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| DVDs: Jasmin Tabatabai | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Meine schöne Bescherung Martina Gedeck, Heino Ferch, Jasmin Tabatabai DVD, 7. November 2008 Verkaufsrang: 389 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Meine schöne Bescherung, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 07.11.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
endlich mal wieder eine gute deutsche komödie!! 5 von 5 Punkten ein absoluter spitzenfilm.. sehr lustig und kömisch. mit liebe zum detail.
ich hatte den film in einer sneak-preview vorstellung gesehen. zuerst dachte ich.. "mhmm bitte keine deutsche komödie" aber ich wurde eines besseren belehert. im kino herrschte eine bombenstimmung. tja ich musste ihn mir gleich noch ein zweitesmal auf der kinoleinwand anschauen..
dieser film ist echt eine komödie und stellt die abgelutschten hollywood komödien, in denen man schon sämtliche witze bereits mehrfach gesehen hat, in den schatten!!
Peter's Friends trifft auf die Griswolds. 4 von 5 Punkten Die deutsche Komödie sitzt ja immer so ein wenig zwischen den Stühlen. Wenn es zu wählen gilt, zwischen Klamauk und anspruchsvollem Humor tun wir uns manchmal schwer. Vanessa Jopp hat mit ihrem Film Meine schöne Bescherung diesen Spagat versucht und er ist ihr sehr gut gelungen. Ihre Coverversion des schwedischen Hits "In bed with Santa" lockert einem gewaltig das Zwerchfell und hat auch noch Platz für ein paar Zwischentöne. Wen das Ergebnis an eine Mischung aus Peter's Friends und die Griswolds feiern Weihnachten erinnert, der liegt in seiner Einschätzung nicht verkehrt. Vermutlich hat "In bed with Santa" dort einen Teil seiner Wurzeln.
Sara(Martina Gedeck) ist zum vierten Mal verheiratet. Von ihren ersten drei Ehemännern hat sie jeweils ein Kind. Ihr jetziger Mann Jan(Heino Ferch) durfte noch kein Kinderlgück mit Sara erfahren. Er ist sterilisiert; aber Sara weiß das nicht. Zu Weihnachten hat Sara zwei besondere Überraschungen für Jan: Zum einen hat sie nicht nur ihre Mutter, sondern auch noch ihre Ex-Ehemänner samt neuer Frauen und Kinder eingeladen; zum zweiten eröffnet sie Jan vor versammelter Mannschaft, dass sie wieder schwanger ist. Jans Weihnachten war eigentlich schon gelaufen, als er von dem Besuch seiner Vorgänger erfuhr, aber jetzt ist die Katastrophe perfekt. Wer, verdammt nochmal, hat Sara geschwängert? Ziemlich schnell hat Jan drei Kandidaten auf dem Kieker. Da, außer Sara, so ziemlich jeder von Jans Sterilisation weiß, ist die Stimmung der alkoholisierten und ausgelassenen Besuchergruppe natürlich bestens. Denn wir wissen ja: Schadenfreude ist die schönste Freude. Um das Chaos perfekt zu machen, entspinnt sich im Weihnachts-Alkoholrausch noch die ein oder andere Privatfehde und zu guter letzt taucht auch noch der stockbesoffene Weihnachtsmann auf.
Meine schöne Bescherung vereint Slapstickkino mit deutscher Komödie. Ein ganz dickes Plus verzeichnet der Film mit seiner ausgezeichneten Besetzung. Martina Gedeck kann auch lustig und Heino Ferch spielt Jan so frisch und mitleiderregend, dass es eine wahre Freude ist. Auch die Nebenrollen passen in Charakter und Besetzung wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Hier seien nur Jasmin Tabatabei und Meret Becker genannt. Das Thema ist weiß Gott nicht neu, aber hervorragend umgesetzt. Wer selbst Familie hat, wird sich hier und da wiederfinden. Vielleicht gönnen sie sich diese Bescherung an einem DVD Abend. Wenn ihr Weihnachtsfest dann noch ereignisreicher werden sollte, laden sie mich bitte ein. |
Baader-Meinhof-Komplex Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck, Johanna Wokalek, Nadja Uhl, Bruno Ganz DVD, 31. Juli 2009 Verkaufsrang: 1985 Noch nicht veröffentlicht Deutschland in den 70ern. Die radikalisierten Kinder der Nazi-Generation, angeführt von Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), der ehemaligen Starkolumnistin Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek), kämpfen gegen das, was sie als das neue Gesicht des Faschismus begreifen: die US-amerikanische Politik in Vietnam, im Nahen Osten und in der Dritten Welt, die von führenden Köpfen der deutschen Politik, Justiz und Industrie unterstützt wird. Die von Baader, Meinhof und Ensslin gegründete Rote Armee Fraktion hat der Bundesrepublik Deutschland den Krieg erklärt. Es gibt Tote und Verletzte, die Situation eskaliert, und die noch junge Demokratie wird in ihren Grundfesten erschüttert. Der Mann, der die Taten der Terroristen zwar nicht billigt, aber dennoch zu verstehen versucht, ist auch ihr Jäger: der Leiter des Bundeskriminalamts Horst Herold (Bruno Ganz). Obwohl er große Fahndungserfolge verbucht, ist er sich bewusst, dass die Polizei allein die Spirale der Gewalt nicht aufhalten kann. Pressenotiz Drehbuchautor und Produzent Bernd Eichinger (DAS PARFUM - DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS, DER UNTERGANG) bringt für Constantin Film Stefan Austs Standardwerk über den RAF-Terrorismus DER BAADER MEINHOF KOMPLEX auf die Kinoleinwand. Regisseur Uli Edel (LETZTE AUSFAHRT BROOKLYN, CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO) inszeniert die dramatischen Ereignisse, die von 1967 bis zum "Deutschen Herbst" 1977 die demokratischen Grundpfeiler der Bundesrepublik Deutschland ins Wanken brachten. Presseinformation zur Buchvorlage Stefan Austs Buch "Der Baader Meinhof Komplex" erschien zum ersten Mal 1985 und hat wie kein anderes das heutige Bild vom Krieg der Rote Armee Fraktion gegen den Staat geprägt. Es ist keine Anklageschrift und kein Plädoyer eines Verteidigers. Es will kein Urteil fällen, weder in juristischer noch in moralischer Hinsicht. Es ist ein Protokoll, eine Chronik der Ereignisse, die ihren Höhepunkt im "Deutschen Herbst" 1977 fanden, in der Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer sowie in der Entführung und Befreiung der Passagiere und der Crew der Lufthansa-Maschine "Landshut".
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Genie und Wahnsinn liegen bekanntlich dicht beieinander 5 von 5 Punkten Habe den Film als Premiere im Kino gesehen..und werde ihn mir sicherl. als DVD zulegen. Fazit: erschreckend genial!-einer der besten deutschen Produktionen (Team Eichinger/Edel) aller Zeiten! Authentisch von der ersten bis zur letzten Sekunde. Die darstellerischen Leistungen sämtlicher Akteure bieten hohe Schauspielkunst; besonders Moritz Bleibtreu als "Baader" welcher sich auch optisch wie ein Zwillingsbruder total mit dessen damaliger Rolle idendifiziert - der Streifen spiegelt wirklich wahrheitsgetreu eines der schwärzesten Kapitel der deutschen Geschichte wieder, regt zum Nachdenken als auch zu Diskussionen an und am Ende bleibt dennoch eine Frage der Cineasten: Genie, Wahnsinn oder stellenweise sogar Mitleid mit der damaligen R A F - Gruppierung? Fakt: Ein Top-Film!
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Bandits Katja Riemann, Jasmin Tabatabai, Nicolette Krebitz DVD, 18. Oktober 2001 Verkaufsrang: 1833 Emma (Katja Riemann), Luna (Jasmin Tabatabai), Angel (Nicolette Krebitz) und Marie (Jutta Hoffmann) - vier weibliche Knackis, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Eines jedoch verbindet das Damenquartett: ihre Liebe zur Musik. Sie bilden eine Band und werden prompt gefördert - als rehabilitierende Maßnahme. Ziemlich vorhersehbar ist das, was dann geschieht: Natürlich türmen die vier beim Transport zum ersten Gig. Natürlich gibt es zwischen den Frauen, kaum sind sie frei, Differenzen. Natürlich verstärken sich diese durch diverse Begegnungen mit der fiesen Männerwelt. Trotzdem: Die Mädels haben mit ihrer punkigen Musik richtig Erfolg! Kein Wunder, denn die meisten der Filmsongs schrieben und komponierten die Schauspielerinnen gleich selbst. Jasmin Tabatabai war jahrelang Mitglied der Frauenband "Even Cowgirls get the Blues" und verfügt - neben Talent und Leidenschaft - über die nötige Erfahrung. Die Musik im Stile der "Bangles" ist denn auch das Highlight dieses Films und hilft über einige Schwächen der Handlung hinweg. Optik, Inszenierung und schnelle Schnitte in bewährter Musikvideoästhetik sind weitere Pluspunkte des Rock'n'Roll-Märchens. Dass das Ganze trotzdem ein wenig hinkt, liegt wohl auch an den hohen Erwartungen an das Wunderkind Katja von Garnier, die sich nach Abgeschminkt, ihrem Überraschungserfolg von 1992 und dem darauf folgenden Ruhm, erstmal wieder zu Frische und Unbefangenheit durcharbeiten musste. Als Nachfolgefilm verdient das Roadmovie Bandits durchaus Achtung. Letztlich ist es jungen, aufwendigen Produktionen wie dieser zu verdanken, dass sich der deutsche Film in den letzten Jahren wieder 30% des heimischen Kinomarktes zurückerobern konnte. -Carola Feddersen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)
Film mit toller Musik und starken Frauen 5 von 5 Punkten Ich habe diesen Film schon etliche male gesehen und schaue ihn mir trotzdem immer wieder gerne an. Ich lasse mich immer wieder gerne mitreisen von der Story und vor allem der Musik. Von mal zu mal finde ich die Geisel knackiger... :-) Die Geschichte ist schnell erzählt: Vier unterschiedliche Frauen brechen gemeinsam aus dem Gefängnis aus und genießen die Zeit draußen. Sie sind verbunden durch ihre Liebe zur Musik und werden schließlich berühmt. Sie sind immer auf der Flucht vor der Polizei. Der Film besticht meiner Meinung nach durch alles: Die Schauspieler, die Musik und die Kraft! Egal ob unrealistisch oder oberflächlich (wie hier einige meinen), ich finde es einen genialen Film (mit absolut empfehlenswerten Soundtrack), der zusätzlich durch seinen mitlerweilen sehr kleinen Prais besticht!
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Baader-Meinhof-Komplex (Premium Edition) Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck, Johanna Wokalek, Nadja Uhl, Bruno Ganz DVD, 31. Juli 2009 Verkaufsrang: 4004 Noch nicht veröffentlicht Der Baader-Meinhof-Komplex: 20 Millionen Euro, ein Staraufgebot das seinesgleichen sucht, ein Hollywooderprobter Regisseur und Bernd Eichinger als Drahtzieher und Drehbuchautor. Der Baader-Meinhof-Komplex will Alles. Er will zeigen wie es wirklich war, will zeigen wie Terroristen ticken, will aufräumen mit dem Mythos RAF. Er will dabei ein großes Publikum mitnehmen, will unterhalten und aufklären. Es wird geballert und geflucht, man sieht "Tits and Ass". Moritz Bleibtreu spielt Andreas Baader als testosterongesteuerten Alpha-Male. Seine Devise knallt er im PLO Camp dem Kommandanten vor den Latz: Schiessen und Ficken ist dasselbe. Johanna Wokalek oder Nadja Uhl als Gudrun Ensslin und Brigitte Mohnhaupt werden als Todesengel im Minirock inszeniert. Schon Godard hat gewusst: drück nem hübschen Mädchen ne Knarre in die Hand und du hast einen Film - Kiss Kiss Bang Bang. Der Anspruch ein Jahrzehnt bundesrepublikanischer Geschichte so authentisch als möglich abzubilden führt zu einer atemlosen Hatz, die den Zuschauer durch all die Bilder schleust, die man eh schon kennt. Angefangen vom sterbenden Benno Ohnesorg bis hin zum abgemagerten Hans-Martin Schleyer vor dem Signet der RAF. Uli Edel und Bernd Eichinger haben sich an einen schwierigen Stoff herangewagt und sind das Ganze mit viel Energie und einer gehörigen Portion Größenwahn angegangen. Keine schlechte Kombination für einen Kinospielfilm. Wer hier nach neuen Erkentnissen sucht oder sogar einen Diskurs einfordert, der ist fehl am Platze. Der Film ist ganz offensichtlich vor allem für jene gemacht, die die RAF nur vom Hörensagen kennen, die ganz gern mal wissen würden was es mit diesen schrägen Vögeln aus den Siebzigern auf sich hat die beinahe im Alleingang den Rechtsstaat an seine Grenzen gebracht haben. Die Vorlage ist ein knapp tausendseitiger Wälzer, das oftmals gerühmte "Standardwerk" zur RAF von Stefan Aust, dem der Film auch seinen Titel verdankt. Natürlich muss man einen solchen Stoff radikal verdichten. Man hat sich für eine Perspektive entschieden. Die Perspektive der Terroristen. Wer sich jetzt entrüstet, man habe die Opfer nicht ausreichend gewürdigt oder den Gegenspieler der RAF, also die Bundesregierung, nur unzureichend ins Bild gerückt, der hat etwas grundsätzliches nicht verstanden. Darum geht es nicht. Interessant wäre es vielleicht gewesen den Unterschied zwischen Protest und Fanatismus schärfer zu definieren. An dieser Stelle hätte der Film Bezüge schaffen können, zum Hier und Jetzt, und vielleicht über sich hinauswachsen können. Dazu hätte es einer Haltung bedurft. Die vermisst man schmerzlich.Der Baader-Meinhof-Komplex ist ein Film, ein Unterhaltungsfilm. Nicht mehr aber auch nicht weniger.Thomas Reuthebuch
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
ich sage es noch einmal 2 von 5 Punkten und etwas lauter, dieses mal:
WOZU?
das ist die frage, der dieser film sich stellen muss, an der er gemessen werden sollte - nicht die frage, wieviel er gekostet hat, nicht die frage, welche bekannten deutschen schaupieler mitwirkten, sondern die frage: was bringt das ganze, welche neuen einsichten oder sichtweisen vermittelt dieser film, welchen beitrag zur debatte, inwiefern ist er produktiv?
und die antwort lautet:
NICHTS. GAR NICHT.
es ist ziemlich gleichgültig, welche haltung man dem thema terrorismus gegenüber einnimmt: dass der "baader-meinhof-komplex" keine reflexion und keine aufarbeitung von zeitgeschichte bietet, sondern eine effektgeladene räuberpistole, müsste jedem einleuchten. umso verwunderlicher, dass es offenbar konsens ist, diesen film gut zu finden, dass nirgendwo kritik laut wird, nur überall das selbe gefasel: ein "meisterwerk der deutschen filmgeschichte".
moritz bleibtreu hat, sinngemäß, in einem interview gesagt: faßbinders filme waren gut für deutschland, zu seiner zeit, heute braucht deutschland solche filme. daraufhin sage ich nun: faßbinder hätte aus diesem thema einen film gemacht, der zum nachdenken anregt. uli edel und bernd eichiger haben daraus einen film gemacht, der das nachdenken abschaltet.
die rechtfertigung des regisseurs: er möchte die raf "entmystifizieren" und verbrecherische gewalt als verbrecherische gewalt darstellen. aber das geschieht hier gar nicht. statt dessen wird ein nach wie vor kontrovers diskutiertes thema unserer zeitgeschichte auf das niveau von fernsehunterhaltung heruntergezoomt. was ja eigentlich, dies nur am rande, das gegenteil einer entmystifizierung ist. auf diese weise ist dem thema schlicht nicht beizukommen: der film "baader" mit frank giering sieht das ganz deutlich, ist das problem offensiv angegangen und ist deshalb der sehr viel bessere film.
der "baader-meinhof-komplex" indes und die öffentlichkeit, die ihm verschafft wird, sind nichts als das zeugnis einer gut gefütterten impotenten medienkultur.
Gewalt war Glamour 4 von 5 Punkten Filme über die Geschichte Deutschlands haben einen entscheidenden Vorteil. Sie erleichtern den nachfolgenden Generationen den Einstieg in diese Materie. Jedoch sollte man sich nicht nur allein auf das Wissen des Films stützen, denn man darf nicht vergessen, dass diese Filme reine Unterhaltungsfilme sind und somit die Geschehnisse verfälscht wiedergeben können. Der deutsche Erfolgsproduzent Bernd Eichinger ("Das Parfum") hat mit "Der Untergang" über die letzten 12 Tage von Adolf Hitler das Genre des "Unterhaltungsfilms mit Wissen" ins Leben gerufen und setzt das nun mit "Der Baader Meinhof Komplex" fort.
Die 70er Jahre in Deutschland waren gezeichnet durch die terroristischen Anschläge der RAF, gegründet von dem Trio Andreas Baader, Gudrun Ensslin und der Journalistin Ulrike Meinhof Die US Bomben auf Vietnam, der Millitärputsch in Griechenland, erschossene Studenten in Kent waren neben dem Angriff auf Studentenführer Rudi Dutschke und den Tod von Benno Ohnesorg der Auslöser.
Die RAF musste ein Zeichen in Deutschland setzen, doch dazu reichten die Demos nicht mehr aus. Terror schien die einzige Waffe zu sein.
Produzent und Drehbuchautor Bernd Eichinger reflektierte zusammen mit dem Autor Stefan Aust, der die Buchvorlage zum Film lieferte und dem Regisseur Uli Edel 10 Jahre RAF. Dabei schrecken die beiden Filmemacher Eichinger und Edel nicht vor schonungslosen Gewaltsequenzen zurück. Der Film hat eine FSK 12 Freigabe bekommen, wenn ich jedoch blutige Einschusslöcher in den Gesichtern sehe, einen Rudi Dutschke Darsteller, der nach einem Überfall mit einem fast zerschossenem Gesicht durch die Gegend torkelt, ununterbrochen Blut aus dem Mund fließt, Polizisten die auf Demonstranten mit Knüppeln einprügeln und die Kamera dabei fest draufhält, empfinde ich dies schon als sehr grenzwertig. Gelungen sind die Explosionssequenzen, wobei ich auch sehr schlucken musste, nachdem sie ein Auto in die Luft gejagt haben und eine Frau völlig verbrannt aus dem Auto fiel.
Der Cast dieses Films ist aber nicht zu unterschätzen. Allen voran Moritz Bleibtreu (Andreas Baader), Martina Gedeck (Ulrike Meinhof) und Katharina Wokalek (Gudrun Ensslin). Es glänzen aber auch Bruno Ganz (der in "Der Untergang" in faszinierender Weise Adolf Hitler spielte) als BKA Chef Horst Herold, Nadja Uhl aus Brigitte Mohnhaupt und Jan Josef Liefers als Peter Homann. Der Clou ist nämlich, dass der Cast nach den Vorbildern ausgesucht wurde. Und das ist wohl die richtigste Entscheidung für diesen Film gewesen.
Bei all den positiven Dinge finde ich es schade, dass der Film eine konkrete Stellung bezieht. Natürlich ist das bei diesem brisanten Thema eine heikle Sache, weil beide Parteien (die RAF und der Staat Deutschland) einiges zu den chaotischen 70er Jahren beigetragen hat. Ich sehe den Film daher als ein unterhaltendes Mittel jüngere Generationen über diese Zeit aufzuklären. Denn erst mit dem Film haben sich sehr viele Zusammenhänge erschlossen, die vorher noch unergründet blieben.
Stilistisch kann sich der Film sehen lassen. Die Kamera von Rainer Klausmann zeigt sich sehr dynamisch und ruhig. Perfekte musikalische Untermalung ermöglichen die beiden Komponisten Peter Hinderthür und Florian Tesslof.
Fazit: Ein Film, der einem unterhaltsam die Zeiten der RAF näher bringt, Zusammenhänge genau erklärt, sehr gut inszeniert aber in einigen Sequenzen recht brutal ist.
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Baader-Meinhof-Komplex [Blu-ray] Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck, Johanna Wokalek, Nadja Uhl, Bruno Ganz Blu-ray, 31. Juli 2009 Verkaufsrang: 5082 Noch nicht veröffentlicht Deutschland in den 70ern. Die radikalisierten Kinder der Nazi-Generation, angeführt von Andreas Baader (Moritz Bleibtreu), der ehemaligen Starkolumnistin Ulrike Meinhof (Martina Gedeck) und Gudrun Ensslin (Johanna Wokalek), kämpfen gegen das, was sie als das neue Gesicht des Faschismus begreifen: die US-amerikanische Politik in Vietnam, im Nahen Osten und in der Dritten Welt, die von führenden Köpfen der deutschen Politik, Justiz und Industrie unterstützt wird. Die von Baader, Meinhof und Ensslin gegründete Rote Armee Fraktion hat der Bundesrepublik Deutschland den Krieg erklärt. Es gibt Tote und Verletzte, die Situation eskaliert, und die noch junge Demokratie wird in ihren Grundfesten erschüttert. Der Mann, der die Taten der Terroristen zwar nicht billigt, aber dennoch zu verstehen versucht, ist auch ihr Jäger: der Leiter des Bundeskriminalamts Horst Herold (Bruno Ganz). Obwohl er große Fahndungserfolge verbucht, ist er sich bewusst, dass die Polizei allein die Spirale der Gewalt nicht aufhalten kann. Pressenotiz Drehbuchautor und Produzent Bernd Eichinger (DAS PARFUM - DIE GESCHICHTE EINES MÖRDERS, DER UNTERGANG) bringt für Constantin Film Stefan Austs Standardwerk über den RAF-Terrorismus DER BAADER MEINHOF KOMPLEX auf die Kinoleinwand. Regisseur Uli Edel (LETZTE AUSFAHRT BROOKLYN, CHRISTIANE F. - WIR KINDER VOM BAHNHOF ZOO) inszeniert die dramatischen Ereignisse, die von 1967 bis zum "Deutschen Herbst" 1977 die demokratischen Grundpfeiler der Bundesrepublik Deutschland ins Wanken brachten. Presseinformation zur Buchvorlage Stefan Austs Buch "Der Baader Meinhof Komplex" erschien zum ersten Mal 1985 und hat wie kein anderes das heutige Bild vom Krieg der Rote Armee Fraktion gegen den Staat geprägt. Es ist keine Anklageschrift und kein Plädoyer eines Verteidigers. Es will kein Urteil fällen, weder in juristischer noch in moralischer Hinsicht. Es ist ein Protokoll, eine Chronik der Ereignisse, die ihren Höhepunkt im "Deutschen Herbst" 1977 fanden, in der Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer sowie in der Entführung und Befreiung der Passagiere und der Crew der Lufthansa-Maschine "Landshut".
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Fremde Haut Jasmin Tabatabai, Anneke Kim Sarnau, Hinnerk Schönemann DVD, 25. August 2006 Verkaufsrang: 14683 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden FREMDE HAUT
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Überzeugende Botschaft 5 von 5 Punkten Wollte "Fremde Haut" schon länger mal sehen und jetzt bin ich endlich dazugekommen! Ich fand ihn ganz gut. Also jetzt nicht so ein "Blockbuster" den man immer wieder sehen möchte, aber für einmal ist er auf jeden Fall sehenswert!
Der Film vermittelt sehr gut die Botschaft, wie es als Ausländer in einem fremden Land ist und man glaubt gar nicht wie schwer es doch für Ausländer sein kann in Deutschland bleiben zu dürfen!
Jasmin Tabatabei spielt ihre Rolle sehr überzeugend, man kann sich gut in ihre Rolle einfühlen und sie passt sich als "Mann" perfekt an, allein der Gang ist wirklich überzeugend einstudiert. Der Film wirkt oft bedrückend, aber so ist es sicher für viele Ausländer auch in Deutschland! Es wurde zum Glück auf das übliche Nazi-Vorurteil verzichtet, aber auch so wird deutlich wie man in Deutschland aufgenommen werden kann, nämlich nicht angenommen!
Die Annäherung der beiden Hauptprotagonisten ist sehr anrührend gemacht, mit viel Gefühl. Allerdings hätte man sich die "Sexszene" sparen können, bzw. sie nur andeuten können.
Alles in allem ist der Film aber zu empfehlen!
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Gripsholm Ulrich Noethen, Heike Makatsch, Jasmin Tabatabai DVD, 18. September 2001 Verkaufsrang: 7501 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Anders als Kurt Hoffmanns 1963 entstandene ganz und gar verträumte Verfilmung von Kurt Tucholskys Roman Schloss Gripsholm blendet Xavier Kollers Gripsholm auch die bitteren und letztlich tragischen Untertöne dieser Geschichte für Verliebte nicht aus. Die Geschichte von Kurt (Ulrich Noethen), seiner Prinzessin Lydia (Heike Makatsch), seinem Freund Karlchen (Marcus Thomas) und Lydias Freundin Billie (Jasmin Tabatabai), die im sommerlichen Schweden einige erotisch-unbeschwerte Wochen verbringen, ist für Koller nicht einfach nur eine Fiktion, sie ist Teil von Tucholskys Biografie. Er wagt die Quadratur des Kreises und verbindet die "kleine Sommergeschichte" - so hat Tucholsky selbst den 1930 geschriebenen Roman genannt - mit ihrem Hintergrund, dem Rückzug des satirischen Schriftstellers und politischen Journalisten in ein inneres wie äußeres Exil angesichts eines Deutschlands, das die Nationalsozialisten immer stärker hofierte. Die Liebe ist greifbar nah für Kurt und Lydia. Ein paar Stunden, vielleicht sogar ein paar Tage und Nächte lang verdrängt sie alles andere. Ihre Möglichkeiten scheinen unendlich zu sein. Sie schließen selbst eine menage à trois mit Billie nicht aus. Doch die Zeit verhindert ein dauerhaftes Glück. Kurt kann selbst über die Liebe nicht die Entwicklungen in Deutschland und sein Gefühl von Machtlosigkeit vergessen, und die starke, kämpferische Lydia kann sich nicht abfinden mit Kurts Resignation. Am Ende des Sommers ist der Zauber verloren, die Realität hat die Liebenden wieder eingeholt, und der Weg Tucholskys in den Freitod, den er 1935 im schwedischen Exil wählen wird, ist schon hier vorgezeichnet. Xavier Koller nähert sich dem Roman und seinem Autor mit der gleichen Genauigkeit. Die Kostüme, die Requisiten, die Schauplätze, alles beschwört ein authentisches Bild der frühen 30er-Jahre herauf. Die Musik der Klezmer-Gruppe Kol Simcha und die von Jasmin Tabatabai gesungenen Gedichte Tucholskys erzählen unaufdringlich von der einzigartigen urbanen Kultur des Berlins der Weimarer Republik, die blindwütig zerstört wurde von den Nazis. Doch das eigentliche Herz des Films sind seine Darsteller. Ulrich Noethen zeichnet ein beeindruckendes Porträt eines Künstlers und Intellektuellen, der an der Welt, aber letztlich auch an sich selbst scheitert. Er ist nicht stark genug, um seinen Kampf zu gewinnen, aber doch zu stark für ein Leben jenseits seiner moralischen und politischen Vorstellungen. Und Heike Makatsch ist als Lydia wirklich eine Prinzessin. Ihr Lächeln und ihre Unbeschwertheit sind einfach bezaubernd, aber nur eine Fassette einer faszinierenden und überaus komplexen Figur. Heike Makatsch gelingt es zugleich naiv und pragmatisch, verträumt und stark zu sein. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Bester deutscher Film der letzten Jahre 5 von 5 Punkten Endlich mal ein deutscher Film, der anders als billige, platte Unterhaltung der letzten Jahre wie Lammbock oder Schuh des Manitu, Inhalt und Ausdruck zeigt. Wunderbarer Ausdruck über das Ende einer Epoche.Über eine schöne Zeit und den dunklen Schatten der nahenden dunklen Jahre. Bilder, Musik und schauspielerische Leistung sind hervorragend. Unbedingt anschauen.
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Die ProSieben Märchenstunde - Volume 6 Diana Amft, Jasmin Tabatabai, Herbert Feuerstein DVD, 23. April 2007 Verkaufsrang: 23149 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Pro Sieben Märchenstunde Vol.6 DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Super Serie 5 von 5 Punkten Volume 5 konnte ich nur mit 3 Sternen bewerten, da die Folgen nicht so gut waren. Doch das ist wieder so, wie man es von der Märchenstunde gewohnt ist. "Hänsel und Gretel" ist eine der Besten Folgen und auch "Prinzessin auf der Erbse" ist super. Besonders gut finde ich auch immer den Anfang mit Hoecker. Eine richtig gut gelungene Sendung |
Noch einmal lieben Marie Zielcke, Jasmin Tabatabai, Steffen Groth DVD, 30. Juni 2006 Verkaufsrang: 38385 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Noch einmal lieben
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Starke Charakterrollen und gute Kamera 5 von 5 Punkten Starke Momente in diesem für SAT.1 produzierten Movie. Gratulation! Die 3Sat-Zuschauerredaktion hat leider den Film nicht angemessen gewürdigt, konnte man doch ohne Werbeeinblendungen sehen, wie man ein schwieriges Thema ersthaft aber nicht erdrückend thematisieren kann! Eine lebendigere Kamera, gute Szenenschnitte und eine durch und durch glaubwürdige Marie Zielcke (Sylvester Countdown, Lammbock) aber auch Nebendarsteller (u.a. Jasmin Tabatabai) die alle ihre Rolle gut machen (Vater oder Freund) runden den Film ab! Auch mit einer Brust kann man leben, das Leben ist mehr als Körper, Lebensweisheiten hat der Film für alle Betroffenen Frauen und Männer.
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Bandits Katja Riemann, Jasmin Tabatabai, Nicolette Krebitz Videokassette Verkaufsrang: 2155 Emma (Katja Riemann), Luna (Jasmin Tabatabai), Angel (Nicolette Krebitz) und Marie (Jutta Hoffmann) - vier weibliche Knackis, wie sie unterschiedlicher nicht sein können. Eines jedoch verbindet das Damenquartett: ihre Liebe zur Musik. Sie bilden eine Band und werden prompt gefördert - als rehabilitierende Maßnahme. Ziemlich vorhersehbar ist das, was dann geschieht: Natürlich türmen die vier beim Transport zum ersten Gig. Natürlich gibt es zwischen den Frauen, kaum sind sie frei, Differenzen. Natürlich verstärken sich diese durch diverse Begegnungen mit der fiesen Männerwelt. Trotzdem: Die Mädels haben mit ihrer punkigen Musik richtig Erfolg! Kein Wunder, denn die meisten der Filmsongs schrieben und komponierten die Schauspielerinnen gleich selbst. Jasmin Tabatabai war jahrelang Mitglied der Frauenband "Even Cowgirls get the Blues" und verfügt - neben Talent und Leidenschaft - über die nötige Erfahrung. Die Musik im Stile der "Bangles" ist denn auch das Highlight dieses Films und hilft über einige Schwächen der Handlung hinweg. Optik, Inszenierung und schnelle Schnitte in bewährter Musikvideoästhetik sind weitere Pluspunkte des Rock'n'Roll-Märchens. Dass das Ganze trotzdem ein wenig hinkt, liegt wohl auch an den hohen Erwartungen an das Wunderkind Katja von Garnier, die sich nach Abgeschminkt, ihrem Überraschungserfolg von 1992 und dem darauf folgenden Ruhm, erstmal wieder zu Frische und Unbefangenheit durcharbeiten musste. Als Nachfolgefilm verdient das Roadmovie Bandits durchaus Achtung. Letztlich ist es jungen, aufwendigen Produktionen wie dieser zu verdanken, dass sich der deutsche Film in den letzten Jahren wieder 30% des heimischen Kinomarktes zurückerobern konnte. -Carola Feddersen
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 27 Bewertungen)
Film mit toller Musik und starken Frauen 5 von 5 Punkten Ich habe diesen Film schon etliche male gesehen und schaue ihn mir trotzdem immer wieder gerne an. Ich lasse mich immer wieder gerne mitreisen von der Story und vor allem der Musik. Von mal zu mal finde ich die Geisel knackiger... :-) Die Geschichte ist schnell erzählt: Vier unterschiedliche Frauen brechen gemeinsam aus dem Gefängnis aus und genießen die Zeit draußen. Sie sind verbunden durch ihre Liebe zur Musik und werden schließlich berühmt. Sie sind immer auf der Flucht vor der Polizei. Der Film besticht meiner Meinung nach durch alles: Die Schauspieler, die Musik und die Kraft! Egal ob unrealistisch oder oberflächlich (wie hier einige meinen), ich finde es einen genialen Film (mit absolut empfehlenswerten Soundtrack), der zusätzlich durch seinen mitlerweilen sehr kleinen Prais besticht!
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Wer zuletzt lacht, lebt am besten Jasmin Tabatabai, Christine Oesterlein, Dagmar Manzel, Dieter Landuris Videokassette, 10. November 1997 Verkaufsrang: 2596 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Mal wieder ein wirklich guter deutscher Film 5 von 5 Punkten Dieser Film spiegelt die ganze Kunst des deutschen Filmgenres wieder. Er ist sowohl lustig,dragisch als auch komisch, witzig. Ein wirklich klasse und gut anzusehender Film |
Die Mediocren Jürgen Vogel, Jasmin Tabatabai, Dani Levy Videokassette, 3. Dezember 1996 Verkaufsrang: 2382
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Eine feste Freundschaft ist zuende, als.....*Spannung steigt 3 von 5 Punkten Also, der Film geht um eine vierköpfige Clique, die zusammen durch dick und dünn geht, bis plötzlich der Verdacht auftritt, dass einer von ihnen ein "Ossi" ist! Daran scheint dann die Freundschaft zu zerbrechen, aber... Jaja, klingt nicht so interessant, isch aber wirklich nicht schlecht! |
Gierig Richy Müller, Jasmin Tabatabai, Gregor Törzs DVD, 13. April 2007 Verkaufsrang: 15891 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Gierig, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 13.04.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Die selbstverschuldete Sinnlosigkeit des Seins 2 von 5 Punkten Bei allem Respekt für den Erstrezensenten hat er mich doch arg in die Irre geführt.
Das Leben des Paares wird nicht von Gewohnheit bestimmt, sondern von der noch nicht gestorbenen Hoffnung, dass die Liebe wieder aufblühen (oder, wie schon ewig gehofft, endlich eintreten) könnte. Unterdessen tun sich die beiden gegenseitig weh, schrecken aber jedes Mal am Abgrund vor den Konsequenzen zurück. Vielleicht konnten sie sich auch noch nie spüren, ohne dass es weh tat, aber das bleibt offen.
Zu dem Boxer entsteht keine Beziehung. "Sie" beweist sich an ihm nur, dass sie das Spiel der Verführung noch einigermaßen beherrscht. Erreichen kann er sie nicht. Warum er sie angeblich liebt, nach ein bisschen beliebigem Sex, null persönlichem Austausch und der deutlichen Sichtbarkeit ihrer inneren Leere, finde ich nicht plausibel. Ich denke, seine "Liebe" soll dem Film nur als Vehikel zur Kontrastierung dienen.
Die Protagonisten benehmen sich auch nicht wie Kinder. Kinder greifen tatsächlich alles und bestaunen es. Im Gegenteil: Den Antihelden in diesem Film ist jede Fähigkeit zu staunen verloren gegangen. Die Negativdefinition (wenn sie überhaupt eine Definition haben) ihrer Leben zerfrisst sie. Von Sorglosigkeit gibt es auch ohne Krankheit keine Spur. Hier geht es um Leere und Verdrängung.
Die schauspielerischen Leistungen variieren stark. Die beiden wichtigsten Konfliktszenen haben meiner Meinung nach klaren Improvisationscharakter. Dem gegenüber steht gelegentlich sehr gutes Spiel, das die Kamera nah zeigt.
Ich kann dem Film wenig abgewinnen, da er sich auf Momentaufnahmen beschränkt. Für mich ist nicht ersichtlich, ob der Film schockieren, informieren oder transportieren will - und für keinen der Aspekte finde ich die Story stark genug.
Bis auf einen Aspekt: Am Ende des Films hatte ich das Gefühl, meine Zeit ähnlich verschwendet zu haben wie die Protagonisten ihre. SOllte das das Anliegen des Films gewesen sein, wäre ich jedoch für einen klaren Hinweis vorab dankbar gewesen...
Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins. 5 von 5 Punkten Die Beziehung eines jungen Paares in Berlin scheint zu ende zu gehen. Man ist zwar noch zusammen, aber mehr aus Gewohnheit. Als der Mann auf einer Party eine fremde Frau anbaggert, serviert sie der Dame einen Drink mit KO-Tropfen, die vierundzwanzig Stunden vorhalten. Als er am nächsten Morgen die scheintote Frau neben sich sieht, gerät er in Panik und will sie entsorgen. Seine Frau kann gerade noch das Schlimmste verhindern.
Doch ganz so sorglos ist das Leben der beiden nicht. Er hat einen Gehirntumor und wird daran bald sterben. Sie hat Gefallen an einem Boxer gefunden und dieser auch an ihr. Die sexuelle Abstinenz vor dem Kampf und auch die Sorgen um ihren Mann belasten die junge Beziehung.
Der Film zeigt zwei dahin plätschernde Leben. Wie Kinder greifen sie nach allem was sich zeigt. Das Streben nach Werten scheint es nicht zu geben. Nur Krankheit und Tod setzen der Sorglosigkeit Grenzen. Ein Film der mit pittoresken Szenenbildern unter die Haut geht.
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Mondscheintarif Gruschenka Stevens, Jasmin Tabatabai, Tim Bergmann Videokassette, 20. Juni 2002 Verkaufsrang: 3022 "Liebe ist das Schönste, was es gibt. Aber verliebt sein ist die Hölle", heißt es gleich zu Anfang von Ralf Huettners Mondscheintarif. Diese eigentlich ziemlich deprimierende Erkenntnis trifft nicht nur den sprichwörtlichen Nagel auf den Kopf, sie umreißt auch auf wundervolle Weise die unentwegt zwischen Verzweiflung und Verzückung hin und her springende Stimmung dieser äußerst gelungenen Verfilmung von Ildikó von Kürthys gleichnamigen Bestseller. Cora Hübsch (Gruschenka Stevens) ist mit ihren Nerven so ziemlich am Ende. Am Mittwoch hat sie zum ersten Mal mit Daniel (Tim Bergmann) geschlafen. Da war sie sich ganz sicher, dass sie mit dem jungen Arzt nun endlich den Mann ihres Lebens gefunden hat. Nur ist es jetzt schon Samstagnachmittag, und er hat immer noch nicht angerufen. Und da alle ihre Freundinnen und Freunde Cora gesagt haben, dass er sich entweder innerhalb von drei Tagen oder gar nicht mehr bei ihr melden wird, starrt sie nun wie gebannt auf ihr Telefon. Als könnte ein mal flehentlicher, mal wütender und dann wieder verzweifelter Blick das ersehnte Klingeln erzwingen. Anders als selbst die bisher besten deutschen Beziehungskomödien geht Huettners romantische Farce immer einen Schritt zu weit und trifft damit buchstäblich ins Schwarze. Wie Ally McBeal oder auch Bridget Jones - Schokolade zum Frühstück begegnet Mondscheintarif den Irrungen und Wirrungen im Liebesleben großstädtischer Singles mit genau dem richtigen Maß an Absurdität. Er führt uns eindringlich vor, wie verrückt es im Grunde doch ist, wenn sich Menschen um die 30 plötzlich wieder wie vollkommen ratlose Teenager verhalten. Zugleich sind es aber gerade diese Verrücktheit und Unsicherheit, die Cora und Daniel so sympathisch und liebenswert machen. Außerdem hat Ralf Huettner für die Überdrehtheit seiner Heldin, die Gruschenka Stevens Raum für einige schauspielerische Kabinettstückchen gibt, einen geradezu grandiosen visuellen Stil gefunden. Immer wieder übersetzt er Coras Stimmungen und Sehnsüchte mithilfe digitaler Tricks ganz direkt in Bilder. So tut sich tatsächlich der Boden unter ihren Füßen auf, als Cora in einer peinlichen Situation vor Scham versinken möchte. Huettners Ideenreichtum, der unter anderem ein Telefongespräch in ein Tennisspiel verwandelt, scheint hier fast grenzenlos zu sein. Immer wieder gelingt es ihm, uns mit einem Bild, einem Schnitt oder einem Trick zu überraschen. Einen Film wie Mondscheintarif gab es so im deutschen Kino noch nicht, und man kann nur hoffen, dass der seit Jahren übersehene und unterschätzte Huettner nun endlich die verdiente Anerkennung findet. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Wem erging es nicht so?! 5 von 5 Punkten Der Film ist einfach der Knaller! Vielleicht muß man eine Frau sein, um ihn zu verstehen. Als ich ihn im Kino sah, habe ich mich total darin wieder gefunden. Besonders als Cora vorm Kühlschrank steht und sich fragt, ob Männer genau wie Frauen auf einen Anruf warten und zu dem Schluß kommt, dass Frauen aus Frust das Fressen anfangen. Köstlich!! Eis aus der 2l Packung...als der Film auf VHS rauskam habe ich ihn mir sofort gekauft.
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Gripsholm Ulrich Noethen, Heike Makatsch, Jasmin Tabatabai Videokassette, 18. September 2001 Verkaufsrang: 6638 Anders als Kurt Hoffmanns 1963 entstandene ganz und gar verträumte Verfilmung von Kurt Tucholskys Roman Schloss Gripsholm blendet Xavier Kollers Gripsholm auch die bitteren und letztlich tragischen Untertöne dieser Geschichte für Verliebte nicht aus. Die Geschichte von Kurt (Ulrich Noethen), seiner Prinzessin Lydia (Heike Makatsch), seinem Freund Karlchen (Marcus Thomas) und Lydias Freundin Billie (Jasmin Tabatabai), die im sommerlichen Schweden einige erotisch-unbeschwerte Wochen verbringen, ist für Koller nicht einfach nur eine Fiktion, sie ist Teil von Tucholskys Biografie. Er wagt die Quadratur des Kreises und verbindet die "kleine Sommergeschichte" - so hat Tucholsky selbst den 1930 geschriebenen Roman genannt - mit ihrem Hintergrund, dem Rückzug des satirischen Schriftstellers und politischen Journalisten in ein inneres wie äußeres Exil angesichts eines Deutschlands, das die Nationalsozialisten immer stärker hofierte. Die Liebe ist greifbar nah für Kurt und Lydia. Ein paar Stunden, vielleicht sogar ein paar Tage und Nächte lang verdrängt sie alles andere. Ihre Möglichkeiten scheinen unendlich zu sein. Sie schließen selbst eine menage à trois mit Billie nicht aus. Doch die Zeit verhindert ein dauerhaftes Glück. Kurt kann selbst über die Liebe nicht die Entwicklungen in Deutschland und sein Gefühl von Machtlosigkeit vergessen, und die starke, kämpferische Lydia kann sich nicht abfinden mit Kurts Resignation. Am Ende des Sommers ist der Zauber verloren, die Realität hat die Liebenden wieder eingeholt, und der Weg Tucholskys in den Freitod, den er 1935 im schwedischen Exil wählen wird, ist schon hier vorgezeichnet. Xavier Koller nähert sich dem Roman und seinem Autor mit der gleichen Genauigkeit. Die Kostüme, die Requisiten, die Schauplätze, alles beschwört ein authentisches Bild der frühen 30er-Jahre herauf. Die Musik der Klezmer-Gruppe Kol Simcha und die von Jasmin Tabatabai gesungenen Gedichte Tucholskys erzählen unaufdringlich von der einzigartigen urbanen Kultur des Berlins der Weimarer Republik, die blindwütig zerstört wurde von den Nazis. Doch das eigentliche Herz des Films sind seine Darsteller. Ulrich Noethen zeichnet ein beeindruckendes Porträt eines Künstlers und Intellektuellen, der an der Welt, aber letztlich auch an sich selbst scheitert. Er ist nicht stark genug, um seinen Kampf zu gewinnen, aber doch zu stark für ein Leben jenseits seiner moralischen und politischen Vorstellungen. Und Heike Makatsch ist als Lydia wirklich eine Prinzessin. Ihr Lächeln und ihre Unbeschwertheit sind einfach bezaubernd, aber nur eine Fassette einer faszinierenden und überaus komplexen Figur. Heike Makatsch gelingt es zugleich naiv und pragmatisch, verträumt und stark zu sein. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Bester deutscher Film der letzten Jahre 5 von 5 Punkten Endlich mal ein deutscher Film, der anders als billige, platte Unterhaltung der letzten Jahre wie Lammbock oder Schuh des Manitu, Inhalt und Ausdruck zeigt. Wunderbarer Ausdruck über das Ende einer Epoche.Über eine schöne Zeit und den dunklen Schatten der nahenden dunklen Jahre. Bilder, Musik und schauspielerische Leistung sind hervorragend. Unbedingt anschauen.
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Unbeständig und kühl Regula Grauwiller, Jasmin Tabatabai, Natascha Bub Videokassette, 7. Juli 1997 Verkaufsrang: 47497 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Warum muß Jasmin Tabatabei sterben??? 4 von 5 Punkten Ein wunderbarer, feinfühliger, kurzweiliger Beziehungsfilm mit u.a. einer tollen Tabatabei als Lesbe. Nur: warum muß sie und gerade sie eigentlich einen völlig unmotivierten tödlichen Autounfall haben? bis in die 80er Jahre starb jede zweite Lesbe im Kino. Heute immer noch jede siebente, und das in jungen Jahren. Warum??? |
Unveiled [UK IMPORT] Anneke Kim Sarnau, Jasmin Tabatabai, Navid Akhavan, Hinnerk Schoennemann, Jens Munchow DVD, 5. Februar 2007 Verkaufsrang: 78808 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| Bandits Katja Riemann, Nicolette Krebitz, Jasmin Tabatabai, Jutta Hoffmann, Hannes Jaenicke DVD, 8. Januar 2009 Noch nicht veröffentlicht
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