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| DVDs: Stephen Tompkinson | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Shakespeare Retold [UK IMPORT] Shirley Henderson, Rufus Sewell, Imelda Staunton, Bill Paterson, Stephen Tompkinson DVD, 26. Dezember 2005 Verkaufsrang: 33318 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Shakespearisch genial umgesetzt 5 von 5 Punkten bis auf den Sommernachttstraum, den ich etwas träge und schleppend finde, ist hier Shakespeare genial und kreativ in die Moderne übertragen worden, mit Witz und Phantasie, bin sicher der alte Will wäre begeistert gewesen. Macbeth (J.McAvoy singt!) führt ein blutiges Kochduell durch, Taming of the Shrew (der widerspenstigen Zähmung) zeigt eine Politkarriere und Much ado about nothing (viel Lärm um nichts) Alltag unter TV Moderatoren. So erfrischend umgesetzt habe ich das selten erlebt, bin absolut begeistert. Kleines Manko, die fehlenden subtitles, ansonsten perfekt. Danke BBC.
Was für Profis 4 von 5 Punkten In dieser BBC-Produktion wurden 4 Shakespeare-Stücke neu arrangiert. Da wären Much ado about nothing (Viel Lärm um nichts), Macbeth, The taming of the Shrew (Der Widerspänstigen Zähmung) und A Midsummer Nights Dream (Ein Sommernachtstraum). Alle mitwirkenden Schauspieler sind Briten und die Stücke spielen ausnahmslos in unserer Zeit. Much ado spielt in einem Nachrichtenstudio, Macbeth in einer Restaurantküche, die Widerspenstige ist ein weibliches Parlamentsmitglied und der Sommernachtstraum wird in einem Freizeitpark geträumt. Natürlich wurden die Stücke mit Gewalt "passend" gemacht was manchmal ein wenig holprig wirkt und außerdem sind sie auch, anders als z.B. Romeo und Julia mit Leo DiCaprio und Claire Danes, sprachlich nicht originalgetreu, aber das war wohl auch die Idee hinter dem Ganzen. Originalgetreue Verfilmungen gibts schließlich schon jede Menge. Dummerweise hat die BBC diesmal versäumt Untertitel auf die DVDs zu packen. Da die Schauspieler zuweilen einen wirklich krassen Akzent haben, kann ich die DVDs wirklich nur Leuten empfehlen die entweder perfekt Englisch sprechen, und damit meine ich nicht nur Oxford-Englisch, oder riesige Shakespeare-Liebhaber sind, die sowieso jede Version haben wollen.
Jedes der vier Stücke dauert ca. 90 Minuten und als Bonus gibts noch Interviews der Macher, eine kurze Shakespeare-Biografie (jedes Geschichtsbuch ist ausführlicher) und eine kurze Filmographie der Hauptdarsteller.
Mein persönliches Lieblingsstück ist The Taming of the Shrew, weil die Hauptdarsteller Shirley Henderson (Jude aus Bridget Jones und die maulende Myrthe aus HP) und Rufus Sewell (der böse Cout Adhemar aus Ritter aus Leidenschaft) einfach rein körperlich überhaupt nicht zusammenpassen und doch von der Chemie her perfekt harmonieren.
Fazit: kein Must-have aber eine nette Ergänzung für die Sammlung. |
Ballykissangel - Series 1 [UK IMPORT] Stephen Tompkinson, Dervla Kirwan, Tina Kellegher, Tony Doyle DVD, 15. August 2005 Verkaufsrang: 26854 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Für Irland Freunde genau das richtige. 5 von 5 Punkten Ich weiss gar nicht, warum diese Serie nie in Deutschland erschienen ist. Da haben wir echt was verpasst. Trotzdem sind und bleiben die ersten Staffeln mit Assumpta Fitzgerald einfach die besten. Für alle Irland-Freunde. Irisches Flair mit Humor und Unterhaltungswert. |
Drop The Dead Donkey [UK IMPORT] Robert Duncan, Haydn Gwynne, Neil Pearson, Jeff Rawle, David Swift Videokassette, 27. September 1993
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Das Beste, was Britische Comedy zu bieten hat! 5 von 5 Punkten Eine Klasse für sich: Brillante Dialoge und liebenswerte Charaktere aus der Redaktion eines kleinen privaten britischen Nachrichtensenders... Der alternde Nachrichtensprecher Henry gibt den "unwiderstehlichen Weiberhelden"! Ihn verbindet eine starke Antipathie mit seiner jungen, mega-zickigen Co-Sprecherin Sally, die so hohl wie Kosmetik-bewusst ist. Dem "rasenden Reporter" des Teams, Damien, seines Zeichens der typische Porsche-fahrende Yuppie-Single, lässt nichts unversucht, seine Reportagen besonders reißerisch zu gestalten - auch wenn das dem Wahrheitsgehalt seiner Berichte nicht gerade zuträglich ist. Dave, der liebenswerte Co-Editor im Team, verbringt seine Zeit lieber mit Wetten, Affären mit verheirateten Frauen und Zusammenschneiden peinlicher Tapes als mit ernsthafter Arbeit. George, weichherziger, Strickjacken-tragender Chefredakteur des Senders, ist ein unverbesserlicher Hypochonder und mit seiner Position permanent überfordert, da alle Kollegen ihm gnadenlos auf der Nase herumtanzen! Ihm wurde daher ein Manager vor die Nase gesetzt: Gus - ein Mann mit null Sozialkompetenz, der jede Menge "heiße Luft" von sich gibt, sobald er den Mund aufmacht! Schließlich gibt`s noch die Team-Assistentin Joy, die ihrem Namen zum Trotz ebenso mürrisch und spitzzüngig wie effizient ist! Der AB-SO-LU-TE Höhepunkt der Peinlichkeiten ist erreicht, wenn alle gemeinsam eine Weihnachten feiern (3. Episode auf dem Tape)! Ein Muss für alle Fans erstklassiger Drehbücher und brillanter Satiren made in UK! |
Drop The Dead Donkey 3 [UK IMPORT] Robert Duncan, Haydn Gwynne, Neil Pearson, Jeff Rawle, David Swift Videokassette, 3. April 1995
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Britische Satire erster Güte! Hier die ersten 3 Folgen... 5 von 5 Punkten Eine Klasse für sich: Brillante Dialoge und liebenswerte Charaktere aus der Redaktion eines kleinen privaten britischen Nachrichtensenders... Der alternde Nachrichtensprecher Henry gibt den "unwiderstehlichen Weiberhelden"! Ihn verbindet eine starke Antipathie mit seiner jungen, mega-zickigen Co-Sprecherin Sally, die so hohl wie Kosmetik-bewusst ist. Dem "rasenden Reporter" des Teams, Damien, seines Zeichens der typische Porsche-fahrende Yuppie-Single, lässt nichts unversucht, seine Reportagen besonders reißerisch zu gestalten - auch wenn das dem Wahrheitsgehalt seiner Berichte nicht gerade zuträglich ist. Dave, der liebenswerte Co-Editor im Team, verbringt seine Zeit lieber mit Wetten, Affären mit verheirateten Frauen und Zusammenschneiden peinlicher Tapes als mit ernsthafter Arbeit. George, weichherziger, Strickjacken-tragender Chefredakteur des Senders, ist ein unverbesserlicher Hypochonder und mit seiner Position permanent überfordert, da alle Kollegen ihm gnadenlos auf der Nase herumtanzen! Ihm wurde daher ein Manager vor die Nase gesetzt: Gus - ein Mann mit null Sozialkompetenz, der jede Menge "heiße Luft" von sich gibt, sobald er den Mund aufmacht! Schließlich gibt`s noch die Team-Assistentin Joy, die ihrem Namen zum Trotz ebenso mürrisch und spitzzüngig wie effizient ist! Wem "The Office" bzw "Stromberg" mit ihrem Dokumentarfilm-Stil "zu nah an der Realität" sind und wem deshalb das "Lachen im Halse steckenbleibt", der ist hier GENAU richtig! |
Brassed Off [UK IMPORT] Pete Postlethwaite, Ewan McGregor, Tara Fitzgerald, Stephen Tompkinson Videokassette, 17. November 1997 Verkaufsrang: 26056
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Klasse Film - Sch*** DVD 1 von 5 Punkten Zum Film brauch ich nichts mehr zu sagen, der ist einfch super. Aber...
Die DVD ist echt das Letzte!
1. Werbung für "Dark City" vor dem Menu, lässt sich nicht überspringen
2. Toneinstellungen, entweder "Deutsch ohne Untertitel" oder "Englisch mit deutschen Untertiteln" oder "Deutsch mit Untertiteln für Gehörlose"
Mehr Einstellungsmöglichkeiten gibt das Menu nicht her und auch über die Funktionstasten des Players lassen sich während der Film läuft die Untertitel- und Audioeinstellungen nicht ändern. Außerdem fängt der Film von vorne an wenn man über das Menu die Sprache ändert.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich für solch einen Schund Geld ausgeben sollte, wo doch der Publisher den Sinn der (für ihn offenbar neuen) Möglichkeiten von DVDs so grob Missverstanden hat.
Ach ja, Kopiergeschützt ist die DVD natürlich auch, wenn ich also den Film auf Englisch ohne lästige Untertitel sehen möchte muss ich ihn nocheinmal kaufen, da der Gesetzgeber in DE das erstellen einer Kopie eines geschützten Mediums untersagt, auch zu rein privaten Zwecken...
Grandioses Kino mit genialen Darstellern! 5 von 5 Punkten ...die Kumpel einer Bergbausiedlung werden von Arbeitslosigkeit bedroht und stehen vor einer schwierigen Alternative:
Entweder sie streiken und zwingen die Grubenbesitzer die Grube nicht zu schließen oder sie nehmen die Abfindung an und verlieren ihre Existenzgrundlage. Die Bergleute entscheiden sich fürs Geld. Von nun an aber fehlt ihnen auch die Lust, ihr Blasorchester am Leben zu erhalten. Ihr Dirigent überredet sie zu Teilnahme an einem nationalen Wettbewerb, den sie schließlich sogar gewinnen. Den Pokal lehnt der Dirigent ab und klagt stattdessen vom Siegertreppchen herab die Londoner Regierung an.
Der Film verfügt über alles, was großes Kino ausmacht. Autor und Regisseur Mark Herman hat die Realität nicht naturalistisch abgebildet, sondern zu einer engagierten Tragikkomödie verdichtet.
Wenn die Blaskapelle ihrem schwerkranken Dirigenten vor der Klinik zum letzten Ständchen aufspielt, ist man tief gerührt. Wenn sich die angejahrten Ehefrauen der Musiker stylen und als Groupeis mit auf Tournee gehen, lacht man dagegen Tränen.
Der knochige, knorrige Pete Postlethwaite spielt den Dirigenten, Ewan McGregor, der einen jungen Grubenarbeiter gibt, der sich ausgerechnet in eine Mitarbeiterin des Managements verliebt, deutet hier bereits sein faszinierendes Talent an..
Grandioses Kino mit genialen Darstellern!
Britische Blechblaskomödie aus dem Zechenmilieu ... 4 von 5 Punkten ... mit den "üblichen Verdächtigen" des britischen Kinos Mitte der 90er. Der junge aber natürliche Ewan McGregor, die allzeit bezaubernde Tara Fitzgerald und natürlich der unvermeidliche Pete Postlethwaite bilden ein Trio, das einen musikalisch-romantischen und zwischen Tragik und Komik lavierenden Ausritt durch die sozialpolitischen Abgründe Nordenglands bravourös meistert.
Vor dem politischen Hintergrund drohender Zechenschließungen vor der Unterhauswahl 1997, war dies der filmische Todesstoß für die Tories und der Beginn der gerade erst zu Ende gegangenen Dekade unter Tony Blair. Lang ist es her, viele Zechen haben trotzdem geschlossen, aber einen wunderbar trotzigen charakteristisch britischen Film hat Drehbuchautor und Regisseur Mark Herman ("Little Voice") hier in jedem Fall abgeliefert. Einen Film, den man sich auch und gerade nach 10 Jahren Labour noch mal genauer ansehen kann ... oder einfach um zu schauen, wie Obi-Wan Kenobi vor zehn Jahren als gewöhnlicher Bergarbeiter ausgesehen hat ...
Wundervoll 5 von 5 Punkten Eine kleine englische Stadt, deren Lebensader die Zeche ist, aus der Kohle abgebaut wird, stellt den Hintergrund des englischen Films "Brassed off" dar. Die Menschen leben vom Bergbau und sterben an der Staublunge. Sie haben nicht viele Freuden. Zumal nicht in einer Zeit in der die Regierung Thatcher Zeche um Zeche stillegen läßt. Das Überleben ihrer Zeche hängt nun ebenso am seidenen Faden.
Ein Wirtschaftlichkeitsgutachten wird erstellt und falls die Bergleute ein Entschädigungsangebot nicht annehmen, das Gutachten aber der Zeche eine Rentabilität bescheinigt wird es weitergehen mit dem Abbau der Kohle und mit der Musik. Denn die Bergleute haben ein Blasorchester und das ist auf dem Weg zur Entausscheidung in die Royal Albert Hall. Die einzelnen musizierenden Bergleute, voran ihr schon pensionierter Dirigent, sein hochverschuldeter Sohn, zwei ältere, die längst schon austreten wollen, ein junger Mann, der noch am ehesten einen anderen Job bekommen wird, werden uns näher gebracht. Ihr Leben wird so vor uns entfaltet, daß wir glauben, auf alte Bekannte zu treffen. Wir zittern mit, wenn es bergab mit dem Orchester geht, wir sind stolz, wenn es dann doch reüssiert. Wir heulen wie die Schloßhunde, weil dieser schnulzige Film uns an die Seele packt und schüttelt und uns genau das sagt, was der Dirigent im Film an einer Stelle auch sagt, wenn es um Seehunde oder Grashalme ginge hätten sich längst Initiativer gebildet, dem Schließen von Zechen mit allen sozialen Verwerfungen schauen wir zu, es geht ja nur um Menschen. Der Film ist so zutreffend besetzt, so auf dem schmalen Grat zwischen Schnulze und Kitsch artistisch entfaltet, daß ich einfach fasziniert bin.
Ein wundervoller Film!
Schrecklich 2 von 5 Punkten Ich habe diesen Film auf Englisch im Englischunterricht gesehen und ich war mehr als nur gelangweilt, da man wirklich ohne dem Untertitel nur die Hälfte verstehen kann. Diesen Film kann man nur im Unterricht einsetzen, um Schüler notgedrungen zu beschäftigen und zu langweilen. Ansonsten würde ich ihn niemals für private Zwecke empfehlen!
Weitere Kundenmeinungen |
Brassed Off [UK-Import] Pete Postlethwaite, Ewan McGregor, Tara Fitzgerald, Stephen Tompkinson Videokassette, 6. September 1999 Verkaufsrang: 9897
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)
Klasse Film - Sch*** DVD 1 von 5 Punkten Zum Film brauch ich nichts mehr zu sagen, der ist einfch super. Aber...
Die DVD ist echt das Letzte!
1. Werbung für "Dark City" vor dem Menu, lässt sich nicht überspringen
2. Toneinstellungen, entweder "Deutsch ohne Untertitel" oder "Englisch mit deutschen Untertiteln" oder "Deutsch mit Untertiteln für Gehörlose"
Mehr Einstellungsmöglichkeiten gibt das Menu nicht her und auch über die Funktionstasten des Players lassen sich während der Film läuft die Untertitel- und Audioeinstellungen nicht ändern. Außerdem fängt der Film von vorne an wenn man über das Menu die Sprache ändert.
Ich weiß ehrlich gesagt nicht, warum ich für solch einen Schund Geld ausgeben sollte, wo doch der Publisher den Sinn der (für ihn offenbar neuen) Möglichkeiten von DVDs so grob Missverstanden hat.
Ach ja, Kopiergeschützt ist die DVD natürlich auch, wenn ich also den Film auf Englisch ohne lästige Untertitel sehen möchte muss ich ihn nocheinmal kaufen, da der Gesetzgeber in DE das erstellen einer Kopie eines geschützten Mediums untersagt, auch zu rein privaten Zwecken...
Grandioses Kino mit genialen Darstellern! 5 von 5 Punkten ...die Kumpel einer Bergbausiedlung werden von Arbeitslosigkeit bedroht und stehen vor einer schwierigen Alternative:
Entweder sie streiken und zwingen die Grubenbesitzer die Grube nicht zu schließen oder sie nehmen die Abfindung an und verlieren ihre Existenzgrundlage. Die Bergleute entscheiden sich fürs Geld. Von nun an aber fehlt ihnen auch die Lust, ihr Blasorchester am Leben zu erhalten. Ihr Dirigent überredet sie zu Teilnahme an einem nationalen Wettbewerb, den sie schließlich sogar gewinnen. Den Pokal lehnt der Dirigent ab und klagt stattdessen vom Siegertreppchen herab die Londoner Regierung an.
Der Film verfügt über alles, was großes Kino ausmacht. Autor und Regisseur Mark Herman hat die Realität nicht naturalistisch abgebildet, sondern zu einer engagierten Tragikkomödie verdichtet.
Wenn die Blaskapelle ihrem schwerkranken Dirigenten vor der Klinik zum letzten Ständchen aufspielt, ist man tief gerührt. Wenn sich die angejahrten Ehefrauen der Musiker stylen und als Groupeis mit auf Tournee gehen, lacht man dagegen Tränen.
Der knochige, knorrige Pete Postlethwaite spielt den Dirigenten, Ewan McGregor, der einen jungen Grubenarbeiter gibt, der sich ausgerechnet in eine Mitarbeiterin des Managements verliebt, deutet hier bereits sein faszinierendes Talent an..
Grandioses Kino mit genialen Darstellern!
Britische Blechblaskomödie aus dem Zechenmilieu ... 4 von 5 Punkten ... mit den "üblichen Verdächtigen" des britischen Kinos Mitte der 90er. Der junge aber natürliche Ewan McGregor, die allzeit bezaubernde Tara Fitzgerald und natürlich der unvermeidliche Pete Postlethwaite bilden ein Trio, das einen musikalisch-romantischen und zwischen Tragik und Komik lavierenden Ausritt durch die sozialpolitischen Abgründe Nordenglands bravourös meistert.
Vor dem politischen Hintergrund drohender Zechenschließungen vor der Unterhauswahl 1997, war dies der filmische Todesstoß für die Tories und der Beginn der gerade erst zu Ende gegangenen Dekade unter Tony Blair. Lang ist es her, viele Zechen haben trotzdem geschlossen, aber einen wunderbar trotzigen charakteristisch britischen Film hat Drehbuchautor und Regisseur Mark Herman ("Little Voice") hier in jedem Fall abgeliefert. Einen Film, den man sich auch und gerade nach 10 Jahren Labour noch mal genauer ansehen kann ... oder einfach um zu schauen, wie Obi-Wan Kenobi vor zehn Jahren als gewöhnlicher Bergarbeiter ausgesehen hat ...
Wundervoll 5 von 5 Punkten Eine kleine englische Stadt, deren Lebensader die Zeche ist, aus der Kohle abgebaut wird, stellt den Hintergrund des englischen Films "Brassed off" dar. Die Menschen leben vom Bergbau und sterben an der Staublunge. Sie haben nicht viele Freuden. Zumal nicht in einer Zeit in der die Regierung Thatcher Zeche um Zeche stillegen läßt. Das Überleben ihrer Zeche hängt nun ebenso am seidenen Faden.
Ein Wirtschaftlichkeitsgutachten wird erstellt und falls die Bergleute ein Entschädigungsangebot nicht annehmen, das Gutachten aber der Zeche eine Rentabilität bescheinigt wird es weitergehen mit dem Abbau der Kohle und mit der Musik. Denn die Bergleute haben ein Blasorchester und das ist auf dem Weg zur Entausscheidung in die Royal Albert Hall. Die einzelnen musizierenden Bergleute, voran ihr schon pensionierter Dirigent, sein hochverschuldeter Sohn, zwei ältere, die längst schon austreten wollen, ein junger Mann, der noch am ehesten einen anderen Job bekommen wird, werden uns näher gebracht. Ihr Leben wird so vor uns entfaltet, daß wir glauben, auf alte Bekannte zu treffen. Wir zittern mit, wenn es bergab mit dem Orchester geht, wir sind stolz, wenn es dann doch reüssiert. Wir heulen wie die Schloßhunde, weil dieser schnulzige Film uns an die Seele packt und schüttelt und uns genau das sagt, was der Dirigent im Film an einer Stelle auch sagt, wenn es um Seehunde oder Grashalme ginge hätten sich längst Initiativer gebildet, dem Schließen von Zechen mit allen sozialen Verwerfungen schauen wir zu, es geht ja nur um Menschen. Der Film ist so zutreffend besetzt, so auf dem schmalen Grat zwischen Schnulze und Kitsch artistisch entfaltet, daß ich einfach fasziniert bin.
Ein wundervoller Film!
Schrecklich 2 von 5 Punkten Ich habe diesen Film auf Englisch im Englischunterricht gesehen und ich war mehr als nur gelangweilt, da man wirklich ohne dem Untertitel nur die Hälfte verstehen kann. Diesen Film kann man nur im Unterricht einsetzen, um Schüler notgedrungen zu beschäftigen und zu langweilen. Ansonsten würde ich ihn niemals für private Zwecke empfehlen!
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Geheimtip 5 von 5 Punkten Ein echter Geheimtip, da diese BBC Serie noch nie in Deutschland gezeigt wurde. In den englisch sprachigen Ländern war sie jahrelang sehr beliebt. Das Video zeigt die ersten Episoden der ersten Serienstaffel, in der ein englischer Priester ausgerechnet nach Irland in ein kleines Dorf kommt. Das letzte, was Irland braucht, sind englische Priester! Ballykissangel ist ein typisches, idyllisches irisches Dorf, in dem der Pub die zentrale Anlaufstelle für das Dorfleben ist. Die Serie hat sehr viel Humor und echt liebenswerte, sehr eigenwillige Charaktere, die das Zusammenleben in der Dorfgemeinschaft mit ihrem Eigensinn prägen. |
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