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| DVDs: Antje Westermann | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
Wer küsst schon einen Leguan? Frederick Lau, Michael von Au, Antje Westermann DVD, 28. Oktober 2008 Verkaufsrang: 5667 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Cine Plus Wer küsst schon einen Leguan?, VÃ-Datum: 28.10.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Kritikerstimmen zu "Wer küsst schon einen Leguan?" 5 von 5 Punkten "Der 13-jährige Tobias ist wirklich arm dran. Die überforderte Mutter hat nicht mal an seinem Geburtstag Zeit. Ihr genervter Liebhaber schlägt den Jungen, und die Mitschüler triezen Tobias auch noch, weil er keine Markenklamotten trägt. Schimpfrufname: Assi-Kind.
So viele Probleme werden dem erwachsenen TV-Publikum höchst selten zugemutet. Jetzt bekommen es die Kinder knüppeldick - weil 'Wer küsst schon einen Leguan?' mit beiden Füßen auf dem Boden der sozialen Realität bleibt und trotzdem leicht und locker daherkommt. Regisseurin Karola Hattop hat halt mit viel Sensibilität in der DEFA-Kinderfilmtradition inszeniert ... Trotz des etwas rührseligen Happy Ends bleibt 'Wer küsst schon einen Leguan?' ein flotter, nicht alltäglicher Jugendfilm. Man sollte ihn ruhig auch einmal einem erwachsenen Publikum zumuten."
Klaus Katzenmeyer, Leipziger Volkszeitung, 2.1.2004
"Warum wurde der Film beim Chemnitzer 'Schlingel' mehrfach ausgezeichnet? Ein Thüringer Kollege meinte, die Identifikationsmerkmale seien so tief gesetzt, dass sie auch bei sehr schlecht Gestellten noch funktionierten. Sie funktionierten offenbar auch bei Bessergestellten, auch wenn Drehbuch und Regie den Tod der geliebten Mutter noch 'draufsetzten' und Tobias als mittellose Vollwaise in der wunderschön gefilmten Plattenbaulandschaft Jenas - zunächst - stranden ließen.
Der Film mutet dem Zuschauer zu, eineinhalb Stunden lang darauf zu verzichten, dass Sehnsüchte nach Geborgenheit und Harmonie erfüllt werden ... Der Erfolg des Films beim Chemnitzer 'Schlingel' mag damit zu tun haben, dass er die ostdeutsche Realität trifft. Es wäre allerdings eine Illusion, seine Gültigkeit auf die neuen Länder zu begrenzen. Längst sind auch in den Schulen im Westen gefährliche 'Hierarchien' entstanden, vor denen die Lehrkräfte kapitulieren - und wegschauen. Der Film sollte möglichst weite Verbreitung finden, damit alle wieder hinschauen. Durch die geschickte Dialektik seiner Dramaturgie stellt er niemanden bloß und macht jeden betroffen. Er ist Zeitdokument und 'Pflichtlektüre'".
Christl Grunwald-Merz, Kinder- und Jugendfilm Korrespondenz, München, Nr. 97-1/2004
"Die Geschichte des Schülers Tobias - von der Mutter vernachlässigt und von den Klassenkameraden gehänselt - trifft den Nerv des jungen Publikums. Die erste Zigarette, das erste Bier, die erste zarte Romanze: Die Erlebnisse des 13-jährigen Tobias sind den Zuschauern nicht ganz fremd, die Handlung geht durchaus unter die Haut. 'Ein paar aus unserer Klasse haben sogar geweint', sagen Lisa Schlichter und Anne Pfeifer aus der fünften Klasse der Falkenseer Europaschule am Gutspark."
Lars Spannagel, Märkische Allgemeine, 27.2.2004
"Der Film 'Wer küsst schon einen Leguan?' zeigt, wie schwer es manche Kinder im Alltag haben. Er ist sehr lustig und zugleich bewegend gespielt. An manchen Stellen könnte man denken, dass der Junge sich gleich erhängt, zumindest wäre es nicht unlogisch. Sehr schade war, dass viele Zuschauer schon zu alt waren für diesen Film, dadurch war es sehr laut im Filmraum. Sonst war die Stimmung gut, es wurde viel gelacht, manche sahen nach dem Film traurig aus, hatten aber auch Grund dazu.
Ich denke, der Film ist sehr gut gemacht, würde ihn in jedem Fall weiterempfehlen, aber glaube, dass der Film erst ab zwölf geeignet ist. Schöner Film über Trauer, Tod und das Alleinsein."
Jasper Fleischhauer, cinekids Hannover, 10.3.2004 |
Wolfsburg Benno Fürmann, Nina Hoss, Antje Westermann DVD, 15. Mai 2008 Verkaufsrang: 22795 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Wolfsburg, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 15.05.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Weit entfernt - von allem 5 von 5 Punkten Wer Kältezonen so intensiv zu zeigen vermag wie Petzold, dem kann man nicht ernstlich Manierismus vorwerfen. "Wolfsburg" ist für mich noch gelungener als "Gespenster" oder "Yella", die beide in ihrem Gehalt tiefer gehen, diskussionsgeeigneter sind, aber die Geschichte über den Mann, der ein Kind totfährt und dann halb zufällig, halb gewollt mit der Mutter anbandelt, bleibt nicht nur wegen der vereisten Stimmung (und den dann doch vorhandenen, wenn auch fragilen emotionalen Wärmepunkten) für Jahre im Kopf, sondern weil die Geschichte auf einen Höhepunkt zufährt, den man vielleicht hätte ahnen können, aber so ist das manchmal im Kino: Ein Film ist dann großartig, wenn ich ihn nicht voraus denke, die Möglichkeiten der weiten Handlung prospektiv abfahre und mir später mitteile, dass die Entwicklung doch auf der Hand lag. Wer dazu gezwungen ist, sich in der Mitte des Films das Ende auszumalen, ist mit Genremustern, Blaupausen, Drehbuchseminareinfällen konfrontiert. Bei Petzold ist das nie der Fall. Petzold findet Bilder, die sich einbrennen, Stilleben der verfehlten Kommunikation. Falsche kleine Lieben, vorgetäuschte Freundschaften, Schuld, die nie zu tilgen ist. Ja, das mag manchem "gewollt", "gekünstelt" erscheinen. Aber warum eigentlich? So kann die Welt sich anfühlen. Genau so.
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Im Dunkeln Christoph Maria Herbst, Antje Westermann, Alexander Hörbe, Barbara Philipp DVD, 17. November 2005 Verkaufsrang: 36773 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Das war kein Jrgen, das war ein Tier! Es ist sptabends. Die letzten Gste verlassen das Feuerwehrfest des Dorfes. Auch Martin, Birgit, Bruno und Judith machen sich auf den Weg. Martin hat zuviel getrunken, fhrt aber trotzdem. Die nchterne aber psychisch labile Judith lsst er aus Prinzip nicht ans Steuer. Auf der Fahrt ber die nchtliche Landstrae wird weiter getrunken und gestritten. Dann passiert es Martin fhrt einen Radfahrer an. Sollen die Freunde den Unfall melden oder vertuschen? Martin trifft eine harte Entscheidung, doch Judith hlt die Situation nicht aus und flchtet in den Wald..
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Ein genialer Film! 5 von 5 Punkten Der Kurzfilm "Im Dunkeln" zeigt Christoph Maria Herbst in seiner ersten mir bekannten nicht-komödiantischen Rolle, dies gelingt hervorragend, der Film wurde augenscheinlich mit großer Leidenschaft produziert. Auch die weiteren Darsteller sind exzellent besetzt und spielen sehr gut und glaubwürdig.
Story: 4 Freunde fahren nach einem Feuerwehrfest nach Hause. Was mit kleinen Späßen beginnt, endet in einer richtig harten Nummer über Gewissen und Schuld, bei der man froh ist, zu Hause vor dem Fernseher zu sitzen und nicht im Auto dabei zu sein. Mir ist der Mund offen geblieben, so hat es mich geschockt.
Bilder: Kino-Anmutung, 35mm
Stimmung: Dunkel, Düster, Real, Kalt
Bewertung: Einer der besten Kurzfilme, die ich je gesehen habe. Der Film saugt einen rein und wirkt gefühlt wesentlich länger als die Laufzeit von 15 Minuten, was an der dichten Atmosphäre liegt. Ich musste darüber mit Freunden reden, so hat er mich gepackt.
Fazit: Ist sein Geld mehr als wert, unbedingt kaufen, Tipp!
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Der Strand von Trouville Boris Aljinovic, Antje Westermann, Katja Zinsmeister Videokassette Verkaufsrang: 9562 Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar! |
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Unpathetisch deutsche Poesie 5 von 5 Punkten Dieser Film hat so viele entzückende kleine Szenen, dass man ihn sich ständig wieder anschauen könnte.
Die Darsteller spielen ihre allesamt eigenwilligen Rollen ganz hervorragend, das Drehbuch ist extrem unkitschig und dennoch von einer unaufdringlichen Romantik durchsetzt, die Dialoge wirken keineswegs, wie so oft in deutschen Filmen, abgenudelt, sondern poetisch, spontan und frisch, so dass nur festzuhalten ist: Ganz großes kleines Kino!
Märchenhaft 4 von 5 Punkten "Der Strand von Trouville" ist ein Märchen. Ein schönes, humorvolles Märchen. Es gibt einen Prinzen, mehere Prinzessin-Anwärterinnen, einen Hofnarren und bedrohlich wirkende Drachen (mit nächtlicher Schoko-Crepes-Allergie). Statt im Mittelalter spielt die Geschichte in der Neuzeit, das Schloß ist ein Einkaufszentrum und Trouville liegt im Ruhrgebiet. Und spätestens wenn statt Wein - "Möwenschiss" getrunken wird bleibt kein Auge trocken. Kleines, aber sehr feines deutsches Kino! |
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