DVDs: Kai Wiesinger

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Emil und die Detektive - Tobias RetzlaffEmil und die Detektive
Tobias Retzlaff, Kai Wiesinger, Maria Schrader

DVD, 6. November 2001
     Verkaufsrang: 304      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Der Kinderbuchklassiker von Erich Kästner, der seit seinem Erscheinen 1928 schon dreimal verfilmt wurde, liegt nun in einer modernisierten Fassung für heutige Kids vor.
Emil lebt mit seinem Vater (Kai Wiesinger) in einer Kleinstadt an der Ostsee. Die Mutter hat die Familie vor Jahren verlassen, der Vater ist arbeitslos - kein rosiger zwölfter Geburtstag erwartet ihn deshalb, obwohl sich sein "Paps" viel Mühe gibt. Als sein Vater auch noch einen Autounfall baut und ins Krankenhaus kommt, wird Emil zur Schwester seines Lehrers nach Berlin in Urlaub geschickt. Damit beginnen für ihn ungeahnte Abenteuer, denn bereits auf der Hinfahrt werden ihm seine gesamten Ersparnisse von einem zwielichtigen Betrüger (herrlich diabolisch: Jürgen Vogel) gestohlen. In Berlin findet Emil überraschend Unterstützung bei Pony Hütchen, einer selbstbewussten Großstadtgöre, und ihrer bunt zusammengewürfelten Bande. So verfolgen die Kinder den Bösewicht Max Grundeis bis ins feine Hotel Adlon. Während dieser damit beschäftigt ist, reichen Kunden die Juwelensafes auszuräumen, schleicht sich Emil auf der Suche nach seinem Geld in dessen Zimmer. Als Grundeis plötzlich zurückkommt, wird es gefährlich.
Um Kästners Roman der modernen Lebenswelt heutiger Kinder anzupassen, nahm Regisseurin und Drehbuchautorin Franziska Buch einige Veränderungen an der ursprünglichen Geschichte vor. Die wichtigste hierbei ist die Aufwertung der Rolle von Pony Hütchen, die nun die Anführerin der Kinderbande ist, sodass auch Mädchen eine starke Identifikationsfigur vorfinden. Wie schon ihren Vorgängern gelingt es den modernen Großstadtkindern ebenso mit Grips und Mut sowie durch ihren unverbrüchlichen Zusammenhalt, sich in der Welt der Erwachsenen durchzusetzen und den Bösewicht zuletzt dingfest zu machen.
Aber auch sozialkritische Töne fließen in die Geschichte ein: Keine der Hauptfiguren hat mehr eine intakte Familie; entweder sind die Eltern allein erziehend, sie streiten dauernd oder sind - da mit Geldverdienen beschäftigt - nie da. Kinder werden sich wohl besonders an der Szene freuen, in der es Gustav gelungen ist, seiner Mutter eine Predigt unterzujubeln, in der er sich stellvertretend für alle Kinder über die ungerechte Behandlung durch die Erwachsenen beschwert. Den Filmemachern ist eine schöne Verbindung von klassischer Abenteuergeschichte mit modernem Großstadtambiente gelungen, die Kinder ab sechs Jahren und ihre Eltern gleichermaßen unterhalten sollte. -Elke Wolter


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Ein "Kinderfilm" für alle, mit ganz viel Charme      5 von 5 Punkten
"Emil und die Detektive" ist mit Sicherheit der Film, den ich am häufigsten gesehen habe. Irgendwie schafft er es immer bei mir gute Laune auszulösen.Dafür sorgen wahrscheinlich die frechen und sympatischen Hauptdarsteller, das Tempo der Handlung in Zusammenhang mit der passenden Musik und der Humor. Jürgen Vogel nimmt man den schmierigen Gangster ohne weiteres ab. Auch wenn die Handlung teilweise sehr verändert und in unsere Zeit übertragen wurde, ist der besondere Charme von Kästner-Erzählungen meiner Meinung nach nicht verloren gegangen. Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe war ich noch ein Kind, aber ich habe mich nicht mit der Zeit davon distanziert, sondern kann mich immer noch davon mitreißen lassen. Diesen "Kinderfilm" sollten auch Erwachsene sehen, denn er erzählt viel über Freundschaft und über Kinder, was die meisten Erwachsenen vergessen haben.


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Die Anwälte (2 DVDs) - Kai WiesingerDie Anwälte (2 DVDs)
Kai Wiesinger, Julia Bremermann, Alexander Held

DVD, 7. November 2008
     Verkaufsrang: 4994      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Mißerfolg unerklärlich ?      5 von 5 Punkten
Ich glaube, der Mißerfolg, auch jetzt bei der ARD, hängt schlichtweg damit zusammen, daß die Konkurrenz zu stark ist (ZDF teure Spielfilme, RTL Jauch etc).
Schade, dass die Serie keine höhere Quoten hat, sie hätte sie verdient.

Die beste deutsche Serie überhaupt      5 von 5 Punkten
"Wirklich interessant sind nur die Menschen hinter den Fällen. Alles andere kann zu den Akten."

Die Anwälte hat alles, was eine gute Serie braucht: großartige Schauspieler, stimmiges Setting, grandiose Drehbücher und kein Versuch, US-Serien zu kopieren. Wer aber 08/15-Actionfälle sehen will, wie in zig anderen Serien, ist hier falsch am Platz - wohl auch der Grund, weshalb die Serie im Free-TV so floppte. Leider - war die Serie doch ein Grund für mich, wieder öfter den Fernseher einzuschalten.

In einer unglaublichen Intensität handelt "Die Anwälte" nicht nur Einzelschicksale von Menschen ab, ohne auf Klischees zu bauen, sondern greift auch - und das ohne Zeigefinger - ethische Streitpunkte wie z.B. Sterbehilfe auf, ohne die Probleme mit dem Zeigefinger zu behandeln oder zu dick aufzutragen. Das ist mehr als großartig gelungen.

Man kann sein Geld für eine Serien-DVD nicht besser anlegen. Auch Serienfans, die ansonsten deutsche Serien ablehnen, sollten DIE ANWÄLTE nicht verpassen.

Man kann der ARD dankbar sein, dass es immerhin zu dieser kompletten Staffel noch gekommen ist. Eine zweite Staffel wäre das Wunderbarste, was man sich für deutsches Fernsehen zur Zeit wünschen kann.

Tolle serie...      5 von 5 Punkten
und das sogar aus dem eigenen land!. nur schade das rtl sie gleich wieder abgesetzt hat, nein, eigentlich eine frechheit!
wochen lang kam werbung dafür und was hab ich mich gefreut als der erste teil kam, ich konnte es kaum abwarten bis es weiter gehen sollte. gespannt saß ich vor dem TV aber es kam nicht, erst dachte ich, ich hatte mich geirrt, versehentlich das falsche programm eingestellt aber nein, alles war richtig und doch es ging nicht weiter. noch die wochen danach habe ich gehofft das alles nur ein fehler oder eine ausnahme war!!! und das für mich alles ohne vorwarnung!!!!

DANKE ARD das ich nun endlich erfahre wies weitergeht!!! und die DVD werd ich mir auch holen!!!!




Tolle Serie      5 von 5 Punkten
Die Serie ist super und kommt ohne Mord und Totschlag aus. es geht um die Menschen, und das ist wohl das Problem.
Die Zuschauer wollen doch nur noch Action pur sehen und sich mit Problemen anderer gar nicht auseinander setzen. Leider.
Ich hoffe, dass die ARD da weiter macht und es noch mehr gibt.

Nix für RTL, dafür sind "Die Anwälte" einfach zu gut!      5 von 5 Punkten
Ich hatte die Pilotfolge schon auf RTL gesehen, naja und dann war bekanntlich Schluss. Bin froh, dass die Serie eine zweite Chance bekommt! Die Fälle, die Schauspieler, die Musik, das Setting...alles stimmig. Ich kann "Die Anwälte" nur empfehlen!


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Die Gustloff (2 DVDs) - Kai WiesingerDie Gustloff (2 DVDs)
Kai Wiesinger, Valerie Niehaus, Heiner Lauterbach

DVD, 10. März 2008
     Verkaufsrang: 3669      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Die Geschichte beginnt drei Tage vor dem Untergang der Gustloff. Erzählt wird aus der Perspektive des jungen zivilen Fahrkapitäns Hellmut Kehding (Kai Wiesinger), der das Schiff mit etwa 1500 Wehrmachtsangehörigen und fast 9000 Flüchtlingen sicher nach Kiel bringen soll. In Gotenhafen trifft er seine große Liebe Erika Galetschky (Valerie Niehaus) wieder, die als Marinehelferin in der Flüchtlingsaufnahme arbeitet. Unter den Flüchtlingen ist Lilli Simoneit (Dana Vávrová), die wie so viele schon wochenlang unterwegs ist. Ihre kleine Tochter hat die Flucht nicht überlebt und ihr 16jähriger Sohn Kalli (Willi Gerk) schwebt in ständiger Gefahr, als Soldat zum Volkssturm eingezogen zu werden. Lilli hat im Treck Marianne (Anja Knauer) aufgenommen, die mutterseelenallein herum irrt, hochschwanger. Sie hoffen wie Tausende anderer auch, auf der Gustloff in Sicherheit zu gelangen. Für Hellmut steht außer Frage, dass auch Erika mitfährt, doch deren Cousin Hagen Koch (Detlev Buck), Funker auf der Gustloff, besteht aus undurchsichtigen Gründen darauf, dass sie in Gotenhafen bleibt und ihren Dienst ableistet, zumal ihre Vorgesetzte, Berta Burkat (Ulrike Kriener), sie wegen fortgesetzter Eigenmächtigkeiten schon im Visier hat.
Hellmuts Auftrag, möglichst viele Menschen mit der Gustloff in Sicherheit zu bringen, stößt beim militärischen Transportleiter der Fahrt, Korvettenkapitän Petri (Karl Markovic), auf erheblichen Widerstand. Er drängt auf ein vorzeitiges Auslaufen, um seine U-Boot-Männer schnellstmöglich zum Fronteinsatz nach Kiel zu bringen. Der NSDAP-Vertreter an Bord, Ortsgruppenleiter Escher (Alexander Held) ist nur daran interessiert, den Jahrestag der Machtergreifung an Bord angemessen zu feiern, ohne Rücksicht auf die Not der Menschen. Auch in Alt-Kapitän Johannsen (Michael Mendl) findet Hellmut keinen Verbündeten. Der verzagte, müde Fahrensmann ist als Schiffsführer entscheidungsunfähig, er will nur noch seine Haut retten. Die Sorge um die Sicherheit des Schiffes teilt Hellmut nur mit dem örtlichen Kommandeur einer Sicherungsdivision, Korvettenkapitän Leonberg (Francis Fulton-Smith), der aber zu dem von der U-Boot-Führung vorgegebenen Zeitpunkt der Ausreise keinen angemessenen Geleitschutz bereitstellen kann.
Die größte Überraschung erlebt Hellmut als er sieht, dass auch sein Bruder, Kapitänleutnant Harald Kehding (Heiner Lauterbach) auf der Gustloff mitfahren wird. Die beiden sind seit Jahren zerstritten. Harald, der nach dem Abschuss seines U-Bootes unter einer schweren Bauchverletzung leidet, erfüllt in Gotenhafen für Hellmut undurchsichtige Aufgaben in der Sabotageabwehr.
Während die Vorbereitungen zur Ausreise auf Hochtouren laufen, strömen die Flüchtlinge auf das mächtige Schiff. Unter denen, die verzweifelt versuchen einen Platz zu ergattern, sind auch Lilli Simoneit, ihr 16jähriger Sohn Kalli, die hochschwangere Marianne, Marinehelferin Erika und deren Vorgesetzte, Berta Burkat.
Noch beim Auslaufen am Mittag des 30. Januar 1945, erreicht die Schiffsführung ein dubios verschlüsselter Funkspruch. Zweifel machen sich breit, Hellmut stoppt die Weiterfahrt. Sein Bruder Harald befürchtet einen Anschlag und lässt das Schiff nach Sprengsätzen und Sabo-teuren durchsuchen. Erika, gerät unter Verdacht, da sie sich unerlaubt von ihrer Marinehelferinnengruppe abgesetzt hatte und in letzter Minute illegal auf das Schiff gelangt war. Jetzt wird mit Hochdruck nach ihr gesucht, während sie alles daransetzt, zur Kommandobrücke vorzudringen, um Schutz bei ihrer Liebe Hellmut zu finden.
Als ein zweiter dubioser Funkspruch auf der Gustloff eingeht, kommt es auf der Kommandobrücke zum Eklat: Hellmut wird das Kommando entzogen, Korvettenkapitän Petri setzt die Positionslichter, ein Minensuchverband soll sich auf Kollisionskurs befinden. Hellmut stemmt sich mit aller Macht gegen die Entscheidung, denn er bezweifelt die Echtheit der Kollisionswarnung, macht sich daran, deren Herkunft zu klären, Erika in Sicherheit zu bringen und das Schiff trotz allem noch sicher nach Kiel zu führen. Doch die Positionslichter wurden schon von einem lauernden russischen U-Boot gesehen und wenig später, als bei Marianne gerade die Wehen einsetzen, wird die Gustloff mit drei Torpedos beschossen und sinkt innerhalb von 60 Minuten...
Zusätzlich zum authentischen Historiendrama Die Gustloff beinhaltet das Set auf der Bonus DVD die 45 minütige Dokumentation Der Untergang der Gustloff aus der Reihe Guido Knopp: Die große Flucht


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)

STEVEN BIRMINGHAM ENGLAND      5 von 5 Punkten
PLEASE EXUSE MY BEING UNABLE TO SPEAK GERMAN. THE GUSTLOFF DISASTER IS LITTLE KNOWN IN BRITAIN. THE GREATEST DISASTER AT SEA IN HISTORY. I WATCHED THIS FILM THE BEST I COULD NOT UNDERSTANDING GERMAN WELL. I WAS VERY MOVED BY IT I CRYED. THE FILM WAS WELL MADE THE SINKING OF THE GUSTLOFF BY A RUSSIAN SUBMARINE AND THE DESPARATION OF THOSE POOR SOULS TO ESCAPE THE HANDS OF THE RED ARMY WAS HEARTBREAKING. THIS DISASTER NEEDS TO BE KNOWN ABOUT.THESE VICTIMS NEED TO BE REMEMBERED. I HOPE THIS FILM IS RELEASED IN BRITAIN WHITH UNDERTITLES BITTEN EXELENT FILM WELL DONE!!!!!!!


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Kleine Haie - Jürgen VogelKleine Haie
Jürgen Vogel, Kai Wiesinger, Gedeon Burkhard

DVD, 8. September 2003
     Verkaufsrang: 1805      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Früher (von 1992) locker-flockiger Komödienspaß von Sönke Wortman, der später mit den Bestseller-Adaptionen Der bewegte Mann (1994) und Hera Linds Das Superweib (1995) große Kinokassen-Erfolge landete. Es ist die witzige, charmante Geschichte dreier Schauspielschul-Aspiranten (Kai Wiesinger aus 14 Tage lebenslänglich als netter mit Prüfungsangst, Jürgen Vogel aus Das Leben ist eine Baustelle mit seinem Markenzeichen sexy Zahnlücke und der schöne Gedeon Burkhard als selbstbewusster Ehrgeizling) - der eine ungewollt in einer der witzigsten Szenen: Der kleine Ruhrpottprolet Ingo (Vogel) stürmt in den Prüfungsraum und will eigentlich nur einen Stuhl zurückgeben, beeindruckt die Schauspiellehrer mit seiner "Performance" aber so sehr, dass sie ihn aufnehmen wollen.
Nach einer turbulenten Hitchhiker-Tour (bei der sie "Bierchen" Armin Rhode als durchgeknallter, aber freundlicher Rocker mitnimmt) gen Süden landen sie in München, wo sie die patente, sägespielende Herta (Meret Becker) nicht nur zum Schnorren zu Büffets in der Künstlerszene mitnimmt. Wie das Quartett mit Freundschaft, Liebe und Karriere umgeht, schildert Wortmann, der selbst an der Münchner Filmhochschule studiert hat, sensibel und mit sehr viel Witz und Sinn für Ironie.
Obwohl die sympathischen Figuren manchmal überzeichnet sind, dominiert noch ein realistischerer Ton als bei Wortmanns Folgefilmen in seiner sympathischen Geschichte (beim Drehbuch war Wortmann Co-Autor), für die sich nicht nur aufstrebende Film- und Theatermenschen erwärmen können. -Heike Angermaier


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Kleine Perle      5 von 5 Punkten
Es gibt Filme, denen man ein größeres Publikum wünschen würde. Ein kleines Budget für den Dreh und die Vermarktung und (damals noch) wenig bekannte Schauspieler haben zu der Zeit wahrscheinlich verhindert, daß "Kleine Haie" größere Furore gemacht hat. Auch im Abendprogramm des Fernsehens lief er bisher selten, wohl allenfalls mal im dritten Programm.
Doch ich kann mich kaum entsinnen, wann ein Film zuletzt auf mich derart "rund" gewirkt hat. Oberflächlich betrachtet ist er eine lockere Komödie, aber eigentlich ist er eine romantische Novelle über das Leben, die Freundschaft und - natürlich - die Schauspielerei.
Der Zufall führt drei junge Männer zusammen, einen geradlinigen Kumpeltypen aus dem Ruhrpott mit schriftstellerischen Ambitionen, einen Playboy und einen sensiblen Künstlertypen. Das Band, das sie verbindet, ist eben die Schauspielerei, obwohl sie alle aus höchst unterschiedlichen Beweggründen zu ihr gekommen sind. Der klassischen Bühne, die heute hinter Hollywood-Starrummel, Glamourblendwerk und aufwendiger Pyrotechnik manchmal fast völlig in Vergessenheit geraten ist, wird in diesem Film eine Liebeserklärung gemacht. Mit Uwe Vogel, Kai Wiesinger und Gedeon Burkhard fand der Regisseur Sönke Wortmann ein Ensemble, das der Geschichte exakt die nötige Spannung verleiht, um den Film zu einem wahren Vergnügen zu machen.
Eine Liebeserklärung an das Schauspiel, wie schon gesagt, aber darüberhinaus auch an München, das ganz jenseits von Bierseligkeit und Oktoberfest die passende Kulisse abgibt.
Das Filmende enthält einen Schuß Melancholie, weil dieses unnachahmliche Gespann, was sich zusammengefunden hatte, wieder auseinandergehen muß. Doch jeder kennt das sicher nur allzu gut aus seinem eigenen Leben und wird auch am Ende dieses ebenso unaufwendigen wie kostbaren Films mit ein wenig Wehmut erkennen, daß es eben die kurzen und schönen Momente sind, die zählen und von denen man lange zehrt.


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Hunger auf Leben - Martina GedeckHunger auf Leben
Martina Gedeck, Kai Wiesinger, Ulrich Mühe

DVD, 19. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 9096      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 17,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Arthaus Hunger auf Leben, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 19.10.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Berührende Sucht nach Liebe      5 von 5 Punkten
Der sehr berührende Film wurde inhaltlich wie filmisch sehr gut realisiert. Brigitte Reimann ist zwar den meisten Ostdeutschen bekannt, aber so wohl doch nicht. Ihr expressiver Charakter und ihr unbedingter Lebens- und Liebeswille beeindrucken auch heute noch. Martina Gedeck, aber auch die vielen Oststars wie Jutta Wachowiak oder Ulrich Mühe geben den Film zusätzliche Kraft. Im Übrigen verteidigt hier jemand das Nichtwegrennen, der schwierige Weg zur Veränderung führt meist doch nur über Leichen, und wenn es die eigene ist.

Voreingenommen für Martina Gedeck      5 von 5 Punkten
Ich habe alle Bücher von Brigitte Reimann und über sie gelesen. Daher war es ein 'Muß' für mich, diesen Film anzusehen.
Über den Inhalt des Films gibt es an sich nicht viel zu sagen, handelt es sich doch um die Lebensgeschichte einer aufmüpfigen DDR-Bürgerin, die vermutlich noch viele Menschen in persönlicher Erinnerung haben.
Das komplizierte Leben dieser streitbaren, lebenshungrigen Frau darzustellen, verlangt von einer Schauspielerin ziemlich viel Energie und Können ab. Die ungemein intensive, leidenschaftliche und glaubwürdige Darbietung durch Martina Gedeck, DER Idealbesetzung für diese Rolle, macht diesen Film zu etwas ganz Besonderem.
Die schauspielerischen Leistungen der anderen Akteure u. A. von Kai Wiesinger und Ulrich Mühe möchte ich durch meine Begeisterung über Martina Gedeck, allerdings auch nicht geschmälert wissen.



Der zehnte Sommer - Katharina BöhmDer zehnte Sommer
Katharina Böhm, Kai Wiesinger, Erika Marozsán

DVD, 1. Juni 2006
     Verkaufsrang: 6790      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 6,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Starmedia Der zehnte Sommer (ZDF TV Event!), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 29.05.06

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Kleine Zeitreise      5 von 5 Punkten
Ein sehr entspannender und niedlicher Film, was zum einem der hervorragenden Besetzung zu verdanken ist und andererseits dem Regisseur, dem es sehr gut gelingt, die kindlichen Phantasien und Gedanken mit den Realitaeten zu korrelieren. Ich habe mich sofort in die Welt der spaeten 50'ger zurueckgesetzt gefuehlt. Herrlich die alten Autos, sehr gut auch die Kleidung/Kostueme. Der Hauptdarsteller Kalli (Martin Stuerkh) ist wirklich ein suesser Fratz, dem man alles abkauft. Sein Vater (Kai Wiesinger) ist eine ideale Besetzung als invalider Kriegsheimkehrer, denn mit seiner hageren Statur erinnert er mich stark an all die Bilder, die ich aus dieser Zeit noch im Kopf habe.
Der Film lebt nicht so sehr von der Handlung oder Botschaft, sondern mehr von der Atmosphaere dieser Jahre. Ein kleines, sehr gelungenes Werk!


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14 Tage lebenslänglich - Kai Wiesinger14 Tage lebenslänglich
Kai Wiesinger, Michael Mendl, Katharina Meinecke

DVD, 17. November 2000
     Verkaufsrang: 11953      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Deutsche Filme der Superlative      5 von 5 Punkten
Ich hatte Glück, diesen Film zu sehen, denn leider werden solche Filme im TV sehr spät am abend gesendet - aber für Nacht-Eulen ist er eine Perle. Sehr gelungene Spannung durch den ganzen Film - nicht ganz so spektakulär wie bei The Game aber sehr ähnlich. Ein film, wo man nicht genau vorausahnen kann, wie es ausgeht. Ich habe es sehr genossen, da es mich gepackt hat und würde mir mehr solche Deutsche Produktionen wünschen. Ich habe es zum ersten und einziges Mal vor ca. 3 -4 Jahre gesehen und spreche heute noch darüber. Speziell geeignet für Schach-Spieler, die gerne ein Paar Züge im Voraus schauen. Hier haben sie keine Chance - denn: es kommt immer anders...als man denkt - Viel Spass!!

Durchschnittlicher deutscher Thriller      3 von 5 Punkten
Ich habe nicht viel erwartet, bevor ich den Film gesehen habe, wohl deshalb bin ich auch nicht enttäuscht, sondern eher positiv überrascht. Die Story ist zwar nicht gerade super spannend, aber trotzdem wurde einiges daraus gemacht. Insgesamt ein mittelmäßiger Film.

Gute Idee, mangelhafte Umsetzung      1 von 5 Punkten
Was macht ein Nobelanwalt, der pleite ist? Er zahlt seine Parktickets nicht und geht in die Ersatzhaft, macht daraus eine Show und kriegt so die Publicity, die den Laden wieder zum Laufen bringen soll.
Sein Partner wird ihn in den 14 Tagen schon vertreten, die Verlobte wird zwei Wochen warten.
Doch im Knast wird Heroin in seiner Zelle gefunden, er kommt in U-Haft und wird schließlich verurteilt. Wer steckt hinter der Sache, wer will ihn ausbooten?
Die Schauspieler versuchen tapfer - und soweit möglich auch erfolgreich -, der Geschichte etwas Realität zu verleihen.
Leider ist das kaum möglich, denn von der ersten bis zur letzten Minute werden lauter juristische und tatsächliche Unmöglichkeiten aufgetischt. So ist es praktisch unmöglich, daß jemand noch Anwalt ist, wenn gegen ihn von Staats wegen erfolglos vollstreckt wird, was aber Voraussetzungen für eine Ersatzhaft in Ordnungswidrigkeitensachen ist.
Den Unterschied zwischen U-Haft, Ersatzhaft und Strafhaft zu erkennen, ist nicht ganz einfach, aber vielleicht hätte das Drehbuchteam jemanden fragen können, der sich damit auskennt.
Die abschließende und aufklärende Gerichtsverhandlung hat schließlich gar keinen Bezug mehr zum deutschen Recht und ruiniert auch noch das letzte bißchen Glaubwürdigkeit des Films.
Die Geschichte wird in düsteren, teils mystischen Bildern und Andeutungen erzählt, die letztlich mit dem Problem des Nobelanwalts gar nichts zu tun haben.
Insgesamt kann man dem Werk wegen der interessanten Idee und der guten Schauspieler noch einige positive Seiten abgewinnen. Zu empfehlen ist der Film aber nicht.

hat mir echt gut gefallen      4 von 5 Punkten
Ich, als Kai Wiesinger- Fan musste den Film einfach haben und muss sagen, er überzeugt echt als Mistkerl und am Ende als Softie. Hut ab vor dieser schauspielerischen Leistung.

Ein Glanzlicht des deutschen Kinos      5 von 5 Punkten
Mit "14 Tage lebenslänglich" ist Roland Suso Richter ein wahres Glanzlicht des "neuen" deutschen Kinos gelungen, das sich wohltuend von den angeblich so witzigen Spaßklamotten der letzten Jahre abhebt. Kai Wiesinger zeigt einmal mehr, was für ein überragender Schauspieler in ihm steckt; und der Film ist spannend bis zur letzten Minute.


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Stadtgespräch - Katja RiemannStadtgespräch
Katja Riemann, August Zirner, Kai Wiesinger, Moritz Bleibtreu, Martina Gedeck

DVD, 23. August 2001
     Verkaufsrang: 14549     

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Radiomoderatorin Monika Krauss (Katja Riemann) ist gerade 30 Jahre alt geworden und möchte endlich den Mann fürs Leben kennen lernen. Per Kontaktanzeige lernt sie den charmanten Zahnarzt Erik (August Zirner) kennen. Es scheint Liebe auf den ersten Blick zu sein, doch leider entpuppt sich Erik als Ehemann ihrer Freundin Sabine (Martina Gedeck).
Ursprünglich war Stadtgespräch nur als Fernsehproduktion für das ZDF angelegt, doch der Film kam dann doch in die Kinos und wurde ein großer finanzieller Erfolg. Die Story um wild entschlossene Singles ist zwar nicht wirklich neu, wurde aber von Regisseur Rainer Kaufmann (Die Apothekerin) mit leichter Hand in Szene gesetzt. Abgesehen von einigen klischeehaften Momenten ist Stadtgespräch insgesamt recht vergnüglich. Katja Riemann überzeugt als überaus selbstbewusste Singlefrau und auch der Rest der Besetzung kann sich sehen lassen. Für die besten Momente sorgen aber eindeutig Moritz Bleibtreu und Kai Wiesinger als ungleiches Homo-Paar. -Marc Osmers


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Deutscher Film - Hurra      5 von 5 Punkten
Absolut empfehlenswert, nette Unterhaltung.
Total aktionfreier Streifen mit Tiefgang und Anspruch.
Lustig, abwechslungsreich, unterhaltsam.


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Backbeat [UK IMPORT] - Sheryl LeeBackbeat [UK IMPORT]
Sheryl Lee, Stephen Dorff, Ian Hart, Chris O'Neill, Jennifer Ehle

DVD, 15. Januar 2008
     Verkaufsrang: 20320      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

"Authentisch angehauchter, ambitionierter Musikfilm!!!"      5 von 5 Punkten
"Bassgitarrist Stuart Sutcliffe (Stephen Dorff) ist der "fünfte Beatle" und ein enger Freund John Lennons (Ian Hart). Er begleitet die Band auf ihren Auftritten in Liverpool und Hamburg. Als sich Stuart in die deutsche Fotografin Astrid (Sheryl Lee) verliebt, bekommt die Freundschaft Risse..."


Emil und die Detektive - Tobias RetzlaffEmil und die Detektive
Tobias Retzlaff, Kai Wiesinger, Maria Schrader

Videokassette, 6. November 2001
     Verkaufsrang: 1416     

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Der Kinderbuchklassiker von Erich Kästner, der seit seinem Erscheinen 1928 schon dreimal verfilmt wurde, liegt nun in einer modernisierten Fassung für heutige Kids vor.
Emil lebt mit seinem Vater (Kai Wiesinger) in einer Kleinstadt an der Ostsee. Die Mutter hat die Familie vor Jahren verlassen, der Vater ist arbeitslos - kein rosiger zwölfter Geburtstag erwartet ihn deshalb, obwohl sich sein "Paps" viel Mühe gibt. Als sein Vater auch noch einen Autounfall baut und ins Krankenhaus kommt, wird Emil zur Schwester seines Lehrers nach Berlin in Urlaub geschickt. Damit beginnen für ihn ungeahnte Abenteuer, denn bereits auf der Hinfahrt werden ihm seine gesamten Ersparnisse von einem zwielichtigen Betrüger (herrlich diabolisch: Jürgen Vogel) gestohlen. In Berlin findet Emil überraschend Unterstützung bei Pony Hütchen, einer selbstbewussten Großstadtgöre, und ihrer bunt zusammengewürfelten Bande. So verfolgen die Kinder den Bösewicht Max Grundeis bis ins feine Hotel Adlon. Während dieser damit beschäftigt ist, reichen Kunden die Juwelensafes auszuräumen, schleicht sich Emil auf der Suche nach seinem Geld in dessen Zimmer. Als Grundeis plötzlich zurückkommt, wird es gefährlich.
Um Kästners Roman der modernen Lebenswelt heutiger Kinder anzupassen, nahm Regisseurin und Drehbuchautorin Franziska Buch einige Veränderungen an der ursprünglichen Geschichte vor. Die wichtigste hierbei ist die Aufwertung der Rolle von Pony Hütchen, die nun die Anführerin der Kinderbande ist, sodass auch Mädchen eine starke Identifikationsfigur vorfinden. Wie schon ihren Vorgängern gelingt es den modernen Großstadtkindern ebenso mit Grips und Mut sowie durch ihren unverbrüchlichen Zusammenhalt, sich in der Welt der Erwachsenen durchzusetzen und den Bösewicht zuletzt dingfest zu machen.
Aber auch sozialkritische Töne fließen in die Geschichte ein: Keine der Hauptfiguren hat mehr eine intakte Familie; entweder sind die Eltern allein erziehend, sie streiten dauernd oder sind - da mit Geldverdienen beschäftigt - nie da. Kinder werden sich wohl besonders an der Szene freuen, in der es Gustav gelungen ist, seiner Mutter eine Predigt unterzujubeln, in der er sich stellvertretend für alle Kinder über die ungerechte Behandlung durch die Erwachsenen beschwert. Den Filmemachern ist eine schöne Verbindung von klassischer Abenteuergeschichte mit modernem Großstadtambiente gelungen, die Kinder ab sechs Jahren und ihre Eltern gleichermaßen unterhalten sollte. -Elke Wolter


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 9 Bewertungen)

Ein "Kinderfilm" für alle, mit ganz viel Charme      5 von 5 Punkten
"Emil und die Detektive" ist mit Sicherheit der Film, den ich am häufigsten gesehen habe. Irgendwie schafft er es immer bei mir gute Laune auszulösen.Dafür sorgen wahrscheinlich die frechen und sympatischen Hauptdarsteller, das Tempo der Handlung in Zusammenhang mit der passenden Musik und der Humor. Jürgen Vogel nimmt man den schmierigen Gangster ohne weiteres ab. Auch wenn die Handlung teilweise sehr verändert und in unsere Zeit übertragen wurde, ist der besondere Charme von Kästner-Erzählungen meiner Meinung nach nicht verloren gegangen. Als ich den Film zum ersten Mal gesehen habe war ich noch ein Kind, aber ich habe mich nicht mit der Zeit davon distanziert, sondern kann mich immer noch davon mitreißen lassen. Diesen "Kinderfilm" sollten auch Erwachsene sehen, denn er erzählt viel über Freundschaft und über Kinder, was die meisten Erwachsenen vergessen haben.


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Kleine Haie - Jürgen VogelKleine Haie
Jürgen Vogel, Kai Wiesinger, Gedeon Burkhard

Videokassette, 1. November 1993
     Verkaufsrang: 1430     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Früher (von 1992) locker-flockiger Komödienspaß von Sönke Wortman, der später mit den Bestseller-Adaptionen Der bewegte Mann (1994) und Hera Linds Das Superweib (1995) große Kinokassen-Erfolge landete. Es ist die witzige, charmante Geschichte dreier Schauspielschul-Aspiranten (Kai Wiesinger aus 14 Tage lebenslänglich als netter mit Prüfungsangst, Jürgen Vogel aus Das Leben ist eine Baustelle mit seinem Markenzeichen sexy Zahnlücke und der schöne Gedeon Burkhard als selbstbewusster Ehrgeizling) - der eine ungewollt in einer der witzigsten Szenen: Der kleine Ruhrpottprolet Ingo (Vogel) stürmt in den Prüfungsraum und will eigentlich nur einen Stuhl zurückgeben, beeindruckt die Schauspiellehrer mit seiner "Performance" aber so sehr, dass sie ihn aufnehmen wollen.
Nach einer turbulenten Hitchhiker-Tour (bei der sie "Bierchen" Armin Rhode als durchgeknallter, aber freundlicher Rocker mitnimmt) gen Süden landen sie in München, wo sie die patente, sägespielende Herta (Meret Becker) nicht nur zum Schnorren zu Büffets in der Künstlerszene mitnimmt. Wie das Quartett mit Freundschaft, Liebe und Karriere umgeht, schildert Wortmann, der selbst an der Münchner Filmhochschule studiert hat, sensibel und mit sehr viel Witz und Sinn für Ironie.
Obwohl die sympathischen Figuren manchmal überzeichnet sind, dominiert noch ein realistischerer Ton als bei Wortmanns Folgefilmen in seiner sympathischen Geschichte (beim Drehbuch war Wortmann Co-Autor), für die sich nicht nur aufstrebende Film- und Theatermenschen erwärmen können. -Heike Angermaier


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Kleine Perle      5 von 5 Punkten
Es gibt Filme, denen man ein größeres Publikum wünschen würde. Ein kleines Budget für den Dreh und die Vermarktung und (damals noch) wenig bekannte Schauspieler haben zu der Zeit wahrscheinlich verhindert, daß "Kleine Haie" größere Furore gemacht hat. Auch im Abendprogramm des Fernsehens lief er bisher selten, wohl allenfalls mal im dritten Programm.
Doch ich kann mich kaum entsinnen, wann ein Film zuletzt auf mich derart "rund" gewirkt hat. Oberflächlich betrachtet ist er eine lockere Komödie, aber eigentlich ist er eine romantische Novelle über das Leben, die Freundschaft und - natürlich - die Schauspielerei.
Der Zufall führt drei junge Männer zusammen, einen geradlinigen Kumpeltypen aus dem Ruhrpott mit schriftstellerischen Ambitionen, einen Playboy und einen sensiblen Künstlertypen. Das Band, das sie verbindet, ist eben die Schauspielerei, obwohl sie alle aus höchst unterschiedlichen Beweggründen zu ihr gekommen sind. Der klassischen Bühne, die heute hinter Hollywood-Starrummel, Glamourblendwerk und aufwendiger Pyrotechnik manchmal fast völlig in Vergessenheit geraten ist, wird in diesem Film eine Liebeserklärung gemacht. Mit Uwe Vogel, Kai Wiesinger und Gedeon Burkhard fand der Regisseur Sönke Wortmann ein Ensemble, das der Geschichte exakt die nötige Spannung verleiht, um den Film zu einem wahren Vergnügen zu machen.
Eine Liebeserklärung an das Schauspiel, wie schon gesagt, aber darüberhinaus auch an München, das ganz jenseits von Bierseligkeit und Oktoberfest die passende Kulisse abgibt.
Das Filmende enthält einen Schuß Melancholie, weil dieses unnachahmliche Gespann, was sich zusammengefunden hatte, wieder auseinandergehen muß. Doch jeder kennt das sicher nur allzu gut aus seinem eigenen Leben und wird auch am Ende dieses ebenso unaufwendigen wie kostbaren Films mit ein wenig Wehmut erkennen, daß es eben die kurzen und schönen Momente sind, die zählen und von denen man lange zehrt.


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Nichts als die Wahrheit - Kai WiesingerNichts als die Wahrheit
Kai Wiesinger, Götz George, Karoline Eichhorn

Videokassette, 16. November 2000
     Verkaufsrang: 394     

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Ein gesellschaftliches Alptraumszenario. Der berüchtigte KZ-Arzt von Auschwitz, Dr. Josef Mengele, ist nicht - wie es immer hieß - 1979 in Brasilien gestorben, sondern lebt noch und kehrt nun freiwillig nach Deutschland zurück. Er will vor Gericht gestellt werden und dann während des Prozesses seine Wahrheit verkünden. Aus dem "Todesengel von Auschwitz" ist ein alter Mann geworden, der kurz vor dem Ende seines Lebens Erlösung sucht, aber nicht durch Reue, sondern durch öffentliche Anerkennung. Eine wirklich verstörende und faszinierende Idee, die Roland Suso Richter, der zur Zeit zu den aufregendsten Erzählern und Kino-Stilisten unter den jüngeren deutschen Regisseuren zählt, in Nichts als die Wahrheit in ihrer ganzen Konsequenz für uns und unseren Staat durchspielt.
Sympathy for the Devil. So wie Götz George ihn hier spielt, ist es fast unmöglich, sich Mengele und seiner Ausstrahlung zu entziehen. Er manipuliert uns genauso wie den Staatsanwalt und seinen eigenen Rechtsanwalt Peter Rohm. Kai Wiesinger lässt Rohm ganz bewusst nur wenig individuelle Züge, schließlich ist er ein moderner Jedermann, einer, in dessen Ehrgeiz wir uns genauso wiederfinden können wie in seinen guten Absichten. So zurückgenommen und kontrolliert wie als Dr. Mengele hat man Götz George noch nie gesehen, selbst in Der Totmacher nicht. Man spürt noch in der kleinsten Szene, wie viel ihm diese Rolle und dieser Film, den er mitfinanziert hat, bedeutet.
Mit Nichts als die Wahrheit nähert sich der deutsche Film zumindest in inszenatorischer Hinsicht dem internationalen Format, von dem er schon so lange träumt. Auf eindrucksvolle Art verbindet Roland Suso Richter Elemente des klassischen Politthrillers mit denen des Kammerspiels zu einer intensiven Reise in die dunkelsten Regionen der Seele. Es gelingt ihm, mit den Mitteln des Unterhaltungskinos noch einmal die Frage aufzuwerfen, wie beinahe ein ganzes Volk seine Menschlichkeit verlieren konnte. Dabei geht es Suso Richter nicht um moralische Urteile, sondern nur um die Wahrheit über uns selbst. Das gibt Nichts als die Wahrheit eine Kraft und Intensität, die im deutschen Kino der letzten Jahre ihres gleichen sucht. -Sascha Westphal


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Diese Sorte Film      5 von 5 Punkten
Nichts als die Wahrheit ist einer der Filme, die deutsche Geschichte betrachten, und so erfolglos sind wie "Höss" oder der ganz neue von Vilsmaier,"Der letzte Zug". Alles hervorragende Streifen, nachdenklich, aber sehen will das keiner. Wegschauen, generationenübergreifend. Eine DVD gibt es von diesem Film natürlich nicht. Zum Film selbst: Wenn ich mich auf die Haupthandlung beschränke, spitzt Suso Richter den moralischen Konflikt so zu, dass einem der Atem stockt. Mengele vertritt, er habe doch eigentlich nichts Ungewöhnliches getan, so hätten alle gedacht und, er habe doch die ohnehin Todgeweihten vor dem sicheren frühen Tod bewahrt. Das Erschreckende am ersten Teil der Aussage ist, das sie stimmt. Die Juden wurden nicht als gleichberechtigte Menschen angesehen, von einer grossen Zahl von Menschen, keinesfalls nur von einem national-sozialistischen Pöbel und Menschenversuche wurden propagiert. Der zweite Teil der Aussage allerdings wird beklemmend wiederlegt, wenn die überlebenden Opfer auftreten und darlegen, dass es um Quälerei ging und nicht um wissenschaftliche Versuche. Nicht umsonst wird Mengele da ohnmächtig. Die Verquickung zur Jetztzeit ist eigentlich überflüssig,gibt dem Film einen gewissen Zeigefinger, den er gar nicht braucht. Das Thema als solches: wie wird das Schreckliche aufgearbeitet, würde völlig ausreichen. Leider haben diese Filme in Deutschland kein gutes Standing. Wenn sie überhaupt im Kino erscheinen, sind sie nach kürzester Zeit wieder verschwunden. Niemand will sich damit beschäftigen. Es ist gut, dass es Schindlers Liste und den Pianisten von Polanski gibt, aber die deutschen Versuche, es zu benennen, damit wir uns im Anschauen konfrontieren,verdienten mehr Beachtung. Deswegen fünf Sterne !


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Frauen sind was Wunderbares - Thomas HeinzeFrauen sind was Wunderbares
Thomas Heinze, Barbara Auer, Kai Wiesinger

Videokassette, 9. Januar 1996
     Verkaufsrang: 858     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

tolle Beziehungskiste      5 von 5 Punkten
Die Komödie überzeugt durch viel Witz und Überraschungen. Auch die Schauspieler können überzeugen. Als Manko kann man nur anführen das es keine DVD Version gibt.
Dieser Film ist jedenfalls immer wieder sehr sehenswert!


Hunger - Sehnsucht nach Liebe - Catherine FlemmingHunger - Sehnsucht nach Liebe
Catherine Flemming, Kai Wiesinger, Christiane Hörbiger

DVD, 17. Januar 2002
     Verkaufsrang: 38536     

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Es gehört schon ein gewisser Mut dazu, sich so wie die Schauspielerin Dana Vávrová bei ihrem Regiedebüt Hunger - Sehnsucht nach Liebe einem so brisanten Thema wie Bulemie zu stellen. Aber dieses Wagnis hat sich gelohnt. Auch wenn Dana Vávrová den Tücken des Problemfilms nicht ganz entkommt, ist ihr doch ein beeindruckendes Erstlingswerk gelungen, das anders als die Mitte der 90er-Jahre so erfolgreichen deutschen Beziehungskomödien nicht die Augen vor der Wirklichkeit verschließt.
Dem Anschein nach hat Laura (Catherine Fleming) alles erreicht, was sich ein Mensch um die 30 wünschen kann. Beruflich ist sie als Marketing-Chefin einer Spielzeugfirma ungeheuer erfolgreich, und mit Simon (Kai Wiesinger), einem Juwelier, der in seiner Freizeit als Graffiti-Künstler tätig ist, hat sie den idealen Freund gefunden. Doch die Fassade täuscht. Seit einem Kindheitstrauma leidet Laura an Bulemie, einer Sucht, die alles für sie zunichte machen könnte.
Eine der größten Stärken von Hunger ist die Sicherheit und Eleganz, mit denen Dana Vávrová die Mittel des Kinos nutzt. Während die von ihr mitentworfene Geschichte alles andere als frei von Klischees ist - wie bei den meisten Problemfilmen wirkt auch hier die Psychologie der Figuren etwas zu schulbuchmäßig, und das obligatorische Happy End verdeckt die Abgründe mit viel zu großer Selbstverständlichkeit -, besticht ihre Inszenierung durch geschickte Stilisierung und einen Look, der Lauras turbulente Innenwelten nach Außen kehrt. Mit Peter von Haller stand Dana Vávrová ein hervorragender Kameramann zur Seite, der gerade für Lauras Sucht Bilder von seltener Intensität gefunden hat.
Einen noch stärkeren Eindruck als die Ästhetik von Hunger hinterlässt das Spiel von Catherine Fleming. Mit beeindruckender Sensibilität und Ausdruckskraft entwirft sie das Porträt einer Frau, die an dem auf ihr lastenden Druck fast scheitert. Wie Laura immer wieder in ihre Sucht flieht und dabei versucht, den äußeren Schein aufrecht zu erhalten, trifft einen direkt ins Herz. Hinter einer Maske von Kühle und Stärke offenbart sich ein Mensch, der von Ängsten und Albträumen getrieben wird. Dabei stellt Catherine Fleming selbst Kai Wiesinger und Christiane Hörbiger, die als Lauras Mutter einige äußerst eindrucksvolle Momente hat, noch in den Schatten. -Sascha Westphal


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)

Hunger nach L(i)eben      5 von 5 Punkten
Der Film reicht relativ nahe an das Erleben einer schweren Esstörung heran. Die Zusammenhänge sind wohl den meisten Zuschauerinnen und Zuschauern bekannt,also wird dieser Film weniger aufklären über die Esstörung.Die vielen Ursachen führen die Darstellerin vor die Frage, ob sie ihr Leben damit aufnimmt und alle ihre Gefühle.Aus Erfahrung kann ich sagen, daß Betroffenen der Streifen wenig real erscheint. Der Lebensweg mit Magersucht ist ein tiefe Frage an das Leben und die Liebe darin.Jeder Tag damit ist gelebtes Leben und jeder Tag mit ein wenig Liebe zu sich ist viel und ein grosses Ziel.Die Liebe mit Magersucht ist eine andere und nicht in einem Film darstellbar.

Tom Netzer
[]


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Under Pressure - Unter Druck (Special Edition) - Kai WiesingerUnder Pressure - Unter Druck (Special Edition)
Kai Wiesinger, Nicolette Krebitz, Natalia Wörner

DVD, 16. September 2004
     Verkaufsrang: 45160     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Stalking!      5 von 5 Punkten
Sie liebt ihn. Sie liebt ihn wirklich. Mehr als alles andere auf dieser Welt. Judith begehrt Jan. Außer ihm hat sie niemanden, ihre Schwester ist bei einem Verkehrsunfall ums Leben gekommen, ihr Neffe ist bei Pflegeeltern. Klar, dass sie sich an den einzigen Menschen klammert, der ihr etwas bedeutet. Das Problem ist nur: Jan liebt sie nicht. Er weiß weder, dass sie ihn liebt, noch warum.
Doch Judith will es nicht sehen, wird immer agressiver, treibt ein gefährliches Intrigenspiel um Jan von seiner Freundin und von allen anderen zu entferen, damit er ihr ganz alleine gehört. Während Jan versucht Judiths Attacken auszuweichen und die Schäden zu reparieren, wird die Stalkerin immer psychotischer und gefährlicher....
Ich war zuerst sehr, sehr kritisch. Ich wollte mir diesen Film nicht bestellen, da ich bis jetzt noch keinen Film aus Deutschland wirklich gut fand. Keine Ahnung warum, aber amerikanische Produktionen haben mich bisher immer besser angesprochen.
Nicht so dieser Film. Es ist eine altbekannte Geschichte von Stalking, doch irgendetwas hat mich fasziniert. Wahrscheinlich die Leistungen von Jan und Judith (deren wirkliche Namen mir entfallen sind) oder einfach nur die gut inszenierte Geschichte. Natürlich ist dieser Film kein Actionthriller, bei dem alle zwei Minuten eine Bombe explodiert, die Spannung läuft viel subtiler ab. Judiths Intrigen und ihr Wahn nehmen einem den Atem und man hofft mit Jan, dass diese Verrückte nicht noch weiter sein Leben zerstören wird.
Alles in allem ein wirklich guter Film, die Extras braucht man nicht zu erwähnen, es sind sowieso kaum welche vorhanden. Aber wer auf eine gut inszenierte Stalking-Geschichte steht, sollte zugreifen.


Stadtgespräch - Katja RiemannStadtgespräch
Katja Riemann, August Zirner, Kai Wiesinger

Videokassette, 15. Januar 1998
     Verkaufsrang: 120     

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Radiomoderatorin Monika Krauss (Katja Riemann) ist gerade 30 Jahre alt geworden und möchte endlich den Mann fürs Leben kennen lernen. Per Kontaktanzeige lernt sie den charmanten Zahnarzt Erik (August Zirner) kennen. Es scheint Liebe auf den ersten Blick zu sein, doch leider entpuppt sich Erik als Ehemann ihrer Freundin Sabine (Martina Gedeck).
Ursprünglich war Stadtgespräch nur als Fernsehproduktion für das ZDF angelegt, doch der Film kam dann doch in die Kinos und wurde ein großer finanzieller Erfolg. Die Story um wild entschlossene Singles ist zwar nicht wirklich neu, wurde aber von Regisseur Rainer Kaufmann (Die Apothekerin) mit leichter Hand in Szene gesetzt. Abgesehen von einigen klischeehaften Momenten ist Stadtgespräch insgesamt recht vergnüglich. Katja Riemann überzeugt als überaus selbstbewusste Singlefrau und auch der Rest der Besetzung kann sich sehen lassen. Für die besten Momente sorgen aber eindeutig Moritz Bleibtreu und Kai Wiesinger als ungleiches Homo-Paar. -Marc Osmers


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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Deutscher Film - Hurra      5 von 5 Punkten
Absolut empfehlenswert, nette Unterhaltung.
Total aktionfreier Streifen mit Tiefgang und Anspruch.
Lustig, abwechslungsreich, unterhaltsam.


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POPPITZ / Edition Der Standard - Roland DüringerPOPPITZ / Edition Der Standard
Roland Düringer, Alfred Dorfer, Kai Wiesinger, Nora Heschl, Marie Bäumer

DVD
     Verkaufsrang: 63400     

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Auf der bezaubernden Ferieninsel erfährt der Automakler Gerry Schartl, dass ein All-Inclusive Urlaub wirklich alles inkludiert, was er in seinen schlimmsten Alpträumen nicht zu befürchten wagte. Und: Who the fuck is Poppitz?



14 Tage lebenslänglich - Kai Wiesinger14 Tage lebenslänglich
Kai Wiesinger, Michael Mendl, Katharina Meinecke, Rolf Illig, Axel Milberg

DVD, 12. Dezember 2000
     Verkaufsrang: 59601     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Deutsche Filme der Superlative      5 von 5 Punkten
Ich hatte Glück, diesen Film zu sehen, denn leider werden solche Filme im TV sehr spät am abend gesendet - aber für Nacht-Eulen ist er eine Perle. Sehr gelungene Spannung durch den ganzen Film - nicht ganz so spektakulär wie bei The Game aber sehr ähnlich. Ein film, wo man nicht genau vorausahnen kann, wie es ausgeht. Ich habe es sehr genossen, da es mich gepackt hat und würde mir mehr solche Deutsche Produktionen wünschen. Ich habe es zum ersten und einziges Mal vor ca. 3 -4 Jahre gesehen und spreche heute noch darüber. Speziell geeignet für Schach-Spieler, die gerne ein Paar Züge im Voraus schauen. Hier haben sie keine Chance - denn: es kommt immer anders...als man denkt - Viel Spass!!

Durchschnittlicher deutscher Thriller      3 von 5 Punkten
Ich habe nicht viel erwartet, bevor ich den Film gesehen habe, wohl deshalb bin ich auch nicht enttäuscht, sondern eher positiv überrascht. Die Story ist zwar nicht gerade super spannend, aber trotzdem wurde einiges daraus gemacht. Insgesamt ein mittelmäßiger Film.

Gute Idee, mangelhafte Umsetzung      1 von 5 Punkten
Was macht ein Nobelanwalt, der pleite ist? Er zahlt seine Parktickets nicht und geht in die Ersatzhaft, macht daraus eine Show und kriegt so die Publicity, die den Laden wieder zum Laufen bringen soll.
Sein Partner wird ihn in den 14 Tagen schon vertreten, die Verlobte wird zwei Wochen warten.
Doch im Knast wird Heroin in seiner Zelle gefunden, er kommt in U-Haft und wird schließlich verurteilt. Wer steckt hinter der Sache, wer will ihn ausbooten?
Die Schauspieler versuchen tapfer - und soweit möglich auch erfolgreich -, der Geschichte etwas Realität zu verleihen.
Leider ist das kaum möglich, denn von der ersten bis zur letzten Minute werden lauter juristische und tatsächliche Unmöglichkeiten aufgetischt. So ist es praktisch unmöglich, daß jemand noch Anwalt ist, wenn gegen ihn von Staats wegen erfolglos vollstreckt wird, was aber Voraussetzungen für eine Ersatzhaft in Ordnungswidrigkeitensachen ist.
Den Unterschied zwischen U-Haft, Ersatzhaft und Strafhaft zu erkennen, ist nicht ganz einfach, aber vielleicht hätte das Drehbuchteam jemanden fragen können, der sich damit auskennt.
Die abschließende und aufklärende Gerichtsverhandlung hat schließlich gar keinen Bezug mehr zum deutschen Recht und ruiniert auch noch das letzte bißchen Glaubwürdigkeit des Films.
Die Geschichte wird in düsteren, teils mystischen Bildern und Andeutungen erzählt, die letztlich mit dem Problem des Nobelanwalts gar nichts zu tun haben.
Insgesamt kann man dem Werk wegen der interessanten Idee und der guten Schauspieler noch einige positive Seiten abgewinnen. Zu empfehlen ist der Film aber nicht.

hat mir echt gut gefallen      4 von 5 Punkten
Ich, als Kai Wiesinger- Fan musste den Film einfach haben und muss sagen, er überzeugt echt als Mistkerl und am Ende als Softie. Hut ab vor dieser schauspielerischen Leistung.

Ein Glanzlicht des deutschen Kinos      5 von 5 Punkten
Mit "14 Tage lebenslänglich" ist Roland Suso Richter ein wahres Glanzlicht des "neuen" deutschen Kinos gelungen, das sich wohltuend von den angeblich so witzigen Spaßklamotten der letzten Jahre abhebt. Kai Wiesinger zeigt einmal mehr, was für ein überragender Schauspieler in ihm steckt; und der Film ist spannend bis zur letzten Minute.


 Weitere Kundenmeinungen


Auf Achse - 5. & 6. Staffel - Armin RohdeAuf Achse - 5. & 6. Staffel
Armin Rohde, Markus Knüfken, Nele Mueller-Stöfen, Rüdiger Kirschstein, Manfred Krug

DVD, 15. Januar 2009

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Noch nicht veröffentlicht

Preis: € 39,99
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Macbeth - Schlafes Mörder - Elke HeidenreichMacbeth - Schlafes Mörder
Elke Heidenreich, Kai Wiesinger, Nina Petri

DVD, 15. Mai 2006

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Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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