Rosarote Panther remake und andere)


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Willkommen, Mr. Chance - Peter SellersWillkommen, Mr. Chance
Peter Sellers, Shirley MacLaine, Melvyn Douglas

DVD, 10. Juli 2003
     Verkaufsrang: 6555      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Warner Home Willkommen Mr. Chance, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 10.07.03

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

...eine grandiose Realsatire in/über Wirtschaft & Politik      5 von 5 Punkten
Abseits jeglicher cineastischer Edeltechnik und -ausstattung präsentiert sich dieser AUSNAHME-Film in seinem Kern als eine scheinbar unspektakuläre und bedächtige Inszenierung mit einer leisen und doch hoffnungsvollen Melancholie und einem stoisch erfrischenden Simplizissimus von Natürlichkeit und Unschuld in Form eines Gärtners sowie mit der Eigendynamik einer nichts hinterfragenden Selbstherrlichkeit und Wohlgefälligkeit in Form einer middle-aged, sinnlichen und einsamen Millionärsfrau und eines alten, gewieften Tycoons auf dem Sterbebett.

"Darf ich fragen, wie Sie heißen?" - "Chance, der Gärtner." - "Chauncey Gärtner? Mr. Chauncey Gärtner? Sind Sie verwandt mit Basil und Perdita Gärtner?"

Eine brillante und grandiose Schauspielkunst beweist Peter Seller (gestorben 24. Juli 1980 in London) mit der unglaublich gelungenen und faszinierenden Reduzierung der Mimik, Gestik und des Dialogs in der Darstellung eines Mannes in seiner stetig wachsenden, von ihm nicht gefühlten und gelebten, jedoch gesellschaftlich ersehnten und implizierten Überlegenheit trotz seines, in jeglicher Hinsicht defizitären Verhaltensrepertoires, eines Gärtners, dessen Leben, ausschließlich durch die Botanik, einer Fernbedienung und das Fernsehen definiert, sich auszeichnet durch eine überwältigende, notorische Freundlichkeit und Gelassenheit ungeachtet irgendwelcher Umgebungseinflüsse, gleich welcher Art und Form.

Eine umwerfende Shirley McLaine und ein treffsicherer und überzeugender Melvyn Douglas in den weiteren Hauptrollen sowie erstklassige Nebendarsteller und ein sorgfältig ausgewählter Soundtrack runden diese unfassbar komische, mehr als unterhaltsame und auch warmherzig traurige Satirekomödie über Plattitüden einer abstumpfenden Wohlstandsgesellschaft ab.

Chauncey: "Ich sehe gern zu"
... machen Sie es ihm nach; Sie werden nicht enttäuscht werden; weder in deutscher und schon gar nicht in englischer Sprache!


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Der Partyschreck (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook) - Peter SellersDer Partyschreck (Special Edition, 2 DVDs im Steelbook)
Peter Sellers, Claudine Longet, Marge Champion

DVD, 30. April 2007
     Verkaufsrang: 8935      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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PARTYSCHRECK, DER S.E.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Peter Sellers mischt die Party auf - Blake Edwards' Klassiker im Steelbook      5 von 5 Punkten
DER PARTYSCHRECK von Komödienspezialist Blake Edwards aus dem Jahr 1968 gehört schlicht gesagt zu den besten Filmkomödien aller Zeiten.
Die Handlung ist schnell erzählt: der tollpatschige indische Kleindarsteller Hrundi Bakshi (Sellers) wird irrtümlich zu einer glamourösen Hollywood-Party eingeladen. Schon bei der Ankunft passiert ihm ein Missgeschick nach dem Nächsten, und schnell gerät alles außer Kontrolle...
In erster Linie ist DER PARTYSCHRECK Peter Sellers' Film, eine einzigartige One-Man-Show des genialen Komikers und Schauspielers, der unter der Regie von Blake Edwards schon in den "Pink Panther"-Filmen glänzte. Er beherrscht das komödiantische Timing perfekt - ob er nun eine Toilette überschwemmt, einen Schuh verliert oder ein Filmset unabsichtlich in die Luft jagt. Viele Sequenzen sind stumm erzählt, insbesondere die frühen Szenen der Party, wenn Sellers versucht, sich einzugewöhnen. Lediglich Hintergrundmusik und geraunte Partyunterhaltung begleiten seine Slapstick-Nummern. Man könnte auch den kompletten Film ohne Ton sehen (aber wer wollte das?) und würde das meiste verstehen, so präzise ist er gespielt und inszeniert. Sellers großes Talent neben seinem Handwerkszeug als Komiker besteht darin, in jeder seiner Figuren charakterliche Tiefe zu finden. Hier ist er als Bakshi bezaubernd in seiner fast kindlichen (aber nicht kindischen) Art. Egal, was passiert und welche Katastrophen er auslöst, man lacht nicht nur über ihn, sondern auch immer mit ihm, weil er seine Figur niemals denunziert und unglaublich liebenswert bleibt - selbst wenn man schnell Angst bekommt, dass auf der eigenen Party jemand wie Bakshi auftaucht.
Doch DER PARTYSCHRECK Kann auch mehr. Neben der vagen Storyline erzählt der Film noch eine bezaubernde Liebesgeschichte zwischen Sellers und dem jungen Starlet Michele (Claudine Longet). Der Film ist neben allem Trubel auch eine Satire auf den American Way of Life und hat ein deutlich soziales Bewusstsein und Anliegen. Bakshi und Michele sind zwei Außenseiter in Hollywood. Sie ist Französin, er Inder, beide sind erfolglos, aber die beiden sind die einzigen Menschen im kompletten Ensemble mit ehrlichen Gefühlen, offenen, herzlich, unverfälscht und zu Mitleid fähig. Damit unterschieden sie sich grundlegend vom Rest des Ensembles, das aus Möchtegerns, unsympathischen Neureichen, potentiellen Vergewaltigern und Machtbesessenen (wohlgemerkt alles Amerikaner) besteht. Blake Edwards' Herz schlägt immer für die Außenseiter, man denke nur an "Victor/Victoria" oder "Frühstück bei Tiffany". Letzten Endes haben die Gäste der Party erst wirklichen Spaß, wenn sie dem Vorbild des Inders Bakshi folgen. Diese satirischen Spitzen, gepaart mit dem unvergleichlichen Humor von Sellers und dem sensationellen Timing von Blake Edwards machen den PARTYSCHRECK zu einer der unterhaltsamsten, witzigsten und genialsten Komödien der Filmgeschichte.

Die Special Edition im Steelbook ist die bislang beste Veröffentlichung des Klassikers. Die Bildqualität ist ausgezeichnet (Cinemascope 2,35), der Ton ebenfalls (Deutsch und Englisch 5.1). Die zweite Disc enthält folgende Extras:
- Making-Of: "Inside the Party" (Interviews mit den Beteiligten)
- "Die Party-Revolution: Eine neue Technik"
- Profile der Filmemacher: Blake Edwards, Walter Mirisch & Ken Wales
- TV-Werbespots
- TV-Interviews mit Peter Sellers von 1971
- Fotogalerie
- Kinotrailer
- 8-seitiges Booklet mit Hintergrundinformation

Alles in allem bleiben hier keine Wünsche offen (ich persönlich hätte mir einen Audiokommentar gewünscht, aber man kann nicht alles haben).


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Der Partyschreck - SZ-Cinemathek - Peter SellersDer Partyschreck - SZ-Cinemathek
Peter Sellers, Claudine Longet, Marge Champion

DVD, 9. April 2005
     Verkaufsrang: 10872      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)

Peter Sellers mischt die Party auf - Klassiker von Blake Edwards      5 von 5 Punkten
DER PARTYSCHRECK von Komödienspezialist Blake Edwards aus dem Jahr 1968 gehört schlicht gesagt zu den besten Filmkomödien aller Zeiten.
Die Handlung ist schnell erzählt: der tollpatschige indische Kleindarsteller Hrundi Bakshi (Sellers) wird irrtümlich zu einer glamourösen Hollywood-Party eingeladen. Schon bei der Ankunft passiert ihm ein Missgeschick nach dem Nächsten, und schnell gerät alles außer Kontrolle...
In erster Linie ist DER PARTYSCHRECK Peter Sellers' Film, eine einzigartige One-Man-Show des genialen Komikers und Schauspielers, der unter der Regie von Blake Edwards schon in den "Pink Panther"-Filmen glänzte. Er beherrscht das komödiantische Timing perfekt - ob er nun eine Toilette überschwemmt, einen Schuh verliert oder ein Filmset unabsichtlich in die Luft jagt. Viele Sequenzen sind stumm erzählt, insbesondere die frühen Szenen der Party, wenn Sellers versucht, sich einzugewöhnen. Lediglich Hintergrundmusik und geraunte Partyunterhaltung begleiten seine Slapstick-Nummern. Man könnte auch den kompletten Film ohne Ton sehen (aber wer wollte das?) und würde das meiste verstehen, so präzise ist er gespielt und inszeniert. Sellers großes Talent neben seinem Handwerkszeug als Komiker besteht darin, in jeder seiner Figuren charakterliche Tiefe zu finden. Hier ist er als Bakshi bezaubernd in seiner fast kindlichen (aber nicht kindischen) Art. Egal, was passiert und welche Katastrophen er auslöst, man lacht nicht nur über ihn, sondern auch immer mit ihm, weil er seine Figur niemals denunziert und unglaublich liebenswert bleibt - selbst wenn man schnell Angst bekommt, dass auf der eigenen Party jemand wie Bakshi auftaucht.
Doch DER PARTYSCHRECK Kann auch mehr. Neben der vagen Storyline erzählt der Film noch eine bezaubernde Liebesgeschichte zwischen Sellers und dem jungen Starlet Michele (Claudine Longet). Der Film ist neben allem Trubel auch eine Satire auf den American Way of Life und hat ein deutlich soziales Bewusstsein und Anliegen. Bakshi und Michele sind zwei Außenseiter in Hollywood. Sie ist Französin, er Inder, beide sind erfolglos, aber die beiden sind die einzigen Menschen im kompletten Ensemble mit ehrlichen Gefühlen, offenen, herzlich, unverfälscht und zu Mitleid fähig. Damit unterschieden sie sich grundlegend vom Rest des Ensembles, das aus Möchtegerns, unsympathischen Neureichen, potentiellen Vergewaltigern und Machtbesessenen (wohlgemerkt alles Amerikaner) besteht. Blake Edwards' Herz schlägt immer für die Außenseiter, man denke nur an "Victor/Victoria" oder "Frühstück bei Tiffany". Letzten Endes haben die Gäste der Party erst wirklichen Spaß, wenn sie dem Vorbild des Inders Bakshi folgen. Diese satirischen Spitzen, gepaart mit dem unvergleichlichen Humor von Sellers und dem sensationellen Timing von Blake Edwards machen den PARTYSCHRECK zu einer der unterhaltsamsten, witzigsten und genialsten Komödien der Filmgeschichte.

Die SZ Cinemathek präsentiert den Klassiker wie gewohnt ohne Extras, die Bildqualität ist ausgezeichnet (Cinemascope 2,35), der Ton ebenfalls (Deutsch und Englisch 5.1).

"Peter Sellers ist wunderbar!"      4 von 5 Punkten
Der Partyschreck von 1969 ist ein wahrer
Komödiengeheimtipp, ein Film der mit
minutiös geplanten Gags aufwartet und
dabei fast gänzlich auf Dialoge ver-
zichtet, und es funkioniert fantastisch.
Peter Sellers spielt wunderbar, alles
ist perfekt auf ihn zugeschnitten.
Er erinnert hier, aus heutiger
Sicht stark an Mr. Bean, nur mit etwas
mehr Klasse.
Auch die übrige Besetzung um Claudine
Longet ist stimmig.
Die Ausstattung kann auch überzeugen,
knallbunte Farben, tolle Kostüme und
Musik lassen die Stimmung zum Ende der
60er Jahre gut rüberkommen.

Insgesamt eine entspannte niveauvolle
Komödie mit Anspruch, auch nach fast
30 Jahren.
(DVD)

Tolle Komödie, die nichts an Charme eingebüßt hat!      4 von 5 Punkten
Die Idee zu "Der Partyschreck" kam Regisseur Blake Edwards als er immer wieder hörte wie angetan viele Zuschauer von der lustigen Dinnerparty seines Films "Frühstück bei Tiffany" waren. So widmete er hier einen ganzen Film einer Dinnerparty. Eigentlich bin ich kein großer Fan von Slapstick und kann mich wenig begeistern, wenn ein Witz darin besteht, dass jemand eine Tür ins Gesicht geknallt bekommt oder ähnliches. Im Unterschied zu neueren Komödien dieser Art ist "Der Partyschreck" aber deutlich origineller und auch subtiler, sodass man hier wirklich an den teilweise relativ primitiven Gags seine wahre Freude hat. Hauptverantwortlich dafür ist in erster Linie der grandiose Protagonist. Peter Sellers selbst sagt, dass die Rolle des tollpatschigen Inders Hrundi V. Bakshi seine ihm liebste war. Neben Peter Sellers gibt noch zahlreiche Gäste, die neben ihm aber fast schon zu Statisten verkommen. Am auffälligsten ist da noch Steve Franken, der als betrunkener Kellner an einigen der witzigsten Szenen des Films beteiligt ist. Ein weiterer Star ist das Haus des Gastgebers. Es ist mit allem möglichen Schnickschnack ausgestattet, den es in den 60ern gab und bietet somit jede Menge Freiraum für Peter Sellers, der es schafft am Ende das Haus in völlig verwüsteten Zustand zu verlassen. Tatsächlich wird der Film aber nicht mit fortschreitendem Chaos immer lustiger, sondern verliert gegen Ende sogar etwas an Charme. Die lustigsten Szenen sind nämlich die harmlosen am Anfang, wenn Sellers noch relativ geringfügige Schäden anrichtet und sich dafür entschuldigt. Oder auch seine Bemühungen auf der Party überhaupt Anschluss zu den anderen Gästen zu finden. Natürlich ist "Der Partyschreck" nicht ausschließlich Slapstick, sondern auch eine bissige Satire auf Hollywoods High Society. In erster Linie ist der Film aber einfach nur lustig. Warum aber fast jeder Filmkritiker sagt, dass der "Partyschreck" der lustigste Film aller Zeiten sei, kann ich dann aber doch nicht ganz nachvollziehen. Ein großer Spaß, auch aus heutiger Sicht, ist es aber in jedem Fall!

Tränen gelacht      5 von 5 Punkten
Ich bin sehr froh, dass es diesen Film auf DVD gibt. Ich habe ihn schon x mal gesehen und habe immer wieder Tränen gelacht. Solche Perlen sind selten. Das wirkt alles so leicht gemcht, so perlend, so köstlich. Ob es an Peter Sellers liegt? Für mich ist der Mann einfach genial. Dieser Film ist köstlich, köstlich, köstlich!

Lustiger Film, aber wohl eher was für Sellers-Fans!      4 von 5 Punkten
Habe den Partyschreck jetzt schon 1-2x gesehen und leider wird der Film mit der Zeit zunehmend alberner. Er ist nachwievor sehr gut gemacht, eine durchaus alberne, völlig überdrehte Kömodie mit einem hervorragenden Peter Sellers als Inder Hrundi V. Bakshi.

Naja, das Make-Up sieht ein bisschen doof aus, aber der Akzent im Original von Sellers ist göttlich. Habe so meine ganz eigenen Erfahrungen mit Indern und sie sind wirklich teilweise so.

Naja, glücklicherweise hat der Film einige Highlights, denn sonst würde die Bewertung nicht so positiv ausfallen. Allein die Dinnerszene oder die Badszene sind das Anschauen wert. Auch wie Sellers die technische Anlage des Hauses austestet: Birdie Num Num, oder sich auf recht unkonventionelle Art seinen verlorenen Schuh wieder beschafft. Intelligente Situationkomik gepaart mit Slapstick pur, gerade der ständig besoffene Butler als Sidekick ist eine Kopie von Klassik-Komödianten wie Chaplin und Co.

Die Lowpoints sind leider die teilweise langweiligen Zwischenszenen, die kaum Bedeutung haben, auch das letzte Drittel des Films in der ein Elefant im Pool baden geht, bzw. ein Wasch-oder Spülmittel das ganze Haus in eine Schaumparty verwandelt wirken doch so überdreht und werten den ganzen lustigen Grundtenor den Streifens ab.

Schade, hätte mal der Kömodieklassiker aller Zeiten werden können.

jw


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Die Maus, die brüllte - Peter SellersDie Maus, die brüllte
Peter Sellers, Jean Seberg, David Kossoff

DVD, 10. September 2002
     Verkaufsrang: 17394      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sony Pictures Die Maus, die brüllte, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 10.09.02

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Top Klassiker mit Peter Sellers      5 von 5 Punkten
Ich kann diesen Film jedem Empfehlen der alte Filme oder Peter Sellers mag! Eine gelunge Geschichte die dank Peter Sellers und seiner Komik immer wieder zum Lachen einlädt. Ich hab den Film bis jetzt schon zweimal gesehen, und ich denke ich werde in noch öfters sehen. Auch wenn die Bildqualität nicht die Allerbeste ist und die Ausstattung der DVD sehr mager ist, ist der Film für mich ein Klassiker!
Für alle die noch Zweifel haben: Erst ausleihen, dann kaufen und immer wieder sehen! Kaufempfehlung!


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Was gibt's Neues, Pussy? - Peter SellersWas gibt's Neues, Pussy?
Peter Sellers, Peter O'Toole, Romy Schneider

DVD, 8. Juni 2004
     Verkaufsrang: 10065     

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Fox Was gibt`s Neues, Pussy? - Classics, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 30.04.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Meine Lieblingskomödie      5 von 5 Punkten
Ich mag Peter Sellers. und ich mag auch Woody Allan, insbesondere, wenn er selbst in seinen Filmen mitspielt. Mein persönlicher Höhepunkt in diesem Film ist die gemeinsame Szene von beiden, am Ufer der Seine, die aus einer Situation entsteht, die von beiden Seiten nur als verzweifelt bezeichnen kann.
Dass Ergebniss der Szene ist dann natürlich eine Verbrüderung, aber nicht nur das, in nur wenigen Sekunden gelingt es beiden, die Lachmuskeln der Zuschauer zum Ausrasten zu bringen.
Ich liebe diesen Film. Er ist das völlige Chaos.


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Dr. Seltsam - Oder: wie ich lernte, die Bombe zu lieben - FOCUS-Edition - George C. ScottDr. Seltsam - Oder: wie ich lernte, die Bombe zu lieben - FOCUS-Edition
George C. Scott, Peter Sellers

DVD, 3. September 2007
     Verkaufsrang: 13870      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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DR. SELTSAM-ODER WIE ICH LERNT

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Peace is our profession      5 von 5 Punkten
For those that have not seen the movie, which is highly unlikely, this is an improbable situation where a base commander is in the position to order an attack on Russia. Originally supposed to be a serious movie based on the book "Red Alert" by Peter Bryant (really Peter George). Now converted into a black comedy with many great stars including Peter Sellers as there of the characters. (It would have been four characters if he has not broken a leg).

The DVD (special edition) is worth purchasing even if you have earlier versions. There are also later editions with a different mix of goodies. Many DVD's contain what they call extras (I call them Goodies). In a lot of cases they are just rehashed versions of the movie or just rattling. In this case the extra "Inside the Making of DR.STRAINGLOVE" rivals the movie itself for entertainment and useful content. You find out how the movie evolved from a serious piece to a serious black comedy. You find that the movie is an aggregate of many talented people. It would take too log to describe the details that motivated the movie so you will just have to purchase this edition.

There is also a trailer for "Fail Safe" a rival movie on the special edition.
Dame Vera Lynn "We'll Meet Again" (1942)

We'll Meet Again

We'll meet again,
Don't know where,
Don't know when,
But I know
We'll meet again
Some sunny day.

Keep smiling through
Just like you
Always do
Till the blue skies
Drive the dark clouds
Far away.

So will you please
Say hello
To the folks
That I know
Tell them,
I won't be long.

They'll be happy to
know
That as you saw me go
I was singing this song.

One part I found interesting was when the Air crew was examining their survival kit. Slim Pickens says a person can have a good time in Dallas with the kit. This is over dubbed by Las Vegas as a result of JFK just being shot in Dallas.


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Der rosarote Panther - Peter SellersDer rosarote Panther
Peter Sellers, David Niven, Robert Wagner

DVD
     Verkaufsrang: 23376     

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Der trottelige Inspektor Clouseau (Peter Sellers) soll den "rosaroten Panther", einen unbezahlbaren Diamanten, vor dem "Phantom" beschützen. Der Diamant befindet sich in dem Besitz der indischen Prinzessin Dala (Claudia Cardinale). Clouseau ahnt nicht, dass seine schöne Frau Simone (Capucine) ein Verhältnis mit dem Gentleman-Gauner Sir Charles (David Niven) hat - und dessen Komplizin ist. Auch George (Robert Wagner), der Neffe von Sir Charles, ist hinter dem Diamanten her.



Jagt den Fuchs - Peter SellersJagt den Fuchs
Peter Sellers, Victor Mature, Britt Ekland

DVD, 3. September 2007
     Verkaufsrang: 19690      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Überdrehter Filmemacher-Spaß mit tollen Stars      4 von 5 Punkten
Die Filmkomödie über Gangster, die einen Film zur Tarnung eines Coups drehen und dabei ein ganzes Dorf durcheinander wirbeln, ist ein herrlicher Klassiker aus den Sechzigern. Peter Sellers ist natürlich famos, wie gewohnt, aber er spielt hier mal einen Italiener. Neben dem Chinesen Wang in "Murder By Death" oder dem Franzosen Clouseau fällt diese Rolle zwar ab, denn man zweifelt keine Sekunde daran, dass er Italiener ist (und das macht ja seine Genialität aus), aber Spass verbreitet er auch hier. Das gute Drehbuch wurde auch schön umgesetzt und ist erstaunlich tempo-orientiert. Hätte man einem so alten Film gar nicht zugetraut. Ein echter Brüller ist ferner Victor Mature, der seinen Part als extrem eitler Star, der alles mitmacht, mit so bravouröser Selbstironie spielt, dass es eine Heidenfreude ist.
Der Rest der Besetzung fällt nicht weiter aus dem Rahmen.
Wie das ganze Dorf dem "Regisseur" Sellers und seinen obskuren (weil sinnfreien) Anweisungen folgt, ist urkomisch. Und wenn Mature dann mit einem Zahnpastalächeln und einem wunderbar würdevollen Gang herrlich-naiv mehrmals denselben Weg langläuft, bis der Regisseur zufrieden ist - ein echtes Highlight.
Also der Film ist definitiv allen 60er-Jahre-Komödien-Fans wärmstens zu empfehlen, die DVD ist leider bescheiden. Mono-Ton ist ja okay, aber keine Extras? Schade, schade, vor allem, wenn man die tolle "Partyschreck" - DVD dagegen sieht.


Der Partyschreck - Peter SellersDer Partyschreck
Peter Sellers, Claudine Longet, Marge Champion

DVD, 13. Juni 2008
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Peter Sellers mischt die Party auf - Klassiker von Blake Edwards      5 von 5 Punkten
DER PARTYSCHRECK von Komödienspezialist Blake Edwards aus dem Jahr 1968 gehört schlicht gesagt zu den besten Filmkomödien aller Zeiten.
Die Handlung ist schnell erzählt: der tollpatschige indische Kleindarsteller Hrundi Bakshi (Sellers) wird irrtümlich zu einer glamourösen Hollywood-Party eingeladen. Schon bei der Ankunft passiert ihm ein Missgeschick nach dem Nächsten, und schnell gerät alles außer Kontrolle...
In erster Linie ist DER PARTYSCHRECK Peter Sellers' Film, eine einzigartige One-Man-Show des genialen Komikers und Schauspielers, der unter der Regie von Blake Edwards schon in den "Pink Panther"-Filmen glänzte. Er beherrscht das komödiantische Timing perfekt - ob er nun eine Toilette überschwemmt, einen Schuh verliert oder ein Filmset unabsichtlich in die Luft jagt. Viele Sequenzen sind stumm erzählt, insbesondere die frühen Szenen der Party, wenn Sellers versucht, sich einzugewöhnen. Lediglich Hintergrundmusik und geraunte Partyunterhaltung begleiten seine Slapstick-Nummern. Man könnte auch den kompletten Film ohne Ton sehen (aber wer wollte das?) und würde das meiste verstehen, so präzise ist er gespielt und inszeniert. Sellers großes Talent neben seinem Handwerkszeug als Komiker besteht darin, in jeder seiner Figuren charakterliche Tiefe zu finden. Hier ist er als Bakshi bezaubernd in seiner fast kindlichen (aber nicht kindischen) Art. Egal, was passiert und welche Katastrophen er auslöst, man lacht nicht nur über ihn, sondern auch immer mit ihm, weil er seine Figur niemals denunziert und unglaublich liebenswert bleibt - selbst wenn man schnell Angst bekommt, dass auf der eigenen Party jemand wie Bakshi auftaucht.
Doch DER PARTYSCHRECK Kann auch mehr. Neben der vagen Storyline erzählt der Film noch eine bezaubernde Liebesgeschichte zwischen Sellers und dem jungen Starlet Michele (Claudine Longet). Der Film ist neben allem Trubel auch eine Satire auf den American Way of Life und hat ein deutlich soziales Bewusstsein und Anliegen. Bakshi und Michele sind zwei Außenseiter in Hollywood. Sie ist Französin, er Inder, beide sind erfolglos, aber die beiden sind die einzigen Menschen im kompletten Ensemble mit ehrlichen Gefühlen, offenen, herzlich, unverfälscht und zu Mitleid fähig. Damit unterschieden sie sich grundlegend vom Rest des Ensembles, das aus Möchtegerns, unsympathischen Neureichen, potentiellen Vergewaltigern und Machtbesessenen (wohlgemerkt alles Amerikaner) besteht. Blake Edwards' Herz schlägt immer für die Außenseiter, man denke nur an "Victor/Victoria" oder "Frühstück bei Tiffany". Letzten Endes haben die Gäste der Party erst wirklichen Spaß, wenn sie dem Vorbild des Inders Bakshi folgen. Diese satirischen Spitzen, gepaart mit dem unvergleichlichen Humor von Sellers und dem sensationellen Timing von Blake Edwards machen den PARTYSCHRECK zu einer der unterhaltsamsten, witzigsten und genialsten Komödien der Filmgeschichte.

Die Neuauflage aus der UA-Collection entspricht der Einzelveröffentlichung des Films, d.h. Extras sind keine vorhanden. Das ist schon merkwürdig, da es bereits mit der Gold Edition und der Special Edition zwei Versionen des Films aus gleichem Hause gibt, die eine Fülle an Extras bieten. Die Bildqualität ist ausgezeichnet (Cinemascope 2,35), der Ton ebenfalls (Deutsch und Englisch 5.1). Da hier 90 Jahre Film gefeiert werden sollen, ist mir persönlich unverständlich, warum man das nicht mit perfekt ausgestatteten DVDs feiert, wenn man schon die Möglichkeit dazu hat. Aber man muss ja auch nicht alles verstehen.


Peter Sellers Special Edition (2 DVDs) - Peter SellersPeter Sellers Special Edition (2 DVDs)
Peter Sellers, Sophia Loren, Vittorio De Sica

DVD, 20. April 2007
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Peter Sellers S.E. 2 DVDs DV



Der Rosarote Panther Film Collection (6 DVDs) - Peter SellersDer Rosarote Panther Film Collection (6 DVDs)
Peter Sellers, Burt Kwouk, Herbert Lom

DVD, 18. August 2003
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Das Pink Panther Box Set vereint fünf Filme aus der berühmten Reihe, die Peter Sellers in der Rolle des trotteligen Inspektor Clouseau unsterblich werden ließ. Neben dem Klassiker Der rosarote Panther und dem direkt anschließenden Ein Schuß im Dunkeln finden sich in der Auswahl mit Inspektor Clouseau. Der beste Mann bei Interpol und Der irre Flic mit dem heißen Blick zwei weitere Meilensteine der Reihe, die mit Der rosarote Panther wird gejagt aus dem Jahr 1982 abgerundet wird.
Als Regisseur Blake Edwards die Reihe 1964 ins Leben rief, konnte niemand ahnen, welch unvergleichliche Erfolgsgeschichte man lostrat. Spielte im ersten Film (Der rosarote Panther) noch der namensgebende Diamant und der berühmt-berüchtigte Gentlemanräuber "das Phantom" (David Niven) eine große Rolle, ergab sich bereits bei den Dreharbeiten eine unerwartete Wendung. Noch bevor Der rosarote Panther abgedreht war, schrieb Edwards bereits mit William Peter Blatty (Der Exorzist) an einer Fortsetzung, die sich erheblich stärker auf Clouseau konzentrieren sollte.
In Ein Schuss im Dunkeln werden eine Reihe von Figuren eingeführt, die in der Zukunft Clouseaus Universum bevölkern sollten. So zum Beispiel Herbert Lom als Hauptkommissar Dreyfus oder Burt Kwouk als Clouseaus Sidekick Cato. Sellers verfeinerte konsequent seiner Darstellung und die komödiantischen Einlagen erhielten deutlich mehr Gewicht. Ein Schuss im Dunkeln startete bereits wenige Monate nach Der rosarote Panther im Kino und erhielt überschwängliche Kritiken. Die Mixtur aus Überheblichkeit, Ignoranz und trotteliger Ungeschicklichkeit, machten die Figur des französischen Inspektors umgehend zu einem Klassiker der Filmkomödie
Es dauerte dennoch 11 lange Jahre, bis Sellers erneut als Clouseau in Erscheinung trat. Nach Der rosarote Panther kehrt zurück hatte die Reihe 1976 mit Inspektor Clouseau. Der beste Mann bei Interpol ihren Zenit erreicht. Der Film, für viele Clouseau-Fans der beste und witzigste der Reihe, markiert einen Wendepunkt. Die verrückte Geschichte um Kommissar Dreyfus, der aus der Psychatrie entkommt und in der Folge zum wahnsinnigen Gegenspieler Clouseaus gerät, wartet mit einem exzellenten Drehbuch auf, das Sellers jede Menge Material für zum Brüllen komische Verwicklungen und Missverständnisse liefert.
Konnte der 1978 entstandene Der irre Flic mit dem heißen Blick noch halbwegs überzeugen, geriet die Reihe in der Folge zur Geldmaschine. Nachdem Peter Sellers bereits gestorben war, brachte Blake Edwards 1982 mit Der rosarote Panther wird gejagt ein fragwürdiges Patchwork aus unveröffentlichten Szenen heraus. Die Reihe hatte zu diesem Zeitpunkt bereits ihr Leben ausgehaucht. -Thomas Reuthebuch


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)

Als Peter Sellers-Fan kann ich nicht anders...      5 von 5 Punkten
...und muss auch noch meinen Senf dazu geben. Die Box enthält:
1963 Der Rosarote Panther ** 7,2 von 10 **,
1964 Ein Schuss (seinerzeit noch Schuß) im Dunkeln ** 8,5 von 10 **,
1976 Inspektor Clouseau - Der beste Mann bei Interpol ** 7,1 von 10 **,
1978 Inspektor Clouseau - Der irre Flic mit dem heißen Blick ** 5,8 von 10 **,
1982 Der Rosarote Panther wird gejagt (mit dem bereits verstorbenen Peter Sellers) ** 5,3 von 10 **
und sehr wertvolles Material auf der Bonus-DVD - unter anderem die Dokumentation "The Unknown Peter Sellers". Diese Tatsachen alleine sind 5 Sterne wert.
Das Fehlen von "Der Rosarote Panther kehrt zurück (1974)" ist inzwischen auch hinlänglich ausgetreten worden - und ja, natürlich oberschade, denn die Box ist somit unvollständig. Zuletzt wurde der Film bei PolyGram 1998 als VHS aufgelegt. Davor gab's ihn mal bei CBS. Keine Ahnung, warum sich die Verleger mit diesem Titel so viel Zeit lassen. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Veröffentlichungen dürfte diese doch auch den entsprechenden kommerziellen Erfolg bringen.
Jemanden den Inhalt von Rosaroten Panther-Filmen zu erklären, wäre wie Eulen nach Athen tragen. Wer sie bis jetzt noch nicht kennt, wird sie auch mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht witzig finden.
Auch über die Ausstattung darf man nicht meckern. Einige Sprachen und Untertitel sind vorhanden.
Aufgefallen ist mir noch, dass im Kino-Trailer zu "...beste Mann bei Interpol" die Lande-szene mit André Botot, dem Mostrichverkäufer aus Dijon vorkommt, welche aber im Film entfernt wurde. Diese und weitere in den Originalfilmen nicht verwendete Szenen finden sich allesamt im fünften Film wieder ("RP wird gejagt"), welcher als Nachruf auf den einzig echten und wahren Inspektor Clouseau, Peter Sellers gedreht wurde. Besagten Film vernichtende Kritiker sollten sich diese Tatsache immer vor Augen halten. Denn einen Film mit einer halbwegs sinnvollen und zudem noch witzigen Handlung zu drehen nur unter Anwendung von Archivmaterialien stellt sicherlich eine besondere Herausforderung dar.
Etwas nervig ist die Synchronisation Clouseaus in diesem Film, wo er nicht von Georg Thomalla sondern Erik Schumann gesprochen wird. Sprecher im ersten Film war übrigens Harald Juhnke.


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Siebenmal lockt das Weib - Shirley MacLaineSiebenmal lockt das Weib
Shirley MacLaine, Peter Sellers, Elspeth March, Lex Barker, Michael Caine

DVD, 5. Juni 2008
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Universal Siebenmal lockt das Weib, USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 05.06.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Siebenmal lockt Shirley MacLaine - DVD mit Manko      4 von 5 Punkten
SIEBENMAL LOCKT DAS WEIB (Woman Times Seven) aus dem Jahr 1967 ist ein Episodenfilm, in dem Shirley MacLaine in sieben Episoden verschiedene Frauenfiguren spielt, gemeinsam mit hervorragenden Co-Stars wie Peter Sellers, Rossano Brazzi und Michael Caine. Die Männer sind allerdings zweitrangig, der Film konzentriert sich voll und ganz auf die Schauspielerin MacLaine. Schauplatz ist Paris, die dargestellten Damen entstammen alle unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten. Eine wirkliche Liebeserklärung an die Frauen ist SIEBENMAL eher nicht, dafür sind sämtliche der weiblichen Charaktere zu eindimensional. Insbesondere die Episode, in der sie ihrem Ehemann Lex Barker imponieren möchte und sich wie eine Irre aufführt, um endlich mehr Aufmerksamkeit zu erhalten, grenzt fast an Beleidigung. Doch was der Film an Schwächen offenbart, wird von Shirley MacLaine durchgängig wettgemacht. Ihr zuzusehen macht einfach unglaublich viel Spaß, und ihr komödiantisches Talent und Timing beherrscht sie meisterhaft. In der vielleicht besten Episode versucht sie, eine Nebenbuhlerin daran zu hindern, zu einer Operngala mit dem gleichen Kleid wie sie selbst zu erscheinen und schreckt auch vor einem Bombenattentat nicht zurück. Ganz im Gegensatz zu dieser schrillen Darstellung spielt sie dagegen mit viel Understatement eine schüchterne Ehefrau, die von einem mysteriösen Fremden (Michael Caine) verfolgt wird, bei dem es sich um eine Bedrohung oder einen heimlichen Verehrer handeln könnte. Weitere Rollen: eine trauernde Witwe, die noch auf dem Gang zur Beerdigung den nächsten Liebhaber (sehr komisch: Peter Sellers) findet, eine junge Selbstmörderin, eine frivole Dolmetscherin sowie eine Hausfrau, die sich aus Rache für einen Ehebruch als Prostituierte versuchen möchte. Insgesamt kann SIEBENMAL gut unterhalten und hat wegen seiner episodischen Struktur keine Längen, dafür sind die einzelnen Geschichten einfach zu kurz. Vittorio de Sica inszeniert das Ganze locker und ohne weiteren Tiefgang oder Botschaft, ein klasse Score von Riz Ortolani hilft zusätzlich, und der knallige europäische 60er-Stil kommt hier gut zum Tragen. Der Humor trifft nicht immer ins Schwarze, doch Fans von Shirley MacLaine kommen absolut auf ihre Kosten, Freunde von Episodenfilmen sowieso.

Zur DVD: Die DVD-Veröffentlichung von Universal hat ein Manko: die deutschen Untertitel der Originalfassung sind nicht ausblendbar. Das kann man nur vermeiden, wenn man gleich beim Starten der DVD das englische Menü anwählt, dort startet dann der Film im Original ohne Untertitel (wäre schön wenn auf dem Cover auf so etwas hingewiesen würde). Man kann die verschiedenen Sprachfassungen nicht während des Films umschalten, sondern muss wieder über das Menü gehen, wo dann eine "Fortsetzen"-Funktion fehlt. Das ist alles schon ziemlich umständlich und muss wirklich nicht sein. Das anamorphe Bildformat ist zwar nicht ganz korrekt (1,66 auf 1,85, am oberen und unteren Bildrand fehlt im Vergleich zur TV-Ausstrahlung zu viel), doch die Bildqualität an sich geht in Ordnung. Extras sind außer einer Fotogalerie nicht vorhanden.


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Gentlemen Killers - Peter SellersGentlemen Killers
Peter Sellers, Lionel Jeffries, Bernard Cribbins

DVD, 18. September 2008
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EMS Gentlemen Killers, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.11.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Michael Caine...      3 von 5 Punkten
...sollte man in dieser britischen Komödie von 1963 (The Wrong Side Of The Law) lieber nicht sehen wollen, da er hier nur in einer winzigen Nebenrolle auftaucht, die nicht einmal in den Credits erwähnt wird. Also mal wieder ein typischer Fall von Etikettenschwindel...

Abgesehen davon ist dies eine nette Gaunerkomödie, die trotz einiger charmanter Einfälle, deutliche Spuren ihres Alters trägt. Wer eine Vorliebe für britische Filmchen aus dieser Zeit hat, dürfte sich trotzdem gut unterhalten fühlen. Ob man den Film jedoch mehrfach ansehen wird, wage ich zu bezweifeln.


Lolita - James MasonLolita
James Mason, Shelley Winters, Sue Lyon, Peter Sellers

DVD, 23. August 2001
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Als Regisseur Stanley Kubrick seine Adaption des kontroversen Romans von Vladimir Nabokov über die sexuelle Besessenheit eines hoffnungslos erbärmlichen Professors mittleren Alters von seiner zwölfjährigen Stieftochter veröffentlichte, hieß es in den Voranzeigen: "Wie ist es ihnen nur gelungen, aus Lolita einen Film zu drehen?" Die Antwort lautet: Es ist "ihnen" gar nicht gelungen. Wie bereits bei seinen Adaptionen von Barry Lyndon, Uhrwerk Orange und ganz besonders bei Shining, nahm Kubrick das Quellenmaterial und machte - schlicht ausgedrückt - einfach einen weiteren Stanley-Kubrick-Film daraus. Und das, obwohl Nabokov selbst das Drehbuch schrieb.
Der kühle Regisseur strich Humbert Humberts (James Mason) überwältigende Leidenschaft und Verlangen und verwandelte die Geschichte (wie bei vielen seiner Filme) stattdessen in die eines Mannes, der vom gesellschaftlichen Sittenkodex sowie von seinen eigenen Zwangsvorstellungen gefangen gehalten und schließlich zerstört wird. Kubrick stellt das allerdings nicht als Tragödie dar, sondern als schwärzeste Komödie und als schlängelnden, episodischen Road-Movie. Die anfänglichen Szenen mit Humbert, Lolita und deren lauten, grellen Mutter kommen wie eine wunderbare Farce daher. Nachdem Humbert Lolita schließlich hat, macht sich das Pärchen auf den Weg, und Kubrick bringt Peter Sellers mit ins Spiel.
In der Rolle des pädophilen Schriftstellers Clare Quilty - Humberts spielerisches Pendant und seine größte Gefahr - tritt Sellers in verschiedenen Masken auf, mit der Absicht, Lolita ihrem Entführer zu entreißen. An dieser Stelle kommt Kubrick der Romanvorlage wohl am nächsten. Er überträgt Nabokovs Idee der Spiele und Rätsel zwischen Schriftsteller und Leser, Quilty und Humbert, Lolita und Humbert usw. auf solche zwischen Regisseur und Zuschauer. Die Straße führt schließlich ins Nirgendwo, und Humberts Realität wird als Wahnvorstellung entlarvt.
Lolita ist vielleicht kein Kubrick-Meisterstück; auch nicht der provokative Film, den viele erwartet hatten - aber er ist nach wie vor auf spielerische Weise faszinierend und eine der stärksten, komischsten Charakterstudien des Regisseurs. -Dave McCoy


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Wie man als Mann in den besten Jahren einen Machtkampf gegen einen Teenager führt - und verliert      5 von 5 Punkten
Was für ein Skandal. Da schreibt ein Herr namens Nabokov doch ein Buch über die Liebe und Leidenschaft eines erwachsenen Mannes zu einem viel zu jungen Mädchen. Und dann kommt Stanley Kubrick, der berühmte Regisseur, und verfilmt das auch noch. Und ja, es geht natürlich auch um die Frage, wer mit wem wann schläft, denn die Leidenschaft, um die es hier geht, ist natürlich alles andere als platonisch.

Was die Öffentlichkeit bei Film und Buch allerdings ignoriert hat, ist die geniale Zeichnung der beteiligten Charaktere. Denn damit kommen wir gleich zur Stärke des Films: Kubrick, der Kontrollfreak, hat für Zufälle oder Missverständnisse mal wieder wenig Raum gelassen. Vor allem nicht bei seiner Lolita. Sie ist ein verzogenes, einfach gestricktes Kind, dessen schreckliche Launen sich im Verlauf des Films verstärken. Sicher, man weiß nie so recht, ob sie das mit dem Sex genießen kann. Was sie aber sicher genießt, ist das Gefühl der Macht, das sie durch ihre erotische Ausstrahlung auf Menschen hat. Das kostet sie aus, und sie könnte nicht mehr Kind sein, als in diesen Szenen. Das ist aus meiner Sicht einfach hervorragend dargestellt. Egal, welche Kritik die junge Sue Lyon für die Rolle erdulden musste, ich finde sie hier großartig.

Das schöne ist, dass der Mann, der ihr zunehmend verfällt und dabei seine Würde verliert, intelligent genug ist, diesen Prozess auch noch zu verstehen. Im Gegensatz zu ihr überblickt er die Beziehung der beiden und deren Entwicklung. Aber er kann nicht anders. Leidenschaften sind eben absolut. Und wer so gar nicht lebt, ist auch irgendwie tot. Als es am Ende zur Katastrophe kommt, stellt sich natürlich die Frage, was Humbert hätte denn anderes machen können. Denn er und Lolita bewegen sich im Film durch eine Welt voller Erotik und Sex, die den Beteiligten eigentlich permanent Reize liefert, die man kaum ignorieren kann. Da ist die lüsterne Hausfrau, die Mutter von Lolita, die wunderbar aufdringlich dargestellt ist und dem kleinen Balg praktisch alle Freiheiten lässt. Da ist Quilby, der in seinem eigenen Leben eigentlich nur das Thema des sexuellen Experiments gelten lässt. Und da ist generell eine Gesellschaft, in der die verschiedenen Paarungsrituale kaum verklärt zu den wichtigsten Dingen des Lebens gehören. Welche Wahl hatte Humbert also? Das Kloster oder der Untergang. Er trifft seine Wahl jedenfalls sehenden Auges. Wie dieser Mann mit der Situation umgeht, ist spannender als der Ausgang vieler Krimis.

Trotz dieser tragischen Geschichte hat der Film durchaus auch komische Elemente. Da sind natürlich die brillanten Szenen mit Peter Sellers als Quilby. Da ist der absurde Kampf von Humbert mit den Umständen in einem Hotelzimmer. Und nicht zuletzt gibt es die scheiternden Versuche der Mutter Lolitas, einen Vamp zu geben, der sie einfach nicht ist. Eine großartige Leistung der Darstellerin Shelley Winters. Tragödie und Komödie schließen sich nicht aus im Medium Film.

Der Film erscheint mir der heutigen Zeit fast näher als dem Jahre 1962, in dem er in die Kinos kam. So sollte man sich durch die schwarz-weißen Bilder besser nicht täuschen lassen. Wer bereit ist, neben dem Skandal auch die gut erzählte Geschichte der Protagonisten zu sehen, kann hier viel über Menschen, deren Träume und Abgründe erfahren.


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Peter Sellers Box Collection (3 DVDs) - Peter SellersPeter Sellers Box Collection (3 DVDs)
Peter Sellers, Romy Schneider, Peter O'Toole

DVD, 9. November 2004

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