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| DVDs: Jö Turkel | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Blade Runner - Final Cut (+ DVD) [Blu-ray] Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young, Edward James Olmos, M. Emmet Walsh Blu-ray, 6. Dezember 2007 Verkaufsrang: 3065 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Ridley Scotts Director's Cut von Blade Runner 1993 veröffentlicht wurde, wunderten sich viele Kinogänger, warum das Studio diese Version nicht schon elf Jahre zuvor in die Kinos gebracht hatte. Diese neu geschnittene Version ist viel besser, vor allem, da Unnötiges eliminiert (zum Beispiel die albernen und überflüssigen Kommentare aus dem Off sowie das falsche Happy End) sowie wirklich Wichtiges erneuert wurde (die Charaktere werden ein bisschen schärfer gezeichnet und es gibt einen sehr schönen, kurzen Traum, in dem ein Einhorn auftritt. Harrison Ford hat die Kommentare einst gesprochen, da ihn das Studio dazu "genötigt" hatte. In den Chefetagen des produzierenden Studios hatte man geglaubt, der Zuschauer brauche weitere Erklärungen, um der Geschichte besser folgen zu können. Ford hat später zugegeben, diese Kommentare absichtlich sehr schlecht und lieblos gesprochen zu haben, weil er glaubte, sie würden dann keine weitere Verwendung finden (Moral: Überschätze niemals den Geschmack von Filmproduzenten. Die spektakuläre, futuristische Filmversion eines Los Angeles, in dem es immerwährend dunkel ist und in dem es ohne Unterlass regnet, ist ein alptraumhafter Widerspruch zum Klischee des ewig sonnigen Süd-Kalifornien. Diese Kulisse erzeugt nach wie vor eine verführerische, jenseitige Atmosphäre, in die man als Zuschauer eintaucht und vergisst, dass es sich nur um einen Film handelt. Die Welt des Filmes, eine Welt der schwarzen Schatten, gemixt mit seiner klassischen Privatdetektiv-Mörder- und Mysterien-Story, in der sich Harrison Ford auf der Spur mörderischer Androiden beziehungsweise Replikanten befindet, macht Blade Runner zu einem der wenigen Science-Fiction-Filme, die sich inhaltlich wie auch visuell der Tradition des Film noirs verschrieben haben. Und ganz in der Tradition des Film noirs erfährt der Detektiv viel mehr durch diesen Fall, als er zu Beginn gedacht hat - sowohl über sich selbst wie auch über die Personen, die er jagt. In weiteren Hauptrollen sind Sean Young, Edward James Olmos, Daryl Hannah, Rutger Hauer und M. Emmet Walsh zu sehen. -Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 186 Bewertungen)
aktueller denn je 5 von 5 Punkten Dieser Film diskutiert vor dem Hintergrund moderner Biotechnologie die Frage, was eigentlich menschliches Leben bedeutet - im Gegensatz zu diesen Wesen, die als Replikanten bezeichnet werden, aber doch Menschen sehr ähnlich sind. Manche sind zu perfekt, manche sind als Spielzeug geschaffen, manchen hat man Erinnerungen mitgegeben. Wodurch unterscheiden sie sich von Menschen? Auf welche Rechte haben sie Anspruch? Mit welchem Recht werden ihnen bestimmte Rechte abgesprochen? Man kann kaum glauben, daß der Film 25 Jahre alt ist. Das ganze wird in monströse düster-barocke phantastische Bilder gekleidet. O.K., es wird auch rumgeballert, schließlich soll das ganze als Hollywood-Action-Film durchgehen, aber das ist nun wirklich nicht das Zentrum des Films.
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Blade Runner - Final Cut (+ DVD) [HD DVD] Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young, Edward James Olmos, M. Emmet Walsh HD DVD, 6. Dezember 2007 Verkaufsrang: 5980 Als Ridley Scotts Director's Cut von Blade Runner 1993 veröffentlicht wurde, wunderten sich viele Kinogänger, warum das Studio diese Version nicht schon elf Jahre zuvor in die Kinos gebracht hatte. Diese neu geschnittene Version ist viel besser, vor allem, da Unnötiges eliminiert (zum Beispiel die albernen und überflüssigen Kommentare aus dem Off sowie das falsche Happy End) sowie wirklich Wichtiges erneuert wurde (die Charaktere werden ein bisschen schärfer gezeichnet und es gibt einen sehr schönen, kurzen Traum, in dem ein Einhorn auftritt. Harrison Ford hat die Kommentare einst gesprochen, da ihn das Studio dazu "genötigt" hatte. In den Chefetagen des produzierenden Studios hatte man geglaubt, der Zuschauer brauche weitere Erklärungen, um der Geschichte besser folgen zu können. Ford hat später zugegeben, diese Kommentare absichtlich sehr schlecht und lieblos gesprochen zu haben, weil er glaubte, sie würden dann keine weitere Verwendung finden (Moral: Überschätze niemals den Geschmack von Filmproduzenten. Die spektakuläre, futuristische Filmversion eines Los Angeles, in dem es immerwährend dunkel ist und in dem es ohne Unterlass regnet, ist ein alptraumhafter Widerspruch zum Klischee des ewig sonnigen Süd-Kalifornien. Diese Kulisse erzeugt nach wie vor eine verführerische, jenseitige Atmosphäre, in die man als Zuschauer eintaucht und vergisst, dass es sich nur um einen Film handelt. Die Welt des Filmes, eine Welt der schwarzen Schatten, gemixt mit seiner klassischen Privatdetektiv-Mörder- und Mysterien-Story, in der sich Harrison Ford auf der Spur mörderischer Androiden beziehungsweise Replikanten befindet, macht Blade Runner zu einem der wenigen Science-Fiction-Filme, die sich inhaltlich wie auch visuell der Tradition des Film noirs verschrieben haben. Und ganz in der Tradition des Film noirs erfährt der Detektiv viel mehr durch diesen Fall, als er zu Beginn gedacht hat - sowohl über sich selbst wie auch über die Personen, die er jagt. In weiteren Hauptrollen sind Sean Young, Edward James Olmos, Daryl Hannah, Rutger Hauer und M. Emmet Walsh zu sehen. -Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 186 Bewertungen)
aktueller denn je 5 von 5 Punkten Dieser Film diskutiert vor dem Hintergrund moderner Biotechnologie die Frage, was eigentlich menschliches Leben bedeutet - im Gegensatz zu diesen Wesen, die als Replikanten bezeichnet werden, aber doch Menschen sehr ähnlich sind. Manche sind zu perfekt, manche sind als Spielzeug geschaffen, manchen hat man Erinnerungen mitgegeben. Wodurch unterscheiden sie sich von Menschen? Auf welche Rechte haben sie Anspruch? Mit welchem Recht werden ihnen bestimmte Rechte abgesprochen? Man kann kaum glauben, daß der Film 25 Jahre alt ist. Das ganze wird in monströse düster-barocke phantastische Bilder gekleidet. O.K., es wird auch rumgeballert, schließlich soll das ganze als Hollywood-Action-Film durchgehen, aber das ist nun wirklich nicht das Zentrum des Films.
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Shining [HD DVD] Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd, Scatman Crothers, Philip Stone HD DVD, 7. Dezember 2007 Verkaufsrang: 16118 Der einsiedlerische Perfektionist Stanley Kubrick war vielleicht nicht sonderlich produktiv (er führte zwischen 1975 und 1999 lediglich bei drei Filmen Regie), aber seine Filme verstehen es, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit vorzudringen. Im Falle von Shining aus dem Jahre 1980 ist es klar ersichtlich, dass Kubricks Film mehr kulturelle Resonanz hervorgerufen hat als Stephen Kings Bestseller, auf dem er basiert. Das Bild von Jack Nicholson, der sich mit einer Axt den Weg durch eine splitternde Tür bahnt und dabei "Hiiiiiiier ist Johnny!" brüllt, stellt nach wie vor einen der bemerkenswertesten Höhepunkte des Horrorkinos dar. Eine Miniserie aus dem Jahre 1997 folgte Kings Vorlage genauer, aber sie verblasst gegenüber den schaurigen Aspekten von Kubricks Interpretation. Es handelt sich hierbei um eine grandiose Geschichte über ein Spukhaus, in der Nicholson seine Frau (Shelley Duvall) und seinen jungen Sohn zum abgelegenen Overlook Hotel bringt, wo er zwischen den Saisonzeiten als Hausmeister arbeiten will. Hier erleidet er einen psychologischen Zusammenbruch, der nicht nur auf einen Hüttenkoller zurückzuführen ist. Das Hotel besitzt eine gewalterfüllte Vergangenheit, die sich noch immer auf das Gebäude auswirkt, und während der junge Danny (Danny Lloyd) durch seine hellseherische Gabe namens "Shining" dieses erschreckende Erbe erkennt, verliert sich sein Vater in einem Zustand von mörderischer Psychose. Kubrick vermeidet die Tradition billiger Schockeffekte der 80er-Jahre-Horrorfilme und entscheidet sich stattdessen für eine Studie über geistigen Verfall und den zeitlosen Mordimpuls - die technischen Innovationen des Films (darunter das sehr eindrucksvolle Bühnenbild und der bahnbrechende Einsatz der Steadycam) liefern eine zunehmend beunruhigende Verbindung von vergangenem und gegenwärtigem Schrecken. Es handelt sich bei dem Film eher um einen intellektuellen Horrorfilm als einen konventionellen Schocker, jedoch besitzt er noch immer eine verstörende Wirkung, und als sich der lächelnde Jack Nicholson in einen höhnisch grinsenden Killer verwandelt, reiht sich dieser somit in Kubricks Verbrecheralbum erinnerungswürdiger Filmbösewichte ein. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 123 Bewertungen)
Kleine Anmerkung 5 von 5 Punkten Nur eine kleine Anmerkung zu Jack Nicholson's Darstellung des Jack Torrance:
Er spielt ihn schon von Anfang an als einen latent Wahnsinnigen, da er eine schwierige Zeit hinter sich hat - ständige Streitereien mit seiner Frau, die ihn fast verrückt machen, sowie eine andauernde Schreibblockade, die er in der abgeschiedenheit des Overlook-Hotels abzuschütteln versucht. (Buch durchlesen, und ihr wisst was ich meine)
Daher muss ich sagen, ich finde Nicholsons Spielweise schon von Anfang an hervorragend - und schließe mich ansonsten samt und sonders meiner Vorschreiberin an. :)
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Shining (Special Edition) Die besten Filme aller Zeiten Jack Nicholson, Shelley Duvall, Scatman Crothers, Danny Lloyd, Joe Turkel DVD, 17. Juli 2008 Verkaufsrang: 8519 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der einsiedlerische Perfektionist Stanley Kubrick war vielleicht nicht sonderlich produktiv (er führte zwischen 1975 und 1999 lediglich bei drei Filmen Regie), aber seine Filme verstehen es, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit vorzudringen. Im Falle von Shining aus dem Jahre 1980 ist es klar ersichtlich, dass Kubricks Film mehr kulturelle Resonanz hervorgerufen hat als Stephen Kings Bestseller, auf dem er basiert. Das Bild von Jack Nicholson, der sich mit einer Axt den Weg durch eine splitternde Tür bahnt und dabei "Hiiiiiiier ist Johnny!" brüllt, stellt nach wie vor einen der bemerkenswertesten Höhepunkte des Horrorkinos dar. Eine Miniserie aus dem Jahre 1997 folgte Kings Vorlage genauer, aber sie verblasst gegenüber den schaurigen Aspekten von Kubricks Interpretation. Es handelt sich hierbei um eine grandiose Geschichte über ein Spukhaus, in der Nicholson seine Frau (Shelley Duvall) und seinen jungen Sohn zum abgelegenen Overlook Hotel bringt, wo er zwischen den Saisonzeiten als Hausmeister arbeiten will. Hier erleidet er einen psychologischen Zusammenbruch, der nicht nur auf einen Hüttenkoller zurückzuführen ist. Das Hotel besitzt eine gewalterfüllte Vergangenheit, die sich noch immer auf das Gebäude auswirkt, und während der junge Danny (Danny Lloyd) durch seine hellseherische Gabe namens "Shining" dieses erschreckende Erbe erkennt, verliert sich sein Vater in einem Zustand von mörderischer Psychose. Kubrick vermeidet die Tradition billiger Schockeffekte der 80er-Jahre-Horrorfilme und entscheidet sich stattdessen für eine Studie über geistigen Verfall und den zeitlosen Mordimpuls - die technischen Innovationen des Films (darunter das sehr eindrucksvolle Bühnenbild und der bahnbrechende Einsatz der Steadycam) liefern eine zunehmend beunruhigende Verbindung von vergangenem und gegenwärtigem Schrecken. Es handelt sich bei dem Film eher um einen intellektuellen Horrorfilm als einen konventionellen Schocker, jedoch besitzt er noch immer eine verstörende Wirkung, und als sich der lächelnde Jack Nicholson in einen höhnisch grinsenden Killer verwandelt, reiht sich dieser somit in Kubricks Verbrecheralbum erinnerungswürdiger Filmbösewichte ein. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 123 Bewertungen)
Kleine Anmerkung 5 von 5 Punkten Nur eine kleine Anmerkung zu Jack Nicholson's Darstellung des Jack Torrance:
Er spielt ihn schon von Anfang an als einen latent Wahnsinnigen, da er eine schwierige Zeit hinter sich hat - ständige Streitereien mit seiner Frau, die ihn fast verrückt machen, sowie eine andauernde Schreibblockade, die er in der abgeschiedenheit des Overlook-Hotels abzuschütteln versucht. (Buch durchlesen, und ihr wisst was ich meine)
Daher muss ich sagen, ich finde Nicholsons Spielweise schon von Anfang an hervorragend - und schließe mich ansonsten samt und sonders meiner Vorschreiberin an. :)
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The Dark Side of the Moon John Diehl, Joe Turkel, Wendy MacDonald, Will Bledsoe, Alan Blumfeld DVD, 10. April 2007 Verkaufsrang: 28710 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wirklich nicht schlecht... 4 von 5 Punkten in meinem bescheidenen Leben habe ich inzwischen doch schon "einige" Horror-, Grusel-, Splatter-, Suspensefilme gesehen. Natürlich habe ich da auch einen gewissen Faible für Trashfilme entwickelt und mir scheint genau aus diesem Grund habe ich mir "The Dark Side Of The Moon" gekauft. Auf Qualität hab ich eigentlich wenig Wert gelegt - hauptsache ich sehe ein Bild und werde für 90 Minuten wieder einmal schön trashig unterhalten.
Dieser besagte Film aber war dann aber doch anders. Ok, die Kulissen haben einen gewissen Trashfaktor, aber die Puppeneffekte bzw. das Make-Up bzw. die generelle schauspielerische Leistung ist doch klar in der Oberklasse der Filmproduktionen zu plazieren. Im Ernst - hier wird echt geschauspielert! Und der Schockfaktor bzw. der Gruselfaktor kommt auch nicht zu kurz bzw. ist sogar die Geschichte nicht von schlechten Eltern.
Es spielen ja sogar richtig hoch dotierte Schauspieler mit. Habe jetzt noch einmal in der imdb nachgeschaut - sogar Joe Turkel spielt mit (der in "Blade Runner" den Genie-Ingenieur Eldon Tyrell gespielt hat) wurde in einer tragenden Rolle engagiert.
Naja - wie gesagt: unter'm Strich ein feiner Film, der sogar mehr als nur Trash-Unterhaltung liefert. Dass die Geschichte spannend, nachvollziehbar und höchst beklemmend ist, rechne ich den Filmmachenden ebenfalls hoch an (daher vier Sterne).
Großartige Kritikpunkte fallen mit jetzt weniger ein - der Trash-Kenner drückt ja bei vielen (u.a. technischen) Punkten gern einmal ein Auge zu. Also - alles in allem eine schöne Empfehlung. Vier Sterne gehen mit gutem Gewissen in meinen Augen ganz klar ok. |
Shining [Blu-ray] Jack Nicholson, Shelley Duvall, Danny Lloyd, Scatman Crothers, Philip Stone Blu-ray, 6. Dezember 2007 Verkaufsrang: 15185 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der einsiedlerische Perfektionist Stanley Kubrick war vielleicht nicht sonderlich produktiv (er führte zwischen 1975 und 1999 lediglich bei drei Filmen Regie), aber seine Filme verstehen es, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit vorzudringen. Im Falle von Shining aus dem Jahre 1980 ist es klar ersichtlich, dass Kubricks Film mehr kulturelle Resonanz hervorgerufen hat als Stephen Kings Bestseller, auf dem er basiert. Das Bild von Jack Nicholson, der sich mit einer Axt den Weg durch eine splitternde Tür bahnt und dabei "Hiiiiiiier ist Johnny!" brüllt, stellt nach wie vor einen der bemerkenswertesten Höhepunkte des Horrorkinos dar. Eine Miniserie aus dem Jahre 1997 folgte Kings Vorlage genauer, aber sie verblasst gegenüber den schaurigen Aspekten von Kubricks Interpretation. Es handelt sich hierbei um eine grandiose Geschichte über ein Spukhaus, in der Nicholson seine Frau (Shelley Duvall) und seinen jungen Sohn zum abgelegenen Overlook Hotel bringt, wo er zwischen den Saisonzeiten als Hausmeister arbeiten will. Hier erleidet er einen psychologischen Zusammenbruch, der nicht nur auf einen Hüttenkoller zurückzuführen ist. Das Hotel besitzt eine gewalterfüllte Vergangenheit, die sich noch immer auf das Gebäude auswirkt, und während der junge Danny (Danny Lloyd) durch seine hellseherische Gabe namens "Shining" dieses erschreckende Erbe erkennt, verliert sich sein Vater in einem Zustand von mörderischer Psychose. Kubrick vermeidet die Tradition billiger Schockeffekte der 80er-Jahre-Horrorfilme und entscheidet sich stattdessen für eine Studie über geistigen Verfall und den zeitlosen Mordimpuls - die technischen Innovationen des Films (darunter das sehr eindrucksvolle Bühnenbild und der bahnbrechende Einsatz der Steadycam) liefern eine zunehmend beunruhigende Verbindung von vergangenem und gegenwärtigem Schrecken. Es handelt sich bei dem Film eher um einen intellektuellen Horrorfilm als einen konventionellen Schocker, jedoch besitzt er noch immer eine verstörende Wirkung, und als sich der lächelnde Jack Nicholson in einen höhnisch grinsenden Killer verwandelt, reiht sich dieser somit in Kubricks Verbrecheralbum erinnerungswürdiger Filmbösewichte ein. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 123 Bewertungen)
Kleine Anmerkung 5 von 5 Punkten Nur eine kleine Anmerkung zu Jack Nicholson's Darstellung des Jack Torrance:
Er spielt ihn schon von Anfang an als einen latent Wahnsinnigen, da er eine schwierige Zeit hinter sich hat - ständige Streitereien mit seiner Frau, die ihn fast verrückt machen, sowie eine andauernde Schreibblockade, die er in der abgeschiedenheit des Overlook-Hotels abzuschütteln versucht. (Buch durchlesen, und ihr wisst was ich meine)
Daher muss ich sagen, ich finde Nicholsons Spielweise schon von Anfang an hervorragend - und schließe mich ansonsten samt und sonders meiner Vorschreiberin an. :)
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Blade Runner Harrison Ford, Rutger Hauer, Sean Young, Edward James Olmos, M. Emmet Walsh DVD, 25. September 2000 Verkaufsrang: 103746 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Als Ridley Scotts Director's Cut von Blade Runner 1993 veröffentlicht wurde, wunderten sich viele Kinogänger, warum das Studio diese Version nicht schon elf Jahre zuvor in die Kinos gebracht hatte. Diese neu geschnittene Version ist viel besser, vor allem, da Unnötiges eliminiert (zum Beispiel die albernen und überflüssigen Kommentare aus dem Off sowie das falsche Happy End) sowie wirklich Wichtiges erneuert wurde (die Charaktere werden ein bisschen schärfer gezeichnet und es gibt einen sehr schönen, kurzen Traum, in dem ein Einhorn auftritt. Harrison Ford hat die Kommentare einst gesprochen, da ihn das Studio dazu "genötigt" hatte. In den Chefetagen des produzierenden Studios hatte man geglaubt, der Zuschauer brauche weitere Erklärungen, um der Geschichte besser folgen zu können. Ford hat später zugegeben, diese Kommentare absichtlich sehr schlecht und lieblos gesprochen zu haben, weil er glaubte, sie würden dann keine weitere Verwendung finden (Moral: Überschätze niemals den Geschmack von Filmproduzenten. Die spektakuläre, futuristische Filmversion eines Los Angeles, in dem es immerwährend dunkel ist und in dem es ohne Unterlass regnet, ist ein alptraumhafter Widerspruch zum Klischee des ewig sonnigen Süd-Kalifornien. Diese Kulisse erzeugt nach wie vor eine verführerische, jenseitige Atmosphäre, in die man als Zuschauer eintaucht und vergisst, dass es sich nur um einen Film handelt. Die Welt des Filmes, eine Welt der schwarzen Schatten, gemixt mit seiner klassischen Privatdetektiv-Mörder- und Mysterien-Story, in der sich Harrison Ford auf der Spur mörderischer Androiden beziehungsweise Replikanten befindet, macht Blade Runner zu einem der wenigen Science-Fiction-Filme, die sich inhaltlich wie auch visuell der Tradition des Film noirs verschrieben haben. Und ganz in der Tradition des Film noirs erfährt der Detektiv viel mehr durch diesen Fall, als er zu Beginn gedacht hat - sowohl über sich selbst wie auch über die Personen, die er jagt. In weiteren Hauptrollen sind Sean Young, Edward James Olmos, Daryl Hannah, Rutger Hauer und M. Emmet Walsh zu sehen. -Jim Emerson
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 186 Bewertungen)
aktueller denn je 5 von 5 Punkten Dieser Film diskutiert vor dem Hintergrund moderner Biotechnologie die Frage, was eigentlich menschliches Leben bedeutet - im Gegensatz zu diesen Wesen, die als Replikanten bezeichnet werden, aber doch Menschen sehr ähnlich sind. Manche sind zu perfekt, manche sind als Spielzeug geschaffen, manchen hat man Erinnerungen mitgegeben. Wodurch unterscheiden sie sich von Menschen? Auf welche Rechte haben sie Anspruch? Mit welchem Recht werden ihnen bestimmte Rechte abgesprochen? Man kann kaum glauben, daß der Film 25 Jahre alt ist. Das ganze wird in monströse düster-barocke phantastische Bilder gekleidet. O.K., es wird auch rumgeballert, schließlich soll das ganze als Hollywood-Action-Film durchgehen, aber das ist nun wirklich nicht das Zentrum des Films.
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The Dark Side of the Moon Will Bledsoe, Wendy MacDonald, Joe Turkel, Alan Blumfeld, John Diehl DVD Verkaufsrang: 69382
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Besser als man denkt... 4 von 5 Punkten Wow, eine echte Überraschung. Lassen Inhaltsangabe und Verpackung auf ein recht trashiges B-Movie schließen, so wird man doch recht positiv überrascht. "The Dark Side Of The Moon" ist mehr als nur der x-tausendste Sci-Fi-Einheitsbrei. Der Film fängt zwar recht ruhig an, entwickelt aber schnell Spannung und eine unheimlich beklemmende Atmosphäre. Spätestens nach der ersten halben Stunde ist es nicht mehr schlimm, daß es keine Hochglanz-Produktion ist, man ist gefesselt von der Story. Es werden nicht einfach nur kurze Schockmomente eingesetzt, sondern konsequent wird eine gruselige Stimmung erzeugt, die sich bis zum Finale unglaublich steigert.
Meiner Meinung nach ein sehr unterbewerteter Film, bei dem jeder Sci-Fi/Horror-Fan zugreifen sollte. |
The Dark Side of the Moon Will Bledsoe, Wendy MacDonald, Joe Turkel, Alan Blumfeld, John Diehl Videokassette Verkaufsrang: 24964
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
herrlich dunkles Schauerstück 4 von 5 Punkten Obwohl schon alt, einer der schaurigsten Horrorfilme, die ich kenne. Spannung und Schockeffekte in der dunklen und lebensfeindlichen Weltallumgebung sorgen für ständigen Nervenkitzel. Das "Böse", das immer wieder in verschiedene Personen hineinschlüpft, sorgt dafür, dass der Zuschauer keinem der Protagonisten mehr traut. Sollte man einmal gesehen haben! |
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