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| DVDs: Liv Ullmann | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Szenen einer Ehe (Special Edition, 3 DVDs) Liv Ullmann, Erland Josephson, Bibi Andersson DVD, 19. April 2005 Verkaufsrang: 7852 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ingmar Bergmans Szenen einer Ehe zeigt zu Beginn ein Ehepaar - Marianne (Liv Ullmann) und Johan (Erland Josephson) - das für eine Zeitschrift interviewt wird. Ihr Miteinander ist mit Spannung aufgeladen - und just in dem Moment, in dem sie anfangen, sich zu entspannen, bittet sie der Journalist, für ein Foto stillzuhalten. Nachdem sie beide einige banale Kommentare abgegeben haben, fangen sie an, intime Details aus ihrem Eheleben preiszugeben und gestehen, dass sie allein die Einsamkeit zusammengebracht habe. Doch bereits im nächsten Moment behaupten sie wieder, eine Modell-Ehe zu führen. Szenen einer Ehe verfolgt ihre Beziehung auch dann noch weiter, nachdem sie geschieden und mit anderen Partnern verheiratet sind. Es ist ein Film voller widersprüchlicher Momente, voller Ehrlichkeit und Lebenslügen, Grausamkeit und Wärme, Anteilnahme und Egotismus - allesamt bloßgelegt durch die hervorragenden Schauspieler und das meisterhafte Drehbuch. Jede Szene funktioniert als eigenständiger Film; Szenen einer Ehe war nämlich ursprünglich eine 6-teilige TV-Serie, die Bergman zu einem abendfüllenden Spielfilm reduziert hat. Es ist eine seiner populärsten Arbeiten geworden, da der Film von realem menschlichen Verhalten getragen wird - und weniger von Symbolen und abstrakten Themen. Bergman hat es hier verstanden, die richtige Balance zu finden zwischen Schmerz und Verzweiflung und dem aufrichtigen Bemühen der Charaktere, ihr Leben zu verbessern. Bergmans Epigonen reduzieren alles auf Leiden und Entfremdung; Bergman selbst sieht stets das Gute in seinen Figuren, auch wenn ihr Handeln abscheulich ist. Der Film gewann mehrere Preise, unter anderem für Liv Ullmanns Darstellung. -Bret Fetzer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Szenen einer Ehe 5 von 5 Punkten Seit fast drei Jahrzehnten waren Ingmar Bergmans Filme bei Kritikern und einem ausgewählten, kleinen Publikum eine überaus begehrte Kinokost, doch erst im Jahre 1973 sollte der schwedische Meisterregisseur auch bei einem Millionenpublikum ankommen. Dass "Szenen einer Ehe" zu seinem bekanntesten Werk werden sollte, ist hauptsächlich dem Medium des Fernsehens zu verdanken, das den Film als sechsteilige Serie mit einer Gesamtlänge von fast 5 Stunden ausstrahlte und damit Millionen von Zuschauern vor den Bildschirm lockte. Für Bergman war es anfangs eine völlig unbekannte Erfahrung, allabendlich ein Massenpublikum als Rezipienten seines Werkes anzutreffen. Der Film findet vor allem deshalb so nachdrückliche Zustimmung, weil Bergman mit gewissenhafter Akribie alle möglichen Etappen einer Ehekrise mit anthropologischer Kennerschaft und nicht selten verhaltener Ironie vorführt, wozu das pointierende Spiel Liv Ullmanns und Erland Josephsons nachdrücklich beitragen.
Zu Beginn treten Marianne und Johan als scheinbar glückliches und harmonisch zusammenlebendes Ehepaar auf. Der Streit zweier verheirateter Freunde, der schließlich in einer Scheidung mündet, bleibt jedoch auch für ihre Beziehung nicht ohne Wirkung. In zunächst latenten Andeutungen und später immer offeneren Auseinandersetzungen zeigt sich, dass seit langer Zeit nie ausgetragene Konflikte die Ehe unterschwellig belastet haben. Zu einem endgültigen Bruch kommt es, als Johan eine 23jährige Studentin kennen lernt und überlegt, einen Auslandslehrauftrag anzunehmen. Nach quälenden Diskussionen, die an den Rand der Selbstzerfleischung führen, entschließen sich beide zur Trennung, ohne jedoch in den kommenden Jahren ganz voneinander loskommen zu können.
"Szenen einer Ehe" war von Beginn an als Fernsehfilm konzipiert worden und entstand mit einem bescheidenen Budget von 300000 Euro. In Deutschland erlebte der Film seine Erstaufführung zuerst im Kino, in einer gekürzten Fassung mit einer Laufzeit von 163 Minuten. In Schweden waren die Fernsehzuschauer von dem Ehedrama so gebannt, dass die Straßen und Plätze während der jeweiligen Sendetermine wie ausgestorben wirkten. Der Film wurde neben dem Skandalstreifen Das Schweigen zum erfolgreichsten Werk in Bergmans Karriere.
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Persona Bibi Andersson, Liv Ullmann, Margaretha Krook DVD, 8. März 2005 Verkaufsrang: 9434 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Persona, USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 08.03.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Unerreicht 5 von 5 Punkten Ingmar Bergman - der Gott des Kinos. Einer der wenigen, der je den Anspruch, des Filmemachens begriff, einer der wenigen, der den Sprung schaffte, vom Buch zum Kino, als ernsthaftes Kommunikationsinstrument, einer, der sozialphilosophisches Denken aus dem Kopf eines Ästheten auf die Leinwand brachte.
Der Anfänger weiß nicht wohin mit Augen und Ohren, zu unüberschaubar und riesig ist das Werk Bergmans. "Persona" aber zählt mit Sicherheit zu seinen erheblichsten, besten Filmen.
Stets ist mit einer Inhaltsangabe über einen Bergman-Film wenig gesagt. Man wird sich sogar, nachdem man die einleitenden Worte gelesen hat, beim Blick auf die ersten Minuten des Filmes, erschrocken umschauen, aufgrund der üblen Verstümmelung, die Worte angesichts jenes Meisterwerkes tun können. Man kann wenig sprechen über die schwarzweißen Fotografien zweier schöner Leidender, kann nur staunen und weinen über den wahrhaftigen, so treffenden Umgang mit den Figuren, über ihre Scharfzeichnung, die gerade ihrer exakten Konturen wegen die Möglichkeit der Wiedererkennung für fast jedes, leidende Wesen bietet - sofern es selbst sehen kann.
Man meint zu oft, Künstler aufgrund ihres hohen ästhetischen (und dadurch scheinbar ablenkenden) Anspruchs den übrigen Philosophen nicht gleichstellen zu dürfen. Dabei verschmäht die Philosophie jedoch Ansätze, die ihre philosophische und analytische Unschuld erhalten haben, da sie sich noch nicht in den Untiefen philosophischeer Formelrezitationen ertränkten. Ingmar Bergman gehört zu diesen Genies. Er wäre es wert, noch viel höher gelobt zu werden.
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Die Stunde des Wolfs Max von Sydow, Liv Ullmann, Ingrid Thulin DVD, 21. Februar 2006 Verkaufsrang: 15625 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Die Stunde des Wolfs (1968), USK/FSK: 18+ VÃ-Datum: 07.02.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
surreales Meisterwerk von Ingmar Bergman 5 von 5 Punkten Ohne jetzt in eine detaillierte Inhaltsangabe oder tiefenpsychologische Analyse zu verfallen, möchte ich sagen, dass "Die Stunde des Wolfs" zu Ingmar Bergmans besten und faszinierendsten Filmen zählt. Er ist auch - wenn man so will - Bergmans einziger "echter" Horrorfilm und kann den unvorbereiteten Zuschauer durch die suggestive Kraft seiner Bilder verwirren und verstören.
Die Geschichte in groben Zügen: das entfremdete Ehepaar Alma und Johan fährt wie jedes Jahr ins Sommerhaus auf eine Insel. In der spröden Landschaft begegnen ihnen bald unbekannte Menschen, die sie zum Dinner auf das Schloss des Barons Merkens einladen, wo sie in einen Strudel surrealer Ereignisse geraten...
Spätestens hier muss jede Inhaltsangabe enden, da der reine Handlungsablauf keinerlei Bedeutung für den Film hat. Es sind die Gesten, die Blicke, die Worte und die Visionen der Protagonisten, die den Film ergeben. "Die Stunde des Wolfs" ist vielleicht der schwärzeste Abstieg in die menschliche Hölle, der je auf Zelluloid gebannt wurde. Der Surrealismus ist eine Kunstform, die nicht leicht im Film einzufangen ist. Daran sind schon große Regisseure gescheitert, amerikanische Regisseure finden gleich gar keinen Zugang. Ingmar Bergman gelingt das Kunststück bewundernswert. Liv Ullmann und Max von Sydow, die zum Stamm-Ensemble Bergmans gehören, spielen ihre Rollen intensiv und tragen den Film mühelos. "Die Stunde des Wolfs" ist wie alle großen Kunstwerke vieldeutig, verschlüsselt und seine Wirkung jeweils abhängig vom emotionalen Zustand des Zuschauers. Von allen Bergman-Filmen ist dieser einer meiner liebsten. Seine Kraft geht weit über das filmische Erleben hinaus, er ist zeitlos packend, erschreckend und großartig.
Thriller der besonderen Art 5 von 5 Punkten Die Stunde des Wolfs" ist ein ganz besonders faszinierender Film von Ingmar Bergman. Das Paar Johan und Alma leben seit sieben Jahren fast das ganze Jahr über auf einer Insel, die wahrscheinlich zur Ostseeinsel Gotland gehört. Die Stamm-Darsteller Liv Ullmann und Max von Sydow sind wahrhaftig ein beeindruckend schönes Paar. Liv Ullmann spricht den Prolog und den Epilog, wie sie das schon öfters in Bergman-Filmen getan hat. Johan und die schwangere Alma lieben sich wirklich, was zwischen beiden steht ist die frühere Geliebte Johans, Veronica Vogler. Dass Johann Veronica nicht vergessen kann überschattet das Glück der beiden. Er kann nachts nicht schlafen, er und Alma warten immer den Tagesanbruch ab, weil Johan sich vor der Dunkelheit fürchtet. Diese Furcht hat ihren Ursprung in traumatischen Kindheitserlebnissen. Alma beschäftigt sich in Gedanken viel mit der Tatsache, dass es Paare gibt, die durch ein lebenslanges Zusammenleben einander gedanklich und vom Gesichtsausdruck her ganz ähnlich werden. Sie träumt davon dass auch ihr und Johan dieses Glück beschieden sein wird, dass sie gemeinsam alt und einander ganz ähnlich werden. Johan ist Maler und wird eines Tages vom Eigner der Insel, einem Baron, mit Alma auf dessen Schloß zum Speisen eingeladen. Eines morgens erscheint Alma eine Angehörige der Schlossfamilie und empfiehlt ihr das Tagebuch Johans heimlich zu lesen. In diesem surrealistischen Film, ganz besonders beeindruckend durch das Schwarz/Weiß-Format, verwischen sich Realität und Phantasie und sind schwer zu durchschauen. Alma liest in dem Tagebuch. Johan erlebt surrealistische Begegnungen wenn er die Schönheit der kargen Insel malt. Auch erscheint ihm Veronica Vogler, die ihm erschreckende Ereignisse prophezeit. Als Johan und Alma die Einladung zum Essen im Schloss annehmen, lernen sie die gesamte Schlossfamilie und einige zwielichtigte Verwandte kennen. Der zwielichtige Herr Lindhorst, der Ähnlichkeit mit einem Vogel hat, lädt die Abendgesellschaft nach dem Kaffee zu einer kleinen Aufführung seines Puppentheaters ein. Ein Ausschnitt aus Der Zauberflöte" wird gespielt. Während Herr Lindhorst die Szene aus der Zauberflöte in seinem Puppentheater ablaufen lässt, fällt das Licht und der Schatten in diesem finsteren Schloss tatsächlich so auf sein Gesicht, dass er einer Krähe ähnlich sieht. Die musikalische Untermalung der Szene aus der Zauberflöte beeindruckt alle ZuseherInnen dieser Abendgesellschaft. Johan fühlt sich nicht wohl dort bei der Familie, er trinkt zuviel, wird etwas aggressiv. Irgendwie haben alle Ereignisse an diesem Abend einen Bezug zu der Existenz Veronica Voglers. Auch die Szene aus der Zauberflöte, dargestellt durch das Puppentheater, haben Bezug auf sie. Johan erkennt dass Veronica noch lebt, wie Pamina, als Tamino verzweifelt den unsichtbaren Chor fragt: Lebet Pamina noch ? und der Chor antwortet: Pamina lebet noch." Als FilmzuseherIn ist man absolut gefesselt von dem Handlungsablauf. Ergreifende Worte werden von dem Intellekutellen Herrn Lindhorst über Mozart und die Zauberflöte gesprochen. Die Ehefrau des Barons von Mertens zeigt dann noch ein Portrait Veronica Voglers, das Johan vor vielen Jahren gemalt hat. Auch Alma ist fasziniert von der Schönheit Veronicas. Auf dem Heimweg in ihr Seehäuschen hat Alma ängstliche Gefühle, dass ihre Beziehung zu Johan durch die Schlossfamilie gefährdet wird. Sie gesteht Johan dass sie sein Tagebuch gelesen hat. Als beide wieder in ihrer Seehütte sind erzählt Johan über die Stunde wenn die Nacht zur Neige geht und die Morgendämmerung kommt. Dies sei die Stunde des Wolfs, in der nach Legenden die meisten Menschen sterben und die meisten Kinder geboren werden. Johan gesteht Alma dass er einen Jungen getötet hat, durch den er sich beim Angeln beobachtet und gestört gefühlt hat. Seinerzeit erzählte Johan Alma dass seine Verletzung am Hals von einem Schlangenbiss gekommen sei, in Wirklichkeit aber vom Todeskampf mit dem Jungen kam. Diese Geschehnisse entspringen den Halluzinationen Johans durch seine psychische Krankheit. Nachts erscheint wieder einer der Schlossbewohner in dem Haus, obwohl die Tür zweimal verschlossen war, und lädt das Paar erneut zu einer Party im Schloss ein und lässt eine Pistole auf dem Tisch liegen mit dem Hinweis zur Verteidigung gegenüber Kleintieren auf der Insel. Er erzählt dass auch Veronica Vogler auf dieser Party anwesend sein wird. Alma wird jetzt aktiv und holt das Tagebuch Johans hervor und will mit ihm über Veronica sprechen. Zwischen dem Paar werden gewaltige Worte gesprochen, Alma zitiert aus dem Tagebuch dass Johan seine Beziehung zu Veronica mit den Bibelworten Mann und Frau zu einem Fleisch geworden" ansieht. Alma erinnert Johan an dessen Worte, dass er zu ihr einmal gesagt hat was er an ihr liebt ist dass er glaubt dass sie (Alma) von Gott aus einem Stück geschaffen wurde, dass sie zu echten Gefühlen und aufrichtigen Gedanken fähig ist, und wie wichtig es ist dass es solche Menschen gibt. Johann spielt mit der Pistole und Alma wird von ihm mit harten Worten weggeschickt. Er eilt zum Schloss und begegnet der Mutter des Schlossherren, die ihm den Aufenthaltsort Veronicas verrät. Er begegnet dem gegenwärtigen Geliebten Veronicas und dann Herrn Lindhorst, dem Vogelmenschen". Er wird von ihm verschönert, mit Lippenfarbe, Lidstrich und Puder und bekommt noch einen Pyjama und einen Morgenmantel für sein bevorstehendes Liebesabenteuer mit Veronica. Dazu muss man sagen dass der Darsteller Max von Sydow aussieht wie ein griechischer Gott aus der Antike, nachdem er von Herrn Lindhorst geschminkt wurde. Johan schreitet in einen grossen Saal und sieht eine mit einem Tuch bedeckte Figur auf einer Bahre, das Bild erscheint wie ein Sezierraum in der Gerichtsmedizin. Er geht vorwärts und nimmt nach und nach das Leichentuch von der angeblich toten Person ab und erkennt Veronica, die sich tot stellt. Er kann es nicht fassen und streicht ihr liebevoll vom Gesicht und Haar bis zu den Fussspitzen, als Veronica plötzlich hysterisch zu Lachen anfängt. Sie umarmt ihn und küsst ihn wild und ungestüm. Plötzlich steht die Schlossfamilie hinten ihm Saal und stimmt ein Gelächter wie aus dem Jenseits an. Dieses Gelächter soll Johan in seinen Gefühlen erniedrigen. Durch die Zärtlichkeiten mit Veronica verwischt sein Make-up und er hat den Gesichtsausdruck eines Wolfs, der ein Schaf gerissen hat. Diese eindringlichen Szenen lassen die geliebte Veronica als austauschbares Objekt erscheinen, das sich mit der Schlossfamilie, von Johan abwertend als die Menschenfresser" genannt, verbündet hat um ihn zu verhöhnen. Johan durchschaut die Szene schnell und bedankt sich bei Veronica für diese Inszenierung, er sagt ihr die Grenze sei endlich überschritten, er fragt allerdings Veronica noch, was die Scherben reflektieren ? Veronica sitzt als Sexualobjekt wortlos da und ist plötzlich von einer Minute auf die andere entzaubert. Durch diese furchtbaren Erkenntnisse und Erlebnisse schafft Johan es sich von dem Zauber Veronicas zu lösen und die Wahrheit zu erkennen. Durch diese Szenen wird eine Katharsis Johans dargestellt. Johan in seiner Verzweiflung irrt auf der Insel herum, mal im Seehaus, Tagebuch schreibend, mal irrt er in den Wald. Alma läuft ihm hinterher, weil sie Angst hat ihm könnte etwas zustossen. Die furchtbare Schlossfamilie beobachtet das unheimliche Geschehen. Die von Johann als Menschenfresser" bezeichneten Schlossbewohner sind überall und beobachten ihn. Der Film endet schliesslich mit dem Epilog Almas, die sich wieder Gedanken macht ob es nicht tatsächlich so ist, dass Liebende, die ein Leben lang zusammenleben, einander ähnlich werden. Sie zweifelt ob ihre Liebe gross genug war Johan zu beschützen. Der Anspruch an die geneigten ZuseherInnen sehe ich darin, dass jede/r sich selbst einen Schluss ausmalen kann. Vielleicht wird Johan wieder gesund und überwindet die grauenhafte Enttäuschung über seine vergangene Liebe und findet mit Alma wieder zusammen. Auffallend ist von Beginn bis Ende des Films die zärtlich streichenden Gesten seiner feingliedrigen Hände über das Gesicht und Haar Almas. Auch zum Ende des Films, in seinem Wahn, streichelt er zärtlich den Kopf Almas, obwohl man nicht genau sehen kann ob er sie wirklich erkennt. Ein grandioser Film, ohne jede Einschränkung zu empfehlen. Grosses Kino ! |
Papst Johanna Liv Ullmann, Maximilian Schell, Franco Nero, Olivia de Havilland DVD, 26. Oktober 2007 Verkaufsrang: 16207 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Winkler Film Papst Johanna, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 26.10.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Päpstin Johanna 5 von 5 Punkten Ein interssanter Film - zur ersten Beschäftigung mit diesem Thema genau das richtige. Im Gegensatz zu den Audiofassungen d.h. Hörpspiel, habe ich den Film durchgeschafft. Ich denke das reicht aus. Darüber hinaus sind andere Bücher von nöten. Auf jeden Fall kaufen.
mfg Sönke
Sehenswertes, selten gezeigtes, herrlich ausgestattetes Historien-Drama. Endlich auf DVD. 5 von 5 Punkten Eine Legende vielleicht, oder doch wahr? Im 9. Jahrhundert, soll es in Rom eine Frau auf dem Papst-Stuhl gegeben haben. Um diese Legende, die keineswegs belegt zu sein scheint, sich aber tapfer durch die Geschichte zieht und um die es etliche Schriften gibt, schrieb John Briley im Auftrag von Kurt Unger ein Drehbuch. Unter der Regie von Michael Anderson entstand - gedreht in Rumänien und London - im Jahr 1972 der Kinofilm PAPST JOHANNA. Mit Liv Ullmann, Maximilian Schell und Franco Nero in den Hauptrollen.
Handlung: Der Vater der kleinen Johanna (Jeremy Kemp) ist Priester. Vermutlich auf Geheiß des Kaisers aus Irland oder England nach Deutschland gekommen, denn das Land soll von den heidnischen Göttern (Wotan) zum Christentum "bekehrt" werden. Johanna lernt Lesen, was in dem patriarchischen System jener Zeit keineswegs selbstverständlich war. Sie lernt auch das Predigen. Als ihr Vater stirbt ist sie auf sich gestellt. Im Kloster macht sie eine schreckliche Erfahrung - erhält aber eine neue Chance. Gemeinsam mit Adrian, einem Künstler im Priester-Gewande (Maximilian Schell) scheint für kurze Zeit eine neue Aufgabe ihr Leben in gelenkte Bahnen zu geraten - aber dann kommt doch wieder alles anders und zwar so anders, wie man es sich für gewöhnlich nicht vorstellen kann. - Johanna wird irgendwann zu Johannes und schließlich wird sie Papst!
Zur DVD (in Amray-Hülle): Das Menü einfach, unverschnörkelt führt zum Hauptfilm, zur Sprachauswahl (engl. / dt.) zur Szenenwahl und zum Bonusmaterial, das man Interessierten tatsächlich empfehlen kann. Es handelt sich um Interviews mit den "Machern" des Films: Produzent Kurz Unger, Drehbuchautor John Briley, und Regisseur Michael Andersson. Und den Schauspielern Liv Ullmann und Maximilian Schell. Während erstgenannte über ihre Motivation diese Rolle anzunehmen und die kleinen Querelen mit ihrem "Partner" Maximilian Schell erzählt, verzettelt der Selbstverliebte Maximilian Schell sich in seine Weltmann-Anekdoten. ("Schell" eben! :-) - Insbesondere John Brileys Interview ist aufschlussreich - und rundet mein Interesse an dem Thema etwas ab. - Sehenswertes Bonusmaterial alle Male!
Laufzeit: 105 Min. + 56 Min Interviews | Bild: 2.35:1 amorph (16:9) / PAL/ Farbe | Sprachen: Deutsch - DD1.0, Englisch DD1.0 | Untertitel: dt., engl | RC 0 | FSK 16
Apicula meint.
Sehenswertes Historien-Drama, dem man sein Baujahr freilich ansieht, das aber nichts an der eigentlichen Attraktion - der dunkleren Kapitel der Kirchengeschichte, nämlich - eingebüßt hat. Nicht übertrieben, sondern schmuckvoll prunkvoll ausgestattet. Bemerkenswert authentisch ausgeleuchtet, mit ruhiger Hand gefilmt und geschnitten, erscheint PAPST JOHANNA wie ein zeitloses Historien-Spektakel und vermag über die gesamte Laufzeit gut zu unterhalten. - Bis an das schreckliche Ende!
Merkwürdiger Weise wird der Film IN DEN SCHUHEN DES FISCHERS (mit Anthony Quinn, Oskar Werner), den ich ebenso unterhaltsam wie aufschlussreich und als besonders sehenswert erachte, alle paar Jahre im Fernsehen gezeigt, während mir der Film PAPST JOHANNA habe noch nie im Programm auffiel. - Exakt darum hab ich mich über diese DVD-Ausgabe besonders gefreut.
Interessant übrigens! 2009 soll eine deutsche Produktion sich dem Thema der "Päpstin" annehmen. Man darf gespannt sein! |
Kalter Schweiß Charles Bronson, Liv Ullmann, James Mason DVD, 17. November 2005 Verkaufsrang: 23110 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Preis-Leistungsverhältnis stimmt 3 von 5 Punkten Für den Preis gibt es bei einer DVD ja eigentlich nichts zu meckern, wenn der Film gut ist. Und das ist er auf jeden Fall, zumindest meiner Meinung nach einer der unterbewerteten Bronson-Klassiker. Die DVD bietet eine preisgemäße Bild- und Tonqualität (also auf VHS-Niveau) und die deutsche gekürzte Fassung. Gleichzeitig beinhaltet sie aber auch die ungeschnittene englische Originalfassung (das würde man sich ja häufiger wünschen!). Einziger Nachteil: Keine Untertitel und beide Fassungen sind nur völlig getrennt anschaubar. Wer dann doch die deutsche Fassung uncut sehen will, muß tiefer in die Tasche greifen: Erschienen im Mai 2006 kostet diese Fassung (auch bei Amazon erhältlich) mehr als das doppelte.
Achtung: Film top, DVD oha! 2 von 5 Punkten Da gibt es ein paar falsche Angaben, die ich hier korrigieren möchte: Der Film ist zwar in Breitwand - aber 4:3 und nicht 16:9!, Deutsche Untertitel gibt es nicht - auch wenn die englische Fassung auf der DVD (im Grunde sehr löblich): 5 Minuten länger läuft! Der Ton liegt 1.0 Mono vor. Extras gibt es auch nicht und da die DVD von EuroVideo stammt ist das Bild ebenfalls unscharf. Der Film jedoch ist natürlich top! |
Herbstsonate Ingrid Bergman, Liv Ullmann, Halvar Björk DVD, 6. September 2005 Verkaufsrang: 16143 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. arthaus Herbstsonate, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 06.09.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
2x BERGMAN, so AUSGEREIFT wie nie! 5 von 5 Punkten Nach siebenjähriger Trennung bemüht sich die gefeierte Pianistin Charlotte (Ingrid Bergman in ihrer letzten größeren Rolle!) um Versöhnung mit ihrer Tochter Eva (Liv Ullman). Nach anfänglicher Freude und scheinbarer Harmonie, kommen aber schnell wieder alte Spannungen auf, die einen Riesenkrach zur Folge haben...
"Herbstsonate" lebt im wahrsten Sinne des Wortes von den ausgeklügelten Dialogen zwischen Eva (Tochter) und Charlotte (Mutter). Ingmar Bergman beherrschte die Kunst des Filmemachens und offenbar auch des Drehbuchschreibens wie nie zuvor. Nun ja, 1978, im Erscheinungsjahr von "Herbstsonate" war er schließlich ja auch nicht mehr der Jüngste. Trotzdem kann es wohl nicht als selbstverständlich angesehen werden, dass Bergman weiterglänzte. Zudem kommen noch die hervorragenden Schauspieler. Ingrid Bergman legte sich sichtlich ins Zeug und meisterte ihre Rolle als ältere, zynische und etwas verbissene Karrierefrau perfekt. Liv Ullman, die die in sich gekehrte, schüchterne Eva spielt, macht ihren Job ebenfalls, wie gewohnt, Klasse. Auch Evas Mann (gespielt von Halvar Björk), der immer wieder als scheinbar ruhender Pol in Erscheinung Tritt machte alles richtig.
89 Minuten DRAMA pur! Es ist ein offenes Geheimnis, dass einem Bergman-Filme in gewisser Weise liegen müssen, um sie wertschätzen zu können. Eine "leichte Kost" wird dem Zuseher auch bei "Herbstsonate" gewiss nicht serviert.
Ungewöhnlich (für Bergman) und somit erwähnenswert erscheint mir, dass dies ein Farbfilm ist, was "Herbstsonate" weder positiv noch negativ beeinflusst, wie ich finde.
Fazit: Vermutlich der AUSGEREIFTESTE Ingmar-Bergman-Film aller Zeiten (vor allem, was die Dialoge betrifft). Fans werden sicher nicht enttäuscht sein!
Ein KLASSEstreifen!!
Juwel von Bergmann 5 von 5 Punkten Keine leichte Kost was einem mit der Kammer-spielartigen Herbstsonate vom großartigen Ingmar Bergmann hier geboten wird. Ingrid Bergmann und Liv Ullman geben sich hier als Mutter (in der Rolle einer bekannten Konzertpianistin) und Tochter (Liv Ullmann als sich ungeliebt fühlende Tochter, die sich um die behinderte Schwester kümmert) ordentlich "die Kante". Die Mutter besucht die Tochter und deren Lebensgefährten; bei diesem Besuch kommt es zur Abrechnung der Beziehung zwischen Mutter und Tochter, die an Kommunikationsstörungen (falschen Erwartungshaltungen, Kommunikationsmangel) und Vernachlässigungen leidet. Wahre Nähe und Auseinandersetzung erträgt die vom Publikum gefeierte Pianistin nicht, sie reist vorzeitig ab. Grandios gespielt von zwei der besten Schauspielerinnen der Neuzeit, erlebt man wie quälerisch eine Liebe zwischen zwei Menschen sein kann, die sich lieben, aber sich dennoch gegenseitig nicht "auszuhalten" vermögen. Mutter-Tochter-Beziehungen gelten oft als schwierig und hier bekommt man ein Paradebeispiel, ist Zuschauer/in des Warum und Weshalb. Ein intimes Kammerspiel, das einen teilweise sprachlos, auf jeden Fall aber nachdenklich stimmt. Zerrt ordentlich an den Nerven dieser ruhige Film, aber GENIAL wie nahezu alles von Bergmann. Keine leichte Unterhaltung....aber wer mehr von Filmen erwartet als gute Unterhaltung, etwas "lernen will", ist hier auf jeden Fall richtig. |
Kalter Schweiß Charles Bronson, Liv Ullmann, James Mason DVD, 4. Mai 2006 Verkaufsrang: 29897 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Joe Martin hat mit seiner kriminellen Vergangenheit abgeschlossen und sich mit seiner Familie nach Sdfrankreich zurckgezogen, um dort ein ruhiges Leben zu fhren. Als eines Tages alte Bekannte auf der Bildflche erscheinen, um ihn zur Teilnahme an einem Coup zu berreden, lehnt er ab. Doch um ihrem Vorschlag Nachdruck zu verleihen, entfhren die Gangster Joes Familie. Damit sind sie aus Joes Sicht einen tdlichen Schritt zu weit gegangen.
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A Bridge Too Far [UK IMPORT] Dirk Bogarde, Laurence Olivier, Ryan O'Neal, Maximilian Schell, Liv Ullmann DVD, 24. Mai 2004 Verkaufsrang: 39981 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
A successful failure... 5 von 5 Punkten - History - Operation Market-Garden, begun in September 1944, was an Allied military campaign led by Montgomery, the senior British field commander, in the latter stages of World War II. While the Allies were still in France, a plan had to be formulated for making the major push into German territory, a difficult task, considering the Rhine River (one of the major rivers of the world) provided a natural defensive border with the majority of the German homeland. Planning offensive operations required taking this into account, and how the forces would cross the river and remain safe while doing so, rather than have bottlenecks that would make the forces easy targets. While Patton was in the south, pushing through France on the backside of the old Maginot line, Montgomery hit upon an idea to seize a series of bridges across the various rivers that made up the geography of the Low Countries, all the way up to Arnhem, one of the northern-most major bridges across the Rhine, a bridge outside of German territory, but a good jumping-off point for invading northern Germany. His plan won approval, and in one of the largest military operations of the war, a major push was developed to secure the bridges. This had the largest airborne component of any battle in the war, as troops were airlifted and dropped into position around each bridge, charged to hold the bridges until ground forces pushed northward linking up logistic and defensive lines toward each spot. Operation Market-Garden was actually two operations -Market was the airborne component; Garden was the ground component. It was meant to take the Germans by surprise (which it did) and exploit their disorganisation (which was, sadly for the Allies, not as severe as intelligence predicted). The Allies were stopped short of their primary military objectives (securing an 80-mile corridor of bridges) by some 25-30 miles. Hence the name of the film, derived from the book by Cornelius Ryan, `A Bridge Too Far'. - Film - Cornelius Ryan's book was adapted for the screen by writer William Goldman and director Richard Attenborough, a leading director of British cinema, noted for such diverse films as Gandhi (for which he won an Oscar), A Chorus Line, Cry Freedom, and Shadowlands. Attenborough was nominated for a BAFTA directing award for `A Bridge Too Far' in 1978. Attenborough is also well-known in front of the camera, too. Attenborough brought together a monumental cast for this epic film, worthy of Cecil B. DeMille in scope and size. At just under three hours in length, it is as unrelenting as the combat scenes it depicts. While not matching the graphic realism of films such as `Saving Private Ryan', it nonetheless does a good job at combining a look at grand strategies (from formation to failure), tactical maneuvers, and individual combat situations. The high command in Britain, hoping to capitalise on the continuing disorder in Germany arising from their adjustment to fighting a losing war on two fronts (three, in fact, if one includes Italy), saw the opportunity to strike. Through a series of misfires and misunderstandings, they end up fighting not local police forces (the Netherlands had been spared intense battleground warfare for most of the war, and thus was thought to not contain any real combat-strength troops) but crack Panzer division placed there, essentially on a rest stop before being deployed in more critical areas. The planning and preparations are realistic, from a look at the intelligence gathering and analysis (these were the days before satellite imagery), the gathering together of equipment and personnel, the execution of the operations, and the demoralising realisation that Operation Market-Garden is not going well. One of the most outstanding scenes involves General Stanislaw Sosabowski (played by Gene Hackman) discussing the operation with his superiors - Sosabowski, a general of the Polish forces in exile in England, distrusts the operation, for good reason, but acquiesces to support the plan. His uneasiness is palpable. The cinematography is terrific, considering it was done largely without `trick' shots - no helicopter shots, no CGI graphics, no slow motion or composite tricks. The airborne drops are breathtaking, giving the thrill and the danger a realistic tone. The film does not depict glider landings (some of the most dangerous types of drops, and presumably because of this danger, omitted from the filming). The desperation of the men who land without their equipment (or miss the airdrops later due to failed communications) is easily felt - the sense of the waste of war is driven home when one soldier sprints to get some desperately needed supplies that have fallen just outside of the secure zone - being shot by a sniper, the sense of futility is underscored by the breeze blowing soldiers' caps (which was the contents of the supplies for which the soldier paid with his life) drifting away. The acting is stunning in many instances, but for the most part it is the usual good job rather than outstanding that one might hope for from such an elite group of actors. The music is memorable and appropriate. One drawback is that the editing of the film makes it a bit confusing to keep the various storylines going, particularly if one has studied the sequence of events in World War II history, which, while followed as a pattern, is not adhered to with rigour in the filming. - Conclusions - Operation Market-Garden was conceived as a plan to get the troops `home for Christmas', hoping to secure a passage into Germany prior to the winter, to force them into surrender. As history would have it, there were major battles to fight before the war would finish the following summer. This film captures a significant campaign in good format, showing the operational and human aspects in a high relief.
nur ein Starensemble ? 5 von 5 Punkten "Die Brücke von Arnheim", ein Gedränge heutiger Stars macht diesen Film allein deswegen schon sehenswert, aber auch die Geschehnisse der Kämpfe um die Brücke werden sehr gut wiedergegeben ! Dieser Film gewinnt an Aussagekraft auch durch den außergewöhnlich guten Soundtrack, der es schafft, mit triumphal lauten sowie verlustreich leisen Klängen die Bilder hervorragend zu unterstützen ! Dieses Zusammenspiel und auch das Zeigen von Einzelschicksalen der Soldaten beider Seiten macht den Film zu einem Meisterwerk ! |
Schande Liv Ullmann, Max von Sydow, Gunnar Björnstrand DVD, 10. März 2006 Verkaufsrang: 38009 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Schande, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 10.03.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
An Aktualität nichts verloren 5 von 5 Punkten Dieser Kriegsfilm Ingmar Bergman's hat wahrhaftig an Aktualität nichts verloren. Es wird die Beziehung des Ehepaares Rosenberg während des 2. Weltkrieges in Schweden dargestellt. Jan Rosenberg, ein gutmütiger, etwas zerstreuter, liebenswürdiger Mann, der sich an der Musik einer Spieluhr erfreuen konnte, wird im Verlauf des Krieges zum Mörder und eiskalten Überlebenskämpfer. Der Film zeigt mit aller Deutlichkeit, dass es im Krieg nur Verlierer gibt, der Ausgang des Dramas ist ungewiss, beeindruckend dass auch letztendlich ein grösserer Geldbetrag an der Ausweglosigkeit des Geschehens nichts mehr ändern kann. Grosses Kino ! |
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