DVDs: Yusuke Sekiguchi

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Kikujiros Sommer - Takeshi KitanoKikujiros Sommer
Takeshi Kitano, Yusuke Sekiguchi, Kayoko Kishimoto

DVD, 7. Juli 2008
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Universum Film Kikujiros Sommer, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 07.07.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

nur auf Deutsch...      4 von 5 Punkten
Obwohl der Film eigentlich wohl eher eine Komödie ist, hat er auch seine nachdenklichen Momente. Skurril ist er auch ab und zu.
Ein schöner Film, der ruhig dahinfließt - selbst Szenen, die hektisch sein könnten, wie z.B. auf der Rennbahn, wirken wie von weitem oder wie durch ein Glas betrachtet.

Schade nur, dass diese Ausgabe (anders als in den Informationen angegeben!) nur auf Deutsch ist. Wenn ich eine DVD kaufe, will ich aber gerade die Gelegenheit haben, den Originalton zu hören, der nämlich oft genug von der Synchronisation völlig verschieden ist.
Deshalb nur 4 Sterne.

warmherzig und lustig, trotz traurigen Themas      5 von 5 Punkten
Ganz anders als die "blutigen" Kitano-filme, kann dieser auch mit etwas älteren Kindern (so ca. 10J) angeschaut werden.
Ein von der Oma aufgezogenes Kind (Vater tot, Mutter weg) will seine Mutter besuchen. Ein Nichtsnutz von Onkel begleitet ihn widerwillig auf der Reise. Dabei kommen sie sich näher, vor allem der Onkel Kikujiro (gespielt von Kitano selbst) wird zu einem anderen Menschen. In jedem steckt eben auch Gutes, man muss es nur zu Tage fördern können.

Der Film ist lustig bis komisch, verzichtet auf Disney-typische Übertreibung und Rastlosigkeit, die den Puls in die Höhe zwingt.


Kikujiros Sommer - Takeshi KitanoKikujiros Sommer
Takeshi Kitano, Yusuke Sekiguchi, Kayoko Kishimoto

DVD, 29. März 2004
     Verkaufsrang: 16765     

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Ein kleiner Junge sucht seine Mutter. Begleitet wird er von einem Bekannten seiner Oma, einem kauzigen Raubein, einem Großmaul, einem nicht sehr erfolgreichen Yakuza, dem der Knirps zunächst nur eine Last ist. Die Reise des ungleichen Paares durch das japanische Hinterland wird zu einem märchenhaften Roadmovie, das von Freundschaft, Schüchternheit und Außenseitertum erzählt. Natürlich wächst das Kind dem Tunichtgut ans Herz, doch bevor die Handlung sentimental werden kann, ist die Reise zu Ende.
Ein Film, der nicht den Erwartungen an Takeshi Kitano entspricht, der in Europa mit harten Filmen, in denen ultratrockene Darstellung von Brutalität die Action-Fans und stoischer Humor sowie existentialistische Züge die seriöse Kritik begeistert, bekannt wurde: Hana-bi gewann 1997 den Goldenen Löwen in Venedig. Als Schauspieler nennt sich das japanische Multitalent Beat Takeshi (Super-Bösewicht in Vernetzt - Johnny Mnemonic und initiiert als Komiker das Spektakel Takeshi's Castle, dessen Witz durch die deutsche Synchronisation leider völlig verloren geht.
Kikujiros Sommer ist die melancholisch-poetisch erzählte Geschichte einer Freundschaft zweier Außenseiter, von Slapstickszenen durchzogen, die von surreal-absurdem Humor getragen sind. Die Sehgewohnheiten der meisten Kinder werden bei diesem Film auf die Probe gestellt: der Witz kommt leise daher, die Langsamkeit des Films und die Absurdität einzelner Szenen verlangen einige Aufmerksamkeit. Doch es lohnt sich! Kinder ab 10 werden sich mit Massao auf der Suche nach Geborgenheit identifizieren können und haben bereits Sinn für die Ironie vieler Szenen.
Die hinreißende Filmmusik trägt über schwierige Passagen, da sie die Sehnsucht der Hauptfiguren immer wieder in Erinnerung zu rufen vermag. Eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass auch Filme ohne Brachial-Action und überdeutliche Gags Spaß machen können. Nebenbei lernt man viel über das ferne Land Japan abseits von Karaoke, Sushi und Pokémon. Freilich sieht man durch Kitanos eigenwillig geformte Brille - ein Gestell, das sowohl Kindern als auch Erwachsenen wunderbar passt. -Christina Kalkuhl


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Kikujiro's Sommer + Masao      5 von 5 Punkten
Masao, alles andere als ein aufgeweckter kleiner Junge, will seine Mutter besuchen. Die hat er zuvor noch nie gesehen, da er von seiner Oma aufgezogen wird. Also macht er sich mit 2000 Yen (höchstens 20 Euro) in der Tasche auf den Weg. Die werden ihm jedoch von ein paar Rowdys schnell abgeknöpft. Das sieht eine Nachbarin, holt das Geld zurück und packt noch 50000 Yen und ihren Mann Kikujiro oben drauf, der Masao auf seiner Reise begleiten soll. Und damit beginnt die Geschichte um einen in sich zurückgezogenen Jungen und einen nichtsnutzigen Erwachsenen. Keiner kann so recht mit dem anderen was anfangen. Aber während sie von einer komischen Situation in die nächste aussichtslose Lage stolpern, entwickelt sich aus gegenseitiger Abneigung langsam Freundschaft. Der Film vermittelt das Gefühl, zufällig von oben auf die ungewöhnliche Geschichte zweier unterschiedlicher Charaktere zu schauen. Und kein aufdringlicher Soundtrack, keine effektheischenden Bilder lenken davon ab. Was ich besonders mochte war die eher unbeholfene Heimlichtuerei Kikujiros, um das Kind vor der Realität zu schützen. Und die Nebencharaktere sind außergewöhnlich lustig und sehr sympatisch.

Fazit: Gefühlskino ohne Kitsch, mit einem unnachahmlichen Takeshi Kitano in der Hauptrolle.


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Kikujiros Sommer - Takeshi KitanoKikujiros Sommer
Takeshi Kitano, Yusuke Sekiguchi, Kayoko Kishimoto

Videokassette, 2. Oktober 2000
     Verkaufsrang: 7573     

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Ein kleiner Junge sucht seine Mutter. Begleitet wird er von einem Bekannten seiner Oma, einem kauzigen Raubein, einem Großmaul, einem nicht sehr erfolgreichen Yakuza, dem der Knirps zunächst nur eine Last ist. Die Reise des ungleichen Paares durch das japanische Hinterland wird zu einem märchenhaften Roadmovie, das von Freundschaft, Schüchternheit und Außenseitertum erzählt. Natürlich wächst das Kind dem Tunichtgut ans Herz, doch bevor die Handlung sentimental werden kann, ist die Reise zu Ende.
Ein Film, der nicht den Erwartungen an Takeshi Kitano entspricht, der in Europa mit harten Filmen, in denen ultratrockene Darstellung von Brutalität die Action-Fans und stoischer Humor sowie existentialistische Züge die seriöse Kritik begeistert, bekannt wurde: Hana-bi gewann 1997 den Goldenen Löwen in Venedig. Als Schauspieler nennt sich das japanische Multitalent Beat Takeshi (Super-Bösewicht in Vernetzt - Johnny Mnemonic und initiiert als Komiker das Spektakel Takeshi's Castle, dessen Witz durch die deutsche Synchronisation leider völlig verloren geht.
Kikujiros Sommer ist die melancholisch-poetisch erzählte Geschichte einer Freundschaft zweier Außenseiter, von Slapstickszenen durchzogen, die von surreal-absurdem Humor getragen sind. Die Sehgewohnheiten der meisten Kinder werden bei diesem Film auf die Probe gestellt: der Witz kommt leise daher, die Langsamkeit des Films und die Absurdität einzelner Szenen verlangen einige Aufmerksamkeit. Doch es lohnt sich! Kinder ab 10 werden sich mit Massao auf der Suche nach Geborgenheit identifizieren können und haben bereits Sinn für die Ironie vieler Szenen.
Die hinreißende Filmmusik trägt über schwierige Passagen, da sie die Sehnsucht der Hauptfiguren immer wieder in Erinnerung zu rufen vermag. Eine gute Gelegenheit zu zeigen, dass auch Filme ohne Brachial-Action und überdeutliche Gags Spaß machen können. Nebenbei lernt man viel über das ferne Land Japan abseits von Karaoke, Sushi und Pokémon. Freilich sieht man durch Kitanos eigenwillig geformte Brille - ein Gestell, das sowohl Kindern als auch Erwachsenen wunderbar passt. -Christina Kalkuhl


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Anspruchsvoll und schonungslos offen      5 von 5 Punkten
Der japanische Regisseur Takeshi Kitano (auch "Beat Takeshi") ist in jedem Fall ein Garant für anspruchsvolle Filme - sowohl als Regisseur als auch nicht zuletzt als Schauspieler (siehe z.B. "Merry Christmas, Mr. Lawrence" an der Seite von David Bowie)
Filme von Takeshi Kitano zeichnen sich immer durch schonungslose Offenheit und unverblümte Bildsprache aus.
So offen (und fast schon selbstverständlich), wie er Gewalt in vielen seiner Filme darstellt, so ungeschminkt und glaubhaft zeigt er hier die Freundschaft und Sympathie zwischen den Hauptfiguren.
Kitano zeigt in diesem Film, wie auch wildfremde Menschen, denen man es auf den ersten Blick vielleicht nicht zutraut (siehe die beiden Motorradfahrer), warmherzig Interesse an einem kleinen Jungen zeigen und nicht wie erwartet Desinteresse oder Schroffheit.
Der Film gibt einem auf liebevolle Weise Glauben an die Menschheit. Die eine oder andere Träne wird man sich bei diesem Film nicht verkneifen können!
Der Film an sich ist nicht gewalttätig und bedient sich keiner ordinären Sprache, daher ist er auch für Kinder freigegeben.
Die emotionale Tiefe, die sich hinter der an sich knappen Storry und den manchmal endlosen szenen verbirgt, macht den Film aber zu anspruchsvoll, als dass ein Kind ihn vollkommen erfassen könnte.
Alles in allem ein Film, den man gesehen haben muss!
Die erfrischend ungeschminkten Bilder und nicht bis zur Perfektion inszenierten Einstellungen heben auch diesen Kitano-Film von jeglichen "Hollywoodproduktionen" ab.
Bedauerlich nur, dass es diesen Meilenstein nicht auch auf DVD gibt...


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Kikujiros [UK IMPORT] - Beat TakeshiKikujiros [UK IMPORT]
Beat Takeshi, Kayoko Kishimoto, Yusuke Sekiguchi

DVD, 26. September 2005

Verkaufsrang: 58160
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