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| DVDs: Christopher Walken | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
God's Army Christopher Walken, Elias Koteas, Eric Stoltz Videokassette, 2. Januar 1997 Verkaufsrang: 3065 God's Army, ein Film, der in Fan-Kreisen auch unter seinem Alternativtitel The Prophecy bekannt ist, besitzt das Potenzial zum Kultfilm. Das Werk aus dem Jahre 1995 gehört zu jenem Sub-Genre des Horrorfilms, zu dem auch Streifen wie Buffy, der Vampirkiller, Mimic oder Phantoms gehören -- düstere, manchmal schwarzhumorige Filme, die im Gewand klassischer Horrorfilme vollkommen neue Geschichten erzählen. Christopher Walken spielt in diesem Film den Erzengel Gabriel, der eine Armee der Engel gegen Gott anführt, da dieser den Menschen eine Seele geschenkt hat -- und seinen treusten Dienern, den Engeln, nicht. Eines Tages überträgt Gabriel diesen Krieg auf die Erde, um die schwarze Seele des bösartigsten, lebenden Menschen in seinen Besitz zu bekommen. Eine Seele so schwarz, dass sie der Schlüssel zum Sieg über seine gegnerische Armee der nach wie vor Gott ergebenen Engel ist. Einer dieser Gott ergebenen Engel ist Michael (Eric Stoltz). Ihm gelingt es vor Gabriel in den Besitz dieser Seele zu gelangen und sie im Körper eines kleinen Mädchens zu verstecken, bevor er von Gabriel getötet wird. Können Sie der Geschichte noch folgen? Wenn nicht, ist dies nicht schlimm, denn Regisseur und Drehbuchautor Gregory Wilden (Highlander) packt derart viele Ideen in seinen Film, dass es keine Schande ist, hin und wieder den Überblick über die Geschehnisse zu verlieren. Neben Walken sind in weiteren Rollen Viggo Mortensen als Luzifer zu sehen sowie Elias Koteas als Priester, der kurz vor seiner Weihe den Glauben an Gott verloren hat und ein Polizist wurde. Er ist in gewisser Weise jene Figur, die dem Zuschauer den Zugang zu dieser nicht gerade einfachen Geschichte ermöglicht, einer Geschichte, mit der Wilden ohne Zweifel versucht hat, etwas Großes zu erschaffen. Ganz gelungen ist es ihm nicht, denn am Ende übertreibt er es ein wenig mit seinen Geschichten vom Kampf des Guten gegen das Böse, dennoch ist God's Army ein herausragender, intelligenter Horrorfilm, in dem darüber hinaus Action und Humor nicht zu kurz kommen. Inzwischen ist Christopher Walken übrigens zwei weitere Male in die Rolle des Erzengels Gabriel geschlüpft, wobei der dritte Teil der Saga noch nicht in Deutschland zu sehen gewesen ist.--Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Ein brillianter Horrorfilm 5 von 5 Punkten Diesen Film darf man sich nicht entgehen lassen!!! Die ziemlich verrückte Story *gg* wird mit allerlei Schockeffekten und Horrorelementen aufgepeppt und dazu kommen noch die guten schauspielerischen Leistungen. Am besten waren meiner Meinung nach Christopher Walken als Erzengel Gabriel und Viggo Mortensen (besser bekannt als Aragorn "Der Herr der Ringe) als Luzifer. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Nicht so ganz gefallen hat mir jedoch das Mädchen Mary, das hat am Schluss ziemlich genervt, die Darstellerin ist nicht besonders talentiert. Alles in allem jedoch sehr sehr sehr sehenswert, allerdings nichts für schwache Nerven, denn bei manchen Szenen kann einem schon mal ziemlich mulmig zumute werden. ;-)
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The Dead Zone Christopher Walken, Brooke Adams, Tom Skerritt, Martin Sheen, Herbert Lom DVD, 16. Juni 2001 Verkaufsrang: 38138 Nichts deutet darauf hin, daß das Leben des Englischlehrers Johnny Smith nicht auch weiter in ruhigen, normalen Bahnen verlaufen soll - bis es zu dem gräßlichen Unfall kommt. Als Johnny nach fünfjährigem Koma wieder erwacht, merkt er, daß er jetzt die übernatürlichen Gaben eines Hellsehers besitzt. Nur ihm ist es zu verdanken, daß Menschen gerettet werden, aber jede seiner Visionen zehrt an Johnnys Körper und nimmt ihm Jahre seines Lebens. Er...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Jeder Fluch kann Segen bringen 5 von 5 Punkten Lassen wir mal die Bild- und Tonqualität der DVD außenvor - kümmern wir uns mal um den Inhalt.
Lehrer Johnny trifft ein Schicksalsschlag: ein Autounfall, gefolgt von einer 5jährigen Koma-Pause, zerstört nicht nur seine Verlobung, sondern auch Karriere und Körper. Aber immerhin hat er nach der "Wiedergeburt" (so sieht seine Mutter das) eine Gabe: er kann hellsehen.
Ich als verhinderter Weltverbesserer habe Hochachtung vor dem, was Johnny im Verlauf des packenden Films alles tut, um die Vorteile seines Schicksalsschlags zu nutzen. Letztendlich geht er als Retter der Menschheit hervor (Details verrat ich nicht; da müssen Sie die DVD schon kaufen).Genauso muss man's machen: das Unglück mit eigener Kraft in Glück verwandeln. Wäre die Geschichte nicht fiktiv, müssten wir Johnny als wahren Jahrhunderthelden in die Geschichtsbücher aufnehmen.
Ein grandioser und emotionaler Streifen, der deutlich macht, dass "Ein Fluch kann auch ein Segen sein" nicht nur ein blöder Spruch ist, sondern alle Gehandicapten dazu bewegen sollte, das Beste aus ihrem harten Los zu machen.
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The Addiction Lili Taylor, Annabella Sciorra, Christopher Walken Videokassette, 10. November 1997 Verkaufsrang: 3572
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Verstörend - Atemberaubend 5 von 5 Punkten Als ich den Film das erste mal gesehen habe, war ich doch überrascht, wie leicht mich der Film beeinflusst hat... und zwar durch das Erzeugen eines wirklich beklemmenden Gefühls.Die Bilder sind sehr ausdrucksstark und mitunter leicht eklig... eben weil es nicht Vampir à la Hollywood ist oder irgendein romantisches Märchen. Im Gegenteil: es ist einfach nur realistisch und dadurch zwangsweise abgründig... Zusätzlich sind die Dialoge sehr anspruchsvoll (und mitunter anstrengend. Ich muss zugeben das ich einge Namen von genannten Philosophen noch nie zuvor gehört habe.) Christopher Walken übertrifft sich wieder mal selbst, auch wenn sein Part nur kurz ist. Er scheint mit einer Mühelosigkeit den Fiesling zu spielen, die einfach nur erschreckt. Aber ist er eigentlich fies? Oder der Böse? Eigentlich nicht, dennoch wirkt er finsterer als z.b. in "Sleepy Hollow" oder "God's Army". Tipp: besser nicht sehen, wenn man nicht gut drauf ist! Die Geschichte und Bildersprache zieht einen wirklich runter. Leider fällt es ja schwer einfach mal kurz weg zu schauen, wenn ein Film nur mit deutschen Untertiteln gezeigt wird und die Dialoge so schlüssig in sich aufbauend sind, das man sonst Angst bekommt, etwas zu verpassen.
Komplexe Handlungsebenen 5 von 5 Punkten Augenscheinlich handelt es sich bei diesem Werk um einen eigenwilligen Horrorfilm, der durch abstrus und unrealistischen Szenen den neuen Alltag einer Gebissenen darstellt. Was sich bei näherer Untersuchung jedoch zeigt, ist, dass es sich gar nicht um einen Vampirfilm handelt. Transformiert man die äußere Handlung und ihre beinahe allzu offensichtlichen metaphorischen Bedeutungen unter zuhilfenahme der vielen Zitate und philosophischen Weisheiten in ein neues Bild der Handlung, so wird einem aufmerksamen Betrachter nicht entgehen, dass dieser Film eigentlich von einer, von der Erkenntnis beseelten Person handelt. Dies wird durch den Vampirismus symbolisiert. Der Prozess, durch den sie zur Erkenntnis gelangt, war der Biss durch den erzeugenden Vampir. Folglich ist auch Sie nun von der Sucht befallen, anderen Ihre Erkenntnisse kund zu tun, ihre Weltbilder zu zerstören und auch sie zu Vampiren zu machen, die ihrerseits unaufgefordert lehren. Einmalig an diesem Film ist die perfekte Umsetzung dieses Korrespondenzprinzips. Zu allen Zeiten machen sowohl die äußere als auch die abstahierte Handlungseben Sinn, obwohl dem Zuschauer ausschließlich die groteske äußere Handlung zugemutet wird. Doch die, einer durch Erkenntnis erkranten Philosophin, ist zweifelsfrei die realistischere Handlungsebene, wie sie tagtäglich seit bestehen der ersten höheren Zivilisationen von vielen Mitmenschen erlebt und erfahren wird. Fazit: The Addiction ist eigentlich gar kein Horrorfilm! Empfehlung: Sehen sie ganz genau hin und beachten Sie die einschlägigen Dialoge! Rätseln sie ein bischen! Urteil: The Addiction ist eines der kostbarsten Meisterwerke!
Eine Tiefgreifende Überaschung... 5 von 5 Punkten Eine Tiefgreifende Überraschung erlebte ich, als ich einen Vampirfilm sehen wollte und mehr oder weniger seichte Unterhaltung erwartete. Dem Film gelingt es eine höchst anspruchsvolle Atmoshäre zu erzeugen in der die Darsteller glänzen und den Zuschauer mitreissen in eine Welt aus Sucht und niederen Instinkten. Die ganze Idee der Vampirismus wird aus einem sehr menschlichen/philosophischen Blickwinkel erzählt. Den Monlog von Christopher Walken halte ich für einen Höhepunkt in der Geschichte der laufenden und erzählenden Bilder. Der Film gibt aber auch zu denken und lässt eigene Sucht in einem noch dunklerem Licht erscheinen. Kurz: zwar kein Kostümgewaltiger Vampirfilm wie Inerview mit einem Vampir oder Bram Sorkers Dracula dafür wird der Zuschauer viel direkter angesprochen und fühlt sich hinterher wie frisch gebissen...
chef d'oeuvre 5 von 5 Punkten Was Ferrara und sein Drehbuchautor Nicholas St. John hier inszeniert haben scheint für viele, die einen blutgetränkten Vampirfilm erwarten eine Enttäuschung zu sein. Horror oder Schreckenstheater wäre hier auch wirklich nich adäquat. Vielmehr ein zauberhaftes Potpourri philosophischer und poetischer Gedanken à la Feuerbach und Baudelaire. So wird ein jeder, der ein wenig in die hier genial instruierten Zitate kundig ist seine Freude haben. Zwar scheint es an manchen Stellen etwas verworren zu sein, (zum Beispiel an der Stelle, in welcher Ch.Walken alias "Peina" Burroughs Werk "Naked Lunch" anführt, welches zwar die traumatischen Erlebnisse eines subtilen Drogentrips schildern, jedoch mit der hier erzählten Geschichte kaum eine Verbindung zu finden scheinen ), jedoch erkennt sich zuletzt ein für den aufmerksamen und interessierten Zuschauer ein allzu deutlicher Zusammenhang. Die Sucht. Die schwarz-weiße Atmosphäre und der englische Untertitel verdeutlichen diese verdrehte,philosphische und subtile Welt und versetzten den Betrachter in einen ebenfalls süchtigen Zustand in welchem er sich den Worten und derer Bedeutung bewußt wird. So lassen sich als résumé einzig und allein die Worte Lili Taylors anfügen: " Existieren heißt, ständig Erleichterung suchen für unsere Sucht. Und unsere Sucht ist die einzigste Erleichterung die wir finden."
Einer der besten Filme Ferraras 5 von 5 Punkten "The Addiction" ist einer der besten Filme der neunziger Jahre und ein absoluter Geheimtipp. Lili Taylor ist unschlagbar gut als Vampir und Christopher Walken Kurzauftritt ist derart abgefahren, daß ich es beim ersten mal sehen kaum glauben konnte. Gerüchte zu Folge soll es Ferrara gesundheitlich gar nicht gut gehen, man hat ja auch schon eine ganze weile nichts mehr neues von ihm gesehen.
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Eve und der letzte Gentleman Brendan Fraser, Alicia Silverstone, Christopher Walken Videokassette, 26. September 2000 Verkaufsrang: 2792 Nach den Erfolgen von Die Mumie und George, der aus dem Dschungel kam ist Brendan Fraser in dieser sympathischen Komödie zu sehen, in der Pleasantville das heutige Los Angeles trifft. Brendan Fraser spielt Adam, der in einem Atombombenkeller geboren wurde, in den sich sein paranoider Vater (Christopher Walken), ein Erfinder, zusammen mit seiner Frau (Sissy Spacek) einst vor dem Abwurf der kommunistischen Atombombe gerettet hat (ohne zu wissen, dass der Bombenabwurf in Wahrheit ein Flugzeug-Absturz war). In diesem Bunker hat Adam nun 35 Jahre gelebt. Dort wurde er im kleinbürgerlichen Stil der frühen 60er Jahre erzogen, ohne jemals die Außenwelt betreten zu haben. Eines Tages aber geht der Familie der Lebensmittelvorrat zur Neige, und Adams Vater bekommt einen Herzinfarkt. Adam ist nun gezwungen, den Bunker zu verlassen und wird mit dem Los Angeles der Gegenwart konfrontiert, was unweigerlich zu einem Kulturschock führt. Der Film ist mehr als nur eine Aneinanderreihung von netten Ideen, mit denen die Begegnung zweier Welten geschildert wird. Ein Großteil des Films besteht aus einer romantischen Liebesgeschichte, die jedoch nicht wirklich funktioniert: Adam lernt die junge Eve (Alicia Silverstone) kennen, die ihm bei seiner Odyssee durch die Gegenwart behilflich ist und die er schließlich fragt, ob sie mit ihm in den Untergrund abtauchen möchte. Dass in dieser Liebesgeschichte keine Funken fliegen, liegt an Alicia Silverstones Rolle. Die gibt tatsächlich nicht viel her und leidet zudem unter einer fürchterlichen Frisur. Frasers Schultern tragen die Last des Films indessen mit kindlich-naiver Unschuld, viel Emotionen und Humor. Dabei gelingt ihm in vielen Szenen -- wie dem Erleben des ersten Sonnenaufgangs -- die Gratwanderung zwischen Humor und Pathos. Ein wenig von dieser Last kann Fraser außerdem auf die Schultern Dave Foleys legen, der in der Rolle von Eves bestem (schwulen) Freund zu sehen ist. Foley gelingt das Kunststück, die harmlosesten Dialoge wie Edelsteine blitzen zu lassen. --Mark Englehart
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Romantisch 5 von 5 Punkten Die Story ist gut umgesetzt, die Darsteller spielen ihre Rollen sehr glaubwürdig und der Film ist einfach nur süß, witzig und romantisch! Also volle 5 Sterne
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God's Army Christopher Walken, Elias Koteas, Eric Stoltz DVD Verkaufsrang: 42714 God's Army, ein Film, der in Fan-Kreisen auch unter seinem Alternativtitel The Prophecy bekannt ist, besitzt das Potenzial zum Kultfilm. Das Werk aus dem Jahre 1995 gehört zu jenem Sub-Genre des Horrorfilms, zu dem auch Streifen wie Buffy, der Vampirkiller, Mimic oder Phantoms gehören -- düstere, manchmal schwarzhumorige Filme, die im Gewand klassischer Horrorfilme vollkommen neue Geschichten erzählen. Christopher Walken spielt in diesem Film den Erzengel Gabriel, der eine Armee der Engel gegen Gott anführt, da dieser den Menschen eine Seele geschenkt hat -- und seinen treusten Dienern, den Engeln, nicht. Eines Tages überträgt Gabriel diesen Krieg auf die Erde, um die schwarze Seele des bösartigsten, lebenden Menschen in seinen Besitz zu bekommen. Eine Seele so schwarz, dass sie der Schlüssel zum Sieg über seine gegnerische Armee der nach wie vor Gott ergebenen Engel ist. Einer dieser Gott ergebenen Engel ist Michael (Eric Stoltz). Ihm gelingt es vor Gabriel in den Besitz dieser Seele zu gelangen und sie im Körper eines kleinen Mädchens zu verstecken, bevor er von Gabriel getötet wird. Können Sie der Geschichte noch folgen? Wenn nicht, ist dies nicht schlimm, denn Regisseur und Drehbuchautor Gregory Wilden (Highlander) packt derart viele Ideen in seinen Film, dass es keine Schande ist, hin und wieder den Überblick über die Geschehnisse zu verlieren. Neben Walken sind in weiteren Rollen Viggo Mortensen als Luzifer zu sehen sowie Elias Koteas als Priester, der kurz vor seiner Weihe den Glauben an Gott verloren hat und ein Polizist wurde. Er ist in gewisser Weise jene Figur, die dem Zuschauer den Zugang zu dieser nicht gerade einfachen Geschichte ermöglicht, einer Geschichte, mit der Wilden ohne Zweifel versucht hat, etwas Großes zu erschaffen. Ganz gelungen ist es ihm nicht, denn am Ende übertreibt er es ein wenig mit seinen Geschichten vom Kampf des Guten gegen das Böse, dennoch ist God's Army ein herausragender, intelligenter Horrorfilm, in dem darüber hinaus Action und Humor nicht zu kurz kommen. Inzwischen ist Christopher Walken übrigens zwei weitere Male in die Rolle des Erzengels Gabriel geschlüpft, wobei der dritte Teil der Saga noch nicht in Deutschland zu sehen gewesen ist.--Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)
Ein brillianter Horrorfilm 5 von 5 Punkten Diesen Film darf man sich nicht entgehen lassen!!! Die ziemlich verrückte Story *gg* wird mit allerlei Schockeffekten und Horrorelementen aufgepeppt und dazu kommen noch die guten schauspielerischen Leistungen. Am besten waren meiner Meinung nach Christopher Walken als Erzengel Gabriel und Viggo Mortensen (besser bekannt als Aragorn "Der Herr der Ringe) als Luzifer. Und auch der Humor kommt nicht zu kurz. Nicht so ganz gefallen hat mir jedoch das Mädchen Mary, das hat am Schluss ziemlich genervt, die Darstellerin ist nicht besonders talentiert. Alles in allem jedoch sehr sehr sehr sehenswert, allerdings nichts für schwache Nerven, denn bei manchen Szenen kann einem schon mal ziemlich mulmig zumute werden. ;-)
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Man on Fire Denzel Washington, Dakota Fanning, Christopher Walken, Giancarlo Giannini DVD Verkaufsrang: 44190 Der ziemlich abgewrackte, versoffene ehemalige Navy-Soldat Creasy übernimmt auf Empfehlung seines Ex-Kollegen Rayburn einen Bodyguard-Job bei einem Ehepaar in Mexiko City, das von einer Serie dreister Kindesentführungen erschüttert wird. Nur widerwillig freundet er sich mit seinem Schützling, der zehnjährigen Pita, an. Als diese jedoch am helllichten Tag in die Hände skrupelloser Kidnapper fällt, begibt sich der verbitterte Einzelgänger mit Hilfe der cleveren Journalistin Mariana auf erbarmungslosen Rachefeldzug.
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Sleepy Hollow [UK IMPORT] Johnny Depp, Christina Ricci, Miranda Richardson, Michael Gambon, Casper van Dien DVD, 24. Juli 2000 Verkaufsrang: 52196 Das Geheimnis, Tim Burtons Film Sleepy Hollow richtig zu "begreifen", liegt darin, sich bewusst zu machen, dass es sich hier um den Film handelt, den er sein Leben lang schon immer drehen wollte. Nach seinem durchgängig ausdrucksstarken Edward mit den Scherenhänden ist dies gewiss sein persönlichstes Unterfangen. Burtons düsterer Gothic-Stil -- der sich durch all seine Werke zieht -- entspringt einer Kindheit, die er mit den Horrorfilmen von Roger Corman und den Hammer Studios sowie allem, in dem sein Idol Vincent Price mitspielte, vergeudete. Für Sleepy Hollow umgab sich Burton mit seinen üblichen Partnern und Freunden. Die Produktion wurde fast ausschließlich außerhalb Londons gedreht, um ihn mit den wichtigsten Mitgliedern seiner Crew wieder zusammen zu bringen, mit denen er ein Jahrzehnt zuvor schon für Batman gearbeitet hatte -- aber auch, um die Atmosphäre des Hammer-Horrors auf dessen eigenem Territorium einzufangen. Johnny Depp in seiner Rolle des Constable Ichabod Crane stellt auf herzerwärmende Weise Eigenheiten und Artikulation eines Peter Cushing nach. In einer Prologszene lässt Burton eine von ihm lang gehegte Fantasie darstellen, indem er Johnny Depp Christopher Lee gegenüber auftreten lässt. Unter dem Begriff Fantasie lässt sich auch der gesamte Film einordnen, angefangen bei der mythischen Kamingeschichte über den Ursprung des Hessischen Reiters (ein faszinierender Christopher Walken) bis zu den hellen Farbtupfern, die Cranes Kindheitsträume durchziehen (mit Lisa Marie, Burtons Liebe im richtigen Leben). Diese Momente strahlen buchstäblich in dem peinlich genau geschaffenen Erscheinungsbild des Films, der einem Bleichprozess unterzogen wurde, um ihm eine blasse, fast monochrome Färbung zu geben. Der krimihafte Plot um Familienabstammung und kleinliche Vergeltung ist natürlich zweitrangig neben dem, was Burton durch Fotografie und Darstellung zu erreichen versucht, zu der noch ausdrucksstarke Gastauftritte von Michael Gambon, Michael Gough, Jeffrey Jones und Iain McDiarmid gehören. Trotz all dieser Feinheiten erweist sich Sleepy Hollow jedoch auch als Burtons bisher bester Actionfilm: Die Fechtszene übertrifft alles aus seinen früheren Werken, während die Flucht mit der Windmühle und die sich anschließende Kutschenverfolgungsjagd -- was Choreografie und Ausführung betrifft -- absolut atemberaubend sind. Sollte während des größten Teils des Films ein Zahnpastalächeln Ihr Gesicht zieren, dann haben Sie ihn "begriffen". Wenn nicht, schauen Sie sich sofort Hammers Dracula an! --Peter Tonks
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 145 Bewertungen)
Fesselnd! 5 von 5 Punkten Johnny Depp soll in einem abgelegenen Ort die Morde an verschiedenen Gemeindemitgliedern aufklären. Alle Opfer wurden ohne ihre Köpfe aufgefunden. Die Sage geht um von einem "Kopflosen Reiter" (Christopher Walken) der Rache nimmt an den Bewohnern des Dorfes...
"Sleepy Hollow" ist nicht nur für Johnny Depp-Fans ein wahrer Hochgenuss. Vor allem die Handlung ist düster und spannend zugleich. Von der ersten bis zur letzten Minute wird der Zuschauer in ihren Bann gezogen. Die Kulissen sind traumhaft düster. Die Effekte gelungen und wohldosiert - richtig schöner Grusel.
Der Film besticht aber nicht nur durch Gruseleffekte, sondern auch ab und zu mit einer auflockernden Würze Humor, den vor allem Johnny Depp gekonnt zu nehmen vermag. Auch Christina Ricci zeigt sich von ihrer Besten Seite, als leicht-arrogante und unnahbare Tochter von einem der reicheren Dorfbewohner des Ortes.
Fazit:
Die Kostüme und Kulissen sind klasse und passend gewählt. Die Schauspieler, allen voran Johnny Depp passen zu ihren Rollen. Die Handlung ist düster und sehr spannend. Insgesamt ein absoluter Filmgenuss - 5 Sterne.
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Auf kurze Distanz Sean Penn, Christopher Walken, Mary Stuart Masterson DVD, 30. Juni 2003 Verkaufsrang: 48947
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Mittlerweile ein Klassiker. 5 von 5 Punkten Aber immer noch ein Geheimtipp. Top-Schauspieler in einer Top-Story. Und der Titelsong von Madonna ist auch sehr gut!
Superbes Familien/Gangster-Drama mit Sean Penn 5 von 5 Punkten "Auf kurze Distanz" ist ein atmosphärisch dichtes, sehr gut gespieltes und bewegend mitreissendes Thriller-Drama aus dem Jahre 1986 ( nicht 1990 oder '91!!). Christopher Walken strahlt seine unheimliche Aura aus, und Sean Penn bewies schon damals seine Klasse. Sein wirklicher Bruder Chris(topher) Penn, welcher leider 2006 viel zu jung verstarb, spielt übrigens auch im Film seinen Bruder. Und nicht zuletzt die grossartige Mary Stuart Masterson spielt Terry, seine grosse Liebe.
Erstklassig ist auch die musikalische Untermalug von Patrick Leonard. Die Score Musik des Films kennt man auch aus dem Song "Live to Tell" von Madonna, welche damals mit Penn verheiratet war.
Bemerkenswert stilistisch auch die Zeitlupen "Blow Out" Szene im Auto und die düster-melancholische Grundstimmung.
Sicherlich ein unterschätztes Highlight des 80er Jahre Kinos.
Die DVD hat einen befriedigenden Bild- und Ton-Transfer. Für das Alter des Film okay. Leider ist kein Bonusmaterial enthalten.
Sehr gutes Thriller Drama mit hervorragenden Darstellern! 4 von 5 Punkten Der damals noch junge Sean Penn und zu der Zeit noch Ehemann von Madonna machte am Anfang seiner Karierre mehr durch sein Anhängsel an der Pop Sängerin und seinen unkontrolierbaren Aggressionsausfällen mehr von sich reden als durch seine Filme!
Mittlerweile ist Mr.Penn weg von der Dame inderen Schatten er immer stand, seine Prügeleien mit Reportern gehören auch der Vergangenheit an und mittlerweile ist Penn einer der besten Schauspieler Amerikas!
In diesem Thriller Drama spielt er neben den grossartigen Christopher Walken den Sohn eines ehemaligen Gangsters der langsam , und sich somit ins verderben , in dessen Fußstapfen tritt.
"Auf kurze Distanz" ist ein sehr gut gespieltes Stück Kino mit zwei begnadeten Darstellern in einem etwas in die Jahre gekommenen Film , der hat dann manchmal auch etwaslangweilige Passagen aber dennoch kann man diesen Film nur emphelen!
Über die DVD kann man nur sagen das es ein schwaches Bild , schwacher Ton und an extras mal wieder nur den Trailer gibt!
Film:****
Bild:**
Ton:**
Extras:*
Christopher Walken und Sean Penn spielen grandios 5 von 5 Punkten Brad Whitewood Jr., verkörpert von Sean Penn, ist ein moralisch zweifelhafter, aber liebenswerter Kerl, der mit seiner Mutter, seinem Bruder und seiner Großmutter in bescheidenen Verhältnissen lebt.
Eines Tages taucht sein Vater Brad Sr. (Christopher Walken) auf, ein verdorbener Schwerverbrecher, der seinem Sohn jedoch attraktiv spontan das (finanzielle) Glück zu verheißen scheint. So ziehen dann bald Vater und Sohn gemeinsam auf kriminelle Touren. Bis Brad Jr. bei einem Mord zugegen ist, der nun eben von der Gang seines Vaters begangen wird. Er zieht sich sofort vom Vater zurück und beschließt mit einigen gleichaltrigen Kumpanen eine eigene Bande aufzuziehen, die jedoch rasch von der Polizei geschnappt wird.
Brad Jr. wird als einziger nicht auf Kaution freigelassen, da man sich erhofft, dass er gegen seinen Vater aussagt, den bisher nicht einmal das FBI belangen konnte.
Brad Sr. vergewaltigt die Freundin seines Sohnes (Mary Stuart Masterson), da er sie damit dazu bewegen will, sich von ihm zu trennen: er macht die Liebe seines Sohnes zu ihr verantwortlich für den Sinneswandel aus seiner Gang auszusteigen.
Als Brad Jr. von der Vergewaltigung erfährt, sagt er gegen seinen Vater aus, woraufhin dieser eiskalt alle Mitglieder der Jugendgang exekutiert. Schließlich auch die Freundin seines Sohnes und seinen eigenen Sohn selbst, der jedoch schwer verletzt überlebt und sich zu seinem Vater schleppt.
Dies ist der Höhepunkt des Films, der emotional am meisten berührt.
Die Verlogenheit Brad Seniors und die Verzweiflung Brad Juniors, der buchstäblich aus allen Löchern blutet, ist aufwühlend wie die Schluss-Sequenz, die Sohn und Vater vor Gericht zeigen.
Das Hauptthema der Filmmusik zieht sich leitmotivisch durch den ganzen Film und unterstreicht kongenial die Grundstimmung und das Fatale des Geschehens (fantastische Musik: Patrick Leonard).
Ein dramatischer Vater-Sohn-Konflikt, der mitfühlen lässt. Mitfühlen mit dem Sohn in den Fängen eines barbarischen Vaters, der bestialisch und kalt tötet - sogar seinen eigenen Sohn, der nur schwer verletzt überlebt.
Darstellerisch sind Sean Penn und Christopher Walken glänzend und dominieren mit ihrer Präsenz diesen äußerst spannenden und unterschätzten Film.
Sean Penn in absoluter Hochform, klasse Thriller ! 5 von 5 Punkten Dieser Thriller ist schon etwas in die Jahre gekommen; ich glaube er kam entweder 1990 oder 1991 raus. Was aber eigentlich egal ist, da er einen Vater-Sohn-Konflikt aus einer völlig unbekannten Perspektive erzählt. Sean Penn spielt äußerst brilliant den Sohn, der von seinem kriminellen und sadistischen Vater immer mehr gedrängt wird, diesem bei seinem kriminellen Taten zu helfen. Bis es ihm reicht und es zur Konfrontation zwischen den beiden kommt. Nachdem der Vater erstmals einsehen muß, daß er seinen Sohn nicht mehr beeinflußen kann, muß dieser jedoch erfahren, daß er außer Diebstahl und anderen kriminellen Delikten anscheinend nicht mehr viel zustande bringt. So wird er immer mehr Teil des eines kriminellen Milieus, das er eigentlich, genauso wie seinen Vater, verabscheut. Das Ende des Film ist gekonnt, ein echtes Showdown. Wer also einen wirklich ausgezeichneten Film sehen will in dem es nicht nur um billige Action geht, sondern auch um eine gehörige Portion Gesellschaftskrititk, der sollte vor diesem tollen Streifen keinesweg halt machen.
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Die durch die Hölle gehen John Cazale, John Savage, Meryl Streep, Christopher Walken, Robert de Niro Videokassette Verkaufsrang: 4826 "Die Hochzeitsfeier wird für den jungen Ehemann und zwei seiner Freunde zum bitteren Abschied. Am nächsten Tag werden Mike, Steven und Nick direkt in die tosende Hölle des Vietnamkrieges geschickt. Nach erbarmungslosem Kampf werden die drei im Dschungel gefangengenommen. Ihre Aufseher spielen mit den Gefangenen ein tödliches Spiel: Russisches Roulette. Nach gelungener Flucht kehrt Mike als gebrochener Mann in die Heimat zurück. Nick, der beim Roulette überlebte, verdingt sich als "Unbesiegbarer" dieses teuflischen Spiels in den Vergnügungsvierteln von Vietnam. Mike fliegt zurück, um seinen Freund auch aus dieser Hölle herauszuholen."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)
Klassischer Antikriegsfilm 5 von 5 Punkten Diesen Film muss man gesehen haben: 5 Oscars 1978 (darunter bester Film, beste Regie, beste Nebenrolle: Christopher Walken). Drei Stunden lang, aber nicht eine einzige Sekunde langweilig. Nerven zerreißend, erschütternd, unendlich traurig. Was für eine Bilderpracht allein im ersten Teil, der nur das Leben und die Arbeit in einer trostlosen Stahlstadt in Pennsylvania zeigt, die Hochzeit in einer russischen Gemeinde (das Omen, als Angela einige Tropfen des Weins verschüttet) und die Verabschiedung der potenziellen Kriegshelden. Nicht zu vergessen die Jagd in den Bergen, wo schon die Spannungen zwischen den Protagonisten erkennbar werden: Mike (Robert de Niro) ist der Führer der Gruppe, er allein ahnt, was auf sie alle in Vietnam zukommt, und er allein scheint auch dafür präpariert. Er ist es auch, der nach dem Krieg die Freunde (oder das, was von ihnen physisch und psychisch übrig geblieben ist) wieder um sich versammelt und in das normale Leben zu integrieren versucht. Und auch er hat etwas gelernt, als er auf der letzten Jagd den entscheidenden Schuss (absichtlich?) verreißt. Grandiose Darsteller und die Titelmusik machen diesen Film zu einem Erlebnis. Am bewegendsten bleibt der Schluss, als alle nach Nicks Begräbnis God Bless America singen und dankbar sind, dass sie überlebt haben.
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Heaven's Gate Kris Kristofferson, Christopher Walken, John Hurt DVD, 23. August 2001 Verkaufsrang: 46346 Nicht viele Filme genießen den zweifelhaften Ruhm, direkt für den Untergang eines Filmstudios verantwortlich zu sein, aber Michael Ciminos egomanisch aufgeblasener Western ist einer von ihnen. Heutzutage ist ein 40 Millionen Dollar Budget kaum ausreichend, um die Kosten für einen Adam-Sandler-Film zu decken, doch 1981 katapultierte die Summe United Artists praktisch aus dem Business. Cimino, damals frisch gebackener Oscar-Preisträger für Die durch die Hölle gehen, brachte allein Monate damit zu, die eigentlich fantastische und verwirrende Geschichte über die Johnson-County-Viehkriege von 1881 zusammen zu bringen. Auf der Besetzungsliste stehen unter anderen Kris Kristofferson, Jeff Bridges, John Hurt, Christopher Walken sowie Isabelle Huppert. Ursprünglich fast vier Stunden lang, wurde der Film in der Leinwandversion auf unter drei zusammen geschnitten und scheiterte kläglich an den Kinokassen. Auf Video ist Heaven's Gate jedoch wieder in der Originalversion zu sehen. Aber wie man sich den Film auch ansieht, es handelt sich bei diesem Machwerk mehr um eine Art Kuriosum als um irgend etwas anderes.--Marshall Fine
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Der grösste Filmflop aller Zeiten.... 5 von 5 Punkten tja, dieses Etikett wird der Film nie abstreifen können. Und dieses Etikett macht es ja auch schwer, den Film total unvoreingenommen zu sehen.
Die United Artists wollten damals Aussergewöhnliches wagen, deshalb liess man Cimino, vor allem nach seinem Megaerfolg "Deer Hunter" freie Hand.
Aber die Produktionskosten stiegen ums 5fache höher als geplant auf 40 Mio. Dollar an und dann wurde der Film durch die vernichtende und böswillige Reaktion der US-Kritik zum absoluten Kassendebakel.
"Heavens Gate" besiegelte das Ende des Western, das Ende der United Artists und vor allem das Ende des amerikanischen Autorenfilms.
Erst Jahre später konnte der Film vor allem in Europa eine Fangemeinde gewinnen und man erkannte auch viele Vorzüge dieses sicherlich monströsen und maßlosen Werkes.
Vilmos Zsigmond setzt diese Ereignisse um den Johson County War kameratechnisch wunderbar in Szene.
Ein unrühmliches Bild aus der US-Geschichte. Diese Emmigranten, die Rinder schlachten, weil sie Hunger haben, aber vom Großkapital und der Staatsgewalt den Pferdedieben gleichgestellt werden und so zum Abschuss freigegeben werden. Ein ganz legale Todesliste ist im Umlauf und die bezahlten Killer erledigen gesetzestreu ihre Arbeit.
Die Hauptfiguren in diesem Szenario sind Sheriff James Averil (Kris Kristofferson), der Killer Nathan D. Champion (Christopher Walken), der irgendwann wegen Ella Watson (Isabelle Huppert), die auch auf der Todesliste landet, die Seiten wechselt. Beide Männer haben eine Beziehung mit der Prostituierten Ella.
Ein bisschen fehlt den Dialogen vielleicht die Tiefe und vielleicht auch eine Balance der Emotionalität. So wechseln sich in der authentisch wirkenden Kulisse, die bis ins kleinste Detail sehr gut eingefangen wird, total brilliante Szenen (beispielsweise die Sequenz im Festzelt, die mit dem zum Tanz aufspielenden Rollschuhfahrer beginnt und mit dem gemeinsamen Walzer von Averill und Ella endet) mit einigen weniger gut gelungenen und eher uninteressanten Szenen.
Alles in allem ist es aber ein sehr gelungener und hochinteressanter Film über ein weniger bekanntes Ereignis der US-Geschichte, was allerdings auch kein Wunder ist, dass solche Ereignisse in den Geschichtsbüchern nicht auftauchen.
Erst mehr als 20 Jahre später konnte Scorsese mit "Gangs of New York" einen filmischen Verwandten von "Heavens Gate" realisieren, der im Grund die gleiche Botschaft über das Werden einer Nation weit ab vom akzeptierten Konsens vermittelt "Amerika wurde in den Strassen geboren".
Scorsese hatte es aber 20 Jahre später dann auch viel leichter seine Message durchzubringen |
Basquiat [UK IMPORT] Jeffrey Wright, David Bowie, Dennis Hopper, Gary Oldman, Courtney Love DVD, 30. Juni 2003 Verkaufsrang: 47118 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. "New York der 80er Jahre. Der 20jährige schwarze, talentierte Graffiti- Sprayer Jean-Michel Basquiat wird von einer Galeristin entdeckt. Für das unkonventionelle Maltalent beginnt eine steile Karriere. Der hübsche Wilde gewinnt im nu die Herzen der High-Society-Frauen und der Geschäftsleute. Seine jugendliche Leichtigkeit und frapierende Intelligenz animiert selbst den Künstlerfürsten Andy Warhol, wieder zum Pinsel zu greifen. Es entwickelt sich eine aufregende Freundschaft zwischen Schwarz und Weiß, Jung und Alt - zwei exaltierte Künstler, von denen der Jüngere den Älteren nur ein Jahr überlebt."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
traurig-schöner Film 5 von 5 Punkten Basquiat ist einer meiner Lieblingsfilme. Basqiat -perfekt verkörpert von Jeffrey Wright- ein wunderbarer, schwarzer Künstler aus New York, der in den 80-er Jahren mit Andy Warhol (gespielt von David Bowie) befreundet war. Er verfällt zunehmends seiner Drogensucht und stirbt letztendlich an einer Überdosis.Schön an diesem Film ist, dass Basquiat sein eigenes Ding durchzieht und sich nichts sagen lässt. Traurig ist jedoch zuzusehen, wie er duirch seinen Drogenkonsum zunehmends verfällt und dadurch seine Beziehung zu Gina, einer jungen Kellnerin zerstört. Als schliesslich Warhol stirbt, bricht er zu sammen.
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