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| DVDs: Justin Theroux | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Miami Vice [Blu-ray] Gong Li, Ciaran Hinds, Justin Theroux, Jamie Foxx, Colin Farell Blu-ray, 21. Oktober 2008 Verkaufsrang: 2890 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Miami Vice, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 23.10.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
So muss ein MIAMI VICE Movie sein! TOP! 5 von 5 Punkten Als ich hörte, dass Miami Vice neu verfilmt werden sollte, war ich sehr skeptisch. Die einzige Hoffnung war, dass auch Michael Mann die Sache in die Hand nimmt. Die beste Voraussetzung also, um die alte und kultige Serie mit einem würdigen Nachfolger im neuen Kinoformat umzusetzen. (jedoch Achtung: der Film spielt in heutigen Zeiten und hat nichts mit den 80ern zu tun!) Auch die Wahl der Schauspieler für die Hauptrolle war für mich erst sehr merkwürdig. Aber dann.... Ich habe den Film gesehen und eine riesige Überraschung erlebt. Ein HAMMER!! So muss ein MIAMI VICE Movie sein. Alles stimmt von der ersten Sekunde bis zum Abspann. Die Stimmung, die Musik, die Locations (Mega-Villen, Luxus, Miami Downtown usw.), die stilistisch perfekt umgesetzten Bilder, so prächtig, dass einem der Atem stockt, wenn man die alte Serie kennt. Die Bootsfahrten (dürfen nicht fehlen!) sind zum Träumen und auch (später) actionreich. Vor allem die Story ist absolut überzeugend und tiefgründig (kein Action-Streifen sondern ein Thriller mit COOLER Action!). Der Sound (DVD-Version) war schon überragend (z.B. die Sniperschüsse im Hafen: so was von realistisch mit Mega-Wumms!!)Rundum überzeugend und sehr, sehr spannend. Es macht einfach Spaß, die Bilder und die Musik zusammen zu geniessen. Die schauspielerischen Leistungen werden von fast allen Darstellern grandios auf die Leinwand gebannt. Die "Hand" des Michael Mann ist jede Sekunde unverkennbar. Ein kleines Meisterwerk! Absolutes Muss für jeden Miami Vice Fan! Empfehlung! (Das Beste ist: Michael Mann hat schon eine Fortsetzung versprochen! Siehe Extras auf der DVD-Version) Bin auch sehr gespannt auf die technische Qualität der Blu-Ray Version!
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Inland Empire Laura Dern, Jeremy Irons, Justin Theroux, Harry Dean Stanton, Peter J. Lucas DVD, 7. November 2007 Verkaufsrang: 1921 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Concorde David Lynch`s - Inland Empire - A woman in trouble, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 07.11.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 56 Bewertungen)
Ein traumhafter Film... 5 von 5 Punkten ...und das ist durchaus wörtlich zu nehmen.
Der Film wirkt wie ein (Alb)traum, in Bild und Logik. Das bedeutet, dass er nicht normalen erzählerischen Gesetzmäßigkeiten folgt.
Was wohl für manche ein Manko ist, die intellektuell ein logische Nuß knacken wollen. Dieser Film ist aber kein Rätsel mit einer Auflösung, er wirkt höchstens indirekt rätselhaft: Zeit hat in diesem Mikrokosmos keine Bedeutung mehr. Hier herrscht das Gefühl, nicht die Logik und man muß wie in einem Traum hinnehmen, was gerade passiert.
Der Film ist "nur" ein gewachsenes, surreales Experiment, das Portrait einer leidenden Seele mit ihren Facetten. Viel mehr wollte er auch (laut Lynch) nie sein.
Nur wir als Betrachter suchen aus Gewohnheit nach dem logischen "großen" Sinn hinter allem, vermissen die übliche, nachvollziehbare Geschichte. Daher können wohl viele Leute mit dem Film nichts anfangen und sehen Fehler, die es bei einem künstlerischen Experiment aber nicht gibt.
Das Lynch ein Meister seines Faches ist, der weiß was er will und dies auch gut umsetzen kann, hat er mit "konkreteren" Filmen wie "Straight Story" oder "Der Elefantenmensch" bewiesen. Nun wird es in Inland Empire sehr diffus und verschachtelt.
Man sollte sich dem Werk daher rein assoziativ nähern. Es einfach hinnehmen und akzeptieren. Manche Dinge wird man dann vielleicht verstehen und nachvollziehen, aber den größeren Zusammenhang, den berühmten roten Faden, fühlt man eher, als das man ihn "versteht". Diesen experimentellen Knoten wird man nicht befriedigend rational mit dem Kopf auflösen können, man kann ihn mit dem Bauch fühlen. Aber auch nur, wenn man sich komplett darauf einläßt.
Ich war nach einigen Rezensionen hier auch sehr skeptisch, was die "Qualität" des Films betrifft. Um mir ein eigenes Bild zu machen, habe ich ihn mir kürzlich gekauft. Ich persönlich mag diese verstörende Atmosphäre, die sich hier auftut und bereue den Kauf absolut nicht.
Letztendlich bestätigt es mich nur wieder darin, dass jeder Mensch die Dinge eben anders sieht und unterschiedlich gewichtet wird.
Lynch ist nichts für jeden und diesen Film kann nicht jeder genießen. Das soll aber nicht intellektuell oder elität zu verstehen sein. Steven Spielberg ist schließlich auch nicht jedermanns Sache.
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Mulholland Drive - Straße der Finsternis Justin Theroux, Naomi Watts DVD, 2. Oktober 2002 Verkaufsrang: 4692 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nachdem uns David Lynch zuletzt eine sehr direkte Geschichte geradeheraus erzählt hat, kehrt er nun mit Mulholland Drive wieder in das so rätselhafte und faszinierende Universum zurück, in dem schon Twin Peaks und Lost Highway angesiedelt waren. Nur dreht er die Schraube der Spiegelungen und Brechungen, der Doppelungen und Verwandlungen hier noch etwas weiter, indem er Hollywood als Schauplatz für seine düsteren Imaginationen wählt. Nichts ist in Lynchs Höllenvision der Traumfabrik so, wie es zunächst einmal scheint; niemand hat nur eine Identität, jeder spielt sich und den anderen etwas vor. Wo nun genau die Wirklichkeit aufhört und wo der Albtraum beginnt, muss jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. So wie Hollywood nie all seine (dunklen) Geheimnisse preisgeben wird, so löst David Lynch seine Rätsel immer nur wieder mit neuen Rätseln auf. Ursprünglich war Mulholland Drive von Lynch als Fernsehserie konzipiert worden. Doch nachdem sie den Pilotfilm gesehen hatten, bekamen die Verantwortlichen beim Sender kalte Füße und zogen sich von dem Projekt zurück. Daraufhin hat Lynch beschlossen, weiter zu drehen, um aus dem alten und dem neuen Material einen Spielfilm zu machen. Diesen schwierigen, aber für Hollywood in gewisser Weise auch wieder typischen Entstehungsprozess merkt man Mulholland Drive zumindest in einzelnen Aspekten deutlich an. Die Geschichte von Betty Elms (Naomi Watts), dem unschuldigen Mädchen aus der Provinz, das nach Los Angeles kommt, um ein Star zu werden, und Rita (Laura Elena Harring), einer Schauspielerin, die nur knapp einem Mordanschlag entkommen ist und dabei ihr Gedächtnis verloren hat, ist selbst für Lynchs Verhältnisse alles andere als geschlossen. Einzelne Nebenstränge der Handlung verschwinden genauso plötzlich, wie sie aufgetaucht sind; und die große Wendung des Films hat eine so verunsichernde Wirkung, dass sie noch die in Lost Highway übertrifft. Aber gerade in dieser Offenheit liegt der eigentliche Reiz und die fast hypnotische Kraft von Mulholland Drive. Sie sabotiert jeden Erklärungs- und Interpretationsansatz, der versucht, noch in den letzten Winkel dieser zutiefst dunklen und verstörenden Vision Licht zu bringen. Es gibt kein Entkommen aus David Lynchs Albtraum. Er holt einen immer wieder ein, auch wenn man glaubt, endlich das Rätsel gelöst zu haben. Sicher ist nur: Das Kino und seine verführerischen Bilder sind ein Spielzeug des Teufels, dem wir alle längst verfallen sind. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 163 Bewertungen)
Skurril, bizarr, verwirrend - ein echter Lynch mit Platz für Interpretationen 5 von 5 Punkten Nach einem Autounfall auf dem Mullholland Drive taumelt die einzige Überlebende, eine benommene Schwarzhaarige (Laura Harring) durch Los Angeles und findet schließlich Unterschlupf in einem Appartment, in das bereits am nächsten Tag die herzensgute Betty (Naomi Watts), eine junge Frau die in Hollywood Karriere als Schauspielerin machen möchte einzieht. Gemeinsam versuchen sie die Indentität der geheimnisvollen Schwarzhaarigen, die sich seit ihrem Unfall an nichts mehr erinnern kann, herauszufinden.
Regisseur David Lynch ist dafür bekannt, den Zuschauer unweigerlich in ein anderes Universum zu katapultieren. In eine bizarre, skurrile Welt die in Lynchs Gedanken wohl irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, zwischen Horror und Erotik, zwischen Gesellschaftskritk und Absurditäten wandelt. David Lynchs Filme kann man nicht einfach nur so konsumieren, meistens muss man sie deuten und interpretieren, seine Filme enthalten vielmehr das Gefühl oder einen Zustand, als eine wirkliche Geschichte. Sie verlangen dem Zuschauer mehr ab und geben ihm mehr, als ihnen meistens lieb ist. So wundert es nicht, wenn mancher Zuschauer bei "Mullholland Drive" überfordert war. Auch ich musste bei dem Film eine kleine Gradwanderung vollziehen. Ich hatte zunächst und ohne Vorwarnung den Eindruck gewonnen, hier handelt es sich um eine Form quentinscher Erzählkunst, viele Handlungsstränge irgendwann zusammenzuführen. Gewiss, sie wurden auch zusammengeführt, nur das Wie hat mich schon überrascht. David Lynch ist es gelungen bis zur letzten Filmminute die Spannung immer höher zu schrauben und dem Zuschauer kaum eine Chance dabei gelassen, dass Ende des Films vorab zu erahnen.
Kein Wunder ist es Lynch doch wunderbar gelungen zahlreiche Bilder zu schaffen, die alle ihre eigene Interpretation bedurfen, sei es ein wundersamer Schlüssel, ein angewiderter Expressotrinker, ein grinsendes älteres Ehepaar oder ein wundersamer Cowboy. Witzig und skurril, manchmal düster sind die Szenen und von denen gibt es massenhaft in diesem Film. Dazu kommt eine Naomi Watts die absolut brilliant und glaubwürdig spielt. Gekonnt verkörpert sie die naive, weltoffene Jung-Schauspielerin und endet als... sehen Sie sich es am besten selbst an. Der Film bietet einfach so viel bizarres, skurriles und verwirrendes, dass es sich gewiss lohnt in mehrmals anzusehen ;o) Diesmal ist es mir nahezu Unmöglich etwas über den Inhalt bekannt zu geben, nein nicht wegen dem bösen, bösen Spoiler-Verbot hier, sondern weil ich wahrscheinlich die Szenen gleich in einem Atemzug interpretieren würde. Aber möchte sich an dieser Stelle doch jeder selbst ein Bild machen - als Vorgekautes zu lesen und wohlmöglich noch zu glauben... ;o) Nur zwei Sachen sind definitv nach diesem Film: 1. Er ist nichts für Jedermann oder dem allseitsbeliebten Popcornfilm-Freund; 2. Was David Lynch hier geschaffen hat, ist zweifelsohne ein kleines Meisterwerk deren Interpretation jeder wunderbar für sich selbst finden kann... - volle 5 Sterne.
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Miami Vice [HD DVD] Gong Li, Ciaran Hinds, Justin Theroux, Jamie Foxx, Colin Farell HD DVD, 19. Februar 2007 Verkaufsrang: 9476 Miami Vice ähnelt in keiner Weise jener Fernsehserie aus den Achtziger Jahren, die Michael Mann den Einstieg ins Filmgeschäft ermöglichte, und dieser Film ist jene Art von ernsthaftem und ernsthaft durchgestyltem Krimidrama, das Michael Mann besser hinkriegt als jeder andere. Der von Mann geschriebene Thriller über eine verdeckte Ermittlung erreicht nicht jene unglaubliche Intensität seines Klassikers Heat aus dem Jahre 1995 und schafft auch nicht jene klare, nervenzerreißende Spannung von Collateral, aber das soll nicht heißen, dass der Film den Zuschauer nicht doch hin und wieder ordentlich durchrüttelt. Colin Farrell und Jamie Foxx als die in Miami tätigen Polizeibeamten Sonny Crocket und Ricardo Tubbs haben nicht viel mehr zu tun als ihre handlungsbezogenen Dialoge wiederzugeben und in ihren Freizeitklamotten ultracool auszusehen. Ihre Zusammenarbeit als Partner wirkt auf der Leinwand ein wenig leblos (was vielleicht damit zu tun hat, dass es bei der Produktion Probleme gab - während den Dreharbeiten fand eine echte Schießerei statt und Jamie Foxx weigerte sich, sein Leben an riskanten Drehorten in Südamerika aufs Spiel zu setzen). Aber sobald Mann einen Gang hochschaltet und die Handlung entwickelt, in der es um die Festsetzung eines Drogenbarons (Luis Tosar) und dessen gewissenlosen Mittelmannes (John Ortiz) geht, zeigt sich Miami Vice als jene Art von smarter, realistischer Action, die man als Fan von diesem Regisseur erwarten durfte. Miami Vice deckt durch den chinesischen Superstar Gong Li als Crockets Geliebter auf der falschen Seite des Gesetzes Aspekte ab, die einem vielleicht allzu bekannt vorkommen, und man darf vermuten, dass Manns Drehbuch wahrscheinlich ein oder zwei Mal umgeschrieben wurde. Dennoch handelt es sich hierbei um einen überdurchschnittlichen Thriller, der Aufmerksamkeit verlangt und auch belohnt und gegen Ende eine Schießerei liefert, wie man sie von Mann gewöhnt sein dürfte und die der vorhergehenden dramatischen Story gerecht wird. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 58 Bewertungen)
Den Erwartungen nicht entsprochen 3 von 5 Punkten Mit viel Erwartungen sah ich mir diesen Film in HD an.
1. Die Bildqualität schwankt von mittlerer DVD Qualität bis gute HD-Umsetzung, besonders bei Aussenaufnahmen.
2. Die Handlung ist im Grunde simpel und entspricht nicht den Erwartungen der Vorgaben des erfolgreichen Vorbilds. Hier hätte man einige Ideen übernehmen können.
Die Handlung ist nicht sehr von Logik geprägt, wirkt teilweise unzusammenhängend, man wird in eine Handlung reingeworfen ohne Hintergrundinfos, die Figuren erscheinen auf der Bildfläche, als ob dies eine lange bekannte Serie ist. Liegt vielleicht auch teilweise am wenig gelungen Schnitt.
Das bei Actionfilmen übliche Geballere ist gut gelungen und einige Schauspieler verkörpern ihre Rollen stark, ebenso sind die Aufnahmen teilweise sehr gut - daher 3 Punkte.
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Below Utopia - Spielplatz der Mörder Justin Theroux, Alyssa Milano, Ice-T DVD, 16. September 2002 Verkaufsrang: 31284 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eine Bande brutaler Kunstdiebe überfällt das Anwesen eines reichen Kunsthändlers. Es ist Thanksgiving und die gesamte Familie ist versammelt. Die Räuber löschen radikal die ganze Familie aus - bis auf den jungen Daniel und seine Freundin Suzanne, die sich nach einem Streit mit dem Vater im Keller zurückgezogen haben und sich nun dort verstecken. Als die Killer das Kellergeschoss entdecken, werden sie zum Gegenschlag gezwungen...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)
Echt spannender Thriller. 5 von 5 Punkten Okay, vielleicht hätte man hier und da mehr draus machen können, aber es war nun mal eine Billig-Produktion. Ich fand den Film aber dennoch einfach spannend und dramatisch. Allerdings kann ich die Altersgrenze 18 nicht nachvollziehen, FSK 16 wäre ausreiched.
Der Film lässt einen bis zum Ende mitzittern und das Ende ist unangenehm überraschend. Ich kann da manch andere Rezesionen wirklich nicht nachvollziehen.
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Below Utopia Justin Theroux, Alyssa Milano, Ice-T DVD, 16. September 2002 Verkaufsrang: 28433 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Netter Psychothriller mit CHARMED-Hexe Alyssa Milano - nun auch ungekürzt bei Amazon.de! 3 von 5 Punkten Seit kurzer Zeit gibt es bei Amazon.de nun auch Filme und Games ab 18. BELOW UTOPIA, ein packender Psychothriller mit Alyssa Milano aus CHARMED und Rapper Ice-T, zählt in dieser Version ebenfalls zur "heißen Ware". Ärgern tut man sich nur, wenn man die FSK:16-Fassung hier schon früher erworben hat, denn die wurde um 5 Minuten gekürzt! Zur Handlung möchte ich nichts verraten, für Spoiler sollte man woanders suchen. Beim Anschauen empfinde ich den Film als äußerst spannend und wendungsreich. Man merkt aber, dass es sich um eine Low-Budget-Produktion handelt, nicht nur an der Aufmachung der DVD ohne großartige Boni, außer Werbetrailer und der mittelmäßigen Qualität hinsichtlich Bild und Ton, sondern auch an den Klischees. Es mag sein, dass es Überraschungen in dem Film gibt, aber die sind im Endeffekt doch vorauszusehen gewesen. Beim zweiten Schauen verging mir schon die Lust den Thriller weiterzusehen. Falls man ein volljähriger CHARMED-Fan ist und viel Action mag, sollte man sich BELOW UTOPIA für diesen Preis aber nicht entgehen lassen, wenn auch nur zum Einmal-Anschauen. Denn Alyssa macht ihren Job ganz gut. |
The Legend of Lucy Keyes Julie Delpy, Justin Theroux, Brooke Adams DVD, 24. September 2007 Verkaufsrang: 38693 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universum Film The Legend of Lucy Keyes, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 24.09.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Der langweiligste "Grusel"-Film ever seen 1 von 5 Punkten Ich bin kein Freund von Splatter-Movies, sondern mehr der Liebhaber klassischer Gruselfilme. Und dieses hier hat nichts zu bieten , außer:
- einem nicht vorhandenem Spannungsbogen
- aber auch nicht im Ansatz vorhandenenm gruselige Momenten
- keiner nachvollziehbaren Geschichte
Dagegen sind die Teletubbies ja nervenzerreissend!
Hin und wieder wartet der Film mit einigen schönen Aufnahmen auf.
Welcher Produzent hat dieses schlappe Drehbuch nur akzeptiert??? Es ist mit ein Rätsel. Also: dieser Streifen gehört zu den schechtesten Film, die ich je gesehen habe...
Nutzlos verbrauchtes Filmmaterial 1 von 5 Punkten Das Thema hätte so viel hergegeben, aber die Macher dieses Films haben es wirklich in aller Konsequenz geschafft einen langweiligen Streifen daraus zu konstruieren. Angefangen bei den Schauspielern. Julie Delpy, farblos, gerade zu kränklich wirkend. Justin Theroux, ich habe selten einen langweiligeren, mit weniger Mimik versehenen Schauspieler gesehen. Die ältere Tochter lief den gesamten Film abgehackt unter völlig unwichtig nebenher und bekam vom Regisseur keine Chance ein wenig mit ihrem Können zu glänzen. Einzig die kleine Schwester agierte erstaunlich gut für ihr Alter.
Was den Inhalt angeht kam es mir nach der Hälfte des Filmes vor als würde sich der darauf beschränken ständig nach Lucy zu rufen. Tat es nicht die lebende Mutter, so ganz bestimmt die Tote. Leider nicht genug Grusel pausenlos einen Namen in den Wald geschrieen zu bekommen. Der gestörte Nachbar hat nur eine Aufgabe, seine stinkenden Futtermittel auszukippen und mit dem Geruch die Familie zu nerven. Mich nervte er auch, allein durch seine absolute Nutzlosigkeit. Sogar die versuchsweise geheimnisvoll angehaucht erscheinen sollende Hüterin von Marthas Grund und Boden war einfach nur eine immer im unpassenden Moment die falschen Dinge sagende alternde Dorfbewohnerin ohne jeglichen Hauch von Geheimnis um sich herum.
Die Effekte, falls denn tatsächlich mal versucht wurde Spannung durch Technik zu erzeugen waren derart lau und von gestern das es wesentlich besser rübergekommen wäre ein altes Bettlaken zu schwenken.
Ich kann mir nicht helfen, mir stellt sich die Frage - wie ist es möglich bis aufs i-Tüpfelchen einen zu Grunde liegenden guten Inhalt derart zu vermasseln?
Wer auf Mysterie, geheimnisvolle Geschichten, Dinge die den sechsten Sinn erfordern steht ist hier absolut falsch. Nicht mal mit sehr viel gutem Willen kann man diesen Film als durchschnittlich bewerten.
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Mulholland Drive - Straße der Finsternis Justin Theroux, Laura Harring, Naomi Watts DVD, 17. September 2008 Verkaufsrang: 22786 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nachdem uns David Lynch zuletzt eine sehr direkte Geschichte geradeheraus erzählt hat, kehrt er nun mit Mulholland Drive wieder in das so rätselhafte und faszinierende Universum zurück, in dem schon Twin Peaks und Lost Highway angesiedelt waren. Nur dreht er die Schraube der Spiegelungen und Brechungen, der Doppelungen und Verwandlungen hier noch etwas weiter, indem er Hollywood als Schauplatz für seine düsteren Imaginationen wählt. Nichts ist in Lynchs Höllenvision der Traumfabrik so, wie es zunächst einmal scheint; niemand hat nur eine Identität, jeder spielt sich und den anderen etwas vor. Wo nun genau die Wirklichkeit aufhört und wo der Albtraum beginnt, muss jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. So wie Hollywood nie all seine (dunklen) Geheimnisse preisgeben wird, so löst David Lynch seine Rätsel immer nur wieder mit neuen Rätseln auf. Ursprünglich war Mulholland Drive von Lynch als Fernsehserie konzipiert worden. Doch nachdem sie den Pilotfilm gesehen hatten, bekamen die Verantwortlichen beim Sender kalte Füße und zogen sich von dem Projekt zurück. Daraufhin hat Lynch beschlossen, weiter zu drehen, um aus dem alten und dem neuen Material einen Spielfilm zu machen. Diesen schwierigen, aber für Hollywood in gewisser Weise auch wieder typischen Entstehungsprozess merkt man Mulholland Drive zumindest in einzelnen Aspekten deutlich an. Die Geschichte von Betty Elms (Naomi Watts), dem unschuldigen Mädchen aus der Provinz, das nach Los Angeles kommt, um ein Star zu werden, und Rita (Laura Elena Harring), einer Schauspielerin, die nur knapp einem Mordanschlag entkommen ist und dabei ihr Gedächtnis verloren hat, ist selbst für Lynchs Verhältnisse alles andere als geschlossen. Einzelne Nebenstränge der Handlung verschwinden genauso plötzlich, wie sie aufgetaucht sind; und die große Wendung des Films hat eine so verunsichernde Wirkung, dass sie noch die in Lost Highway übertrifft. Aber gerade in dieser Offenheit liegt der eigentliche Reiz und die fast hypnotische Kraft von Mulholland Drive. Sie sabotiert jeden Erklärungs- und Interpretationsansatz, der versucht, noch in den letzten Winkel dieser zutiefst dunklen und verstörenden Vision Licht zu bringen. Es gibt kein Entkommen aus David Lynchs Albtraum. Er holt einen immer wieder ein, auch wenn man glaubt, endlich das Rätsel gelöst zu haben. Sicher ist nur: Das Kino und seine verführerischen Bilder sind ein Spielzeug des Teufels, dem wir alle längst verfallen sind. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 163 Bewertungen)
Skurril, bizarr, verwirrend - ein echter Lynch mit Platz für Interpretationen 5 von 5 Punkten Nach einem Autounfall auf dem Mullholland Drive taumelt die einzige Überlebende, eine benommene Schwarzhaarige (Laura Harring) durch Los Angeles und findet schließlich Unterschlupf in einem Appartment, in das bereits am nächsten Tag die herzensgute Betty (Naomi Watts), eine junge Frau die in Hollywood Karriere als Schauspielerin machen möchte einzieht. Gemeinsam versuchen sie die Indentität der geheimnisvollen Schwarzhaarigen, die sich seit ihrem Unfall an nichts mehr erinnern kann, herauszufinden.
Regisseur David Lynch ist dafür bekannt, den Zuschauer unweigerlich in ein anderes Universum zu katapultieren. In eine bizarre, skurrile Welt die in Lynchs Gedanken wohl irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, zwischen Horror und Erotik, zwischen Gesellschaftskritk und Absurditäten wandelt. David Lynchs Filme kann man nicht einfach nur so konsumieren, meistens muss man sie deuten und interpretieren, seine Filme enthalten vielmehr das Gefühl oder einen Zustand, als eine wirkliche Geschichte. Sie verlangen dem Zuschauer mehr ab und geben ihm mehr, als ihnen meistens lieb ist. So wundert es nicht, wenn mancher Zuschauer bei "Mullholland Drive" überfordert war. Auch ich musste bei dem Film eine kleine Gradwanderung vollziehen. Ich hatte zunächst und ohne Vorwarnung den Eindruck gewonnen, hier handelt es sich um eine Form quentinscher Erzählkunst, viele Handlungsstränge irgendwann zusammenzuführen. Gewiss, sie wurden auch zusammengeführt, nur das Wie hat mich schon überrascht. David Lynch ist es gelungen bis zur letzten Filmminute die Spannung immer höher zu schrauben und dem Zuschauer kaum eine Chance dabei gelassen, dass Ende des Films vorab zu erahnen.
Kein Wunder ist es Lynch doch wunderbar gelungen zahlreiche Bilder zu schaffen, die alle ihre eigene Interpretation bedurfen, sei es ein wundersamer Schlüssel, ein angewiderter Expressotrinker, ein grinsendes älteres Ehepaar oder ein wundersamer Cowboy. Witzig und skurril, manchmal düster sind die Szenen und von denen gibt es massenhaft in diesem Film. Dazu kommt eine Naomi Watts die absolut brilliant und glaubwürdig spielt. Gekonnt verkörpert sie die naive, weltoffene Jung-Schauspielerin und endet als... sehen Sie sich es am besten selbst an. Der Film bietet einfach so viel bizarres, skurriles und verwirrendes, dass es sich gewiss lohnt in mehrmals anzusehen ;o) Diesmal ist es mir nahezu Unmöglich etwas über den Inhalt bekannt zu geben, nein nicht wegen dem bösen, bösen Spoiler-Verbot hier, sondern weil ich wahrscheinlich die Szenen gleich in einem Atemzug interpretieren würde. Aber möchte sich an dieser Stelle doch jeder selbst ein Bild machen - als Vorgekautes zu lesen und wohlmöglich noch zu glauben... ;o) Nur zwei Sachen sind definitv nach diesem Film: 1. Er ist nichts für Jedermann oder dem allseitsbeliebten Popcornfilm-Freund; 2. Was David Lynch hier geschaffen hat, ist zweifelsohne ein kleines Meisterwerk deren Interpretation jeder wunderbar für sich selbst finden kann... - volle 5 Sterne.
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Inland Empire [UK IMPORT] Diane Ladd, Julia Ormond, Justin Theroux, William Macy, Laura Dern DVD, 20. August 2007 Verkaufsrang: 49293 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 56 Bewertungen)
Langweilig!!! 1 von 5 Punkten Ich habe diesen Film mit Spannung erwartet und vor ein paar Monaten das erste mal angeschaut.
Für nicht eingefleischte David Lynch Fans ist dieser Film vollkommen ungeeignet. Er ist verwirrend, es gibt keinen sichtbar erkennbaren roten Faden und spannend ist es auch nicht. IE Fans mögen da was rein interpretieren und glücklich damit werden, dass sie glauben die Gedankengänge von DL nachzuvollziehen.
Wie in diversen Rezensionen schon berichtet sagte DL, dass er vor dem Drehtag noch gar nicht so genau wusste, wie der Film weitergehen würde. Ein fertiges komplettes Drehbuch gab es aber gar nicht.
Mir gefallen eigentlich alle vorherigen DL Filme (und auch Twin Peaks), von Eraserhead bis Mulholland Drive. Besonders die ausgewählt skurrilen Charaktere, die auch zum Teil witzig sind haben mich immer wieder fasziniert und gut unterhalten. Daneben mag ich viele DL-Filme weil sie drastisch die menschlichen Abgründe aufzeigen, Spannung erzeugen und einen zum Nachdenken anregen. Letzteres wird, aus meiner Sicht, in Inland Empire ausgereizt. Im Prinzip muss man bei jeder Szene nachdenken, was sie denn eigentlich bedeuten soll. Ich hoffte dann auf zumindest teilweise Aufklärung im weiteren Verlauf des Filmes, wurde aber leider enttäuscht. Ich habe dann nach 90 Minuten (in Unkenntnis der 3 Stunden Filmlänge) sekündlich mit dem Ende des Filmes gerechnet und quälte mich - zu Tode gelangweilt - bis zum Ende.
Die Gründe für meine 1-Stern-Bewertung:
- roter Faden für mich, auch nach zweimaligem Ansehen, nicht wirklich ersichtlich.
- uninteressante, langweilige Handlung (im Gegensatz zu allen anderen DL-Filmen)
- uninteressante, langweilige Charaktere (im Gegensatz zu allen anderen DL-Filmen)
- keine einzige Highlight-Szene über die man noch in Jahren sprechen würde
- Der Videolook und die Kameraeinstellungen sind, wenn auch gewollt von Profis so aufgenommen, nervig.
- Der Film hat mich in keinster Weise unterhalten und zumindest ein bisschen Unterhaltung erwarte ich von jedem Film beim ersten Ansehen, auch wenn er von DL ist.
Fazit: unterhaltsam nur für Hardcore Lynch-Fans, die Spaß daran haben den Film mehrfach anzusehen und sich tagelang mit möglichen Interpretationen auseinanderzusetzen. Eventuell ist Inland Empire auch noch für Studenten von Filmhochschulen interessant.
Zu langer aber interessanter David Lynch Film! 4 von 5 Punkten Wenn sich ein Zuschauer auf David Lynch einläßt muss er wissen auf was er sich einlässt. Eine Flut von Bildern, Eindrücken die einen entweder mitreißt oder nicht. Einige Szenen sind auch wieder hier recht beklemmend und schockierend. Die Strassen und Gebäude von Lodz sind es auch die diesem Film einen unheimlichen Realismus geben. Eine Interpretation der Geschehnisse muss jeder für sich selbst finden. Denn Sprünge in Traumwelten, Dimensionen, Zeiten etc... sind so gewollt und tragen gekonnt zur Verwirrung bei. Beim nächsten Mal anschauen kommt sicher wieder ein anderer Eindruck. Der Subtitel "A Woman in Trouble" dt. "Eine Frau in Schwierigkeiten" wird häufig übersehen. Für meine persönliche Interpretation war dieser Titel ein Schlüssel. Denn von Beginn an geht es eigentlich um eine Frau (oder mehrere), ihre Ängste und die Bekämpfung des inneren Phantoms. Wer auf der Suche nach einer nichtlinearen Erzählstruktur ist liegt bei Inland Empire genau richtig. Auch das Auftauchen von Hasen soll niemanden verwundern.
Natürlich wird auch Inland Empire von der Ästhetik Lynch als auch von seiner Hauptdarstellerin Laura Dern getragen. Diese vollbringt hier eine überdurchschnittliche Leistung. Doch aus meiner Sicht hinkt Inland Empire hinter Lost Highway und Mullholland Road etwas. Ein Grund ist sicher die etwas kundenunfreundliche Länge von ca. 170 Minuten. Aber auch der Einsatz von DV der zwar einige Szenen mehr wirken lässt aber auch einen recht billigen fast dokumentarischen Eindruck hinterlässt. Inland Empire hat sicher seine Stärke und wird den David Lynch Fan zufriedenstellen.
Die DVD bietet halt leider neben dem Film recht wenig. Wer Kunstfilme von Unabhängigen Filmemachern mag die sich nicht an herrkömliche Regeln und Erzählstrukturen halten wird bei Inland Empire auf seine Kosten kommen.
Sinnlose Seelentortur 2 von 5 Punkten Seit Mitte der 80er Jahre zähle ich mich zu den Bewunderern der Filme von David Lynch und sehe jedem von ihm neu angekündigten Werk mit großer Spannung und Vorfreude entgegen - bisher ausnahmslos zu Recht.
"Inland Empire" jedoch ist der erste Lynch-Film, der auf ganzer Linie enttäuscht.
Schon rein formal erschöpft er sich im Ansammeln von Eigenzitaten, es gibt wirklich fast nichts, das man nicht schon so oder besser gesehen hätte. Den paranoid überdrehten und dabei teils entsetzlich in die Länge gezogenen Kamerafahrten, die den Seelenzustand der Beteiligten illustrieren sollen und natürlich auch ihre perfekt inszenierten Schönheiten bieten, steht ein auch nach mehrmaligem Ansehen kaum durchschaubarer Handlungswirrwarr gegenüber. Bemühte alte Bekannte wie das "roten Zimmer" verweisen auch kaum auf neue Aspekte.
Verschärfend wirkt sich die für mich unzulängliche Leistung der Hauptdarstellerin Laura Dern aus, die - im Gegensatz zur Darstellerin ihres Alter Egos Julia Ormond - schon mimisch nur über ein sehr begrenztes Reservoir verfügt. Als positiv besetztes Kleinstadtmädel in "Blue Velvet" wusste Dern seinerzeit zu überzeugen, mit der psychologischen Ausgestaltung einer leise alternden, von ihrem autoritären Ehemann gegängelten Diva ist sie jedoch völlig überfordert und wirkt ermüdend und langweilig. Derns darstellerische Qualitäten, die die Presse sowie David Lynch selbst zu preisen nicht müde werden, sind angesichts der hier gebotenen Tranigkeit vor allem in der zweiten Hälfte des Films einfach nicht nachvollziehbar. Dagegen sind viele der zahlreichen, oftmals grotesk angelegten Nebenparts (z.B. die polnischen Schwiegereltern oder die orakelnde Hexe aus der Nachbarschaft) geradezu perfekt besetzt, was für jemanden wie Lynch allerdings bloßes Beherrschen seines Handwerks bedeutet.
Gelungen sind auch Jeremy Irons Darstellung des Regisseurs (seine Physiognomie erinnert verblüffend an die von Charles Manson) und die seiner helfenden Hand durch Harry Dean Stanton. Als Witz dagegen entpuppt sich die "special appearance" von Nastassja Kinski, deren nicht einmal ansatzweise zu erahnende Anwesenheit zum Schluss (auf einem Sofa neben Laura Dern sitzend) reines Statistentum ist, jedoch kein Cameo.
Natürlich lässt sich angesichts der Darstellung teils surrealer Geschehnisse, die sich oft in unterbewussten Parallelwelten abspielen, ohnehin nur schwer mit Kategorien wie "verstanden / nicht verstanden" aufwarten. Trotzdem finde ich - und in Lynchs früheren Filmen fühle ich mich dahingehend bestätigt - dass ein Film inhaltliche Orientierungspunkte braucht und ein Mindestmaß an Unterhaltungswert besitzen muss, wenn er den Zuschauer packen soll. Die wenigen Ansätze zum Handlungsentwurf gleich zu Beginn sind aber bereits so altbacken (im Sinne Lynchs) und dünn, dass sie eine spannende Weiterentwicklung eigentlich kaum zulassen. Das Resultat ist eine fast dreistündige Seelentortur, die ich mir kein weiteres (drittes) Mal antun möchte.
Dass ich mich bei Lynch einmal derart langweilen würde hätte ich nie für möglich gehalten.
Sorry David, nur weil es ein "Lynch" ist, MUSS er nicht gut sein 2 von 5 Punkten Uah, der schrecklichste Lynch-Film den ich kenne. Normalerweise verzweifelt man ja meist gegen Mitte eines Lynch-Films, wenn plötzlich die Handlung abdreht und die eigene Hoffnung dahinschwindet, einmal
einen Film von ihm so richtig und easy zu verstehen. Bei Inland Emprie hat Lynch selbst zugegeben, eigentlich nicht so recht wüsste, welche Aussage dieser Film haben soll. Interpretationsspielraum will der Herr Regisseur ja sonst auch lassen, aber diesmal? Nein, der Film regt nicth zum nachdenken und spekulieren an. Eher dazu, vorzeit abzubrechen. Well, ich werde ihn in den Schrank stellen und in ein paar Jahren vielleicht mal wieder anschauen. Manchmal verändert sich ja der Blick auf die Dinge mit der Zeit etwas. Für Lynch-Einsteiger lieber zu einem Klassiker
wie "Blue Velvet" greifen oder zu einem neueren guten Werk wie "Mullholand Drive".
Ein traumhafter Film... 5 von 5 Punkten ...und das ist durchaus wörtlich zu nehmen.
Der Film wirkt wie ein (Alb)traum, in Bild und Logik. Das bedeutet, dass er nicht normalen erzählerischen Gesetzmäßigkeiten folgt.
Was wohl für manche ein Manko ist, die intellektuell ein logische Nuß knacken wollen. Dieser Film ist aber kein Rätsel mit einer Auflösung, er wirkt höchstens indirekt rätselhaft: Zeit hat in diesem Mikrokosmos keine Bedeutung mehr. Hier herrscht das Gefühl, nicht die Logik und man muß wie in einem Traum hinnehmen, was gerade passiert.
Der Film ist "nur" ein gewachsenes, surreales Experiment, das Portrait einer leidenden Seele mit ihren Facetten. Viel mehr wollte er auch (laut Lynch) nie sein.
Nur wir als Betrachter suchen aus Gewohnheit nach dem logischen "großen" Sinn hinter allem, vermissen die übliche, nachvollziehbare Geschichte. Daher können wohl viele Leute mit dem Film nichts anfangen und sehen Fehler, die es bei einem künstlerischen Experiment aber nicht gibt.
Das Lynch ein Meister seines Faches ist, der weiß was er will und dies auch gut umsetzen kann, hat er mit "konkreteren" Filmen wie "Straight Story" oder "Der Elefantenmensch" bewiesen. Nun wird es in Inland Empire sehr diffus und verschachtelt.
Man sollte sich dem Werk daher rein assoziativ nähern. Es einfach hinnehmen und akzeptieren. Manche Dinge wird man dann vielleicht verstehen und nachvollziehen, aber den größeren Zusammenhang, den berühmten roten Faden, fühlt man eher, als das man ihn "versteht". Diesen experimentellen Knoten wird man nicht befriedigend rational mit dem Kopf auflösen können, man kann ihn mit dem Bauch fühlen. Aber auch nur, wenn man sich komplett darauf einläßt.
Ich war nach einigen Rezensionen hier auch sehr skeptisch, was die "Qualität" des Films betrifft. Um mir ein eigenes Bild zu machen, habe ich ihn mir kürzlich gekauft. Ich persönlich mag diese verstörende Atmosphäre, die sich hier auftut und bereue den Kauf absolut nicht.
Letztendlich bestätigt es mich nur wieder darin, dass jeder Mensch die Dinge eben anders sieht und unterschiedlich gewichtet wird.
Lynch ist nichts für jeden und diesen Film kann nicht jeder genießen. Das soll aber nicht intellektuell oder elität zu verstehen sein. Steven Spielberg ist schließlich auch nicht jedermanns Sache.
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Mulholland Drive [UK-Import] Robert Forster, Ann Miller, Naomi Watts, Laura Herring, Justin Theroux Videokassette, 11. September 2002 Verkaufsrang: 23545 Nachdem uns David Lynch zuletzt eine sehr direkte Geschichte geradeheraus erzählt hat, kehrt er nun mit Mulholland Drive wieder in das so rätselhafte und faszinierende Universum zurück, in dem schon Twin Peaks und Lost Highway angesiedelt waren. Nur dreht er die Schraube der Spiegelungen und Brechungen, der Doppelungen und Verwandlungen hier noch etwas weiter, indem er Hollywood als Schauplatz für seine düsteren Imaginationen wählt. Nichts ist in Lynchs Höllenvision der Traumfabrik so, wie es zunächst einmal scheint; niemand hat nur eine Identität, jeder spielt sich und den anderen etwas vor. Wo nun genau die Wirklichkeit aufhört und wo der Albtraum beginnt, muss jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. So wie Hollywood nie all seine (dunklen) Geheimnisse preisgeben wird, so löst David Lynch seine Rätsel immer nur wieder mit neuen Rätseln auf. Ursprünglich war Mulholland Drive von Lynch als Fernsehserie konzipiert worden. Doch nachdem sie den Pilotfilm gesehen hatten, bekamen die Verantwortlichen beim Sender kalte Füße und zogen sich von dem Projekt zurück. Daraufhin hat Lynch beschlossen, weiter zu drehen, um aus dem alten und dem neuen Material einen Spielfilm zu machen. Diesen schwierigen, aber für Hollywood in gewisser Weise auch wieder typischen Entstehungsprozess merkt man Mulholland Drive zumindest in einzelnen Aspekten deutlich an. Die Geschichte von Betty Elms (Naomi Watts), dem unschuldigen Mädchen aus der Provinz, das nach Los Angeles kommt, um ein Star zu werden, und Rita (Laura Elena Harring), einer Schauspielerin, die nur knapp einem Mordanschlag entkommen ist und dabei ihr Gedächtnis verloren hat, ist selbst für Lynchs Verhältnisse alles andere als geschlossen. Einzelne Nebenstränge der Handlung verschwinden genauso plötzlich, wie sie aufgetaucht sind; und die große Wendung des Films hat eine so verunsichernde Wirkung, dass sie noch die in Lost Highway übertrifft. Aber gerade in dieser Offenheit liegt der eigentliche Reiz und die fast hypnotische Kraft von Mulholland Drive. Sie sabotiert jeden Erklärungs- und Interpretationsansatz, der versucht, noch in den letzten Winkel dieser zutiefst dunklen und verstörenden Vision Licht zu bringen. Es gibt kein Entkommen aus David Lynchs Albtraum. Er holt einen immer wieder ein, auch wenn man glaubt, endlich das Rätsel gelöst zu haben. Sicher ist nur: Das Kino und seine verführerischen Bilder sind ein Spielzeug des Teufels, dem wir alle längst verfallen sind. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 163 Bewertungen)
Skurril, bizarr, verwirrend - ein echter Lynch mit Platz für Interpretationen 5 von 5 Punkten Nach einem Autounfall auf dem Mullholland Drive taumelt die einzige Überlebende, eine benommene Schwarzhaarige (Laura Harring) durch Los Angeles und findet schließlich Unterschlupf in einem Appartment, in das bereits am nächsten Tag die herzensgute Betty (Naomi Watts), eine junge Frau die in Hollywood Karriere als Schauspielerin machen möchte einzieht. Gemeinsam versuchen sie die Indentität der geheimnisvollen Schwarzhaarigen, die sich seit ihrem Unfall an nichts mehr erinnern kann, herauszufinden.
Regisseur David Lynch ist dafür bekannt, den Zuschauer unweigerlich in ein anderes Universum zu katapultieren. In eine bizarre, skurrile Welt die in Lynchs Gedanken wohl irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, zwischen Horror und Erotik, zwischen Gesellschaftskritk und Absurditäten wandelt. David Lynchs Filme kann man nicht einfach nur so konsumieren, meistens muss man sie deuten und interpretieren, seine Filme enthalten vielmehr das Gefühl oder einen Zustand, als eine wirkliche Geschichte. Sie verlangen dem Zuschauer mehr ab und geben ihm mehr, als ihnen meistens lieb ist. So wundert es nicht, wenn mancher Zuschauer bei "Mullholland Drive" überfordert war. Auch ich musste bei dem Film eine kleine Gradwanderung vollziehen. Ich hatte zunächst und ohne Vorwarnung den Eindruck gewonnen, hier handelt es sich um eine Form quentinscher Erzählkunst, viele Handlungsstränge irgendwann zusammenzuführen. Gewiss, sie wurden auch zusammengeführt, nur das Wie hat mich schon überrascht. David Lynch ist es gelungen bis zur letzten Filmminute die Spannung immer höher zu schrauben und dem Zuschauer kaum eine Chance dabei gelassen, dass Ende des Films vorab zu erahnen.
Kein Wunder ist es Lynch doch wunderbar gelungen zahlreiche Bilder zu schaffen, die alle ihre eigene Interpretation bedurfen, sei es ein wundersamer Schlüssel, ein angewiderter Expressotrinker, ein grinsendes älteres Ehepaar oder ein wundersamer Cowboy. Witzig und skurril, manchmal düster sind die Szenen und von denen gibt es massenhaft in diesem Film. Dazu kommt eine Naomi Watts die absolut brilliant und glaubwürdig spielt. Gekonnt verkörpert sie die naive, weltoffene Jung-Schauspielerin und endet als... sehen Sie sich es am besten selbst an. Der Film bietet einfach so viel bizarres, skurriles und verwirrendes, dass es sich gewiss lohnt in mehrmals anzusehen ;o) Diesmal ist es mir nahezu Unmöglich etwas über den Inhalt bekannt zu geben, nein nicht wegen dem bösen, bösen Spoiler-Verbot hier, sondern weil ich wahrscheinlich die Szenen gleich in einem Atemzug interpretieren würde. Aber möchte sich an dieser Stelle doch jeder selbst ein Bild machen - als Vorgekautes zu lesen und wohlmöglich noch zu glauben... ;o) Nur zwei Sachen sind definitv nach diesem Film: 1. Er ist nichts für Jedermann oder dem allseitsbeliebten Popcornfilm-Freund; 2. Was David Lynch hier geschaffen hat, ist zweifelsohne ein kleines Meisterwerk deren Interpretation jeder wunderbar für sich selbst finden kann... - volle 5 Sterne.
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Mulholland Drive - Strasse der Finsternis Justin Theroux|Naomi Watts Videokassette, 2. Oktober 2002 Verkaufsrang: 5755 Nachdem uns David Lynch zuletzt eine sehr direkte Geschichte geradeheraus erzählt hat, kehrt er nun mit Mulholland Drive wieder in das so rätselhafte und faszinierende Universum zurück, in dem schon Twin Peaks und Lost Highway angesiedelt waren. Nur dreht er die Schraube der Spiegelungen und Brechungen, der Doppelungen und Verwandlungen hier noch etwas weiter, indem er Hollywood als Schauplatz für seine düsteren Imaginationen wählt. Nichts ist in Lynchs Höllenvision der Traumfabrik so, wie es zunächst einmal scheint; niemand hat nur eine Identität, jeder spielt sich und den anderen etwas vor. Wo nun genau die Wirklichkeit aufhört und wo der Albtraum beginnt, muss jeder Zuschauer für sich selbst entscheiden. So wie Hollywood nie all seine (dunklen) Geheimnisse preisgeben wird, so löst David Lynch seine Rätsel immer nur wieder mit neuen Rätseln auf. Ursprünglich war Mulholland Drive von Lynch als Fernsehserie konzipiert worden. Doch nachdem sie den Pilotfilm gesehen hatten, bekamen die Verantwortlichen beim Sender kalte Füße und zogen sich von dem Projekt zurück. Daraufhin hat Lynch beschlossen, weiter zu drehen, um aus dem alten und dem neuen Material einen Spielfilm zu machen. Diesen schwierigen, aber für Hollywood in gewisser Weise auch wieder typischen Entstehungsprozess merkt man Mulholland Drive zumindest in einzelnen Aspekten deutlich an. Die Geschichte von Betty Elms (Naomi Watts), dem unschuldigen Mädchen aus der Provinz, das nach Los Angeles kommt, um ein Star zu werden, und Rita (Laura Elena Harring), einer Schauspielerin, die nur knapp einem Mordanschlag entkommen ist und dabei ihr Gedächtnis verloren hat, ist selbst für Lynchs Verhältnisse alles andere als geschlossen. Einzelne Nebenstränge der Handlung verschwinden genauso plötzlich, wie sie aufgetaucht sind; und die große Wendung des Films hat eine so verunsichernde Wirkung, dass sie noch die in Lost Highway übertrifft. Aber gerade in dieser Offenheit liegt der eigentliche Reiz und die fast hypnotische Kraft von Mulholland Drive. Sie sabotiert jeden Erklärungs- und Interpretationsansatz, der versucht, noch in den letzten Winkel dieser zutiefst dunklen und verstörenden Vision Licht zu bringen. Es gibt kein Entkommen aus David Lynchs Albtraum. Er holt einen immer wieder ein, auch wenn man glaubt, endlich das Rätsel gelöst zu haben. Sicher ist nur: Das Kino und seine verführerischen Bilder sind ein Spielzeug des Teufels, dem wir alle längst verfallen sind. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 163 Bewertungen)
Skurril, bizarr, verwirrend - ein echter Lynch mit Platz für Interpretationen 5 von 5 Punkten Nach einem Autounfall auf dem Mullholland Drive taumelt die einzige Überlebende, eine benommene Schwarzhaarige (Laura Harring) durch Los Angeles und findet schließlich Unterschlupf in einem Appartment, in das bereits am nächsten Tag die herzensgute Betty (Naomi Watts), eine junge Frau die in Hollywood Karriere als Schauspielerin machen möchte einzieht. Gemeinsam versuchen sie die Indentität der geheimnisvollen Schwarzhaarigen, die sich seit ihrem Unfall an nichts mehr erinnern kann, herauszufinden.
Regisseur David Lynch ist dafür bekannt, den Zuschauer unweigerlich in ein anderes Universum zu katapultieren. In eine bizarre, skurrile Welt die in Lynchs Gedanken wohl irgendwo zwischen Genie und Wahnsinn, zwischen Horror und Erotik, zwischen Gesellschaftskritk und Absurditäten wandelt. David Lynchs Filme kann man nicht einfach nur so konsumieren, meistens muss man sie deuten und interpretieren, seine Filme enthalten vielmehr das Gefühl oder einen Zustand, als eine wirkliche Geschichte. Sie verlangen dem Zuschauer mehr ab und geben ihm mehr, als ihnen meistens lieb ist. So wundert es nicht, wenn mancher Zuschauer bei "Mullholland Drive" überfordert war. Auch ich musste bei dem Film eine kleine Gradwanderung vollziehen. Ich hatte zunächst und ohne Vorwarnung den Eindruck gewonnen, hier handelt es sich um eine Form quentinscher Erzählkunst, viele Handlungsstränge irgendwann zusammenzuführen. Gewiss, sie wurden auch zusammengeführt, nur das Wie hat mich schon überrascht. David Lynch ist es gelungen bis zur letzten Filmminute die Spannung immer höher zu schrauben und dem Zuschauer kaum eine Chance dabei gelassen, dass Ende des Films vorab zu erahnen.
Kein Wunder ist es Lynch doch wunderbar gelungen zahlreiche Bilder zu schaffen, die alle ihre eigene Interpretation bedurfen, sei es ein wundersamer Schlüssel, ein angewiderter Expressotrinker, ein grinsendes älteres Ehepaar oder ein wundersamer Cowboy. Witzig und skurril, manchmal düster sind die Szenen und von denen gibt es massenhaft in diesem Film. Dazu kommt eine Naomi Watts die absolut brilliant und glaubwürdig spielt. Gekonnt verkörpert sie die naive, weltoffene Jung-Schauspielerin und endet als... sehen Sie sich es am besten selbst an. Der Film bietet einfach so viel bizarres, skurriles und verwirrendes, dass es sich gewiss lohnt in mehrmals anzusehen ;o) Diesmal ist es mir nahezu Unmöglich etwas über den Inhalt bekannt zu geben, nein nicht wegen dem bösen, bösen Spoiler-Verbot hier, sondern weil ich wahrscheinlich die Szenen gleich in einem Atemzug interpretieren würde. Aber möchte sich an dieser Stelle doch jeder selbst ein Bild machen - als Vorgekautes zu lesen und wohlmöglich noch zu glauben... ;o) Nur zwei Sachen sind definitv nach diesem Film: 1. Er ist nichts für Jedermann oder dem allseitsbeliebten Popcornfilm-Freund; 2. Was David Lynch hier geschaffen hat, ist zweifelsohne ein kleines Meisterwerk deren Interpretation jeder wunderbar für sich selbst finden kann... - volle 5 Sterne.
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Charlie's Angels / Charlie's Angels: Full Throttle [UK IMPORT] Cameron Diaz, Demi Moore, Luke Wilson, Matt Le Blanc, Jaclyn Smith DVD, 17. November 2003 Verkaufsrang: 93967 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Volle Granate 4 von 5 Punkten Mögen sie eigentlich Actionfilme? Mich lassen Sie, ehrlich gesagt, bestensfall kalt. Massenabfütterung, Entertainment für die Infantilgesellschaft, Haudrauf - Dröhnung für die geistig Armen. Autojagden, Gekeile und Gekloppe, viel Getöse um rein gar nichts, und dusselige Sprüche, die die ganze Erbärmlichkeit und Kleingeistigkeit der Drehbuchautoren auf ebenso deprimierende wie entmutigende Weise eindrucksvoll demonstrieren. Ich meinerseits schätze Filme, die mir Zeit lassen, die Bilder zu betrachten und auf mich wirken zu lassen. Drehbücher, die den Charakteren Zeit lassen, sich zu entwickeln, Spannung langsam aufbauen. Stories, die wirklich etwas erzählen, anstatt einen zuzudröhnen. Die etwas in mir bewegen und verändern, meiner Sicht der Welt etwas hinzufügen. Glauben Sie vielleicht, ich mag die beiden "Charlie's Angels" - Filme? Und ob ich die mag! Als Fan der Orignalserie war ich ja sehr skeptisch, habe dann aber doch nicht widerstehen können... vielversprechende Besetzung, cooles Cover, und außerdem interessierte es mich natürlich, wie meine geliebten Angels die letzten Jahrzehnte überlebt haben, ob das Format überhaupt in das 21. Jahrhundert und auf die Leinwand zu retten war, ohne es völlig zu ruinieren. Das geht nicht? Und ob das geht! Sorgfältig und liebevoll erarbeites Konzept, auf jede Kleinigkeit wird geachtet, jede Chance wird genutzt, auf die Orignalserie anzuspielen. Ganz hinreißende Optik, schick, bunt und cool. Mitreißende Actionszenen - vom eleganten Vorspann bis zum knalligen Showdown. Witzige Sprüche, charmante und wirklich reizend anzuschauende Angels. Voller augenzwinkernder Selbstironie und begeisternder Effekte. Funkelnd, elegant und tres sexy. Grandioser Soundtrack, clever zusammengestellt und brillant gemixt. Um es mit Bugs Bunny zu sagen: "Eine Verlustigung allererster Kajüte"! Das Sequel hat nicht mehr ganz den Charme des Originals, aber Demi Moore als "gefallener Engel" ist schon eine Wucht. Und der Unterhaltungswert ist genauso hoch, die Actionszenen sind womöglich noch ausgefeilter und rasanter als im ersten Teil. Alles in allem: etwas für Angels - Fans und solche, die es werden wollen. Die Box enthält keine deutsche Sprachfassung, dafür aber englische Untertitel - und wer will schon Drew Barrymore und Cameron Diaz mit deutschen Stimmen hören? Selbst wenn man des Englischen nur begrenzt mächtig ist - der Story kann man auch so folgen - Ehrenwort! Die Box enthält zahlreiche Extras: viele Featurettes (Kurzdokus), Musikvideos, Outtakes und zusätzliche Szenen, und das animierte Menü ist liebevoll gestaltet - tres stylish! Hervorragende Ton - und Bildqualität vervollständigen den durchweg positiven Gesamteindruck. Zugegeben, der Preis ist schon ein wenig happig. Aber für Angels - Fans lohnt sich die Ausgabe. Diejenigen, die sich nur mal den Film ansehen wollen, sind mit den Einzel - DVDs gewiß besser bedient. Ich jedenfalls bereue die Ausgabe nicht und freue mich, daß ich dieses Boxset in meiner Sammlung habe. Angels 4ever! |
American Psycho [Blu-ray] Christian Bale, Willem Dafoe, Jared Leto, Reese Witherspoon, Samantha Mathis Blu-ray, 10. Dezember 2008 Verkaufsrang: 3865 Noch nicht veröffentlicht
| John Adams [UK IMPORT] David Morse, Justin Theroux, Paul Giamatti, Sarah Polley, Tom Wilkinson DVD, 2. Februar 2009 Verkaufsrang: 33003 Noch nicht veröffentlicht
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Mulholland Drive [UK IMPORT] Justin Theroux, Naomi Watts, Laura Harring, Ann Miller, Robert Forster DVD, 30. April 2007 Verkaufsrang: 80488 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
| The Broken Hearts Club - A Romantic Comedy [UK IMPORT] Dean Cain, Ben Weber, Matt McGrath, Nia Long, Timothy Olyphant DVD, 14. Januar 2008 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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