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| DVDs: Rüdiger Vogler | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Die bleierne Zeit Jutta Lampe, Barbara Sukowa, Rüdiger Vogler DVD, 6. Juni 2008 Verkaufsrang: 6301 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Die Bleierne Zeit, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 06.06.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Ein Kapitel deutscher Geschichte 5 von 5 Punkten Die "Die bleierne Zeit" schildert die Beziehung der beiden Schwestern Juliane (Jutta Lampe) und Marianne Klein (Barbara Sukowa) zueinander. Ihre Kindheit ist vom Zweiten Weltkrieg geprägt, ihre Jugend durchleben und durchleiden sie in der bleiernen Zeit der 50er Jahre. Während die ältere Juliane offen gegen ihre Eltern und Lehrer rebelliert, scheint sich Marianne anzupassen. Devot bezirzt sie den autoritären Vater, einen evangelischen Pfarrer, um ihm Zugeständnisse zu entlocken. In den späten 60er Jahren scheinen sich die Rollen vertauscht zu haben: Juliane ist engagierte Mitarbeiterin bei einer feministischen Frauenzeitschrift, Mariannes gesellschaftspolitisches Engagement führt sie in den Untergrund, u.a. in ein palästinensisches Ausbildungslager, ihren Sohn überlässt sie ihrem Ex-Mann. Nach ihrer Gefangennahme kommt es zu einer intensiven Auseinandersetzung über den richtigen Weg, gesellschaftliche Veränderungen durchzusetzen. Juliane verteidigt ihre pragmatische Einstellung, die zu einer Veränderung in kleinen Schritten führe, Marianne will nicht warten bis sie eine alte Frau ist. Der Tod Mariannes (v.a. der Anblick ihrer entstellten Leiche) wirft Juliane aus der Bahn.
Unschwer sind Parallelen zum Leben von Christiane und Gudrun Ensslin zu erkennen. Tatsächlich lernte Margarethe von Trotta nach dem Tod Gudrun Ensslin deren Schwester Christiane kennen. Nach intensiven Gesprächen mit ihr entwickelte sie die Idee für diese Art Doppelportrait. Jutta Lampe arbeitete intensiv mit Christiane Ensslin zusammen, während bei der Person Mariannes sicherlich mehrere radikale Frauen (u.a. Ulrike Meinhof) Pate gestanden haben.
Wer sich für Mariannes Motivation, ihren Sohn für ihren Kampf aufzugeben oder ihre Einstellung zur Gewalt interessiert, wird enttäuscht werden, im Vordergrund steht die intensive, schwierige Schwesterbeziehung. Hier könnte der einzige Schwachpunkt (wenn es denn überhaupt einer ist) ausgemacht werden: Wer sich mit der Geschichte des Linksterrorismus überhaupt noch nicht auseinandergesetzt hat, wird nur schwer einen Zugang zum Film finden.
Besonders eindrucksvoll sind die schauspielerischen Leistungen der beiden Hauptdarstellerinnen. Wenn Sukowa über ihre Isolationshaft redet, läuft es dem Zuschauer eiskalt den Rücken hinunter. Es ist ein leiser Film, die Filmmusik (oft monoinstrumental, Nicolas Economous) hält sich oft zurück, lediglich bei Juliannes Nervenzusammenbruch gibt es plötzlich "große Oper".
Die für mich eindrucksvollste Szene ist die letzte Begegnung der beiden im Gefängnis. Aus Sicherheitsgründen ist eine Glasscheibe zwischen den beiden. Juliane ist gehemmt, kann kaum etwas erzählen, Marianne wirkt unendlich erschöpft, fragt inständig, wann Juliane wieder zu Besuch kommen werde. Für einen Augenblick verweilt Julianes Spiegelbild auf Mariannes Gesicht. Die beiden scheinen für kurze Zeit miteinander zu verschmelzen, ein seltsam surrealer Moment.
Irritierend ist der Schluss des Films, in dem Juliane Beweise für einen Mord an ihrer Schwester sucht, darüber zerbricht auch ihre Liebe zu Wolf (Rüdiger Vogler). Jahre später interessiert sich niemand mehr dafür. Sie nimmt sich vor, Mariannes Sohn von dieser "außergewöhnlichen" (die Wortwahl fanden manche Zuschauer äußerst provokativ) Frau zu erzählen.
Beim Filmfestival in Venedig (1981) erhielt der Film den "Goldenen Löwen", sowie Einzelpreise für die Regie und die beiden Hauptdarstellerinnen.
Als Extras gibt es den Trailer, ein Interview mit Margarethe von Trotta (22 min., angenehm selbstironisch und informativ), ihre Biografie auf Bildtafeln, das Presseheft zum Film als PDF-Datei (allerdings habe ich meinen Computer noch nicht dazu überreden können, diese anzuzeigen, ich bin allerdings kein Profi), sowie mehrere Werbetrailer.
Für mich einer der wichtigsten deutschen Filme der Nachkriegszeit. Gewidmet ist er Christiane Ensslin. Sehr empfehlenswert! |
Anonyma - Eine Frau in Berlin Nina Hoss, Jewgeni Sidikhin, Irm Hermann, August Diehl, Jördis Triebel DVD, 30. Juni 2009 Verkaufsrang: 12932 Noch nicht veröffentlicht
Der neue Film von Erfolgsproduzent Günter Rohrbach (DIE WEISSE MASSAI, SCHTONK!, DAS BOOT) beruht auf den Tagebuchaufzeichnungen einer bis heute anonym gebliebenen Autorin und greift die bis heute tabuisierten Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Soldaten der Roten Armee am Ende des zweiten Weltkriegs als Thema auf. Regie führte Max Färberböck (AIMÉE & JAGUAR), der auch das Drehbuch geschrieben hat. ANONYMA - EINE FRAU IN BERLIN mit: Nina Hoss, Evgeny Sidikhin, Irm Hermann, Jördis Triebel, Ulrike Krumbiegel, Rosalie Thomass, Sandra Hüller, Juliane Köhler, Rüdiger Vogler und als Gast August Diehl Regie & Drehbuch: Max Färberböck Produzent: Günter Rohrbach Eine Constantin Filmproduktion in Co-Produktion mit Tempus Film, in Zusammenarbeit mit dem ZDF April 1945. Die Rote Armee marschiert in Berlin ein. In einem halb zerstörten Wohnhaus werden die Frauen Opfer von Vergewaltigungen. Eine von ihnen ist Anonyma (NINA HOSS), einst Journalistin und Fotografin. In der Not fasst sie den Entschluss, sich einen russischen Offizier zu suchen, der sie beschützt. Und es geschieht, worauf sie am wenigsten gefasst war. Es entsteht eine Beziehung zu dem Offizier Andrej (EVGENY SIDIKHIN), die sich wie Liebe anfühlt, wäre da nicht die Barriere, die sie bis zum Ende Feinde bleiben lässt. Der Film stützt sich auf die Tagebuchaufzeichnungen einer bis zu ihrem Tod anonym gebliebenen Autorin, die als einzige Frau über die bis heute tabuisierten Vergewaltigungen deutscher Frauen durch Soldaten der Roten Armee am Ende des zweiten Weltkriegs berichtet hat. Das Buch ist ein einzigartiges historisches Dokument, das weltweit Aufsehen erregt und nach seiner deutschen Neuauflage im Jahre 2003 alle Bestsellerlisten gestürmt hat. Die Hauptrolle der Anonyma spielt Nina Hoss (DIE WEISSE MASSAI), die im vergangenen Jahr für den Film YELLA bei den Internationalen Berliner Filmfestspielen mit dem Silbernen Bären als beste Darstellerin ausgezeichnet wurde. Auch alle weiteren Rollen sind prominent besetzt, darunter die Trägerin des Deutschen Filmpreises Sandra Hüller (REQUIEM), die Fassbinder-Ikone Irm Hermann, Jördis Triebel (zuletzt filmpreisnominiert für EMMAS GLÜCK), August Diehl (DIE FÄLSCHER), Wim Wenders-Star Rüdiger Vogler und Juliane Köhler (DER UNTERGANG). Alle sowjetischen Soldaten werden von russischen Schauspielern gespielt, darunter der Kino- und Theaterstar Evgeny Sidikhin.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Männer-Frauen-Männer 5 von 5 Punkten Ende des Krieges, die Russen in Berlin. Das Schicksal der Frauen- Beute der Sieger.
Die russischen Männer sind sehr differenziert in diesem Film dargestellt. Ein melancholischer, korrekter Major mit Herz und Mut, ein Hallodri,Oberleutnant,verschiedene namenlose Mannschaften, die morodierend durch die Häuser ziehen. Max Färberböck versucht eine umfassende Wahrheit aufzuzeigen: die Wut der Russen, ihre Erfahrung mit den Schrecken des Krieges durch die Deutschen ( die ihn begonnen haben), die Lebensfreude, aber auch die Brutalität und Geilheit, Gewaltätigkeit,auch Unschuldige werden einfach abgeknallt. Unsere vertuschende Sprache nennt dies: Kolleratalschaden.
Die deutschen Frauen erleben totale Gewalt. Sie sind ein verfügbares Stück Fleisch,ohne Chance, ihre Würde zu wahren. Ist dann ein Wunder, dass Anonyma sich ihre Würde zurückholt,indem sie sich einen Leitwolf sichert, der sie vor wahlloser Willkür schützt.
Für mich die bemerkenswerteste Scene: die Frauen unter sich, alle Betroffene, sicher animiert durch Alkohol, aber sie zeigen Überlebenswille und gewinnen der schrecklichen Situation fröhliche Seiten ab, reden über ihre Wünsche und ihre deutschen Männer in aller Offenheit.Sie sind unter sich.
"Wie oft".. ist die Begrüssung zwischen Frauen.
Die deutschen Männer sind sehr im Hintergrund.Geschlagene, deprimierte,kraftlose. Sie stehen dabei,sehen zu und können nicht helfen.
Der Mann der Anonyma liest das Tagebuch,versteht seine Frau nicht, verurteilt sie und verschwindet. Ein äusserst schwaches Bild.
Was Wunder, dass 1959, als das Buch veröffentlicht wurde, das Volk davon nichts wissen wollte. Die Frauen, die sich schämten;die Männer, die eine so kümmerliche Rolle gespielt hatte. Das wollte keiner wissen.
Gut, dass der Film diese Zustände nochmals offenbart.
Das Leid der Frauen gegen Ende des Krieges 5 von 5 Punkten Der Film spielt sich im Jahr 1945 ab, Berlin, gegen Ende des 2. Weltkrieges. Die "Rote Armee" nimmt immer mehr die Stadt ein, und lässt hier ihren Hass, Wut, und Trauer an eigenen Verlusten hauptsächlich an deutschen Frauen aus.
Ich finde den Film wichtig, den sehr oft hörte und sah man im 2. Weltkrieg nur das Leiden und Kämpfen der Männer, aber kaum das von den Frauen. Man denkt sich dabei wie das alles nur diese Frauen ausgehalten und durchgestanden haben. Oft werden verstörende und schwer zu ertragende Bilder gezeigt. Menschen ohne Gefühle, sondern mit Hass, Rache und Gewalt
übersät. Er zeigt was das damalige Deutschland und Hitler angerichtet hat und was ein Krieg anrichten kann. Es gibt hier nicht viel positives zu sehen, selbst wenn die Frauen im kleinen Kreis ab und zu feierten und versuchten Spaß zu haben, diese überspielten ihr durchgestandenes Leid nur. Ich habe den Film mit meheren Leuten angeschaut, und als er zu Ende war sagte niemand was, weil man die verstörende Bilder und Handlungen erst mal selber verarbeiten musste.
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Lisbon Story Rüdiger Vogler, Patrick Bauchau, Teresa Salgueiro DVD, 5. April 2005 Verkaufsrang: 12903 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Lisbon Story, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 05.04.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Der beste Film schlechthin! 5 von 5 Punkten Dieser Film finde ich als besten Film aller Zeiten - die Geschichte, die Schauspieler, die Musik, die Stadt - einfach alles stimmt 100%ig!
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Bis ans Ende der Welt (3 DVD-Digipack) Solveig Dommartin, William Hurt, Rüdiger Vogler DVD, 24. Mai 2005 Verkaufsrang: 14610 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1999 Während die Erde von einem außer Kontrolle geratenen Atomsatelliten bedroht wird, verliebt sich die junge Französin Claire Tourneur in den Fremden Trevor McPhee, der auf einer mysteriösen Mission rund um die Welt reist. Mit Hilfe des Detektivs Phillip Winter verfolgt sie Trevors Spur, wobei sie selbst wiederum von ihrem Ex-Freund beobachtet wird, der immer noch in sie verliebt ist. Doch das Unternehmen ist nicht ungefährlich, denn auch der US-Geheimdienst ist Trevor auf den Fersen, um an die unglaubliche Erfindung seines Vaters zu gelangen...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Ein Kosmopolit reist bis ans Ende der Welt und darüber hinaus 5 von 5 Punkten Der Film war ( da möchte ich mich meinen Vorrednern anschließen) bereits in der Kinoversion lang aber hervorragend. Und es war kaum verständlich, daß dieses hinreißende Werk von Wenders so lange nicht auf DVD erschien. Doch als ich sie dann in Händen hielt und das erste mal sehen konnte, verstand ich es adhoc. Wenders investierte erneut viel Mühe und Liebe in den Film, um die Chance zu nutzen, auf DVD gerade das aus ihm zu machen, was für die Kinoversion anscheinend ein Opfer von Konventionen wurde.
Die Story zerfällt in der Tat in drei Parts, was während des Schauens nicht offensichtlich wird, in der Rückschau jedoch vernünftig erscheint.
Der erste Teil ist Claires Flucht aus ihrem alten Leben, in das sie nicht zurück kann und die verheißungsvolle Hoffnung bei dem geheimnisvollen Fremden etwas finden zu können, das sie verloren glaubt.
Der zweite Teil ist die scheinbare Auflösung mit der Mission, die "Kamera" an ihren Bestimmungsort zu bringen und die "offensichtlihe" Mission (Blinde sehend zu machen)zu vervollständigen. Hier taucht jedoch der Vater-Sohn-Konflikt bereits auf, der die Überleitung zum dritten Teil darstellt, in dem die Reise ins Innere beginnt und die Protagonisten den Trip zu sich selbst - jeder auf seine Weise - beginnen und vollenden.
Der Film gewinnt durch die zusätzliche Zeit nochmals an Tiefe und interner Konsistenz. Die Geschichte wird runder und erhält dadurch noch zusätzliche Dimensionen. Und das ist der Punkt , an dem ich meinenm Vorredner widersprechen möchte. Natürlich ist die Grundstory von überschaubarer komplexität - aber die Stärke des Films liegt nicht in aufgemotzter Action oder Verwirrspielen a la Cypher [allerdings ebenfalls ein hervorragender Fim]. Gerade die Belanglosigkeit, mit der die Welt der Zukunft dargestellt wird, macht diesen Film zu einem waschechten Science-Fiction, der eine Extrapolation bekannter Technik und Gesellschaftsformen darstellt. Zugleich werden hier genau die relevanten Fragen aufgeworfen:
Was bleibt von uns als Menschen (an Entwicklung), wenn wir auf die Technik (als Marker des Grades unserer Entwicklung) verzichten müssen, wenn z.B. ein elektromagnetischer-Puls alles (rein Technikbasierte) zunichte macht ?
Wie weit müssen wir reisen, um dabei unsere eigene Identität zu finden ?
Wie können wir Schicksal nicht fatal begreifen und uns dagegen hilflos wehren, sondern es annehmen und dennoch frei handeln, um das Geschehen zu verarbeiten? Würden wir uns selbst finden, wenn es uns gelänge, jeden Aspekt unserer bewußten und unbewußten psychischen Fragmente monitoren zu können ? Oder würde es nur zu einer Sucht führen oder uns in einer Schleife, sich selbst beeinflussender Tautologien gefangen nehmen?
Wenders wirft Fragen auf, die die Neurowissenschaften ggf. schon bald in die Tat umsetzen werden. Soch sehen was im Hirn geschieht und verstehen was es bedeutet ist nicht das Gleiche - eine Erfahrung, die Wissenschaftler, die mit funktionellen bildgebenden Verfahren arbeiteten kennen.
Wenders Film ist zugleich obsolet (der freudianische Ansatz) als auch zugleich topmodern, da er die Lösung nicht in der Katharsis und Selbstläuterung sucht, sondern im Bezug zum Jetzt und Hier und im Bezug zur sozialen Relation.
Es ist ein Jammer, daß Wenders Können nicht die Anerkennung erntet, die er verdient hätte.
'Bis ans Ende der Welt' ist ein wertvoller Science Fiktion, der genau das leistet, was SF zu leisten vermag. Er stellt eine realistische Welt in greifbarer Zukunft dar, schildert deren Wunder und Gefahren, Chancen und Fallen werden durchleuchtet und die wesentliche Frage danach, was uns der Fortschritt nützen wird und ob wir als Menschen in der Lage sein werden dem technischen Fortschritt folgen zu können - nicht mehr und nicht weniger erfaßt dieser Film - in professioneller Weise, die so angenehm gar nicht hollywoodlike ist - und muss sich dabei an Tiefe den Vergleich mit Werken wie Stalker, Solaris, Bladerunner, 13th Floor oder Ghost in the Shell nicht scheuen.
Ein Muss für jeden echten Fan von Science Fiction, für den Starwars ein buntes Märchen [Utopie] ist, aber ein etwas spröder Film wie dieser SF wie ein guter reifer Wein...
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Alice in den Städten Rüdiger Vogler, Lisa Kreuzer, Yella Rottländer DVD, 12. Oktober 2007 Verkaufsrang: 6421 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Alice in den Städten -, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 12.10.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein wunderbarer Film 5 von 5 Punkten Mich hat die Sensibilität sehr beeindruckt, mit der Regisseur und Hauptpersonen diesen Film geschaffen haben. "Sensibilität" ist hier aber positiv gemeint, im Sinne von "Natürlichkeit". Schön fand ich auch den auf der DVD wählbaren Audiokommentar von Wim Wenders, Rüdiger Vogler und Yella Rottländer. Dadurch wirkt der Film noch innerlich authentischer, da in den Stimmen dieser drei Menschen ehrliche Sympathie füreinander zu hören ist. Was man auch in diesem Audiokommentar erfährt: Etliche Nebenrollen in diesem Film spielten gar keine Schauspieler. Auch das trägt deutlich zur Authentizität dieses Films bei. Man mag sich an der Melancholie mancher Szenen stören, aber das wirkt der Beliebigkeit nur noch entgegen, da dies einen wunderbaren Kontrast zur Freundschaft der beiden Hauptpersonen bildet. Alles in allem ist es ein stimmiges Gesamtbild, welches in diesem Werk geschaffen worden ist.
ruhiger Film 4 von 5 Punkten Alice in den Städten ist ein sehr ruhiger Film der aber trotzdem die meiste Zeit sehr unterhaltsam ist. Allerdings finde ich ihn zum einen stellenweise dann doch etwas langatmig und Alice selber ist die ersten 25-30 Minuten überhaupt nicht zu sehen obwohl sie die Titeldarstellerin ist. Aber Yella Rottländer und ihr Schauspielpartner spielen dafür sehr gut so dass man ihnen ihre Rolle auch abnimmt.
Schön aber auch lang 3 von 5 Punkten Neben "Im Laufe der Zeit" ein weiteres Road Movie aus der frühen Wim Wenders Zeit: Ein depressiver, von Schreibstörungen geplagter Journalist kümmert sich auf dem Heimflug von New York nach Amsterdam um Alice, ein etwa zehnjähriges Mädchen. Die Mutter, die keinen Platz mehr bekommen hatte, hält ihr Versprechen nicht, mit dem nächsten Flugzeug hinterher zu reisen. Und so müssen sich Rüdiger Vogler und Alice auf die Suche nach der Stadt machen, in der die Großeltern des Kindes wohnen. Es gibt vieles sehr schön Beobachtetes. So wird sehr subtil erfahrbar, wie sich zwischen Mann und Kind eine Beziehung herstellt. Aber: An diesem Film hat der Zahn der Zeit genagt. Sicher, wer Wim Wenders Filme mag, der mag auch seine langen ruhigen Einstellungen, der läßt sich gerne Zeit beim Betrachten eines Films. Doch hier dehnt sich manches Mal die Zeit doch sehr und nicht immer empfindet der Zuschauer Genuß sondern eher zähe Anstrengung. |
Im Lauf der Zeit Rüdiger Vogler, Hanns Zischler, Lisa Kreuzer DVD, 9. August 2005 Verkaufsrang: 18669 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Im Lauf der Zeit, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 08.08.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
ICH ENTBLÖDE MICH GERNE 5 von 5 Punkten Telefone/hörer in diesem Film, oh ja, MIT Schnüren, wenn man damit keine Selbstgespräche führen möchte: "Wenn's kä Ferng'spräch is'" - "Is' awer ä Ferng'spräch!", entspinnt sich ein ganz kurzer Dialog zwischen einem der beiden Protagonisten (Robert) und einem Inhaber eines der Provinzkinos im Hessischen - mit dem Ergebnis, dass Robert doch zum Hörer greifen darf, um (s)eine Frau anzurufen. Viel später, diesmal Bruno beseelt vom Wunsch, eine Frau anzurufen, "entblödet sich" einen Uralt-Apparat notdürftig zu flicken, um damit telefonieren zu können - und dringt doch nicht "durch". Es folgt ein längerer Monolog im Beisein von Robert, Schauplatz des ganzen die deutsch-deutsche Grenze, und zwar "hautnah" dran - welch ein Bild! Ich mag mich täuschen oder dies nun weit herholen, aber mir drängt sich hier eine Szene in Tarkowskis "Stalker" auf: mitten im Niemandsland klingelt unvermittelt ein Telefon, eine ansonsten "überhöhte" Situation erhält plötzlich Züge einer Farce - und wird zu einem Märchen: hinter den sieben Bergen gab es einmal ein Land ..
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Falsche Bewegung Rüdiger Vogler, Hanna Schygulla, Hans-Christian Blech DVD, 19. Mai 2006 Verkaufsrang: 28692 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Falsche Bewegung, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 19.05.06
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Wenders und Schygulla 4 von 5 Punkten Rüdiger Vogler zieht aus um das Fürchten zu lernen....
Auf der Reise von Glückstadt zur Zugspitze trifft er einige sonderbare Menschen....u.a. N.Kinski in ihrer ersten Rolle, Hanna Schygulla in ihrem einzigen Wenders Film, Peter Kern als schlechten Dichter....
Nicht der Beste Wenders, aber durchaus sehr merkwürdig.
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DVD Edition Der Standard (13) Die Praxis der Liebe Adelheid Arndt, Rüdiger Vogler, Hagnot Elischka DVD, 13. Oktober 2006 Verkaufsrang: 39017 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
semiotischer krimi auf höchstem niveau 5 von 5 Punkten der film "praxis der liebe" ist ein film der österreichen multimedialen künstlerin valie export, der kaum erhältlich war in den letzten jahren und jetzt endlich auf DVD günstig greifbar ist.
adelheid arndt spielt in diesem film großartig die journalistin judith wiener, die am beginn eine reportage über peep-shows macht. das thema der beobachtung, des verstrickt-seins in beziehungsgeflechte, gleichzeitig aber auch die distanz, die trotz der intimsten nähe immer noch bleibt, wird durch verschiedenste ebenen geschoben und reflektiert. auch der voyeurismus der medien, und die gleichgültige kontrolle der regierung und der behörden wird mit in dieses spiel der beziehungen hineingenommen. es geht in diesem semiotischen ballet bis hin zu waffenschiebereien und dem krieg, was eine sehr weit ausholende, aber keinesfalls beliebige assoziationskette darstellt.
beim ersten ansehen des films sind vielleicht nicht alle chiffren und handlungsstränge entzifferbar, aber die bilder und visionen des filmes sind bei weitem tief genug, um ein zweites, drittes mal standzuhalten. die wunderbare musik von ferguson begleitet die bilder kongenial. es kommt sogar ein chanson von gerhard rühm darin vor.
der film ist auch ein stück zeitgeschichte, weil er wien im jahre 1984 recht plastisch einfängt.
für filmliebhaber ein echte empfehlung! |
Les Milles - Gefangen im Lager Jean-Pierre Marielle, Ticky Holgado, Rüdiger Vogler DVD, 29. August 2008 Verkaufsrang: 47719 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden WVG Les Milles - Gefangen im Lager, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 29.08.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Außerordentlich schwache Umsetzung auf technisch miserabler DVD 1 von 5 Punkten Ein Jahr nach Ausbruch des II. Weltkrieges rückt die Deutsche Wehrmacht zunehmend auch in Frankreich vor.
Dies wird zum Problem für diejenigen Deutschen, die bereits zuvor vor dem Hitler-Regime nach Frankreich geflohen waren und von den Franzosen unter wirklich primitivsten Umständen in Lager interniert wurden. Namentlich präsentiert werden hier weithin bekannte Intellektuelle, Schriftsteller und Künstler, wie Lion Feuchtwanger und beispielsweise Max Ernst.
Nun zum Film: die erste Frage, die man sich bereits nach einigen Minuten stellt, ist, warum Kristin Scott Thomas, die bereits in vielen großen Hollywood-Produktionen glänzte, sich für solch eine wirklich billige französische Produktion hergegeben hat. Abgesehen von ihrer Darstellung - einige wenige Auftritte als Journalistin - bewegt sich hier alles auf Laienniveau: beginnend bei der Besetzung der wenig überzeugend gespielten Hauptrolle des Lagerkommandanten (Jean-Pierre Marielle) und den teils dilettantisch verkörperten Nebenrollen, dem primitiven Set, der Akustik und auch dem Bildformat, das wohl mit seiner 4:3-Darstellung ebenso dem schmalen Budget und der insgesamt lieblosen Umsetzung zu verdanken ist, wie die Besetzung des Regiestuhls.
Die DVD selbst gibt auch nicht viel mehr her. Grobkörniges und unscharfes Bild in Verbindung mit miserablem Dolby Digital 2.0-Ton reichen jedenfalls nicht aus, um hier von Filmvergnügen zu sprechen.
Vielleicht erinnern Sie sich noch an die späten 70er und frühen 80er, in denen gerade französische Filmproduktionen unabhängiger, kleinerer Labels diesen dunklen, hölzernen Charme der Unprofessionalität und Individualität hatten.
Diese waren auf ihre Art ein kunstvoller Genuss - "Les Milles" ist schlicht und einfach nur ärgerlich. |
Alice in den Städten Rüdiger Vogler, Lisa Kreuzer, Yella Rottländer DVD, 20. Juli 2007 Verkaufsrang: 6039 Gewöhnlich versandfertig in 5 bis 6 Tagen. Alice in den Städten DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
melancholische Leichtigkeit 5 von 5 Punkten Der Schriftsteller Philipp reist durch die USA. In der gesichtslosen Welt der austauschbaren Kleinstädte wird er gewahr, daß er sich selbst abhanden gekommen ist. Vergeblich versucht er der Wirklichkeit durch Fotografien auf die Spur zu kommen. Er fragt sich, wie man leben soll in den unmenschlichen Verhältnissen deren Werbung das Fernsehen selbst ist.
Auf dem New Yorker Flughafen lernt er Alice und ihre Mutter kennen. Sie warten gemeinsam auf einen Rückflug nach Europa als die Mutter verschwindet und Philipp schriftlich mit Alice betraut. Die beiden fliegen nach Amsterdam, reisen weiter nach Wuppertal und schließlich ins Ruhrgebiet. In der Bewegung entsteht eine melancholische Leichtigkeit die sowohl den mitgeführten als auch den aufkommenden Schwierigkeiten die Schärfe nimmt. Alice und Philipp werden Komplizen der Geborgenheit. Das Mädchen fotografiert Philipp 'Damit Du wenigstens weißt, wie Du aussiehst' und als Philipp das Bild betrachtet spiegelt sich Alices Gesicht darin. Im Anerkennen des Anderen erkennt er sich selbst.
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Die bleierne Zeit Jutta Lampe, Barbara Sukowa, Rüdiger Vogler Videokassette, 18. März 1997 Verkaufsrang: 2374
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Herausragend 5 von 5 Punkten Bedrückend und gleichzeitig hochspannend erzählt Margarete von Trotta hier die Geschichte von Gudrun Ensslin; ihren Weg aus dem elterlichen Pfarrhaus in die RAF und schließlich in den Untergrund. Beklemmend wird hier die "bleierne Zeit" der 50er und 60er Jahre geschildert, die geistige Enge im Elternhaus, die Verdrängung der Verbrechen der Nazi-Zeit, die Nichtbearbeitung der "deutschen" Schuld und wie ein junges Mädchen dies realisiert und am Ende daran zerbricht. Eindringlich wird der Weg der "braven Tochter aus gutem Hause" in die Terrorszene geschildert. Margarete von Trotta beleuchtet die vielen Facetten der Protagonistin, ihre Widersprüchlichkeit und innere Zerissenheit; gibt aber gleichzeitig dem Zuschauer immer genügend Raum, eine eigene Stellung einzunehmen. Einer der wichtigsten deutschen Filme überhaupt. |
Lisbon Story Rüdiger Vogler, Patrick Bauchau, Teresa Salgueiro Videokassette, 28. Mai 2001 Verkaufsrang: 7016
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Was ist Portugal? 5 von 5 Punkten Wenn man schon einmal in Lissabon gewesen ist, wird man bei dieser wunderschön präsentierten Kulisse aus Erinnerungsschmerz weinen müssen. So emotional offen und bilderstark präsentiert Wim Wenders die Stadt auf den Hügeln dem sentimentalen Zuschauer. Schon der Beginn mit dem mimisch grandiosen Rüdiger Vogler, ist ein Film im Film. Der gurkt in seiner Schrottlaube nämlich aus Frankfurt nach Lissabon. Die in 15-min faszinierend lebendig gestaltete Autobahnreise in die portugiesische Hauptstadt ist gespickt mit subtilen Slapstick-Einlagen, die entspannen und vorbereiten: auf die abenteuerliche Suche nach dem Wandel im Sinn der Bilder zum 100jährigen Geburtstag des Films. Mr. Inverno (Philipp Winter alias R. Vogler) sammelt faszinierenderweise Töne in der Stadt der Träumer, während sein verschwundener Freund Monroe mit einer verstaubten s/w Kurbel-Handkamera um Hundehaufen herumbalanciert und das perfekte goldene Licht von den Häuserdächern einzufangen versucht. Der ist nämlich nach der Suche nach dem perfekten Bild, was er jedoch nur findet, wenn er es nie gesehen hat... Ungewöhnlich leicht präsentiert Wenders, P.Winters Sensibilität zu den meistens unhörbaren Leben der Töne. Das malerisch enge, süßlich abgeblätterte, kleine Lissabon, mit Hühnern und Katzen wird zum kleinen Dorf am Tejo. Eine Hommage an die Hauptstadt. Untermalt mit der melancholischen Musik der Gruppe Madredeus (die meisten der Filmlieder sind auf dem Album "antologia"), die dem am Rand Europas gelegenem Portugal aus dem Herzen sprechen. Eine Hommage an die portugiesische Musik. Und dann noch die düster-wertvollen Gedichte Fernando Pessoas, der wie kein anderer die stille Melancholie in seinen im Film zitierten Gedichten ausdrückt. Eine Hommage an Portugals berühmtesten Dichter. Insgesamt, eine tiefgreifende und beruhigende Dokumentation der portugiesischen Mentalität, verpackt in eine witzig, märchenhafte Geschichte, mit intellektuellem Beigeschmack, der fröhlich aber weise belehrt. Unbedigt bei einem Glas Portwein genießen!
Ein Film, den ich vor Jahren gesehen und nie vergessen werde 5 von 5 Punkten Beeindruckende Story mit der verführerischen Altstadt von Lissabon im Hintergrund. Irgendwie sind wir wohl alle auf der Suche nach irgendwas... Die Gruppe " Madredeus" hat nach diesem Film meiner Meinung nach Kultcharakter erlangt. Unbdingt ansehen!!! |
Anna Göldin - Letzte Hexe Cornelia Kempers, Rüdiger Vogler, Ursula Andermatt, Dimitri, Anne-Marie Blanc DVD Verkaufsrang: 63174 Die schweizerische Provinzstadt Glarus am Ende des 18. Jahrhunderts. Die Magd Anna Göldin gerät in Verdacht, im Hause ihrer Arbeitgeber, einer ArztfamiIie, Schwarze Magie gegen die zweitälteste Tochter anzuwenden. Nach ihrer EntIassung wird das Iiebesbedürftige Mädchen, dessen Beziehung zur Magd gefühIvolI und innig war, endgüItig krank. Anna GöIdin wird verhaftet, gefoltert, schIiesslich hingerichtet. Die Geschichte der letzten in Europa als Hexe ermordeten Frau aIs bildstarkes, detailgenaues und ebenso spannendes wie stimmungsvolIes Sittengemälde, das - ohne simple Schuldzuweisungen - das geseIIschaftIiche Umfeld einbezieht, insgesamt aber nicht über den Rahmen traditioneIIer HistoriendarsteIIung hinausgeht. Untertitel: Englisch, Französisch.
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Bis ans Ende der Welt Solveig Dommartin, William Hurt, Rüdiger Vogler Videokassette, 1. März 1992 Verkaufsrang: 13296
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Gähn... 2 von 5 Punkten Gerne würde ich diesem Film eine bessere Bewertung geben, schließlich stammt er von Wim Wenders, der so großartige Filme wie "Paris, Texas" (einer meiner Lieblingsfilme) gemacht hat. Aber je länger ich ihn mir angeschaut habe, je mehr mußte ich an den bösen Satz denken: Es reicht nicht, keine Einfälle zu haben, man muß auch noch unfähig sein, sie umzusetzen. Das ist natürlich übertrieben, aber im Grunde beruht der Fim auf zwei oder drei Ideen, und die werden in dieser Fassung auf mehr als viereinhalb Stunden zerdehnt. (Auf drei DVDs verteilt, wird der Film als "Trilogie" bezeichnet. Dann müßte er aus drei eigenständigen Werken bestehen; es handelt sich aber um eine lange Wurst, und die schmeckt auch noch zäh.) Und dabei bleiben diese wenigen Gedanken auch noch im Bereich der Gedanken. Die Bilder sprechen nicht für sich, sie wirken wie Kulissen oder wie Zitate. Bevor sie richtig zur Geltung kommen, kommt meist ein ziemlich unpassender Schnitt; so wirkt der Film trotz seiner Länge unruhig, schafft keine Atmosphäre, sondern reiht Einstellungen aneinander. Vieles erfährt man aus dem Mund des Erzählers, was man zu sehen bekommt, bleibt aber hinter dem Gesagten zurück. (Ich denke an die Musik beim Freudenfest über die nicht stattgefundene Katastrophe: man erwartet fröhliche Ekstase, wird aber mit ein paar Sekunden Geklimper abgespeist. Die Entwicklung, wie die Hauptfiguren sich in ihren Traumbildern verlieren, ein entscheidender Teil der Geschichte, wird mit ein paar Sätzen berichtet, aber nicht gezeigt. Dann kann man gleich ein Buch lesen.) Die Dialoge sind meist ziemlich einfallslos und vorhersehbar. Die teilweise hochkarätigen Schauspieler können ihre Qualitäten nicht ausspielen; Solveig Dommartin als Hauptdarstellerin könnte es vielleicht, gehört aber nun einmal nicht zu diesen hochkarätigen Schauspielern. Klischees enthält der Film auch noch: die Aborigenes, die darin auftreten, sind die Hüter uralter Überlieferungen und geheimnisvoller Rituale, ihre Alten sind weise, ihre Kinder immer fröhlich, die typischen "edlen Wilden" also. Es könnten auch Indianer oder Pygmäen sein. Wirklich interessiert ist der Film an ihnen nicht.
Mag sein, daß er im Kino (für das er gemacht ist) auf der großen Leinwand besser wirkt. Mag sein, daß die dort gezeigte "Kurz"-Fassung mehr überzeugt. Mag sein, daß man ihn zweimal sehen muß, um seine wahren Qualitäten zu bemerken. Bisher ist das einzige an dieser Drefach-DVD, was bei mir einen rundum positiven Eindruck hinterläßt, die Hülle, die wirklich ansprechend und praktisch gemacht ist.
zielloses Dahergeplätscher 1 von 5 Punkten ich war anfangs sehr skeptisch ob ein 5Std. Film wirklich was taugen kann... wenn ja dachte ich, muss ich ihn haben. Zu diesem Entschluss brachten mich auch die zahlreichen positiven Rezessionen (von denen ich mittlerweile kaum noch was halte) alles eben sehr subjektiv.
Der Film ist billig gemacht, alles was als science fiction dargestellt wird ist längst Realität, es gibt weder Spannung noch Sinn... entäuschend sind auch die schon innerhalb der ersten halben Stunde stattfindenden irrationalen Ereignisse. Der Film hat eigentlich nur ein positives, eine schöne Hülle.
Ich muss allerdings auch gestehen dass ich den Film bisher nie zu Ende gesehen habe oder wärend er Lief ernsthaft mitverfolgt habe, der Film bietet einfach zu viele Entscheidungerleichterungen sich wärend er läuft lieber anderen Dingen zu widmen.
Starkes Film-Epos mit einigen Fragezeichen 4 von 5 Punkten Die Langversion von Wim Wender's Filmepos "Bis ans Ende der Welt" ist auf jeden Fall sehenswert, da sie sehr komplex und vielschichtig ist. In all den Stunden, die es gedauert hat, diesen Film anzusehen, ist mir nie langweilig geworden. Es macht Spass, der Geschichte um die Protagonisten zu folgen.
Jedoch, ein dickes Minus verdient ein unlogischer Aspekt der Geschichte, in den sich Wim Wenders verrannt hat: Naemlich, dass wir, wenn wir unsere Traeume alle auf einem Bildschirm sehen koennten, dann zu selbstbesessenen Autisten wuerden. In Wahrheit waere es wohl eher so wie eine Fernsehsendung.
Auch traeumen die Protagonisten nur von vergangenen Ereignissen, was totaler Unsinn ist, und nicht der Realitaet der meisten Traeumenden entspricht.
Positiv sind die vielen Anspielungen auf die Technik im Film, ueberhaupt die Ausstattung, und die wunderschoenen Panorama-Filmaufnahmen der vielen Gegenden, durch die die Protagonisten reisen. Ein Science-Fiction-Roadmovie also, und gar kein schlechter.
Insgesamt wuerde man sich viel mehr solche Filme wuenschen, die lang sind und dadurch mehr Ausdrucksmoeglichkeiten haben. Schade, dass das die Filmindustrie noch nicht erkannt hat. Warum nicht mal eine Filmvorfuehrung zum Tagesevent machen, mit Pausen und Speisen und Getraenken? Das waere mal eine schoene Abwechslung!
Ein Kosmopolit reist bis ans Ende der Welt und darüber hinaus 5 von 5 Punkten Der Film war ( da möchte ich mich meinen Vorrednern anschließen) bereits in der Kinoversion lang aber hervorragend. Und es war kaum verständlich, daß dieses hinreißende Werk von Wenders so lange nicht auf DVD erschien. Doch als ich sie dann in Händen hielt und das erste mal sehen konnte, verstand ich es adhoc. Wenders investierte erneut viel Mühe und Liebe in den Film, um die Chance zu nutzen, auf DVD gerade das aus ihm zu machen, was für die Kinoversion anscheinend ein Opfer von Konventionen wurde.
Die Story zerfällt in der Tat in drei Parts, was während des Schauens nicht offensichtlich wird, in der Rückschau jedoch vernünftig erscheint.
Der erste Teil ist Claires Flucht aus ihrem alten Leben, in das sie nicht zurück kann und die verheißungsvolle Hoffnung bei dem geheimnisvollen Fremden etwas finden zu können, das sie verloren glaubt.
Der zweite Teil ist die scheinbare Auflösung mit der Mission, die "Kamera" an ihren Bestimmungsort zu bringen und die "offensichtlihe" Mission (Blinde sehend zu machen)zu vervollständigen. Hier taucht jedoch der Vater-Sohn-Konflikt bereits auf, der die Überleitung zum dritten Teil darstellt, in dem die Reise ins Innere beginnt und die Protagonisten den Trip zu sich selbst - jeder auf seine Weise - beginnen und vollenden.
Der Film gewinnt durch die zusätzliche Zeit nochmals an Tiefe und interner Konsistenz. Die Geschichte wird runder und erhält dadurch noch zusätzliche Dimensionen. Und das ist der Punkt , an dem ich meinenm Vorredner widersprechen möchte. Natürlich ist die Grundstory von überschaubarer komplexität - aber die Stärke des Films liegt nicht in aufgemotzter Action oder Verwirrspielen a la Cypher [allerdings ebenfalls ein hervorragender Fim]. Gerade die Belanglosigkeit, mit der die Welt der Zukunft dargestellt wird, macht diesen Film zu einem waschechten Science-Fiction, der eine Extrapolation bekannter Technik und Gesellschaftsformen darstellt. Zugleich werden hier genau die relevanten Fragen aufgeworfen:
Was bleibt von uns als Menschen (an Entwicklung), wenn wir auf die Technik (als Marker des Grades unserer Entwicklung) verzichten müssen, wenn z.B. ein elektromagnetischer-Puls alles (rein Technikbasierte) zunichte macht ?
Wie weit müssen wir reisen, um dabei unsere eigene Identität zu finden ?
Wie können wir Schicksal nicht fatal begreifen und uns dagegen hilflos wehren, sondern es annehmen und dennoch frei handeln, um das Geschehen zu verarbeiten? Würden wir uns selbst finden, wenn es uns gelänge, jeden Aspekt unserer bewußten und unbewußten psychischen Fragmente monitoren zu können ? Oder würde es nur zu einer Sucht führen oder uns in einer Schleife, sich selbst beeinflussender Tautologien gefangen nehmen?
Wenders wirft Fragen auf, die die Neurowissenschaften ggf. schon bald in die Tat umsetzen werden. Soch sehen was im Hirn geschieht und verstehen was es bedeutet ist nicht das Gleiche - eine Erfahrung, die Wissenschaftler, die mit funktionellen bildgebenden Verfahren arbeiteten kennen.
Wenders Film ist zugleich obsolet (der freudianische Ansatz) als auch zugleich topmodern, da er die Lösung nicht in der Katharsis und Selbstläuterung sucht, sondern im Bezug zum Jetzt und Hier und im Bezug zur sozialen Relation.
Es ist ein Jammer, daß Wenders Können nicht die Anerkennung erntet, die er verdient hätte.
'Bis ans Ende der Welt' ist ein wertvoller Science Fiktion, der genau das leistet, was SF zu leisten vermag. Er stellt eine realistische Welt in greifbarer Zukunft dar, schildert deren Wunder und Gefahren, Chancen und Fallen werden durchleuchtet und die wesentliche Frage danach, was uns der Fortschritt nützen wird und ob wir als Menschen in der Lage sein werden dem technischen Fortschritt folgen zu können - nicht mehr und nicht weniger erfaßt dieser Film - in professioneller Weise, die so angenehm gar nicht hollywoodlike ist - und muss sich dabei an Tiefe den Vergleich mit Werken wie Stalker, Solaris, Bladerunner, 13th Floor oder Ghost in the Shell nicht scheuen.
Ein Muss für jeden echten Fan von Science Fiction, für den Starwars ein buntes Märchen [Utopie] ist, aber ein etwas spröder Film wie dieser SF wie ein guter reifer Wein...
Für Wim Wenders Fans ist diese DVD sicher ein Glücksfall 5 von 5 Punkten Für Wim Wenders Fans ist diese DVD sicher ein Glücksfall, da der Film zum ersten Mal in voller Länge (279 Minuten - allerdings spricht Wenders im Interview einmal von 300 Minuten) vorliegt. Die Kinofassung wurde damals auf 160 Minuten gekürzt.
Die DVD präsentiert sich in einer ästhetischen Verpackung und auch der Inhalt kann sich sehen lassen: Bild (1.78:1 anamorph) und Ton (5.1 Dolby Digital) sind sehr gut, die Menüführung wurde anspruchsvoll gestaltet. Extras: Nicht verwendete Szenen und Roger Willemsen stellt Wim Wenders leider nur 30 Minuten Fragen zum Film.
Da ich aber kein Wim Wenders Fan bin und Road-Movies auch nicht mein Ding sind, deshalb stehe ich dem Film kritisch gegenüber. Als ich im Fernsehen einen Ausschnitt von "Bis ans Ende der Welt" sah, war ich neugierig geworden - und nun nach 279 Minuten visuellem und durchaus anziehendem Bilderrausch, ist mir Wim Wenders nicht näher gekommen. Während aus dem Off der Ex-Freund von Claire als Sprecher die Handlung des Films gut zusammenhält, unterwandern die seltsamen, vergröbernden, ja oberflächlichen Dialoge (um nicht zu sagen schlechten Dialoge) den ganzen Film. Die Schauspieler agieren seltsam künstlich wie Laiendarsteller und die Hauptdarstellerin fand ich geradezu schlecht (genauso wie ihre Kostüme). Auch die Sentimentalität zum Ende der Geschichte fügt dem Film nur eine weitere Unstimmigkeit hinzu. Die Musik kann den Film nicht wirklich tragen. Doch vielleicht ist das eben einfach nur ein Wim Wenders Film, den ich einfach nicht greifen kann. Jedenfalls gibt s schlechtere Filme.
Die DVD bekommt von mir die volle Punktzahl, denn ich beurteile hier in erster Linie die Qualität der DVDs. Über Filme und Geschmack lässt sich bekanntlich streiten.
Weitere Kundenmeinungen |
Im Lauf der Zeit Rüdiger Vogler, Hanns Zischler, Lisa Kreuzer Videokassette Verkaufsrang: 20496 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Fotografisches Portrait der Zonenrandgebiete um 1974 3 von 5 Punkten Ein schöner "Roadmovie". Bruno (Rüdiger Vogler) repariert von Kleinstadt zu Kleinstadt alte Filmprojektoren der Kinos, lebt in seinem Lastwagen. Eines Morgens sieht er, wie ein VW in den Fluß rast, heraus kommt Robert (Hans Zischler) ohne VW, der Bruno auf seinen Fahrten begleitet. Robert hat gerade seine Frau verlassen und hat noch keinen Plan. Sie treffen auf seltsame Gestalten, etwa einen Mann, der gerade seine Frau beim Autounfall verlor. Wim Winders schrieb kein Drehbuch, die Ereignisse gehen langsam 3 Stunden vorbei, es ist schwer ein roter Faden zu sehen. Die Einstellungen sind sehr lang und meditativ. Die Musik ist passend zu "on the Road" Beispiele: - Bruno trifft bei der Reparatur eines Projektors eine Kassiererin (Lisa Kreutzer, sie spielte die Mutter von "Alice in den Städten", mit der er eine Nacht verbringt. Das kleine Theater zeigt 1974 gerade einen Sex-Film à la Schulmädchen-Report. - Robert kann sich endlich aufraffen, seinen Vater auf dem Lande zu besuchen, der eine Druckerei hat. - Bruno besucht das Haus seiner Kindheit auf einer Insel des Rhein. - Sie unternehmen eine Motorradfahrt mit einer alten BMW. - Es gibt einige humoristische Szenen, z.B. das unfreiwillige Pantominespiel in einem Schulkino, als sie nicht in der Lage sind, den Projektor und Ton zu reparieren und stattdessen selbst etwas als Pantomine spielen müssen. Der Film ist der dritte aus der frühen Reisetriologie Wim Wenders von 1973-75. Mir gefiel am besten "Alice in den Städten", weil neben dem permanenten Reisen auch eine spannende Geschichte (ein Mädchen sucht seine verlorenen Eltern) dabei ist. Eine solche Geschichte hatte "Falsche Bewegung" nicht gehabt, es gab aber mehr interessante (weibliche) Charaktere, so wie Hanna Schygulla und die 15-jährige Nastassja Kinski. Dies geht "Im Lauf der Zeit" leider ab, der Film geht im Zeitlupentempo vorbei und konzentriert sich auf Bruno und Robert. Auch die einzige Frau (Lisa Kreutzer) verhilft der Handlung zu keiner festen Kontur.Wenders hatte keine Lust gehabt ein Drehbuch zu schreiben, hätte er nicht eine kriminalistische Verfolgungsgeschichte durch diese Gebiete und Personen oder ähnliches inszenieren können? Eigentlich nur etwas für Spezialisten, Poeten und Cineasten? Nein, der Film ist ein fotografisches Dokument der Bundesrepublik um 1974. Wohl kaum ein anderer hat mit so viel Konzentration die ländlichen Zonenrandgebiete portraitiert: Landstraßen, Telefonzellen, Telefone, die alten Kinos, Verkehrsschilder, VW-Käfer, Opel-Kadetts, versteckt die innerdeutschen Identitätsprobleme anhand der beiden Charaktere. Das Kinosterben ist ja heute wieder ein Thema mit den Cinopolis-Palästen. Hier erzählten ganz alte Kinovorführer noch Geschichten aus ihrer Jugend, als sie Klavier spielten zu Stummfilmen wie Fritz Langs "die Nibelungen". Das der Film wieder in Schwarz / Weiß gedreht wurde, kommt gut, heute scheint das ja mit 28 Jahren zurück schon so etwas wie eine andere Dekade zu sein (das gleiche zeitliche Erlebnis, wie wenn man 1974 einen Handlung von 1946 sah). Wie schnell die Zeit vergeht. Deutschland wird wie ein Tramperland à la Amerika portraitiert, ob das für die Jugend 1974 typisch war, sei mal dahingestellt. Mir gefiel auch, daß im Gegensatz zu Kerouacs "On the Road again" die Hauptakteure nicht besoffen oder bekifft rumreisen, sondern stets einen kleines neues Ziel für den nächsten Tag haben, was dem Film trotz seiner Problematik etwas Optimismus verleiht. Der Streifen endet offen ... |
Alice in den Städten Rüdiger Vogler, Yella Rottländer, Lisa Kreuzer, Edda Köchl, Ernest Boehm Videokassette Verkaufsrang: 17417
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Ein Mädchen sucht ihre Familie 5 von 5 Punkten Mein Lieblingsfilm von Wim Wenders. Mancher Roadmovie von ihm war etwas langweilig oder zu intellektuell, dieser hier nicht. Alice (10) wird von ihrer Mutter (Lisa Kreutzer) alleine in New York gelassen, Rüdiger Vogler ist zufällig in dem Hotel und ist gezwungen, sich um sie zu kümmern. Die Kleine kann sich nicht an die Namen ihrer Familie (Großeltern, Onkel) erinnern. Die Odyssee führt von New York nach Amsterdam, Wuppertal, Ruhrpott (Oberhausen) und schließlich nach München. Durch das Mädchen muß sich Rüdiger Vogler endlich auf etwas verbindlich konzentrieren, Aufmerksamkeit schenken und aktiv sein. Vorher hatte er eine ziemlich unmotivierte Reise als Fotograf in den USA gemacht, seiner Pflicht Reiseberichte für ein Magazin zu schreiben kam er nicht nach. Wenn die eigenen Siebziger Jahre so fern nicht empfunden werden: es sind 30 Jahre!, was durch Schwarz/Weiß bewußter wird. Der Film ist einer der schönsten der Nachkriegs Bundesrepublik die ich kenne, deshalb sollte Amazon ihn stets auf Lager haben. Er ist streckenweise etwas langatmig - zugegeben -, hat aber einiges an Humor (das "Ausblasen" der Lichter des Empire State z.B. oder die Konflikte um die Mahlzeiten des Kindes (ihr Argument "Du bist saudoof") und ist durch die Suche durchaus spannend. Trotz dem ständigen Reisen im Auto hat der Streifen durch die typisch langen Einstellungen etwas beruhigendes. Wim Wenders hatte längere Zeit in der Pariser Cinemathek die Ästhetik der alten Stummfilme studiert, streckenweise wird hier kaum geredet, man hört nur entfernt die Geräusche der Städte.
Wieder zu Hause 5 von 5 Punkten Meine meinung nach, der Regie manchmal hat sich wie Alice (die Kleine) sich vorgestellt und gefuehl. Selbestverstandlich, diese "Reise" durch das Ruhrgebiet nachdem ein zurückflug aus den Vereinigten Staaten, könnte ein Anflug sein, weil er in Düsseldorf geboren worden ist und seine Jungelichkeit in Oberhausen verbraucht hat. Außendem, das mädchen das Alice interpretiert hat, war einfach perfekt. Der man der sie während die Reise begleitet hat, war (es tut mir leid aber das ist war) ohnehim einer Begleiter. |
Alzire oder der neue Kontinent Francois Simon, Roger Jendly, Monika Bleibtreu, Rüdiger Vogler DVD In der jungen Schauspieltruppe wollen die einen nur klassisch Theaterspielen, die anderen aufs Land ziehen, die dritten wiederum nur sich lieben, und die vierten mit den Indios Polittheater machen - und all das schöne Durcheinander wird von zwei kauzigen Clochards, Rousseau und Voltaire, 200 Jahre tot und immer noch sehr lebendig, beobachtet und kommentiert... Auch in der Thomas Koerfer Edition erhältlich!
Bonusmaterial
Fotogalerie - Bildformat 16:9
Tonformat: Deutsche Version (DD 2.0) Französische Version (DD 2.0)
Untertitel: Englisch
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