DVDs: Eijiro Tono

Kundenmeinungen
Kurzbeschreibungen
Inhaltsangaben

Akira Kurosawa: Yojimbo - Der Leibwächter (DigiPack) - Toshirô MifuneAkira Kurosawa: Yojimbo - Der Leibwächter (DigiPack)
Toshirô Mifune, Eijiro Tono, Kamatari Fujiwara

DVD, 8. Mai 2008
     Verkaufsrang: 4380      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen


Einer der großen Klassiker von Akira Kurosawa im schönen Digipack in verbesserter Bildqualität.
Akira Kurosawa - dieser Name bürgt in der internationalen Filmwelt für absolute Qualität. Der 1910 in Tokio geborene japanische Meisterregisseur schuf zwischen 1943 und 1993 unzählige Filme, ein wahrlich großes und vielseitiges Oeuvre: Die berühmtesten unter ihnen, wie "Die sieben Samurai", "Rashomon" oder "Ran" sind heutzutage Meilensteine der Kinogeschichte. In den 1950er und 60er Jahren gehörte Kurosawa neben Regisseuren wie Federico Fellini, Ingmar Bergman, Luchino Visconti oder Luis Buñuel zu den prägendsten Figuren der Filmkunst. Diverse Filmpreise und Oscar-Nominierungen waren der Lohn für den 1998 verstorbenen Ausnahme-Regisseur. Doch die höchste Auszeichnung, den Oscar, durfte Akira Kurosawa nie entgegennehmen. Warum, wissen wohl nur die Jury-Mitglieder, denn auf dem Höhepunkt seines Schaffens legte Kurosawa eine ungewöhnliche visuelle und intellektuelle Lebendigkeit an den Tag, die völlig konkurrenzlos war. Getreu seinem Lebensmotto "Wenn man allem mit offenen Blick begegnet, gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste" ging der Filmemacher keinem Problem oder Widerspruch aus dem Weg. Ob seine Filme in mittelalterlichen Wäldern oder in modernen Großstadtschluchten spielen, immer zeigen sie gewaltige, fast übermenschliche Konflikte. Dazu seine legendäre Bildsprache: Mittels seiner dynamischen Schnittechnik oder seinem Faible für die Schaffung düsterer und bedrohlicher Stimmungen durch bestimmte Wetterphänomene wie Regen oder Sturm, unterstrich "Nippons Regiestolz" eindrucksvoll seine Szenerien. Gerade auch im Bereich des Schwertkampf - oder Samurai-Films setzte Kurosawa neue Maßstäbe: Seine Kampfszenen bestechen durch ihren Realismus. So reicht einem erfahrenen Kämpfer oft schon ein einziger, guter Hieb, um seinen Gegner zu töten, während ungeübte Bauern mit dem Schwert eher orientierungslos herumfuchteln. Auf die bis dato üblichen, ballettähnlichen Choreografien verzichtet der Regisseur gänzlich.
"Yojimbo - Der Leibwächter" aus dem Jahre 1961 zählt unbestritten zu Akira Kurosawas wichtigsten und einflussreichsten Filmen. Einerseits wegen seiner Bedeutung für das Genre des Schwertkampf - und Samuraifilms: Erstmals gab es die für spätere Martial-Arts-Filme typischen Gemetzel zu sehen. Andererseits war "Yojimbo" der Wegbereiter für die Entstehung des so genannten Italo-Westerns: So ist der legendäre Streifen "Für eine Handvoll Dollar" von Sergio Leone ein Remake von Kurosawas Klassiker. Die Hauptrolle des umherziehenden Samurai Sanjuro bekleidet wie so häufig in den Filmen des japanischen Meisterregisseurs der japanische Superstar Toshiro Mifune, der es auch außerhalb Japans zu beträchtlichem Ruhm gebracht hat. Sanjuro kommt bei seiner Wanderschaft also in ein Dorf, in dem sich zwei rivalisierende Banden bekämpfen. Nachdem er die Situation beobachtet und analysiert hat, entwickelt er einen Plan, um das Dorf von den Gangstern zu befreien. So beginnt er die beiden Bosse, den Bordellbesitzer Seibei (Seizaburo Kawazu) und den Gastwirt Ushitora (Kyu Sazanka) gegeneinander auszuspielen. Abwechselnd dient er sich daher beiden als Leibwächter an. Nur der böse Unosuke (Tatsuya Nakadai), der Bruder Ushitoras durchschaut den ehrbaren Samurai und durchkreuzt dessen Pläne: Als einziger im Besitz eines Revolvers gelingt es ihm zunächst, Sanjuro zu überwältigen und die Sippe von Seibei zu bezwingen. Doch der Samurai ist so einfach nicht auszuschalten. Er kann sich befreien und greift nun erst richtig in das Geschehen ein. Der klassische Konflikt Gut gegen Böse läuft auf seinen unvermeidlichen Höhepunkt zu: Am Ende stehen sich der Samurai und der Ganovenboss in einem Schwertduell epischen Ausmaßes gegenüber. Kann der tapfere und ehrbare Held auch jetzt die Oberhand behalten?
Unglaubliche Kampfszenen gepaart mit bahnbrechendem Stil. Mit der Figur des Samurai Sanjuro schafft der einzigartige Regie-Könner Akira Kurosawa eine neue Art von Helden: Nicht nur die guten, auch die dunklen Seiten des Charakters gibt es hier ungeschönt zu sehen. Ein Vorbild für viele Star-Regisseure wie Sergio Leone oder Walter Hill. Ein echter Klassiker des Kinos !
Die DVD von NewKSM präsentiert den Film in Deutsch sowie in der japanischen Originalversion mit deutschen Untertiteln.


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Tolle Qualität      5 von 5 Punkten
Der Kauf hat sich für mich echt gelohnt. Hier bekommt man was fürs Geld. Ich habe mir das DigiPack zusammen mit Snjuro-Pack geholt und bin sehr zufrieden. Akira Kurosawa steht für beste Unterhaltung in diesem Genre. Viele seiner Filme wurden mehrfach ausgezeichnet.
Diese Veröffentlichung kommt in schicker Verpackung daher. Auch der Inhalt zeugt von Qualität: Die Bildqualität ist super und die Untertitel sind um einiges besser als bei älteren Versionen.


Akira Kurosawa- Yojimbo - Der Leibwächter - Toshirô MifuneAkira Kurosawa- Yojimbo - Der Leibwächter
Toshirô Mifune, Eijiro Tono, Kamatari Fujiwara

DVD, 17. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 25457     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Zeitlos      5 von 5 Punkten
Kaum ein Regisseur außer Akira Kurosawa beeindruckt mich mehr, denn jeder seiner Filme steht dem Meisterwerk nahe oder ist definitiv eines.
"Yojimbo" gehört zweifelsohne in die Kategorie Meisterwerk. Denn hiermit hat Kurosawa (wieder mal) einen zeitlosen Film geschaffen der noch Generationen beeindrucken wird.
Kurosawas Stammschauspieler Toshiro Mifune überzeugt auch in "Yojimbo" in der Rolle des Sanjuro und beweist das er jede Rolle einfach wunderbar spielt.

Die DVD von Pegasus Entertainment / KSM überzeugt ebenfalls. Das Bild ist für das Alter des Filmes sehr gut und im Original Format. Der Ton, welcher ebenfalls gute Qualität hat, liegt in Deutsch und Japanisch vor. Bei letzterer Tonspur lassen sich optional deutsche Untertitel einblenden, welche auf der dt. Synchronisation beruhen.
Extras befinden sich leider keine auf der DVD. Doch wer darauf kein Wert legt kann bedenkenlos zugreifen.

Eine Parabel auf Gewalt und Gegengewalt      5 von 5 Punkten
Ein Mann kommt in ein Dorf. Die Hauptstraße ist leer. Die Dorfbewohner blicken angstvoll aus ihren Häusern. Und die Hauptstraße läuft ein Hund entlang, der eine abgetrennte menschliche Hand in der Schnauze hat...
Yojimbo ist ein weiteres Meisterwerk des einzigartigen japanischen Regisseurs Akira Kurosawa. Entstanden nach Motiven des Buchs "Red Harvest" des amerikanischen "hard-boiled" Schriftstellers Dashiell Hammet (bekannt für die Vorlage zu "The Maltese Falcon") drehte Kurosawa den Samurai-Film schlechthin. Die Geschichte ist einfach: der Ronin "Sanjuro" (Sanjuro bedeutet einfach "zirka Dreißig Jahre alt". Es handelt sich also um das -in späteren Western benutzte Motiv des "Manns ohne Namen") kommt in ein Dorf, in dem sich zwei Händlerfamilien bekriegen. Um selbst davon zu profitieren, spielt er die Familien gegeneinander aus. Der Film ist dabei kein reiner Aktionfilm. Dialog dominiert, nicht die Kampfszenen. Die Kampfszenen sind in japanischer Schlichtheit choreographiert: Schwertziehen-ein Schnitt- Tod. Die Gewaltdarstellung ist nicht sehr detailiert: es fließt kein Blut, nur in einer Szene fällt ein abgetrennter Arm zu Boden. Nach "Herr der Ringe" Standards ist das gut zu ertragen. Sanjuro wird gespielt von Toshiro Mifune. Selten hat es ein Schauspieler zu so einer Leinwandpräsenz gebracht. Seine Darstellung ist schiere Energie. Westliches Publikum wird ihn am ehesten aus der Fernsehserie "Shogun" kennen. Übrigens, dies war der Film, der Western-Altmeister Sergio Leone zu "Für eine Handvoll Dollar" inspiriert hat. Defacto wurde der Film fast eins zu eins abgekupfert, nur halt vor einer anderen Kulisse. Auch sonst hat dieser Film großen Einfluss auf die Italo-Western gehabt. Seine Tiefe konnte jedoch selten erreicht werden. Fazit: wer den Film kennt, wird ihn auf DVD haben wollen. Wer ihn nicht kennt, sich aber für die Dollar-Trilogie begeistert, sollte ihn gesehen haben.
PS:Ein ähnlicher Film ist Kurosawas "Sanjuro". Ob er ein direktes Sequel ist, wird heiß diskutiert. Auf jeden Fall spielt Toshiro Mifune einen sehr ähnlichen Charakter, der eben auch als Alias den Namen "Sanjuro" verwendet.

Absolut stark      5 von 5 Punkten
Ich weiss nicht, wer wem abgeschaut hat, die grossen Western Regisseure oder Kurosaw?
Wie dem auch sei, der Film ist athmosphärisch überzeugend. Auch die Schwert Führung des Hauptdarstellers stimmt und ist in der Japanischen Tradition. Ich habe mir die Kampfszenen mehrere male genau angesehen - keine Schnörkel - direkte Schnitte durch den Gegner, so wie es in Wirklichkeit war.
Das Einzige was mir nicht ganz klar war, ist der Hintergrund der entführten Frau, möglicherweise ist dies auch eine gekürzte Fassung?


Yojimbo - Der Leibwächter - Toshirô MifuneYojimbo - Der Leibwächter
Toshirô Mifune, Eijiro Tono, Kamatari Fujiwara

DVD, 17. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 31447     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Akira Kurosawa - dieser Name bürgt in der internationalen Filmwelt für absolute Qualität. Der 1910 in Tokio geborene japanische Meisterregisseur schuf zwischen 1943 und 1993 unzählige Filme, ein wahrlich großes und vielseitiges Oeuvre: Die berühmtesten unter ihnen, wie Die sieben Samurai, Rashomon oder Ran sind heutzutage Meilensteine der Kinogeschichte. In den 1950er und 60er Jahren gehörte Kurosawa neben Regisseuren wie Federico Fellini, Ingmar Bergman, Luchino Visconti oder Luis Buñuel zu den prägendsten Figuren der Filmkunst. Diverse Filmpreise und Oscar-Nominierungen waren der Lohn für den 1998 verstorbenen Ausnahme-Regisseur.
Doch die höchste Auszeichnung, den Oscar, durfte Akira Kurosawa nie entgegennehmen. Warum, wissen wohl nur die Jury-Mitglieder, denn auf dem Höhepunkt seines Schaffens legte Kurosawa eine ungewöhnliche visuelle und intellektuelle Lebendigkeit an den Tag, die völlig konkurrenzlos war. Getreu seinem Lebensmotto "Wenn man allem mit offenen Blick begegnet, gibt es nichts, wovor man Angst haben müsste" ging der Filmemacher keinem Problem oder Widerspruch aus dem Weg. Ob seine Filme in mittelalterlichen Wäldern oder in modernen Großstadtschluchten spielen, immer zeigen sie gewaltige, fast übermenschliche Konflikte. Dazu seine legendäre Bildsprache: Mittels seiner dynamischen Schnittechnik oder seinem Faible für die Schaffung düsterer und bedrohlicher Stimmungen durch bestimmte Wetterphänomene wie Regen oder Sturm, unterstrich "Nippons Regiestolz" eindrucksvoll seine Szenerien. Gerade auch im Bereich des Schwertkampf - oder Samurai-Films setzte Kurosawa neue Maßstäbe: Seine Kampfszenen bestechen durch ihren Realismus. So reicht einem erfahrenen Kämpfer oft schon ein einziger, guter Hieb, um seinen Gegner zu töten, während ungeübte Bauern mit dem Schwert eher orientierungslos herumfuchteln. Auf die bis dato üblichen, ballettähnlichen Choreografien verzichtet der Regisseur gänzlich.
Yojimbo - Der Leibwächter aus dem Jahre 1961 zählt unbestritten zu Akira Kurosawas wichtigsten und einflussreichsten Filmen. Einerseits wegen seiner Bedeutung für das Genre des Schwertkampf - und Samuraifilms: Erstmals gab es die für spätere Martial-Arts-Filme typischen Gemetzel zu sehen. Andererseits war Yojimbo der Wegbereiter für die Entstehung des so genannten Italo-Westerns: So ist der legendäre Streifen Für eine Handvoll Dollar von Sergio Leone ein Remake von Kurosawas Klassiker. Die Hauptrolle des umherziehenden Samurai Sanjuro bekleidet wie so häufig in den Filmen des japanischen Meisterregisseurs der japanische Superstar Toshiro Mifune, der es auch außerhalb Japans zu beträchtlichem Ruhm gebracht hat. Sanjuro kommt bei seiner Wanderschaft also in ein Dorf, in dem sich zwei rivalisierende Banden bekämpfen.
Nachdem er die Situation beobachtet und analysiert hat, entwickelt er einen Plan, um das Dorf von den Gangstern zu befreien. So beginnt er die beiden Bosse, den Bordellbesitzer Seibei (Seizaburo Kawazu) und den Gastwirt Ushitora (Kyu Sazanka) gegeneinander auszuspielen. Abwechselnd dient er sich daher beiden als Leibwächter an. Nur der böse Unosuke (Tatsuya Nakadai), der Bruder Ushitoras durchschaut den ehrbaren Samurai und durchkreuzt dessen Pläne: Als einziger im Besitz eines Revolvers gelingt es ihm zunächst, Sanjuro zu überwältigen und die Sippe von Seibei zu bezwingen. Doch der Samurai ist so einfach nicht auszuschalten. Er kann sich befreien und greift nun erst richtig in das Geschehen ein. Der klassische Konflikt Gut gegen Böse läuft auf seinen unvermeidlichen Höhepunkt zu: Am Ende stehen sich der Samurai und der Ganovenboss in einem Schwertduell epischen Ausmaßes gegenüber. Kann der tapfere und ehrbare Held auch jetzt die Oberhand behalten?
Unglaubliche Kampfszenen gepaart mit bahnbrechendem Stil. Mit der Figur des Samurai Sanjuro schafft der einzigartige Regie-Könner Akira Kurosawa eine neue Art von Helden: Nicht nur die guten, auch die dunklen Seiten des Charakters gibt es hier ungeschönt zu sehen. Ein Vorbild für viele Star-Regisseure wie Sergio Leone oder Walter Hill. Ein echter Klassiker des Kinos!


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

MEHR ALS EIN SAMURAIFILM      5 von 5 Punkten
Ein Ronin ist ein Samurai, der keinen Herrn hat. Ein Ronin ist somit in aller Regel in finanzieller Not und nimmt jeden Job, der natürlich im Rahmen seiner Befähigung als Meister des Schwerts liegt. Je größer die Not, umso niedriger liegt die Messlatte des Annehmbaren ohne Gesichtsverlust.
Der Level dieses herrenlosen Kriegers liegt tief, weil ohne jede finanzielle Mittel, und es ist ihm gleichgültig wohin er geht. Auf seiner Wanderung an einer Weggabelung angekommen wirft er einen Stock in die Luft, um es dem Zufall zu überlassen, welche Wegrichtung er nimmt. Dieses einfache Orakel, das einem Münzwurf gleichkommt, führt ihn in einen kleinen unbedeutenden Ort, der sich von anderen beliebigen Gemeinden auf seiner Wanderung nur dadurch unterscheidet, dass ihm ein Hund entgegen kommt, der eine abgeschlagene menschliche Hand zwischen den Zähnen trägt. Und das ist zunächst der einzige Hinweis, dass dieses Dorf überhaupt Leben enthält.
Das ist Kuwabatake Sanjuro gleich; so nennt er sich, und es ist nicht sein richtiger Name, den er vermutlich aus Scham hinsichtlich seiner Situation verschweigt. Er ist von Neugierde gepackt, und kaum im Ort wird er von einem wieselflinken Einheimischen angesprochen, der ihn darauf hinweist, dass es zwei rivalisierende Banden im Dorf gibt, die sicherlich die Dienste eines Ronin benötigen.
Nun zählt unser Held nicht zu der Sorte der umherstreifenden Samurais, die sich zu Räuberbanden zusammenschließen und plündernd durch die Lande ziehen. Er ist von der Art jener bereits dem Untergang geweihten Sorte, die sich der Gerechtigkeit verschrieben haben; einem Wert, der als letzter aus der vergangenen feudalen und streng hierarchischen Lebenswelt übrig geblieben ist (ähnlich wie in Kurosawas DIE SIEBEN SAMURAI, in denen Ronins Bauern zu Hilfe eilen).
Ein Kneipier, desillusioniert von den Zuständen am Ort, der den Helden noch an Schweigsamkeit übertrifft, gibt ihm Lager und Verpflegung auf Kredit, in der Hoffnung, dass dieser Kämpfer sich einer der Parteien anschließt, um den ständig währenden Kampf um die Macht im Dorf so oder so zu entscheiden, sodass er ihn dann bezahlen kann.
Toshiro Mifune lebt diesen Ronin - er muss ihn nicht spielen. Der Zuschauer versteht schnell, was der Ronin beabsichtigt, nämlich von beiden zu kassieren und die Bösewichter, vertreten durch die Oberhäupter der beiden Familien Ushitora und Seibei, gegeneinander auszuspielen, die meinen, alleine obsiegen zu können mit Hilfe von angeheuerten Gaunern und Mördern.
Wie der gewitzte Samurai dabei vorgeht ist unterhaltend und spannend gezeigt am Beispiel dieser Menschen zum Zeitpunkt des Übergangs vom Feudalismus zur Neuzeit. Der Verfall der Werte der japanischen Gesellschaft wird schonungslos angeprangert. Korruption, Intrigen und Verrat (beispielhaft der angeheuerte Samurai unterster Qualität Homma, der flüchtet, als es ernst wird) beherrschen die Szene. Der ehrenhafte Ronin hingegen, verhaftet in althergebrachten Ehrbegriffen, sieht bald nur noch eine Möglichkeit den Krieg zu beenden, nämlich durch den Tod all dieser Machtbesessenen, die sich in ihrer kriminellen Energie wechselseitig in nichts nachstehen.

Ein grandioser Film trotz der einfachen Struktur der Handlung, die vielleicht zusammengefasst werden kann in den Worten des zenbuddhistischen Meisters Yasutani: WER EIN MENSCH VON WAHREM WERT UND NICHT NUR EIN PHANTOM SEIN WILL, MUSS AUFRECHT DAHINSCHREITEN, ALLEINE UND VON ALLEM UNABHÄNGIG.
Genau so ist dieser erstklassige Streifen angelegt und so handelt dieser Ronin, egal was ihm auf diesem Weg widerfährt.

Ich vermute, dass dieser Film mit seiner Härte und den moralisch sicherlich zwiespältigen Gestalten, zur Vorlage für die späteren Italo-Western wurde und mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit auch für den Plot zu LAST MAN STANDING als Grundlage diente.
Ein hervorragender Samurai-Film, der hart, ehrlich, faszinierend bis zur letzten Sekunde überzeugt. Eine Empfehlung selbst für diejenigen, die nichts mit Schwertergefuchtel am Hut haben. HMcM


Musashi Miyamoto [UK IMPORT] - Toshiro MifuneMusashi Miyamoto [UK IMPORT]
Toshiro Mifune, Eijiro Tono

DVD, 21. Mai 2001
     Verkaufsrang: 55676     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein episches Samurai-Leben      4 von 5 Punkten
Musashi Miyamoto (1584-1645, gespielt von Toshirô Mifune) ist einer der Nationalhelden Japans. Er wanderte als ungehobelter Bauerssohn von einem kleinen Dorf aus los und machte mit viel Mut und Wildheit, vielen gefährlichen Kämpfen und mehreren gebrochenen Frauenherzen eine Karriere zum Samurai. Doch neben der Perfektionierung seiner Kampftechnik macht er auch eine starke mentale Entwicklung durch und wird zum Ende hin ruhiger und weiser.

Wer sich für Samurai-Filme interessiert, kommt an diesem weltberühmten Epos in drei Teilen von Hiroshi Inagaki kaum vorbei. Der Film hält sich nah an den Roman "Musashi" von Eiji Yoshikawa, der sich wiederum nur entfernt an dem Leben des tatsächlichen Helden orientiert.

Samurai-Trilogie:
I - "Musashi Miyamoto": Als Bauerssohn zieht er los, wird geächtet und als Vogelfreier gejagt. (Dieser erste Teil kann ggf. auch für sich allein gesehen werden)
II - "Duel at Ichijoji Temple": Musashi perfektioniert seine Schwerttechnik, bildet sich zum Samurai heran
III - "Duel at Ganryu Island": Der finale Kampf zwischen den beiden besten Kämpfern Japans

Der Zuschauer erhält faszinierende Einblicke sowohl in die japanische Ständegesellschaft also auch das Denken der Samurai. Hintergrund der Handlungen bilden stets beeindruckende Naturschauplätze, die etwa durch einen imposanten, tausendjährigen Baum oder dem ewig fließenden Wasser eines Flusses über allem steht. Der Film besticht durch seine Harmonie mit der Natur (was mich auch bei "Die sieben Samurai" beeindruckt hat, aber vielleicht ist das auch nur ein besonderes Faible von mir). Allerdings sollte man sich auch Zeit für diese Geschichte nehmen, denn die Spielzeit aller drei Teile beträgt insgesamt über 5 Stunden. In diesem Epos entwickeln sich die Dinge - so wie im richtigen Leben - natürlicher und mit sehr viel Ruhe. Zwischen dramatischen Höhepunkten erlebt man lange Sequenzen des japanischen Alltags.

DVD: Film und Filmqualität sind aus dem Jahr 1954-1956, eine digitale Aufarbeitung hat nicht stattgefunden. Die Qualität ist sicherlich zu bemängeln, aber ich fand sie erträglich. Es ist einfach ein schöner Film. Der Ton ist Japanisch mit englischen Untertiteln.

Es fällt nicht leicht...      3 von 5 Punkten
Es fällt wirklich nicht leicht diesen Film zu bewerten,
zum einen ist der Film selber wirklich gut.
Er hält sich von den Filmen der Trillogie als einziger genau an die Buchvorlage und Kostüme sowie Schauspieler sind perfekt.
Das große ABER folgt aber auf dem Fuße.
Das Mastertape des Films war wohl nicht das beste, und von digitaler Nachbearbeitung ist nicht das geringste zu sehen.
Die Bildqualität wirkt wie ein vom TV aufgenommener Film nach 4 Jahren.
Wäre die Bildqualität auch nur Durchschnitt hätte ich 5 Punkte vergeben.
Trotzdem für Musashi - Fans ein muss.


Yojimbo - Bodyguard [UK IMPORT] - Toshiro MifuneYojimbo - Bodyguard [UK IMPORT]
Toshiro Mifune, Eijiro Tono, Seizaburo Kawazu

Videokassette, 9. November 1998
     Verkaufsrang: 13355     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Lang lebe das Original      5 von 5 Punkten
Vorweg;ich bin ein großer Clint Eastwood Fan.Als ich hört, das Fistfull of Dollars und dessen Remake Last Man Standing Remakes von Yojimbo sind, kam ich nicht drum herum , mir diesen Film zu kaufen und wurde auf keinen Fall entäuscht.
Tatsäüchlich haben die Remakes sehr viel vom Original übenommen und das diese in verschiedenen Genere spielen macht sie wiederum interessant.
Allerdings bin ich vom Original hellauf begeistert.
Ich bin durch die Okami Filme etwas vorbelastet und finde es gut das dieser Film Dialog lastiger ist und der Held auch mal lächelt ( wenn auch dreckig lol).
Für mich ein Meilenstein des Chambara Genre.

zu Lang amtig aber immer sehenswert      4 von 5 Punkten
Kurosawa hat mit diesem Film ein weiter es Werk zu Japanischen Mittelalter abgeliefert.
Ein Ronin (samurai ohne Herrn) zieht durchs Land ohne Ziel oder Plan wo er heute abend schlafen wird oder was er essen wird.
Der Film beginnt mit einer Schlüsselszene als eine Junger Mann sein Zuhause gegen den Willen seiner Eltern verläßt, dass ein kurzes abenteurliches Leben besser sein als ein Leben lang MAtsch zu essen. Man kann diesen Satz als Aussage sehen, welche des weiterem im Film zu diskutiern ist (by t'he director).
Unser Samurai kommt in ein Dorf, welches welches von 2 rivalisierenden Banden beherrscht wird.
hier beginnt die Langatmigkeit des Films. Unser Freund wechselt mehr mals die Seiten, es wird viel gemordet er bleibt übrig und wie in jedem Kurosawa Film regnet es auch in diesem. Wie die Diskusion beantwortet wird will ich hier nicht beantworten.
Auf jeden fall ein guter Samuraifilm trotz Pistole.
Muß man in seiner Sam'mlung haben.

Ein MUß für Kurosawa und Mifune Fans      5 von 5 Punkten
Ein großes Lob an die Leute vom British Film Institute für diese DVD! Nachdem ich "Seven Samurai" gesehen hatte, konnte bei "Yojimbo" qualitätsmäßig nicht mehr viel passieren. Die DVD ist ein Genuß für jeden Fan.Falls man dann auch noch den Kommentar einschaltet erfährt man so manches Detail, z.B. das Clint Eastwoods "Kotzbalken" aus den Westen seinen Ursprung in lässig im Mundwinkel hängenden Zahnstocher von Toshiro Mifune hat.Was mich sehr beeindruckt hat sind die vielen Anspielungen auf das Japan der Entstehungszeit des Filmes, die sich mit Hilfe des Kommentars von Philip Kemp wunderbar aus den Szenen und Personen decodieren lassen.Für jeden Kurosawa Anhänger und Mifune Fan ein MUß - und für den Rest: Ein Meisterwerk.


Yojimbo - Bodyguard DVD [UK-Import] - Toshiro MifuneYojimbo - Bodyguard DVD [UK-Import]
Toshiro Mifune, Eijiro Tono, Seizaburo Kawazu

DVD, 6. November 2000
     Verkaufsrang: 48142      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Lang lebe das Original      5 von 5 Punkten
Vorweg;ich bin ein großer Clint Eastwood Fan.Als ich hört, das Fistfull of Dollars und dessen Remake Last Man Standing Remakes von Yojimbo sind, kam ich nicht drum herum , mir diesen Film zu kaufen und wurde auf keinen Fall entäuscht.
Tatsäüchlich haben die Remakes sehr viel vom Original übenommen und das diese in verschiedenen Genere spielen macht sie wiederum interessant.
Allerdings bin ich vom Original hellauf begeistert.
Ich bin durch die Okami Filme etwas vorbelastet und finde es gut das dieser Film Dialog lastiger ist und der Held auch mal lächelt ( wenn auch dreckig lol).
Für mich ein Meilenstein des Chambara Genre.

zu Lang amtig aber immer sehenswert      4 von 5 Punkten
Kurosawa hat mit diesem Film ein weiter es Werk zu Japanischen Mittelalter abgeliefert.
Ein Ronin (samurai ohne Herrn) zieht durchs Land ohne Ziel oder Plan wo er heute abend schlafen wird oder was er essen wird.
Der Film beginnt mit einer Schlüsselszene als eine Junger Mann sein Zuhause gegen den Willen seiner Eltern verläßt, dass ein kurzes abenteurliches Leben besser sein als ein Leben lang MAtsch zu essen. Man kann diesen Satz als Aussage sehen, welche des weiterem im Film zu diskutiern ist (by t'he director).
Unser Samurai kommt in ein Dorf, welches welches von 2 rivalisierenden Banden beherrscht wird.
hier beginnt die Langatmigkeit des Films. Unser Freund wechselt mehr mals die Seiten, es wird viel gemordet er bleibt übrig und wie in jedem Kurosawa Film regnet es auch in diesem. Wie die Diskusion beantwortet wird will ich hier nicht beantworten.
Auf jeden fall ein guter Samuraifilm trotz Pistole.
Muß man in seiner Sam'mlung haben.

Ein MUß für Kurosawa und Mifune Fans      5 von 5 Punkten
Ein großes Lob an die Leute vom British Film Institute für diese DVD! Nachdem ich "Seven Samurai" gesehen hatte, konnte bei "Yojimbo" qualitätsmäßig nicht mehr viel passieren. Die DVD ist ein Genuß für jeden Fan.Falls man dann auch noch den Kommentar einschaltet erfährt man so manches Detail, z.B. das Clint Eastwoods "Kotzbalken" aus den Westen seinen Ursprung in lässig im Mundwinkel hängenden Zahnstocher von Toshiro Mifune hat.Was mich sehr beeindruckt hat sind die vielen Anspielungen auf das Japan der Entstehungszeit des Filmes, die sich mit Hilfe des Kommentars von Philip Kemp wunderbar aus den Szenen und Personen decodieren lassen.Für jeden Kurosawa Anhänger und Mifune Fan ein MUß - und für den Rest: Ein Meisterwerk.


Musashi Miyamoto [UK IMPORT] - Toshiro MifuneMusashi Miyamoto [UK IMPORT]
Toshiro Mifune, Eijiro Tono

Videokassette, 23. Oktober 2000
     Verkaufsrang: 735     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Ein episches Samurai-Leben      4 von 5 Punkten
Musashi Miyamoto (1584-1645, gespielt von Toshirô Mifune) ist einer der Nationalhelden Japans. Er wanderte als ungehobelter Bauerssohn von einem kleinen Dorf aus los und machte mit viel Mut und Wildheit, vielen gefährlichen Kämpfen und mehreren gebrochenen Frauenherzen eine Karriere zum Samurai. Doch neben der Perfektionierung seiner Kampftechnik macht er auch eine starke mentale Entwicklung durch und wird zum Ende hin ruhiger und weiser.

Wer sich für Samurai-Filme interessiert, kommt an diesem weltberühmten Epos in drei Teilen von Hiroshi Inagaki kaum vorbei. Der Film hält sich nah an den Roman "Musashi" von Eiji Yoshikawa, der sich wiederum nur entfernt an dem Leben des tatsächlichen Helden orientiert.

Samurai-Trilogie:
I - "Musashi Miyamoto": Als Bauerssohn zieht er los, wird geächtet und als Vogelfreier gejagt. (Dieser erste Teil kann ggf. auch für sich allein gesehen werden)
II - "Duel at Ichijoji Temple": Musashi perfektioniert seine Schwerttechnik, bildet sich zum Samurai heran
III - "Duel at Ganryu Island": Der finale Kampf zwischen den beiden besten Kämpfern Japans

Der Zuschauer erhält faszinierende Einblicke sowohl in die japanische Ständegesellschaft also auch das Denken der Samurai. Hintergrund der Handlungen bilden stets beeindruckende Naturschauplätze, die etwa durch einen imposanten, tausendjährigen Baum oder dem ewig fließenden Wasser eines Flusses über allem steht. Der Film besticht durch seine Harmonie mit der Natur (was mich auch bei "Die sieben Samurai" beeindruckt hat, aber vielleicht ist das auch nur ein besonderes Faible von mir). Allerdings sollte man sich auch Zeit für diese Geschichte nehmen, denn die Spielzeit aller drei Teile beträgt insgesamt über 5 Stunden. In diesem Epos entwickeln sich die Dinge - so wie im richtigen Leben - natürlicher und mit sehr viel Ruhe. Zwischen dramatischen Höhepunkten erlebt man lange Sequenzen des japanischen Alltags.

DVD: Film und Filmqualität sind aus dem Jahr 1954-1956, eine digitale Aufarbeitung hat nicht stattgefunden. Die Qualität ist sicherlich zu bemängeln, aber ich fand sie erträglich. Es ist einfach ein schöner Film. Der Ton ist Japanisch mit englischen Untertiteln.

Es fällt nicht leicht...      3 von 5 Punkten
Es fällt wirklich nicht leicht diesen Film zu bewerten,
zum einen ist der Film selber wirklich gut.
Er hält sich von den Filmen der Trillogie als einziger genau an die Buchvorlage und Kostüme sowie Schauspieler sind perfekt.
Das große ABER folgt aber auf dem Fuße.
Das Mastertape des Films war wohl nicht das beste, und von digitaler Nachbearbeitung ist nicht das geringste zu sehen.
Die Bildqualität wirkt wie ein vom TV aufgenommener Film nach 4 Jahren.
Wäre die Bildqualität auch nur Durchschnitt hätte ich 5 Punkte vergeben.
Trotzdem für Musashi - Fans ein muss.


Ozu Collection Vol. 3 [UK IMPORT] - Setsuko HaraOzu Collection Vol. 3 [UK IMPORT]
Setsuko Hara, Chishu Ryu, Shin Saburi, Yoshiko Kuga, Eijiro Tono

DVD, 24. April 2006

Verkaufsrang: 16576

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,
  Bei anderem Anbieter bestellen



 


Seiten:
  1  
Nächste