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Charlotte Brontes "Jane Eyre" (2007) - Ruth WilsonCharlotte Brontes "Jane Eyre" (2007)
Ruth Wilson, Toby Stephens, Georgie Henley

DVD, 10. Januar 2008
     Verkaufsrang: 527      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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KSM Jane Eyre (Charlotte Bronte, 2006), USK/FSK: 6+

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 36 Bewertungen)

Jane Eyre der plakativeren Art      5 von 5 Punkten
Ich war gespannt auf meine Meinung, ich schwankte auch erst, nun steht sie fest: Ich liebe diese Jane Eyre! Ich habe mich verzaubern lassen. Beim ersten Sehen, wollte ich an dem Film fast schon herummäkeln, da er mir etwas kitschig vorkam aber ich bringe es einfach nicht übers Herz! Dies ist einfach eine grandiose Version dieses alten Stoffes, üppig bebildert erzählt er eine der schönsten Liebes- und Emanzipationgeschichten, der Weltliteratur. Die großartigen Schauspieler, der wunderschöne Soundtrack und die liebevolle Verpackung der Geschichte taten sein Übriges, dass ich einfach nicht widerstehen konnte.
Ich habe den Film auch das erste Mal auf deutsch angeguckt aber damals waren die Synchronisationen von KSM noch grauenhaft, so verliert dieser Film, in der deutschen Fassung einfach deutlich an Substanz! Vor allem durch eine schlechte Übersetzung des englischen und durch teilweise unattraktive bzw. unpassende Stimmen.

Kurz zum Inhalt:
Erzählt wird die Geschichte des ungeliebten Waisenkindes Jane Eyre, die schreckliche Erfahrungen im Haus ihrer Tante machen musste und von ihr schließlich in ein bigottes Internat geschickt wird, wo sie ein entbehrungsreichen Umständen aufwächst. Sie wird zur Lehrerin ausgebildet und findet eine Anstellung als Gouvernante in Thorntfield Hall, wo sie die Tochter ihres Arbeitgebers Mr. Rochester unterrichten soll. Dort findet die junge Frau zum ersten Mal ein Heim. Unter der unfreundlichen Fassade des seelisch gebrochenen Rochester findet Jane Eyre einen Seelenverwandten.

Mein Senf:
Was ja vielen bemängeln: Meiner Meinung nach sind die erotisch angehauchten Szenen des Filmes durchaus dem viktorianischen Zeitgeist entsprechend. Natürlich waren im Buch leidenschaftliche Beschreibungen nicht abgedruckt aber der Film traut sich nur die unterschwellige Erotik der Vorlage auch in Bildern auszudrücken. Es gibt auch nicht mehr zu sehen als ein paar Küsse!
Zwischendurch während des Anschauens war meine puritanische Seele manchmal aber doch etwas pikiert, vor allem was die Dialoge betrifft. Die sind von Charlotte Bronte so wundervoll, man hätte eigentlich die aus dem Buch nehmen können. Warum nicht?! Das intellektuelle Geplänkel, wo sich Jane und Rochester auf Augenhöhe begegnen, und was im Buch so sprühend und kraftvoll wirkt, diese Unterhaltungen bleiben für mich in dieser Verfilmung etwas platt. Dies wird aber auch durch die schlechte Übersetzung der deutschen Synchronisation gefördert. Das beste fand ich noch wie Rochester zu Jane "Sitz!" sagt. (worauf sich dann treffend sein Hund Pilot setzt.) LOL! Ich habe den Rat einer Freundin beherzigt, und den Film beim zweiten Mal auf englisch (mit deutschen Untertiteln) angesehen. Ein großer Gewinn! Aber man hätte die wichtigen Dialoge trotzdem lieber im Bronte-Original belassen sollen. Es gibt schon einige Dinge die im Buch ein Rolle spielen , die aber im Film nicht so gut transportiert werden. Die moralischen und religiösen Motive Jane Eyres kommen im Film leider nicht beim Zuschauer an. Wer das Buch kennt wird sie gedanklich in das Gesamtgefüge einsetzten, aber für Neulinge fehlt dieser Zusammenhang, und man wird vielleicht nicht genau wissen was Jane Eyre eigentlich umtreibt! Auch ist der Umgangston manchmal einfach zu salopp. Die Szene mit der Zigeunerin fand ich im Buch auch wesentlich überzeugender als hier.
Es gibt also einige Gründe den Film zu kritisieren. Ich sehe auch hier in den Rezensionen, dass der Film bei einigen Jane Eyre Puristen wahrlich wenig Gnade findet, und dass er sogar einmal als "Daily Soap" bezeichnet wird. Aufgrund der subtilen Federführung von Bronte ist man als Zuschauer schon etwas verstimmt, wenn einzelne Teile des Buches weniger beachtet werden und die romantische Entwicklung stark überbetont wird. Manche Punkte, die Bronte im Buch leicht angedeutet hat, sind in der Verfilmung alle mit Ausrufezeichen und ziemlich plakativ dargestellt. Was im Buch eher subtil angedeutet wird, z. B. die unheimlichen Zeichen aus dem Nordturm, wird in diesem Film mit gespenstischen Gothik Elementen gewunken. Wenn Thorntfield Hall ins Spiel kommt, öffnet sich langsam das knarrende Tor und eine Fledermaus schießt in die Dämmerung. Huhhh! als Uneingeweihter denkt man womöglich, dass gleich ein Vampir um die Ecke biegt. :-))
Auch ich musste mich da umstellen. Ich erwarte aber bei Literaturverfilmungen keine 1:1 Umsetzung sondern und ich lasse auch abweichende Interpretationen und moderne oder romantisierende Einflüsse gerne zu, solange mir der Film gefällt! Und dieser Film gefällt mir sehr, ich werde ihn mir immer wieder mal ansehen.

Besetzung:
Ruth Wilson, muss man einfach erwähnen, da die richtige Besetzung der Jane Eyre unbedingt zum Gelingen des Films ausschlaggebend ist. Sie ist als Jane Eyre einfach perfekt getroffen, mit ihrem facettenreichen Mimik ihrem wundervollen, ins 19. Jh. passenden, Gesicht und ihrer "niedlichen Oberlippe", wie es Woodstock in ihrer Rez. hier so treffend beschrieb, ist sie einfach anbetungswürdig. Sie behält den für eine Jane Eyre wichtigen "graues-Mäuschen- Charme" trotzdem ist sie so hübsch, dass man sich an ihr nicht sattsehen kann. Auch Toby Stephens als Mr. Rochster ist eine perfekte Wahl. Er verkörpert den Charakter von Mr. Rochester auch auf etwas geschönte aber eindrucksvolle und düstere Art und Weise. Sein breites Lächeln hat wahrlich Charme! :-)

Es gibt noch einen dicken Bonus: Das Format mit 231 Min. ist besser als bei jeder andren Verfilmung. Um dem Buch gerecht zu werden braucht man einfach mehr Zeit als die, die das übliche Kinoformat von 90 bis 120 Min. zur Verfügung stellt. Es kommt den Film zugute, dass er sich Zeit nimmt. Eine gute Auswahl der Locations, und eine hervorragende Ausstattung sowie Kostüme. Wobei ich auch gespannt bin auf die Verfilmung, die mit 240 Min. ein ähnliches Fomat zur Verfügung stellt: Charlotte Bronte's Jane Eyre (1983) - 2er DVD Set Eine Fassung, die ja im November endlich in einer deutschen Fassung erscheint. Von vielen wird ja dies als beste und werkgetreuste Version gefeiert. Ich bin auf einen Vergleich sehr gespannt!


Warum ich 5 Sterne vergebe? Weil ich den Film trotz seiner Fehler liebe. Diese Adaption hat (manchmal mehr als) einen Hauch von Kitsch, aber ist dabei so stilvoll, und zu Herzen gehend in Szene gesetzt dass man als geneigte(r) Romantiker(In) nur verzaubert sein kann. Jedem Period Dramen Fan sei dieser Film nachdrücklich ans Herz gelegt!

War wohl bei KSM der Bestseller 2007.

Adretter Pappschuber, BBC 2006, 321 Min, zwei Disks, wahlweise deutscher oder enlischer Ton mit leider nur deutschen Untertiteln. Bonus: * Filmo- und Biographien, * Bildergalerie,* Trailer, *Audiokommentar,* Unter Charlotte Bronte,* Interviews,* Deleted Scenes


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Die Scharfschützen-Sharpe-Cannonball limited Edition inkl. Das letzte Gefecht (17 DVDs) - Sean BeanDie Scharfschützen-Sharpe-Cannonball limited Edition inkl. Das letzte Gefecht (17 DVDs)
Sean Bean, Daragh O'Malley, Toby Stephens

DVD, 13. November 2008
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KSM Die Scharfschützen - 17er Kanonenkugelbox Limited, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 13.11.08

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Endlich      5 von 5 Punkten
Endlich ist die Kugel da!
War zwar nicht leicht zu öffnen, da ich dachte, es wäre ein Gewinde dran!
Aber nun ist sie auf und die ganze Pracht liegt vor einem.
Die Übersetzung ist teilweise drollig, aber meistens recht nah am Original angelegt.
Die Landkarte ist eigentlich unübersichtlich, aber was solls!
Das WArten hat sich gelohnt


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James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag - Pierce BrosnanJames Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag
Pierce Brosnan, Halle Berry, Toby Stephens

DVD, 1. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 2731      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Fox James Bond Stirb an einem anderen Tag Ultimate Sin, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 01.10.07

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

guter Abgang      5 von 5 Punkten
Also ich weiß nicht warum sich so viele über den Film beschweren.

Die Story ist wieder gut 007 jagt wieder über die halbe Welt um den bösen zu finden. Vor allem die flugzeugszene über Island hat mir sehr gut gefallen. Die Waffen von Q sind sehr überzeugend bis auf den Aston Martin dass mit dem unsichtbar machen fand ich überflüssig.

Kann Kauf empfehelen


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James Bond - Stirb an einem anderen Tag [Blu-ray] - Simon AndreuJames Bond - Stirb an einem anderen Tag [Blu-ray]
Simon Andreu, John Cleese, Halle Berry, Pierce Brosnan, Michael Madsen

Blu-ray, 21. Oktober 2008
     Verkaufsrang: 7366      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Fox James Bond: Stirb an einem anderen Tag, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 24.10.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

DOCH - JA !      5 von 5 Punkten
Über den Film als solchen möchte ich gar nicht so viele Worte verlieren, wird er doch nach wie vor stets kontrovers disskutiert; nur dieses: Das unsichtbare Auto hin, das unsichtbare Auto her. Ich halte Stirb an einem anderen Tag für einen ganz besonderen Bond und einen außergewöhnlichen, ja fast schon exotischen Film. Immer wieder gern gesehen wird man auf dieses Werk der 007 Reihe wohl eines Tages ähnlich zurückblicken wie auf den phantasievollen Moonraker Streifen heute!
Doch zur Blu Ray.
Soll man sie nun kaufen oder nicht? Um es kurz zu machen: Ja, es lohnt sich tatsächlich. Gerade die Laien unter uns wissen nicht recht, was sie von den neuen Bond Blu Rays zu halten haben. Ist Stirb an einem Tag nicht als relativ neuer Film auf DVD genau so gut? Oder loht er sich als jüngerer Streifen gerade auf Blu Ray, weil womöglich technisch mehr aus dem Film rausegholt werden kann. Oder sind am Ende doch die wirklich alten Bonds auf Blu Ray zu favorisieren? Vielleicht aber auch gerade nicht, da sie doch auf ur alten analogen Bändern gefilmt wurden. Was denn nun? Diese Fragen haben sicherlich viele von Ihnen ebenfalls.
Nachdem ich den Film zeitgleich auf DVD und Blu Ray auszugsweise angeguckt habe, kann ich Ihnen ein wohl sehr seriöses und verlässliches Urteil mitteilen! Wie oben bereits erwähnt: Die Blu Ray ist des Kaufes und auch ihr Geld wert. Farben, Details und Kontrast übertreffeb die DVD doch signifikant.
Resümee. Gelungen und zum Kauf empfohlen
mfG Tir.


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James Bond 007 Ultimate Edition - Stirb an einem anderen Tag (2 DVDs) - John CleeseJames Bond 007 Ultimate Edition - Stirb an einem anderen Tag (2 DVDs)
John Cleese, Pierce Brosnan, Judi Dench, Michael Madsen, Halle Berry

DVD, 13. November 2006
     Verkaufsrang: 6911      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Schlechter Jubiläumsfilm, schöne Edition      3 von 5 Punkten
Anlässlich des 40. Bondjubiläums und des 20. Bondabenteuers wollten es die Macher so richtig krachen lassen. Dieser Versuch kann als gescheitert betrachtet werden. Bond in Nordkorea spionieren zu lassen, klingt ja erst einmal interessant. Was aber an Action und "Handlung" geboten wird, muss einen kalt lassen. Allzu deutlich sind die Actionszenen vom Computer realisiert worden (Surfszene auf einer Riesenwelle) und schlicht unglaubwürdig (Schießerei mit zwei Maschinenpistolen auf einem Panzer).
Dass Bond sich nach 14 Monaten Folter nur ein bisschen mehr als rasieren muss, um wieder ganz der alte zu sein, verhöhnt andere Folteropfer.
Der Titelsong von Madonna bildet den absoluten Tiefpunkt in der Serie der Bondsongs, die doch bisher immer ein Ohrwurmpotential hatten. Die eitle Diva hat sich sogar eine kleine Rolle in den Film schreiben lassen. Brrrr.
Die Dialoge sind teilweise pubertär bis vulgär (eine sichtbar unterforderte Oscarpreisträgerin Halle Berry muss bspw. über Bonds "Stoßkraft" sinnieren). Die Bösewichter scheinen eher einer Batmanverfilmung entsprungen zu sein, so eindimensional und seltsam geschminkt. Miss Moneypenny wird durch die Cybersexszene endgültig lächerlich gemacht. Dass hier auch noch ein unsichtbares Auto(!) auftaucht, fällt bei diesem Nonsens schon nicht mehr ins Gewicht.
Weniger ist manchmal mehr. Statt Actionoverkill, hätte der Film ein besseres Drehbuch und glaubwürdigere Charaktere gebraucht. Nach Sophie Marceau ist die von Halle Berry verkörperte Rolle ein deutlicher Rückschritt.
Wenn ich doch noch einen dritten Stern vergebe, dann aufgrund der liebevollen Edition, der Sieg der Form über den Inhalt sozusagen. Wie auch die anderen 19 Bondabenteuer ist der Film mit einem informativen 8-seitigen Booklet versehen und bietet Zusatzmaterial wie nicht verwendete Szenen, interaktive Führung, Storyboard-Präsentation, Material aus dem Archiv etc. Wer seine Bondsammlung vollständig haben will, wird bei dieser Edition zugreifen.

Brosnan letzter Einsatz im Geheimdienst ihrer Majestät ist leider auch sein schlechtester      3 von 5 Punkten
Als Pierce Brosnan 1995 die Rolle des legendären Geheimagenten James Bond 007 übernahm, wollte er diesen realistisch darstellen. Was dem Zuschauer jedoch in diesem Film geboten wird, hat mit Realismus wirklich nichts mehr zu tun. Auch wenn die anderen Brosnan-Bond-Filme auch nicht immer realistisch waren, ist "Stirb an einem anderen Tag" wohl die Spitze des Eisberges.

Am störensten ist wohl hierbei die Idee eines unsichtbaren Bond-Mobiles"... also ganz ehrlich, James Bond in einem unsichtbaren Auto, was soll das ??
Dann die Flucht in einem Raketenauto vor einem Laserstrahl quer über die Eislandschaft von Iceland... einfach nur lächerlich.
Dann die Gletscher-Szene, in welcher James Bond in einer ausweglosen Situation zu sein scheint. Er hängt samt Raketenauto an der Wand eines Gletschters. Der Laserstrahl aus dem All bringt den Gletscher zum Einsturz und Bond rast in seinen Untergang. Doch nein, 007 legt dank des Bremsschirmes und dessen Verschlussklappe eine Windsurf-Nummer hin und kann so vor einer bedrohlichen Flutwelle fliehen. Die Szene ist wohl die lächerliste des gesamten Filmes, da sie einfach zu überspitzt ist und außerdem auch noch von der Animation erbärmlich ist.

Was Lee Tamahori hier mit meiner Lieblings-Filmfigur angestellt hat, gleicht einfach Rufmord. Denn "Stirb an einem anderen Tag" ist für mich einfach kein Bond-Film. Vielmehr wirkt der Film wie ein schlechtes Computerspiel und erinnert zu sehr an "XXX" oder "Drei Engel für Charlie -Volle Power". Was Bond bisher immer ausgemacht hatte, war das Anliegen die Action so realistisch wie möglich zu gestalten. Computeranimationen wurden immer probiert zu verhindern, wenn sich auch nicht immer verzichtbar waren. Jedoch sind in diesem Bond-Abenteuer Szenen teils gänzlich am Computer entstanden, was für "Star Wars" oder "Der Herr der Ringe" legitim ist, aber mit James Bond nichts mehr zu tun hat. So verkommt James Bond zu einem Comic-Superhelden, was leider zum Untergang von Pierce Brosnan führte.
Zum Glück haben die Produzenten ihr Konzept mit "Casino Royale" umgedacht, doch wäre dieser Film mit Pierce Brosnan einfach nicht möglich gewesen, weil dieser jegliche Glaubwürdigkeit durch "Stirb an einem anderen Tag" verloren hat.

Trotzdem weiß der Film zu unterhalten, was vor allem Pierce Brosnan und Halle Berry zu verdanken ist, welche sich gegenseitig einfach super ergänzen.

Mit diesem Film hatte die Bond-Reihe jeglichen Anspruch auf den Action-Thron verloren. Viele Fans fühlten sich von diesem Film eher beleidigt und auch ich muss eingestehen, dass ich zum ersten mal aus dem Kino kam mit dem Gefühl, keinen Bond-Film gesehen zu haben.

Als Bond-Fan bringe ich es nicht über's Herz, diesen Film mit weniger als drei Sternen zu bewerten, aber verdankt "Stirb an einem anderen Tag" nur seinen beiden Hauptdarstellern und einer sehr nett gestalteten Fechtszene... sonst ist der Film aber nur Action-Durchschnitt.



Solarenergie.      3 von 5 Punkten
Durch Verrat gerät Bond in nordkoreanische Gefangenschaft. Vorher richtet er noch einen beträchtlichen Schaden in den Reihen der Nordkoreaner an. Ein Jahr später wird er ausgetauscht. Seinen Doppelnullstatus einschließlich seines Jobs hat er verloren. Er ermittelt auf eigene Faust und recherchiert hinter dem verdächtigen Multimillionär Graves her. Graves scheint Blutdiamanten zu vertreiben und damit ein Vermögen zu verdienen. Damit nicht genug, ist Graves sehr technologiefreundlich und investiert in zahlreichen innovative Projekte, insbesondere in ein interstellares Sonnensegel, das die Erde mit Energie versorgen soll. Doch dieses Technologiewunder lässt sich auch als Waffen in Form eines Superlasers missbrauchen. Bond durchschaut die Pläne und kämpft mit einem amerikanischen Spion gegen dieses Vorhaben an.

Der Film kommt dunkel und kalt daher. Nix Nassau, Sonne und Meer. Diesmal gibt es dafür einen Eispalast ein unsichtbares Auto und einen immer besser werdenden Q. Man sollte mal einen Film nur über Q und seine Patente machen. Ansonsten gutes Aktionkino auf gewohntem Niveau.


Der schlechteste Bond      2 von 5 Punkten
"Stirb an einem anderen Tag" ist zweifelsfrei der schlechteste Bondfilm. Das fängt schon mit der Surfeinlage an, die ganz einfach lächerlich aussieht und auch noch äußerst mäßig getrickst wurde. Der nächste Schlag mit dem Vorschlaghammer ist dann der grauenhafte Titelsong von Madonna. Normalerweise haben alle 007 Titelsongs dieses gewisse Bondflair, aber das ist der erste Song, der nicht nach Bond, sondern ganz einfach nach Madonna klingt. Und auch nach dem Vorspann wird es mit dem Film nicht besser. Die Story ist so flach, daß man fast meinen könnte, dies wäre kein Bond, sondern hirnlosaction wie "XXX" oder "Drei Engel für Charlie". Die Actionszenen sind sogar für Bondverhältnisse zu übertrieben und wirken durch die mäßigen Computereffekte auch noch furchtbar steril. Mit den Gadgets (unsichtbares Auto) wurde die Grenze zur Lächerlichkeit überschritten, ebenso wie mit den Dialogen des Films. Bronsans Sprüche veranlassen bestenfalls zu einem ungläubigen Kopfschütteln, solche Kalauer hätte man nicht mal Roger Moore in seinen besten Zeiten zugetraut.

Die Figuren retten den Film dann auch nicht mehr. Pierce Brosnan ist völlig unterkühlt und mehr als aalglatt. Die Szenen von John Cleese sind genauso peinlich wie in seinen vorangegangenen Auftritten als Q. Toby Stephens reiht sich dann auch gleich noch weit vorne in die Liste der schlechtesten Gegenspieler ein, zudem sind einige Szenen wirklich grottenschlecht gespielt. Zao (Rick Yune) erinnert nicht mehr an die klassischen Gehilfen des Gegenspielers, sondern wirkt wie aus einem Superheldencomic. Und auch die Bondgirls fallen enttäuschend aus. Rosamund Pike wirkt in ihrer Rolle recht blass und irgendwie zu harmlos, aber immerhin noch durchschnittlich. Halle Berry hingegen ist als Jinx ein echtes Ärgernis, denn ihr Charakter ist nichts weiter als eine weibliche Version von James Bond. Man nimmt ihr die Rolle nur schwer ab, zudem wirkt Halle Berry einmal mehr sehr gelangweilt. Definitiv das schlechteste Bondgirl aller Zeiten.

Mit "Stirb an einem anderen Tag" verkam James Bond zu einer Comicfigur, was die Produzenten glücklicherweise dazu veranlasste, die Notbremse zu ziehen. Man kann wirklich nur dankbar sein, daß man sich gegen Pierce Brosnan (nach diesem Film in meinen Augen als James Bond nicht mehr tragbar) entschied und mit "Casino Royale" wieder einen echten James Bond präsentieren konnte.

Kein Grosses Highlight aber besser als "Die Welt ist nicht genug"      4 von 5 Punkten
"Stirb an einem anderen Tag" ist perfektes Popcorn-Kino und gleichzeitig ein Jubiläum für James Bond. Der 20. Film der Serie die kommerziell immer weiter nach oben strebt, feiert sich selbst. In dem Film sind Anspielungen auf alle 19 bisherigen Bond-Streifen. Die offensichtlichste Huldigung ist wohl die von Halle Berry, welche graziös wie Ursula Andress in Dr. No aus dem Meerwasser gewandert kommt. Die vielen negativen Rezensionen und Bezeichnungen als Tiefpunkt der Serie kann ich eher nicht nachvollziehen. War es nicht immer so dass James Bond jenseits der Gesetze von Logik, Physik und Eranziehungskraft agierte und man daran gerade deswegen seinen Spass hatte? Man kann nicht verleugnen das dieses Schema mal mehr(Moonraker) mal weniger (Liebesgrüsse aus Moskau) auf die Spitze getrieben wurde aber mir hat die Action in diesem Film gefallen. Schon die Titelsong Szene überraschte damit dass Sie in die Handlung (Bond's Folterung/Verhör) eingearbeitet wurde und optisch ein Schmaus war. Während "Die Welt ist nicht genug" die X-te Verfolgungsjagd auf Skiern mit MPs zeigte war man in diesem Streifen mit der Action wieder ein bisschen experimentierfreudiger und damit nicht so vorhersehbar. Tiefpunkte der Serie waren doch eher "Leben und Sterben lassen" oder "Diamantenfieber". Wobei keiner der Bond-Aberteuer so schlecht war dass man ihn nicht geniessen konnte.
Die DVD als Ultimate Edition hat eine tadellose Qualität (Bild, Ton) und die Überlegung über eine Neuanschaffung für Besitzer der alten Fassung macht Sinn aus optischen Gründen. Jedoch vermisse ich schmerzlich das Madonna Musik-Video und die Trailer der alten special Edition.. Warum wurden diese jetzt weggelassen?!?


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Die Scharfschützen - Das letzte Gefecht Special Edition (3er DVD Box) Kurz+Langfassung Uncut - Sean BeanDie Scharfschützen - Das letzte Gefecht Special Edition (3er DVD Box) Kurz+Langfassung Uncut
Sean Bean, Daragh O'Malley, Toby Stephens

DVD, 11. September 2008
     Verkaufsrang: 10586      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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KSM Die Scharfschützen - Das letzte Gefecht S.E., USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 11.09.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Einfach genial !      5 von 5 Punkten
Und da ist sie! Die neue Folge um Richard Sharpe. Spannend wie eh und je! Die deutsche Version dieser 3-DVD-Box hat eine Lauflänge von 105 Minuten, die englische Langfassung (mit deutschen Untertiteln) geht knappe 140 Minuten (hier handelt es sich um die Fassung ab 18 Jahren). Langeweile kommt bei diesem "Indienabenteuer" auf keinen Fall auf. Vor allem die Langfassung sollte man sich anschauen.Ein Minuspunkt: Da die DVD sowieso erst ab 18 Jahre erhätlich ist wäre es meines Erachtens vielleicht nicht schlecht gewesen, wenn hier vielleicht alternativ direkt die Langfassung synchronisiert worden wäre. Eine Anschaffung lohnt sich allemal.
Diese Folge ist übrigens in der deutschen Kurzfassung auch in der im November erscheinenden "Cannonball" enthalten.

Ein weiterer Hinweis: Laut KSM wird es die Sharpe-Folgen 12 bis 14 in 2009 als 3er-DVD-Pack zu kaufen geben. Natürlich in der deutsch nachsynchronisierten Fassung. Dies für alle, die im letzten Jahr die Munitionskiste gekauft haben. So haben auch "wir" die Möglichkeit, die bisher nur deutsch untertitelten Folgen in synchronisierte auszutauschen.


gute Fortsetzung, einer genialen Serie aus den 90zigern!      5 von 5 Punkten
Richard Sharpe reitet wieder.
Kurz zum Inhalt, Richard Sharpe wird von Wellington nach Indien geschickt , nebenbei sucht er noch seinen Freund Harper. Dann erleben die Beiden jede Menge Abendteuer ( mehr verrate ich nicht , selber gucken-
es lohnt sich !!!! )

Positiv für mich , das die Synchronstimme von Sean Bean ( Gott sei Dank ! ) wieder Herr Th. Michaelis ist.
Das Bonusmaterial ist indentisch mit der DVD " Sharpe Challenge " UK Import, deutsch untertitelt. Das Material ist sehr umfassend und interessant.

Ich kann hier meine Empfehlung aussprechen.


Twelfth Night [UK IMPORT] - Helena Bonham-CarterTwelfth Night [UK IMPORT]
Helena Bonham-Carter, Imelda Staunton, Nigel Hawthorne, Imogen Stubbs, Toby Stephens

DVD, 29. Oktober 2001
     Verkaufsrang: 6894      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Twelfth Night in Starbesetzung      4 von 5 Punkten
Trevor Nunns Filmversion von Shakespeares beliebter Komödie ist, von einigen kleineren Schwachpunkten abgesehen, wirklich gelungen. Vor viktorianischer Kulisse entfaltet sich die Handlung um die gestrandete Viola, die sich als Mann verkleidet um unter dem Grafen Orsino dienen zu können.
Bei der Besetzung wurde auf große Namen gesetzt, die zumeist auch überzeugend sind in ihrer Darstellung: Ben Kingsley spielt einen zutiefst melancholischen Feste, Nigel Hawthornes Malvolio schafft es sowohl Gelächter als auch Mitleid hervorzurufen und auch Richard E. Grant in der Rolle des beschränkten Sir Andrew gelingt es, die Lacher auf seine Seite zu ziehen. Weniger überzeugend ist Toby Stephens als Orsino, der die Figur mit einer merkwürdig schleimigen Art spielt und es somit für den Zuschauer schon fast unnachvollziehbar macht, warum sich Viola (sehr burschikos gespielt von Imogen Stubbs) in solch einen Mann verliebt. Die immer wieder in die Handlung eingestreuten Songs sind sehr schön (neu-)vertont und treffen die Stimmung des Stückes.
Shakespeares Text ist an manchen Stellen stark gekürzt worden, zudem wurde das ein oder andere veraltete Wort modernisiert (es heißt z.B. nicht mehr "gaskins" sondern "britches"), was natürlich daran liegt, daß der Film für ein breiteres Publikum verständlich sein soll.
Alles in allem, sehr kurzweilige Unterhaltung und absolut sehenswert, auch für jemanden, der das Stück nicht gelesen hat; ein Stern Abzug für den Mangel an Textreue und weil der Film nicht ganz an die für mich beste (Theater-)Inszenierung von der Propeller Company aus Newbury heranreicht.

Shakespeare at his best!      5 von 5 Punkten
Eine leichte, vergnügliche Verwechslungskomödie in einer brilliant unbeschwerten fröhlichen Umsetzung. Dieser Film verdient Umsatz! Einfach klasse!

So leicht wie ein Sommertag      5 von 5 Punkten
Der werkgetreue Text von Shakespeare in einer erfrischend leichten Sommerkomödie mit einer tollen Besetzung. Einfach zum verlieben !


James Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag (2 DVDs) - Pierce BrosnanJames Bond 007 - Stirb an einem anderen Tag (2 DVDs)
Pierce Brosnan, Halle Berry, Toby Stephens

DVD, 8. Dezember 2004
     Verkaufsrang: 8547     

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Zum 40. Jubiläum der James-Bond-Serie bekommen wir endlich die lang ersehnte 20. "offizielle" 007-Folge zu sehen: Stirb an einem anderen Tag - großkalibrig, aufwändig, spektakulär, professionell, vorhersehbar und ebenso nur teilweise befriedigend wie die meisten Bond-Filme der letzten 30 Jahre.
Pierce Brosnan liefert hier seine bis dato beste Bond-Darbietung überhaupt in den Fängen einer nordkoreanischen Domina, die ihm während des von Madonna geträllerten Titelsongs mit Skorpiongift das Leben schwer macht. Er ist mal in Kuba, mal in London, mal in Island unterwegs und liegt mit einem selbstgefälligen, an Schlaflosigkeit leidenden Millionär (Toby Stephens) in Fehde, der zugibt, eine bösartige Parodie auf Bonds Persönlichkeit zu sein. Vieles wird Ihnen bekannt vorkommen: Halle Berry wiederholt Ursula Andress' Strand-Auftritt aus Dr. No, das mit technischem Schnickschnack ausgestattete Bond-Auto ist ein Aston Martin à la Goldfinger, der Diamantenschmuggel und die Superwaffen stammen direkt aus Diamantenfieber und der Jetpack aus Feuerball kann in Q's Labor besichtigt werden.
Die Another Day ist die bislang längste Folge der Serie (zweieinviertel Stunden) und die erste, die Stunts und Spezialeffekte mit Computerunterstützung auf die Leinwand bringt - obwohl der beste Kampf traditionell daherkommt: Ein höflicher Fechtkampf zwischen Brosnan und Stephens artet zu einem zerstörerischen Schlachtfest mit mehrfach bestückten Hieb- und Stichwaffen aus. Berry mag wohl das erste Bond-Mädchen mit einem Oscar auf dem Kaminsims sein, dafür muss sie sich aber mit einer schlechten Frisur wie auch dem schlechtesten Anmachtext von 007 abgeben. Erstaunlicherweise funktionieren die alten Mechanismen immer noch gut, obwohl es schon eine Schande ist, dass man Regisseur Lee Tamahori (Once Were Warriors) kein besseres Drehbuch zur Verfügung gestellt hat. -Kim Newman


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 222 Bewertungen)

Spektakulär und realitätsfremd: action- und special-effect-geladenes 1-A-Hochglanzkino!      5 von 5 Punkten
Traditionalisten könnte der in "Stirb an einem anderen Tag" dargestellte James Bond ein wenig zu überzeichnet und unwirklich erscheinen. Es hat den Anschein, als wäre diese Produktion darum bemüht, den technischen Overburn zu inszenieren. Darunter leidet natürlich die Logik des physikalisch und physisch Möglichen. Es ist eine Geschmacksfrage, ob das zu dem britischen Geheimagenten 007 passt - oder nicht. Tricktechnisch geht es in "Stirb an einem anderen Tag" ordentlich zur Sache. Regisseur Lee Tamahori ("Im Netz der Spinne", "Auf Messers Schneide", "XXX 2: The Next Level") setzt vermehrt auf CGI-Effekte anstatt auf herkömmliche, reelle Stunt-Szenen. Diese Tatsache verleiht dem Film ein spektakuläres optisches Erscheinungsbild und katapultiert den 20sten Teil der Bond-Reihe augenscheinlich ins nächste Jahrhundert. Fazit: Spannendes, visuell imposantes und empfehlenswertes Entertainment mit hohem Unterhaltungswert! "Stirb an einem anderen Tag" mag einer der umstrittensten Bond-Filme sein - Kameratechnik, Synchronisation, Schnitt und Besetzung sind jedoch erstklassig und wer dem 'Geheimagenten im Dienste seiner Majestät' zuspricht, sich entwickeln zu dürfen, wird an dem vorliegenden High-Tech-Action-Kracher viel Spaß haben. Der nächste Bond, "Casino Royale", nimmt sich im Hinblick auf die CGI-Technik dann wieder ein Stück weit zurück.


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Jane Eyre [UK IMPORT] - Ruth WilsonJane Eyre [UK IMPORT]
Ruth Wilson, Toby Stephens, Francesca Annis, Lorraine Ashbourne

DVD, 5. Februar 2007
     Verkaufsrang: 19804      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

das beste film      5 von 5 Punkten
ich kann nur jedem emfählen der "Jane Eyre" liebt, sollte diesen film ansehen, sehr gute schauspieler und detaillierter.


Anfangs unterschätz, am Ende geliebt      5 von 5 Punkten
Aus irgendeinem Grund hatte ich gegen diese BBC-Verfilmung starke Vorurteile. Wahrscheinlich weil es Jane Eyre Verfilmungen wie Sand am Meer gibt. Die beste darunter war immer noch die aus dem Jahre 1983 mit Zelah Clarke und Timothy Dalton.
Und ich konnte mir auch Toby Stephens, den ich aus einigen anderen Produktionen kannte, beim besten Willen nicht als Mr. Rochester vorstellen. Ein fataler Irrtum wie sich herausstellen sollte.

Bevor ich allerdings mit Lobpreisungen beginnen, die Sequenz über Jane Eyres Kindheit ist eindeutig zu kurz. Auch finde ich die Darstellerin Georgie Henley unpassend - besonders im Vergleich zur Erwachsenen Jane Eyre.

Gerade als ich mich also meinen Vorurteilen hingeben will, betreten Ruth Wilson und Toby Stephens die Leinwand und machen dies wohl zu der, meiner Meinung nach besten Verfilmung des Stoffes.
Dieser Rochester ist modern, etwas mehr der Welt überdrüssigen Lebemanns. Er ist brüsk, sarkastisch, gebildet aber auch humorvoll. Auch hat er etwas animalisch lauerndes, was ihn sehr, sehr anziehend macht.
Die bis dato gänzlich unbekannte Ruth Wilson spielt die unscheinbare Jane mit einer solchen Intensität und Leidenschaft dass es einen gefangen nimmt. Wobei man auch sagen muss dass
für sie ein wunderbarer Look konzipiert wurde, da sie nämlich ein wenig wie Charlotte Bronte aussieht. Was auch ganz passend ist, da die Romanfigur ja das Alter Ego ihrer Erfinderin ist.
Ruth Wilson schafft es Freud und Leid mit wenig Worten und einem sehr ausdruckstarken Gesicht so überzeugend darzustellen, dass es einen in traurigen Szenen sehr mitnimmt (besonders diese herzzerreißende Weinen).
Die Chemie zwischen beiden Protagonisten stimmt und man glaubt ihnen dass sie sich zueinander hingezogen fühlen. Daher ist es wohl auch ganz passend das beide Darsteller nicht ganz so unansehnlich sind, oder? Toby Stephens ist sehr attraktiv, aber eigentlich nicht zu schön für diese Rolle.
Eine der mitreißensten Szenen finde ich als Jane im Hinblick auf Rochesters angebliche Verlobung mit Blanche Ingram, sich ihm offenbart. Man spürt Ihre Verzweiflung und Traurigkeit. Und dann wird sie von ihm erhört - mit welchem tragischen Ausgang weiß man ja. Zur viel diskutierten "erotische Szene"- ich finde sie nicht unpassend. Jane Eyre handelt von einer Frau die ihre Leidenschaft entdeckt und eine Entscheidung treffen muss. Und der Mann der sie liebt versucht mit allen Mitteln sie zum bleiben zu überreden.
Das Happy End ist "vielleicht" etwas kitschig, aber es spannt einen Bogen zum Beginn und gibt gleichzeitig, wie auch das Buch einen Blick in die Zukunft.
Alle Nebendarsteller (bis auf eingangs erwähnte Besetzung) liefern eine überzeugende Leistung. Besonders zu erwähnen sei hier die Gesellschaft auf Thornfield. Wundervoll in ihren Eigenheiten skizziert. Und die Darstellung der Rivers Geschwister. Endlich wurden hier mal keinen alten Jungfern dargestellt, sondern junge warmherzige Frauen, die es nachvollziehbar machen warum sich Jane bei Ihnen wohl fühlt. Und nicht zu vergessen "the little french girl" Adele.

Jane Eyre ist ein Märchen für Erwachsene und man hat vier wundervolle Stunden Zeit darin zu schwelgen und zu träumen.

Alles in allem kann ich sagen ich war seit "North and South" nach keinem Period Drama mehr so süchtig.


Nur fast perfekt      4 von 5 Punkten
Angesichts der Vorschusslorbeeren der Kritiker war ich bei der ersten Ansicht der Verfilmung etwas enttäuscht. Unter dem Eindruck der Darstellung von Timothy Dalton bzw. Ciaran Hinds, welche beide einen phantastischen Mr. Rochester abgeliefert hatten, war ich überzeugt, dass sich die - deutlich zurückhaltende aber dafür leidenschaftlichere - Darstellung durch Toby Stephens zu weit von der Buchvorlage entfernt hatte. Auch habe ich wesentliche Romandialoge zwischen Rochester und Jane vermisst.


Das sollte die perfekte Umsetzung des Romans Jane Eyre sein ?

Ich habe mir daraufhin das Buch vorgenommen und musste meine Meinung über den Film zum Teil revidieren. Beide Hauptrollen sind hervorragend besetzt. Man kann Tobey Stephens bzw. Ruth Wilson lediglich vorwerfen", dass beide - entgegen der Buchvorlage - zu gut aussehen.

Klare Kritikpunkte gibt es aber für den Schnitt und das Drehbuch.

Der erste Teil - die Kindheit der Jane Eyre und insbesondere ihre Zeit in Lowood vor Antritt der Stellung als Gouvernante - ist zu hektisch geschnitten und viel zu kurz dargestellt.
Statt eines künstlerisch begabten, weder Gesang noch Klavierspiel noch Schauspiel (Charade, Zigeunerin) sind uns vergönnt, präsentiert man uns einen (modernen?) naturwissenschaftlich interessierten Rochester.
Die Dialoge zwischen Rochester und Jane kommen ebenfalls viel zu kurz. Der Gesprächsanteil der Jane Eyre beschränkt sich zu oft auf Yes, Mr. Rochester" No, Mr. Rochester". Die Darstellung des Charakters hätte mit längeren Dialogen an zusätzlicher Tiefe gewinnen können.
Vollkommen unerklärlich bleibt mir, warum man in dem Punkt St. John (Fehlbesetzung) deckt Janes wahre Identität auf" von der Buchversion abgewichen und uns eine vollkommen wirre Geschichte auftischt.

Mit etwas mehr Nähe zu der Buchvorlage und einer Verlängerung um eine Folge hätte es die Jane Eyre Verfilmung werden können. Bedauerlicherweise wurde dieses Ziel, wenn auch knapp, verfehlt.

Dennoch ist es ein unbestreitbar leidenschaftlicher und romantischer Film, der insbesondere aufgrund seiner überzeugenden Hauptdarsteller eine Bewertung mit 4 Sternen verdient.


Wundervolle Adaption!      5 von 5 Punkten
Also gleich vorweg, ich bin gänzlich ein großer Fan des Buches Jane Eyre und habe vor dieser Verfilmung noch nie eine der zahlreichen Verfilmungen gesehen. Als ich gesehen habe das BBC nun diese neue Adaption meines Lieblingsbuches heraus gebracht hat war ich ganz aus dem Häuschen und musste die DVD haben!
Gesagt getan... Ich also die DVD in den Rekorder eingelegt und "WUMMSS" ich war augenblicklich in diese wundervolle Verfilmung verliebt!
Was vor allem an den beiden Hauptdarstellern liegt! Ruth Wilson IST Jane! Es scheint mir so als wenn sie für diese Rolle geboren wurde. Ganz frisch aus der Schauspielschule gibt sie solch eine grandiose Vorstellung?! Die Frau hat Talent und ich hoffe ganz fest das man in Zukunft noch viel von ihr hören wird!
Ihr Gegenpart Toby Stephens ist nicht minder besser in seiner Rolle als Mr. Rochester! Ich habe mich vom ersten Augenblick in diesen gutaussehenden charismatischen und brillianten Schauspieler verliebt! Zuvor kannte ich ihn nicht mal aber danach hab ich mir sofort jeden Film mit ihm gekauft und das hat meine Meinung absolut bestätigt! Gut das der Cast sich nicht sonderlich daran gestört hat das Mr. Stephens eigentlich zu gut für Mr. Rochester aussieht denn er hat der Rolle neue Dimensionen gegeben vor allem was seine Zerissenheit und seine Gefühle gegenüber Jane angeht! Jetzt liebe ich das Buch jedenfalls noch mehr (wenn das überhaupt möglich ist!) und stelle mir jedesmal beim Lesen diese beiden Darsteller in "Aktion" vor.

Noch kurz was zur Ausstattung des Films:
BBC hat gut daran getan diesem ganzen Spektakel einen düsteren Gothic- Flair einzuhauchen! Ich finde das gibt dem ganzen Film noch einen Schuss Grusel wo einem sich bei der ein oder anderen Szene sogar die Härchen aufstellen.
Dann die Auswahl des Rochester'schen Anwesens, also Heddon Hall in Derbyshire als "Thornfield Hall" auszuwählen war gerade zu Perfekt und passt sich wunderbar in die dunkle Stimmung des Films.
Die Musik zum Film hätte besser auch nicht sein können! Jedes Stück wurde perfekt auf die einzelnen Szenen und Gefühle zugeschnitten. Ich hege ja die Hoffnung das BBC sich dazu entschließt einen Soundtrack zu veröffentlichen. Den würde ich dann sicherlich vom Fleck weg Kaufen :-)

Für mich steht auf jedenfall fest das diese Verfilmung auf ewig meine Liebste sein wird!! Ich kann übrigens nur jedem Empfehlen sich das Ganze in Originalsprache anzusehen da Toby Stephens' Stimme wundervoll ist! Da hat es noch nicht einmal etwas ausgemacht das ich normalerweise nur bedingt der Sprache mächtig bin (die Schauspielerischen Leistungen gleichen den Mangel an Wortverständnis auf jedenfall komplett aus!).

Mein Tipp daher? **** KAUFEN KAUFEN KAUFEN ****

Jane Eyre Macht Süchtig      5 von 5 Punkten
Ich muss sagen, ich war auf die neue Jane Eyre Verfilmung wirklich sehr gespannt, da das Buch zu meinen All Time Favourits gehört.
Was soll ich sagen, ich habe alle 4 Teile ohne Unterbrechung ansehen müssen, so schön war es!
Eine Romanze die ans Herz geht. Eine zeitlose Lovestory.
Ich weiß inzwischen nicht mehr wie oft ich jetzt schon diesen Film gesehen habe.

Auch wenn diese Version von Jane Eyre nicht eins zu eins vom Buch umgesetzt wurde, und für mich einige wichtige Szenen fehlen tut es dem Film absolut keinen Abbruch.
Denn, die Geschichte verzaubert immer wieder aufs neue, was in diesen Fall wie ich finde besonders auch an den zwei charismatischen Hauptdarstellern liegt.
Die Chemie zwischen den beiden stimmt und lässt einen die sexuelle Spannung zwischen Jane und Rochester spüren, genauso wie ihre Seelenverwandtschaft.
Die moderne Interpretation des Stoffes ist für ein modernes Publikum gemacht, und so hat mich auch nicht die die erotische Szene gestört.

Toby Stephens als Rochester der mit seiner Einsamkeit und seinem Frust zu kämpfen hat, aber genauso heroisch mit gewinnenden Lächeln daherkommt.
Dieser Rochester ist nicht wirklich so düster und hässlich wie Bronte ihn beschreibt, auch nicht nach dem Feuer. So kann ich umso besser Janes Wunsch verstehen, ihn unbedingt zu heiraten. Rochesters Persönlichkeit hällt einen gefangen und das ist es auch, was diesen Charakter so schön macht.
Ich konnte es nicht glauben, als er sie fragt: "Do you think me handsome?" und sie sofort "No" sagt. Ich wollte sofort aufspringen und protestieren.
Nun, erwähnen sollte ich vielleicht auch noch, das dieser Mr. Rochester noch nie so sexy war... mit einer umwerfenden Samtstimme!

Ruth Wilson als Jane ist einfach die perfekte Wahl (ich finde sie im Gegensatz zu anderen Meinungen wirklich schön).
Für mich hat bis jetzt keine Jane so gekonnt traurig, furchtsam, süss aber dennoch leidenschaftlich und immer aussagekräftig dargestellt.
Wie Charlotte Bronte die Heldin in ihrem Buch beschreibt.

Die Landschaftsaufnahmen von Derbyshire sind prachtvoll, und laden zu einem Besuch ein, genauso wie die prachtvolle Kulisse von Haddon Hall (Thornfield Hall).
Das ganze wird komplettiert mit der Untermahlung wunderschöner klassischer Musik.

Wenn es nach mir ginge, hätte es noch ein bis zwei Folgen mehr geben können, doch man kann nicht alles im Leben haben...
So genieße ich eben diese drei immer und immer wieder!




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The Tenant Of Wildfell Hall [UK IMPORT] - Tara FitzgeraldThe Tenant Of Wildfell Hall [UK IMPORT]
Tara Fitzgerald, Rupert Graves, Toby Stephens, Beatie Edney, Pam Ferris

DVD, 13. März 2006
     Verkaufsrang: 8431      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

mindestens fünf Sterne!      5 von 5 Punkten
Zum Inhalt ist bereits alles gesagt, daher möchte ich hier nur meine Empfindung beim Sehen wiedergeben.

Selten fand ich in historischen Filmen die Kameraführung so brilliant wie hier. Mit ganz zarten/subtilen Mitteln wird z.B. die Anziehung zwischen Rupert und Helen dargestellt. Allein die Szene, in der Gilbert Markham (Toby Stephens-einfach großartig) Helens Nacken beim Malen beobachtet...,;-), ich fand diese Verfilmung sehr sexy, obwohl oder gerade weil sie so spröde daher kommt.

Tara Fitzgerald ist keine klassische Schönheit aber ich fand sie reizvoll und überhaupt nicht verloren in der Rolle. Ihre Entwicklung vom naiven jungen Mädchen, das ganz seiner Neigung folgt und ihre Entwicklung zur etwas herberen reiferen Frau, die Angst davor hat ihr Sohn könnte in die Fussstapfen seines Vaters treten und seine Seele Schaden nehmen, wird meiner Meinung nach sehr überzeugend von ihr dargestellt.

Einfach phantastisch ist auch die Darstellung durch Rupert Graves, der die Ambivalenz und moralische Schwäche des Ehemanns überaus überzeugend spielt, ohne das er eindimensional "der Schurke" wäre.

Da ich mich ein wenig mit dem Leben der Brontes beschäftigt habe, ziehe ich Parallelen zwischen der spröden filmischen Umsetzung des Romans und der Kargheit und Trostlosigkeit ihres eigenen Lebensumfeldes. Für mich gibt sie sehr gut mein Gefühl beim Lesen ihrer Bücher wieder. Branwell, der Bruder von Anne, Charlottte und Emily, war Trinker und hat sein Leben (obwohl begabt)in tragischer Weise verpfuscht. Das Leben der Schwestern war durch Entbehrung gekennzeichnet, durch den frühen Tod der Mutter, die Einsamkeit des Pfarrhauses...

Eine sonnigere Bildersprache würde für mich daher nicht passen.

Alles in allem eine überaus gelungene Umsetzung des Romans. Es gibt nun auch eine deutsche Version (die ich allerdings noch nicht kenne) aber nach meinen Erfahrungen mit Synchronisationen, würde ich auf jeden Fall das Original anschauen, allein wegen der Stimme von Toby Stephens.



The Tenant of Wildfell Hall      5 von 5 Punkten
Nachdem ich das Buch gelesen hatte, musste ich mir unbedingt die Verfilmung dazu anschauen. Das Buch erfuhr eine wunderbare Umsetzung.
Tara Fitzgerald gibt eine bemerkenswert Helen ab, die wirklich durch die sprichwörtliche Ehe Hölle gehen muß, bevor sie den Entschluss zur Fluch fasst. Sie spielt die Helen sehr klar und schnörkelos, fasst schon zu abgeklärt. Im Gegensatz dazu Toby Stephens der einen anbetungswürdigen Mr. Markham abgibt, und auch Rubert Grave spielt den Mr. Huntington so gut, das er mir noch verachtenswerter erscheint als im Buch..obwohl er mir gegen Ende schon fast wieder leid tut.Ich hätte mir keine besseren Schauspieler wünschen können für diese Verfilmung. Obwohl" The Tenant.." schon fast zu dunkel für meinen Geschmack( ist ja auch kein leichtes Thema..) hat man hier mit viel Liebe zum Detail gearbeitet. Die wunderschöne und rauhe Landschaft Yorshires tut das ihrige dazu. Alles in allem, einen sehr gelungene Verfilmung. Und auch das Ende, welches Helen endlich mal ein Lächeln in ihr Gesicht zaubert ist einfach schön.

Englischer Klassiker      3 von 5 Punkten
Zur Handlung will ich nichts sagen. Wer den Roman kennt, wird enttäuscht sein. Denn das Ende ist im Film so verstümmelt und kurz, daß man einfach unzufrieden mit den vielen Veränderungen im Drehbuch sein muß. Auch sind die Darsteller nicht so gut, wie man sie von BBC erwarten könnte. Tara Fitzgerald kommt mit der Rolle nicht klar. Die Helen der Vorlage ist eine leidenschaftliche, romantische Schönheit, dagegen ist die T.F. eine blasse, zu sanfte Darstellerin. Toby Stephen passt dagegen sehr gut. Wildfell Hall liegt mitten im Dorf, wogegen es im Roman als einsames Schloß irgendwo im Nirgendo geschildert wird usw.Die Nähe zum Meer fehlt ganz. Die Szene auf der Klippe, im Roman so wunderbar beschrieben, fällt im Buch langweilig aus und so geht es weiter....Schade, deshalb auch nur 3 Sterne.

Mutige Geschichte um eine spröde Heldin      5 von 5 Punkten
Anne Brontes Roman "The tenant of Wildfell Hall" erzählt eine für die damalige Zeit sicherlich mutige Geschichte: Helen flieht mit ihrem kleinen Sohn vor ihrem alkohol- und spielsüchtigem Gatten und versucht, an einem anderen Ort ein neues Leben zu beginnen. Doch weder der lokale Klatsch und Tratsch noch ihre Vergangenheit läßt sie zur Ruhe kommen...
Ein wenig fühlte ich mich an "Der Feind in meinem Bett" erinnert, wenn auch mit einem kleinen, aber gewaltigen Unterschied: im England um 1830 war es sicherlich alles andere als einfach oder gar selbstverständlich, daß eine Frau aus ihrer Ehe dermaßen ausbricht.
Tara Fitzgerald stattet ihre Helen mit der dafür nötigen Härte und Stärke aus, daß sie dabei ein wenig allzu spröde rüberkommt, erscheint nur auf dem ersten Blick so. Helen WILL sich gar nicht beliebt machen, sie will vor allem ihre Ruhe für sich und ihren kleinen Sohn. Mit ihrer Sprödheit will sie vor allem Abstand von den anderen haben, doch gerade in den Szenen mit Mr Markham blitzt auch immer wieder ein unheimlicher Witz, eine Sanftheit und Fröhlichkeit durch. Toby Stephens als Markham wirkt sehr glaubhaft darin, wie er um Helen wirbt und allmählich ihr Vertrauen gewinnt. Einzig Rupert Graves als Graham wirkt nicht immer glaubhaft, er hätte gerne noch ein wenig gemeiner sein können.
Besonders schön ist hier mal wieder die Detailverliebtheit, mit der die BBC diesen Film ausgestattet hat. Bei durchwegs natürlichem Licht gedreht in einer wunderschönen Landschaft, die typisch für die Brontes ist, wirkt "The tenant of Wildfell Hall" sehr werkgetreu und authentisch.
Fazit: eine mutige Geschichte um eine spröde Heldin, die (leider) immer noch nichts von ihrer Aktualität verloren hat.

Warum gibt es sowas nur bei englischen Produktionen?      5 von 5 Punkten
Ganz ehrlich - jedesmal wenn ich BBC-Produktionen wie dieses sehe, ärgert mich nur eins. Warum gibt es keine deutschen Produktionen, die dem nahe kommen? Wir bekommen immer entweder Herz-Schmerz Schinken serviert (die ganzen Pilcher Verfilmungen oder dieses Frauenfilme, wo wir seit Jahren dieselben Schnuten, die so genannten Großen Frauen des Deutschen Fernsehens vorgesetzt bekommen.) Mit einem Wort ich bin es leid mir ewig diese glanzvollen BBC Produktionen für teueres Geld kaufen zu müssen, während im Fernsehen immer derselbe niveaulose Sermon läuft.
Ok, jetzt aber zu dieser wundervollen Bronte Verfilmung.
Helen schlägt die Warnungen ihrer Familie in den Wind und heiratet - zumindest standesgemäß - Arthur Huntington. Die Liebe bei Helen weicht jedoch bald blankem Entsetzen. Arthur tut genau das was der männliche Adel dieser Zeit oftmals tut: er säuft, spielt, jagd und schläft mit anderen Frauen. Zunächst hält Helen das aus, als aber Arthur immer häufiger ihren gemeinsamen Sohn mit in diesen Wirbel der Nutzlosigkeit hinein zieht, flieht sie mit ihrem Sohn nach Wildfell Hall. In der ländlichen Gemeinschaft versteckt, tritt sie als Witwe auf, denn, das Gesetz im viktorianischen England ist nicht auf ihrer Seite. Sie lernt den Bauern Gilbert kennen, der bei einem Unfall ihren Sohn rettet. Helen mag ihn, aber gibt sich spröde, denn in der Gemeinde beginnen die Menschen über die geheimnissvolle Frau zu reden und es wird immer schwieriger für Helen ihr Geheimniss zu wahren.
Eine grandiose Tara Fitzgerald als Helen - ein wundervoller Film.


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Dark Corners (Limited Edition, Starmetalpak) - Thora BirchDark Corners (Limited Edition, Starmetalpak)
Thora Birch, Toby Stephens, Christien Anholt

DVD, 25. April 2008
     Verkaufsrang: 24183      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Wirr und teilweise ziemlich ungruselig      2 von 5 Punkten
Wow, bin echt enttäuscht, ok wegen Thora Birch kann man sich diesen Horrorfilm anschauen, aber was gibt es denn so aufregend Neues?
Naja, in den Träumen wird alles sehr in grau in grau dargestellt, welche natürlich die Atmosphäre noch unheimlicher machen soll. Aber irgendwie ist der Film wirr und dann das Ende...? Nun ja, über Geschmäcker kann man echt streiten, aber der Film ist mal gerade so interessant wie ein Sturm im Wasserglas.

Viele Schockeffekte machen noch keinen guten Gruselfilm.

jw

David Lynch lässt grüssen      5 von 5 Punkten
Wenn I-ON New Media den Käufer mit einer Metallbox verwöhnt, denn steckt meist auch ein guter Film drin. Hier lohnt sie die edle Verpackung auf jeden Fall.
Gekonnt werden einem in DARK CORNERS zwei Welten geboten, die unterschiedlicher und kontrastreicher nicht sein könnten. In der normalen Welt ist alles hell und strahlend. Die Haare der Hauptdarstellerin sind blond und durch die geschickte Lichtgestaltung hat man immer das Gefühl, es befände sich eine göttliche Aura um Susan. Ganz andere erscheint uns die Alptraum Susan, sie sieht fast einwenig wie ein Grufti aus, mit schwarzen Haaren und dem dazu passenden Outfit.
Und die Lichtgestaltung vermittelt hier genau das Gegenteil zur göttlichen Aura. Unterstützt wird diese morbide Stimmung noch durch einen leichten Sepia-Stich in den Bildern und man bekommt das Gefühl, man befände sich in den 40er oder 50er Jahren. Also die Bild- und Lichtgestaltung ist echt schon ein Augenschmaus.
Die Geschichte hat einen leicht lynchigen LOST HIGHWAY Touch und sogar beim zweiten Mal Schauen sind immer noch einige Fragen offen geblieben. Aber es war schon faszinierend, was einem für wichtige Kleinigkeiten beim ersten Durchlauf entgangen waren.

"Dark Corners" scheitert kläglich an seiner schwachen Story:      3 von 5 Punkten
Irgendwo zwischen verschwommener Realität, seltsamen Albträumen und einer ziemlich konfusen Zusammensetzung dessen befindet sich Dark Corners". Ansatzweise sicherlich schon mal nicht schlecht, bleibt er jedoch im Endeffekt weiter hinter seinen großen Vorbildern, die zweifellos in vielen Momenten die Vorlage bildeten, zuzrück.

Die Story an sich mag ja unter Umständen ganz interessant sein, wenn auch schon zigmal da gewesen. Ähnlich wie Lynch}s Meisterwerk Lost Highway" endet der Film dort wo er beginnt. Ist aber auch die einzige parallele zu diesem wahren Meisterwerk. Nicht nur für Susan (Thora Birch) wird es mehr und mehr zur Herausforderung zwischen Realität und Traum (oder doch andersrum?) zu unterscheiden. Recht viel anders dürfte es dabei auch wohl den wenigsten Betrachtern ergehen. Dies in erster Line aufgrund der unmöglichen Aneinanderreihung der einzelnen Sequenzen. Daraus resultierend bleibt wohl nur die Langeweile, bis auf jene welche wohl Bugs Bunny bereits als Schocker empfinden dürften.

Rein visuell gibt es hingegen an Dark Corners" rein gar nichts auszusetzten. Die Kontraste zwischen den beiden Welten könnten besser nicht dargestellt werden. Zum eine nobel, hell und fein - dem gegenüber verdreckt, verkommen und im Vergleich zu einem Rattenloch noch sauber. Auch Thora Birch trägt dabei in Ihrer Doppelrolle sehr dazu bei. Die Inszenierung wirkt surreal, bizarr und verdient wirklich gesehen zu werden.

Denn auch die Darsteller können durchwegs überzeugen, allen voran natürlich eben genannten Hauptdarstellerin. Selbst wenn alle weiteren Charaktere dabei ordentlich in Abseits gerückt werden - mit einer einzigen Ausnahme vielleicht.

Das größte Manko ist schlichtweg, dass es dem Film an Spannung fehlt. Dabei können auch zwei Momente welche man schon fast schockierend bezeichnend könnte, nichts ändern. Nichts fesselndes (schon gar nicht die Story) oder gar tiefgründiges wird einem hier geboten. Im Gegenteil: Gegen Ende hin befand sich wohl der Herr Drehbuchautor bereits im Streik oder im Winterschlaf. Anders lässt sich nämlich dieser Reinfall als Finale nicht bezeichnen. Gut, wer keine Ansprüche stellt, bekommt diese zum Ende hin durchaus erfüllt und man spart sich das Rätseln und vor allem das Hoffen auf einen Überraschung. Statt dessen bekommt man dann den Abspann serviert, sollten einem bis dahin nicht bereits die Augen zugefallen sein.

Alles in allem ist Dark Corners" zwar rein visuell und aufgrund seiner Darsteller durchaus mal einen Blick wert, nicht zuletzt für alle jene welche auf Altbewährte Durchschnittskost stehen. Wer jedoch nach (zumindest einer Kleinigkeit) neuem Sucht, wird hier definitiv enttäuscht werden. Wäre nicht die vor allem sich zum Ende hin total verlaufende Story, hätte der Streifen sicherlich eine Wertung über 80% verdient gehabt, aber ein Film ohne gute Story...Naja. Sicher wird es wieder genügend geben, die diesem Streifen eine gewisse Tiefgründigkeit zusprechen werden, aber so sind sie halt die Geschmäcker. Ich für meinen Teil - einmal gesehen und wohl schon sehr sehr bald wieder vergessen.

ein unheimlicher Horror-Trip!      5 von 5 Punkten
DARK CORNERS hat alles, was ein nervenaufreibender Horror-Thriller haben muss: eine perfekte Story, grandiose Darsteller und furchterregende Schockmomente. Das Regiedebüt von Ray Gower ist ein unheimliches Puzzle-Spiel einer Doppel-Seele und einem gefährlichem Serienkiller, der scheinbar die Grenzen zwischen Traum und Realität überwinden kann. Thora Birch (American Beauty) spielt hier eine grandiose Doppelrolle, die sehr glaubwürdig rüberkommt. Aber auch Toby Stephens (Die Another Day) weiß mit seiner Leistung gekonnt zu überzeugen.
Ein faszinierender Horror-Thriller mit mysteriösen Anleihen, den man gesehen haben muss.


Severance [Blu-ray] - Tim McInnernySeverance [Blu-ray]
Tim McInnerny, Laura Harris, Danny Dyer, Toby Stephens, Claudie Blakley

Blu-ray, 26. Juni 2008
     Verkaufsrang: 31431      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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WVG Severance Special Edition, USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 27.06.08



The Rising - Aufstand der Helden - Aamir KhanThe Rising - Aufstand der Helden
Aamir Khan, Amin Hajee, Christopher Adamson, Kiron Kher, Rani Mukherjee

DVD, 18. November 2006
     Verkaufsrang: 31578      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Rising, The - Aufstand der Helden

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Suuuper      5 von 5 Punkten
Ich habe den Film schon mit untertiteln gesehn und war hien und weg das ist kein üblicher schnultzen Bollywoodfilm sondern großes Kino. Aamir Khan ist total überzeugend genau wie Rani Mukherjee und die anderen Schaupieler.
Ich kann den Film nur empfehlen er ist spannend und hat gute Musik. Einfach Super


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Die Scharfschützen Sharpes Challenge- Das letzte Gefecht - Sean BeanDie Scharfschützen Sharpes Challenge- Das letzte Gefecht
Sean Bean, Daragh O´Malley, Toby Stephens, Padma Lakhmi, Michael Cochrane

DVD, 9. April 2009
     Verkaufsrang: 33148      Noch nicht veröffentlicht

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

sharpe      5 von 5 Punkten
was soll man zu sharpe weiter sagen-wie immer sehr gut gemacht,dicht an der geschichtlichen Realität.Spannung u.Action kommen nicht zu kurz,allerdings hält man sich nicht so unbedingt an die Cornwellsche Vorlage.Für jeden Fan der Rifle-Serie aber ein absolutes Muß.Zur Story ist eigentlich nciht viel zu sagen,erinnert sehr an die Vorgeschichte von Sharpe in Indien u.ist recht gut von meinem Vorredner dargestellt worden.

Sharpe reitet wieder!      5 von 5 Punkten
2006 war es soweit und nach 10 Jahren reitet Sharpe alias Sean Bean wieder.
Zur Handlung ganz kurz ( ich mag es nicht wenn man mir alles im voraus erzählt ) Sharpe wird von Wellington nach Indien geschickt, sucht nebenbei noch seinen Freund Harper und dabei trifft er auf alte Feinde .
Rest... selber ansehen.
Habe die DVD im englischen Original und schon sehr oft gesehen. Sharpe Fans freut euch , ich kann nur meine Empfehlung aussprechen.


Perfect Strangers [UK IMPORT] - Lindsay DuncanPerfect Strangers [UK IMPORT]
Lindsay Duncan, Michael Gambon, Claire Skinner, Matthew MacFadyen, Toby Stephens

DVD, 9. Februar 2004
     Verkaufsrang: 14158     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Sternstunden im britischen TV!      5 von 5 Punkten
Ein Meisterwerk von Stephen Poliakoff! Sowohl was Regie als auch Drehbuch betrifft.
Als sich die weit verzweigte Familie Symon in einem Londoner Nobelhotel zu einer großen Familienzusammenkunft trifft, ahnt noch niemand, wie das alles ausgehen wird.

Und es gibt Überraschungen! Und was für welche! Unglaublich, was dabei alles zutage gefördert wird. Was sich zunächst als banal darstellt, wird bei näherer Betrachtung genauer enthüllt und entpuppt sich dann als eines von mehreren großen, teilweise sorgsam gehüteten Familiengeheimnissen.

Selten habe ich eine so gelungen zusammengestellte Darstellerriege in einer Produktion gesehen. Jede Rolle ist absolut perfekt besetzt und es schwirrt nur so von sehr bekannten Namen aus Großbritanniens erstklassigem Schauspieler-Pool. Toby Stephens, Claire Skinner, Timothy Spall, Lindsay Duncan - alles klangvolle Namen. Den Vogel schießen aber Sir Michael Gambon als Raymond Symon und Matthew Macfadyen als dessen Sohn Daniel Symon ab! Schauspielkunst vom Feinsten.

Hut ab vor "Perfect Strangers!




Die bittere Wahrheit ist, .....      5 von 5 Punkten
daß die Briten immernoch das beste Fernsehen Weltweit machen.
Abgesehen von den hervorragenden Schauspielern bietet dieser Film eine menge Wendungen und Überraschungen.
Und wie vom BBC nicht anders zu erwarten in eine perfekte Umgebung gestaltet.
Wer von Mathew Macfadyen beeindruckt ist, sollte auf jedenfall WARRIORS und SPOOKS sich anschauen.
Noch 2 BBC Höhepunkte !


Onegin [UK IMPORT] - Ralph FiennesOnegin [UK IMPORT]
Ralph Fiennes, Liv Tyler, Toby Stephens, Francesca Annis, Harriet Walter

DVD, 5. Juni 2000
     Verkaufsrang: 37743      Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.

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Als Regisseurin von Werbespots und Videoclips hat sich Martha Fiennes, die Schwester der beiden Kinostars Ralph und Joseph, einen Namen gemacht. Seitdem gilt sie als eines der großen jungen Talente in der britischen Filmszene - ein Ruf, dem sie mit ihren Spielfilmdebüt Onegin, der Verfilmung von Alexander Puschkins Versroman Eugen Onegin mehr als nur gerecht wird.
Evgeny Onegin, den Ralph Fiennes mit der für ihn typischen Zurückgenommenheit und Kühle als eine russische Variante des englischen Patienten spielt, führt im Petersburg des frühen 19. Jahrhunderts das Leben eines dekadenten Nichtstuers. Aber als er nach dem Tod eines Onkels ein großes Landgut in der Provinz erbt, ist er glücklich, der Metropole und ihren für ihn langweilig gewordenen Ausschweifungen zu entkommen. Nur seine zynische Haltung Menschen und Gefühlen gegenüber verändert sich auch auf dem Land nicht. So weist er die Liebe der jungen Tatyana (Liv Tyler) zurück, obwohl er sich zu ihr hingezogen fühlt und bringt sich in eine Situation, in der ihn ein Freund zum Duell fordert. Vom ersten Glück in der Provinz bleibt schließlich nur ein Scherbenhaufen, den Onegin auch Jahre später nicht kitten kann.
Das Gespür für außergewöhnliche visuelle Kompositionen, das Martha Fiennes bei der Arbeit an Spots und Clips entwickelt hat, verbindet sich bei ihrem ersten Spielfilm mit einem poetischen Erzählrhythmus, der Onegin auf erfrischende Weise abhebt von den meisten Literaturverfilmungen der letzten Jahre. Eine seltene Schönheit liegt in seinen fast immer als Tableaus angelegten Bildern, aber auch eine Strenge, die keinen Zweifel daran lässt, dass Onegin und Tatyana Gefangene ihrer Vorstellungen und der Gesellschaft sind. Es gibt keine Hoffnung auf Flucht. Alles, was bleibt, sind einige kurze Momente, in denen die Gefühle der beiden Bahn brechend sind und direkt ins Herz des Zuschauers treffen. Aus Puschkins Versroman ist ein wahres Film-Poem geworden, dessen Klarheit und Härte unvergesslich bleiben werden. -Sascha Westphal


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

So schön kann Langsamkeit sein      5 von 5 Punkten
Das Auge isst mit - bei "Onegin" wird es so verwöhnt, dass man auch lange nach Ende des Filmes noch ganz gefangen ist von der Bildgewalt, die Martha Fiennes hier geschaffen hat.
Brodelnde Gefühle in eisiger Umgebung, eine melancholisch-schöne Liv Tyler und ein garstiger (und später untröstlicher) Ralph Fiennes. Lange Gänge, durch die die Akteure laufen, ohne ein Ziel zu finden.
Wer sich auf diese Literaturverfilmung einlässt, sollte sich darauf einstellen, dass hier vor allem die Bilder sprechen. Hektische Schnitte und Effekthascherei sucht man vergebens. Dafür wird man verwöhnt mit üppiger Ausstattung und intensivem Schauspiel.
Die DVD enthält interessantes Zusatzmaterial, Bild- und Tonqualität sind einwandfrei. Absolut empfehlenswert.


 Weitere Kundenmeinungen


Cambridge Spies [UK IMPORT] - Toby StephensCambridge Spies [UK IMPORT]
Toby Stephens, Tom Hollander, Rupert Penry-Jones, Samuel West

DVD, 2. Juni 2003

Verkaufsrang: 39570
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,99
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Bronte Boxset [UK IMPORT] - Tara FitzgeraldBronte Boxset [UK IMPORT]
Tara Fitzgerald, Rupert Graves, Kenneth Cranham, Joe Absolom, James Purefoy

DVD, 6. November 2006

Verkaufsrang: 41732
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Preis: € 48,99
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Wired [UK IMPORT] - Toby StephensWired [UK IMPORT]
Toby Stephens, Laurence Fox, Sacha Dhawan, Jodie Whittaker, Riz Ahmed

DVD, 10. November 2008

Verkaufsrang: 45734
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Twelfth Night/Peter's Friends/Much Ado About Nothing [UK IMPORT] - Kate BeckinsaleTwelfth Night/Peter's Friends/Much Ado About Nothing [UK IMPORT]
Kate Beckinsale, Keanu Reeves, Kenneth Branagh, Ben Kingsley, Denzel Washington

DVD, 10. Juni 2008

Verkaufsrang: 55651
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Preis: € 30,99
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