|
| DVDs: Tilda Swinton | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
The Beach Leonardo DiCaprio, Tilda Swinton, Virginie Ledoyen DVD, 25. Januar 2001 Verkaufsrang: 1519 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Fox The Beach, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 24.01.01
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 96 Bewertungen)
Paradiesisches und fantastisches Abenteuer! 5 von 5 Punkten "The Beach" zählt zu den Filmen die aufgrund der Landschaftsaufnahmen, von den thailändischen Inseln wie Phi Phi Island, usw. und der wilden Story einen bleibenden sehr positiven Eindruck bei mir hinterlassen haben. Die Musik zu diesen Paradiesischen Schauplätzen könnte passender nicht sein. Hier kommt Urlaubsfeeling auf *g*. Mal kurz was über die Handlung:
Richard (Leonardo Di Caprio) der auf eigene Faust eine Tour durch Thailand plant um dort etwas neues und aufregenderes zu erleben, bekommt von einem durchgeknallten Typen namens "Duffy" eine Karte von einer einsamen Insel übergeben in der sich eine richtig gehende Gemeinschaft von Rucksacktouristen angesiedelt hat. Mit seinen neuen angehenden "Freunden" macht sich Richard nun auf, auf eine halsbrecherische, abenteuerliche Reise um diese Insel zu erreichen....Dort angekommen denken die drei sie seien im Paradies...Was sich aber bald zum Höllentrip entwickelt.
Super Handlung, Leonardo Di Caprio hat sein "Milchbubi-Image" abgelegt. Keiner hätte die Rolle des "Richard" passender umsetzen können. Die Bilder sind gewaltig und beeindruckend, Action und Spannung sind reichlich vorhanden. Ich kann mich an keine langweilige Minute erinnern.
PS: Gleich den Soundtrack mitbestellen ;-)
Weitere Kundenmeinungen |
Love is the Devil Derek Jacobi, Daniel Craig, Tilda Swinton DVD, 12. April 2007 Verkaufsrang: 2360 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden MARSCHIER ODER STIRB
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Künstlerisch heißt nicht immer gut 3 von 5 Punkten Ich hatte ehrlich gesagt mehr von diesem Film erwartet, der mit einem großen künstlerischen Anspruch daher kommt. Die üblichen Zutaten sind enthalten: verfremdetete Farben, häufige Szenen mit Doppelbelichtungen, das ganze Set erinnert eher an eine Theeaterbühne als an einen Drehort, eingestreute Zitate des Künstlers aus dem Off ....
Vielleicht soll dieser Film wirken wie eines der Bilder von Francis Bacon ... nur seltsamerweise wird nicht ein einziges dieser Bilder, über die ständig geredet wird, auch gezeigt! Wen es interessiert, was der Maler eigentlich gemalt hat, muss sich woanders informieren. In dem Film gibt es nur ein Atelier voller Farbtuben und leerer Leinwände zu sehen.
Die Herausnahme dieses Films aus der Realität läßt den Zuschauer begreifen wie abstrakt und völlig fern der Normalität die Welt des Francis Bacon ist. Das erzeugt das Gefühl, man würde die Personen des Films durch ein Schlüsselloch beobachten. Aus den Fragmenten, die man durch dieses Schlüsselloch sieht, versucht man die Beziehung zwischen dem Maler und seinem Liebhaber zu verstehen. Man beobachtet, wie sich die Tragödie anbahnt und vollzieht ... zwangsläufig und ohne Hoffnung auf ein besseres Ende, doch der Zuschauer bleibt dabei in seiner Rolle als Beobachter.
Dem Film ist es trotz aller Tragik nicht gelungen, mich zu berühren und das hat mich selbst verwundert, denn ich hatte einen sehr emotionalen Film erwartet. Das hätte aber wahrscheinlich vorausgesetzt, dass ich mich in einen der Darsteller hineinversetzen kann. Obwohl an den schauspielerischen Leistungen nichts auszusetzen ist (!), bleiben mir die Handlungen und Empfindungen der Personen völlig fern. Schade.
Ein Höllentrip durch die Seele 5 von 5 Punkten Dieser Film ist ein echter Höllentrip in die Seele zweier Männer, die sich lieben, verletzen und letztlich zerstören werden. Keine Kost für schwache Nerven, denn sowohl die Bilder, wie auch die derben Dialoge verschonen den Zuschauer in keiner Minute. Der Film hinterlässt den Zuschauer mit dem Gefühl, dass man diese Studie kein zweites Mal durchsteht.
Wer diesen Film gesehen hat und hinterher noch immer behauptet, dass Daniel Craig kein Schauspieler sei, dem kann nicht mehr geholfen werden. Diese Rolle erforderte nicht nur Mut, sondern auch absolutes Können. Die Zerrissenheit seines Charakters, die man schon in "Die Mutter" und in "Enduring Love" sah, wird hier um ein vielfaches übertroffen.
Er liefert gemeinsam mit Sir Derek Jacobi eine Performance, die man kaum beschreiben kann. Während Bacon seinen Liebhaber mehr und mehr verstößt, versucht dieser dessen Aufmerksamkeit zu erringen, indem er sich immer mehr selbst zerstört. Die Kaltherzigkeit dieses Mannes zieht ihn immer weiter in den Abgrund von Albträumen, Tabletten und Alkohol. Bacon ist sich Dyers Liebe sehr wohl bewusst und kann ohne ihn ebensowenig leben, dennoch versucht er sich einzig und allein Dyer als Muse zu bedienen. Er will und kann Dyers Leben nicht retten, weil er sein eigenes nicht im Griff hat. George bleibt ein Außenseiter und Bacon versucht erst gar nicht, seinen jungen neuen etwas kleingeistigen Freund, in seinem intellektuellen Freundeskreis zu etablieren. Dyer hingegen glaubt, dass er macht über Bacon besitzt. Die Zerstörung Dyers mitzuerleben, nahm mich als Zuschauer völlig mit.
In keinem einzigen Moment hat George Dyer irgendetwas mit James Bond gemein. Daniel Craig spielt mutig und kraftvoll einen Mann, der von Anfang an in dieser Beziehung zum Tode verurteilt ist. Er stellt sein schaupielerisches Talent nicht nur mittels Mimik und Gestik unter Beweis, er kennt auch körperlich kein tabu. Hüllenlos, völlig hüllenlos ist eine Sache, aber mit solch einer Größe und diesem Mut zu agieren und dabei solch eine totale Verletzlichkeit zu offenbaren, das es einem nicht mehr aus dem Kopf geht, das ist mehr als nur James Bond.
Gebt dem Mann ein intelligentes Drehbuch und er zeigt dir, was er drauf hat, hoffentlich uns allen auch noch in nächster Zukunft.
Der Film als Ganzes liegt etwas schwer im Magen, aber die darstellerische Leistung des Duos Jacobi/Craig verdient durchaus 5 Sterne. |
Die Chroniken von Narnia - Der König von Narnia [Blu-ray] Georgie Henley, Skandar Keynes, William Moseley, Anna Popplewell, Tilda Swinton Blu-ray, 19. November 2008 Verkaufsrang: 7074 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Buena Vista Disney's - Der König von Narnia, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 17.07.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 206 Bewertungen)
Warum manche so schlechte Bewertung? 5 von 5 Punkten Es ist mir einfach unbegreiflich, warum von manchen so über den Film hergezogen wird. Wer sich den Film nur anschaut, weil er eine Kopie von Herr der Ringe erwartet hat doch selber schuld, wenn er enttäuscht wird. Niemand hat gesagt, dass der Film mit Herr der Ringe verglichen werden soll. Es ist ein eigenständiger Film mit eigenen Charakteren und jedem sollte wohl von den Trailern her offensichtlich sein, dass es sich bei diesem Film um einen Fantasy-Film mit Fantasy-Figuren handelt, der leicht ins märchenhafte geht. Wer dann noch schaut ist selber schuld und darf sich nicht beschweren. Außerdem steht es jedem frei, sich den Film vorher auszuleihen anstatt ihn gleich zu kaufen und braucht sich dann nicht über das ausgegebene Geld für den Kauf ärgern.
Der Film ist super: die Tricks sind große Klasse, wunderbare Figuren, schöne Farben, sehr spannend. Jeder, der auf special Effects steht und Fantasy-Filme mag, der wird hier garantiert nicht enttäuscht.
Weitere Kundenmeinungen |
Orlando Tilda Swinton, Billy Zane, Lothaire Bluteau DVD, 27. August 1999 Verkaufsrang: 6499 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Orlando, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 01.08.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Surreal 5 von 5 Punkten Kurz vor ihrem Tod im Jahr 1600 vermacht Königin Elizabeth I. dem schönen jungen Höfling Orlando einen Landsitz unter der Bedingung, dass er niemals altern und welken dürfe. Dieser Wunsch wird zum Schicksal Orlandos. Vergeblich bemüht sich dieser Mensch zunächst als Mann, ab dem 18. Jahrhundert dann als Frau , Spuren zu hinterlassen. Orlando bleibt einsam, ohne Liebe, ohne Freunde und sehnt sich nach Sterblichkeit.
Aus dem 1928 von Virginia Woolf veröffentlichtem surrealen Roman "Orlando. Die Geschichte eines Lebens", einem feinsinnigen und ideenreichen Fantasiewerk mit Anspielungen auf den Lebenslauf ihrer Freundin Vita Sackville-West, machte Sally Potter einen ganz besonderen Film.
Inhalt:
1600, Tod: Orlando (Tilda Swinton) lebt mit seinen Eltern (John Bott, Elaine Banham) am Hof der englischen Königin Elizabeth I. (Quentin Crisp). Vor ihrem Tod im Jahr 1600 vermacht die greise Monarchin dem schönen jungen Aristokraten einen Landsitz unter der Bedingung, dass er niemals altern und welken dürfe.
1610, Liebe: Zehn Jahre nach dem Tod der Königin verliebt Orlando sich während eines strengen Winters in Alexandra ("Sascha") Menschikowa (Charlotte Valandry), die hübsche Tochter des Moskowiter Botschafters (Viktor Stepanov), aber die junge Frau spielt nur mit seinen Gefühlen. Als das Eis bricht und die Russen abreisen, fällt Orlando in einen tiefen Schlaf. Ratlos stehen die Ärzte an seinem Bett.
1650, Poesie: Nach sechs Tagen erwacht Orlando. Er gibt dem von ihm bewunderten Poeten Nick Greenes (Heathcote Williams) eigene Gedichte und möchte seine Meinung darüber hören. Der eitle Geck redet Orlando zunächst nach dem Mund, aber nur, bis er von ihm eine Leibrente herausgeschlagen hat. Danach verhöhnt er seinen Mäzen in einem Spottgedicht.
1700, Politik: Orlando geht für zehn Jahre als englischer Botschafter in die Türkei und befreundet sich dort mit dem Khan (Lothaire Bluteau). Gerade als ihm Erzherzog Harry (John Wood) im Auftrag von Königin Ann einen Orden überbringt, bricht in der Türkei zum Entsetzen Orlandos ein Krieg aus. Erneut fällt er in eine lange Ohnmacht, und als er erwacht und in den Spiegel schaut, stellt er fest, dass er nun eine Frau ist.
1750, Gesellschaft: Orlando befindet sich wieder in England und beteiligt sich widerstrebend an einer Konversation, bei der es darum geht, möglichst geistreiche Sotissen auszuteilen. Weil nur Männer etwas besitzen können, will man ihr das Landhaus wegnehmen. Als Erzherzog Harry ihr einen Heiratsantrag macht, flieht Orlando durch ein Labyrinth.
1850, Sex: Nach einer Liebesnacht mit Shelmerdine (Billy Zane) erhält Orlando Besuch von zwei Polizeibeamten, die ihr erklären, ein Gericht habe entschieden, dass ihr Besitz einem männlichen Nachfahren vorbehalten sei. Shelmerdine reitet allein los; er will nach Amerika und sucht nach Freiheit. Schwanger irrt Orlando in einem Krieg herum.
Geburt: Orlando fährt Motorrad. Ihre kleine Tochter (Jessica Swinton) sitzt im Beiwagen. Orlando hat einen Roman über ihr Leben geschrieben, lässt nun die Vergangenheit los und ist keine Gefangene ihres Schicksals mehr.
"Orlando" ist ein opulent ausgestatteter, wunderbarer Kinofilm mit episodenhafter Struktur. Die edlen Bilder sind von außergewöhnlicher Ästhetik, bleiben jedoch immer etwas distanziert, als ob Sally Potter gefühlvolle Reaktionen der Zuschauer vermeiden wollte. Tilda Swinton ist schlichtweg die Idealbesetzung der androgynen Titelrolle.
Weitere Kundenmeinungen |
Constantine [HD DVD] Keanu Reeves, Rachel Weisz, Shia LaBeouf, Tilda Swinton, Pruitt Taylor Vince HD DVD, 14. Dezember 2006 Verkaufsrang: 10326 CONSTANTINE/ V?: bereits erschienen/ Genre: Action/ Ausgabeformat: 16:9/ Aufnahmeformat: 1.78:1/ Länge: 01:56:00/ FSK: 16
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 109 Bewertungen)
Neben Keanu Reeves verblassen andere Schauspieler und Computerdämonen - toll !!! 5 von 5 Punkten Keanu Reeves von seiner besten Seite als zynischer, sarkastischer, kettenrauchender Dämonenjäger.
Eine unglaublich gute Geschichte mit sehr guten Charakteren und hervorragender Tricktechnik verblassen dennoch angesichts Keanu Reeves Schauspielkunst.
Einzig der Teufel - genannt "Luzi" - mag mit seiner Coolness gegen Ende des Films Reeves das Wasser reichen, leider nur im einem relativ kurzen Auftritt.
Dieser Film ist bereits Kult unter seinen Fans!!! Fünf Sterne !!!
Weitere Kundenmeinungen |
Burn after Reading - Wer verbrennt sich hier.. Brad Pitt, George Clooney, John Malkovich, Frances McDormand, Tilda Swinton DVD, 16. März 2009 Verkaufsrang: 4625 Noch nicht veröffentlicht
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Warum schwärmen alle nur davon? 1 von 5 Punkten Ich kann meiner Vorschreiberin in keiner weise zustimmen. Eine langweilige Handlung, Schlechte Synronsprecher (übrigens nicht die "Standardstimmen von Clooney und Pitt), sehr platte Witze... Würde sich in Deutschland Jemand trauen soetwas zu Produzieren würden die Kritiker aufstöhnen und Ihn zerreissen, unter dem Label Hollywood dürfen die Coen-Brüder soetwas drehen und sich als Kritikerlieblinge sonnen. Für alle die kurzweilige Unterhaltung mit bekannten Stars suchen ist der Film jedoch nicht geeignet, da bieten manche B-Movies mehr.
Der Erste seiner Art: Seltsam komisch 5 von 5 Punkten Der Erste seiner Art: Noch nie habe ich einen Film mit derartigem Handlungsstrang und einer äußerst guten schauspielerischen Leistung gesehen. "Burn after Reading" ist absolut konfus, sehr witzig und extrem gut umgesetzt. Die vielen bekannten Schauspieler geben diesem Film ein besonders sehenswertes Prädikat. Die Story beschreibt die Verkettung von Missverständnissen und Intrigen, die zufällig auf den gleichen Personenkreis zutrifft, der aber erst im Filmverlauf zueinander findet. Die Handlung ist komplex und dennoch sehr einfach zu verstehen. "Burn after Reading" macht einfach unglaublich viel Spaß anzuschauen. Für jeden Fan eines besonderen eigenen Tragik-Komödien Genres, ein absolutes Muss.
Mit freundlichen Grüßen,
Valentin Müller |
Constantine [Blu-ray] Keanu Reeves, Rachel Weisz, Shia LaBeouf, Tilda Swinton, Pruitt Taylor Vince Blu-ray, 17. Oktober 2008 Verkaufsrang: 8416 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Constantine, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 17.10.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Katholischer Revolverheld! 5 von 5 Punkten Nun gibt es meinen Lieblingscomik Helden Constantin, der in guter alter Manier die Dämönen aufmischt, nun auch auf Blu-Ray. Das Bild ist absulut klar und fein und wenn man so wie ich auch noch die Standart DVD hat, dann wird man den feinen Unterschied merken!
Ich hätte nie gedacht das Blu-Ray so viel mehr Bildqualität besitz wie Standart DVD s.
Und wer ein verwöhntes Auge hat und auf Horror steht, sowie auf "katholische Revolverhelden", der wird die DVD lieben!
Eignet sich übrigens auch gut um mit dem Rauchen aufzuhören ;-), (ich habe es damit geschafft.)
PS: Fans der Comics und des Films werden sich freuen, denn der 2 Teil ist bereits in Planung!!! |
Female Perversions Tilda Swinton, Amy Madigan, Karen Sillas DVD, 24. Januar 2003 Verkaufsrang: 8569 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die erfolgreiche Rechtsanwältin Eve scheint dem klischeehaften Bild einer sexuell attraktiven und selbstbewussten Karrierefrau voll zu entsprechen. Sie glaubt, ihr Leben unter Kontrolle zu haben. Hinter dem topmodischen, gestylten und selbstbewussten Äußeren verbirgt sich jedoch eine dunkle Seite voller erotischer Fantasien, angstvoller Träume und beunruhigender Kindheitserinnerungen...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Falscher Titel - richtiger Film 5 von 5 Punkten Ich bin kein Mann der großen Worte. Das ist ein guter Film.
Ein Film über Verletzungen und Ängste. Eine wunderbare Hauptdarstellerin. Ein Kind, mit dem man die ganze Zeit das tun möchte, was am Ende mit ihm gemacht wird. Wenig erwartet, viel bekommen. Bleibt in meiner Sammlung. Nichts für jeder Mann, der bei dem Titel völlig falsche Hoffnungen keimen lässt.
Weitere Kundenmeinungen |
Michael Clayton [Blu-ray] George Clooney, Tilda Swinton, Tom Wilkinson, Michael O'Keefe, Sydney Pollack Blu-ray, 7. Juli 2008 Verkaufsrang: 11781 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. MICHAEL CLAYTON
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 42 Bewertungen)
Anspruchsvoll und perfekt gespielt. 5 von 5 Punkten Ich muss zuerst sagen dass ich normalerweise nur Blockbusterfilme rezensiere, aber hier mache ich eine Ausnahme da der Film mich sehr beeindruckt hat.
Der Film ist sehr ruhig aber die ganze Zeit liegt eine kaum greifbare Spannung in der Luft. Selbst der einzige Mord in dem Film wirkt ruhig, präzise und total professionell, was aber in meinen Augen um so grausamer ist. Und das obwohl kein Tropfen Blut fliesst.
Die Figuren wirken realitätsnah, besonders finde ich Tilda Swinton sehr glaubhaft als zwar rücksichtslose aber doch von Gewissensbissen geplagte Vertreterin des "bösen" Konzerns.
Clooney als "Ausputzer" ist auch nicht schlecht, ich rechne ihm hoch an dass er sich traut auch mal solche abgewrackten Figuren zu spielen, und nicht nur den Herzensbrecher. Und er er spielt hervorragend!
Meine Lieblingsszene ist die mit den Pferden natürlich, ich persönlich interpretiere die Szene als den Versuch von Michael absolution zu erlangen, diese unschuldigen Pferde sind für mich sowas wie Stellvertreter Gottes, in deren Augen er erkennt wer er ist und was er tut.
Unbedingt anschauen falls Sie mal einen "vernünftigen" Hollywood-Film sehen wollen. Falls es ihnen gefällt, sollten Sie danach New Rose Hotel sich zur Gemüte führen, nur ein kleiner Tipp.
Weitere Kundenmeinungen |
Edward II Steven Waddington, Andrew Tiernan, Tilda Swinton, Nigel Terry DVD, 26. August 2008 Verkaufsrang: 23433 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Modern, aber erstklassig 5 von 5 Punkten Was den Inhalt des Filmes betrifft befinden wir und zwar Anfang des 14.Jahrhunderts, doch die Darstellung des Dramas wurde von Jarman geschickt und gekonnt in die heutige Zeit übertragen. Ich habe bewußt im Titel meiner Rezension die Begriffe modern und erstklassig gegenübergestellt, da sie in den meisten Produktionen knallharte Gegensätze darstellen.
In aller Offenheit stellt Jarmann die z.T. kotesken menschlichen Züge dar und zeigt sehr facettenreich Vorurteile auf, die über Jahrhunderte "kultiviert" wurden. Auch die direkte schwule Problematik bringt er in einprägsamen wunderschönen Bildern dar und scheut sich auch weder vor Direktheit noch vor der Darstellung einiger erotischen Anklänge, mit denen er jedoch etwas sparsam umgeht.
Insgesamt eine authentische realitätsnahe Interpretation des Stoffes voller Gefühl, Witz, Erotik und mit Niveau.
Begierde ist kein Verbrechen! 5 von 5 Punkten Ein vergessenes elisabethanisches Drama mit dem glücklosen Protagonisten Edward II, dem man seine Männerliebschaften nicht gönnt - genau richtig für das britische Regiegenie Derek Jarman, einen frechen Kommentar zur Homophobie der Thatcher-Ära abzuliefern. Ein Kommentar mit hohem Unterhaltungswert, erfrischend originell und nach wie vor aktuell. Der Relaunch von Derek Jarmans erfolgreichstem Film garantiert stilvolles Vergnügen.
Edward II bestätigt den hohen Stellenwert von Derek Jarman für das New British Cinema. Die Ausstattung ist von erlesener Ästhetik und einem geschmackvollen Stilmix geprägt, die Besetzung perfekt - allen voran Tilda Swinton und Steven Waddington. Und Annie Lennox begleitet gefühlvoll den Pas-de-Deux des Liebespaars Edward und Gaveston. Ein besonderer Leckerbissen ist die englische Originalfassung mit minimalistischem Marlowe-Text in gepflegtem Oxford-Englisch und Dolby Digital Stereo.
Das Königsdrama im unkonventionellen postmodernen Gewand wurde zu Recht mehrfach ausgezeichnet, ist ein kurzweiliges Vergnügen mit leidenschaftlichen und nachdenklichen Tönen und einem überraschend versöhnlichen Schlusspunkt - der König bittet zum Tanz! |
Teknolust Tilda Swinton, Jeremy Davies, James Urbaniak DVD, 29. Juni 2005 Verkaufsrang: 10852 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sunfilm Teknolust, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 29.06.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
A different world 4 von 5 Punkten Rosetta Stone (Tilda Swinton), bio-geneticist creates three artificial sweeties, Ruby/Marinne/Olivia (Tilda Swinton), each with her own color coordinated environment. She uses her own DNA and hopes to have created something better than people. They soon gain their own personalities. By sneaking into the outside world, they eventually teach Rosetta how to live in the real world. This has the feel of an independent low budget film. There is no correlation to reality; so real techies would barf. But other than that this is an interesting story and lots of color and sound. The science is appalling and amusing. The lust part of "Teknolust" is so mild that you need to look closely. About the time you get used to it the 85 minutes are over. |
Thumbsucker (Special Edition) Lou Taylor Pucci, Tilda Swinton, Vincent D'Onofrio DVD, 30. März 2007 Verkaufsrang: 26678 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Thumbsucker Special Edition DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
schräg, durcheinander, schön, verwirrend....einfach passend! 5 von 5 Punkten Die BEschreibung des Films sah Vielversprechend aus und ich freute mich schon beim DVD einlegen auf den Film. Leider ist es bei mir immer so, wenn ich hohe Erwartungen an einen Film habe, werde ichmeistens enttäuscht.
Diese Erwartungen hatte ich wie gesagt auch hier und sie wurden nicht erfüllt. Doch das soll nichts negatives sein. Ich finde der Film schlägt tausen Richtungen ein und jede lässt sich zu einem fluschigen, tollen Ende spinnen. Doch genau diese Ende wird in in einer gewissen weiße nicht erfüllt und wieder doch...
Man fühlt die verwirrung in der Justin (Lou Tayler Pucci) steckt und lebt diese mit, genau wie im richtigen Leben. Es tuen sich tausen möglichkeiten auf und am ende geht nichts so aus wie man wiel. Besser hätte man die Teenagerjahre nicht einfangen können.
Im großen und ganzen ein herrlich verwirrender Film, der einfach "Ehrlich" ist. Ja, ehrlich trifft es am besten....
Weitere Kundenmeinungen |
Wittgenstein Michael Gough, Karl Johnson, Tilda Swinton, John Quentin, Kevin Collins DVD, 1. Dezember 2006 Verkaufsrang: 31411 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Mensch im Gehäuse 4 von 5 Punkten Ludwig Wittgenstein hat auf viele eine grosse Fascination ausgeübt.
Sein tractatus bestach schon durch die apodiktische Sprache ( sehr interessant, wie sehr Mensch und Werk hier übereinzustimmen scheinen)
Derek Jarman war sicher auch von ihm fasciniert, sicher wollte er einem homosexuellen Philosophen ein Denkmal setzen ( sich selbst dazu, denn ein Jahr später starb er an Aids).
"wenn die Menschen nicht hin und wieder Dummheiten machen, würde nichts Gescheites geschehen"
Ludwig Wittgenstein war hochbegabt, wie so viele seiner Geschwister und hochempfindsam ( wie so viele seiner Brüder, von den acht Geschwistern brachten sich drei um).
Wie kann man einem Menschen gerecht werden , der ein Leben lang darum rang, sich selbst zu verstehen, der so intellegent war, dass er sich immer tiefer in den Fallstricken des Geistes verwirrte und wie ein Laokoon daran letztlich zugrunde ging.
Derek Jarman insceniert das Leben von Ludwig Wittgenstein als Theaterrevue, mit enigmatischen Bildern. Dieses Vorgehen wird dem Menschen Wittgenstein sicher gerecht ( auch wenn dieser, der Musicals und Western liebte) einen solchen Film wahrscheinlich nicht angeschaut hätte.
Er erspart uns nicht die Anstrengung des Denkens, denn fast alle Texte in diesem Film entstammen den Werken von Wittgenstein.
Hier liegt die Problematik des Films. Diese Texte sind für das Medium Film nicht geschaffen. Der Film ist ein flüchtiges Medium, Texte von Wittgenstein sind eher Widerhaken. Sie bohren sich im besten Fall ins Hirn und vielleicht macht es irgendwann " Klick"- ein deutlich langwieriger Vorgang. Das Beiheft macht des deutlich. Wo gibt es schon so etwas ? Erklärung eines deutschen Philosophen, als Beiheft zu einem Film. Um das zu verstehen, sitzt man und versucht den Sinn zu erfassen.
Im Film gehen die Gedanken vorüber, die Bilderflut ( bei aller Askese der Inscehnierung gibt es doch eine Fülle von Bildern) erschwert den Zugang noch mehr.
Man wird am Ende davorstehen, und über Wittgenstein und den Film rätseln.
Und zugleich wird eine ganz wichtige Frage nicht einmal angeschnitten. Wie konnte dieser Mensch, der zeitlebens geplagt war, von sich, der Umwelt, seinem Denken, am Schluss des Lebens sagen, er habe ein wundervolles Leben gehabt ? Für einen Menschen, der seit seiner Kindheit immer wieder hoch depressive Phasen hatte, ein erstaunlicher Satz. Leider ignoriert der Film dieses Rätsel und entlässt uns also mit einer weiteren Ungewissheit.
Wovon man nicht reden, darüber soll man schweigen ? Vielleicht....
Was? -Nur ein Stern? 5 von 5 Punkten ...Eine Schande!
Der Philosoph Ludwig Wittgenstein galt schon zu Lebzeiten als Exzentriker. "Wiener Millionärssohn, Schullehrer, Krankenhauspförtner, Gärtner, Cambridge-Dozent, Kriegsoffizier, Kommunist und schwul." (aus der Beschreibung der DVD). Liegt doch eigentlich nahe dieses Leben zu verfilmen, oder? Hier hat man sich zu einer theatralischen Inszenierung entschieden - und das war meiner Meinung nach eine gute Idee und ist auch noch hervorragend umgesetzt worden. Das Stück arbeitet oft mit sparsamen Mitteln, kaum Kulisse kommt zum Einsatz. Die Texte bestehen auch fast nur aus Zitaten seiner Schriften oder Briefe. Das ist schon eine besondere Leistung, die einem das Wittgensteinsche Denken näher bringen kann, aber auch sonst, wenn man den Film aufmerksam verfolgt viele Anstöße zum Nachdenken liefert. Die Stationen seines Lebens werden originell und mit viel Humor umgesetzt, v.a. das Scheitern als Lehrer oder die Idee als Hilfsarbeiter in die Sowjetunion zu gehen, haben mir gut gefallen. Durch das Leben führt er selbst als begabtes Kind oft in Begleitung von einem etwas begriffsstutzigen Ausserirdischen, das ist auch ohne jede Peinlichkeit gelungen, nicht schlecht! Der Schauspieler hat auch eine verblüffende Ähnlichkeit mit Wittgenstein (nur am Rande bemerkt). Wittgenstein geht es nicht um die Vermittlung einer philosophischen Wahrheit, sondern er will Missdeutungen in der Logik der Sprache aufzeigen, durch die es erst zu den philosophischen Problemen kommt. Das wird in diesem Film sehr gut deutlich gemacht. Ich glaube mit der Inszenierung als Theaterstück hat man hier die beste Lösung einer Verfilmung der Lebens des Philosophen gefunden, v.a. wenn man auch an Inhalten seines Denkens interessiert ist. Unwahrscheinlich ist allerdings, dass Wittgenstein den Film gemocht hätte.. schließlich schaute er sich am liebsten Western und Krimis an.
Keine wirkliche Konzeption 1 von 5 Punkten Für mich hat der Regisseur überhaupt keine Konzeption zu diesem Film gehabt. Er hat sich krampfhaft bemüht, manche Szenen surrealistisch wirken zu lassen, aber letztendlich ist das ein Misch-Masch aus langweiligen und schrägen Bildern, ohne erkennbaren Zusammenhang. Nur manche Dialoge sind einigermaßen interessant.
Ein Stern, weil man zumindest der kargen Ästhetik der Szenen aus Camebridge ansatzweise etwas abgewinnen kann. |
The Deep End - Trügerische Stille Tilda Swinton, Goran Visnjic, Jonathan Tucker DVD, 5. Dezember 2002 Verkaufsrang: 12558 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Erlesenster Film Noir bekommt in diesem subtilen familiären Thriller eine mit sicherer Hand ausgeführte stilvolle Verbesserung. Verstärkt wird dieser Eindruck durch die hoch gelobte Darstellung von Tilda Swinton in der Rolle einer Mutter, die alles riskiert, um ihre Familie zu schützen. Der Film basiert auf Elisabeth Sanxay Holdings Geschichte The Blank Wall, die bereits 1949 unter dem Titel Schweigegeld für Liebesbriefe verfilmt wurde und auch als Roman zum Film The Deep End. Trügerische Stille vorliegt. Die Handlung setzt damit ein, dass Margaret (Swinton), die Frau eines Marine-Offiziers und Mutter dreier Kinder, die Leiche eines schmierigen Clubbesitzers los werden will, der durch einen Unfall nach einer Auseinandersetzung mit Margarets homosexuellem Sohn gestorben ist. Ihr mütterlicher Instinkt bewegt sich auf Hochtouren, als ein Erpresser (Goran Visnjic) 50.000 Dollar dafür verlangt, dass er belastende Beweise zurückhält, und seine unausgesprochenen Gefühle provozieren ein unerwartet leidenschaftliches Bündnis. Abgesehen von überzeugenden Wendungen in der Handlung, erreicht Deep End: Trügerische Stille aus dem Jahr 2001 viel von seiner Wirkung durch die stille Verzweiflung einer Familie, die durch ihre Geheimnisse definiert ist und die durch die geheimnisvollen Beweggründe des menschlichen Herzens gerettet wird. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
subtile Spannung in blau 5 von 5 Punkten "The Deep End" erzählt von einer Frau, die mit ihren Kindern und Großvater an einem abgelegenen See lebt und eines Morgens eine Leiche in eben jenem See verschwinden lässt - weil sie annimmt, ihr Sohn hätte einen Mord begangen. Doch schon bald taucht ein sehr attraktiver Erpresser auf, der weiß, was passiert ist, und die Schlinge zieht sich immer mehr um unsere Heldin zu...
Ein kleines, feines Thriller-Meisterstück mit Hang zum Psychodrama ist "The Deep End", ohne Sensationen, fast ohne Action, nur gute Dialoge, fantastische Darsteller und eine unglaublich intensive Atmosphäre. Der visuelle Einfallsreichtum (man achte auf die vielen, vielen Anspielungen auf Wasser, Fische und die Farbe Blau im Bild) macht den Gesamteindruck perfekt. Geheimtipp!
Weitere Kundenmeinungen |
The Statement Sir Michael Caine, Tilda Swinton, Jeremy Northam DVD, 14. November 2005 Verkaufsrang: 23277 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film The Statement (mit Michael Caine), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 09.11.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Englische Besetzung für französische Story..... 5 von 5 Punkten Eine interessante, weil gewagte Variation, wenn es denn wirklich so wäre. Aber könnte diese Geschichte, die ja immerhin wenigstens im Handlungsland gedreht wurde, nicht überall in Europa, ja eigentlich sogar fast auf der ganzen Welt spielen? Geht es denn in dem Film nicht um etwas anderes, als den Tatort? Dieser Tatort war seinerzeit wohl überall, was die ungewöhnliche Besetzung für mich eher transportiert.
Hier speziell geht es um sieben von etwa 77.000 zur NS-Zeit ermordete französische Juden. Warum sollen diese und deren Mörder nicht von Briten gespielt werden?
Es muss nicht immer alles stimmig ins Bild passen. Die meisten Verbrechen der Menschheit konnten geschehen, weil alles zu sehr passte und niemanden (oder nur wenige) in Argwohn versetzte.
Sehr interessant zu dieser Thematik sind übrigens beide auf der DVD enthaltenen Interviews mit Michael Caine (besonders die Stelle mit den Brillenträgern) und Norman Jewison.
Vor Michael Caine in dieser Rolle hatte ich eher Angst, da ich ihn sehr mag und gespannt darauf war, wie er in einer abstoßenden Rolle wie dieser auf mich wirkt. Dass er zuvor vielleicht nicht allzu viele unsympathische Rollen gespielt hat, kam ihm und dem Film wohl eher entgegen. Denn häufig ist es ja so, dass solche Rollen viel zu übertrieben verkörpert werden, damit auch der letzte Dödel merkt, wer der Böse ist.
So spielt Caine jemanden, der für Außenstehende ein charismatischer Rentner ist, also eben nichts Auffälliges, nichts Ungewöhnliches, aber genau das ist es ja, was Verbrecher so gefährlich macht!
Er ist auf der Flucht, aber nicht nur vor der Justiz sondern viel mehr vor sich selbst. Seine Versuche, sich in seinen Glauben oder in einen Teil einer gespaltenen Persönlichkeit zu flüchten scheitern alle. Er bleibt auf der Flucht vor seinen eigenen Erinnerungen.
Tilda Swinton kommt insgesamt etwas zu kurz. Ihre Rolle wirkt tatsächlich nicht übermäßig intelligent, was dem Film meiner Meinung nach aber nicht nachhaltig schadet, da ihre Person und die Instanz die sie representiert eh nicht im Vordergrund steht. Gezeigt wird, dass die Justiz immer einen Schritt hinterher hängt. Warum nicht? Ist doch oft so! Und so kann sie schließlich die "Erlösung" von Pierre Brossard nicht verhindern.
Trotz seiner Kürze war ich recht beeindruckt vom Gastspiel Charlotte Ramplings als Brossards Ehefrau, die den Konflikt zwischen Ehefrau und Mitwisserin perfekt spielt und eine auf Verunsicherung basierende Ablehnung offenbart.
Es handelt sich nicht um das ganz große Kino, aber einmal mehr um eine hervorragende Altersrolle von Michael Caine.
Norman Jewisons Anliegen, dem "Vergessen" entgegen zu wirken, wurde für meine Begriffe mit diesem ruhigen Thriller erreicht. Reißerische Filme zu dieser Thematik gibt es zur Genüge. Auf meiner Zehnerskala würde ich den Film mal etwa bei 6,8 einordnen.
Der DVD sind zwei geschnittene Szenen beigefügt. Die Instruierung des Killers hätte von der Sache her eher im Film bleiben sollen, da sie früh einen Zusammenhang erklärt, der sich später aber von selbst ergibt.
Ich denke, dass der Grund seiner Entfernung die für meine Begriffe ziemlich dilettantische Gesprächsführung der Beteiligten war.
Weitere Kundenmeinungen |
|

|