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| DVDs: Emily Watson | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Mein Freund, der Wasserdrache Emily Watson, Ben Chaplin, Alex Etel DVD, 12. Juni 2008 Verkaufsrang: 461 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Nicht nur eine wahre Geschichte, sondern die wahre Geschichte des Ungeheuers von Loch Ness: Im Schottland von heute erblickt ein Touristenpärchen (Nathan Christopher Haase und Megan Katherine) in einer Kneipe die legendäre Fotografie von "Nessie", dem Ungeheuer von Loch Ness. Ein älterer Herr spricht sie darauf an und weiss zu dem Bild wie zu dem Ungeheuer eben diese "wahre" Geschichte zu erzählen. Fasziniert folgen die beiden der zugleich dramatischen wie spannenden Story. Die beginnt im Zweiten Weltkrieg, als Hitlers Truppen ganz Europa zu erobern suchen. Auch im schottischen Hochland ist man von den Auswirkungen des Krieges betroffen: Der kleine Angus (Alex Etel) wünscht sich nichts sehnlicher als die Rückkehr seines Vaters Charlie MacMorrow (Craig Hall), der seit einem Einsatz mit der britischen Marine vermisst wird. Seine ersten Versuche, mit dem feuchten Element Freundschaft zu schließen, scheitern traumatisiert zunächst kläglich. So belässt er es bei der Suche nach Muscheln und sonstigen Kostbarkeiten in einem Gezeitentümpel, den ihm sein Vater schon als "magischen Ort" beschrieben hatte. Als er auf ein eiförmiges Etwas stößt, packt er dieses in einen Eimer und schleppt es nach Hause. Seine besorgte Mutter Anne (Emily Watson) betrachtet Angus' Verschlossenheit mit großer Sorge. Als Angus' Schwester Kirstie (Priyanka Xi) die Mutter nach der Rückkehr vom Strand fragt: "Hatte Angus Spaß?", antwortet die nur: "Angus? Spaß?". Doch genau das ändert sich schlagartig, als Angus das rätselhafte Ei in der Werkstatt des Vaters untersucht und mit einem Messer öffnet. Eine leuchtend blaue, gallertartige Masse tritt hervor, doch just in diesem Moment ruft ihn die Mutter zum Essen ins Haus. Nachts blickt Angus aus dem Fenster und meint etwas in der Werkstatt zu sehen. Er läuft durch den Gewitterregen in den Schuppen, durch den ein merkwürdiges kleines Wesen tobt. Mit etwas Futter, das Angus aus der Küche organisiert, gewinnt er das Vertrauen des Tiers. Am nächsten Morgen trifft unerwartet ein britisches Regiment auf dem Anwesen ein, das sich dort einquartiert um mögliche deutsche U-Boot-Angriffe abzuwehren. Captain Hamilton (David Morrissey) will mit einem versenkbaren Stahlzaun, der in Loch Ness verankert wird, in Schottlands tiefstem Gewässer den Feind in die Falle locken. Hamiltons Einheit und das Auftauchen des Handwerkers Lewis Mobray (Ben Chaplin) stürzen die junge Freundschaft zwischen Angus und Crusoe, wie er seinen Spielgefährten getauft hat, in Turbulenzen. Lewis macht sich auf Anweisung von Anne daran, die Werkstatt auszumisten, während die Soldaten das Haus mit Beschlag belegen. Crusoe verschwindet spurlos, taucht aber bald im Wohnhaus auf, das er mit seiner tapsigen Art erkundet. Und er trifft auf einen Feind: Churchill, die aggressive Bulldogge von Sergeant Strunk (Marshall Napier), die die Jagd auf Crusoe eröffnet. Schließlich landet Crusoe in der Wanne des Gästebadezimmers, wo er von Angus versteckt wird. Bald erscheint dort aber nicht nur Kirstie, sondern auch Lewis. Beide muss Angus nun in sein Geheimnis einweihen. Lewis weiß von einer Geschichte zu berichten, die ihm als Kind erzählt wurde: Crusoe scheint ein Wasserdrache mit magischen Kräften zu sein, von denen es immer nur einen auf der Welt gibt. Wenn er stirbt, dann legt er zuvor noch ein Ei, auf dass es wieder einen von seiner Species gebe. Hamilton, der ein Auge auf Anne geworfen hat, gibt ihr zu Ehren ein Dinner. Dummerweise entwischt Crusoe genau an diesem Abend aus dem Badezimmer und stößt wieder einmal auf Churchill, der nach einer wilden Hetzjagd das Abendessen vor den Augen der Gäste mit einem Spurt über den festlich gedeckten Tisch ruiniert. Heimlich schaffen Angus und Lewis Crusoe zum Loch Ness, wo sie ihn, der inzwischen beträchtliche Ausmaße angenommen hat, in die vermeintliche Freiheit entlassen. Hamilton, der jetzt die Vaterrolle an sich gerissen hat, will Angus zu einem richtigen Soldaten ausbilden, aber der büchst aus und trifft sich nach langer Zeit mit seinem Wasserdrachen-Freund. Dieser nimmt ihn auf einen abenteuerlichen Ritt über wie unter Wasser mit. Die Freundschaft der beiden könnte nichts mehr trüben, wenn nicht Hamiltons Imponiergehabe wäre. Er nimmt Anne, Kirstie und Angus zu einem Ausflug auf den hochgelegenen Stützpunkt mit, wo er die dort auf Loch Ness gerichteten Kanonen abfeuern will. Angus weiß, was das bedeutet und protestiert so nachdrücklich, dass die Kugeln zwar abgefeuert werden, Anne aber auf der Stelle mit ihren Kindern nach Hause gebracht werden will. Crusoe bleibt unverletzt, aber der Angriff hat ihn schwer traumatisiert. Er ist nicht mehr derselbe. Und das beschwört ungeahntes Unheil herauf ...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Kindgerechte Mythologie mit Gänsehaut-Garantie 5 von 5 Punkten Hört man den Begriff "Loch Ness", denkt man weniger an die wunderschöne schottische Seenlandschaft voller alter Burgruinen und schroffer grüner Hügellandschaften, sondern an ein Foto aus den 30er Jahren, welches ein seltsames Wesen mit auffallend langen Hals zeigt - das (angebliche) Ungeheuer von Loch Ness, liebevoll "Nessie" genannt.
"Mein Freund, der Wasserdrache" greift diese mythische Geschichte auf und transferiert sie in eine kindgerechte Erzählung über einen kleinen Jungen zur Zeit des 2. Weltkrieges, der am Strand ein fremdartiges Objekt findet, welches sich als eine Art "Dinosaurier"-Ei herausstellt. Als aus diesem ein putziges Wesen entschlüpft bricht das Chaos über ihn herein und zudem muss er es auch noch vor einem frisch in seinem Zuhause einquartierten britischen Artillerieregiment verstecken, welches im Loch Ness nach angeblichen deutschen U-Booten sucht. Natürlich sorgt der Wasserdrache, den er liebevoll "Crusoe" nennt, für reichlich Wirbel und als die Armee auf die seltsamen Vorgänge im See aufmerksam wird, muss er gar um das Leben seines tierischen Freundes fürchten.
"The Water Horse - Legend of the Deep", wie der Film im Originaltitel heißt, bieter dabei warmherzige und liebevolle Unterhaltung für die ganze Familie. Dazu gibt es eine wunderschöne Filmmusik von James Newton Howard, die glänzend schottische Klänge mit klassischen Melodien verbindet und die damit einen ungeheuren Anteil an zahlreichen "Gänsehaut-Momenten" trägt, die deutlich machen, wie sehr dieser Film fasziniert und auch berühren kann. Es ist einfach majestätisch anzusehen, wie der Wasserdrache durchs Wasser tollt und dazu diese Musik unterlegt wurde - das zeugt von etwas, das nur wenige Filme heutzutage noch enthalten: Das Herzblut der Macher.
Daher kann ich nicht anders und vergebe die maximale Anzahl von Sternen an einen Film über Freundschaft, Fantasie und die Erkenntnis, dass man nie aufhören soll Romantiker zu sein und auch das Mythologisch-Fantastische niemals aus seiner Gedankenwelt zu verdrängen. Denn wenn Träume einen so schönen Film hervorbringen, sind sie alles andere als Schäume.
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Miss Potter Renée Zellweger, Ewan McGregor, Emily Watson DVD, 23. Oktober 2008 Verkaufsrang: 1305 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Einfach nur bezaubernd 5 von 5 Punkten Seit langem vergebe ich wieder einmal 5 Sterne für eine DVD. Ich bin sonst sehr kritisch, aber hier hat alles gepasst. Ewan McGregor und Renee Zellweger spielen wunderbar, auch die Nebenrollen sind super besetzt. Die Geschichte ist toll. In die wunderbaren Zeichnungen verliebt man sich auf den ersten Blick. Und dann erst die tolle Landschaft. Herrlich! Einziger Kritikpunkt: Keine Extras! Aber ich will mir diesen Film sowieso noch als Bluray für meine Sammlung zulegen, und BR hat Extras :-)
Fazit: Unbedingt ansehen und für 90 Minuten in eine andere Welt entschwinden.
Peter Hase & Co. 4 von 5 Punkten Das sind die Helden in Beatrix Potters Kinderbüchern. Das ist und muss auch nicht jedermanns Sache sein. Denn ein bisschen kitschig und "heile Welt verklärt" ist das unbestritten. Aber niedlich sind die Figuren schon und Kinderbücher dürfen halt genau so sein. Mit Chris Noonans Verfilmung von Beatrix Potters Leben, die bereits im Jahr 2006 Premiere hatte, verhält es sich genau so. Der Stoff muss ganz sicher nicht jedermanns Sache sein; aber gut gemacht ist der Film allemal.
Beatrix(Renee Zellweger) wächst in einer Oberschichtfamilie in London auf. Sie ist mit 32 Jahren, trotz zahlreicher Versuche der Mutter, noch nicht verheiratet. Ihre einzige Liebe gilt dem Zeichnen und Geschichten erzählen. Sie bekommt die Chance ihre Geschichte von Peter dem Hasen zu veröffentlichen, ahnt aber nicht, dass sie nur für den Geschäftseinstieg des jüngsten Warne Sohnes Norman(Ewan McGregor)den Versuchsballon geben soll. Wieder Erwarten wird ihre Geschichte ein Verkaufserfolg und Beatrix verliebt sich in Norman. Gegen den Widerstand der Mutter nimmt sie Normans Heiratsantrag an. Aber dann schlägt das Schicksal unbarmherzig zu.
Die Story um das Leben von Beatrix Potter driftet trotz des heftigen Schicksalsschlages nicht ins Drama ab. Im Gegenteil, Noonan zeigt eine Frau, die beharrlich ihren Weg geht. Die ab und an strauchelt, aber niemals fällt. Die Zeit um die Jahrhundertwende, Beatrix Potter lebte von 1866 bis 1943 ist in wunderbaren Bildern eingefangen. Die Landschaftsaufnahmen aus dem Lake District sind einzigartig schön. Die Geschichte ist simpel und, wie schon erwähnt, ein wenig verklärt. Unterlegt wird das Ganze mit herrlicher Musik von Rachel Portman, die auch schon für Filme wie Das Haus am See verantwortlich zeichnete. Wer also einen nostalgischen Filmabend ohne großen Tiefgang gemütlich im Sofa verbringen will, der liegt mit Miss Potter Hundertprozentig richtig. Nebenbei bemerkt, die eingespielten Sequenzen, in denen Beatrix Zeichengeschöpfe auf dem Papier lebendig werden, sind wunderbar gelungen.
Zur Besetzung möchte ich noch anmerken, dass ich alles andere als ein Renee Zellweger Fan bin. Einerseits hat mich diese Frau mit ihrer Darstellung der Bridget Jones an den Rand der medialen Verzweiflung getrieben. Dann musste ich nach Filmen wie Cold Mountain und Leatherheads reumütig Abbitte leisten. In Miss Potter liegt meine Betrachtung irgendwo dazwischen. Das ist allerdings meine ganz persönliche Meinung und nicht repräsentativ. Ewan McGregor spielt den jungen Verleger-Frischling mit Klasse und Witz und zeigt, oder sollte ich besser sagen lässt uns hören, in einer Szene des Films mal wieder, wie gut er singen kann.
Legen sie also Miss Potter in ihren DVD Player. Wenn sie ein Fan dieser Art von Filmen sind(und auch noch Renee Zellweger mögen) werden sie vor Begeisterung vermutlich in Hitze geraten und vor Freude Purzelbäume schlagen. Sollten sie eher auf Action-, Dokus-, Kult- oder Kunstfilme stehen, dann wird ihnen das Machwerk eventuell unsäglich kitschig erscheinen. Für mich kann ich sagen: Wenn ich 4 Sterne rausrücke und Renee mitspielt kann es so schlecht nicht gewesen sein. Entscheiden sie selbst!
Zauberhaft ... 5 von 5 Punkten Ich hätte nie gedacht, dass mich der Film dermaßen ansprechen würde.
Eine zauberhafte Geschichte um das Leben der Autorin des Peter Rabbit und wie sie ihre Welt sah.
Tolle Schauspieler, die Rolle scheint Renée Zellweger geradezu auf den Leib geschrieben zu sein.
Ein Film für Romantiker und Nostalgiker. Einfach schön anzusehen.
bezaubernd, für alle Romantiker 5 von 5 Punkten Ich war völlig überrascht von dem Film, als ich ihn mir vor einer Woche angeschaut habe. Ehrlich gesagt hatte ich nicht viel erwartet, ein etwas behäbiges Rührstück vielleicht und Renee Zellweger ist auch nicht unbedingt meine Lieblings-Schauspielerin, aber ich wurde eines besseren belehrt. Mir fällt wirklich nur die Bezeichnung bezaubernd ein, wenn ich an den Film denke.
Ist die erste Hälfte des Filmes einfach nur beschwingt und fröhlich zu nennen, wird sie in der zweiten dann doch etwas trauriger und fällt auch ein ganz kleines bisschen vom Tempo her ab.
Vor Jahren habe ich mir das Buch "Die Welt der Beatrix Potter" gekauft, ein ganz wunderschöner Bildband, so dass ich schon ein wenig von der Künstlerin wusste, meines Erachtens wird sich hier an die Tatsachen gehalten auch wenn die tragische Liebesgeschichte ein wenig romantisch verbrämt wird. Allerdings war ihr späterer Ehemann erheblich jünger als sie und konnte so nicht in ihrer Kindheit als älterer Freund auftauchen.
Was mich aber am meisten überzeugt hat, war nach der Leistung von R.Zellweger die schauspielerische Darstellung von Ewan McGregor. Der ist hier so frisch, so komisch und schlicht herzwärmlichst -einfach großartig!!! Ich saß mit großen Kulleraugen vor dem Fernseher und war schlicht hin und weg.
Es ist fast nicht zum Aushalten, so schöne Landschaftsbilder werden hier geliefert, mein Entschluss steht fest, da muss ich eines Tages hin:-).
Ich kann nur sagen: unbedingt anschauen! Auch die deutsche Synchronisation ist liebevoll mit dem Film umgegangen, so dass ich nicht das Bedürfnis hatte auf das Original umzuschalten. Allerdings werde ich ihn mir nach einem kleinen Abstand auf jeden Fall auch noch mal in Englisch ansehen.
Und bitte den Abspann bis zum Ende sehen, When You Taught Me How to Dance von Katie Melua ist sooooo wunderschön:-)
Ein wunderbarer Film 5 von 5 Punkten Ich habe den Film heute aus der Videothek ausgeliehen und ihn anschließend sofort hier bestellt. Das ist nochmal eine gut gelungene Erzählung. Leider kann ich nicht beurteilen, ob die Inhalte der Wahrheit entsprechen, da ich mich mit der Geschichte von Beatrix Potter noch nicht auseinandergesetzt habe. Aber egal ob es stimmt oder nicht: Der Film ist schlichtweg super!
Reneé Zellweger spielt die Rolle der Miss Potter mit großer Überzeugung und die Szene, in der sie sich am Bahnhof von Ihrem Verlobten (Ewan McGregor) verabschiedet ist einach zum dahinschmelzen. Auch die Landschaftsaufnahmen in dem Film (die meisten aus Schottland) sind überwältigend. Ebenso bezaubernd sind die Szenen, in denen Beatrix mit Ihren selbst gezeichneten Figuren spricht und diese dabei zum Leben erwachen. Zum Schmunzeln brachte mich die Anstandsdame (der Name ist mir leider entfallen), die Beatrix und Norman (so hieß glaube ich der Verlobte) auf Schritt und Tritt begleitet, damit sie ja nichts "Unanständiges" machen. Als alleinstehende Frau Anfang 30 ziemte es sich schließlich nicht, allein in Männerbegleitung zu sein.
"MISS POTTER" ist genau das richtige, für die kalte Jahreszeit. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es perfekt ist, sich dabei unter eine Decke zu kuscheln und den Film einfach auf sich wirken zu lassen. Ich war wirklich für die Dauer des Films wie in einer anderen Welt.
Ein Film, den man unbedingt gesehen haben muss!!! |
Equilibrium Christian Bale, Emily Watson, Taye Diggs DVD, 1. Februar 2005 Verkaufsrang: 1466 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Equilibrium, ein aufwändiger Science-Fiction-Thriller im klassischen Gewand, erinnert auf gelungene Art und Weise an moralistische Fabeln wie Fahrenheit 451. Im Rahmen der Geschichte befindet sich die Menschheit nach dem Dritten Weltkrieg in einem Zustand schwerer emotionaler Unterdrückung: Wenn niemand etwas empfindet, wird auch keiner von düsteren Leidenschaften beeinflusst, die ihn dazu treiben, seinen Nachbarn anzugreifen. Regisseur und Autor Kurt Wimmers monochromatisches, von Metropolis inspiriertes Stadtbild bietet einen idealen Hintergrund für die diffizilen Einsätze von John Preston (Christian Bale), einem ausgezeichneten Polizisten, der "Gefühlsverbrecher" einbuchtet und sentimentale, sinnliche und künstlerische Relikte einer vergangenen Ära ausmerzt. Wie vorherzusehen entwickelt Preston eine Faszination gegenüber seinen Opfern und jenen Dingen, für deren Anbetung sie zu sterben bereit sind. Er unterlässt die Einnahme seiner obligatorischen, den Verstand abstumpfenden Droge und fühlt sich zudem auch noch zu einer verurteilten Gefängnisinsassin (Emily Watson) hingezogen. Wimmers verdrehte Szenen voller Martial Arts und Shootouts wirken geradezu albern (wobei ein Kampf um einen Hundewelpen nicht gerade hilfreich ist), aber Equilibrium sollte man sich allein schon wegen Bales bewegender Darstellung eines Mannes anschauen, der sich plötzlich wieder menschlichen Gefühlen gegenüber sieht. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 216 Bewertungen)
Eine Welt ohne Gefühle............ 5 von 5 Punkten Irgendwann im 21. Jahrhundert hat ein Teil der Menschheit den dritten Weltkrieg überlebt. Machtbesessene selbst ernannte Führer unter Leitung eines sich als Vater (Sean Pertwee) bezeichnenden Mannes machen sie glauben, Emotionen seien für die brutalen Schlachten der Vergangenheit verantwortlich. Nur wer fühle, sei zu Hass und Skrupellosigkeit fähig. Ergo: Wer keine Gefühle mehr habe, sei nicht mehr in der Lage Krieg zu führen. Eine Art Droge, mit einer Spritze in den Hals verabreicht, ist Pflicht für jeden Erdenbürger, um seine Emotionen auf den Nullpunkt zu bringen. Aber Vater weiß natürlich auch, dass die Tugend der Gefühllosigkeit gegen die Schwäche des Fleisches geschützt werden muss. Eine ganze Armee schwarz gekleideter Polizei-Soldaten unter Führung der so genannten Kleriker wacht über die Einhaltung dieser Tugend. Sie sind in der Kampfsportart Gun-Kata ausgebildet, bei der der Kämpfer durch äußerst geschickte und flinke Bewegungen seinen schießwütigen Angreifern bzw. deren Kugeln entkommen muss, während er sie gleichzeitig mit Spezialwaffen zur Strecke bringt.
Die Verfolgten, die bewusst die Verabreichung der Droge mit Namen Prozium verweigern, heißen bei den Mächtigen Sinnestäter und werden gnadenlos verfolgt. Festnahmen sind auf Befehl Vaters seit einiger Zeit nicht mehr erwünscht; die Sinnestäter werden sofort liquidiert oder, sofern sie den Angriff der Kleriker überleben, in eigens eingerichteten Öfen bei lebendigem Leibe verbrannt.....
Kurt Wimmer und Dion Beebe hinter der Kamera konstruierten eine erschreckend kalte, von den Ruinen des Weltkrieges, aber vor allem der eisigen und düsteren Atmosphäre einer Diktatur geprägte Welt, in der gnadenlos Konformität und die Aufgabe von Subjektivität eingefordert und das alles als Fortschritt verkauft wird. Vater erscheint den Schutzbefohlenen nur über die Riesenleinwände, die in der ganzen Stadt zu sehen sind, und im Fernsehen. Seine Weisheiten prasseln tagein tagaus hernieder wie Gottes Gebote. Nur in den versteckten Nischen der Rebellen zeigt sich die Welt der Emotion, der Zuneigung, der Lust, der Leidenschaft. Wie verlorene Inseln sind die Räume, in denen ein altes Grammophon, Porzellanfiguren, abgenutzte Sessel, Bilder usw. vor dem Zugriff der Kleriker verborgen sind, ständig in Gefahr, auf dem Altar der Diktatur verbrannt zu werden. Die Mona Lisa gehört zu den Opfern der Krieger, jedes Buch, sogar Spiegel sind verboten. Wimmer zeigt, wie diese Nischen und die Menschen, die sie eingerichtet haben, immer wieder der eiskalten Umwelt trotzen. Mit relativ einfachen Mitteln zeigt er, verpackt zwischen den mit erheblichem Aufwand überzeugend und spannend inszenierten Kampfszenen, die Auseinandersetzung zwischen der Vater-Ideologie und der Philosophie der Sinnenlust der Rebellen.
Christian Bale überzeugt in der Rolle des sich vom Saulus zum Paulus wandelnden Preston, der sich zunächst gegen das Zulassen von Gefühlen wehrt, dann aber entdeckt, was ihm bislang verloren gegangen ist. Angus MacFadyen als Gegenspieler Prestons spielt den skrupellosen Machtbesessenen, der sich hinter der Fassade der Tugend versteckt. Taye Diggs spielt einen anderen Typ des Skrupellosen, einen Karrieristen, der jedoch nicht mit der Gewalt der Gefühle kalkulieren kann. Emily Watson, die etwas zu kurz kommt (jedenfalls hätte ich mir mehr von ihr gewünscht), überzeugt als kompromisslose Sinnestäterin.
Der Film hat eine mitreißende und interessante Geschichte mit einigen Wendungen. Tetragrammaton wird negativ und monoton, verdeutlicht durch einheitliches Auftreten in grauer Kleidung, dargestellt. Hingegen die Menschen im Untergrund als farbenfroh gekleidete Individualisten auftreten.
Es werden viele Parallelen zwischen der Tetragrammaton Abteilung bzw. der übergeordneten Institution und der Kirche im Mittelalter gezogen, sie wird allerdings in dem Licht betrachtet, wie wir heutzutage auf die damaligen Geschehnisse blicken. Die Parallelen sind besonders deutlich in der Reinigung von den Aufständischen durch Verbrennung, der Betitelung der Tetragrammaton-Angestellten als Kleriker und besonders der "Herr" als oberster Herrscher.
Außerdem werden durch das totalitäre System und Anspielungen in Flaggen und Bauten auf das Nazi-Regime mit eingebracht. Die offensichtliche Botschaft des Filmes, dass der Mensch ohne Gefühle kein Mensch mehr ist bzw. durch die künstliche Unterdrückung das Böse nicht vollständig eingestampft werden kann, kommt problemlos beim Zuschauer an. Die unterschwellige Kritik an der Kirche und totalitären Systemen wird ebenfalls als Instrument zur Gut-Böse-Unterscheidung benutzt.
Der Film gefällt mir im Grunde ganz gut, er ist unterhaltsam und bietet viele Möglichkeiten zur Interpretation.Alles in allem ein Film, den man sich unbedingt anssehen muß, wenn einen Action, eine hintergründige Geschichte und Botschaft interessieren.
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Kreuzzug in Jeans Joe Flynn, Stephanie Leonidas, Emily Watson DVD, 17. April 2008 Verkaufsrang: 6042 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden KREUZZUG IN JEANS
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
"Komm mal klar Alter, ey!" 5 von 5 Punkten Dolf Vega (Joe Flynn) ist ein holländischer Nachwuchsfußballer, der beim Länderspiel das entscheidende Tor vermasselt. Was gäbe er drum, wenn er die Zeit zurückdrehen und diesen Fehler ungeschehen machen könnte? Zum Glück für Dolf forscht seine Mutter (Emily Watson) gerade an einer Zeitreisemaschine, deren Protoyp bereits Affen in die Vergangenheit befördert hat. Also schleicht sich Dolf des Nachts ins Labor und aktiviert die Maschine, leider aber vertippt er sich bei der Datumseingabe und landet anstatt im Fußballstadion mitten in einem Wald vor Speyer im Jahre 1212.
Bis Dolf kapiert, was da mit ihm passiert, ist er schon mitten in den Wirren des berühmten Kinderkreuzzuges und natürlich mitten im größten Abenteuer seines Lebens.
"Der Kreuzzug in Jeans" ist eine aufwendig inszenierte Geschichte über einen Jungendlichen, der erwachsen und verantwortungsbewusst wird, ein Film über Freundschaft, Treue, Mut, Liebe, Glaube und die Unterschiede des Lebens im 21. und im 13. Jahrhundert.
Hier erlebt man eine gelungene Mischung aus einem sehr spannenden Jugendabenteuer, Mittelalterromantik und der ernsthaften Auseinandersetzung mit menschlichen Werten und ihrem Wandel.
Auf der einen Seite ist der Clash der Zeitalter zum Wegschmeißen witzig dargestellt, (z.B. wie Dolf coole Sprüche ablässt, seinen Marsriegel verteidigt oder seine Turnschuhe rechtfertigt und ganz zu schweigen von seinem MP3 Player, der einen Bäcker glücklich macht). Auf der anderen Seite hat der Film viele traurige und erschütternde Momente, die bewegen und nachdenklich machen. Sehr einfühlsam ist auch die Konfrontation von Dolfs moderner und aufgeklärter Weltanschauung mit der bedingungslosen Gläubigkeit der damaligen Zeit geschildert - eine Gläubigkeit, die bis zum Tode geht und nichts hinterfragt während Dolf alles in Zweifel zieht. Das ist eine Konfrontation von Welten, die ganz ohne Neuzeitverherrlichung oder typische platte Hollywoodklischees auskommt und daher rundum überzeugt.
Der Film wartet in seinen Nebenrollen mit namhaften Darstellern wie Udo Kier, Herbert Knaup, Benno Führmann, Michael Culkin oder Emily Watson auf, aber man fragt sich fast, wozu die großen Namen wohl notwendig waren, denn auch all die vielen jungen Kinder-Schauspieler überzeugen und ganz besonders die beiden Hauptdarsteller Joe Flynn und Stephanie Leonidas, die ein erstklassiges Spiel zeigen.
Noch zwei Sätze zur Musik: Die Musik groovt, groovt und groovt. Und wer erleben möchte wie im idyllischen Mittelalter-Städtchen Rottweil beim Queen-Sound von "We are the Champions" 10.000 Laibe Brot gebacken werden, der muss dieses mehrfach preisgekrönte Super-History-Movie einfach ansehen. ;o)
Fazit:
Dies ist ein bildgewaltiger und sehr bewegender Jugend-Abenteuerfilm perfekt austariert zwischen Mittelalter und Neuzeit mit allem was das Herz begehrt. Der Film ist übrigens durchaus auch für Erwachsene geeignet, sofern man kein Glaubwürdigkeitsfetischist ist und nicht pedantisch auf Logikschwächen herumreitet oder sich etwa mit historischer Erbsenzählerei beschäftigt.
Wer sich entspannt auf dieses aufregende Abenteuer und Zeitreise-Gedankenspiel einlässt, kann einen der besten und klügsten Kinder- und Jugendfilme sehen.
DVD:
Laufzeit 125 Minuten, Audio: Dolby Digital 2.0, Tonspur Deutsch, keine Untertitel,
Bildformat: 16:9 anamorph (1.78:1)
Specials: Kinotrailer und Trailershow, Making of
Gemessen am Preis ist die DVD eigentlich sehr einfach gemacht und bietet kein herausragendes Extra. Es fehlt entschieden an mehrsprachiger Tonspur und an den Untertiteln wenigstens für Hörgeschädigte. Warum es nur so eine "schäbige" DVD-Ausgabe zu so einem schönen Film gibt, ist mir unerklärlich.
Ein ganz großer Geheimtipp 5 von 5 Punkten Ich habe schon sehr lange keinen so toll umgesetzten Film mehr gesehen.
Wer hier nach typisch kirchlichem Glauben, der im 13. Jahrhundert nun mal gang und gebe war sucht,(wie einige meinen) bekommt hier einen genialen Film vorgesetzt.
Der 15-Jährige Dolf will nach einem verpatzten Fußballspiel in die Vergangenheit reisen um es nocheinmal zu spielen. Die Zeitmaschine seiner Mutter kann da natürlich weiter helfen. So reist er zurück (natürlich ohne die Erlaubnis seiner Mutter) und landet wegen falscher Zeiteingabe im 13. Jahrhundert in Speyer, Deutschland, wo er auf den Kinderkreuzzug trifft, der sich auf dem Weg nach Jerusalem befindet.
So weit zum Anfang des Film. Den rest will ich nicht verraten.
Durch echt gute Schauspieler gewinnt der Film an Glaubwürdigkeit und ein sehr gutes Drehbuch machen den Film zu einem Filmerlebnis für Klein UND Groß.
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The Proposition - Tödliches Angebot Guy Pearce, Ray Winstone, Emily Watson DVD, 22. Mai 2007 Verkaufsrang: 7596 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures The Proposition - Tödliches Angebot, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 22.05.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)
Bildgewaltige Zivilisationskritik auf Australisch 5 von 5 Punkten Dieser Film von John Hillcoat ist ganz starkes Kino. Die Handlung ist im australischen Outback der 1880er angesiedelt. Im Zentrum steht ein faustischer Pakt zwischen dem britischen Captain Morris Stanley und dem irischen Outlaw und Bandenmitglied Charlie Burns. Stanley hat Burns' kleinen Bruder Mikey in Polizeigewahrsam genommen, dem für seine Verbrechen der Galgen droht. Stanley macht Charlie Burns ein Angebot: Sofern dieser seinen älteren Bruder Arthur tötet, der wegen zahlloser Gewaltverbrechen, die Mikeys und Charlies Vergehen weit in den Schatten stellen, gesucht wird, dürfen Mikey und Charlie mit Straffreiheit rechnen. Stanley verfolgt dabei zwei Ziele: Einerseits will er das von Anarchie geprägte Land "zivilisieren", dessen moralische Verdorbenheit von Myriaden von Fliegen symbolisiert wird, andererseits endlich den Mann, der die hochschwangere beste Freundin seiner Frau brutal ermordet hat, seiner als "gerecht" empfundenen Strafe zuführen. Damit gerät Stanley in ein ethisch-juristisches Dilemma, denn um seine Vorstellung von Zivilisation durchzusetzen, zu deren Grundlagen eine von der von ihm selbst repräsentierten Exekutive unabhängige Justiz gehört, sieht er sich trotz seines Amtes als Ordnungshüter zum Rechtsbruch gezwungen - wohl auch deshalb, weil die örtliche Justiz grob gegen das Neutralitätsgebot der eigenen Zunft verstößt. Außerdem bringt er mit seinem Angebot die zur Lynchjustiz neigenden Einwohner des kleinen Städtchens gegen sich auf, in dem er als Polizeichef dient. Es beginnt eine gnadenlose Jagd...
Begleitet wird dieses komplexe und außergewöhnliche Sujet von grandioser Bildgewalt, herrlichen Aufnahmen des australischen Hinterlandes, hervorragenden Darstellern wie Ray Winstone, Guy Pearce, John Hurt und Emily Watson sowie einem dezenten Soundtrack von Warren Ellis und Nick Cave, der auch für das Drehbuch verantwortlich ist. Das erschütternde Schicksal der Aborigines wird dabei ebensowenig ausgespart wie die unsagbare Brutalität, mit der innerhalb dieses quasi rechtsfreien Raumes agiert wird.
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Die Asche meiner Mutter Emily Watson, Robert Carlyle, Joe Breen DVD, 31. Dezember 2003 Verkaufsrang: 5362 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Auf Grund der Tatsache, dass Frank McCourts Pulitzer-Preis-gekrönter Bestseller Die Asche meiner Mutter von Millionen von Lesern begeistert aufgenommen wurde, war es vielleicht unvermeidlich, dass sich Alan Parkers Filmversion als ein wenig enttäuschend erweisen würde. McCourts Buch war mit sprachlichen Finessen und detailreichen Beobachtungen gesegnet, die sich nicht unbedingt für eine Interpretation auf der Leinwand eigneten. Parkers Film fehlen die kumulativen Emotionen von McCourts Beschreibung einer irischen Kindheit in Armut. Und während es McCourt gelang, die Leiden seiner Familie mit beharrlichem Humor und irischem Kampfgeist ein wenig zu entschärfen, bietet Parkers Film in Verlauf von 145 Minuten wenig Erbauliches. Der Film ist deshalb aber keineswegs eine künstlerische Fehlleistung. Obwohl es ihm auf bewundernswerte Weise gelingt, Rührseligkeit zu vermeiden, ist Parker bei der Regieführung von Kindern geradezu einmalig - die drei jungen Darsteller, die Frank im Alter von 7, 11 und 15 Jahren spielen, sind gleichermaßen großartig. Die nachgeschaffenen Gassen der Armenviertel von Limerick sind mit ihrer kalten, grauen Feuchte, die fast jede Szene durchdringt (dies ist sicherlich der nasseste Film, der je gedreht wurde), in den Aufnahmen von Kameramann Michael Seresin auf geradezu schmerzliche Weise authentisch. In den Rollen der Eltern - die chronisch depressive Angela McCourt und deren rücksichtsloser, betrunkener Ehemann Malachy - umgehen Emily Watson und Robert Carlyle in diesem Film, der in Sentimentalitäten hätte schwelgen können, erfolgreich alle Klippen des Melodrams. Und obwohl es Parkers anekdotischem Ansatz nicht gelingt, die Gesamtheit von McCourts Erlebnis zu vermitteln (bei seinen irischen Rockern in The Commitments ist es ihm besser gelungen), fängt Angela's Ashes dennoch eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort mit lebendiger Kraft ein und bleibt dabei dem Geist von Frank McCourts geliebter Geschichte eines Überlebenskampfes treu. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
In den Gassen von Limerick 5 von 5 Punkten In den Gassen von Limerick In den Gassen spielen verwahrloste, zerlumpte, abgemagerte Kinder zwischen Pfützen, Abfall und Kloake. In den Hauseingängen stehen die Mütter und unterhalten sich darüber, welche karikative oder kirchliche Einrichtung heute wohl am besten aufgesucht werden soll. Die meisten Frauen sind das, was man heute als „Alleinerziehende“ bezeichnet. Die Männer sind abgehauen oder kommen nur nach Hause, um ihren Rausch auszuschlafen oder Mutter und Kinder zu prügeln und um die letzten Ersparnisse zu betrügen. Arbeit gibt es kaum und wenn, ist sie hart und unterbezahlt. Die Kinder, vor allen Dingen die Jungen, müssen schon früh mit anpacken und für ein paar Pence Tagelöhnerdienste leisten. Die Kirche übt großen Einfluss auf die ungebildeten Armen aus und wer sich ihrem Willen widersetzt, bekommt ihre ganze Macht und Grausamkeit zu spüren. Dies ist keine Beschreibung des Londons von Charles Dickens aus dem Jahre 1850, sondern traurige Realität einer Kindheit in den Armenvierteln in Irland nach dem ersten Weltkrieg. Lesen und Schreiben gehört nicht zu den Dingen, die ein Junge können muss. Schulbesuche sind allenfalls geduldet und werden unterbunden, sobald der Nachwuchs kräftig genug ist, mitzuarbeiten und ein Glas Bier zu halten. Frank McCourt erzählt in seinem preisgekrönten Roman „Die Asche meiner Mutter“ über seine Kindheit in den irischen Slums in der Zeit zwischen dem ersten und dem zweiten Weltkrieg. Dabei geht er keineswegs schonungsvoll mit den auftretenden Personen um und verschweigt auch keine seiner eigenen kleineren und größeren Sünden. Besonderes Augenmerk legt er jedoch in seinem Roman auf die Schilderung der Schwierigkeiten, die seiner Mutter das Leben vergällen. Trotz aller Widrigkeiten schafft sie es immer wieder irgendwie, die Familie zusammen zu halten und durchzubringen. Seine Kraft, gegen das Schicksal anzukämpfen, bezieht er aus seinem christlichen Glauben und seinem fast übermenschlichen Überlebenswillen. Nicht ohne Ironie erzählt er von den Versuchungen, denen er fast erlegen wäre und nur durch die Kraft des Glaubens schadlos überstanden hat. Der Erzählstil ist naturgemäß schlicht, da das Buch aus der Sicht eines Jungen, später Jugendlichen, erzählt wird. Dabei bleibt der Roman jedoch packend auf Grund der Detail- und Erzählfreude des Autors. Die Ambivalenz, mit der er Menschen gegenübertritt, vermittelt er auch den Hörern. Aber da der Autor selber eine Entwicklung vom Kind zum Jugendlichen durchmacht, sieht er später manche Personen und Ereignisse anders, als bisher geschildert. Dann scheut er sich nicht, dies auch dem Hörer mitzuteilen. Durch diese sich ständig ändernden Blickwinkel zieht er den Hörer tief in das Geschehen mit ein und überlässt letztendlich dem Hörer die Entscheidung, mit welchen Personen und Handlungsweisen er sympathisiert oder welche er ablehnt. Die perfekte Wahl für ein preisgekröntes Werk Im Verlag Steinbach Sprechende Bücher ist jetzt die ungekürzte Lesung dieses Romans einer irischen Kindheit erschienen. Wäre allein dies schon Grund genug für jeden Hörer anspruchsvollerer Literatur, in Jubel auszubrechen, übertrifft Christian Brückner als Sprecher alle Erwartungen, die man im Vorfeld an die Beste aller möglichen Interpretationen stellen konnte. Egal ob Beobachter, Ich-Erzähler, zeternde Kinder, besoffene Väter, bigotte Kleriker oder neidische Nachbarinnen, stets trifft er den perfekten Ton. Nicht umsonst zählt er seit Langem zur absoluten Spitze der Sprecherriege in Deutschland und es gibt wenige Kollegen, die eine solche Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten zur Verfügung haben wie Christian Brückner. Auch diesmal schafft er es auf bewunderungswürdige Weise, die Atmosphäre des Romans einzufangen ohne die Ironie zu überzeichnen oder das Elend und die Verzweiflung zu verharmlosen. Den Charakteren verleiht er die notwendige Lebendigkeit und bleibt trotz des ernsten Hintergrundes dem optimistischen und lebensbejahenden Stil des Buches verbunden. Fazit: Ein Meisterwerk meisterlich vorgetragen von Christian Brückner. Die vollständige Lesung gehört in jede Sammlung des Liebhabers anspruchsvoller Literatur.
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Punch-Drunk Love Adam Sandler, Emily Watson, Philip Seymour Hoffman DVD, 23. Oktober 2003 Verkaufsrang: 5247 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Der 97-minütige Film Punch-Drunk Love von Paul Thomas Anderson konzentriert sich auf eine kleine, straff erzählte Geschichte, die als Nebenhandlung früherer Anderson-Werke wie Boogie Nights oder Magnolia gedient haben könnte. Adam Sandler legt diesmal nicht nur seine übliche Maske ab, sondern versieht sein bereits vertrautes Schema "Kind-Mann außer Kontrolle" mit mehr Tiefe, als dies bereits in Big Daddy der Fall war. Gleichwohl zu fürchterlichen Wutanfällen neigend, ist der exzentrische Unternehmer Barry Egan (Sandler) im Grunde genommen schüchtern und nett. Von seinen sieben Schwestern ständig geärgert und beschwatzt, zeigt er sich dennoch clever im Ausnutzen der Gesetzeslücke einer Supermarktwerbung, indem er billigen Pudding in unbegrenzte Freiflüge verwandelt. Im Verlaufe eines einzigen Tages gerät Barry in zwei ungewöhnliche Beziehungen: zunächst mit einem Telefonsex-Mädchen (Ashley Clark) und dem "Matratzen-Mann" (Philip Seymour Hoffman), die beide versuchen, Barry auszunehmen, indem sie an seine Kreditkarteninformationen gelangen und eine Erpressung inszenieren, und schließlich mit der zögerlichen, aber netten Lena, gespielt von Emily Watson, der Barry, einem Impuls gehorchend, nach Hawaii folgt - verzweifelt bemüht, wie ein hingebungsvoller Romantiker und nicht wie ein psychopathischer Stalker zu wirken. Andersons Markenzeichen - der Einsatz lauter Hintergrundmusik, die wie besessen vorgetragenen Dialoge - fügen sich zu einem beherrschten Ganzen auf der Kippe zum Wahnsinn. Das Ergebnis ist pure Magie, romantisch, komisch und eigentümlich. -Kim Newman
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Symphonie des Lebens... 5 von 5 Punkten Wer Punch-Drunk Love gesehen hat, der schwingt beseelt aus dem Fernsehsessel. Eine einzigartige Komposition aus Farben, Emotionen, Musik und - ganz wichtig - Leben. Wer in diesem Film surreale Elemente entdeckt, der muss noch mal genauer hinsehen.
Die Handlung ist in einem Wort beschrieben: Liebe
So ausgelutscht das jetzt klingt, so schmackhaft ist der Film gemacht. Es geht nämlich nicht um eine typische Romeo und Julia Lovestory, sondern vielmehr um die allgegenwärtige Liebe. Auch Selbstliebe und der dazugehörende Selbsthass. Es geht um Kontrollverlust und Harmonie. Es geht um das goldene Maß der Mitte, das Adam Sandler zu finden sucht.
Dass das Harmonion ein Ausdruck seiner inneren Befdinlichkeit ist, wird wunderbar dargestellt, auch wenn es vielleicht noch etwas mehr zur Geltung hätte kommen können.
Gesamteindruck:
Eine wahnsinnige Darstellung des Lebens und der Liebe, wie es selten ein Film gezeigt hat. Wer sich drauf einlässt und ein Ohr für aussergewöhnliche Symphonien hat, der muss zugreifen.
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Mein Freund, der Wasserdrache [Blu-ray] Emily Watson, Ben Chaplin, Alex Etel, Brian Cox, David Morrissey Blu-ray, 12. Juni 2008 Verkaufsrang: 21349 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Nicht nur eine wahre Geschichte, sondern die wahre Geschichte des Ungeheuers von Loch Ness: Im Schottland von heute erblickt ein Touristenpärchen (Nathan Christopher Haase und Megan Katherine) in einer Kneipe die legendäre Fotografie von "Nessie", dem Ungeheuer von Loch Ness. Ein älterer Herr spricht sie darauf an und weiss zu dem Bild wie zu dem Ungeheuer eben diese "wahre" Geschichte zu erzählen. Fasziniert folgen die beiden der zugleich dramatischen wie spannenden Story. Die beginnt im Zweiten Weltkrieg, als Hitlers Truppen ganz Europa zu erobern suchen. Auch im schottischen Hochland ist man von den Auswirkungen des Krieges betroffen: Der kleine Angus (Alex Etel) wünscht sich nichts sehnlicher als die Rückkehr seines Vaters Charlie MacMorrow (Craig Hall), der seit einem Einsatz mit der britischen Marine vermisst wird. Seine ersten Versuche, mit dem feuchten Element Freundschaft zu schließen, scheitern traumatisiert zunächst kläglich. So belässt er es bei der Suche nach Muscheln und sonstigen Kostbarkeiten in einem Gezeitentümpel, den ihm sein Vater schon als "magischen Ort" beschrieben hatte. Als er auf ein eiförmiges Etwas stößt, packt er dieses in einen Eimer und schleppt es nach Hause. Seine besorgte Mutter Anne (Emily Watson) betrachtet Angus' Verschlossenheit mit großer Sorge. Als Angus' Schwester Kirstie (Priyanka Xi) die Mutter nach der Rückkehr vom Strand fragt: "Hatte Angus Spaß?", antwortet die nur: "Angus? Spaß?". Doch genau das ändert sich schlagartig, als Angus das rätselhafte Ei in der Werkstatt des Vaters untersucht und mit einem Messer öffnet. Eine leuchtend blaue, gallertartige Masse tritt hervor, doch just in diesem Moment ruft ihn die Mutter zum Essen ins Haus. Nachts blickt Angus aus dem Fenster und meint etwas in der Werkstatt zu sehen. Er läuft durch den Gewitterregen in den Schuppen, durch den ein merkwürdiges kleines Wesen tobt. Mit etwas Futter, das Angus aus der Küche organisiert, gewinnt er das Vertrauen des Tiers. Am nächsten Morgen trifft unerwartet ein britisches Regiment auf dem Anwesen ein, das sich dort einquartiert um mögliche deutsche U-Boot-Angriffe abzuwehren. Captain Hamilton (David Morrissey) will mit einem versenkbaren Stahlzaun, der in Loch Ness verankert wird, in Schottlands tiefstem Gewässer den Feind in die Falle locken. Hamiltons Einheit und das Auftauchen des Handwerkers Lewis Mobray (Ben Chaplin) stürzen die junge Freundschaft zwischen Angus und Crusoe, wie er seinen Spielgefährten getauft hat, in Turbulenzen. Lewis macht sich auf Anweisung von Anne daran, die Werkstatt auszumisten, während die Soldaten das Haus mit Beschlag belegen. Crusoe verschwindet spurlos, taucht aber bald im Wohnhaus auf, das er mit seiner tapsigen Art erkundet. Und er trifft auf einen Feind: Churchill, die aggressive Bulldogge von Sergeant Strunk (Marshall Napier), die die Jagd auf Crusoe eröffnet. Schließlich landet Crusoe in der Wanne des Gästebadezimmers, wo er von Angus versteckt wird. Bald erscheint dort aber nicht nur Kirstie, sondern auch Lewis. Beide muss Angus nun in sein Geheimnis einweihen. Lewis weiß von einer Geschichte zu berichten, die ihm als Kind erzählt wurde: Crusoe scheint ein Wasserdrache mit magischen Kräften zu sein, von denen es immer nur einen auf der Welt gibt. Wenn er stirbt, dann legt er zuvor noch ein Ei, auf dass es wieder einen von seiner Species gebe. Hamilton, der ein Auge auf Anne geworfen hat, gibt ihr zu Ehren ein Dinner. Dummerweise entwischt Crusoe genau an diesem Abend aus dem Badezimmer und stößt wieder einmal auf Churchill, der nach einer wilden Hetzjagd das Abendessen vor den Augen der Gäste mit einem Spurt über den festlich gedeckten Tisch ruiniert. Heimlich schaffen Angus und Lewis Crusoe zum Loch Ness, wo sie ihn, der inzwischen beträchtliche Ausmaße angenommen hat, in die vermeintliche Freiheit entlassen. Hamilton, der jetzt die Vaterrolle an sich gerissen hat, will Angus zu einem richtigen Soldaten ausbilden, aber der büchst aus und trifft sich nach langer Zeit mit seinem Wasserdrachen-Freund. Dieser nimmt ihn auf einen abenteuerlichen Ritt über wie unter Wasser mit. Die Freundschaft der beiden könnte nichts mehr trüben, wenn nicht Hamiltons Imponiergehabe wäre. Er nimmt Anne, Kirstie und Angus zu einem Ausflug auf den hochgelegenen Stützpunkt mit, wo er die dort auf Loch Ness gerichteten Kanonen abfeuern will. Angus weiß, was das bedeutet und protestiert so nachdrücklich, dass die Kugeln zwar abgefeuert werden, Anne aber auf der Stelle mit ihren Kindern nach Hause gebracht werden will. Crusoe bleibt unverletzt, aber der Angriff hat ihn schwer traumatisiert. Er ist nicht mehr derselbe. Und das beschwört ungeahntes Unheil herauf ...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Kindgerechte Mythologie mit Gänsehaut-Garantie 5 von 5 Punkten Hört man den Begriff "Loch Ness", denkt man weniger an die wunderschöne schottische Seenlandschaft voller alter Burgruinen und schroffer grüner Hügellandschaften, sondern an ein Foto aus den 30er Jahren, welches ein seltsames Wesen mit auffallend langen Hals zeigt - das (angebliche) Ungeheuer von Loch Ness, liebevoll "Nessie" genannt.
"Mein Freund, der Wasserdrache" greift diese mythische Geschichte auf und transferiert sie in eine kindgerechte Erzählung über einen kleinen Jungen zur Zeit des 2. Weltkrieges, der am Strand ein fremdartiges Objekt findet, welches sich als eine Art "Dinosaurier"-Ei herausstellt. Als aus diesem ein putziges Wesen entschlüpft bricht das Chaos über ihn herein und zudem muss er es auch noch vor einem frisch in seinem Zuhause einquartierten britischen Artillerieregiment verstecken, welches im Loch Ness nach angeblichen deutschen U-Booten sucht. Natürlich sorgt der Wasserdrache, den er liebevoll "Crusoe" nennt, für reichlich Wirbel und als die Armee auf die seltsamen Vorgänge im See aufmerksam wird, muss er gar um das Leben seines tierischen Freundes fürchten.
"The Water Horse - Legend of the Deep", wie der Film im Originaltitel heißt, bieter dabei warmherzige und liebevolle Unterhaltung für die ganze Familie. Dazu gibt es eine wunderschöne Filmmusik von James Newton Howard, die glänzend schottische Klänge mit klassischen Melodien verbindet und die damit einen ungeheuren Anteil an zahlreichen "Gänsehaut-Momenten" trägt, die deutlich machen, wie sehr dieser Film fasziniert und auch berühren kann. Es ist einfach majestätisch anzusehen, wie der Wasserdrache durchs Wasser tollt und dazu diese Musik unterlegt wurde - das zeugt von etwas, das nur wenige Filme heutzutage noch enthalten: Das Herzblut der Macher.
Daher kann ich nicht anders und vergebe die maximale Anzahl von Sternen an einen Film über Freundschaft, Fantasie und die Erkenntnis, dass man nie aufhören soll Romantiker zu sein und auch das Mythologisch-Fantastische niemals aus seiner Gedankenwelt zu verdrängen. Denn wenn Träume einen so schönen Film hervorbringen, sind sie alles andere als Schäume.
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Breaking the Waves Emily Watson, Stellan Skarsgård, Katrin Cartlidge DVD, 13. September 1999 Verkaufsrang: 19323 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Lars von Triers außerordentlicher Film spielt in einer unbarmherzig rauen schottischen Küstenstadt in den 70er Jahren. Die britische Schauspielerin Emily Watson verkörpert Bess, eine sich kaum beherrschen könnende Naive, die sich regelmäßig ausgiebig mit Gott unterhält und deren reiner, ganz und gar persönlicher Glauben kaum von den schauerlich erscheinenden calvinistischen Ältesten ihrer Kirche toleriert wird. Bess heiratet den auf einer Bohrinsel arbeitenden Jan (Stellan Skarsgard) und kommt zu der Überzeugung, daß erotische Entdeckungen ein Teil von Gottes gewaltigem Plan sind. Aber nachdem ihr Ehemann bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt worden ist, entscheidet sie, dass göttliche Anweisungen ihr zu einem Leben als Prostituierte raten. Dies hat katastrophale, aber irgendwie auch bewundernswert schöne Auswirkungen. Von Trier (Hospital der Geister, Idioten) ist mit diesem Film ein wundervolles, völlig unerwartetes, rigoroses und schließlich enthüllendes Werk geglückt, dessen formale und visuelle Gestaltung an die klassischen Filme Carl Theodor Dreyers und Robert Bressons erinnert. Emily Watson ist phänomenal, ihre mit weit aufgerissenen Augen zur Kenntnis genommene Verwunderung über die Welt als Gottes persönliches Werk wird zu einer atemberaubenden Studie des Glaubens. -Tom Keogh
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Beeindruckend 5 von 5 Punkten Einer der besten Filme, die ich je gesehen habe, auch wenn er durch die drastisch realistische Darstellung nur schwer auszuhalten ist.Man braucht viel Emotion und den Willen, das fast unterträgliche ( weil so realistische) zu ertragen. Dafür berührt einen dieser Film tief. Natürlich nur, wenn man ihn denn überhaupt versteht, und nicht ( wie hier schon gelesen) was von geistiger Behinderung u.Ä. erzählt. Kein Film für jedermann, den es erfordert Mut ihn fertig anzusehen, und genug Grips ihn überhaupt zu begreifen.
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Hilary & Jackie Emily Watson, Rachel Griffiths, James Frain DVD, 27. Januar 2005 Verkaufsrang: 13503 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Hilary & Jackie, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 27.01.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)
Schöner Film 4 von 5 Punkten Ich war von dem Film sehr begeistert...vorallem fand ich die Darstellungen von Emily Watson und Rachel Griffiths absolut Oscar Verdächtigt...
Schade dass es nur zu einer Nominierung gerreicht hat!
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Metroland Christian Bale, Lee Ross, Emily Watson DVD, 2. Mai 2008 Verkaufsrang: 13189 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Kinowelt Metroland, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 02.05.08
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Boogeyman - Der schwarze Mann Barry Watson, Emily Deschanel, Skye McCole Bartusiak DVD, 8. September 2005 Verkaufsrang: 12697 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Universal Boogeyman - Der schwarze Mann, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 30.08.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Guter horror-film!!! 5 von 5 Punkten also ich weiß nicht was ihr alle für einen film gekuckt habt, aber so schlecht ist boogyman gar nicht wie ihr alle sagt.
also die story wurde schon tausend mal erzählt hier noch mal kurz eine zusammenfassung:
als tim noch ein kleiner junge war wurde sein vater vor seinen augen vom boogyman geholt.
15 jahre später stribt seine mutter und seine ärtztin sagt ihm er soll für eine nacht in das alte haus zurück kehren, danit er sieht das da nichts war und ist.
dort angekommen beginnt der horror.
jeder kennt die geschichte vom schwarzenmann und jeder hatte auch ne zeit lang mal angst vor ihm. ein typisches kindermärchen, damit die kinder artig ins bett gehen.
also war es nur eine frage der zeit bis jemand mal ein film drüber macht.
der film ist schon am anfang recht spannend und gruselig gemacht und hält diese spannung auch bis zum schluss.
die schauspieler sind noch recht unbekannt machen ihre rolle aber sehr gut, man wird immer wieder in dem film von kleinigkeiten erschreckt, wie z.b. von einer krähe etc. dabei ist der boogyman an sich garnicht so gruselig, es ist einfach die angst was in der dunkelheit jetzt auf einen lauert oder einfach so kleinigkeiten die gekonnt eingesetzt wurden um einen zu erschrecken.
auch ist die musik in dem film gut eingesetzt und sorgt dafür das man wohl das ein oder andere mal eine gensehaut bekommt.
auch finde ich die ideen wie die leute sterben recht interessant , da jeder anders stirbt.
der film kommt ohne viel blut aus, ich finde das ende wie tim den boogyman besigen will wirklich gut, das einzige was ich nicht so gut fand ist, das der film so abrupt ende, ich finde das hätte man noch etwas besser machen können, aber das ist halb so wild weil es ja nur der schluss ist, nach dem alles vorbei ist.
trotzdem bekommt der film von mir 5 sterne, super.
kann ich nur weiter empfehlen und wünsche viel spaß beim gruseln.
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The Life and Death of Peter Sellers Geoffrey Rush, Charlize Theron, Emily Watson DVD, 16. September 2005 Verkaufsrang: 21455 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Warner Home The Life & Death of Peter Sellers, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 16.09.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Sellers Leben in kompromisslosen Bildern 5 von 5 Punkten Durch Zufall bin ich auf diesen, leider unbekannten Film gestoßen. Persönlich war ich begeistert von dieser Mischung aus Kunstfilm und Biografie, allerdings kann ich es verstehen, wenn man sich nicht richtig mit dem Film anfreunden kann.
Denn zwar ist er brilliant gespielt von z.B. Geoffrey Rush und Charlize Theron (auch Heidi Klum taucht auf, wenn man sie entdeckt), zwar überzeugt er mit brillianten Bildern und Charakterstudien, aber er hat eben ein deutliches Manko:
wie in jüngster Zeit in Hollywood immer mehr Trend, wird der Hauptdarsteller nicht eben von seiner besten Seite gezeigt, sondern es wird schonungslos die egozentrische und kindlich naive Seite des Peter Sellers offenbart. Das ist natürlich um so bitterer, da es sich bei Sellers um einen fantastischen Komiker gehandelt hat. Verwirrend mag auch sein, dass der Film zuweilen in fantastische, anmutige Bilder ausartet und einzelene Personen aus ihrer Rolle heraustreten, um von Sellers zu berichten - gespielt von Sellers-Darsteller Rush.
Dennoch gebe ich dem Film die volle Punktzahl, denn er vermag die tragische Entwicklung des begnadeten Komikers in opulenten Bildern und mit ausgezeichneter schauspielerischer Leistung zu vermitteln, so dass das Kunstwerk als solches nicht mehr bei der trivialne Frage nach Sympathie stehen bleibt, sondern darüber hinausgeht.
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Angela's Ashes [UK IMPORT] Emily Watson, Robert Carlyle, Joe Breen, Ciaran Owens, Michael Legge DVD, 6. Juni 2005 Verkaufsrang: 21431 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Auf Grund der Tatsache, dass Frank McCourts Pulitzer-Preis-gekrönter Bestseller Die Asche meiner Mutter von Millionen von Lesern begeistert aufgenommen wurde, war es vielleicht unvermeidlich, dass sich Alan Parkers Filmversion als ein wenig enttäuschend erweisen würde. McCourts Buch war mit sprachlichen Finessen und detailreichen Beobachtungen gesegnet, die sich nicht unbedingt für eine Interpretation auf der Leinwand eigneten. Parkers Film fehlen die kumulativen Emotionen von McCourts Beschreibung einer irischen Kindheit in Armut. Und während es McCourt gelang, die Leiden seiner Familie mit beharrlichem Humor und irischem Kampfgeist ein wenig zu entschärfen, bietet Parkers Film in Verlauf von 145 Minuten wenig Erbauliches. Der Film ist deshalb aber keineswegs eine künstlerische Fehlleistung. Obwohl es ihm auf bewundernswerte Weise gelingt, Rührseligkeit zu vermeiden, ist Parker bei der Regieführung von Kindern geradezu einmalig - die drei jungen Darsteller, die Frank im Alter von 7, 11 und 15 Jahren spielen, sind gleichermaßen großartig. Die nachgeschaffenen Gassen der Armenviertel von Limerick sind mit ihrer kalten, grauen Feuchte, die fast jede Szene durchdringt (dies ist sicherlich der nasseste Film, der je gedreht wurde), in den Aufnahmen von Kameramann Michael Seresin auf geradezu schmerzliche Weise authentisch. In den Rollen der Eltern - die chronisch depressive Angela McCourt und deren rücksichtsloser, betrunkener Ehemann Malachy - umgehen Emily Watson und Robert Carlyle in diesem Film, der in Sentimentalitäten hätte schwelgen können, erfolgreich alle Klippen des Melodrams. Und obwohl es Parkers anekdotischem Ansatz nicht gelingt, die Gesamtheit von McCourts Erlebnis zu vermitteln (bei seinen irischen Rockern in The Commitments ist es ihm besser gelungen), fängt Angela's Ashes dennoch eine bestimmte Zeit und einen bestimmten Ort mit lebendiger Kraft ein und bleibt dabei dem Geist von Frank McCourts geliebter Geschichte eines Überlebenskampfes treu. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
A hard life 4 von 5 Punkten We saw hte film in shool in english The film "Angela's Ashes" is about a poor irish catholic family whose father is an alcoholic. In 1935 they move from the USA to ireland. Some of the children die because of the poverty and the bad living conditions. The father goes to england to find work, but never sends any money. Frank, the oldest son of the family finds work and takes care of the family. Later he steals some money from a dead woman and then he goes to america. I liked the film because it shows how bad life can be. I was impressed to see how poor families in that time had zo survive. There were many sad things in the film but there were a few funny things, too.
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Memory Keeper - Schatten der Vergangenheit Dermot Mulroney, Emily Watson, Hugh Thompson DVD, 18. November 2008 Verkaufsrang: 31657 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Memory Keeper - Schatten der Vergangenheit, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 18.11.08
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Geliebte Lügen Emily Watson, Tom Wilkinson, Rupert Everett DVD, 25. September 2006 Verkaufsrang: 16452 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Gepflegte englische Langeweile in attraktiver Verpackung 2 von 5 Punkten Die DVD "Geliebte Lügen" (Separate Lies, 2004) fand ich für zwei Euro auf einem Grabbeltisch und dachte mir, bei diesem Preis könnte ich nichts falsch machen, da der Film mit Tom Wilkinson und Rupert Everett bekannte Schauspieler einsetzt und er von "Fox Searchlight" produziert wurde, was zumindest für Qualität zu sprechen schien. "Very british - very good" stand auf der Vorderseite der DVD-Hülle.
Die Rückseite des Covers der DVD behauptet: "Ein sexy Thriller mit schockierender Wendung!" und nichts davon ist wahr. Weder kommt in dem Film irgendetwas vor, das man als "sexy" bezeichnen könnte (es sei denn man fände die blasse und glubschäugige Emily Watson "sexy", wozu ich nicht britisch genug bin), noch ist es ein spannender Kriminalfilm und eine "schockierende Wendung" gab es, halten Sie sich fest, auch nicht. Statt dessen würde ich den Film lieber als eine Art leises Ehedrama bezeichnen, Szenen einer britischen Ehe zwischen Cricket und Seitensprung.
Trotzdem hat der Film auch seine guten Seiten. Die Kameraführung ist sehr gut, die Locations sind hochwertig, die Farbgebung und Ausleuchtung sind ausgezeichnet, die Musik im Abspann ist gut und viele Schauspieler sind Spitzenklasse. Die Szene, in der Tom Wilkinson seiner Frau, die ihren krebskranken Liebhaber pflegt, seine Liebe gesteht, ist wunderbar einfühlsam und überzeugend gespielt. Ich habe den Eindruck, dass alle an diesem Film Beteiligten versucht haben, das Beste aus der müden Story zu machen, um wenigstens ein schauspielerisch und technisch sehr gutes Produkt abzuliefern. Ich kann mir jedoch kaum vorstellen, dass der Film seine Kosten eingespielt hat. Das DVD-Menü ist gestalterisch an Langeweile nicht zu überbieten und zum vorhandenen Audiokommentar kann ich nichts sagen, da ich den Film dann noch einmal hätte ansehen müssen.
Ein kleiner feiner Film 5 von 5 Punkten Vorab sei klargestellt, dass es sich keinesfalls um einen Krimi handelt, sondern um eine exzellente Darstellung der Beziehungen zwischen Ehemann und Ehefrau, deren Liebhaber und Haushälterin anlässlich einer Fahrerflucht mit tödlichem Ausgang. Es ist eine kleine Geschichte von Schuld, Verzeihen und Wiedergutmachung, die ganz ohne Pathos auskommt. Das können vermutlich nur die Engländer. Die Rollen sind mit einem hervorragenden Tom Wilkinson und Emely Watson als Ehepaar, Rupert Everett und Angela Bassett optimal besetzt. Er ist gut gefilmt und hat eine schöne Atmosphäre, d.h. er kommt ohne wacklige Handkamera und alle anderen Effekte aus, mit denen sich "moderne" Filmemacher, die es nicht richtig bringen, interessant machen müssen. "Geliebte Lügen" gehört für mich zu den wenigen sehenswerten Filme der letzten Jahre.
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The Mill On The Floss [UK IMPORT] Emily Watson, Cheryl Campbell, James Frain, Bernard Hill DVD, 13. März 2006 Verkaufsrang: 31805 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Maggie's Sehnsucht nach Liebe 5 von 5 Punkten Basierend auf dem Roman von George Eliot hat die BBC ein stimmungsvolles und bewegendes Sittengemälde von der provinziellen Welt Englands am Vorabend der industriellen Revolution entworfen. Die freiheitsliebende Maggie, großartig gespielt von Emily Watson, ist die traurige Heldin dieser bizarren Geschichte um spießige Moral, Borniertheit, Hass, Ehre und Liebe.
Die Mühle am Floss ist seit Generationen im Besitz der Tullivers. Hier wächst die impulsive und sensible Maggie zusammen mit ihrem Bruder Tom auf, den sie abgöttisch liebt und verehrt. Ihr Vater (Berhard Hill, known as Theoden), ist zwar ein kluger aber auch streitsüchtiger Mensch, der zudem noch gerne Schulden macht. So pflegt er auch eine langjährige Feindschaft zu dem Rechtsanwalt Wakem, der ihn schließlich in den Ruin treibt und die Mühle kauft. Nun muss der alte Tulliver als Pächter für den verhassten Wakem arbeiten und schwört ihm ewigen Hass.
Unter dieser Fehde hat besonders die inzwischen zu einer schönen Frau gewordene Maggie zu leiden, denn seit ihrer Kindheit ist sie mit Wakems Sohn Philip eng verbunden. Philip ist begabt und sensibel aber sehr schüchtern und durch einen Buckel entstellt. Er liebt Maggie und möchte sie heiraten, aber Tom zwingt seine Schwester, jeden Kontakt zu Philip abzubrechen. Indessen eskaliert der Hader zwischen den Vätern und als Mr. Tulliver nach einem heftigen Streit mit Wakem stirbt, verhärten sich die Fronten zwischen den verfeindeten Familien noch mehr.
Als Maggie Stephen, den Verlobten ihrer Cousine, kennen lernt verlieben sich die beiden ineinander. Während Philip alles dafür tut um Maggie dennoch heiraten zu können, kämpft Maggie vergeblich gegen ihre ungehörigen Gefühle für Stephen an und steuert sehenden Auges auf eine Katastrophe zu.
Für alle Freunde der BBC-Period-Dramas ist The Mill on the Floss ein weiterer überdurchschnittlicher Filmgenuss, begleitet von wundervoller Musik, mit schönen Bildern in Szene gesetzt und versehen mit erstklassigen Schauspielern. Aber es ist eine Geschichte von großer Traurigkeit über die blanke Ungerechtigkeit des Schicksals. Daher nur mit Taschentüchern zu genießen.
Eine winzige Kritik (mit einem halben Stern Abzug): Zum Ende hin entwickeln sich die Ereignisse recht abwegig, so dass ich sie manchmal unglaubwürdig fand. Als Zuschauerin fiel es mir schwer, mich mit der sehr unvernünftig agierenden Maggie zu identifizieren. Tatsächlich galt letztlich nur noch dem buckligen Philip meine Sympathie. Vermutlich konnte man aus der literarischen Vorlage keine glaubwürdigere, sympathischere Heldin stricken, aber schade fand ich es schon, denn ich hätte gerne etwas mehr mit Maggie mitgelitten. ;-) |
Der Boxer Daniel Day-Lewis, Emily Watson, Brian Cox DVD, 15. Mai 2003 Verkaufsrang: 33234 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Als Danny Flynn Oscar-Gewinner Daniel Day Lewis nach 14 Jahren Gefängnis in seine Heimat Belfast zurückkehrt, möchte er nichts anderes, als Frieden finden, seine Karriere wieder aufnehmen und die Liebe der Frau zurück gewinnen, die er nicht vergessen kann. Doch gerade, als sie langsam ihre zärtliche Romanze wieder entdecken, müssen sie erkennen, dass kulturelle Tabus nicht zu brechen sind und der Kampf um die Liebe ihr Leben kosten kann. Der Kampf zwischen Tradition und Liebe beginnt - und entwickelt sich zu einem der gefeiertsten Filme des Jahres von dem Oscar-nominierten Regisseur Jim Sheridan.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Angst vor dem Schluss 3 von 5 Punkten Der Schluss eines Film ist ja oft ziemlich heikel. Irgendwelche Menschen, die was zu sagen haben, fordern, es muss zu einem happy end kommen...das erwarten die Leute...Ich weiss nicht, wer da befragt wird? Dieser Film über die blutigen Auseinandersetzungen in Irland, denen man ja ein solches Ende wünscht, wie es uns gezeigt wird, wird jedenfalls dadurch in seiner Qualität deutlich gemindert,weil diese Entwicklung zu diesem Schluss nicht glaubwürdig ist. Es beschleicht einen das Gefühl, hier habe eine äusserst schwierige Situation in ein happy end verwandelt werden müssen. Schade, denn die Story ist beeindruckend. Der Kampf und Liebe und Frieden, in Irland immer wieder bedroht durch religiös fanatische Fundamentalisten,scheint eher aussichtslos zu sein. Immer wieder sitzen Beteiligte auf einem Pulverfass, das umfassend explodieren kann,wenn es dafür einen Anlass gibt.Sheridan zeigt, wie sehr Menschen in ihrem persönlichen Leben unter der Last dessen, was zu sein hat,weil das Umfeld es vorgibt, leiden und welche Opfer sie bringen müssen, bis hin zum Verlust des Lebens.
Diejenigen, die annehmen, man würde enttäuscht sein, wenn nicht noch ein happy end kommt, irren. Das, was der Film zeigen konnte, hat er längst vollendet, bevor es dann zu dem aufgesetzten Schluss kommt. Schade.
Aus dem Film hätte mehr werden können 3 von 5 Punkten Eigentlich hätte der Streifen in Theorie alles was für einen spannenden Filmabend nötig wäre. Die Tragödie eines einzelnen Helden wird erzählt. Aber irgendwie will der Funken nicht springen, zu verworren ist die Lage. Kaum hat der Held etwas aufgebaut schon bricht alles wieder zusammen. Der Nordirland-Konflikt selber wird durchaus realistisch dargestellt. Von den Kämpfen zwischen den Briten zu der IRA bis zu den interenen Querelen derselben. |
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