DVDs: Ulrich Thomsen

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Adams Äpfel - Ulrich ThomsenAdams Äpfel
Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen, Nicolas Bro

DVD, 10. Mai 2007
     Verkaufsrang: 387      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Eurovideo Adams Ãpfel, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 10.05.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 53 Bewertungen)

Kleine Anmerkung      5 von 5 Punkten
Will nur mal anmerken, dass auch ein okultisch mystisches Element : ) vertreten ist. Und zwar die Sache mit der Bibel und dem Neonazi!!!

Der Film unterhält außerordentlich gut (wie sehr viele der dänischen Streifen, welche von den Vorrednern schon oft zitiert wurden). Anschauen und sich von der Handlung überraschen lassen!!










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Flickering Lights - Søren PilmarkFlickering Lights
Søren Pilmark, Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen

DVD, 15. Mai 2007
     Verkaufsrang: 420      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Cine Plus Flickering lights, USK/FSK: 16+

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Typisch dänisch!      5 von 5 Punkten
Die Dänen haben ihre sehr eigene Art von Schwarzem Humor - szenenweise unfassbar - absolut sehenswert!


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Hitman - Jeder stirbt alleine - Extended Editon [Blu-ray] - Timothy OlyphantHitman - Jeder stirbt alleine - Extended Editon [Blu-ray]
Timothy Olyphant, Dougray Scott, Olga Kurylenko, Robert Knepper, Ulrich Thomsen

Blu-ray, 29. April 2008
     Verkaufsrang: 160      Gewöhnlich versandfertig in 6 bis 10 Tagen.

Preis: € 17,89 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Fox Hitman - Jeder Stirbt alleine (BLU-RAY), USK/FSK: KJ VÃ-Datum: 02.05.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

SUPER ACTION FILM      4 von 5 Punkten
Einer der besten Actionfilme der letzten Zeit. Wer auf viel Ballerei und Action steht muss diesen Film besitzen.

Bild und Ton / Blu-Ray.
Beides ist sehr gut gemacht


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Das Erbe - Ulrich ThomsenDas Erbe
Ulrich Thomsen, Lisa Werlinder, Ghita Nørby

DVD, 14. September 2005
     Verkaufsrang: 2242      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Der Sprssling einer dnischen Stahldynastie hat vor Jahren Firma, Familie und Land verlassen. Jetzt lebt er in Stockholm und ist glcklich verheiratet. Nach dem Tod seines Vaters drngt die Mutter den verlorenen Sohn dazu, die Geschfte zu bernehmen, um die angeschlagene Firma zu retten. Trotz gegenteiliger Interessen akzeptiert er und sieht sich bald dazu gezwungen, drastische Manahmen zu ergreifen - ohne die Konsequenzen fr sein eigenes Leben abschtzen zu knnen...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Wieder ein dänischer Film der Spitzenklasse      5 von 5 Punkten
Den 5-Sterne Rezensionen ist nur noch der Verweis auf "Der Richter" hinzuzufügen, welcher dieselbe Problematik behandelt.


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Blueprint - Franka PotenteBlueprint
Franka Potente, Ulrich Thomsen, Hilmir Snaer Gudnason

DVD, 8. Juli 2004
     Verkaufsrang: 4279      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 16 Bewertungen)

unterschätztes Meisterwerk!      5 von 5 Punkten
ich habe diesen Film mehr oder weniger durch Zufall beim Stöbern entdeckt, weil ich den Inhalt in der Beschreibung interessant fand. Durch diesen Film wurde ich zu einem Franka Potente Fan!
Was sie hier in diesem Film leistet, ist einfach grandios. Sie spielt die berühmte Pianistin Iris Sellin, die an Multiple Sklerose erkrankt ist. Weil sie befürchtet, das ihr Klavierspiel-Talent durch ihren wahrscheinlich frühen Tod verlorengeht, schließt sie mit einem Forscher einen Pakt und lässt sich klonen.
Ihre Tochter wird das perfekte Ebenbild von ihr, hat genauso viel Talent im Klavierspielen und ist kerngesund, alles so wie es geplant war. Franka Potente spielt auch die geklonte Tochter Siri Sellin. Als Siri als Teenager erfährt, dass sie der erste menschliche Klon der Welt ist, bricht eine Welt für sie zusammen. Ihr Charakter verändert sich, sie beginnt, sich von ihrer Mutter zu distanzieren. In der Zwischenzeit geht es ihrer Mutter immer schlechter, bis sie schließlich im Sterben liegt. Iris fleht die ausgewanderte Tochter immer wieder an, zurück nach Hause zu kommen, um sie noch einmal zu sehen...
Ein zutiefst berührendes Drama zwischen der Mutter und der Tochter, das zeigt, das Klone durchaus Unterschiede haben, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint.
Der Film ist aufwendig gemacht, spielt in der nahen Zukunft, hat immer wieder Rückblenden in die Vergangenheit, zeigt das ganze Leben der Siri von der Klonung, der Geburt bis zur erwachsenen Frau. Franka Potente meistert die Doppelrolle der Iris und Siri Sellin mit Bravour. Auch die anderen Schauspieler überzeugen in ihrer jeweiligen Rolle.

Die Technische Umsetzung der DVD ist ebenfallst lobend zu erwähnen: Das Menü ist animiert und mit der dezenten Musik des Films unterlegt, die Szenenauswahl bietet bewegte Filmszenen zum anwählen. Das Bild ist in "echtem" 16:9 Format, dadurch gibt es keine schwarzen Balken auf einem Breitbildfernseher. Als Bonusmaterial bietet die DVD einen Audiokommentar, geschnittene Szenen, Interviews und Biografien/Filmografien der Hauptdarsteller und des Regisseurs. Was will man mehr?
Fazit: Eine Geschichte die das aktuelle Thema Klonen aufgreift, ein Film, der dramatisch, traurig und zugleich spannend ist, mit überaus ansprechenden schauspielerischen Leistungen.
Prädikat besonders wertvoll. Sehr empfehlenswert.

Eine gute Franka Potente - mehr aber nicht!      3 von 5 Punkten
Das Thema des Films ist sicher interessant u. spannend, insgesamt jedoch hat mich der Film nicht sehr berührt u. fand ihn nur mittelmäßig. Positiv die schönen Landschaftsaufnahmen von KANADA....was mir jedoch nicht so gefiel waren die Schauspieler, die die Rolle der jungen Franka Potente spielten, das ging zu schnell u. das Altern der Potente dagegen viel zu langsam und unsichtbar...so daß man den Eindruck hatte, es spielten Zwillinge u. nicht eine Mutter u. Tochter.

Tolle Doppelrolle der Potente, aber Film zu lang!      3 von 5 Punkten
Der Film tappt das Thema ziemlich langatmig aus, im Fernsehen wäre vermutlich ein 3-Teiler draus geworden.
Interessante Thematik.
Absolutes Highlight ist, wie Franka gleichzeitig die aufmüpfige
Tochter und die alternde sterbende Mutter gibt, reife Leistung und
tolle Landschaftsaufnahmen aus Canada.
Sehenswert, trotz der Länge

Nicht wie das Buch !      4 von 5 Punkten
Wer bei diesem Film auf eine Kopie des Buches wartet liegt falsch, den es wurden schon einiges verändert, allerdings fand ich die Änderungen anfangs gewöhnungsbedürftig, wenn man das Buch kennt. Beim ersten sehen war es etwas befremdlich, wer das Buch gelesen hat hat gewisse Erwartungen. Im nachhinein find ich diesen Film sehr gelungen, den er macht auch eine Art auf das Thema des Klonens aufmerksam wie sie mir noch nie aufgefallen ist.
Über den Inhalt will ich an dieser Stelle nichts sagen (findet man in anderen Rezessionen genug. Ich muss sagen das dieser Film einfach wirklich fantastisch gemacht ist und auch sehr gut besetzt ist. - Sehenswert

Ebenbild!      5 von 5 Punkten
Der Film Blueprint ist einer der wenigen Meisterwerke, die in letzter Zeit produziert worden.
Franka Potente in einer Glanzrolle.
Als Doppelrolle (in Gestalt der Klaviervirtuosin Iris Sellin und ihrer geklonten Tochter Siri, die den gleichen Lebensweg gehen soll wie ihre Mutter, um diese unsterblich zu machen) ist sie einfach nicht zu schlagen.
Der Film betrachtet das Tabuthema Klonen nicht nur aus wissenschaftlicher, trockener Sicht, sondern auch von der menschlichen Seite. Ein bewegender Film, der zeigt, dass Menschen trotz großer Ähnlichkeit sehr unterschiedlich sein können.
Jedoch zwingt der Film keine Meinung auf, sondern regt an, sich seine ganz Persönliche zu bilden.
Allerdings sollte man, wenn man Blueprint sieht hellwach sein. Denn ohne den richtigen Durchblick, der durch Zeitsprünge nur sehr schwer zu behalten ist, läuft gar nichts.


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Das Fest - SZ-Cinemathek - Ulrich ThomsenDas Fest - SZ-Cinemathek
Ulrich Thomsen, Henning Moritzen, Thomas Bo Larsen

DVD, 2. Juli 2005
     Verkaufsrang: 11379      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Das Fest. DVD-Video Jede Familie hat ein Geheimnis

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Dieser Film gehört unbedingt in die Reihe von Entdeckungen des Neuen europäischen Films      5 von 5 Punkten
Dieser Film gehört unbedingt in die Reihe von Entdeckungen des Neuen europäischen Films und somit zum Besten was in den letzten Jahren über die Kinoleinwand geflimmerst ist!
Verstörend direkt inszenierte Thomas Vinterberg die Feier eines Sechzigsten Geburtstags, bei der verdrängte Geschichten zum Ausbruch kommen. Der Jubilar, ein Hotelier, soll seine Tochter in den Selbstmord getrieben und die Geschwister sexuell mißbraucht haben.
Der Film gewann 1998 den Spezialpreis von Cannes!


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Der Liebeswunsch - Jessica SchwarzDer Liebeswunsch
Jessica Schwarz, Ulrich Thomsen, Tobias Moretti

DVD, 19. Juni 2008
     Verkaufsrang: 12145      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Eurovideo Liebeswunsch, Der - Alles fing ganz harmlos an, USK/FSK: 12+

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Amor fou reverse      4 von 5 Punkten
Die Studentin Anja übernimmt den Job eines Haushüters bei dem Ehepaar Marlene und Jan. Dabei lernt Anja Leonard, ein guter Freund von Marlene und Jan kennen. Leonard ist Jurist, von Beruf erfolgreicher, anerkannter Richter und seinem Denken Materialist. Leonard umwirbt Anja und heiratet sie. Dadurch lernt Anja auch Marlene und Jan besser kennen. Von Marlene erfährt sie, dass diese zunächst mit Leonard leiert war und sich wegen Jan von ihm trennte. Auch Anja verfällt dem Freigeist Jan und verlässt Leonard.

Der unstete Jan lässt keine gemeinsame Zukunft mit Anja zu. Anja begingt zu trinken und hat ihr Leben nicht mehr im Griff. Während Jan seine eigenen Wege geht, kommen sich Marlene und Leonard wieder näher. Anja wird zur Verliererin in dem Spiel der Erwachsenen.

Die Handlung begingt mit dem Freitod von Anja und wird aus der Perspektive von Jan erzählt. Jenem Mann, der letztendlich diese Entscheidung auslöste. Der Film lebt von pittoresken Szenarien und filigranen Dialogen. Wie in einer griechischen Tragödie sind die Protagonisten ihrem Schicksal unterworfene Figuren, die einem höheren Schachspieler zu folgen scheinen. Dies wird besonders bei den drei Älteren deutlich. Nur Anja hadert mit dem Schicksal und zerbricht daran.


Selbstgemachte Tragödie      5 von 5 Punkten
Auf der Hülle steht, es geht um eine "Menage à Quatre".

Doch ich finde, es ist vor allem eine Tragödie über ein Mädchen, das sich so sehr Liebe und Verzauberung wünscht und sich mit dem Banalen des Alltags nicht zufrieden geben will. Leider heiratet sie viel zu schnell einen zwanghaften, völlig verklemmten Richter, der sie behandelt wie ein Erzieher, nicht wie ein Liebhaber. Ausgehungert nach Leidenschaft und Liebe wirft sie ihr ganzes Herz dem Chirurgen Jan vor die Füsse. Viel zu viel interpretiert sie in diese Affäre mit ihm hinein. Er lacht über sie, erschrickt über ihre tiefen Gefühle, verlässt sie, weil er weiß, dass er ihre Gefühle nicht einmal im Ansatz erwidern kann. Er empfindet nur Lust, nicht Liebe. Sein Weltbild hat er ihr ja an einer Stelle des Filmes mitgeteilt: "In der Natur gibt es keine Hoffnung und kein Mitleid, nur Vergessen. Deshalb muss man ja versuchen,so viel Spaß wie möglich im Leben zu haben."

Ich fühle mit diesem Mädchen, das niemand in ihrem Umfeld versteht. Eine Portion Pragmatismus hätte ihr sicher gut getan:
Man muss eben auch seine Gefühle ein Stück weit mit dem Verstand koppeln.
Sich einfach treiben zu lassen ist selbstzerstörerisch.







Das Fest - Ulrich ThomsenDas Fest
Ulrich Thomsen, Henning Moritzen, Thomas Bo Larsen

DVD, 27. August 1999
     Verkaufsrang: 8647      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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In Thomas Vinterbergs Film Das Fest liegt die Katastrophe schon lange zurück. Nun, da Familienoberhaupt Helge seinen 60.Geburtstag im Kreis der Lieben feiern will, versammeln sich um ihn die Opfer und ihr Anhang zum unfrohen Fest. "Die Familie", erklärt der Regisseur dazu, "gewinnt immer." Sie überdauert die Verbrechen, die sich innerhalb der Gemeinschaft ereignet haben. An Flucht ist nicht zu denken. Der dänische Sommer kennt kein Erbarmen - die Handkamera auch nicht. Sie kommt den Menschen gefährlich nahe, sucht Körperkontakt und flieht ihn wieder. Mit den wackligen Einstellungen und den rohen, körnigen Aufnahmen fördert sie langsam die quälende Wahrheit hinter der Kulisse der heilen Großfamilie zu Tage. Die Wahrheit über einen Vater und seine Kinder, die Wahrheit hinter einem aufgesetzten Lächeln, einer gespielten Höflichkeit, einem Zornausbruch. "Ich mache Filme", so Thomas Vinterberg, "weil ich im Kino zeigen kann, was die Menschen voreinander verbergen."
Vor einigen Jahren hat der Däne Vinterberg gemeinsam mit seinem Kollegen Lars von Trier (Idioten) ein filmisches Manifest unterzeichnet, das vor Selbstbewusstsein strotzt: Das "Dogma 95". Das Keuschheitsgelübde für Regisseure verbietet seinen Anhängern nahezu alle Annehmlichkeiten des modernen Kinos. Vorgeschrieben sind Handkamera, Originalschauplätze und die Einheit von Zeit und Ort. Filter und künstliche Lichtquellen sind tabu. Bei Vinterbergs Film geht der Purismus auf. Die ungelenken Einstellungen aus der Videokamera, mit denen er seine Geschichte erzählt, verleihen den Szenen der Familienhölle zusätzlichen Schwung und verstören den Blick nachhaltig.
Das Fest hat die Kraft einer ohnmächtigen Wut, die ästhetische Gewohnheiten ebenso sprengt wie die Regeln des kultivierten Soziallebens. Nichts erscheint so, wie man es kennt. Jede Szene ein Schock, ein Einspruch gegen die vorprogrammierten Emotionen der Filmindustrie. Ein echtes Erlebnis. -Carola Feddersen


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)

Die Hölle, das sind die Anderen      5 von 5 Punkten
Der erfolgreiche Hotelier Helge feiert seinen sechzigsten Geburtstag. Die Großfamilie, Freunde und Geschäftsfreunde kommen zur pompösen Feier in das Landhotel in dem die Familie seit Jahrzehnten wohnt. Unter der aufgesetzten Familienfeier-Harmonie brodeln Konflikte und Anspannung. Christian, der älteste Sohn hält eine Geburtstagsrede der solche Heuchelei nur schwerlich standhalten kann. 'Wenn Papa baden wollte' mit diesen Worten beginnt sein Bericht über den sexuellen Mißbrauch den Patriarch Helge jahrelang an ihm und seiner Zwillingsschwester verbrochen hat. Die Schwester, der ein Absprung vom Elternhaus nie gelang, hatte sich kürzlich umgebracht. Christians Zeugnis wird verleugnet, die Festtagsharmonie gekittet. Der Koch und die Serviererinnen haben sich jedoch mit Christian verbündet: Die Autoschlüssel der Gäste verschwinden Das Unfaßbare muß erfaßt werden


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Alien Teacher - Paprika SteenAlien Teacher
Paprika Steen, Ulrich Thomsen, Jonas Wandschneider

DVD, 20. November 2008
     Verkaufsrang: 4858      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Frauen kommen von der Venus. Oder so.      3 von 5 Punkten
So sieht das also aus, wenn ein Spezialist für Erwachsenen-Thrill einen Kinderfilm inszeniert: phantasievoll, tempogeladen, stets auf der Seite seiner Protagonisten stehend ohne sich anzubiedern oder Realitäten zu verleugnen, was etwa kindliche Nettigkeiten untereinander angeht.

Als eine neue Vertretungslehrerin eine dänische sechste Klasse heimsucht, ist Carl endlich nicht mehr der einzige Loser, das einzige Opfer: sie macht sie alle auf eiskalte, rücksichtslose Weise fertig, gibt jeden einzelnen Schüler vor allen anderen der Lächerlichkeit preis. Es scheint fast folgerichtig, dass ausgerechnet Carl damit die geringsten Probleme offenbart: er schluckt es nur stoisch, offenbar gleichgültig, wehrt sich nicht. Schließlich ist er es gewöhnt, dass man auf ihm herumhackt. Und schließlich zählt für ihn ohnehin nur die Erinnerung an seine Mutter. Die nicht tot, sondern nur irgendwo anders ist. Als Carl dann jedoch zufällig entdeckt, welches Geheimnis hinter der bösartigen Hexe steckt, ändert sich das: er muss dringend auch seine Klassenkameraden von seinen Erkenntnissen überzeugen. Nur wie tut man das, wenn man von allen grundsätzlich für einen Spinner gehalten wird? Und wenn der Gegner mit allen Wassern gewaschen ist?

Und das ist er bzw. sie: die neue Lehrerin kennt alle Tricks, um insbesondere der Elternschaft gegenüber nicht nur unschuldig zu erscheinen, sondern sogar liebevoll, pädagogisch versiert, nur aufs Aller-, Allerbeste der Kinder bedacht. Hier beweist Regisseur Bornedal sowohl Menschenkenntnis als auch Lust an Perfidie: wie sich das Alienwesen in Gestalt von Ulla Harms ein ums andere Mal aus der Affäre zieht, ist schlichtweg genial geschrieben. Und man fühlt sich fast automatisch in die hilflose Haut der Kinder versetzt, wenn die Dame aber auch jeden Ansatz von Zweifel an ihr und ihren Methoden mit genau den richtigen Worten und Handlungen im Nu zerstreut.

The Substitute, so der internationale Titel des Films (der nur in Deutschland einen anderen englischen Titel verpasst bekommen hat...?), macht über weite Strecken enorm viel Spaß und ist ideal geeignet, um in einen schönen Film-Nachmittag einzusteigen. Eine zwar absolut nicht neue, aber in ihrem Rahmen spannend gestaltete Story, fast nie nervende Kinderfiguren, glaubwürdige Dialoge, lustige Situationen ein Kinderfilm in diesem Genre kann kaum besser funktionieren.

Ok, aber da der durchschnittliche Leser von amazon-Kritiken die sechste Klasse schon ein wenig länger hinter sich gelassen haben dürfte, muss man ganz ehrlich sagen: The Substitute ist nun wiederum auch kein Film, von dem man vollends begeistert sein kann. Wäre ja vielleicht auch ETWAS bedenklich, wenn unsere Erwartungshaltung der von 11-Jährigen entsprechen würde. So konnte ich manchmal eben doch nicht anders, als mir noch etwas mehr Bösartigkeit, Konsequenz oder auch einfach nur Tempo zu wünschen. Gerade im letzten Drittel verbleibt mir das Geschehen dann doch deutlich zu lieb, die Auflösung ist klamaukig und billig umgesetzt und es gibt eine ganze Reihe von Szenen, die man halt schon reichlich peinlich finden kann.

Insofern: hey, es ist ein Kinderfilm, und als Kind wäre ich verdammt froh gewesen, so was Smartes vorgesetzt zu bekommen. Im fortgeschrittenen Alter reicht es aber doch nicht zu mehr als 6,5 von 10 Punkten. Unter anderem auch, weil Madame Lehrerin zwar grandios fies, aber für mich schon ZU klebrig-abstoßend und damit schwer erträglich gezeichnet ist.

ein abgedroschener titel aber      5 von 5 Punkten
ein wunderbarer film.
karl, dessen mutter gerade bei einem autounfall gestorben ist, bekommt eine neue vertretungslehrerin. nach und nach stellen er und seine klassenkameraden fest, dass sie eine ausserirdisches wesen in einer menschlichen hülle ist. die jagd beginnt, aber wer jagt nun wen?
der film ist gruselig, spannend, mit abgefahrenem schwarzen humor der vielleicht nur von erwachsenen zu verstehen ist.
ich würde sagen er ist ab 12, auch wenn kein blut fliesst...aber wer seine kinder gerne nachts im bett tröstet.....
die gedanken von will smith in mib, dass seine lehrerin eine ausserirdische sein muss wird hier filmisch umgesetzt...wer adams äpfel mochte wird auch diesen film mögen.




Hitman [UK IMPORT] - Timothy OlyphantHitman [UK IMPORT]
Timothy Olyphant, Dougray Scott, Olga Kurylenko, Robert Knepper, Ulrich Thomsen

DVD, 31. März 2008
     Verkaufsrang: 31698      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,40 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Mir fällt nichts besseres ein: Schlecht      1 von 5 Punkten
Ich habe bereits eine Rezension bei Telepolis.de gelesen und bin bereits davon ausgegangen, dass dieser Film nicht so gut sein würde, aber damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Man kann mir zwar vorwerfen, dass man von solch einem Streifen sowieso nicht so viel erwarten kann, aber bei den meisten einfachen Action-Filmen kann man wenigstens hier und da mal einen interessanten Ansatz finden. Dies ist hier definitiv nicht der Fall. Mit der Spielreihe hat dieser Film im übrigen kaum etwas zu tun. Alles was das Spiel so wirklich interessant gemacht hat, wurde hier einfach rausgelassen. Teilweise widerspricht es sogar dem originalen Spielgeschehen.

Fazit: Eine lieblos zusammengeschusterte Actionfilm-Produktion mit Splattercharakter.

Was mich nur bei den anderen Rezensionen wundert ist, dass die Bewertungen so eindeutig auseinander gehen. Schon irgendwie komisch ...

Kein gewöhnlicher Action-Film      5 von 5 Punkten
Im Unterschied zu den anderen Rezendenten habe ich vor dem Film keine der PC-Spiele gespielt und mag auch keine Action-Filme. Dementsprechend skeptisch war ich auch, von meinem Freund in diesen Film "geschleift" zu werden. Zum Film muss ich aber sagen, dass er mich umgehauen hat. Es ist kein gewöhnlicher Action-Film, der nur aus Herumballerei und sinnlosen Verfolgungsjagden besteht, bei denen Frau sich irgendwann gähnend zurücklehnt. Die Story war weder platt noch waren die Schauspieler schlecht. Mag ja sein, dass die Schauspieler eher unbekannt waren, doch sie haben ihre Rollen gut gespielt und es war erfrischend, nicht immer die gleichen Gesichter zu sehen (irgendwann denkt man doch, stirb mal schneller, Bruce... ;-)
Ich kann daher den Film auch für Nicht-PC-Ego-Shooter-Spieler empfehlen. Er ist wirklich sehr spannend und man kann sich gut mit der Hauptfigur identifizieren. Ähnlich wie The Crow ist es eine faszinierende Persönlichkeit.
Ich muss zugeben, dass ich mittlerweile damit angefangen habe, Hitman II zu spielen. So rum kann es also auch gehen, nicht immer ist das PC-Spiel Voraussetzung für das Interesse am Film. :)



Einfach genial!      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist zweifellos die beste Spieleadaption bis jetzt.
DIe Bilder und die MUsik passen einfach perfekt. Wer spannende FIlme mag wird diesen Film lieben. Wer Hitman Blood Money mag, wird diesen Film vergöttern.
Timothy Olyphant macht seinen Aufgabe hervorragen. Die viele Kritik im Vorfeld über die Entscheidung ihn als 47 ins Cast aufzunehmen erweis sich nun als Hand- und Fußlos. DIeser FIlm ist einfach genial.
Wie einer meiner Vorredner meinte, das Cast sei größtenteils aus Hoolywoods B-Movie kontingent zusammengestellt sei, mag zwar auf die Bezahlung, aber nicht auf das schauspielerische Können zutreffen. Das Cast ist von diesem Blickwinkel aus stimmig und hevorragend ausgewählt.
Ich empfehle jedem diesen FIlm zu gucken, bzw. sich ihn dann als DVD zu kaufen. Wie ich von einem Kumpe gehört habe, ist schon der 2. Teil angekündigt. Ich weiß nicht obs stimmt, ich für meinen Teil wäre darüber sehr erfreut!

Unglaublich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!      5 von 5 Punkten
die beste videogame verfilmung aller zeiten...sowas muss man gesehen haben...einfach grandios...es wurde sehr viel vom spiel übernommen...die bewegungen des schauspielers timothy olyphant sind einfach perfekt.die kameraführung der ton und der soundtrack sind perfekt aufeinander abgestimmt..ein filmerlebnis für alle familienmitglieder über 18 jahren.Kann ich nur empfehlen

Eine durchweg gelungene Spieleadaption, mit kleinen Schwächen, die man gerne übersehen kann!      5 von 5 Punkten
Spieleadaptionen à la Doom etc. stehen nun nicht unbedingt unbegründet in dem Ruf keine großartigen Kinoerlebnisse bzw. Meilensteine der Filmgeschichte zu sein; wohl auch aus diesem Grund überwiegten die Zweifel im ersten Moment, als ich den Kinosaal betrat!
Um so überraschender mußte ich dann aber feststellen, dass "Hitman", auch wenn es der Titel auf den ersten Blick nicht vermuten lässt, mehr bietet als man es von einer Ego-Shooter-Adaption im Normalfall erwarten darf, nämlich eine spannende, actiongeladene und durchweg optisch ansprechende Story, die, ohne Frage keinen Oscar gewinnen wird, jedoch wohl gerade dadurch, bestes und unterhaltsames Kinovergnügen in der Tradition erfolgreicher Actionfilme, bietet.
Die Schauspielerriege ist wohl aus Kostengründen eher aus der B-Prominenz der Hollywood Traumfabrik rekrutiert worden, aber braucht sich beim besten Willen nicht zu verstecken. Ein durchweg zu lobende schauspielerische Leistung, und, nicht zu vergessen, ein zukünftiges Bondgirl, an dem Daniel Craig wohl im kommenden Teil 22 seine helle Freude haben dürfte!
Die Effekte und Actionszenen, wohl bei den meisten einer der ausschlaggebenden Punkte, beeindrucken durchweg durch eine gelungene Umsetzung: Kampfszenen reihen sich nicht reih an reih, vielmehr bleibt den Charakteren Spielraum, um einen Einblick und vor allem einen Gesinnungswechsel in dem Leben und in der Person des Hitman zu ermöglichen!
Bleibt nur zu hoffen, dass sich nicht zu viele Fans gut gemachter und spannungsgeladener Actionfilme vom Titel und den Klischees abschrecken lassen und dem Film eine Chance geben.
Noch läuft er im Kino!
Verdient hätte er es ohne Frage. Es wird sich zeigen, ob der Erfolg und die Verkaufszahlen der DVD einer möglichen Fortsetzung den Weg ebnen werden. Freuen würde es mich auf jedenfall!


 Weitere Kundenmeinungen


Das Genie und der Wahnsinn - Ulrich ThomsenDas Genie und der Wahnsinn
Ulrich Thomsen, Nikolaj Lie Kaas, Mille Dinesen

DVD, 27. September 2007
     Verkaufsrang: 29208      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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GOM Das Genie und der Wahnsinn, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 01.04.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Zum Filmemachen geboren.      4 von 5 Punkten
Der Filmemacher und Exzentriker Claus Volter hat mit seinen hochtrabenden Ansprüchen einen Flop gelandet. Rauhbein Tonny trifft das besonders hart, denn er hat für einen Nachmittag das Besuchsrecht bei seinen beiden Kindern und wollte mit ihnen im Kino eine gute Zeit verbringen. Doch Claus Film findet weder das Verständnis von Tonny noch den von seinen Kindern. Er will sein Geld zurück und geht soweit, sich direkt an Claus zu wenden. Dabei kommt es zu einem Unfall, bei dem Tonny verletzt wird. Sein geschickter Anwalt kann erreichen, dass Tonny beim nächsten Film als gleichberechtigter Regisseur mitwirkt.

Für Claus eine Katastrophe, aber für das Filmteam und den Film selber letztendlich ein Segen. Der Nonkonformist hat seine eigene Vorstellung von einem guten Film und bringt alles darin ein, was er seit Kindheitstagen zu sehen wünschte. Der Film wird ein Erfolg für alle, auch für Tonny, denn er lernt bei den Dreharbeiten mit seiner eigenen Gewalt besser umzugehen.

Der Film erzählt die Geschichte der Resozialisierung zweier Exzentriker, die gemeinsam einen Film drehen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen, auch in der Veränderung der beiden Regisseure. Ein unterhaltsamer Streifen über eine originelle Wiedereingliederung in die Gesellschaft.


klasse      5 von 5 Punkten
da ich fan von dänischen filmen bin hab ich diesen film blind gekauft....
ich bereue es nicht,denn die dänen haben einen ausgezeichneten geschmack für humor......

zum film selbst .....eine komödie die sich hinter "adams äpfel" nicht verstecken muß.....klasse darsteller .....ulrich thomsen,nicolaj lie kaas...und hinter der kamera steht ein bekanntes gesicht...thomas villum jensen,jedem fan nordischer filme bekannt aus "in china essen sie hunde 1&2".....wir sind doch nur die köche:).....

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Sergeant Pepper - Ulrich ThomsenSergeant Pepper
Ulrich Thomsen, Johanna ter Steege, Neal Lennart Thomas

DVD, 7. Juli 2005
     Verkaufsrang: 23605      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Highlight Sergeant Pepper, USK/FSK: oA VÃ-Datum: 07.07.05



Opium - Tagebuch einer Verrückten - Ulrich ThomsenOpium - Tagebuch einer Verrückten
Ulrich Thomsen, Kirsti Stubo, Zsolt László

DVD, 17. Juli 2008
     Verkaufsrang: 29044      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Valium      2 von 5 Punkten
Als ich vor ein paar Tagen die DVD im Regal gesehen habe, sprach mich vor allem die vielversprechende Handlung auf der Rückseite der Hülle an -doch die Enttäuschung kam Knall auf Fall, kaum das ich es mir zu Hause mit dem Film gemütlich gemacht hatte.
Um es vorneweg zu nehmen: Der Film hält nicht im Geringsten das, was er verspricht. Warum ich deshalb zwei Sterne gebe? Vor allem wegen der tollen Bilder. Die Handlung glänzt durch schiere Endlosschleifen der immer gleichen und sich permanent wiederholenden Monologe der Hauptprotagonistin. Es ist ermüdend sowohl Dr. Brenner als auch seiner ihm zugeteilten Verrückten zu folgen. Was man hier präsentiert bekommt ist ein Softporno, da Dr. Brenner getrost jedes weibliche Objekt lustvoll vernascht, da er nicht nur unter einer Schreibblockade leidet, sondern Morphinabhängig ist und zudem an eben geschilderter Sexsucht leidet. Der Film hat weder Tiefe, noch ist er sonderlich spannend. Man möchte ihn nach den ersten fünf Minuten bereits wieder aus dem DVD-Player nehmen, ihn einpacken und zurückbringen. Auch ist das Ende des Films alles andere als zufriedenstellend. Hier wurden meisterhafte Chancen vollkommen verschenkt! Dieser Film hätte so viel mehr transportieren können, wäre man auch auf den abfahrenden Zug gesprungen, der sich unterschwellig abgezeichnet hat. Letzten Endes gibt es kein Happy End. Dr. Brenner löst -wenn man ehrlich ist- nicht seine Schreibblockade, er bestiehlt seine kleine Verrückte um ihr geistiges Eigentum, entfernt ihr -wie von ihr gewünscht- ihren Verstand und streicht die Lorbeeren ein, die eigentlich ihr gebühren würden, nachdem er sie sexuelle ausgenutzt hat. Zerstörte Seele in einer neuen Dimension, oder einfach nur das Recht des Stärkeren? Ich kann diesen Film bei aller Liebe und noch so gutem Willen keinem ans Herz legen, der sich einen anspruchsvollen und zugleich spannenden DVDabend davon verspricht.

Leben im Abgrund.      5 von 5 Punkten
Anfang Zwanzigstes Jahrhundert wird Dr. Brenner bei einer psychiatrischen Klinik für Frauen eingestellt. Dr. Brenner, durch ein Fachbuch zu einem gewissen Ruf gelangt, gehört der jungen psychologischen Richtung an und hofft hier sein theoretisches Wissen anzuwenden zu können. Er wird von den anderen Ärzten und Krankenschwestern als Außenseiter distanziert misstraurig beobachtet. Zudem ist er opiumabhängig und führt akribisch genau Buch über seinen Drogenkonsum und sein Sexualverhalten.

Die Behandlungsmethoden der Ärzteschaft erinnert an Mittelalter, Folter und Inquisition. Kaltes Wasser als Bad oder aus dem Schlauch gilt als Allheilmittel. Ebenso das Ruhigstellen auf Folterbank ähnlichen Einrichtungen.

In diesem Szenario bekommt Dr. Brenner Gizella zugeteilt. Gizella ist sehr schön und unterliegt einem Schreibzwang. Sie beschreibt alles was ihr unterkommt, egal ob Papier oder Wände. Ihre Werke hütet sie wie ein Schatz. Zwischen Dr. Brenner und Gizella entwickelt sich eine Zuneigung. Sie gewährt ihm Einblick in ihre Werke und nicht nur das. Als die Liaison publik wird, ist Dr. Brenner untragbar für die Klinik und wird entlassen. Seine letzte Operation führt Dr. Brenner an Gizella durch. Er durchtrennt ihren Corpus Callosum und befreit sie damit von ihren Dämonen.

Es handelt sich um einen Bilderfilm. Pittoreske Szenarien, lange, langsame Kameraeinstellungen und schnelle stressige Abläufe, wechseln einander ab. Große Totalaufnahmen mit viel Sinn für Details generieren Atmosphäre. Weitschweifige Monologe, meist ins jeweilige Tagebuch der Protagonisten und filigrane Dialoge erhellen den Sachverhalt nur zum Teil. Viele Komponenten bleiben unbekannt. Es geht nur um einen kurzen Lebensabschnitt.


Naja...      2 von 5 Punkten
Mit viel Hoffnung habe ich den Film ausgeliehen (er stand in der Horrorabteilung!) und leider wurden alle zerstört. Vorweg, der Film ist einfach nur langweilig. Zu keiner Zeit hat er mich gefesselt. Weder als Horrorfilm noch als Psychothriller kann der Film durchgehen. Leider bekommt man es nur wegen der, für diesen Film, unerhört langen Spieldauer von 110 Min. mit dem Gruseln zu tun. Die Story bietet definitiv mehr Spielraum, als genutzt wurde. Das Konzept des Drogen und Sexsüchtigen Arztes, der mit der Geisteskranken kopuliert und sein Schreibblockade dadurch löst, dass er ihre Tagebücher abschreibt, führt hier nicht zum Erfolg, sondern lässt nur die Frage aufkommen, wann der Film auf den Punkt kommt. Das Traurige ist, er tut das nie und das ist wohl das größte Manko. 2 Sterne wegen der doch schönen Bilder.


Das Fest (Arthaus Premium Edition - 2 DVDs) - Ulrich ThomsenDas Fest (Arthaus Premium Edition - 2 DVDs)
Ulrich Thomsen, Henning Moritzen, Thomas Bo Larsen

DVD, 7. Juli 2006
     Verkaufsrang: 39392      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 24,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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In Thomas Vinterbergs Film Das Fest liegt die Katastrophe schon lange zurück. Nun, da Familienoberhaupt Helge seinen 60.Geburtstag im Kreis der Lieben feiern will, versammeln sich um ihn die Opfer und ihr Anhang zum unfrohen Fest. "Die Familie", erklärt der Regisseur dazu, "gewinnt immer." Sie überdauert die Verbrechen, die sich innerhalb der Gemeinschaft ereignet haben. An Flucht ist nicht zu denken. Der dänische Sommer kennt kein Erbarmen - die Handkamera auch nicht. Sie kommt den Menschen gefährlich nahe, sucht Körperkontakt und flieht ihn wieder. Mit den wackligen Einstellungen und den rohen, körnigen Aufnahmen fördert sie langsam die quälende Wahrheit hinter der Kulisse der heilen Großfamilie zu Tage. Die Wahrheit über einen Vater und seine Kinder, die Wahrheit hinter einem aufgesetzten Lächeln, einer gespielten Höflichkeit, einem Zornausbruch. "Ich mache Filme", so Thomas Vinterberg, "weil ich im Kino zeigen kann, was die Menschen voreinander verbergen."
Vor einigen Jahren hat der Däne Vinterberg gemeinsam mit seinem Kollegen Lars von Trier (Idioten) ein filmisches Manifest unterzeichnet, das vor Selbstbewusstsein strotzt: Das "Dogma 95". Das Keuschheitsgelübde für Regisseure verbietet seinen Anhängern nahezu alle Annehmlichkeiten des modernen Kinos. Vorgeschrieben sind Handkamera, Originalschauplätze und die Einheit von Zeit und Ort. Filter und künstliche Lichtquellen sind tabu. Bei Vinterbergs Film geht der Purismus auf. Die ungelenken Einstellungen aus der Videokamera, mit denen er seine Geschichte erzählt, verleihen den Szenen der Familienhölle zusätzlichen Schwung und verstören den Blick nachhaltig.
Das Fest hat die Kraft einer ohnmächtigen Wut, die ästhetische Gewohnheiten ebenso sprengt wie die Regeln des kultivierten Soziallebens. Nichts erscheint so, wie man es kennt. Jede Szene ein Schock, ein Einspruch gegen die vorprogrammierten Emotionen der Filmindustrie. Ein echtes Erlebnis. -Carola Feddersen


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Mehr als 3-D      5 von 5 Punkten
Der Film ist unglaublich. Man wird in einer Intensität in die Szenerie integriert, die einem den Atem raubt. Ich frage mich nur, warum es nicht mehr Dogma Filme gibt.

Dogme 1...      5 von 5 Punkten
Der Sohn schlägt mit dem Besteck gegen das Glas. Die gut gelaunten Geburtstagsgäste schauen auf. Der Sohn erklärt er habe zwei reden geschrieben für seinen Vater und dieser solle entscheiden welche der beiden er gerne hören will. Die Gäste schmunzeln vor sich hin, die Idee gefällt ihnen. Auch der Vater grinst als er seine Entscheidung trifft. Während der Rede verstummen die Gäste immer und immer mehr. Denn in der Rede geht es darum, wie der Vater seinen Sohn und dessen Zwillingsschwester sexuell missbraucht.
Der erste und bisher beste Dogma-Fim. Wer ihn noch nicht gesehen hat sollte jetzt unbedingt zuschlagen und diesen genialn Film in der Special-Edition kaufen. Die vielen Extras lohnen sich durch die Bank.


Das Fest - Jede Familie hat ein Geheimnis - Ulrich ThomsenDas Fest - Jede Familie hat ein Geheimnis
Ulrich Thomsen, Henning Moritzen, Thomas Bo Larsen

Videokassette, 1. November 1999
     Verkaufsrang: 259     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

In Thomas Vinterbergs Film Das Fest liegt die Katastrophe schon lange zurück. Nun da Familienoberhaupt Helge seinen 60. Geburtstag im Kreis der Lieben feiern will, versammeln sich um ihn die Opfer und ihr Anhang zum unfrohen Fest. "Die Familie", erklärt der Regisseur dazu, "gewinnt immer." Sie überdauert die Verbrechen, die sich innerhalb der Gemeinschaft ereignet haben. An Flucht ist nicht zu denken. Der dänische Sommer kennt kein Erbarmen - die Handkamera auch nicht. Sie kommt den Menschen gefährlich nahe, sucht Körperkontakt und flieht ihn wieder. Mit den wackligen Einstellungen und den rohen, körnigen Aufnahmen fördert sie langsam die quälende Wahrheit hinter der Kulisse der heilen Großfamilie zutage. Die Wahrheit über einen Vater und seine Kinder, die Wahrheit hinter einem aufgesetzten Lächeln, einer gespielten Höflichkeit, einem Zornesausbruch. "Ich mache Filme", so Thomas Vinterberg, "weil ich im Kino zeigen kann, was die Menschen voreinander verbergen."
Vor einigen Jahren hat der Däne Vinterberg gemeinsam mit seinem Kollegen Lars von Trier (Idioten) ein filmisches Manifest unterzeichnet, das vor Selbstbewusstsein strotzt: Das "Dogma 95". Das Keuschheitsgelübde für Regisseure verbietet seinen Anhängern nahezu alle Annehmlichkeiten des modernen Kinos. Vorgeschrieben sind Handkamera, Originalschauplätze und die Einheit von Zeit und Ort. Filter und künstliche Lichtquellen sind tabu. Bei Vinterbergs Film geht der Purismus auf. Die ungelenken Einstellungen aus der Videokamera, mit denen er seine Geschichte erzählt, verleihen den Szenen der Familienhölle zusätzlichen Schwung und verstören den Blick nachhaltig.
Das Fest hat die Kraft einer ohnmächtigen Wut, die ästhetische Gewohnheiten ebenso sprengt wie die Regeln des kultivierten Soziallebens. Nichts erscheint so wie man es kennt. Jede Szene ein Schock, ein Einspruch gegen die programmierten Emotionen der Filmindustrie. Ein echtes Erlebnis. -Carola Feddersen


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)

Die Hölle, das sind die Anderen      5 von 5 Punkten
Der erfolgreiche Hotelier Helge feiert seinen sechzigsten Geburtstag. Die Großfamilie, Freunde und Geschäftsfreunde kommen zur pompösen Feier in das Landhotel in dem die Familie seit Jahrzehnten wohnt. Unter der aufgesetzten Familienfeier-Harmonie brodeln Konflikte und Anspannung. Christian, der älteste Sohn hält eine Geburtstagsrede der solche Heuchelei nur schwerlich standhalten kann. 'Wenn Papa baden wollte' mit diesen Worten beginnt sein Bericht über den sexuellen Mißbrauch den Patriarch Helge jahrelang an ihm und seiner Zwillingsschwester verbrochen hat. Die Schwester, der ein Absprung vom Elternhaus nie gelang, hatte sich kürzlich umgebracht. Christians Zeugnis wird verleugnet, die Festtagsharmonie gekittet. Der Koch und die Serviererinnen haben sich jedoch mit Christian verbündet: Die Autoschlüssel der Gäste verschwinden Das Unfaßbare muß erfaßt werden


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James Bond 007 - The World Is Not Enough [UK IMPORT] - Pierce BrosnanJames Bond 007 - The World Is Not Enough [UK IMPORT]
Pierce Brosnan, Sophie Marceau, Denise Richards, David Calderisi, Michael Kitchen

DVD, 3. November 2003
     Verkaufsrang: 48483     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

In seinem 19. Leinwandabenteuer hat sich Ian Flemings Superspion in ein selbst angerichtetes Dilemma bugsiert: Als die langlebigste Kinofilmserie der Welt hat sich James Bond zu einer Figur entwickelt, die ihre Produzenten unbedingt beschützen wollen. Sie versuchen ein Format, das sich im Laufe von fast 40 Jahren entwickelt hat, am Leben zu erhalten, indem sie den Zuschauern das geben, was diese erwarten. Das Problem ist nur, dass auf diese Art und Weise eine Schablone entsteht, die echte Überraschungen ausschließt. Betrachtet man diesen Film sorgfältig, erkennt man, dass sich die Macher dieser Problematik bewusst gewesen sind. Daher haben sie Die Welt ist nicht genug weitaus düsterer und emotionaler gestaltet als seine direkten Vorgänger - um diese Emotionalität und die damit einhergehende einnehmende Atmosphäre mit dem Showdown vollkommen zu vernichten!
Dabei bricht dieser Film die Bond-Formel bereits in seinem starken Prolog, der nicht nur an einem Ort spielt, sondern im spanischen Bilbao beginnt, um schließlich in einem atemberaubenden Actionshowdown in London zu enden, wo gleichzeitig die Hauptgeschichte des Filmes eingeleitet wird. Bond 5.0, Pierce Brosnan, entpuppt sich in diesem Prolog als eine Person, bei der sich Abgründe auftun. Eine Person, die einerseits einen einnehmenden, unverbindlichen Charme versprüht, um auf der anderen Seite ohne jegliche Emotionalität als eiskalter Killer zu fungieren. Diese Widersprüchlichkeit war bislang nur von Sean Connerys Bond bekannt. Nicht nur Bond wird als eine überaus komplexe Persönlichkeit illustriert. Auch sein Gegenspieler Renard (Robert Carlyle) wie auch Elektra King (Sophie Marceau), die Frau, in die sich Bond verliebt, sind für einen Bond-Film überaus komplexe, in sich widersprüchliche, aber dadurch ungemein reale Charaktere. Diese heben den Film schauspielerisch aus dem Meer der Bond-Filme hervor, was vor allem der Inszenierung des Thriller-Experten Michael Apted zu verdanken sein dürfte, der immer dann zu Höchstleistungen aufläuft, wenn er nur seine Figuren inszenieren darf - jenseits der Pyrotechnik, jenseits der Bond-Schemata. Die Geschichte selbst befasst sich mit dem Bau einer Pipeline von Kasachstan nach West-Europa. Diese Story aber dient nur als Aufhänger für viel komplexere Erzählungen über Verrat, falscher und wahrer Loyalität sowie der Schilderung einer Welt, in der Lügen und Wahrheiten oft näher beisammen liegen, als wir dies wahr haben möchten. Diese interessanten Ansätze werden nun auf zweierlei Art vernichtet. Da sind zum einen die periodisch auftretenden Actionszenen, die in diesem Film dramaturgisch überhaupt keinen Sinn ergeben. Sie wirken vielmehr als seien sie ein Best-Of-Medley der größten Bond-Stunts, die für diesen Film neu aufgelegt wurden - wie eine Ski-Verfolgungsjagd, die man in dieser Form bereits in mehreren Bond-Filmen gesehen hat. Mit dem Unterschied, dass sie dramaturgisch betrachtet in diesen Filmen einen Sinn ergeben. Sie entbehren jeder Form von Humor, der sie vielleicht noch hätte retten können, was eben auch für den eher überflüssigen, zu sehr in die Länge gezogenen Showdown gilt, der weit hinter der Spannung früherer Bond-Filme zurück bleibt. Den Kardinalfehler begeht der Film jedoch auf der Seite der Charaktere. Schnell erfährt der Zuschauer, dass es zwischen Elektra und Renard eine Verbindung gibt: Renard hat Elektra, als diese noch ein Teenager war, entführt. Irgendetwas ist während dieser Entführung zwischen den beiden vorgefallen. Doch was? Die Antwort auf diese Frage ist vielleicht die große Überraschung des Filmes und damit der in der Beziehung zwischen Bond und Elektra alles entscheidende Moment. Ein Moment, der selbst einen James Bond für immer verändern könnte. Dies aber geschieht nicht, da Bond zuvor mit Doktor Christmas Jones (Denise Richards) noch schnell ein zweiter "Love Interest" zur Seite gestellt wird. Was immer nun also mit Elektra geschieht - Bond hat ja noch ein Ersatz-Girl an seiner Seite.
Die Welt ist nicht genug hätte das Zeug dazu gehabt, ein ganz großer Film zu werden. Indem er sich nicht traut, neue Wege zu beschreiten, hat er diese Chance vertan. -Sam Sutherland


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 80 Bewertungen)

Bond zwischen zwei Frauen      5 von 5 Punkten
Im Rückblick betrachtet war Brosnans Karriere wohl doch eher ein Auf und Ab, als dass durchgehend starke und überzeugende Filme entstanden wären. So beginnt seine Zeit mit "Goldeneye", in dem er einen eleganten und agilen Eindruck hinterlässt und manchmal sogar an Roger Moores Humor anknüpfen kann. Danach folgte mit "Der Morgen stirbt nie" ein Tiefpunkt, in dem Brosnan etwas hilflos durch ein schlechtes Drehbuch irrt. Mit "Die Welt ist nicht genug" folgt aber dann einer der stärksten Bondfilme.

Diesmal macht Brosnan wieder eine gute Figur. Schon in der Eröffnungssequenz, die mit einer furiosen Jagd zweier Boote auf der Themse in London endet, sehen wir wieder den Geheimagenten, den wir alle lieben: Physisch stark, dynamisch, nie um eine schnelle, kreative Lösung verlegen und mit mehr als einer Spur von Selbstironie ausgestattet (die Krawatte wird auch unter Wasser gerichtet). Und nicht viel später wird das eigentliche Thema eingeführt. Bond darf sich verlieben. Nein, nicht nur eine Bettgeschichte. Er ist richtig verknallt, und seine rationale Seite weis auch noch, dass diese Liebe schlecht für ihn sein wird. Und natürlich hilft ihm dieses Wissen nicht weiter. Gezwungenermaßen handelt er dann auch gegen den Befehl vom M. Und natürlich macht Liebe blind und Bond durchschaut daher nicht die Spiele der Bösen in diesem Drama.

Die Böse, soviel sei hier verraten, wird von Sophie Marceau ebenfalls überzeugend gespielt. Kaum etwas erinnert hier noch an "La Boom", in dem Sie als 14-jährige ihre erste Liebe erleben durfte. Nein, als Electra King ist sie ganz Frau, extrem erotisch, wundervoll angezogen, selbstbewusst und unberechenbar. Kein Wunder, dass Bond sich verliebt. Ich hätte es auch getan. Und wie sie sich nackt unter der Bettdecke räkelt, ohne dass man auch nur eine kritische Stelle Haut sehen kann, ist auch eine Kunst. Als es schließlich am Schluss zu einer Art Folterszene kommt, weis man nicht, was Bond mehr weh tut, der komische Stuhl oder die Tatsache, dass Sie vor dem Stuhl steht. Aber selbst das ist alles nicht ohne eine gewisse Erotik dargestellt.

Der Witz des Films besteht nun darin, dass mit dem All-American-Girl Denise Richards das maximale Kontrastprogramm zu Sophie Marceau gefahren wird. Statt der geheimnisvollen, unberechenbaren Europäerin spielt die Richards den Sexy-Kumpeltyp, statt hautengen, eleganten Abendkleidern sehen wir Hot Pants und Wet T-Shirt. Sie ist nett, sie ist ein Partner, sie ist einfach die Gute. Aber wir wissen, dass Bond zwar am Ende des Films eine Nacht mit ihr verbringen wird, vielleicht auch mehrere, aber sie sein Leben nicht wirklich beeinflussen wird. Eine Ablenkung auf Zeit, so schön sie auch sein mag.

Neben diesem Dreiergespann sehen wir noch einen für Bondverhältnisse eher durchschnittlichen Bösen. Leider liegen die Zeiten eines Curt Jürgens oder eines Gert Fröbes als Goldfinger ja schon lange hinter uns. Dafür gibt es einige herausragende Tricks, so darf hier eine Kaviarfabrik durch einen Hubschrauber überzeugend zerlegt werden. Ein BMW Z8, wirklich ein wunderschönes Auto, darf auch eine Rolle spielen. Ein Glück, dass man hier auf die Computertricks des nachfolgenden Films weitgehend verzichtet hat.

Kurz: Ich habe mich großartig unterhalten.


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Flickering Lights - Søren PilmarkFlickering Lights
Søren Pilmark, Ulrich Thomsen, Mads Mikkelsen

DVD, 10. April 2003
     Verkaufsrang: 47892     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Der 40-jährige Kleinkriminelle Torkild (Soren Pilmark aus Lars von Triers Geister) hat die Nase voll vom Gaunerleben, hat ihm doch eben erst die Freundin wegen seines ehrlosen Lebenswandels den Laufpass gegeben. Zusammen mit seinen drei Kompagnons plant er einen letzten Coup und anschließend die Flucht ins sonnige Barcelona. Während Ersteres gelingt, endet die Fahrt in den Süden in einem heruntergekommenen Waldrestaurant in tiefster dänischer Provinz.
Im Gegensatz zu vielen seiner dänischen Regie-Kollegen hat Mifune-Autor Anders Thomas Jensen in seinem Film Flickering Lights mit den strengen Gesetzen der Dogma-Reihe nichts am Hut. Mit einer geradezu entwaffnenden Ehrlichkeit richtet der Regisseur den Fokus auf das gar nicht so simple Eigenleben der Hauptcharaktere. Besonders gelingen ihm dabei die elegant eingefügten Rückblenden, die die Kindheitstraumata der vier Gangster mit einer großen Portion schwarzen Humors erklären. Wer Spaß an durchgeknallten Gangster-Filmen hat, wird mit Flickering Lights bestens bedient. Tierfreunde werden dagegen kaum auf ihre Kosten kommen: In wüsten Schießorgien werden Eichhörnchen, Kühe und anderes Getier gnadenlos niedergemäht. -Marc Osmers


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

So macht Filme-Kucken Spaß!!!      5 von 5 Punkten
Und hier noch einmal fünf dazu: *****
Ich dachte immer "Wenn Katelbach kommt"
sei mein absoluter Lieblingsfilm!
Nun ist einer dazugekommen!
Ein richtig komisches, rührendes, schräges,
menschliches und dänisches "Gangster-Märchen"!
So schön kann Film sein!!!!!


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Max [UK IMPORT] - John CusackMax [UK IMPORT]
John Cusack, Noah Taylor, Molly Parker, Ulrich Thomsen, LeeLee Sobieski

DVD, 1. März 2004

Verkaufsrang: 33629
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Preis: € 28,99
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Festen [UK IMPORT] - Ulrich ThomsenFesten [UK IMPORT]
Ulrich Thomsen, Henning Moritzen, Thomas Bo Larsen

DVD, 13. Oktober 2008

Verkaufsrang: 40285
Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Hitman [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT] - Timothy OlyphantHitman [UMD Universal Media Disc] [UK IMPORT]
Timothy Olyphant, Dougray Scott, Olga Kurylenko, Robert Knepper, Ulrich Thomsen

UMD Universal Media Disc, 1. April 2008

Verkaufsrang: 13959
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