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| DVDs: Gore Vidal | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Gattaca - DeLuxe Edition [Blu-ray] Ethan Hawke, Uma Thurman, Jude Law, Gore Vidal, Xander Berkeley Blu-ray, 7. März 2008 Verkaufsrang: 1976 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Gattaca ist einer jener Filme, der es bei seiner Kinoauswertung (1997) schwer gehabt hat, obwohl sowohl die Kritiker wie das Publikum von ihm gleichermaßen begeistert waren. Inzwischen hat sich jedoch herumgesprochen, dass er einer der intelligentesten SciFi-Filme der 90er Jahre ist. Drehbuchautor und Regisseur, der Neuseeländer Andrew Niccol (der übrigens auch Jim Carreys Die Truman Show geschrieben hat), erzählt von einer nahen Zukunft, in der Beruf und Werdegang eines Menschen von seinen Genen bestimmt werden. In dieser Gesellschaft stehen den "Valids", genetisch aufgebesserten Menschen, sämtliche Positionen offen, wie denen bei "Gattaca", einem Konzern, der sich ganz der Erforschung des Weltalls verschrieben hat. Die "In-Valids", jene Menschen, die ganz natürlich gezeugt und geboren wurden, sind dazu verdammt, niedrigere Arbeiten auszuführen, da sie als genetisch fehlerhaft bewertet werden. So auch der Protagonist der Geschichte, Vincent (Ethan Hawke). Mit Hilfe eines behinderten Valids (Jude Law) gelingt es Vincent jedoch, seine biologischen Daten zu fälschen, und somit kommt er seinem Ziel, eine Karriere als Astronaut anzutreten, einen gewaltigen Schritt näher. Die Untersuchung eines Mordfalles in Gattaca entpuppt sich für ihn jedoch als Gefahr. Da er offenbar etwas zu verbergen hat, gerät er ins Fadenkreuz der Ermittler. Teilweise ein Thriller, teilweise ein futuristisches Drama, gelingt es Gattaca vollkommen überzeugend, seine sozialen Strukturen dem Zuschauer derart plausibel zu erklären, dass alles was geschieht jederzeit nachvollziehbar (und spannend) bleibt. Neben Ethan Hawke spielt Uma Thurman jene Frau, die sich in ihn verliebt und seine wahre Identität ergründet, während Jude Law dem Film eine sehr menschliche, aber auch tragische Note verleiht. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 76 Bewertungen)
Historical Background 5 von 5 Punkten To understand Gattaca, it helps to know a little history.
About a century ago, progressives took up what the New York Times in 1912 called the "wonderful new science" of eugenics. Because of improvements in medicine and public health, eugenists said, the "unfit" were having more children than the "fit." Their solution included both positive eugenics-encouraging the "fit" to have more children, and negative eugenics-preventing the "unfit" from having children.
Forced sterilization laws in some 37 states were their greatest achievement, with California being the most zealous in applying its law. But legislation in more conservative states, particularly in the South, was blocked by claims that forced sterilization was unconstitutional. That barrier was shoved aside in a 1927 Supreme Court decision, Buck v. Bell, which regarded forced sterilization laws as no different from laws requiring vaccination. Regard some children as a blight on society, and sterilization serves the same disease-eliminating function as vaccination.
The feminists of that day had no problem with negative eugenics. They believed that the birthrate of the "unfit" should be lowered by any means possible. Charlotte Perkins Gilman, a prominent feminist sociologist, made eugenics a key feature in her 1915 feminist utopia, Herland. What they objected to was "forced motherhood," meaning social pressures on women like themselves to abandon professional careers for children.
Planned Parenthood founder Margaret Sanger took up their cause. She was vehemently opposed to positive eugenics, but zealously championed negative eugenics. Most of those regarded as "unfit" were recent immigrants from Southern Europe (Catholic) and Eastern Europe (Jewish). Because sterilization laws were only effective against people in state institutions, they could do little to lower immigrant birthrates. Her answer was to build birth control clinics in immigrant neighborhoods, starting with the Brownsville neighborhood in NYC. Poverty would be used as a lever to force down immigrant birthrates. You can read her arguments in her still-in-print 1922 bestseller, The Pivot of Civilization. To understand what is going on today, simply substitute blacks and Hispanics for those earlier Catholic and Jewish immigrants. And of course abortion has replaced birth control as the tool of choice.
Gattaca envisions a future world run by people much like those early twentieth century eugenists and birth controllers. If your parents allowed geneticists to manufacture you to the proper specifications, then life will be good, with all the best career paths open. But if, like the Vincent in this movie, your parents conceived you the old fashioned way, then you're consigned to menial jobs. In Vincent's case that meant cleaning the headquarters of Gattaca, an organization tasked with exploring the solar system.
Since he was a child, Vincent has wanted to explore space. Not being a member of the genetically programmed elite, that path seemed forever closed to him. This movie describes how he worked to beat the system. I won't give away details and spoil your fun, but I do suggest you pay attention to the clash between Vincent and his genetically programmed brother in their `who will turn back first' swimming challenge. This film reminds us there are aspects to our personalities, particularly courage, that can't be programmed in. They're the result of the choices we make. Vincent wins because he risks everything for his dream, saving nothing for the swim back.
This an excellent film. You won't regret watching it.
-Michael W. Perry, editor of: The Pivot of Civilization in Historical Perspective: The Birth Control Classic and Eugenics and Other Evils : An Argument Against the Scientifically Organized State
Weitere Kundenmeinungen |
The Celluloid Closet - Gefangen in der Traumfabrik Gore Vidal, Harvey Fierstein, Tom Hanks DVD, 25. März 2004 Verkaufsrang: 23439 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden CELLULOID CLOSET
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein echtes Highlight trotz seines Alters 5 von 5 Punkten Der Film basiert auf dem Buch "Schwule Traumfabrik" von Vito Russo und ist für mich trotz seiner kleinen Schwächen ein echtes Highlight. In 102 Minuten wird durch Filmausschnitte und in Interviews gezeigt, wie Hollywood Lesben und Schwule seit Beginn des Films präsentiert hat. Es wird sehr klar, dass der immer wieder stattfindende Wandel im Lauf der Jahrzehnte auch ein Spiegel der politischen und gesellschaftlichen Situation war, der sich Hollywood immer wieder zu stellen hatte; manchmal mehr, manchmal weniger kreativ oder mutig.
Während einige der genannten Filme mittlerweile echte Klassiker unter Lesben und Schwulen sind (z.B. 'Philadelphia', 'Die Farbe Lila', Grüne Tomaten'), waren mir einige wiederum total unbekannt. Und so konnte ich meine kleine DVD-Sammlung mittlerweile ergänzen.
Mir haben es allerdings insbesondere die Ausschnitte angetan, die sich auf Filme bezogen haben, in denen 'offen' keine Lesben oder Schwule vorkamen, aber in denen einem der Subtext nur so um die Ohren gehauen wurde (z.B. 'Ben Hur', 'Manche mögen es heiß', 'Rebecca', etc.). Irgendjemand sollte Charlton Heston mal den angesprochenen Ausschnitt aus Ben Hur mit dem dazugehörigen Kommentar zeigen....
Die Interviews ergänzen die gezeigten Ausschnitte hervorragend und werden z.B. von Whoopie Goldberg, Susan Sarandon, Armistead Maupin, Antonio Fargas und Barry Sandler gegeben.
Auch wenn 'The celluloid Closet' mittlerweile schon über 10 Jahre alt ist, lohnt sich die Anschaffung. Sicherlich ist gerade in den letzten Jahren viel geschehen und Serien wie 'Ellen', 'Will und Grace' oder 'L Word' wären früher undenkbar gewesen. Trotzdem oder gerade deswegen finde ich es interessant zu sehen, wie sich das Bild von Lesben und Schwulen in Filmen über Jahrzehnte geändert hat.
Und ich wäre sehr interessiert an einem zweiten Teil in vielleicht 10 Jahren , der 'unsere' Gesichte im Film seit 1996 betrachtet.
Zwischen den Zeilen 5 von 5 Punkten In Spielfilmlänge erzählt diese Dokumentation nicht nur die Geschichte des schwulen Filmes in Hollywood, sondern gibt tiefe Einblicke in die Wandlungen des Menschenbildes und des Verständnisses von Sexualität in der Traumfabrik. Von den frühen Chaplin-Filmen bis zu den neueren britischen Independent-Produktionen: Schauspieler, Autoren, Regisseure, Menschenrechtsaktivisten schildern ihre persönlichen Zugänge und Betroffenheiten und brechen das Schweigen gegenüber einer Liebe, die sich lange nicht einmal beim Namen nennen durfte... |
Why We Fight [UK IMPORT] John McCain, Gore Vidal, William Kristol, Richard Perle, Chalmers Johnson DVD, 24. März 2008 Verkaufsrang: 48679 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Absolut Sehenswert 5 von 5 Punkten Eine wahnsinnige gute Dokumentation, welche nicht wie andere Dokumentationen die USA verteufelt, sondern das Hauptthema, nämlich den Irak-Krieg und die Maschinerie welche dahinter steht, von allen Seiten beleuchtet.So kommen Kriegsgegner und Befürworter zu Wort und geben dem Film somit eine ungewohnte tiefe und Bandbreite an Meinungen.
Ich kann nur sagen, wer die Außenpolitik der USA wirklich erfassen und verstehen will, sollte diesen Film sehen. |
The Celluloid Closet - Gefangen in der Traumfabrik Gore Vidal, Harvey Fierstein, Tom Hanks Videokassette, 1. September 1997 Verkaufsrang: 11632 Die Filmgeschichte ist untrennbar mit dem Engagement homosexueller Autoren, Darsteller, Regisseure und Produzenten verbunden. Als Thema war Homosexualität jedoch in den Kinofilmen jahrzehntelang tabu. Ein Leinwandkuss zwischen zwei Männern erschien Hollywood bedrohlicher als Bombenleger, Psychopathen und Serienkiller zusammen. Inzwischen schadet es den Schauspielern der Traumfabrik keineswegs, Rollen von Homosexuellen zu übernehmen - solange sie nicht selbst schwul oder lesbisch sind oder ihr "kleines Geheimnis" zumindest nicht publik machen. Basierend auf dem Buch The Celluloid Closet des Filmhistorikers Vito Russo zeigt die Dokumentation Dutzende von Filmszenen, die entweder der Zensur von Hollywood zum Opfer fielen oder trickreich in die Produktionen geschmuggelt werden konnten. Die mehrfachen Oscar-Preisträger Epstein (The Times of Harvey Milk) und Friedman entschlüsseln auf sehr unterhaltsame, überraschende und amüsante Weise die Codes, unter denen sich homoerotische Bilder von höchster Intensität verbergen. Das ist echte Aufklärung, mal himmelschreiend komisch, mal tief bewegend. Danach erscheint die gesamte Filmgeschichte in neuem Licht: Ben Hur und Laurel & Hardy sind eigentlich Brüder im Geiste, und endlich versteht man die Ballerei von Montgomery Clift und John Ireland im Westernklassiker Red River als Persiflage auf schwules Potenzgehabe. Zahlreiche Interviews mit Tom Hanks, Susan Sarandon, Whoopi Goldberg, Tony Curtis, Shirley MacLaine und anderen Stars stützen und bereichern die Argumentation der dokumentarischen Erzählung. Autoren wie Quentin Crisp, Gore Vidal und Arthur Laurents würzen das Ganze zusätzlich mit einer Prise Ironie, was die Absurdität der amerikanischen Homophobie anbelangt. Ein hinreißender und informativer Film, besonders für Heteros, die diesbezüglich wohl die größten Wissenslücken haben dürften! -Carola Feddersen
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