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| DVDs: Peter Vaughan | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Straw Dogs - Wer Gewalt sät - Special Uncut Edition (2 DVDs) Dustin Hoffman, Susan George, Peter Vaughan DVD, 12. Juli 2007 Verkaufsrang: 6506 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Anfang der 70er-Jahre kam einer von Sam Peckinpahs umstrittensten Filmen in einem folgenschweren Moment in die Kinos. Straw Dogs lief mit Dirty Harry und Uhrwerk Orange im gleichen Monat an und lieferte damit die Steilvorlage für eine verbissen geführte Debatte um Gewalt im Kino. Basierend auf einer wenig bekannten britischen Romanvorlage spielt Dustin Hoffman einen belesenen, amerikanischen Mathematiker, der sich mit seiner jungen Braut (Susan George) für eine Weile in deren Heimatort ins ländliche England zurückzieht. Dort verteidigt er schließlich sein Haus gegen den Angriff einer Hand voll einheimischer Rabauken, und muss dabei einen beängstigend wilden, brutalen Wesenszug an sich entdecken. Dass Straw Dogs für die unverblümte Darstellung von Gewalt berüchtigt ist, lässt sich aus heutiger Sicht schwer nachvollziehen. Stattdessen funktioniert der Terror auf einer psychologischen Ebene. Die Spannung und das Entsetzen werden durch den Schnitt bestimmt. Weitaus verstörender als das tatsächlich Gezeigte, ist das, was man glaubt zu sehen. -Marshall Fine
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Real und beklemmend dass es wehtut... 5 von 5 Punkten Um diesem Sam Peckinpah-Meilenstein in einer Rezension gerecht zu werden, muss man sich eigentlich einen ganzen Sonntag Zeit nehmen - zu groß das Risiko, dass man wichtige Aspekte auslässt. Ich versuche es dennoch in komprimierter Form.
STRAW DOGS / WER GEWALT SÄT ist bis ins letzte Quäntchen nachvollziehbar. Der im Film porträtierten Eskalation von Gewalt und dem sich zum Ende hin immer weiter steigernden Wahnsinn kann man sich nicht erziehen.
Was 1971, im Entstehungsjahr des Filmes, ein echter Skandal war, ist auch noch heute, in einer Zeit, in der leidlich begabte Regiegrobmotoriker kaltschnäuzig um die Wette schocken, ein echter Ausnahmethriller.
Der Film ist eiskalt-geradlienig und ohne Schnörkel inszeniert, bitterböse und voll von starken Szenen, die sich dem Gucker ins Gedächtis brennen. Was mich persönlich am meisten an STRAW DOGS fasziniert, ist die Tatsache, dass der Film unendlich viel Schmerz und Leid zeigt, gleichzeitig aber eine tolle Moral behält - ganz großes Kino!
Der hier noch relativ junge Dustin Hoffmann und die bis heute noch unterbewertete Susan George bieten wie der Rest der Darstellerriege Schauspiel allererster Güte.
Dass auch hier die FSK wieder von einer 18-er-Freigabe auf die blaue Plakette herunterstufte, ist kritisch, jedoch aufgrund der Tatsache, dass hier Gewalt und Sadismus nicht zelebriert werden, akzeptabel.
STRAW DOGS ist ein Must-See-Movie und mit dem MARATHON-MANN der beste Dustin Hoffman-Film!
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Lorna Doone [UK IMPORT] Richard Coyle, Amelia Warner, Aidan Gillen, Martin Clunes, Barbara Flynn DVD, 13. März 2006 Verkaufsrang: 2124 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Es pilchert in den Walisischen Bergen 3 von 5 Punkten Es waren zwei Königskinder, die hatten einander so gern...
In diesem Fall heißen die beiden Lorna Doone und John Ridd. Sie entstammt einem Clan von Räubern und Banditen, er ist der Sohn eines einfachen Bauern, der einst von den Doones getötet wurde.
"Lorna Doone" ähnelt -ohne jetzt die literarische Vorlage zu kennen- sehr an eine weitere Variation des allbekannten "Romeo & Julia"-Themas. Der Schauplatz ist hier nicht Verona, sondern die walisischen Berge, die übrigens großartige Landschaftsaufnahmen bilden, die mit dem Soundtrack grandiose Szenen darstellen.
Die Ausstattung ist mal wieder typisch für die BBC: opulent und detailverliebt. Die bösen Doones erinnern an einen Mafiaclan aus Gondor, die guten Ridds scheinen einem Jane-Austen-Roman entsprungen zu sein. Carver Doone (Aidan Gillen) und John Ridd (Richard Coyle) sind großartige Gegenspieler, die perfekt ihre schablonenhaften Charaktere (gut/böse) auszufüllen vermögen, auch die Nebendarsteller sind eigentlich gut besetzt. Absolut enttäuschend ist jedoch Amelia Warner als Lorna Doone. Optisch ein wenig an Sophie Marceau erinnernd, sieht sie leider nur gut aus, bleibt aber darstellerisch mehr als blass.
Die Handlung hat mehrere gute Ansätze und bietet auch interessante Nebenfiguren, jedoch blieb bei mir der Eindruck haften, daß man entweder sehr stark gekürzt hätte (ich kenne leider die Romanvorlage nicht) oder alles einfach nur überstürzt inszeniert hätte. So bleiben eben die Ansätze nur Ansätze, die nicht weiter verfolgt werden, entstehen leider nur eindimensionale Charaktere und mitunter auch platte Dialoge und Handlungsstränge, die arg vorhersehbar sind. (Natürlich gibt es ein Happy End!)
Irgendwie bleibt mir das alles zu sehr an der Oberfläche, trotz der schönen Bilder und des grandiosen Soundtracks (John Lunn), zu sehr sind es die ausgetrampelten Handlungsstränge, die dieser Film einschlägt, so daß man immer wieder das Gefühl hat, das doch alles schonmal woanders gesehen zu haben.
Daher nur ganze 3 unentschlossene Sterne...
Ein Abenteuer- und Romantikschatz 5 von 5 Punkten Dies ist nun die jüngste von insgesamt 11 Verfilmungen des Romanes "Lorna Doone" aus dem Jahre 1869 von R.D. Blackmore. Ich kenne weder die anderen Verfilmungen noch den Roman, sondern bin rein zufällig über diesen Film gestolpert und hatte eigentlich nicht mehr erwartet als ein typisches Period-Drama, aber weit gefehlt. Dieser Film hat es in sich, und zwar alles: Leidenschaft, Romantik, Abenteuer und Action in einer bezaubernden und sehr spannenden Geschichte über Hass und Rache, Freundschaft, Verwegenheit, Familienbande und die wahre Liebe. Wunderbar erzählt versehen mit ergreifenden Landschaftsaufnahmen, authentischen Kulissen und überzeugenden Darstellern.
Wahnsinn!
Die Donnes leben Exmoore im barocken 17. Jahrhundert und sind eine enteignete Adelsfamilie, die sich mordend und plündernd über Wasser hält. Bei einem ihrer Plünderzüge wird der angesehene Bauer Ridd erschossen und sein junger Sohn John muss diesen kaltblütigen Mord mit ansehen. John (Richard Coyle) bezwingt seinen Wunsch nach Rache und übernimmt die Verantwortung für seine Familie und seinen Hof und wächst selbst zu einem respektablen Mann heran. Als er aber eines Tage die schöne Lorna (Amelia Warner) kennen und lieben lernt gerät das Leben beider durcheinander, denn Lorna ist die Enkeltochter des Clanführers Sir Ensor Doone (Peter Vaughan) und sie ist ihrem Cousin dem aggressiven und gefährlichen Carver (Aidan Gillen) versprochen, der sie um nichts in der Welt einem anderen überlassen würde.
Die Liebe von John und Lorna steht also unter keinem guten Stern, und als beide sich heimlich treffen und schließlich beschließen zu heiraten, setzen sie sich großen Gefahren und Anfeindungen aus. Aber Lorna hat noch ein Geheimnis und John noch ein As im Ärmel.
Liebe Period Fans, wenn ihr gerne mal ein etwas mehr Action und haarsträubende Spannung erleben wollt und dennoch von der Romantik und Liebe in dieser Geschichte weggetragen werden möchtet:
Unbedingt ansehen!
DVD: Full frame 1.33, Sprache Englisch sehr gut verständlich gesprochen. Keine Extras, Interaktives Menue und Szenenauswahl.
Laufzeit 150 Minuten
Traumhafte Landschaft 5 von 5 Punkten Lorna doone wurde hauptsächlich in Wales gedreht und man kann deswegen während des ganzen Films diese schöne Landschaft bewundern. Die Geschichte selbst ist super und die Darsteller gefallen mir alle sehr gut, vor allem die Figur des John Ridd. Diesen Film kann man immer wieder schauen ohne dass es langweilig wird. Dies ist eine der schönsten BBC Verfilmungen, die ich je gesehen habe.
Schön :) 5 von 5 Punkten Diese BBC-Verfilmung ist hierzulande eher unbekannt, aber durch Zufall stieß ich vor kurzem mal auf sie und wurde (ohne Vorkenntnisse) nicht enttäuscht muss ich sagen. Als eine der vielen BBC Leckerlies, gehört sie meiner Meinung nach zu den schönsten und wird von dem schauspielerischen Können der Hauptcharaktere getragen. Als ganz besonders toll empfand ich hier den Bösewicht Carver Doone (Aidan Gillen), der mit seiner tollen Mimik und seinem charmant/arroganten Gehabe eher mein Wohlwollen auf sich zog als die Liebenden oder die restlichen Charaktere.
Alles in Allem ist das hier eine wirklich schöne, keineswegs kitschige Liebesgeschichte, die ich allen werdenden BBC-Fans (oder solchen die es schon sind) ans Herz legen möchte.
John Ridd, ein armer Bauerssohn muss als Kind mitansehen wie sein Vater von einem Mitglied des Doone-Clans getötet wird. Die Doones (eine alte Adelsfamilie) unterdrücken das Volk und auch die Ridds werden nicht verschont. Doch John verliebt sich in Lorna, ein Doone-Mädchen, dem er schon als Kind begegnet ist. Lorna ist jedoch Carver Doone, dem Mörder von Johns Vater versprochen und als man sie zur Heirat mit Carver zwingen will, entführt John sie aus dem Doone-Clan. Bis Lorna und John jedoch endlich zusammenfinden, müssen die beiden noch viele Hindernisse überwinden und Wirrungen überstehen.
Kaufempfehlung !!
Facettenreicher Liebesfilm 5 von 5 Punkten Da ich die Original-Novelle von Blackmore nicht gelesen habe, kann ich den Film nur als eigenständiges Werk beurteilen, möchte ihn aber trotzdem allen ans Herz legen, die dieses bereits an andere BBC-Literatur-Verfilmungen (Period Drama) verloren haben.
Die auf den ersten Anschein etwas clichehafte Charakteraufteilung in die guten Ridds und die bösen Doones gewinnt sehr rasch immer mehr an Tiefe und man könnte fast Mitleid haben mit Lord Ensor Doone, der es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat, seine Familie wieder auf ihren rechtmäßigen Platz in der adligen Gesellschaft zu heben, gäbe es da nicht immer wieder Hinterhältigkeiten und Grausamkeit in der Umsetzung und Verwirklichung seines Plans.
Ich war sehr froh, daß die Geschichte schließlich doch noch zu ihrem Happy End findet, ohne dabei schnulzig zu werden, denn es geht hier um mehr als nur die Liebe zwischen Lorna und John, obwohl diese sicherlich der Auslöser für weitere Verwicklungen und natürlich auch die Triebfeder im Handeln der Protagonisten ist.
Obwohl die beiden Hauptdarsteller, vor allem Amelia Warner als Lorna Doone, wirklich süß sind, lebt der Film für mich vor allem von seinen Nebenrollen.
Besonders angetan haben es mir die Figuren der eigenwilliger Lizzie Ridd und des "coolen" Richters Jeffrey. Am interessantesten aber fand ich von Anfang an den Charakter des Bösewichts Carver Doone, beeindruckend und glaubwürdig dargestellt von Aidan Gillen, dem man eine gewisse dunkle Anziehungskraft nicht absprechen kann, obwohl oder gerade vielleicht weil seine Augen so herrlich zornig sind und sein Temperament so unberechenbar und aufbrausend.
Von der Länge her fand ich den Film genau richtig. Er ließ den Schauspielern genug Zeit, ihre Rollen glaubhaft zu entwickeln und die Handlung an sich war verständlich und ohne Längen erzählt, obwohl es mich auch gefreut hätte, den Stoff in Form einer Miniserie zu sehen, um vor allem die politischen Umstände und die Geschehnisse in der Vergangenheit (vielleicht eine Erklärung, warum der Klan der Doones ihres Besitztes beraubt, vertrieben und von der Gesellschaft geächtet wurde) näher zu beleuchten.
Alles in allem ein abwechslungsreicher Film, der ruhige und spannende Momente verbindet und der mit Romantik, Dramatik, Kämpfen, Eifersucht, Hass und Intrigen für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.
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Our Mutual Friend [UK IMPORT] Paul McGann, Keeley Hawes, Anna Friel, Steven Mackintosh, Peter Vaughan DVD, 20. August 2001 Verkaufsrang: 21253 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
A very very good BBC drama. 5 von 5 Punkten Und wieder einmal hat es die BBC geschafft mich in die komplexe Welt des Charles Dickens zu entführen. Mit seinem London des späten 19. Jh., wo die vielen verschiedenen Charaktere unterschiedlicher Gesellschaftsschichten so gut aufgezeigt werden. Ich bin einfach überwältigt. Vielleicht liegt es daran, dass ich die 350min am Stück geschaut habe. Sobald man in die Geschichte eingestiegen ist, kommt man nicht mehr davon los. Es gefällt mir, wie es die BBC immer wieder schafft die Figuren so lebendig werden zu lassen, jede auf ihre Art einzigartig. Ein großes Lob von mir und wem Bleak House gefallen hat, wird Our Mutual Friend lieben. Also kaufen kaufen kaufen!!!
Ich hoffe das wird mit der neuen Verfilmung Little Dorrit genauso, denn dann können wir uns wieder auf jede Menge Unterhaltung a la Dickens freuen.
Einfach perfekt 5 von 5 Punkten Diese einfühlsame und detailgetreue Adaption von Charles Dickens letztem Roman wird zu Recht als ein Meisterwerk bezeichnet. Die verschiedenen Lebensumstände in der englischen Metropole Mitte des 19. Jahrhunderts werden lebhaft in Szene gesetzt. Ausgangspunkt der Geschichte ist der Fund einer männlichen Wasserleiche. Bei dem Verblichenen soll es sich um einen Gentleman gehandelt haben soll, der nach London kam, um ein Erbe anzutreten. Das kuriose Testament des Vaters und die durch den mysteriösen Tod seines Sohnes beschäftigen die Gemüter der feinen Gesellschaft, aber auch weniger respektable Gesellen, haben ein großes Interesse, an dem Mord, der bald in aller Munde ist. Zwei besondere Liebesgeschichten und das spannende Rätsel um einen seltsamen Nachlass unterhalten den Zuschauer auf höchstem Niveau.
Als Gaffer Hexam, der eine berufsmäßige Kanalratte ist, eine Leiche aus der Themse fischt, ahnt er noch nichts von den Konsequenzen seines Fundes. Zusammen mit seiner Tochter Lizzie, die unter dem ekelhaften Geschäft ihres Vaters leidet, bringen sie ihren Fund an Land. Während die beiden in der düsteren Atmosphäre ihrer Arbeit nachgehen, befindet sich der Anwalt Mortimer Lightwood zusammen mit seinem Freund Eugene Wrayburn auf einer glitzernden Hochzeitsfeier der feinen Gesellschaft. Als er gerade von seinem Auftrag den Nachlass des seltsamen Mr. Harmon zu regeln, berichtet, erhält er eine alarmierende Botschaft: Mr. John Harmon soll ertrunken aufgefunden worden sein. Sofort machen er und sein Freund sich auf die Reise in die elende Welt am Fluss, doch Eugene kann nur wenig Interesse für die gefundenen Unterlagen aufbringen, die Hexam bei der Leiche entdeckt hat, denn eine wunderschöne junge Frau mit traurigen Augen fesselt seine Aufmerksamkeit: Es ist Lizzie Hexam.
Auch für die junge Bella Wilfer hat der Fund der Leiche traurige Konsequenzen. John Harmons Erbe war nämlich an die Bedingung geknüpft, sie als Ehefrau zu nehmen. Doch nun muss sie wohl weiterhin arm bleiben. Die weiteren Erben, das Müllkutscherehepaar Boffin empfinden überraschenderweise eine gewisse moralische Verpflichtung und nehmen Bella wie eine Tochter auf. Bella ist jetzt entschlossen, durch eine gute Partie ihre Position in der Gesellschaft zu festigen. Der einzige Mann, der ihr jedoch ständig Aufmerksamkeit schenkt und ihr Herz rührt, ist ausgerechnet der arme Sekretär John Rokesmith. Doch diese Verbindung ist für sie nicht akzeptabel. Geld ist absolut vorrangig.
Dieses Problem hat Eugene Wrayburn zwar nicht. Aber ihm ist klar, dass eine Verbindung zu der gesellschaftlich weit unter ihm stehenden Lizzie Hexam unmöglich ist. Trotzdem sucht er immer wieder ihre Nähe. Gefährlich wird dieses Spiel nachdem auch der Lehrer von Lizzies Bruder eine fatale Neigung mit Hang zur Obsession zu der jungen Frau entwickelt. Lizzie fürchtet sich vor der mörderischen Eifersucht Bradley Headstones. Doch wie kann sie Eugene überzeugen, sich von immer von ihr fern zu halten?
Eine ganz andere Leidenschaft bewegt Silas Wegg. Der selbsternannte Geschichtsexperte stellt sich in den Dienst des vergoldeten Müllkutschers ist aber überzeugt, dass dieser ein dunkles Geheimnis hat, aus dem er Kapital schlagen könnte. Zu diesem Zweck verbündet er sich mit seinem Bekannten Mr. Venus. Und tatsächlich können die beiden schon bald Mr. Boffin bei seltsamen nächtlichen Aktionen beobachten.
Dann ist da noch der unbeliebte und verbrecherische Riderhood, der erst missgünstig Gaffer Hexam eines Mordes beschuldigt und später gemeinsame Sache mit dem mordlüstigen Lehrer Headstone macht. Doch diese Verbindung bringt ihn selbst in große Gefahr.
Das komplexe Werk mit all den dominanten und weniger auffälligen Figuren wurde augenfällig in Szene gesetzt. Die Kulissen und die Kostüme sind einmalig gelungen und versetzen in eine andere Welt. Mit Keeley Hawes ("Wives and Daughters") wurde die zarte und doch so aufrechte Figur der Lizzie Hexam gut besetzt. Auch die anderen Darsteller sind überzeugend. Vor allem die Leistung von David Morrissey ist hervorzuheben, der die tragische geistige Entwicklung des respektablen Hilfslehrers zum hemmungslosen Besessenen so plastisch wiederzugeben vermag. Es gibt hier wirklich überhaupt keine Fehlbesetzung.
Der einzige Wehrmutstropfen ist wohl, dass es diese wundervolle Serie noch nicht in deutscher Sprache gibt. Aber damit muss man wohl leben.
Unser Gemeinsamer Freund 5 von 5 Punkten Charles Dickens und sein Werk:
Der englische Schriftsteller und Verleger Charles Dickens war einer der bedeutendsten Vertreter der realistischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Er hat diesen seinen letzten Roman 1865 fertig gestellt.
Da er selbst aus ärmlichen Verhältnissen stammte, lag ihm das Aufzeigen sozialer Miss- und Zustände der viktorianischen Zeit Londons am Herzen.
Für diesen vielschichtigen und grandios ausgefeilten Roman nimmt er den Fluss, die Themse, als zentrale Landschaft und skizziert ein fast erschreckend reales Sittengemälde jener Zeit darum herum. Er formt Charaktere, die auf und am Fluss leben, sowie aus- und durch ihn ihr Auslangen finden. Die Themse wurde von Charles Dickens und all seine Zeitgenossen als wichtiger ,gemeinsamer Freund' bezeichnet; Der Fluss war Lebensader und Handelspartner, Totengräber und Lebensspender, Begründer des Wohlstandes und Traumtor des armen Mannes in eine weite, saubere und gutbürgerliche Welt. Eines der zentralsten Themen der Handlung, neben Liebe, Vertrauen und Existenzkampf, ist Geld - "money, money, money, and what money can make of life" (Der Satz wird von Bella am Ende des 3. Buches, Kapitel 4, gesprochen) Seine Charaktere sind extrem lebensnah und scharf gezeichnet. Viele verschiedene Handlungsstränge durchziehen und beleben diese Geschichte, eine wahrlich breite Palette, von der immer wiederkehrenden reichen, informativen Abendgesellschaften Lady Tippins, bis zum Überlebenskampf der ,water-people', die ihren Verdienst vom Herausfischen der Leichen aus dem Fluss beziehen. Die Handlung ist sehr sozialkritisch, aber es blitzen immer wieder helle Farben auf, auch das Ende ist versöhnlich, doch der Grundton der Handlung ist eher dunkel.
DVD und Handlung:
Großartig erzählt Charles Dickens die Geschichte des geheimnisvollen ,gemeinsame Freundes', dessen Leben fast alle Figuren berührt und der sein symbolhaftes Spiegelbild in dem Fluss, auf dem die Geschichte beginnt und endet, findet.
Ein geheimnisvoller junger Mann ohne Identität kommt nach London und erfährt, dass John Harmond, der reiche Erbe des Müllbergekönigs in der Themse ertrunken ist. Das Erbe geht nun an seinen Vorarbeiter Mr. Boffin (großartiger Peter Vaughan) und seine Frau (sympathische Pam Ferris), die daraufhin, so einfach sie sind, plötzlich in der Welt der Reichen und Mächtigen Londons auftauchen. Der verstorbene Vater des ertrunkenen John Harmond knüpfte obendrein noch eine Klausel an die Erbschaft seines Sohnes. Er müsse eine gewisse junge Dame, Bella Wilfer (eine süße Anna Friel) die er nicht kennt, heiraten. Der geheimnisvolle junge Mann, er hat nun doch einen Namen, Mr. Rokesmith (sehr überzeugender Steven Mackintosh), braucht dringend Arbeit und bewirbt sich als Sekretär bei Boffins, die nun das große Haus derer von Harmonds bewohnen. Er wird genommen und ist glücklich. Die Boffins, nun mit Reichtum und Wohlergehen gesegnet, tun viel Gutes und so nehmen sie das Mädchen Bella, das aus armen Verhältnissen stammt, als Mündel bei sich auf. Wie reagiert sie auf Reichtum und Ansehen? Der Londoner Anwalt Mortimer Lightwood (ein sehr ansehnlicher Dominic Mafham) und dessen guter Freund Eugene Wrayburn (so ein netter Paul McGann) identifizieren die Wasserleiche Harmonds, die von einem der ,water-people`, Mr. Hexam an Land gebracht wurde. Mühsam rudern diese Leute auf der Themse und suchen all das zusammen, was im Wasser schwimmt. Leichen werden nach Geld untersucht und dann den Behörden übergeben. Hexam hat eine sehr hübsche und liebevolle Tochter Lizzie. Als der Gentleman Mr. Wrayburn, der eigentlich nie weiß, was er mit seinem Leben anfangen soll, Lizzie das erste Mal sieht, keimt Liebe in seinem Herzen auf und er beginnt sein Leben zu hinterfragen. Für Lizzie ändert sich nichts, denn der Standesunterschied steht ihr klar vor Augen. Eugene findet einen netten Weg, nach dem Ertrinkungstod ihres Vaters, immer öfters in Lizzies Nähe zu sein. Er beginnt ihr und ihrer verkrüppelten Vermieterin Unterricht zu geben. Lizzies jüngerer Bruder geht bereits auf eine Schule, was seine große Schwester ihm ermöglicht hat. Sein Lehrer Mr. Headstone (ein genialer und furchterregender David Morrissey, den ich aus der neuen BBC Verfilmung Sence & Sensibility als Colonel Brandon noch sehr gut in Erinnerung habe) verliebt sich so obsessiv in Lizzy, dass diese vor Furcht eingeschüchtert flüchtet. Headstones wahnsinnige und unerwiderte Liebe bringt ihn komplett aus der Fassung und er beginnt daraufhin Eugene zu verfolgen. Er verfolgt ihn sogar Fußabwärts bis er Lizzy und Eugene gemeinsam sieht. Blutige Rachgier und Wahnsinn treibt ihn zum Äußersten....
Diese und andere Plots werden kunstvoll miteinander verknüpft und auf ein Ende hingeführt. Jede der vier jeweils 90 minütigen Episoden sind hochgradig spannend. Man leidet und bangt, liebt und freut sich mit sämtlichen Charakteren, die alle scharf bis ins Detail herausgearbeitet sind. Die Schauspieler werden zu den Figuren, die sie darstellen, sodass man tatsächlich den Eindruck einer aufwühlenden Realität erfährt. Die Musik untermalt unaufdringlich, die eindringlichen Bilder, der Schnitt und die Kameraführung sind großartig, Kulissen und Ausstattung sind einfach genial und atemberaubend echt.
Fazit:
Hat man in 350 Minuten dieser 1998 gemachte Miniserie fertig geschaut, ist der Eindruck, eines der besten und tiefgründigsten BBC Literaturverfilmungen gesehen zu haben sehr groß. Das liegt natürlich in erster Linie an der einzigartigen Vorlage Charles Dickens, aber genauso auch an der wundervollen Umsetzung und Übertragung auf das Medium Film, welches das Ganze zu einem unvergesslichen Erlebnis werden lässt. Regie führte Julian Farino, das Drehbuch schrieb die uns allen aus ,North & South' und ,Jane Eyre' bekannte Sandy Welch.
Wie auch schon eine andere Rezensentin hier erwähnt hat, warne ich ebenfalls davor diesen Film mit P&P oder irgendeinem anderen Werk von Jane Austen zu vergleichen. So wie die Schönheit von Meeresstränden und die der Gebirgsregionen nicht miteinander verglichen werden können, kann man auch nicht Charles Dickens mit der besagten Lady vergleichen. Beide sind auf ihre Art etwas Einzigartiges.
Mit den englischen Untertiteln ist auch jeder Londoner Dialekt leicht verständlich, die Extras sind zwar interessant aber nicht überwältigend umfangreich.
Ich empfehle den Kauf dieser DVD sehr herzlich, es ist fast ein Kunstwerk.....
Rundum gelungen 5 von 5 Punkten Ein wenig kritisch und doch neugierig bin ich an den Film herangetreten, und war zum Schluss gefesselt. Auch wenn es etwas Zeit braucht, bis man in die Geschichte einsteigt, hat sie mich dann doch gepackt. Erzählerisch vollkommen, beschreibt sie die Vielschichtigkeit der Menschen. Intensive Gefühle aller Couleur von Leidenschaft bis hin zur Bessessenheit, inniger Freundschaft und Hass, Neid und Gier, absoluter Loyalität und Treue. Besonders herausheben möchte ich die schauspielerische Leistung von "Eugene", Paul McGann und David Morrissey als Lehrer Bradley Headstone, ohne die tollen Leistungen der anderen Darsteller zu schmälern!
Sehr überzeugend und echt.
Ein Film den ich jedem nur empfehlen kann!!
Es gibt eine deutsche Buchübersetzung des Films " Unser gemeinsamer Freund" 5 von 5 Punkten Ich kann mich meinen Vorgängern nur anschließen, diese Miniserie ist unübertroffen wieder mal gut gelungen. Es gibt aber erfreulicherweise doch eine deutsche alte Buchübersetzung unter dem Titel " Unser gemeinsamer Freund". Wer diese zwei Bände liest wird diese Serie dann auch problemlos mit engl. Untertitel und wenigen Englischkenntnissen verstehen.
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Das düstere Haus Tallulah Bankhead, Stefanie Powers, Peter Vaughan DVD, 4. April 2006 Verkaufsrang: 8953 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures Das düstere Haus, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 04.04.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Mörderisch spannender Schocker/für Fans von Was geschah wirklich mit Baby Jane 5 von 5 Punkten Für Fans von Was geschah wirklich mit Baby Jane ist dieser Schocker ein absolutes MUSS. Auch für andere ist er sehr empfehlenswert. Der Blutgehalt ist nicht zu gering. Sie sieht man nach etwas einer halben Stunde die junge Frau mit einer Schere in der Brust. Die DVD ist in Bild und Ton super, bietet aber leider keine Extras.
wenn Frauen morden 3 von 5 Punkten "Das düstere Haus" stammt aus der Zeit nach dem Sensationserfolg "Was geschah wirklich mit Baby Jane?", als die großen alten Damen des Films für preiswert gemachte Horrorfilme axtschwingend und mordend auf die Leinwand zurückkehrten. Es war nur eine kurze Welle, welche aber den Karrieren großer Stars wie Bette Davis, Joan Crawford und Olivia de Havilland neuen Schwung brachte. In "Das düstere Haus" ("Die...die, My Darling" oder auch "Fanatic" im Original) übernahm Tallulah Bankhead, Star von Broadway und Filmen wie Hitchcocks "Rettungsboot", den typischen Part der bösen alten Lady.
Die Story: die junge, attraktive Pat (Stefanie Powers) besucht einige Zeit nach dem Tod ihres Verlobten dessen Mutter (Bankhead), die gar nicht begeistert ist, dass Pat schon wieder heiraten will. Die religiös fanatische Mrs. Trefoil sperrt Pat in ihrem Haus ein und versucht sie von allem "Bösen" zu reinigen...
Die Grundsituation des Thrillers ist bekannt aus anderen Filmen wie "Baby Jane?" oder später Stephen Kings "Misery" und durchläuft die üblichen Stationen - Pat braucht zunächst eine ganze Weile um zu begreifen, wie irre die Hausherrin wirklich ist und dass ihr Leben auf dem Spiel steht. Dann folgen gescheiterte Fluchtversuche und flehentliche Bitten um Hilfe ans Hauspersonal (Donald Sutherland sehenswert als geistesgestörter Gärtner), die alle erfolglos bleiben. Schließlich muss die Heldin einsehen, dass nur ein Kampf auf Leben und Tod ihre Rettung bedeutet. Ein Hauptproblem derartiger Geschichten ist immer die Logik, und auch hier muss sich die junge Heldin sehr naiv und dumm anstellen, damit die Handlung funktioniert, denn immerhin wird sie "nur" von einer alten Dame terrorisiert, gegen die sie sich leicht zur Wehr setzen könnte.
"Das düstere Haus" bietet in diesem Sinne leider kaum Überraschungen und ist zudem relativ konturlos von Regisseur Silvio Narizzano in Szene gesetzt, ohne persönliche Handschrift oder künstlerische Einfälle. Stefanie Powers (Mrs. Hart aus "Hart aber herzlich") ist attraktiv, aber ihre Rolle bleibt farblos. Tallulah Bankhead übertreibt natürlich wie es von ihr gefordert wird und hat viel Spaß an ihrer Rolle. Sie ist letztlich der einzige Grund, sich den Film anzusehen. Das alleine und ein schön gestalteter Vorspann reichen aber nicht wirklich aus, um eine echte Kaufempfehlung abzugeben.
Die DVD präsentiert den Thriller zwar im anamorphen Widescreen-Format, aber ohne jedes Bonusmaterial, das eventuell noch einen weiteren Kaufanreiz geliefert hätte. |
Death At A Funeral [UK IMPORT] Peter Egan, Rupert Graves, Kris Marshall, Alan Tudyk, Thomas Wheatley DVD, 25. Februar 2008 Verkaufsrang: 30442
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Erfrischend und zum herzlich Lachen! 5 von 5 Punkten Dieser Film steht in der Tradition "schwarzer" britischer Situationskomik. Herrlich, was bei einem Begräbnis alles schief gehen kann, wenn ein Trauergast anstatt einer Beruhigungstablette eine Designerdroge erwischt, deshalb von der (WC-)Rolle gerät und schließlich nackt am Balkon steht; wenn sich das überraschende Vorleben des zu Betrauernden in Form eines erpresserischen jungen Manns einfindet, der in weiterer Folge kurzerhand beseitigt werden soll und im Sarg landet; wenn ein gebrechlicher Verwandter als Zeuge entsorgt werden soll und sich schließlich alles in Tohuwabohu auflöst.
Wem "Mord im Pfarrhaus" gefallen hat, wird an diesem Film seinen/ihren Gefallen finden! |
Vaterland Rutger Hauer, Miranda Richardson, Peter Vaughan Videokassette, 5. Oktober 1995 Verkaufsrang: 1418
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
Grenzwertig aber klasse gemacht 4 von 5 Punkten Einmal mehr wird mit dem Gedanken gespielt, was wäre wenn Hitlerdeutschland den Krieg gewonnen hätte. Die filmische Umsetzung kommt nicht an das hervorragende Buch heran, versteht es aber trotzdem einen gehörigen Spannungsbogen aufzubauen. Zudem liefert Rutger Hauer eine überzeugende Leistung ab.Ich habe mich gut unterhalten und wohlig "gegruselt".
Schund 1 von 5 Punkten Dieser Fernsehfilm ist ein billiges Machwerk. Lustlos schleppen sich mittelmäßige Darsteller durch eine stark vereinfachte, verfälschte Handlung. Vor allem der peinliche Schluss ist nicht im Buch zu finden. Auch die Ausstattung ist erbärmlich. Der arme Rutger Hauer muss sich mit einem viel zu großen und schweren, anscheinend von seiner Mutter selbst genähten Uniform-Mantel herumplagen. Die Synchronisation wird routiniert und ohne jedes Engagement von den Sprechern abgespult. Diesen Film braucht kein Mensch, lieber sollte man das hervorragende Buch im Original lesen.
Film: Vaterland (nach Robert Haris' gleichnamigen Roman) 3 von 5 Punkten Kein schlechter Film, aber eine leider grauenhafte Umsetzung des sehr guten Romans! Im Film wird das Märchen verbreitet, dass, wenn Amerika DAS gewusst hätte, man ja viel eher in den Krieg eingegriffen hätte. Dafür muss im Film letztlich auch noch John F. Kennedy als Präsident der Vereinigten Staaten herhalten. Im Roman ist 1964 fiktiverweise aber der etwa 75-jährige Joseph P. Kennedy (der Vater) Präsident der USA, und dessen antisemitische Haltung ist durch authentische Dokumente belegt. Auch sonst gibt es jede Menge Verfälschungen und Auslassungen hinsichtlich der Romanvorlage.
"Was wäre wenn" Film mit sehr vielen Schwächen 2 von 5 Punkten April 1964. Deutschland hat ganz Europa erobert. Nur im Osten liefern die Russen immer noch einen Partisanenkrieg. Amerika hat sich schon vor 1945 aus dem Krieg zurückgezogen. Zum 75 Geburtstag des Führers sollen der Ami-Präsident und der Kanzler A. Hitler zusammentreffen, um den kalten Krieg der zwischen dem Dt. Reich und Amerika herrscht zu beenden. Ein Mord geschieht und ein dt. Polizist namens März kommt mit der Hilfe einer amerikanischen Reporterin der Wahrheit über den Verbleib der Juden auf die Spur. Die GESTAPO versucht das zu verhindern. Interessantes Szenario mit sehr vielen logischen Fehlern (obwohl 1965 ist scheint sich gegenüber 1945 technisch und modemäßig rein gar nichts verändert zu haben) und einem sehr sehr schwachen abrupten Ende. Die Charaktere sind recht flach und heben sich kaum ab. Die Nebendarsteller rennen nur herum heben den Arm und schreien "Heil", wirken dabei aber nie wirklich wie Deutsche, eher eben wie amerikanische Statisten. Daher wirk alles "Unecht" Man hat sich nicht mal die Mühe gemacht die Texter der gesungenen Lieder (Dt. Nationalhymne; Horst Wessel Lied) zu übersetzen, es wird nur irgendwelches kauderwelsch gesungen, welches wohl dt. klingen soll.. Bei diesem Film wäre weitaus mehr drin gewesen! Wirklich lieblose Umsetzung. Schade.
Sehenswert - Eine futuristische Horrorvision 4 von 5 Punkten Was wäre wenn Hitler den Weltkrieg gewonnen hätte? Berlin, 1964: Deutschland hat den Zweiten Weltkrieg gewonnen, Adolf Hitler erwartet den US-Präsidenten zum Abschluss eines Friedensvertrags. In diesen Tagen kommt es zu mysteriösen Morden an hochrangigen NSDAP-Mitgliedern. SS - Offizier März ermittelt mit Hilfe der amerikanischen Journalistin Charlie Maguire und deckt schießlich eine atemberaubende Verschwörung auf: Offensichtlich sollen alle Beteiligten des Holocausts eliminiert werden. Da wird März von der Gestapo verhaftet... Der packende wie kontroverse Thriller beruht auf dem Bestseller von Robert Harris, der in seinem Roman ein albtraumhaftes Szenario von dem Fortbestand des "1000-jährigen Reiches" entwickelte. Ein wirklich sehenswerter Film, der ein bisschen zum Nachdenken anregt.
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The Remains Of The Day [UK IMPORT] Anthony Hopkins, Emma Thompson, James Fox, Christopher Reeve, Peter Vaughan DVD, 22. Oktober 2001 Verkaufsrang: 35621 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Dieser ausgezeichnete Film lässt sich vielleicht am besten mit den Worten "von subtiler Eleganz" umschreiben. Der Film spielt in der Gegenwart und befasst sich in Rückblicken mit dem Leben in einem englischen Landhaus kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs. Wiedervereint mit den Machern von Wiedersehen in Howards End sind Emma Thompson in ihrer Rolle als Hausdame Miss Kenton sowie Anthony Hopkins als Mr. Stevens, der untadelige Butler. Die bittersüße Geschichte dreht sich um Stevens und dessen bedingungslose Ergebenheit seinem Herrn, Lord Darlington, gegenüber (gespielt von einem angemessen beflissenen und verschmitzt gespreizten James Fox). Stevens fasst seine Lebensauffassung so zusammen: "Ich bin der Ansicht, dass ein Mann sich erst dann als völlig zufrieden erachten kann, wenn er alles getan hat, seinem Dienstherrn nützlich zu sein." Stevens' Welt wird zunehmend eingenommen vom bevorstehenden Krieg mit Nazi-Deutschland, von Darlingtons schrecklich fehlgeleiteten Interessen an diesem Krieg und - am allerstärksten - von seiner Beziehung zu Miss Kenton. Stevens ist das Musterbeispiel eines Unterdrückten, aber - von Hopkins so dargestellt - wirkt er weder mitleiderregend noch selbstgerecht. Wie schon sein Herr, wird auch Stevens in seiner Treue fehlgeleitet, obwohl seine Entbehrungen emotionaler Natur sind und möglicherweise dazu führen werden, dass er sie ein Leben lang bereuen wird. In diesem Film passiert derartig viel, dennoch wird die Handlung geschickt dargestellt durch verständnisvolle und wissende Blicke und durch Gefühle, die nur via Augenkontakt ausgedrückt werden. Wie bei anderen Zusammenarbeiten von Ismail Merchant, James Ivory und Ruth Prawer Jhabvala, ist Was vom Tage übrig blieb eine einzige Augenweide und fängt die Zeit, in der er spielt, höchst wirkungsvoll und voller Hingabe ein. Drehbuchautorin Jhabvala hat sich dem Roman von Kazuo Ishiguro voller Respekt genähert. Christopher Reeve, Ben Chaplin und Hugh Grant sind in hervorragenden Nebenrollen zu sehen. -N. F. Mendoza
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Über ein sinnlos vergeudetes Leben 5 von 5 Punkten Das ist eins der wenigen Beispiele, bei denen der Film mindestens so gut ist wie die literarische Vorlage. Das liegt natürlich vor allem an dem wunderbaren Anthony Hopkins, der dafür auch zu Recht für den Oscar nominiert war (und ihn meiner Meinung nach auch verdient hätte). Was er ganz ohne Worte ausdrücken kann, ist schon sehr beeindruckend. Emma Thompson ist die perfekte Partnerin, und auch der Rest der Darsteller ist vorzüglich. Ein wunderbarer, todtrauriger Film zum Immer-Wieder-Anschauen. Schnief.
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Hornblower - The Complete Collection [UK IMPORT] Ioan Gruffudd, Robert Lindsay, Anthony Sher, Samuel West, Estelle Skornik DVD, 13. Oktober 2003 Verkaufsrang: 34683 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Wenig gelungene Umsetzung der Romane 2 von 5 Punkten Was ich an den Büchern von CS Forrester so sehr liebe ist die Charakterentwicklung von Hornblower.
Die Bücher beziehen ihren Charme aus Hornblowers abseitiger Mischung aus im Grunde nicht zueinander passender Charaktereigenschaften.
Der Hornblower der Bücher ist ein schüchterner, nachdenklicher Intellektueller mit einer für seine Zeit sehr eher ungewöhnlichen humanen Ader. Im inneren wälzt er Selbstzweifel wärend andererseits der brilliante Seemann, kaltblütige Anführer und von allen geliebte Held ist.
Und genau aus diesem Spannungsfeld beziehen die Romane ihren Charme und ihre Tiefe. Weil es geht in ihnen genauso wie um die Abenteuer um die inneren Kämpfe eines zutiefst sympatischen Menschen.
Dieser Aspekt ist in dieser Verfilmung im Gegensatz zu der alten Verfilmung aus den 50ern mit Gregory Peck völlig unter den Tisch gefallen.
Die Filme geben relativ gut die Handlung der Romane wieder. Aber den Charakter des Horatio Hornblower haben die Macher komplett kaputtgemacht.
Sie haben praktisch nur den Heldenaspekt herausgekehrt und die ganzen inneren Konflikte, alles was ich oben angesprochen habe komplett weggelassen, bis auf ein bischen Seekrankheit an zwei oder drei Stellen und seiner Menschlichen Ader. Und das macht diese Serie sehr unausbalanciert weil Hornblower dadurch sozusagen zum seefahrenden Superman wird.
Die Aneinanderreihung von Heldentaten in den Büchern wird dort eben ausbalanciert von Hornblowers Schwächen, seinen inneren Krisen, Selbstzweifeln, Introvertiertheit, seiner intellektuellen Ader. Und genau diese Schwächen machen den Hornblower der Bücher so liebenswert.
Diese Serie hat nicht schlecht unterhalten und ist optisch für eine Fernsehproduktion sehr gut gemacht. Nette Abenteuerserie. Aber sie ist komplett eindimensional, im Gegensatz zu den Büchern. Die Macher haben meinen geliebten Helden Horatio Hornblower letztlich getötet, der ist in den Filmen nämlich nicht wiederzufinden.
Kaufenswert! 5 von 5 Punkten Die Buchvorlage war mir weitestgehend unbekannt, als ich zum allerersten Mal auf die Filme stieß. Doch auch ohne Mr. Hornblowers Bekanntschaft vorher gemacht zu haben, konnten mich seine spannenden Abenteuer sofort und für Stunden fesseln. Einen gewissen Hang zum (britischen) Englisch sollte man aber schon mitbringen, sonst könnten sich hier und da Verständnisschwierigkeiten einstellen. Fazit: Nicht nur für Hornblower-Fans eine Empfehlung wert!
Klasse! 5 von 5 Punkten Sehr gute Verfilmung der Hornblower-Reihe. Leider wurden nur die ersten Bücher ausgiebig verfilmt. Man kann also eventuell auf neue Folgen hoffen. Ioan Gruffudd ist wie geschaffen für die Rolle - auch wenn man sich erst an ihn gewöhnen muss, da er in "King Arthur" nicht gerade eine Glanzrolle hatte. Und man sich Horatio von den Büchern her vielleicht etwas anders vorstellt. Auch der Soundtrack weiss zu überzeugen. Für diesen Preis kann man getrost zu den 8 DVDs mit nahezu 800 Minuten greifen.
Phantastisch!! 5 von 5 Punkten Jeder Fan der Hornblower-Buecher sollte diese Serie anschauen. Sie ist realistisch gemacht und haelt sich sehr stark an die Buecher von C.S.Forrester. Die unbekannten Schauspieler tun der Serie meiner Ansicht nach nur gut, und das Englisch ist fuer jeden verstaendlich. Ich habe diese Serie innerhalb von 2 Tagen angeschaut und koennte schon wieder von vorne anfangen. Meiner Ansicht nach ein absolutes " must see ". Ich haette nicht gedacht, dass man die Buecher so gut verfilmen koennte. Absolut suechtig machend.
Brilliant! 5 von 5 Punkten Ich habe die Filme sehr genossen und hoffe auf die Fortsetzung! Die Abweichungen von der Romanhandlung halte ich für verzeihlich, denn obwohl mir manche Elemente fehlen, ist die Handlung schlüssig und mitreißend. "The frogs and the lobster" hat im Vergleich zu den anderen Episoden zu wenig See-Handlung. Sie findet sich auch nicht in der Romanvorlage - hier hätte ich lieber was anderes aus dem Original gesehen. Die Charaktere und zwischenmenschlichen Handlungen sind absolut glaubwürdig dargestellt, auf eine unangemessene Effekthascherei wird zum Glück verzichtet. Ich kennen bislang niemanden, der die Verfilmung enttäuschend gefunden hätte - und das will was heißen bei einer so hochkarätigen Vorlage. Aus meiner Sicht ein echtes Juwel unter Romanverfilmungen! Bleibt zu hoffen, dass bald auch die weiteren Bücher verfilmt werden!
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An Ideal Husband [UK IMPORT] Minnie Driver, Rupert Everett, Cate Blanchett, Julianne Moore, Jeremy Northam DVD, 10. April 2000 Verkaufsrang: 34220 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Wenn Sie nach wirklich klugen Dialogen und einer gut strukturierten Geschichte suchen, dann können Sie bei Oscar Wilde gar nicht falsch liegen. Wildes Stück Ein perfekter Ehemann gehört nicht zu seinen bekanntesten Stücken, aber diese Filmadaption hat alles, was man sich nur wünschen kann. Die Besetzung hat außerdem die Fähigkeit, alles zum Besten umzusetzen: Cate Blanchett (Elizabeth, Oscar und Lucinda), Julianne Moore (Short Cuts, Boogie Nights), Minnie Driver (Ein Mann ein Mord, Big Night), Jeremy Northam (Der Fall Winslow, Emma) und besonders Rupert Everett (Die Hochzeit meines besten Freundes, Ein Sommernachtstraum), der perfekte Epigramme mit unverrückbarer Selbstsicherheit in die Runde wirft... Die Geschichte dreht sich um Northam, ein Mitglied des britischen Abgeordnetenhauses. Dieser hat noch eine Leiche im Keller und wird von einer mysteriösen Frau (Moore) dazu erpresst, ein zweifelhaftes Geschäft einzugehen. Die mysteriöse Frau ist, wie sich später herausstellt, eine verhasste ehemalige Mitschülerin seiner Ehefrau (Blanchett). Alles löst sich zur allgemeinen Zufriedenheit auf - aber nicht, bevor nicht einige gewundene Wege des Schicksals begangen wurden, einige Verwechslungen stattgefunden haben und viel komischer Spott und soziale Spitzen verteilt wurden. Wilde, dessen unruhiges Leben und in der Öffentlichkeit breitgetretene Homosexualität in dem Film Wilde aus dem Jahr 1997 dargestellt werden, hatte ein scharfes Auge für Heucheleien und die künstlichen Posen, die von der damaligen Gesellschaft verlangt wurden. Eine politische Aussage steht aber niemals einem Lacher im Weg. Prächtig ausgestattet und wunderbar kurzweilig, wird Ein perfekter Ehemann jeden zufrieden stellen, der Spaß an Sozialsatire oder romantischer Komödie hat. -Bret Fazer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
the perfect social satire: one can not beat Oscar Wilde and Rupert Everett is the perfect incarnation 5 von 5 Punkten
An Ideal Husband is an 1895 play by Oscar Wilde which revolves around blackmail and political corruption, and touches on the themes of public and private honour. The action is set in London, in "the present", and takes place over the course of three days. "Sooner or later," Wilde notes, "we shall all have to pay for what we do." But he adds that, "No one should be entirely judged by their past.
The movie is classy and captures uppper-class London to perfection. The language is wonderful and the lines really amusing like "Women have a wonderful instinct about things. They can discover everything except the obvious" or "Fashion is what one wears oneself. What is unfashionable is what other people wear" or "To love oneself is the beginning of a life-long romance.".
If you like Oscar Wilde you will enjoy this movie as Rupert Everett here as Lord Goring really is the best movie actor to portray an Oscar Wilde character. Cate Blanchett - Lady Gertrude Chiltern -,Minnie Driver - Miss Mabel Chiltern, Julianne Moore - Mrs. Laura Cheveley, Jeremy Northam - Sir Robert Chiltern and John Wood - Lord Caversham - give splendig performances too.Director Oliver Parker has created a real gem.
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Wer Gewalt sät - Straw Dogs Dustin Hoffman, Susan George, Peter Vaughan DVD, 4. September 2002 Verkaufsrang: 32081 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Straw Dogs, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 04.09.02
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Hm ... 1 von 5 Punkten Dieser Film erschließt sich mir nicht. Mal abgesehen von der Synchronisation, die schlicht eine Frechheit ist, halte ich den Film in der vorliegenden Version auch nicht wirklich für gelungen.
Zu der Zeit, als dieser Film in die Kinos kam, kam auch Kubricks 'Clockwork Orange' raus und ich denke, letztgenannter hat das Thema Gewalt und Gegengewalt um einiges besser thematisiert und verdient die Bezeichnung 'Klassiker' zu Recht.
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Hornblower - The Frogs And The Lobsters [UK IMPORT] Ioan Gruffudd, Robert Lindsay, Anthony Sher, Samuel West, Estelle Skornik DVD, 3. Februar 2003 Verkaufsrang: 33338
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Lord Hornblower 4 von 5 Punkten Diese Folge gibt es als Buch nicht. Es werden allerdings Geschehnisse aus dem Band "Lord Hornblower" hier eingearbeitet: Der Abfall Le Havres inkl. Auftauchen der Bourbonen. In "Lord Hornblower" stirbt auch Hornblowers frz. Geliebte Marie - eine Parallele zu Mariette in Frogs and Lobsters. Well, ich konnte beide nicht leiden :-P Stellt sich die Frage, ob die Serie nicht bis dort hin verfilmt werden soll? Vielleicht muss man erst warten, bis Gruffud älter geworden ist :-) Sonst ausgezeichnet gespielt, vor allem die Figur des engl. (adeligen) Majors war sehr "erfrischend". Abzug gibt es für die sinnlose Mariette Geschichte.
Enfach nur genial 4 von 5 Punkten Diese Serie gehört mit zum Besten was jemals zum Thema Seekrieg des 17.ten und 18.ten Jahrhunderts verfilmt wurde. Die Schiffe und Uniformen kommen sehr authentisch durch und auch die Umsetzung der Romanvorlage ist sehr gelungen. Ich kann nur hoffen das es in Zukunft noch mehr Folgen geben wird. Einziger Nachteil für Deutschland: Es gibt diese hervorragende Serie nur um englischen Original. Es sind schon mehr als Durchschnittliche Sprachkenntnisse erforderlich um hier wirklich alles zu verstehen. Aber mal ehrlich: Eine deutsche Symchronisation, wenn sie denn erfolgt, kann gegen das Original eigentlich nur blass aussehen. Fazit: Wenn man des Englischen mächtig ist und sich für diese Themen interresiert: UNBEDINGT KAUFEN !!! Zu dieser Folge muß ich noch was loswerden. Es handelt sich hier um die einzige Folge der bisherigen 8 Teile die einige Schwächen aufweist. Die Romanze passt nicht so recht da rein. Hier wäre weiniger mehr gewesen. Deshalb nur 4 Sterne.
Die Romanze stört 3 von 5 Punkten Ich habe mir das Set der 6 bisher als DVD erschienen Hornblower-Folgen gekauft und kann nur sagen: Ich bin begeistert. Doch bei aller Begeisterung fällt doch auf, dass in den letzten beiden Folgen (Mutiny, Retribution) leider keine echten Schiffe mehr verwendet wurden, sondern nur noch billige und leicht erkennbare Computeranimationen - das ist sehr schade, denn gerade der (bisher auf DVD erhältliche) Teil - Retribution - wäre ansonsten mein Favorit. Bei "The Frogs & The Lobsters" stört mich eine andere Sache: die Figur der "Mariette". Hornblower befindet sich mit einer Anzahl französischer (schlecht die fehlerhafte Aussprache der Briten Sher) und englischer (hervorragender Witz: Sam West) Soldaten auf dem Weg nach Quiberon (Bretagne), von wo das revolutionäre Frankreich von Royalisten zurückerobert werden soll. Durch einen unglücklichen Zwischenfall haben allerdings die Revolutionäre davon erfahren: es kommt, wie es kommen muss: in Muzillac (Müsijac; immer falsch als "Musijac" ausgesprochen), wo der wiedereingesetzte Marquis ein Schreckensregiment führt, kommt es zum großen Gefecht und vielleicht auch zu einer Niederlage....? Und in Muzillac tritt auch die Person der "Mariette" auf. Das einzige junge Mädchen in diesem Dorf - von ungeklärter Stellung: Dienerin & Lehrerin, Bäuerin & der englischen Sprache mächtig ? - macht sie sich an Hornblower heran (der sich natürlich innerhalb eines Tages unsterblich in sie verliebt), und versucht mit ihm aus dem Dorf zu fliehen, wobei sie sich den Fuß verknackst und am ENde schließlich stirbt. Zum Glück, kann man da nur sagen. Eine unsympathische Frau und eine nervige Love-Story. Deshalb nur 3 Sternen. DIe anderen fünf Folgen bewerte ich je nachdem mit 4-5 Sternen.
Hornblower ist auch an Land ein Muss! 5 von 5 Punkten Der vierte Film der Hornblower-Serie zeigt Horatio dieses Mal in ganz anderen Schwierigkeiten als sonst: er muß auf dem französischen Festland zwischen einem durchgeknallten Marquis und dem britischen Militär vermittelt, reiten, eine Brücke zunächst halten, dann sprengen, und seine erste Liebe treffen und verlieren, während der Versuch, Frankreich zurück an die Royalisten zu geben jämmerlich scheitert. Hier zeigt sich, dass Hornblower, selbst ohne Planken unter den Füssen, ohne Adelstitel ein wahrer Gentleman ist, der in dem Wahnsinn um ihn herum nicht den Kopf verliert und die richtigen Entscheidungen treffen kann - solange er nicht reiten muß. Die Liebesgeschichte gibt es in den Büchern nicht, doch das verzeiht man großzügig, denn sie paßt zu Hornblower und ist erfrischend unschuldig. Aber nicht deswegen habe ich auch diesen Film aus der Reihe schon 20mal gesehen: viel beeindruckender als Hornblowers Liebe sind seine Wortgefechte sowohl mit dem Marquis de Moncoutant als auch mit adeligen Major Edrington der britischen Truppen, die das nie überholte Thema von Klassenunterschieden beleuchten. Ersterer wird schnell sein Feind (und der Feind des Zuschauers, auch wenn man Anthony Sher für seine Leistung nur küssen kann), letzterer bald sein Freund (ich hoffe, Samuel West wird weiter viel zu sehen sein). Mit dabei sind auch wieder Hornblowers treue Mannschaft und Action gibt es in diesem Teil hauptsächlich an Land. Wie in den anderen Teilen beeindruckt zum einen die Liebe zum Detail und das hervorragende Spiel aller beteiligten. Ob nun Hornblower nur mühsam von Edrington zurückgehalten werden kann, dem Marquis seine Meinung zu sagen, Edrington mit schier unerträglicher Arroganz zunächst seine Herkunft ins Spiel bringt oder Cpt. Pellew beinahe verrückt wird bei dem Gedanken, er könne zu spät kommen, um Hornblower und den Rest der Truppe zu retten. Absolut top! |
The Crucible [UK IMPORT] Winona Ryder, Karron Graves, Charlayne Woodard, Daniel Day-Lewis, Paul Scofield DVD, 19. April 2004 Verkaufsrang: 15046
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
historischer hintergrund 5 von 5 Punkten der film ist wirklich gut gemacht!!! ich persönlich fand ihn hervorragend, aber um mal auf die vorherigen rezensionen zurückzugreifen..man sollte schon wissen, dass dder film im puritanismus spielt um das geschehen zu verstehen..es geht nicht nur um eine hexenverschwörung, sondern um die gründe der hexenjagd udn wie und warum die mädchen das machen und was proctor für eine heldenrolle hat..guckt euch ihn an udn viel spass :)
zu viel erwartet... 3 von 5 Punkten ich habe auf einen film gehofft, in dem es wirklich um die hexenjagd geht. es stimmt leider, dass der film ein hollywood-film ist und genau so umgesetzt. man wird zwar von dem film stellenweise mitgerissen und er ist auch teils realistisch, aber ich war froh als der film endlich zuende war. als theaterstück könnte ich mir hexenjagd schon eher vorstellen. warum gelingt es nicht aus dem großen thema einen tollen film zu machen? man sollte sich diesen film auf jeden fall nicht aus interesse an der hexenjagd kaufen, denn es ist ein drama in dem man das gefühl hat, dass die geschichte eigentlich nur eine nebenrolle spielt.
Typischer Hollywood Pathos ohne orginalgetreue Umsetzung 1 von 5 Punkten Mal wieder einer dieser typischen Hollywood Verfilmungen, die sich mehr auf übertriebenen Pathos und herorentum Frestsetzen, als auf eine anspruchsvolle Orginalübersetzung des Dramas in einem Film. Warum haben eigentlich die Amerikaner davor so eine große Angst, einen Film zu drehen, ohne gleich Klischees hineinzubrignen? Es ist leider, obwohl das Drama sehr gut ist, eine grotten schlechte Verfilmung dieses Dramas. Vor allendingen da ich selber als Francis Nurse auf der Bühne stand. Ich sah diesen "Film" und nach den ersten paar Minuten war mir klar, dass dies nicht Hexenjadg, sonder "Wie bringe ich das Volk zum Weinen Jagd" war.
Fesselndes Historiendrama 5 von 5 Punkten Das erste Mal habe ich diesen Film im Englisch-Unterricht gesehen und hatte daher keine großen Erwartungen (mein damaliger Englischlehrer zeigte uns überwiegend schlecht gemachte und uralte Filme). Umso überraschter war ich, als ich einen tatsächlich gut gemachten Film mit einer richtig guten Story vorfand. Also ließ ich ihn mir zu Weihnachten schenken, und es war eins meiner besten Geschenke. Hier eine kurze Zusammenfassung der Geschichte: Abigail Williams (Winona Ryder) hatte ein Verhältnis mit dem verheirateten John Proctor (Daniel Day-Lewis), der sie dann aber seiner Frau zuliebe wieder fallen ließ. Abigail kann und will sich nicht damit abfinden, dass ihr Geliebter sie nicht mehr will und versucht, seine Frau aus dem Weg zu schaffen. Sie startet einen "Hexenwahn" in ihrem Dorf, prangert verschiedene Frauen als Hexen an. Der Wahn zieht seine Kreise, fast das ganze Dorf glaubt nun an die Geschichte und die Menschen beschuldigen sich gegenseitig. Abby lenkt den Verdacht nun auch auf John's Frau. Als sie abgeführt wird, versucht John alles, um seine Frau zu retten, er geht sogar vor Gericht. Und mehr werde ich jetzt nicht verraten, um Euch den Spaß nicht ganz zu verderben. Nur so viel: Legt Euch einen Packen Taschentücher zurecht! Der Film ist einfach super gemacht. Die Kulisse ist authentisch, ebenso wie die Kostüme. Die Schauspieler bringen eine hervorragende Leistung. Nicht nur die Hauptdarsteller überzeugen in diesem Film, sondern auch die Statisten, was dem Film zusätzlich Glaubwürdigkeit verleiht. Erschreckend ist, dass sich die Geschichte tatsächlich so zugetragen haben könnte, dass die Leute damals tatsächlich einfach so als Hexe beschuldigt und ermordet wurden. Diesen Film MUSS jeder einmal gesehen haben!
Filmgenuss der höchsten Stufe 5 von 5 Punkten Ich habe "Hexenjagd" sicher schon 4 mal gesehen, aber ich werde es mir immer wieder ansehen. Die Handlung ist stellenweise verwirrend, aber das legt sich dann wieder. Der Film besticht mit wunderschönen Bildern und einer mitreißenden Handlung. Auf jeden Fall ein sehr empfehlenswerter Film!
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The Bourne Identity [UK IMPORT] Richard Chamberlain, Jaclyn Smith, Anthony Quayle, Donald Moffat, Peter Vaughan DVD, 2. September 2002 Verkaufsrang: 49535 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ein Mann wird halb tot an der französischen Küste angeschwemmt. Da er weder weiß, wie er heißt, noch wer er ist, macht er sich auf die Suche nach seiner Vergangenheit. Bei einer Bank in der Schweiz beginnt er seine Nachforschungen, und sieht sich nur mit noch mehr Rätseln konfrontiert. Aufgrund seiner Entdeckungen und zurückkehrenden Erinnerungen ist er überzeugt, dass er ein international tätiger Berufskiller ist. Allein die Frau, die ihn liebt, glaubt an seine Unschuld und überzeugt ihn davon, nicht aufzugeben, und weiter nach den wahren Hintergründen zu suchen. Dies zieht ihn immer weiter in ein Netz aus Spionage und Terror hinein. Der 1988 entstandene zweiteilige TV-Film mit Richard Chamberlain als Jason Bourne ist eine gut gelungene Adaption des Bestsellers Die Bourne Identität von Robert Ludlum. Die Spannung wird über die gesamte Länge von 240 Minuten gut gehalten und das ohne bombastische und mit viel Action geladene Szenen. Richard Chamberlain spielt glaubwürdig die innere Zerrissenheit von Jason Bourne, der nicht weiß, ob er nun Killer oder Opfer ist. Man fühlt sich als Zuschauer sehr mit Jason Bourne verbunden, und begleitet ihn mit Spannung auf seiner Suche nach Antworten. -Esther Stotz
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Besser als die Bourne Identität 5 von 5 Punkten Ja, ja, auch wenn ich mir jetzt vielleicht zahlreiche Feinde mache: Ich finde die Erstverfilmung mit Richard Chamberlain um Längen besser als das überschätzte Remake mit Matt Damon. Das liegt wahrscheinlich auch daran, daß "Agent ohne Namen" wesentlich länger, also knapp drei Stunden lang ist, d.h. die Story ist komplexer und einige Punkte, die auch im Roman vorkommen, kann man hier wiedertreffen, was das Verständnis teilweise verbessert. Auch Richard Chamberlain macht durchaus eine gute Figur. Alles in allem ist "Agent ohne Namen" die bessere Wahl.
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Longitude [UK IMPORT] Michael Gambon, Jeremy Irons, Ian Hart, Alec McCowen, Peter Vaughan DVD, 15. Januar 2007 Verkaufsrang: 51988 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein unentdecktes Meisterwerk! 5 von 5 Punkten Warum ist dieses Film-Juwel so unbekannt?
Habe die DVD wg. Jeremy Irons und weil es ein 'period Film' ist, gekauft, ohne zu wissen, dass dort ein echtes historisches Ereignis porträtiert wird: Die Geschichte des Mannes, der vor 200 Jahren sein Leben der Entwicklung eines Chronometers widmete, das Seefahrern erstmalig eine genauere Bestimmung ihrer Schiffsposition erlaubte. Dieses Ereignis war auch in Wirklichkeit in Vergessenheit geraten und wurde erst in den 30er Jahren durch das Bemühen Rupert Gould's wiederentdeckt.
Der Film stellt diese beiden Handlungsstränge perfekt dar, auch wenn ich die Zeitblenden mangels Hintergrundwissen anfangs nicht ganz verstand.
Charles Sturridge ('Brideshead Revisted') hat als Drehbuchautor und Regisseur hier wieder einmal ein Meisterstück geschaffen. Vielleicht auch ein Grund, warum die creme dé là creme der englischen Schauspieler-Riege in diesem TV-Mehrteiler aus dem Jahr 2000 versammelt mitspielt. Selbst Nebenrollen, die in der Filmbeschreibung leider überhaupt nicht auftauchen, sind aufs Feinste besetzt.
Die DVD hat eine Laufzeit von 198 Minuten und enthält - sehr lobenswert - englische Untertitel, obwohl es sich um eine TV-Produktion handelt.
Persönlich bedaure ich nun, bei meinem Besuch des National Maritime Museums in Greenwich/London, das genau diese Original-Zeitmesser ausstellt, vermutlich gedankenlos daran vorbei gegangen zu sein. Bei meinem nächsten London-Besuch im November werde ich mit erheblich mehr Achtung vor diesen Geräten stehen!
The Fourth Dimension. 5 von 5 Punkten In the 18th century much had already been achieved in the exploration of the world: In addition to the achievements of Columbus, Cabot , Vespucci, Cartier, da Gama and others in the discovery of the Americas, Portuguese sailors commissioned by Prince Henry the Navigator (1394-1460) had sailed along the western African coast; Bartolomeu Dias (1457-1500) had circumnavigated the Cape of Good Hope; Vasco da Gama had been the first explorer to reach India by sea (1498); 1518-19 had seen Francisco Magellan's almost-complete global circumnavigation; in the mid-16th century Portuguese merchants and Jesuit missionaries had made contact with Japan; and about 50 years later the Dutch had established their first trading posts in South-East Asia. On their voyages, these early explorers had overcome storms, hunger, scurvy and uncertainty about their exact course and the feasibility of their aim; and they had suffered from a severe navigational handicap: For while it is comparatively easy to determine latitude, the exact determination of longitude requires consideration of the world's fourth dimension - time. Only the knowledge how long the rotation of the earth vis-a-vis the sun takes from one point to another enables a seaman to determine where precisely he is at any given moment; wherefore he needs to know both the time at his departure port and the time aboard ship. The inability to make that determination invariably adds the danger of getting lost at sea to the perils of every naval voyage (and in fact, even da Gama's Indian expedition was almost derailed by the navigator's miscalculation of his position off the African coast).
Having emerged from the shadow of the continental European powers and become a major seafaring nation in its own right, the England of the Age of Reason was no longer willing to sacrifice thousands of sailors to the inability of determining longitude. After the 1707 death of over 2000 men under the command of Admiral Sir Clowdisley Shovel, who had mistaken his ships' position for the coast of Brittany while in fact sailing right into the Scilly Islands off the coast of Cornwall, Queen Anne in 1714 signed an act promising a reward of 20,000 pounds (today, approximately $5 million) to the discoverer of a "practicable and useful solution to the problem of finding longitude at sea." Among those taking the bait were proponents of rocket signals, would-be scientists working with injured dogs and a so-called "powder of sympathy" - and a self-taught Yorkshire carpenter named John Harrison (Michael Gambon).
"Longitude," based on Dava Sobel's novel of the same name, tells the story of Harrison's quest; expanding the book's premise, however, and contrasting it with that of Navy Commander Rupert Gould (Jeremy Irons), who - having suffered a nervous breakdown in WWI - unearthed and restored Harrison's by then almost-forgotten chronometers. Originally a TV mini-series, this is in fact one single coherent film; realized with the broad vision of a big-screen approach to filmmaking. Part naval adventure, part historic docudrama, the movie first and foremost explores the two lead characters' hearts and souls: That of the mercurial (yet, with his chronometers infinitely patient) Harrison and that of the fragile Gould; the former a puritan on a scientific mission, the latter searching for his peace of mind, hoping to regain it by giving new life to Harrison's timekeepers. They are united by their infinite respect for all watches and clocks, which to them are living things - dearer, in a way, than their own flesh and blood - and by a screenplay joining their stories into a single rhythm of discovery, setbacks, apparent triumph, despair and fulfillment; seamlessly cutting between the 18th century's candle-lit world and that of the 20th century and its technical advances.
Both Harrison and Gould are at odds with society's established rules: Harrison, in the eyes of the Board of Longitude created to oversee the 1714 act, is utterly unworthy of receiving the prize; awarding it to him, according to board member Lord Morton, would be letting "the longitude prize [be] stolen by a country toolmaker." Gould on the other hand, by sacrificing his marriage to the work on Harrison's chronometers, risks scandal and social isolation. And the juxtaposition of Harrison's ever-more practical approach (eventually resulting in the creation of a chronometer just a little over 5 inches in diameter, capable to measure longitude within the revolutionary degree of approximately 1 minute or about 1 mile) and the method favored by the astronomers on the Board of Longitude (lunar observation, soon earning them and their darling, Astronomer Royal-to-be Reverend Nevil Maskelyne (Samuel West) the nickname "lunatics" in the Harrison household) is a classic tale of David vs. Goliath, and remains so even after Harrison Sr. is joined by his son William (Ian Hart). Although his benefactor Graham has once suggested that, after having convinced the Admiralty and the Royal Society's initial appointees to the Board, Harrison's real test will be the politicians, it finally falls to Parliament to come to his aid, more than 50 years after he has begun his work; and after the intervention of stout Harrison supporter First Lord of the Admiralty and Secretary of State Lord Sandwich, Australian explorer Captain James Cook, and eventually even King George III, who likewise fancies himself a scientist.
In addition to director Charles Sturridge's vision, "Longitude" benefits from the great sense of authenticity displayed by cinematographer Peter Hannan, production designers Eileen Diss and Chris Lowe and costume designer Shirley Russell - and from a cast list that virtually reads like a "who is who" of contemporary British cinema; featuring inter alia, besides Gambon, Irons, Hart and West, Gemma Jones (Elizabeth Harrison), Anna Chancellor (Muriel Gould) and Brian Cox (Lord Morton), as well as brief appearances by Stephen Fry as "powder of sympathy" proponent Sir Kelnhelm Digby and German actress Heike Makatsch as King George's wife Charlotte. - This is a complex, fascinating movie; one of televisions's finest hours in recent years: Nothing for the mere casual viewer, but truly rewarding to anyone willing to join Harrison and Gould in their voyage of discovery. |
Zulu Dawn [UK IMPORT] Burt Lancaster, Peter O'Toole, Simon Ward, Nigel Davenport, Michael Jayston DVD, 30. Oktober 2000 Verkaufsrang: 72975
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
A stunning prequel to Zulu 5 von 5 Punkten Zulu with Stanley Baker and Michael Caine is one of my favourite films, and I think some make the mistake of judging Zulu Dawn against Zulu. Though they are about the battles with the Zulu on the same day, they should not be judged against the other, but used as companion pieces. Zulu was the story of a small band on British Soldiers, barely 100, who held out against over 4000 Zulu warriors. It is a more personal film, looking at the triumph for Chard and Bromhead against such odds. At the start of Zulu, you see the Zulu walking through the British dead. That is the aftermath of Zulu Dawn. Zulu Dawn is much less person, more sweeping in statement and scope. Cy Enfield co-wrote Zulu Dawn with Anthony Story, some 15 years after Zulu,(Enfield half of the Baker-Enfield team that produced ZULU - and interesting to note Anthony Story was the biographer of Stanley Baker), depict the British Colonialism 'Little England' policy and arrogance that contributed to the downfall of the British troops left on the face of Ishlandlwana in January 1879, the greatest defeat of a modern army by natives. Chelmsford, played perfectly by Peter O'Toole, made the first mistake: divided his forces in the face of the enemy, especially when he had no idea where the enemy was. Secondly, the same arrogance left them to camp nearly 1500 and native levees on the open slope of Isandhlwana without forming any sort of defencive works for protection, despite warnings. They ignored Boer sightings of Zulu in the Valley just beyond, because Chelmsford had it set in his mind they were at Ulundi. The stupid rationing of bullets, the way the quartermaster passed them out, saw the unprotected Brits left without any means of defending themselves. Zulu Dawn is more depressing, because it shows the whole loss of life was so futile, but the film is a beautiful tribute to the soldier of Queen Victoria's Wars, warts, arrogance, stiff upperlip, valour and all. Utterly mesmerising, deeply moving.
Spannend und historisch genau 4 von 5 Punkten Das Video "Zulu Dawn" schildert die Ereignisse um die berühmte Schlacht von Isandhlwana, bei der eine Armee lediglich mit Speeren und Schildern bewaffneter Zulus ein modern ausgerüstetes britisches Expeditionscorps vernichtete. Diese Schlacht markierte einen Wendepunkt in der britischen Kolonialpolitik und gilt heute als eine der zentralen Mythen der afrikanischen Geschichte, auf die sich z.B. die Kämfer des ANC wahrend der Arpartheid-Kriege in Südafrika immer wieder bezogen. Das Video zeigt, wie politische und mitärische Fehlleistungen der britischen Befehlshaber zu diesem Desaster der Kolonialmacht führten. Die Rolle der Zulus wird fair und ausgewogen dargestellt, wodurch sich der Film positiv von manch anderen Streifen, in denen die Schwarzen lediglich den wilden Feind abgeben dürfen, abhebt. Hervorzuheben sind auch die schauspielerischen Leistungen, wobei mir insbesondere Peter O`Toole als bornierter britischer Oberbefehlshaber gefallen hat. Einziger Kritikpunkt ist, dass der Film den historischen Kontext der Schlacht nur andeutet, aber es ist halt primär ein Kriegsfilm, keine Geschichtsdokumentation. Spannender unterhaltsamer Film und wer sich anschließend noch ein Buch zu dem Thema leistet, hat viel über afrikanische Geschichte gelernt. |
Mobile [UK IMPORT] Neil Fitzmaurice, John Thomson, Jamie Draven, Michael Kitchen, Samantha Bond DVD, 9. April 2007 Verkaufsrang: 68671 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Grosses britisches Fernsehen ! 5 von 5 Punkten Dieser Dreiteiler steht in der guten britischen Fernsehtradition: Intelligente Geschichte, spanndes Erzähltempo und trickreiche Wendungen.
Erzählt wird die Geschichte um eine Reihe von Attentaten in England - verübt jeweils mit einem Handy (= mobile) - aus drei Sichtweisen: Aus der Sicht des Telekommunikations-Ingenieurs, des Soldaten und des eigentlichen Bosses, dem Mann im Hintergrund. Jeder der drei Teile stellt einen dieser Charaktere in den Vordergrund. Obwohl sich also die einzelnen Erzählsegmente dabei wiederholen, erfährt der Zuschauer immer etwas mehr, so dass sich am Ende eine sehr schlüssige Story entwickelt, die nie langweilig wird. Michael Kitchen (Foyle's War) spielt gewohnt dynamisch und souverän.
Großartige Fernsehunterhaltung ... wie sie eben nur die Briten hinbekommen. Absolut empfehlenswert! |
Verrückter Mond Kiefer Sutherland, Vanessa Vaughan, Peter Spence Videokassette, 1. Dezember 1990 Verkaufsrang: 158
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
"Tätige Nächstenliebe & Achtung vor Behinderten!!!" 5 von 5 Punkten "Eine willensstarke & lebensfreudige Taubstumme gibt einem neurotischen jungen Mann Lebenshilfe. Konventionell gestaltetes Melodram, das zusammen mit ironisch-kritischen Beschreibungen von modernem Familien- & Jugendleben gefühlvoll für tätige Nächstenliebe & Achtung vor Behinderten plädiert." |
The Legend Of 1900 [UK IMPORT] Tim Roth, Pruitt Taylor Vince, Melanie Thierry, Bill Nunn, Peter Vaughan DVD, 17. Dezember 2001 Verkaufsrang: 61549 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Es gibt Geschichten, die ihren ganzen Reichtum und ihre einzigartige Schönheit erst wirklich entfalten, wenn man sich ihnen mit den Mitteln des Filmes nähert. Eine davon erzählt Alessandro Bariccos Roman Novecento - Die Legende vom Ozeanpianisten. In den ersten Tagen des 20. Jahrhunderts wird an Bord des Luxusdampfers "Virginian" ein Junge geboren und von seiner Mutter auf dem Flügel im Ballsaal des Schiffes ausgesetzt. Der Heizer, der ihn dort findet, nimmt sich seiner an und nennt ihn Neunzehnhundert. Damit wird die "Virginian", die immerzu zwischen Europa und Amerika hin- und herkreuzt, zur Heimat für den Jungen, der schon sehr früh sein einzigartiges Talent für das Klavier entdeckt. Neunzehnhundert spielt Piano wie niemand sonst und könnte ohne weiteres die Welt erobern. Nur müsste er dafür das Schiff verlassen und an Land gehen. Die Magie eines Films liegt immer im Zusammenspiel von Geschichte und Musik, Bildern und Schauspielkunst; und das beherrscht der mit Cinema Paradiso berühmt gewordene italienische Regisseur Giuseppe Tornatore wie kaum ein anderer. Die Legende vom Ozeanpianisten ist ein wahres Fest für die Sinne. Tornatore hat Bariccos Roman zu einem Gesamtkunstwerk gemacht, dessen treibende Kraft die mal schwebenden, dann wieder tobenden Kompositionen Ennio Morricones sind. Sie geben den Rhythmus vor, in dem die wunderbar eleganten Bilder wie in einem Tanz dahingleiten; und sie bestimmen auch das Spiel von Tim Roth, der als Neunzehnhundert immer genau den richtigen Ton trifft. Der Ozeanpianist ist eine faszinierende Kunstfigur, die eins ist mit unserem Jahrhundert. Aber Neunzehnhundert bliebe ein Konstrukt, eine Metapher für die Heimatlosigkeit und Einsamkeit der Moderne, würde Tim Roth ihm nicht mit seinem einzigartigen Schwanken zwischen Genie und Clownerie, übertriebenem Selbstbewusstsein und vollkommenem Verlorensein Leben einhauchen. Sein Spiel ist das Herz dieses poetisch-tragischen Märchens des 20. Jahrhunderts, das so, in seiner ganzen Fülle, nur ein Film erzählen kann. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 30 Bewertungen)
Seefahrer Latein 5 von 5 Punkten Ich fahre selbst seit einigen Jahren zur See und kann daher sehr gut nachvollziehen was in 1900 vorgeht.
Die Welt an Land ist so viel komplizierter als auf See. Wir müssen auf keine Ämter, nicht waschen, putzen, tanken, kochen und niemand belästigt einen mit Verkaufsanrufen.
The Legend of 1900 habe ich vor einigen Jahren auf See zum ersten Mal gesehen und war gleich begeistert! Zur Zeit arbeite ich für eine englische Reederei und habe genau für diese Klientel den Film bestellt.
Unsere Passagiere werden den Film lieben wenn wir erst einmal das Recht ihn im Bord Kino auszustrahlen.
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Our Mutual Friend [UK IMPORT] Paul McGann, Peter Vaughan, Pam Ferris, Steven Mackintosh Videokassette, 1. Juni 1998 Verkaufsrang: 15107
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)
A very very good BBC drama. 5 von 5 Punkten Und wieder einmal hat es die BBC geschafft mich in die komplexe Welt des Charles Dickens zu entführen. Mit seinem London des späten 19. Jh., wo die vielen verschiedenen Charaktere unterschiedlicher Gesellschaftsschichten so gut aufgezeigt werden. Ich bin einfach überwältigt. Vielleicht liegt es daran, dass ich die 350min am Stück geschaut habe. Sobald man in die Geschichte eingestiegen ist, kommt man nicht mehr davon los. Es gefällt mir, wie es die BBC immer wieder schafft die Figuren so lebendig werden zu lassen, jede auf ihre Art einzigartig. Ein großes Lob von mir und wem Bleak House gefallen hat, wird Our Mutual Friend lieben. Also kaufen kaufen kaufen!!!
Ich hoffe das wird mit der neuen Verfilmung Little Dorrit genauso, denn dann können wir uns wieder auf jede Menge Unterhaltung a la Dickens freuen.
Einfach perfekt 5 von 5 Punkten Diese einfühlsame und detailgetreue Adaption von Charles Dickens letztem Roman wird zu Recht als ein Meisterwerk bezeichnet. Die verschiedenen Lebensumstände in der englischen Metropole Mitte des 19. Jahrhunderts werden lebhaft in Szene gesetzt. Ausgangspunkt der Geschichte ist der Fund einer männlichen Wasserleiche. Bei dem Verblichenen soll es sich um einen Gentleman gehandelt haben soll, der nach London kam, um ein Erbe anzutreten. Das kuriose Testament des Vaters und die durch den mysteriösen Tod seines Sohnes beschäftigen die Gemüter der feinen Gesellschaft, aber auch weniger respektable Gesellen, haben ein großes Interesse, an dem Mord, der bald in aller Munde ist. Zwei besondere Liebesgeschichten und das spannende Rätsel um einen seltsamen Nachlass unterhalten den Zuschauer auf höchstem Niveau.
Als Gaffer Hexam, der eine berufsmäßige Kanalratte ist, eine Leiche aus der Themse fischt, ahnt er noch nichts von den Konsequenzen seines Fundes. Zusammen mit seiner Tochter Lizzie, die unter dem ekelhaften Geschäft ihres Vaters leidet, bringen sie ihren Fund an Land. Während die beiden in der düsteren Atmosphäre ihrer Arbeit nachgehen, befindet sich der Anwalt Mortimer Lightwood zusammen mit seinem Freund Eugene Wrayburn auf einer glitzernden Hochzeitsfeier der feinen Gesellschaft. Als er gerade von seinem Auftrag den Nachlass des seltsamen Mr. Harmon zu regeln, berichtet, erhält er eine alarmierende Botschaft: Mr. John Harmon soll ertrunken aufgefunden worden sein. Sofort machen er und sein Freund sich auf die Reise in die elende Welt am Fluss, doch Eugene kann nur wenig Interesse für die gefundenen Unterlagen aufbringen, die Hexam bei der Leiche entdeckt hat, denn eine wunderschöne junge Frau mit traurigen Augen fesselt seine Aufmerksamkeit: Es ist Lizzie Hexam.
Auch für die junge Bella Wilfer hat der Fund der Leiche traurige Konsequenzen. John Harmons Erbe war nämlich an die Bedingung geknüpft, sie als Ehefrau zu nehmen. Doch nun muss sie wohl weiterhin arm bleiben. Die weiteren Erben, das Müllkutscherehepaar Boffin empfinden überraschenderweise eine gewisse moralische Verpflichtung und nehmen Bella wie eine Tochter auf. Bella ist jetzt entschlossen, durch eine gute Partie ihre Position in der Gesellschaft zu festigen. Der einzige Mann, der ihr jedoch ständig Aufmerksamkeit schenkt und ihr Herz rührt, ist ausgerechnet der arme Sekretär John Rokesmith. Doch diese Verbindung ist für sie nicht akzeptabel. Geld ist absolut vorrangig.
Dieses Problem hat Eugene Wrayburn zwar nicht. Aber ihm ist klar, dass eine Verbindung zu der gesellschaftlich weit unter ihm stehenden Lizzie Hexam unmöglich ist. Trotzdem sucht er immer wieder ihre Nähe. Gefährlich wird dieses Spiel nachdem auch der Lehrer von Lizzies Bruder eine fatale Neigung mit Hang zur Obsession zu der jungen Frau entwickelt. Lizzie fürchtet sich vor der mörderischen Eifersucht Bradley Headstones. Doch wie kann sie Eugene überzeugen, sich von immer von ihr fern zu halten?
Eine ganz andere Leidenschaft bewegt Silas Wegg. Der selbsternannte Geschichtsexperte stellt sich in den Dienst des vergoldeten Müllkutschers ist aber überzeugt, dass dieser ein dunkles Geheimnis hat, aus dem er Kapital schlagen könnte. Zu diesem Zweck verbündet er sich mit seinem Bekannten Mr. Venus. Und tatsächlich können die beiden schon bald Mr. Boffin bei seltsamen nächtlichen Aktionen beobachten.
Dann ist da noch der unbeliebte und verbrecherische Riderhood, der erst missgünstig Gaffer Hexam eines Mordes beschuldigt und später gemeinsame Sache mit dem mordlüstigen Lehrer Headstone macht. Doch diese Verbindung bringt ihn selbst in große Gefahr.
Das komplexe Werk mit all den dominanten und weniger auffälligen Figuren wurde augenfällig in Szene gesetzt. Die Kulissen und die Kostüme sind einmalig gelungen und versetzen in eine andere Welt. Mit Keeley Hawes ("Wives and Daughters") wurde die zarte und doch so aufrechte Figur der Lizzie Hexam gut besetzt. Auch die anderen Darsteller sind überzeugend. Vor allem die Leistung von David Morrissey ist hervorzuheben, der die tragische geistige Entwicklung des respektablen Hilfslehrers zum hemmungslosen Besessenen so plastisch wiederzugeben vermag. Es gibt hier wirklich überhaupt keine Fehlbesetzung.
Der einzige Wehrmutstropfen ist wohl, dass es diese wundervolle Serie noch nicht in deutscher Sprache gibt. Aber damit muss man wohl leben.
Unser Gemeinsamer Freund 5 von 5 Punkten Charles Dickens und sein Werk:
Der englische Schriftsteller und Verleger Charles Dickens war einer der bedeutendsten Vertreter der realistischen Literatur des 19. Jahrhunderts. Er hat diesen seinen letzten Roman 1865 fertig gestellt.
Da er selbst aus ärmlichen Verhältnissen stammte, lag ihm das Aufzeigen sozialer Miss- und Zustände der viktorianischen Zeit Londons am Herzen.
Für diesen vielschichtigen und grandios ausgefeilten Roman nimmt er den Fluss, die Themse, als zentrale Landschaft und skizziert ein fast erschreckend reales Sittengemälde jener Zeit darum herum. Er formt Charaktere, die auf und am Fluss leben, sowie aus- und durch ihn ihr Auslangen finden. Die Themse wurde von Charles Dickens und all seine Zeitgenossen als wichtiger ,gemeinsamer Freund' bezeichnet; Der Fluss war Lebensader und Handelspartner, Totengräber und Lebensspender, Begründer des Wohlstandes und Traumtor des armen Mannes in eine weite, saubere und gutbürgerliche Welt. Eines der zentralsten Themen der Handlung, neben Liebe, Vertrauen und Existenzkampf, ist Geld - "money, money, money, and what money can make of life" (Der Satz wird von Bella am Ende des 3. Buches, Kapitel 4, gesprochen) Seine Charaktere sind extrem lebensnah und scharf gezeichnet. Viele verschiedene Handlungsstränge durchziehen und beleben diese Geschichte, eine wahrlich breite Palette, von der immer wiederkehrenden reichen, informativen Abendgesellschaften Lady Tippins, bis zum Überlebenskampf der ,water-people', die ihren Verdienst vom Herausfischen der Leichen aus dem Fluss beziehen. Die Handlung ist sehr sozialkritisch, aber es blitzen immer wieder helle Farben auf, auch das Ende ist versöhnlich, doch der Grundton der Handlung ist eher dunkel.
DVD und Handlung:
Großartig erzählt Charles Dickens die Geschichte des geheimnisvollen ,gemeinsame Freundes', dessen Leben fast alle Figuren berührt und der sein symbolhaftes Spiegelbild in dem Fluss, auf dem die Geschichte beginnt und endet, findet.
Ein geheimnisvoller junger Mann ohne Identität kommt nach London und erfährt, dass John Harmond, der reiche Erbe des Müllbergekönigs in der Themse ertrunken ist. Das Erbe geht nun an seinen Vorarbeiter Mr. Boffin (großartiger Peter Vaughan) und seine Frau (sympathische Pam Ferris), die daraufhin, so einfach sie sind, plötzlich in der Welt der Reichen und Mächtigen Londons auftauchen. Der verstorbene Vater des ertrunkenen John Harmond knüpfte obendrein noch eine Klausel an die Erbschaft seines Sohnes. Er müsse eine gewisse junge Dame, Bella Wilfer (eine süße Anna Friel) die er nicht kennt, heiraten. Der geheimnisvolle junge Mann, er hat nun doch einen Namen, Mr. Rokesmith (sehr überzeugender Steven Mackintosh), braucht dringend Arbeit und bewirbt sich als Sekretär bei Boffins, die nun das große Haus derer von Harmonds bewohnen. Er wird genommen und ist glücklich. Die Boffins, nun mi |
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