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| DVDs: Angela Winkler | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Die Blechtrommel David Bennent, Angela Winkler, Mario Adorf DVD, 20. November 2001 Verkaufsrang: 5123 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Freie Stadt Danzig im Jahr 1927. Im Alter von drei Jahren erteilt Oskar Matzerath (David Bennent) mit einem Sprung von der Kellertreppe der Welt der Erwachsenen seine Absage. Er beschließt nicht mehr zu wachsen. Von nun an rebelliert er mit Hilfe seiner Blechtrommel hämmernd gegen die erdrückenden Werte des aufstrebenden Dritten Reiches. In der Gestalt eines ewigen Kindes erzeugt er Töne, die Glas zerspringen lassen. Mit dem Rhythmus seiner Trommel stört er die blind marschierenden Massen in ihrem Gleichschritt. Volker Schlöndorff (Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Homo Faber) inszenierte diese Groteske nach dem gleichnamigen Roman des Nobelpreisträgers Günter Grass. Die 1979 unter deutscher Beteiligung produzierte Verfilmung wurde mit Preisen und Auszeichnungen nur so überschüttet, u.a. mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film. Die Blechtrommel gilt immer noch als eines der wichtigsten Werke des europäischen Kinos, dem es gelungen ist, den spießbürgerlichen Alltag innerhalb einer dem Wahnsinn verfallenden Gesellschaft ohne Schwarzweißmalerei zu demaskieren. Der zwergwüchsige Held Oskar gehört zu den frühen Punks der deutschen Literatur. Mit Geschrei und Gehämmer wehrt er sich gegen die selbstverliebte Welt der Großen. Auch dem Zuschauer fällt es nicht immer leicht seine Sympathie auf der Seite des Protagonisten zu halten und findet sich dann nur zu schnell auf der falschen Seite wieder. So gehört Die Blechtrommel zu den irritierenden und beunruhigenden Kunstwerken, welche es ihrem Publikum nicht leicht machen, nach dem Konsum ohne Grübeln zum nächsten Tagesordnungspunkt überzugehen. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Faszinierend 5 von 5 Punkten Viele, die diesen Film sehen, tun ihm unrecht, schalten zum Beispiel nach
der Hälfte gelangweilt oder angewidert ab und sagen, er sei überbewertet.
So einfach kann man es sich nicht machen!!!
Nicht umsonst war dieser Film viele Jahre lang der einzige deutsche Film, der im Ausland den Oscar als bester Auslandsfilm bekommen hat. Und auch wenn einem die ungewöhnliche Geschichte unbehaglich ist, lässt sich die
künstlerische Qualität nicht wegleugnen.
Auch wenn die pöbelhaften,ungebildeten Figuren den intellektuellen Betrachter mit Abscheu erfüllen - wie sonst gäbe der Film Sinn ? Schließlich ist es die Unzulänglichkeit der Erwachsenenwelt, die hier im
Mittelpunkt steht und weswegen der (hervorragend von David Bennent verkörperte) Oskar Matzerath beschließt, nicht dazugehören zu wollen und
dagegen trommelnd zu protestieren.
Ohne das Buch gelesen zu haben erlaube ich mir von einer bemerkenswerten Verfilmung zu reden, die ein Fest für Geist und Auge ist und an Feiertagen (an denen man genug Zeit hat) immer wieder mal in den
DVD-Spieler geschoben werden sollte.
Weitere Kundenmeinungen |
Die verlorene Ehre der Katharina Blum Angela Winkler, Mario Adorf, Dieter Laser DVD, 2. Mai 2008 Verkaufsrang: 5534 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Die verlorene Ehre der Katharina Blum, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 02.05.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Meilenstein des Neuen Deutschen Films 5 von 5 Punkten DIE VERLORENE EHRE... gehört zu den erfolgreichsten und wichtigsten Filmen der deutschen Nachkriegsgeschichte. Nachdem der Neue Deutsche Film der 70er Jahre bis dato nur in intellektuellen Kreisen Anerkennung fand, erreichten Volker Schlöndorff und Margarethe von Trotta mit ihrer Heinrich-Böll-Verfilmung auch das große Publikum. KATHARINA BLUM wurde international ein Hit und verhalf dem deutschen Film zu neuer Beachtung. Der Film erzählt von der alleinstehenden Katharina (grandios verkörpert von Angela Winkler als aufrechte und äußerst verletzliche Durchschnittsfrau), die sich auf einer Faschingsparty in einen Fremden (Jürgen Prochnow) verliebt. Der stellt sich am nächsten Tag als gesuchter Terrorist heraus, und sofort fallen Polizei- und Staatsapparat sowie die Boulevard-Presse über Katharina her und machen sie zur "Terroristenbraut" und Sympathisantin. Eine beispiellose Schmutzkampagne wird gestartet, die Katharina schließlich zu einer Verzweiflungstat zwingt...
KATHARINA BLUM ist auch heute noch überzeugend in seiner Intensität, dabei sind die politischen Hintergründe für das Funktionieren der Geschichte (und des Films) eher zweitrangig - nicht umsonst konnte der Film sogar in Usbekistan ein Erfolg werden, wie Schlöndorff in einem Interview auf der DVD berichtet. Die Geschichte trifft uns alle an einem wunden Punkt. Wenn wir uns nicht hinter Reichtümern oder Macht verstecken können, dann haben wir nur noch unsere Würde und unsere Ehre, die wir verteidigen können (und müssen). Das Thema ist universell.
KATHARINA BLUM wurde seinerzeit Polemik und Einseitigkeit vorgeworfen. Die Feststellung stimmt, daraus einen Vorwurf zu formulieren, ist absurd. Wo sind denn heute die Filme, die einen Standpunkt vertreten, ein politisches Bewusstsein und eine Meinung haben? Gerade das hat den Neuen Deutschen Film so wichtig und herausragend gemacht. KATHARINA BLUM ist ein wütender Film, der noch immer wütend macht. Er klagt das Zusammenspiel von Presse und Polizei an, die Allmacht des Staatsapparates und die widerwärtigen Methoden der Meinungsmache durch die Boulevardpresse. Wie es im Abspann heißt: "Ähnlichkeiten... sind weder beabsichtigt noch zufällig, sondern unvermeidlich".
DIE VERLORENE EHRE DER KATHARINA BLUM hat die Jahre gut überdauert. Er ist emotional packend, aufrüttelnd, dabei aber äußerst unterhaltsam, was an Schlöndorffs Fähigkeit liegt, auch in den schwärzesten Stunden der Katharina noch Humor zu finden. Der Epilog zum Film ist reinstes politisches Kabarett, das den Zuschauer lachend entlässt. Die Darsteller liefern Spitzenleistungen ab (neben Angela Winkler glänzen Mario Adorf als unmöglicher Kommissar und Dieter Laser als schmieriger Journalist), ebenso herausragend ist auch die unglaubliche Filmmusik von Hans Werner Henze. Großes Kino, sehr empfohlen!
Zur DVD: Arthaus zeigt den Film in guter Bildqualität (die Farben der Vorspann-Titel verschwimmen etwas, aber nach den Titeln wird es deutlich besser), wichtigstes Extra ist ein fast einstündiger Rückblick mit Schlöndorff, von Trotta und Produzent Eberhard Junkersdorf, in dem man alle wichtigen Hintergründe erfährt. Dazu gibt es Werkfotos, Biografien, Filmdokumente (PDF) und den Trailer. |
Die Blechtrommel David Bennent, Angela Winkler, Mario Adorf DVD, 12. Oktober 2007 Verkaufsrang: 5437 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden DIE BLECHTROMMEL
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
"Papa, ich hab eine Rolle, wie du sie dein Lebtag nicht kriegen wirst!" (David Bennent) 5 von 5 Punkten Viele die diesen Film sehen tun ihm Unrecht, schalten zum Beispiel nach der Hälfte gelangweilt oder angewidert ab und sagen, er sei überbewertet.
So einfach kann man es sich nicht machen.
Nicht umsonst war dieser Film viele Jahre lang der einzige deutsche Film, der im Ausland den Oscar als bester Auslandsfilm bekommen hat. Und auch wenn einem die ungewöhnliche Geschichte unbehaglich ist, lässt sich die künstlerische Qualität nicht wegleugnen.
Auch wenn die pöbelhaften, ungebildeten Figuren den intellektuellen Betrachter mit Abscheu erfüllen - wie sonst gäbe der Film Sinn ? Schließlich ist es die Unzulänglichkeit der Erwachsenenwelt, die hier im Mittelpunkt steht und weswegen der (hervorragend von David Bennent verkörperte) Oskar Matzerath beschließt, nicht dazugehören zu wollen und dagegen trommelnd zu protestieren.
Ohne das Buch gelesen zu haben, erlaube ich mir von einer bemerkenswerten Verfilmung zu reden, die ein Fest für Geist und Auge ist und an Feiertagen (an denen man genug Zeit hat) immer wieder mal in den DVD-Spieler geschoben werden sollte.
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Danton [UK IMPORT] Gerard Depardieu, Angela Winkler, Wojtek Pszoniak, Linda Boguslaw, Anne Alvaro DVD, 13. März 2006 Verkaufsrang: 17105 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Wunderbare Charakterstudie! 5 von 5 Punkten Depardieu als Danton und (der mir gänzlich unbekannt gewesene polnische Schauspieler) Wojtek Pszoniak als Robespierre führen eine Schauspielerriege an, die ihresgleichen sucht. Ein gewaltiges Schauspielerduell. Man höre sich den französischen Originalton an, wenn Depardieu seinen Monolog vor Gericht hält. Da bekommt man nicht nur eine Gänsehaut, sonder auch eine Ahnung, von der damaligen Zeit, als eine Rede über Leben oder Tod entscheiden konnte. Unbedingt empfehlenswert.
Danton versus Robespierre 5 von 5 Punkten Großartiges europäisches Kino in eindrucksvoller historischer Revolutionskulisse mit glänzenden Darstellern wie Gerard Depardieu ,der sich hier in einer seiner besten Rollen als Revolutionär Danton , gegen die immer mehr aufkeimende Schreckensherrschaft Robespierres wortgewaltig und leidenschaftlich und mit viel Pathos entgegenstellt.Auch Robespierre könnte nicht besser als von dem polnischen Darsteller Wojciech Pszoniak dargestellt sein ,der den Unbestechlichen in seiner ganzen kompromißlosen ,leichenblaßen Tugendhaftigkeit zeigt , für welche er seinen einstigen Revolutionsgenossen Danton auf's Schafott schickt und dadurch schließlich seinen eigenen Untergang besiegelt .Die Dramatik der Geschehnisse wird hier in nahezu kongenialer Wesensverwandschaft zu Büchners "Danton's Tod " in einer düsteren ,von Unheil geschwängerten Atmosphäre in Szene gesetzt (nicht zuletzt durch eindrucksvolle Musik und dem ständigen Hintergrundraunen des blutdürstenden Revolutionspöbels ). Fazit : Ein Meilenstein in der Filmgeschichte , der selbst für weniger Geschichtsinteressierte ein Genuß sein dürfte .Ich kannte bis dato nur die deutsche Version auf Video und warte schon seit langem auf diesen Film im DVD - Format . Jetzt ist es soweit , aber leider nur auf französisch, was mir nicht soviel ausgemacht hat , da ich diesen Film gerne auch im Original in dieser brillianten Bild und Tonqualität genießen konnte . |
Die Blechtrommel (Arthaus Premium Edition; 2 DVDs) David Bennent, Angela Winkler, Mario Adorf DVD, 5. Oktober 2007 Verkaufsrang: 21214 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Die Blechtrommel - Premium, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 05.10.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
"Papa, ich hab eine Rolle, wie du sie dein Lebtag nie kriegen wirst!"(David Bennent) 5 von 5 Punkten Nee, was sind die Erwachsenen für ein widerliches Pack, denkt sich Klein-Oskar und beschließt mit drei Jahren, das Wachstum einzustellen.
Diese auch heute immer noch faszinierende Grundidee wurde dank Günter Grass zu einem Klassiker der Literatur und dank Volker Schlöndorff zu einem Meilenstein der Literaturverfilmung.
Zum 80. Geburtstag von Herrn Grass erschien jetzt eine umfangreiche Deluxe Edition zu dem Film, der über 20 Jahre lang der einzige deutsche Spielfilm war, der den Oscar als bester Auslandsfilm einstreichen durfte.
Der Regiekommentar ist sehr angenehm zu hören, da Volker Schlöndorff eine überaus wohlklingende Stimme hat, und wenn alle Gegner dieses Films die Kommentierung hören könnten, würde den meisten doch klar werden, warum der Film Kunst ist und kein Dreck.
Weitere Specials:
- Interview mit Eberhard Junkersdorf (Produzent)
- Dokumentation "Erinnerungen von Volker Schlöndorff" (alles Wissenswerte über die Skandal-Szene in der Umkleidekabine)
- Dokumentation "Der Unbequeme - Der Dichter Günter Grass"
- Auszüge aus dem Drehbuch
- geschnittene Szenen
- Georg Seeßlen:Die Bechtrommel (100 Seiten)
- Fotogalerie |
Messer im Kopf Bruno Ganz, Angela Winkler, Hans-Christian Blech DVD, 6. Juni 2008 Verkaufsrang: 11238 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Messer im Kopf, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 06.06.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Politthriller der Sonderklasse 5 von 5 Punkten Ich habe diesen Film 1978 im Kino gesehen und war begeistert von der schauspielerischen Leistung Bruno Ganz's, der, gemeinsam mit Angela Winkler, bereits in 'Die linkshändige Frau' auftrat.
'Messer im Kopf' war das Filmdebüt von Udo Samel, der hier einen Polizisten spielt.
Vom Thema her, ist dieser Film in einer politisch schwierigen Zeit, gegen Ende der 70er Jahre in Deutschland, angesiedelt, ist sehr spannend und entbehrt nicht eines gewissen Quäntchens Humor.
Ich freue mich schon, wenn diese DVD herauskommt, denn sie darf auf keinen Fall in meiner Filmsammlung fehlen.
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Das Haus der schlafenden Schönen Vadim Glowna, Angela Winkler, Maximilian Schell DVD, 25. Januar 2008 Verkaufsrang: 25227 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Galileo Medien Das Haus der schlafenden Schönen, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 25.01.08
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Die Blechtrommel David Bennent, Angela Winkler, Mario Adorf Videokassette, 1. Februar 2001 Verkaufsrang: 3020 Die Freie Stadt Danzig im Jahr 1927. Im Alter von drei Jahren erteilt Oskar Matzerath (David Bennent) mit einem Sprung von der Kellertreppe der Welt der Erwachsenen seine Absage. Er beschließt nicht mehr zu wachsen. Von nun an rebelliert er mit Hilfe seiner Blechtrommel hämmernd gegen die erdrückenden Werte des aufstrebenden Dritten Reiches. In der Gestalt eines ewigen Kindes erzeugt er Töne, die Glas zerspringen lassen. Mit dem Rhythmus seiner Trommel stört er die blind marschierenden Massen in ihrem Gleichschritt. Volker Schlöndorff (Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Homo Faber) inszenierte diese Groteske nach dem gleichnamigen Roman des Nobelpreisträgers Günter Grass. Die 1979 unter deutscher Beteiligung produzierte Verfilmung wurde mit Preisen und Auszeichnungen nur so überschüttet, u.a. mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film. Die Blechtrommel gilt immer noch als eines der wichtigsten Werke des europäischen Kinos, dem es gelungen ist, den spießbürgerlichen Alltag innerhalb einer dem Wahnsinn verfallenden Gesellschaft ohne Schwarzweißmalerei zu demaskieren. Der zwergwüchsige Held Oskar gehört zu den frühen Punks der deutschen Literatur. Mit Geschrei und Gehämmer wehrt er sich gegen die selbstverliebte Welt der Großen. Auch dem Zuschauer fällt es nicht immer leicht seine Sympathie auf der Seite des Protagonisten zu halten und findet sich dann nur zu schnell auf der falschen Seite wieder. So gehört Die Blechtrommel zu den irritierenden und beunruhigenden Kunstwerken, welche es ihrem Publikum nicht leicht machen, nach dem Konsum ohne Grübeln zum nächsten Tagesordnungspunkt überzugehen. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Faszinierend 5 von 5 Punkten Viele, die diesen Film sehen, tun ihm unrecht, schalten zum Beispiel nach
der Hälfte gelangweilt oder angewidert ab und sagen, er sei überbewertet.
So einfach kann man es sich nicht machen!!!
Nicht umsonst war dieser Film viele Jahre lang der einzige deutsche Film, der im Ausland den Oscar als bester Auslandsfilm bekommen hat. Und auch wenn einem die ungewöhnliche Geschichte unbehaglich ist, lässt sich die
künstlerische Qualität nicht wegleugnen.
Auch wenn die pöbelhaften,ungebildeten Figuren den intellektuellen Betrachter mit Abscheu erfüllen - wie sonst gäbe der Film Sinn ? Schließlich ist es die Unzulänglichkeit der Erwachsenenwelt, die hier im
Mittelpunkt steht und weswegen der (hervorragend von David Bennent verkörperte) Oskar Matzerath beschließt, nicht dazugehören zu wollen und
dagegen trommelnd zu protestieren.
Ohne das Buch gelesen zu haben erlaube ich mir von einer bemerkenswerten Verfilmung zu reden, die ein Fest für Geist und Auge ist und an Feiertagen (an denen man genug Zeit hat) immer wieder mal in den
DVD-Spieler geschoben werden sollte.
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Die Blechtrommel David Bennent, Angela Winkler, Mario Adorf Videokassette, 1. Juni 1992 Verkaufsrang: 3524 Die Freie Stadt Danzig im Jahr 1927. Im Alter von drei Jahren erteilt Oskar Matzerath (David Bennent) mit einem Sprung von der Kellertreppe der Welt der Erwachsenen seine Absage. Er beschließt nicht mehr zu wachsen. Von nun an rebelliert er mit Hilfe seiner Blechtrommel hämmernd gegen die erdrückenden Werte des aufstrebenden Dritten Reiches. In der Gestalt eines ewigen Kindes erzeugt er Töne, die Glas zerspringen lassen. Mit dem Rhythmus seiner Trommel stört er die blind marschierenden Massen in ihrem Gleichschritt. Volker Schlöndorff (Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Homo Faber) inszenierte diese Groteske nach dem gleichnamigen Roman des Nobelpreisträgers Günter Grass. Die 1979 unter deutscher Beteiligung produzierte Verfilmung wurde mit Preisen und Auszeichnungen nur so überschüttet, u.a. mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film. Die Blechtrommel gilt immer noch als eines der wichtigsten Werke des europäischen Kinos, dem es gelungen ist, den spießbürgerlichen Alltag innerhalb einer dem Wahnsinn verfallenden Gesellschaft ohne Schwarzweißmalerei zu demaskieren. Der zwergwüchsige Held Oskar gehört zu den frühen Punks der deutschen Literatur. Mit Geschrei und Gehämmer wehrt er sich gegen die selbstverliebte Welt der Großen. Auch dem Zuschauer fällt es nicht immer leicht seine Sympathie auf der Seite des Protagonisten zu halten und findet sich dann nur zu schnell auf der falschen Seite wieder. So gehört Die Blechtrommel zu den irritierenden und beunruhigenden Kunstwerken, welche es ihrem Publikum nicht leicht machen, nach dem Konsum ohne Grübeln zum nächsten Tagesordnungspunkt überzugehen. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Faszinierend 5 von 5 Punkten Viele, die diesen Film sehen, tun ihm unrecht, schalten zum Beispiel nach
der Hälfte gelangweilt oder angewidert ab und sagen, er sei überbewertet.
So einfach kann man es sich nicht machen!!!
Nicht umsonst war dieser Film viele Jahre lang der einzige deutsche Film, der im Ausland den Oscar als bester Auslandsfilm bekommen hat. Und auch wenn einem die ungewöhnliche Geschichte unbehaglich ist, lässt sich die
künstlerische Qualität nicht wegleugnen.
Auch wenn die pöbelhaften,ungebildeten Figuren den intellektuellen Betrachter mit Abscheu erfüllen - wie sonst gäbe der Film Sinn ? Schließlich ist es die Unzulänglichkeit der Erwachsenenwelt, die hier im
Mittelpunkt steht und weswegen der (hervorragend von David Bennent verkörperte) Oskar Matzerath beschließt, nicht dazugehören zu wollen und
dagegen trommelnd zu protestieren.
Ohne das Buch gelesen zu haben erlaube ich mir von einer bemerkenswerten Verfilmung zu reden, die ein Fest für Geist und Auge ist und an Feiertagen (an denen man genug Zeit hat) immer wieder mal in den
DVD-Spieler geschoben werden sollte.
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The Tin Drum [UK IMPORT] Mario Adorf, Angela Winkler, Heinz Bennent, David Bennent Videokassette, 13. Oktober 1997 Verkaufsrang: 36481 Die Freie Stadt Danzig im Jahr 1927. Im Alter von drei Jahren erteilt Oskar Matzerath (David Bennent) mit einem Sprung von der Kellertreppe der Welt der Erwachsenen seine Absage. Er beschließt nicht mehr zu wachsen. Von nun an rebelliert er mit Hilfe seiner Blechtrommel hämmernd gegen die erdrückenden Werte des aufstrebenden Dritten Reiches. In der Gestalt eines ewigen Kindes erzeugt er Töne, die Glas zerspringen lassen. Mit dem Rhythmus seiner Trommel stört er die blind marschierenden Massen in ihrem Gleichschritt. Volker Schlöndorff (Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Homo Faber) inszenierte diese Groteske nach dem gleichnamigen Roman des Nobelpreisträgers Günter Grass. Die 1979 unter deutscher Beteiligung produzierte Verfilmung wurde mit Preisen und Auszeichnungen nur so überschüttet, u.a. mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film. Die Blechtrommel gilt immer noch als eines der wichtigsten Werke des europäischen Kinos, dem es gelungen ist, den spießbürgerlichen Alltag innerhalb einer dem Wahnsinn verfallenden Gesellschaft ohne Schwarzweißmalerei zu demaskieren. Der zwergwüchsige Held Oskar gehört zu den frühen Punks der deutschen Literatur. Mit Geschrei und Gehämmer wehrt er sich gegen die selbstverliebte Welt der Großen. Auch dem Zuschauer fällt es nicht immer leicht seine Sympathie auf der Seite des Protagonisten zu halten und findet sich dann nur zu schnell auf der falschen Seite wieder. So gehört Die Blechtrommel zu den irritierenden und beunruhigenden Kunstwerken, welche es ihrem Publikum nicht leicht machen, nach dem Konsum ohne Grübeln zum nächsten Tagesordnungspunkt überzugehen. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Faszinierend 5 von 5 Punkten Viele, die diesen Film sehen, tun ihm unrecht, schalten zum Beispiel nach
der Hälfte gelangweilt oder angewidert ab und sagen, er sei überbewertet.
So einfach kann man es sich nicht machen!!!
Nicht umsonst war dieser Film viele Jahre lang der einzige deutsche Film, der im Ausland den Oscar als bester Auslandsfilm bekommen hat. Und auch wenn einem die ungewöhnliche Geschichte unbehaglich ist, lässt sich die
künstlerische Qualität nicht wegleugnen.
Auch wenn die pöbelhaften,ungebildeten Figuren den intellektuellen Betrachter mit Abscheu erfüllen - wie sonst gäbe der Film Sinn ? Schließlich ist es die Unzulänglichkeit der Erwachsenenwelt, die hier im
Mittelpunkt steht und weswegen der (hervorragend von David Bennent verkörperte) Oskar Matzerath beschließt, nicht dazugehören zu wollen und
dagegen trommelnd zu protestieren.
Ohne das Buch gelesen zu haben erlaube ich mir von einer bemerkenswerten Verfilmung zu reden, die ein Fest für Geist und Auge ist und an Feiertagen (an denen man genug Zeit hat) immer wieder mal in den
DVD-Spieler geschoben werden sollte.
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The Tin Drum [UK IMPORT] Mario Adorf, Angela Winkler, Heinz Bennent, David Bennent, Daniel Olbrychski DVD, 10. November 2003 Verkaufsrang: 70779 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die Freie Stadt Danzig im Jahr 1927. Im Alter von drei Jahren erteilt Oskar Matzerath (David Bennent) mit einem Sprung von der Kellertreppe der Welt der Erwachsenen seine Absage. Er beschließt nicht mehr zu wachsen. Von nun an rebelliert er mit Hilfe seiner Blechtrommel hämmernd gegen die erdrückenden Werte des aufstrebenden Dritten Reiches. In der Gestalt eines ewigen Kindes erzeugt er Töne, die Glas zerspringen lassen. Mit dem Rhythmus seiner Trommel stört er die blind marschierenden Massen in ihrem Gleichschritt. Volker Schlöndorff (Die verlorene Ehre der Katharina Blum, Homo Faber) inszenierte diese Groteske nach dem gleichnamigen Roman des Nobelpreisträgers Günter Grass. Die 1979 unter deutscher Beteiligung produzierte Verfilmung wurde mit Preisen und Auszeichnungen nur so überschüttet, u.a. mit der Goldenen Palme in Cannes und dem Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film. Die Blechtrommel gilt immer noch als eines der wichtigsten Werke des europäischen Kinos, dem es gelungen ist, den spießbürgerlichen Alltag innerhalb einer dem Wahnsinn verfallenden Gesellschaft ohne Schwarzweißmalerei zu demaskieren. Der zwergwüchsige Held Oskar gehört zu den frühen Punks der deutschen Literatur. Mit Geschrei und Gehämmer wehrt er sich gegen die selbstverliebte Welt der Großen. Auch dem Zuschauer fällt es nicht immer leicht seine Sympathie auf der Seite des Protagonisten zu halten und findet sich dann nur zu schnell auf der falschen Seite wieder. So gehört Die Blechtrommel zu den irritierenden und beunruhigenden Kunstwerken, welche es ihrem Publikum nicht leicht machen, nach dem Konsum ohne Grübeln zum nächsten Tagesordnungspunkt überzugehen. -Peter Kuhn
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)
Faszinierend 5 von 5 Punkten Viele, die diesen Film sehen, tun ihm unrecht, schalten zum Beispiel nach
der Hälfte gelangweilt oder angewidert ab und sagen, er sei überbewertet.
So einfach kann man es sich nicht machen!!!
Nicht umsonst war dieser Film viele Jahre lang der einzige deutsche Film, der im Ausland den Oscar als bester Auslandsfilm bekommen hat. Und auch wenn einem die ungewöhnliche Geschichte unbehaglich ist, lässt sich die
künstlerische Qualität nicht wegleugnen.
Auch wenn die pöbelhaften,ungebildeten Figuren den intellektuellen Betrachter mit Abscheu erfüllen - wie sonst gäbe der Film Sinn ? Schließlich ist es die Unzulänglichkeit der Erwachsenenwelt, die hier im
Mittelpunkt steht und weswegen der (hervorragend von David Bennent verkörperte) Oskar Matzerath beschließt, nicht dazugehören zu wollen und
dagegen trommelnd zu protestieren.
Ohne das Buch gelesen zu haben erlaube ich mir von einer bemerkenswerten Verfilmung zu reden, die ein Fest für Geist und Auge ist und an Feiertagen (an denen man genug Zeit hat) immer wieder mal in den
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