DVDs: Sebastian Urzendowsky

Kundenmeinungen
Kurzbeschreibungen
Inhaltsangaben

Schwesterherz - Heike MakatschSchwesterherz
Heike Makatsch, Anna Maria Mühe, Sebastian Urzendowsky

DVD, 19. Juni 2008
     Verkaufsrang: 17555      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Eurovideo Schwesterherz, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 19.06.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Wendepunkt.      4 von 5 Punkten
Anfang Dreißig führt Anne das Leben einer erfolgreichen Yuppiefrau. Zum achtzehnten Geburtstag ihrer Schwester Marie schenkt Anne dieser einen gemeinsamen Urlaub am Meer. Marie will Architektur studieren und anschließend Brunnen in Afrika bauen. Auch im Urlaub ist Anne mit der Heimatwelt durch ihr Handy fest verdrahtet. Sie versucht weiterhin alles im Büro zu managen und auch ihren schwierigen Freund zu hause bei Laune zu halten.

Die Gespräche mit Marie amüsieren Anne. Sie hat das Leben noch nicht kennen gelernt, ist ein wenig naiv und gutherzig. Die beiden lernen zwei nette Jungs kennen und Anne krallt sich gleich einen der beiden. Doch gerade dieser verliebt sich anschließend in Marie und dies führt zu Spannungen. Der Stress wird größer als Anne ihr Handy verliert und Marie ihre eigenen Wege geht. Anne hat die Kontrolle verloren. Zudem ist sie schwanger von ihrem Freund zuhause und fühlt sich allein gelassen. Nach einem heftigen Streit mit Marie kommt es zu einem Unfall.

Der Film lebt durch seine zahlreichen Dialoge, von filigran bis hin zu spontan heftig. Die beiden Schwestern bleiben sich nur selten eine Antwort schuldig. Dabei reflektiert die Protagonistin ihr Leben und erkennt, dass da einiges schief gelaufen ist. Eine kleine Filmperle mit ausgezeichneten schauspielerischen Leistungen.


Schwester(sc)h(m)erz      3 von 5 Punkten
Ein guter Film vom Inhalt und den Schauspielern her, obwohl man nach dem Schauen das Gefühl, daß ausschließlich Heike Makatsch mitgespielt hat. Was nicht unbedingt negativ gemeint ist, aber es gibt kaum eine Szene ohne sie. Und bei den guten Nebendarstellerin hätte ich mir einfach auch mehr gewünscht.

Anne ist beruflich sehr erfolgreich, aber fühlt sich von ihrem Lebensgefährten vernachlässigt. Sie verschweigt ihm ihre Schwangerschaft und hat bereits einen Termin zur Abtreibung. Sie fährt mit ihrer Schwester, die 18 und damit wesentlich jünger als sie ist, nach Spanien in Urlaub, wo sie zwar nach außen hin die toughe, glückliche, erfolgreiche Frau spielt, ihre Schwester aber die Wahrheit dahinter erkennt. Sie macht die Fehler, die viele Frauen machen, nämlich ihrem Mann gnadenlos hinterherzutelefonieren, obwohl eine Auszeit von ihrer Seite vorgeschlagen war. Das macht es dann schon wieder sympathisch ;-)

Mir persönlich gefällt der Stoff, aus dem solche Filme gemacht sind. Allerdings die Umsetzung hier finde ich nicht sehr gelungen. Es fehlen gewisse Infos. Warum kennen sich die Schwestern kaum? Warum fahren sie zusammen in Urlaub? Vor allen Dingen das Ende kommt zu abgehackt, als wenn keine Drehzeit mehr übrig war und man schnell zum Schluß kommen mußte.Der Film ist größtenteils recht düster, die Dialoge klingen teilweise auswendiggelernt und runtergerattert. In einigen Passagen kommen schon Gefühle rüber, aber es geht nicht tief genug wie es bei solch einem Film sein sollte.

Meine Empfehlung daher: Wegen der Schauspieler sehenswert, allerdings kein Muß.


Pingpong - Sebastian UrzendowskyPingpong
Sebastian Urzendowsky, Marion Mitterhammer, Clemens Berg

DVD, 27. Juli 2007
     Verkaufsrang: 15175      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Sprachlosigkeit im Wechselbad der Gefühle      5 von 5 Punkten
Die erotische Beziehung zwischen dem Protagonisten Paul (hervorragend durch den hochtalentierten Sebastian Urzendowsky verkörpert) und seiner Tante Anne ist zwar ein wesentlicher Aspekt des Filmes, stellt jedoch nur e i n e von vielen
Konfliktsituationen dar. So wird der traumatisierte Paul beispielsweise mit plumper Hartnäckigkeit von seinem Cousin Robert (als Pianist in diesem Zusammenhang erstaunlich unsensibel) mit Fragen nach den näheren Umständen, die zum Tod bzw. Selbstmord seines Vaters führten, genervt. Insofern ist es eigentlich müßig, über die angeblich versäumte Offenheit dieser Sexszene zu lamentieren. Viel entscheidender ist doch das Kernthema, nämlich die offensichtliche Sprachlosigkeit zwischen den einzelnen Familienmitgliedern, die letztendlich zur Gewalt eskalieren muss, da kein Konflikt aufgearbeitet wird. PINGPONG überzeugt durch die großartige Regie von Matthias Luthardt und das schauspielerische Können der Darsteller. Es ist ein Fim, der unter die Haut geht. Interessant sind auch die beigefügten Extras der DVD, wie z. B das Making Of und Audiokommentare von Regie,
Drehbuch und Hauptdarsteller.

Das Wagnis fehlt!!!!!      2 von 5 Punkten
Ein Jugendlicher, der, wie es für dieses Alter typisch ist, mit seiner emotionalen Welt nicht ganz im Einklang ist begibt sich in eine zweifelhafte Beziehung. Der Protagonist Sebastin Urzendowski verbringt den Urlaub bei seiner Tante auf dem Lande und begibt sich dabei in eine große Nähe zu ihr, die dann z.T. in einer sexuellen Beziehung gipfelt. Geschildert werden die verschiedenen Reaktionen der Beteiligten, insbesondere auch seines Cousins.
Hier wird ein Thema bearbeitet, von dem ich glaube, dass es in letzter Zeit etwas "in Mode" gekommen ist, gerade ist der Film mit Kostja Ullman "Verfolgt" zum gleichen Thema erschienen. Beide Filme beleuchten die Thematik der sexuellen Beziehung zwischen Jugendlichen und Erwachsenen recht gut. Beiden Filmen fehlt aber der Mut zur offenen Darstellung auch der sexuellen Seite dieser Beziehungen. PingPong ist zwar mit FSK 12 bewertet und wird dem auch gerecht. Der Thematik hätte es aber besser getan sie in etwas offener und allumfassender Art und Weise darzustellen und den Film dann mit FSK 16 zu klassifieren. Ich verstehe die verklemmte Scheu im 21.Jahrhundert nicht ganz im Bezug auf eine offen Sexualität, die mittlerweile weit hinter die Maßstäbe der 60er und 70er Jahre zurückfällt.
Grandios besetzt ist der Film jedoch mit seinen Hauptdarstellern Marion Mitterhammer und insbesonere mit Sebastian Urzendowsky, der ein wahres meisterliches Können an den Tag legt, weiter so Sebastian!

Kino-Juwel      5 von 5 Punkten
Ich habe den Film letztes Jahr auf einem Filmfest gesehen und gewartet, dass er endlich in die Kinos kommt, bzw. jetzt auf DVD erscheint. Leider hat dieses Kino-Juwel nur wenige Zuschauer gehabt, was ich nicht verstehen kann.
Der Film spielt im Sommer und verbreitet eine heiße, träge, unter der Oberfläche immer mehr brodelnde Atmosphäre.
Er beginnt sehr ruhig und steigert seine Intensität bis zum überraschenden Schluß.
Die bei den meisten sicher noch relativ unbekannten Schauspieler tragen sehr zum Gelingen des Filmes bei. Von Sebastian Urzendowsky wird man sicher noch einiges hören in den nächsten Jahren.
Unbedingt gucken!!!


Ein Leben lang kurze Hosen tragen - Tobias SchenkeEin Leben lang kurze Hosen tragen
Tobias Schenke, Sebastian Urzendowsky, Ulrike Bliefert

DVD, 26. Januar 2005
     Verkaufsrang: 16861      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Täter oder Opfer?      5 von 5 Punkten
Ein Sehenswerter aber auch Erschütternder Film über einen Menschen, wie man sich ihn nicht vorstellen kann. Aber er hat gelebt. Jürgen Bartsch, der hier durch Tobias Schenke und Sebastian Urzendowsky ziemlich heftig dargestellt wird.
Zwischendurch dachte ich mir ein paar Mal, warum schaust du dir diesen Film an. Einen Film über einen Menschen, der vier kleine Jungs auf schlimmste ermordete.
Allerdings ist der Film etwas für den Kopf. Man erhält nur wenig Bilder, die einen den kalten Schauer den Rücken hinunter laufen lassen. Letztendlich ist es die persönliche Phantasie, die den Film unter Umständen mehr als brutal macht.
Dieses „Mitnehmen des Zuschauers" ist etwas, was dem Regisseur Kai S. Pieck mehr als gelungen ist.
Was mich persönlich beängstigte war die Tatsache, dass der Täter Jürgen Bartsch immer wieder zwischen Opfer und Täter wandelte. Die These auf eine Aktion folgt eine Reaktion, passt genau in diese Geschichte. Einerseits gibt es Momente, in denen man Jürgen Bartsch bedauert und im nächsten Moment hasst man ihn einfach.
Schauspielerisch ist dieser Film auf jedem Fall mehr als nur ergreifend.

Fühlenswerte Zeitgeschichte      5 von 5 Punkten
Der Film schafft es mit Verzicht auf falschen Pathos oder effektheischenden Voyerismus den Zuseher einen Einblick in das Leben des Täters (oder doch Opfers?) zu geben. Die Ver- bzw. Beurteilung verbleibt beim Zuseher. Sehr gelungenes Erstlingswerk!


Der Felsen - Karoline EichhornDer Felsen
Karoline Eichhorn, Antonio Wannek, Sebastian Urzendowsky

DVD, 10. April 2003
     Verkaufsrang: 26897      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Der Felsen zählt zu den radikalsten deutschen Filmen der Gegenwart und löste dementsprechend bei Publikum und Kritik äußerst zwiespältige Gefühle aus. Regisseur Dominik Graf (Die Katze) spricht von einem Schicksalsexperiment. Zwei Strukturen liegen dem Film zu Grunde. Da ist zum einen die Emotionalität der Figuren, zum anderen die Gegenstände, die der Straßenhändler zu Beginn des Films ausbreitet und die das erzählerische Gerüst der Handlung bilden. Es gilt, die einzelnen Gegenstände in die Geschichte einzubinden und schließlich das Ende wieder mit dem Anfang zu verknüpfen.
Während ihres gemeinsamen Korsika-Urlaubs eröffnet Jürgen (Ralph Herforth) seiner langjährigen Geliebten Katrin (herausragend: Karoline Eichhorn), dass er die Beziehung beenden wird. Katrin bleibt allein auf der Insel zurück und überlässt sich dem Chaos. Sie begegnet dem 17-jährigen Malte (Antonio Wannek), der sich Hals über Kopf in sie verliebt und sie hineinreißt in einen Strudel der Gefühle. Ihre Reise ins Innere der Insel ist gleichzeitig auch eine Reise in ihr eigenes Innerstes. Ihr Schicksal scheint vorgegeben wie in der griechischen Mythologie. Während Katrin versucht, sich selbst zu finden, ist ihr Weg längst vorgezeichnet. Die Musik von Dieter Schleip und Dominik Graf ergänzt die Bilder wie ein natürlicher Soundtrack. Melancholisch weht die Musik durch den Spätsommer auf Korsika, ein Hauch von Abenteuer und Gefahr klingt unterschwellig an. Zwei Erzähler - ein männlicher und ein weiblicher - spekulieren über das Geschehen und geben alternative Handlungsvarianten vor. Sie schaffen eine seltsame Distanz zu den Ereignissen, stellen alles in Frage und vermitteln so einen ergreifenden Eindruck von der Flüchtigkeit des Lebens.
Durch die digitale Kamera ist Graf ganz nah dran an seinen Charakteren. Wie auch Die Freunde der Freunde ist Der Felsen fast dokumentarisch inszeniert. Farbfilter verfremden die Wirklichkeit, die beinahe wie ein Urlaubsfilm anmutet. Kaum ein Regisseur versteht es wie Graf, die psychologische Seite seiner Charaktere so intensiv in Szene zu setzen. Es ist ein wahres Vergnügen, den ausgefeilten Dialogen, die dem inneren Chaos der Figuren treffend Ausdruck verleihen, zu folgen. Leider sind Filme rar geworden, die auch den Intellekt der Zuschauer fordern. Der Felsen ist ein verstörendes Filmexperiment, das sowohl dramaturgisch als auch visuell neue Wege beschreitet. Ein Wagnis, das es sich einzugehen lohnt! -Birgit Schwenger


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Stadien der Liebe      5 von 5 Punkten
Sie, im Gefühlschaos einer gerade zu Ende gegangenen Beziehung als langjährige Geliebte des Chefs; er, der auf der Schwelle zum Erwachsenen stehende Junge mit mächtigen Problemen und unglaublicher Gier nach Leben. Die Ferienkulisse an der Oberfläche des sehr eigenwilligen Korsikas im harten Kontrast zur Story. Der Junge verliebt sich in die tief verletzte schöne "ältere" Frau und setzt alles für sie aufs Spiel. Sie, tief empfänglich für außergewöhnliche Situationen durch den emotionalen Verlust, lässt sich immer mehr auf den Jugendlichen ein.

Der Film ist nichts für nebenbei. Er fordert den Zuschauer. Getragen wird er von einer der besten Schauspielerinnen, die Deutschland derzeit zu bieten hat: Karoline Eichhorn. Im Fernsehen ist sie eher selten zu sehen, was verständlich, aber sehr schade ist. Hier dominieren bis zum Überdruss die ewig gleichen Akteure. Die Einschaltquoten verlangen offensichtlich nach ihnen. Aber wo sich Karoline Eichhorn zeigt, ist sie ungeheuer präsent. So auch hier. Verletzlich, trotzig, hart und herb und doch unendlich zart, spielt sie eine junge Frau, der die Trennung von ihrem Geliebten den Boden unter den Füßen wegzuziehen droht. Zu Beginn ist der Junge eine willkommene Ablenkung, aber mehr und mehr zieht er sie durch seine kompromisslose Zuneigung in seinem Bann. Ein Happyend bleibt den beiden verwehrt, der Junge verliert die ganze Welt.

Dem kürzlich verstorbenen Filmregisseur Carlo Ponti wird das Bonmot "Wenn ein Film Erfolg hat, ist er ein Geschäft. Wenn er keinen Erfolg hat, ist er Kunst." zugeschrieben. Kritiker und Spötter mögen das auch über diesen Film denken. Meiner Meinung nach ist er durch das Agieren von Karoline Eichhorn tatsächlich ein filmisches Kunstwerk. Für mich kommt Kunst von Können. Dieses Kriterium wird hier erfüllt.

Bleibt zu hoffen, dass es noch andere Filme mit dieser begabten Schauspielerin auf DVD schaffen. Ich warte vor allen Dingen auf "Gegen Ende der Nacht".

Helga Kurz


 Weitere Kundenmeinungen


Der Felsen - Karoline EichhornDer Felsen
Karoline Eichhorn, Antonio Wannek, Sebastian Urzendowsky, Peter Lohmeyer, Ralph Herforth

Videokassette, 10. April 2003

Verkaufsrang: 10458

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!



Ein Leben lang kurze Hosen tragen - Ulrike BliefertEin Leben lang kurze Hosen tragen
Ulrike Bliefert, Tobias Schenke, Sebastian Urzendowsky

Videokassette

Verkaufsrang: 39033

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,
  Bei anderem Anbieter bestellen





Seiten:
  1  
Nächste