DVDs: Rade Sherbedgia

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Eyes Wide Shut [HD DVD] - Tom CruiseEyes Wide Shut [HD DVD]
Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack, Marie Richardson, Rade Sherbedgia

HD DVD, 7. Dezember 2007
     Verkaufsrang: 6974     

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Nach Full Metal Jacket ist selbst für Stanley Kubricks Verhältnisse viel Zeit vergangen, bis er mit Eyes Wide Shut seinen 13. und letzten Film vollendet hat. Jahrelang war diese Verfilmung von Arthur Schnitzlers Traumnovelle, die anlässlich des Films mit dem Drehbuch zusammen in einem Band veröffentlicht worden ist, nicht mehr als ein Gerücht und ein gut gehütetes Geheimnis. Bis sie dann im Spätsommer 1999 endlich in die Kinos kam. Ein besserer Zeitpunkt für den Start war gar nicht vorstellbar. So steht Eyes Wide Shut am Ende des Jahrhunderts der Psychoanalyse und des Kinos, das er ganz umschließt, das mit der Veröffentlichung von Freuds Traumdeutung begann und mit Kubricks Schnitzler-Adaption seinen End- und Höhepunkt erreicht hat.
Ein Streit bringt die scheinbar perfekte Ehe von Bill (Tom Cruise) und Alice (Nicole Kidman) Harford aus dem Gleichgewicht. Im Zorn erzählt Alice ihrem Mann, dass sie einmal darüber nachgedacht hat, ihn wegen eines völlig Fremden zu verlassen. Aufgebracht und innerlich erschüttert begibt sich Bill auf die Suche nach etwas, von dem er selbst nicht weiß, was es eigentlich ist. Zwei Nächte und einen Tag lang lässt er sich von seinem Unterbewusstsein treiben, aber von seinem Über-Ich leiten. Dann findet er zurück zu Alice.
Tom Cruise ist überragend als Bill Harford. Er erspielt sich die Leere dieses Arztes ohne Eigenschaften, erschafft aus ihr heraus eine Figur, die keine Persönlichkeit hat und nur aus Begierden und der Angst vor ihnen besteht. Schon Schnitzler war der Psychoanalyse verbunden und stand ihr zugleich kritisch gegenüber, Kubrick geht nun noch einen Schritt weiter. Er bedient ihre Fragen und lässt keine Antworten zu. Auf der einen Seite ist alles ganz klar in Eyes Wide Shut, auf der anderen ist alles rätselhaft und geheimnisvoll. Traum und Wirklichkeit fließen zusammen in diesem wahren Meisterwerk, das genauso elegant, aber um vieles wärmer ist als Kubricks frühere Filme. -Sascha Westphal


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 95 Bewertungen)

5 Sterne, klar, keine Frage      5 von 5 Punkten
Diesen Film kann man sich sehr oft anschauen. Er ist sehr vielschichtig, und ich denke, dass viele Ehepaare das eine oder andere 'mitnehmen' können.

Die Ballszene geht unglaublich unter die Haut. Ich habe sie mir bestimmt ein dutzend Mal angeschaut und bin völlig hin und weg. Dabei meine ich nicht die Sexszenen.

Auch wenn Cruise ein lausiger Schauspieler ist, so verbringt er ja die besten Minuten des Films hinter einer Maske, so dass wir zumindest kurz von seiner dummen 'Amifresse' verschont bleiben. Der andere gute Film von Cruise heisst 'Vanilla Sky', da trägt er auch eine Maske. Kidman mag eine gute Schauspielerin sein, mir gefällt sie nicht. Ihre quäkende Stimme ging mir hauptsächlich auf den Geist.

Das tut jedoch dem Film keinen Abbruch. Kubrick hat schon bei "Barry Lyndon" mit Ryan O'neal die genialste Fehlbesetzung gemacht. Das kann ein Trick gewesen sein, um Menschen zu ködern, die sich den Film sonst nie anschauen würden. Umso mehr glänzen dann die Nebenschauspieler, die Geschichte, die Musik, die Kameraführung und vor allem die Leistung des Regisseurs.


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Eyes Wide Shut [Blu-ray] - Tom CruiseEyes Wide Shut [Blu-ray]
Tom Cruise, Nicole Kidman, Sydney Pollack, Marie Richardson, Rade Sherbedgia

Blu-ray, 6. Dezember 2007
     Verkaufsrang: 17989      Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen.

Preis: € 31,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Nach Full Metal Jacket ist selbst für Stanley Kubricks Verhältnisse viel Zeit vergangen, bis er mit Eyes Wide Shut seinen 13. und letzten Film vollendet hat. Jahrelang war diese Verfilmung von Arthur Schnitzlers Traumnovelle, die anlässlich des Films mit dem Drehbuch zusammen in einem Band veröffentlicht worden ist, nicht mehr als ein Gerücht und ein gut gehütetes Geheimnis. Bis sie dann im Spätsommer 1999 endlich in die Kinos kam. Ein besserer Zeitpunkt für den Start war gar nicht vorstellbar. So steht Eyes Wide Shut am Ende des Jahrhunderts der Psychoanalyse und des Kinos, das er ganz umschließt, das mit der Veröffentlichung von Freuds Traumdeutung begann und mit Kubricks Schnitzler-Adaption seinen End- und Höhepunkt erreicht hat.
Ein Streit bringt die scheinbar perfekte Ehe von Bill (Tom Cruise) und Alice (Nicole Kidman) Harford aus dem Gleichgewicht. Im Zorn erzählt Alice ihrem Mann, dass sie einmal darüber nachgedacht hat, ihn wegen eines völlig Fremden zu verlassen. Aufgebracht und innerlich erschüttert begibt sich Bill auf die Suche nach etwas, von dem er selbst nicht weiß, was es eigentlich ist. Zwei Nächte und einen Tag lang lässt er sich von seinem Unterbewusstsein treiben, aber von seinem Über-Ich leiten. Dann findet er zurück zu Alice.
Tom Cruise ist überragend als Bill Harford. Er erspielt sich die Leere dieses Arztes ohne Eigenschaften, erschafft aus ihr heraus eine Figur, die keine Persönlichkeit hat und nur aus Begierden und der Angst vor ihnen besteht. Schon Schnitzler war der Psychoanalyse verbunden und stand ihr zugleich kritisch gegenüber, Kubrick geht nun noch einen Schritt weiter. Er bedient ihre Fragen und lässt keine Antworten zu. Auf der einen Seite ist alles ganz klar in Eyes Wide Shut, auf der anderen ist alles rätselhaft und geheimnisvoll. Traum und Wirklichkeit fließen zusammen in diesem wahren Meisterwerk, das genauso elegant, aber um vieles wärmer ist als Kubricks frühere Filme. -Sascha Westphal


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 95 Bewertungen)

5 Sterne, klar, keine Frage      5 von 5 Punkten
Diesen Film kann man sich sehr oft anschauen. Er ist sehr vielschichtig, und ich denke, dass viele Ehepaare das eine oder andere 'mitnehmen' können.

Die Ballszene geht unglaublich unter die Haut. Ich habe sie mir bestimmt ein dutzend Mal angeschaut und bin völlig hin und weg. Dabei meine ich nicht die Sexszenen.

Auch wenn Cruise ein lausiger Schauspieler ist, so verbringt er ja die besten Minuten des Films hinter einer Maske, so dass wir zumindest kurz von seiner dummen 'Amifresse' verschont bleiben. Der andere gute Film von Cruise heisst 'Vanilla Sky', da trägt er auch eine Maske. Kidman mag eine gute Schauspielerin sein, mir gefällt sie nicht. Ihre quäkende Stimme ging mir hauptsächlich auf den Geist.

Das tut jedoch dem Film keinen Abbruch. Kubrick hat schon bei "Barry Lyndon" mit Ryan O'neal die genialste Fehlbesetzung gemacht. Das kann ein Trick gewesen sein, um Menschen zu ködern, die sich den Film sonst nie anschauen würden. Umso mehr glänzen dann die Nebenschauspieler, die Geschichte, die Musik, die Kameraführung und vor allem die Leistung des Regisseurs.


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