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| DVDs: Franchot Tone | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Fünf Gräber bis Kairo Franchot Tone, Anne Baxter, Akim Tamiroff DVD, 3. November 2008 Verkaufsrang: 2241 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wilders Kriegsdrama in seltsamer Edition 4 von 5 Punkten 1943 inszenierte Billy Wilder seinen zweiten Spielfilm in den USA. Für das Drehbuch adaptierten Wilder und Brackett Lajos Biros Theaterstück "Hotel Imperial", verlegten aber die Handlung vom Ersten in den Zweiten Weltkrieg:
Nordafrika im Sommer 1942. Der britische Offizier John Bramble (Franchote Tone) flüchtet sich als einziger Überlebender seiner Einheit in ein in der Wüste gelegenes Hotel. Der ägyptische Besitzer (Akim Tamiroff) und sein französisches Hausmädchen "Mouche" (Anne Baxter in einer ihrer frühen Rollen) versuchen ihn loszuwerden, da sie jeden Moment die siegreichen Deutschen erwarten. Als schließlich der deutsche Leutnant Schwegler (Peter van Eyck) und sogar Feldmarschall Rommel selbst (eindrucksvoll mit Erich von Stroheim besetzt!) auftauchen, gibt sich Bramble als der verstorbene Hausdiener aus, ohne zu wissen, dass dieser für die Deutschen spioniert hat. Während Bramble versucht, Informationen über den deutschen Vormarsch zu erhalten, hat Mouche sehr private Gründe, auf Rommels Hilfe zu hoffen.
Das beste, was Wilder passieren konnte, war die Besetzung Rommels mit seinem Idol von Stroheim. Da die Person des "Wüstenfuchses" für die Amerikaner mehr Mythos als Information enthielt, gibt sich der Film auch gar nicht den Anschein von Authentizität. Wilder drehte einen engagierten Kriegsfilm, der eindrücklich die Notwendigkeit eines Engagements gegen die Deutschen betont. Allerdings werden die Deutschen niemals lächerlich oder karikierend brutal dargestellt. Erich von Stroheim, "the man you love to hate", hatte sich, nachdem er aufgrund seiner verschwenderischen Inszenierungen nicht mehr als Regisseur arbeiten konnte, auf die Schauspielerei beschränkt. In vielen Filmen spielte er den Prototyp des hässlichen Deutschen. Hier allerdings gestattet er dem deutschen General auch eine unendliche Traurigkeit. Er spielt nicht ganz so eindringlich wie in "Die große Illusion", aber weitaus differenzierter als die meisten seiner Offiziersrollen jener Zeit. Statt richtiger Bösewichter gibt es im Film fast nur Opfer. Manche mögen den Plot um die "fünf Gräber" für hanebüchen halten, ich finde ihn erstaunlich originell und frisch. Schließlich geht es nicht um den historischen, sondern um einen imaginierten Rommel. Erträglich wird die latente Traurigkeit durch Wilder-typischen Sarkasmus, etwas wenn Mouche eine Bombardierung damit kommentiert, doch nun endlich mal die Küche zu zerstören, damit sie sich den Abwasch ersparen könne.
Äußerst merkwürdig ist die Tatsache, dass die Filmmusik der deutschen Synchronfassung nicht mit der Originalfassung identisch ist. Statt Rózsas melodramatischer Geigenklänge, ist an den meisten mit Musik unterlegten Stellen eine eher martialische Komposition mit Trommeln und Blechbläsern zu hören, die ohrenscheinlich nicht vom Meister stammt. Ich halte sie zwar nicht für besser, aber an manchen Stellen für überzeugender als das Original. Rózsa und Wilder arbeiteten öfters miteinander. Für "Das Privatleben des Sherlock Holmes" musste Rózsa mehrmals umdisponieren, ob es bei diesem Film ähnlich war, entzieht sich meiner Kenntnis.
Der Film erhielt drei Oscarnominierungen, für die beste Ausstattung (für die gefegte Wüste?), die beste Kamera und den besten Schnitt.
ABER: "Hollywood Highlights" ediert hier erneut einen Film ohne Untertitel. Das ist ärgerlich, da es einerseits genügend schwerhörige und taube Menschen gibt und andererseits der Film im Original noch besser ist (an Stroheims Stimme kommt eben auch kein noch so guter Synchronsprecher heran) und somit alle, die des Englischen nicht ganz so mächtig sind, von diesem Vernügen ausgeschlossen sind. Es gibt auch nirgends einen Hinweis, warum der Film in der deutschen Synchronisation größtenteils eine andere Filmmusik hat, geschweige denn, wer der Komponist ist. Dafür muss ich einen fetten Punkt abziehen. Schade um die vertane Chance, einen wirklich tollen Film ansprechend herauszubringen, selbst das DVD-Cover schreckt ja eher ab (im Film sind die Darsteller schöner!).
Fazit: Ein frühes Meisterwerk Wilders, das man anders veröffentlichen sollte.
Warnung! 3 von 5 Punkten Der Film von Billy Wilder ist ein Klassiker wie seine meisten anderen Werke. Spannend und trotzdem mit dem für ihn üblichen Humor versehen.
Das größte Manko erweist sich bei der deutschen Synchronisation. Hier wurde die mitreissende Originalmusik von Miklós Rózsa gänzlich entfernt und durch unmögliches "Getrommele" eines unbekannten "Komponisten" ersetzt, wodurch die ganze Stimmung und Emotionalität des Films verloren geht. Unglücklicherweise steht aber Rózsa's Name im Originalvorspann, was musikalisch ein völlig falsches Bild abgibt.
Dadurch ist auch die Komponisten-Anzeige hier bei Amazon eigentlich irreführend.
Wenn möglich, sollte man sich das Meisterwerk im Original ansehen (und -hören!), schon wegen dem deutschen Akzent des genialen Erich von Stroheim!
In der Videovorschau des Original-Trailers oben bekommt man eine kleine Vorstellung davon.
Leider wurde es versäumt, zur Originalfassung dt. Untertitel anzubieten, was für Kunden, die nicht Englisch verstehen, die einzig richtige Lösung gewesen wäre.
Der Film würde 5 Sterne verdienen, bei der Ausstattung leider nur 3. |
Meuterei auf der Bounty (s/w) Charles Laughton, Clark Gable, Franchot Tone DVD, 12. März 2004 Verkaufsrang: 22062 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Meuterei auf der Bounty, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.03.04
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Die Bounty in Farben? 5 von 5 Punkten Vor Kurzem sah ich im Fernsehen die kolorierte Version des Filmes. Sie entstand 1989 und ist für mich das Erstaunlichste was ich bisher gesehen habe. Es lohnt sich jedes Bild einzeln anzuhalten (vorausgesetzt: DVB Aufnahme:-) ) und zu bewundern. Hoffentlich kommt diese Version auch bald auf den Markt.
Weitere Kundenmeinungen |
Meuterei auf der Bounty (Special Edition) Charles Laughton, Clark Gable, Franchot Tone DVD, 9. November 2007 Verkaufsrang: 19058 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home Meuterei auf der Bounty (1935) - Digipak Edition, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 09.11.07
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Nobody Runs Forever Daliah Lavi, Christopher Plummer, Lilli Palmer, Rod Taylor, Franchot Tone DVD, 6. Dezember 2007 Verkaufsrang: 42191 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Solider Thriller 3 von 5 Punkten Der Film kann mit einem recht beeindruckendem Starensemble aufwarten. Zusätzlich zu den oben genannten Schauspielern Daliah Lavi und Christopher Plummer kann man noch Rod Taylor (Zeitmaschine, Spion in Spitzenhöschen) und Lilly Palmer bewundern. Im Grunde laufen zwei Handlungsstränge parallel ab: Rod Taylor findet heraus, was es mit dem Tod von Plummers erster Ehefrau auf sich hat und vereitelt so ganz nebenbei ein Attentat auf die Queen. Wobei Taylors Charakter nach und nach eher zufällig in die ganzen Geschehnisse hineingezogen wird. Der Film ist ein durchschnittlicher 60er Thriller, nicht schlecht, aber auch nicht herausragend. Es gibt viele, deutlich bessere Thriller aus den 60ern. Dennoch ist der Film gut genug, dass man in sich wenigstens einmal ansehen kann, ohne dies als Zeitverschwendung zu empfinden. |
Für immer auf der Flucht Rod Taylor, Christopher Plummer, Lilli Palmer, Camilla Sparv, Daliah Lavi DVD Verkaufsrang: 62723 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Film ist bestimmt schön. DVD totaler Schrott 1 von 5 Punkten Wenn ein Herausgeber aus einem Breitwandfilm eine 4:3-DVD macht, ist das ja allein wenig nachvollziehbar; zerstört auch (gerade ?) Letterbox-Herumgezoome die Arbeit des Kameramanns schon weitgehend. Bei der vorliegenden DVD "Für immer auf der Flucht" kann man wohlwollend nur von Dilletantismus sprechen: Da hat tatsächlich jemand, der von Film offensichtlich nicht die geringste Ahnung hat, eine DVD zusammengemastert, bei der der Film einfach in die Höhe gezogen wurde, um die schwarzen Streifen wegzubekommen und ein "schönes" 4:3-Bild zu erhalten ! Unglaublich... Wer Lust hat, London-Taxis mehr hoch als breit zu sehen: Der kaufe diese DVD aus dem Hause BEST ENTERTAINMENT. |
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