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| DVDs: Olivia Williams | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Daniel Craig - Flashbacks of a Fool Daniel Craig, Harry Eden, Olivia Williams DVD, 4. Dezember 2008 Verkaufsrang: 3591 Noch nicht veröffentlicht
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
soul trip of a brit 4 von 5 Punkten wunderschöner film über einen englischen hollywoodstar, der seine kaputte, oder gar verlorene seele in seiner heimat wiederfindet. daniel craig muss nicht viel reden; überzeugt durch seinen sehr speziellen ausdruck, über den er ahnen lässt, wie es in seinem inneren (bzw. im inneren der figur)aussehen mag: leere, hoffnungslosigkeit, gleichgültigkeit aber dann auch nähe, empathie, sehnsucht...wirklich sehr subtil und toll gespielt !
für diejenigen, die noch die 70ger kennen sind die flashbacks darüber hinaus sehenswert und machen etwas wehmütig, wie die teenies david bowie nachsingen und im schrillen pop-outfit vor dem spiegel posieren.
insgesamt ein bemerkenswerter film jenseits der bond-mainstream-schiene und alle achtung an craig, der diesen spagat mühelos vollzieht.
bedauerlich, dass dieser film kommerziell nicht erfolgreich war, wurde vielleicht aber auch nicht entsprechend promotet, da ich eher zufällig an die dvd rangekommen bin und vorher eigentlich nichts davon erfahren habe; schade, denn der erfolg wäre ihm gegönnt gewesen !
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The Sixth Sense [Blu-ray] Bruce Willis, Toni Collette, Olivia Williams, Haley Joel Osment Blu-ray, 2. Oktober 2008 Verkaufsrang: 7982 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sixth Sense, The DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
gute Bluray Umsetzung. 4 von 5 Punkten Über den Film selbst wurde ja über die Jahre schon alles gesagt.
Ich möchte deshalb auch nur die Umsetzung in HD beurteilen und diese kann man durchaus als äußerst gelungen bezeichnen.
Das Bild wirkt gegenüber den auf DVD wie von einer Staubschicht befreit.
In den totalen und halbtotalen Aufnahmen von Südphiladelphia kann man die Ziegelsteine der Häuser zählen ,die Blätter der Bäume wirken fast dreidimensional....so habe ich den Film das letzte mal 1999 im kino gesehen.
Kontrast und Schwarzwert liegen auf höchsten Niveau.
Leider läßt aber in den vielen Innenaufnahmen und bei den im Dunkel/Halbdunkel spielenden Szenen der Kontrst und die Schärfe merklich nach.-dafür gibts leider 1 Stern weniger.
Gelegentlich ist auch Hintergrundrauschen auszumachen,daß aber nie störend stark auftritt.
Der Ton ist zu jedem Zeitpunkt glasklar,die wenigen Soundeffekte wirken druckvoll und dynamisch.
Also,-alles in allem hat Constantin Film hier anständige Arbeit geleistet.
Der momentane kaufpreis geht bei dieser Qualität voll in Ordnung. |
Peter Pan - Extended Version [Blu-ray] Jason Isaacs, Jeremy Sumpter, Rachel Hurd Wood, Richard Briers, Olivia Williams Blu-ray, 9. Mai 2008 Verkaufsrang: 7122 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Durch eine tolle Besetzung, wirklich spezielle Spezialeffekte und eine erfrischende Kombination aus guter Laune und Gefahr setzt dieser Peter Pan die Messlatte, an der sich alle vorangegangenen Adaptionen der klassischen Kindererzählung von J. M. Barrie messen lassen müssen. Die technischen Fortschritte innerhalb der computeranimierten Spezialeffekte verleihen dem Zauber von Barries Geschichte Leben, und jene spektakulären Effekte in Kombination mit glänzenden Schauspielern schaffen ein spannungsgeladenes Nimmerland, das sowohl glaubwürdig als auch atemberaubend unecht wirkt - wie eine Landschaft von Maxfield Parrish, die direkt vor den Augen der Zuschauer zum Leben ersteht. Was jedoch noch wichtiger ist: Regisseur P. J. Hogan (der auch für die tollen Filme Muriels Hochzeit und Die Hochzeit meines besten Freundes verantwortlich zeichnet) hat dafür gesorgt, dass zwischen dem jungenhaften Kobold Peter (Jeremy Sumpter) und dem verantwortungsbewussten Londoner Mädchen Wendy (gespielt von Rachel Hurd-Wood in ihrem sagenhaften Leinwanddebüt) eine wichtige, jugendliche Anziehung entsteht. Diese emotionale Bindung - und die nicht immer segensreiche Gabe von Peters ewiger Jugend - verschaffen Hogans Peter Pan eine gesunde Basis an Gefühlen in Verbindung mit einem spannenden Abenteuer. Zu gleichen Teilen erfreut und gruselt dieses - speziell, wenn der Piratenbösewicht Kapitän Hook (Jason Isaacs, der auch Wendys Vater spielt) den Spaß zu verderben droht. Mit einer australischen Produktion, die keine Ausgaben scheute, und einem zugleich hübschen und boshaften Glöckchen (gespielt von Ludivine Sagnier aus Swimming Pool) stellt dieser Peter Pan die Kindheit zu Recht als Mischung aus Spaß und Schrecken dar - voller freudiger und auch sorgenvoller Momente. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 46 Bewertungen)
Die beste Peter Pan Verfilmung aller Zeiten 5 von 5 Punkten Peter Pan ist einfach Klasse. Der Film übertrifft sich selbst. Ich habe den Film leider nicht im Kino gesehen , habe ihn aber auf DVD. Jedesmal wenn ich den Film sehe bekomme ich Lust mit nach Nimmerland zu Fliegen.
Die Altersbregenzung ab 12 finde ich zu streng. Der Film sollte ab 6 Jahren Freigegeben werden. Die Musik ist einfach wundervoll, sie unterstreicht die Szenen immer perfekt. Ich kann den Film allen Peter Pan-, Fantasy- und Abenteuerfans nur wärmstens empfehlen. Der Film ist ein echtes Meisterwerk
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Miss Austen Regrets [UK IMPORT] Jack Huston, Pip Torrens, Olivia Williams, Imogen Poots, Phyllida Law DVD, 28. April 2008 Verkaufsrang: 17515 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
"The only way to get a man like Mr. Darcy is to make him up." 5 von 5 Punkten Miss Austen regrets" ist ein Film, der so manchem Austeniten ans Herz gehen dürfte. In ihrer Version der Lebensgeschichte von Jane Austen übertrifft die BBC wieder einmal eine vorangegangene Kinofassung um Welten: Während Becoming Jane" (mit Anne Hathaway) darüber spekuliert, wie eine kleine Episode in Jane Austens Jugend sie zu ihrem wohl größten Roman inspiriert haben könnte, und dabei frei nach Pride and Prejudice" erfindet, geht Miss Austen regrets" von Janes Briefwechsel mit ihrer Nichte Fanny aus und entwirft ein Bild von der Schriftstellerin in den letzten Jahren vor ihrem Tod, das nicht nur glaubhaft, sondern auch nahegehend ist.
Der Film setzt sich gerade damit auseinander, dass Janes Leben keineswegs so war wie das ihrer Romanheldinnen. Und die Konfrontation mit der Realität in Janes Leben führt auch allen Jane-Austen-begeisterten Zuschauern die Diskrepanz zwischen ihren Idealvorstellungen und der Wirklichkeit vor Augen.
Arm, von ihrer Familie abhängig und bitter geworden, sieht sich Jane (eine faszinierende Olivia Williams, der man die alt gewordene und doch jung gebliebene, enttäuschte und doch noch flirtige Miss Austen voll abnimmt!) dazu gezwungen, auf die Heiratschancen zurückzublicken, die sie in ihrem Leben gehabt und doch nicht genutzt hat. Ihrer heiratswütigen Nichte soll sie Rat in punkto Männerwahl geben - und kann doch nur selbst versäumte Gelegenheiten überdenken.
Eine Frage steht fortwährend im Raum: Gibt es den Richtigen", wie ihn Jane Austen in ihren Romanen immer wieder geschildert hat, auch im wirklichen Leben? Jane scheint ihn jedenfalls nicht gefunden zu haben. Ihrem Ideal von der Liebesheirat treu geblieben, hat sie so manchen passablen Bewerber ausgeschlagen. Von allen Seiten erhält Jane nun Gelegenheit, ihre Entscheidung zu bereuen.
In diesem meisterhaften Film folgt bald eine zu Tränen rührende Szene auf die andere. Doch man kann als Zuschauer auch nicht darum umhin, Jane Austen für den Mut und die Würde zu bewundern, mit denen sie sich für ein Leben in Einsamkeit und Abhängigkeit entschieden hat und doch innere Größe und Unabhängigkeit bewahrt hat.
Wo Anna Maxwell-Martin in Becoming Jane" eine liebenswert-hilfsbedürftige Cassandra Austen abgibt, wird die Tiefe der Beziehung zwischen Jane und ihrer Schwester in Miss Austen regrets" (dargestellt durch eine würdevoll gealterte Greta Scacci) noch um einige Grade deutlicher: Nicht nur bedingungsloses Vertrauen, sondern auch ein Grund zu Reue und Verzeihung verbindet hier die beiden Schwestern. Wenn der Film die Entstehung eines Romans beleuchtet, so ist es sicherlich die schmerzvolle Genese von Janes letztem Werk Persuasion".
Wie jede Jane-Austen-Heldin findet auch Anne Elliott noch ein spätes Glück. In ihren Romanen glaubt Jane eben daran, that destiny always provides us with the perfect mate". Und während sie sich, um ihre Romane weiter schreiben zu können, selbst für ein einsames Leben entschieden hat, hat sie eine kleine Reihe von herrlichen Phantasiewelten geschaffen, in denen sie allen, die von ihrem eigenen, wenig romantischen Leben ernüchtert sind, die Möglichkeit gibt, daran zu glauben, dass ihre Träume doch wahr werden könnten.
Und wer weiß? Da ist wahrscheinlich keine secret love story to uncover" in Jane Austens Leben; am Ende des Films ist die Autorin ohne den Richtigen" gestorben und hat ihre Nichte wie ihre Zuschauer allein zurückgelassen. Doch Fanny schlüpft gleichsam in die Rolle des Jane-Austen-Lesers, wenn ihre Tante ihr noch schreibt: Listen to your own heart now". Die Frage nach der Existenz des Richtigen" hat wohl ein jeder selbst für sein Leben zu beantworten...
lebendig, bewegend, glaubwürdig - einfach sehenswert! 5 von 5 Punkten natürlich weiß man bei solchen biographien nie genau, wo die historie endet und die phantasie anfängt. aber vielleicht ist ja genau das ein geheimnis der schönheit solcher filme? "miss austen regrets" ist jedenfalls eine sehr stimmige, ausgesprochen gut gespielte umsetzung des lebens der jane austen, keine steife faktenverfilmung, sondern eine sehr lebendige, menschliche inszenierung mit einer vielschichtigen hauptperson, die für mich - egal wie viel phantasie darin steckt - absolut glaubwürdig ist, die sofort interesse und anteilnahme (kein mitleid!) weckt, die man einfach bewundern muss - und die man unglaublich gern einmal kennengelernt haben möchte...
Enttäuschend 2 von 5 Punkten Der Film war leider überhaupt nicht das, was ich erwartet hatte. Die filmische Umsetzung ist sehr "modern", wenn man das so sagen kann. Das Springen von einer in die nächste Szene, ohne dass es einen tieferen Zusammenhang gibt, war störend und vermittelte den Eindruck einer bloßen Aneinanderreihung von einzelnen Bildern. Die gesamte Atmosphäre ist übertrieben melodramatisch, die Darstellung Jane Austens ist sehr zerrissen zwischen witzig, melancholisch, verbittert, fröhlich u.a., was ich eine sehr gewagte Interpretation finde.
Im Grunde geht es nur um die Männerfrage und auch das finde ich viel zu einseitig. Jane Austen trauert nicht nur verlorenen Chancen nach, sie ist auch im Gespräch ständig damit beschäftigt, ganz zu schweigen von ständig auftauchenden Männern, die entzückt von ihr sind und mit denen sie flirtet, was das Zeug hält.
Am Schluss bekommt man noch ganz kurz mit, dass sie krank ist, und plötzlich ist Jane Austen verschwunden, der Film endet ohne sie. Ihre letzte Versicherung ist, dass sie überaus glücklich war, und ich sehe nicht, wo sich das mit dem Filmtitel trifft.
Natürlich, die Darsteller sind durchweg brillant, aber mir persönlich gefällt die Besetzung der Jane Austen mit Olivia Williams nicht, und Greta Scacchi wirkt wie ihre Mutter, nicht wie ihre Schwester.
Sehr sehenswert 5 von 5 Punkten Da ist es nun, das zweite JA-Biopic innerhalb weniger Monate. Was soll ich sagen? Es ist ganz klar das Bessere von beiden. Wenn man sich klar macht, wie wenig aus langen Perioden von Jane Austens Leben tatsächlich bekannt ist - dann hat dieser Film ganz klar besseres aus dem wenigen vorhandenen Material gemacht. Dieser Film trifft mühelos die richtigen Töne. Und toll besetzt ist er auch.
Ein dickes Lob an Greta Scacci: endlich mal eine Frau, die zu ihrem Alter steht!
die intelligentere, befriedigendere alternative zu "becoming jane" 4 von 5 Punkten in dieser zeitgleich mit "sense and sensibility" entstandenen BBC-produktion haben sich aus anderen austen-filmen bekannte und liebgewonnene gesichter zusammengefunden um nach dem rehäugigen debakel aus dem letzten kinojahr bezüglich miss jane austen mal einiges klar zu stellen ;o)
so spielt olivia williams (jane fairfax in der emma version von andrew davis) hier jane austen höchstpersönlich, hugh bonneville (mr. rushworth aus rozemas mansfield park) den reverend brook bridges, phyllida law (mrs. bates aus douglas mcgrath' emma) ist mutter austen, greta scacchi (mrs. weston in der selben emma-version) spielt die ältere schwester cassandra austen und pip torrens (der butler, der in P&P 05 mrs. bennet, miss bennet, miss bennet und... äh... miss bennet ankündigt - und dafür gleich hätte gefeuert werden sollen, schließlich spricht man nur die älteste schwester mit miss + nachnamen an) ist hier bruder edward austen-knight.
zur story selber werde ich mich mal ausschweigen - viele austen-anhänger werden eh schon die eine oder andere biographie durchgeschmökert haben. nur soviel: gwyneth hughes drehbuch ist um die etwa 40-jährige jane austen herum entwickelt, so dass wir schon von logischer warte her eine reifere, gewandtere und vielleicht auch bitterere hauptfigur erwarten dürfen, ohne dass ich wieder über komische vorangegangene interpretationen von austens charakter elogieren muss...
zu den filmischen qualitäten läßt sich aber sagen, dass sie dem vielgeliebten und gelobten standarts der BBC entsprechen. die darsteller sind gut bis geradezu herzzereißend, die bilder edel, die witze und eingeflochtenen austenzitate größtenteils treffsicher. erfrischend ist hierbei auch, dass diese nicht nur in "stolz und vorurteil" (in verfilmungen mehr noch als im buch) gesucht und gefunden wurden.
die nähe zu "sense and sensibility" (anne pivcevic produzierte auch beide projekte) ist schon augenfällig, auch wenn die stimmung hier weniger kühl und zurückgenommen ist, dafür auf einen "reality"/dokumentarischen-touch mit noch mehr handkamera usw. wertgelegt wurde, was nur logisch scheint da es sich ja hier um den annäherungsversuch an eine reale person handelt und nicht um eine dramatisierung einer geschichte.
auch in der vielfältigen zitierweise ähnelt er "sense and sensibility". so nimmt der film auch visuell ganz eindeutig absichtlich bezug zu vorangegangenen filmen, wie "pride and prejudice" (der film, dem wohl der neuerliche austen-overkill zu verdanken ist) oder eben dem anderen "biopic" über die gegen alle konventionen aufbegehrende junge dame, die ihrer zeit ganz weit voraus war... ;o)
so verspeißt miss austen ein zuckriges tempelchen, das dem feucht-dampfenden jenigen welchen, in dem keira knightley den ersten antrag ihres darcy abschmettert (ein kritikpunkt vieler puristen, da austen sicher nicht ohne grund den handlungsort in ein komplett unromantisches, nüchternes wohnzimmer verlegte), zum verwechseln ähnlich sieht, zum tee.
und auf die frage ihrer ungestümen nichte, ob tom lefroy DER EINE war, antwortet sie prompt: nö. und es hat mich circa 5 minuten gekostet, über ihn hinweg zukommen.
so bleibt der einzige kritikpunkt, dass der film bei all den parallelen, nicht mit "sense and sensibility" zusammen auf DVD veröffentlicht wurde, wie es in den staaten der fall sein wird. zum einen hätten sie ein sehr innovatives paket und somit eine geradezu mustergültigen beitrag zum thema jane-austen-on-film geliefert. zum anderen drängt sich doch der gedanke an geldmacherei auf, da beide dvds scheinbar (laut amazon!)ohne nennenswerte (S&S) oder irgendwelche (miss austen regrets) extras erscheinen.
alles in allem ist "miss austen regrets" eine wohl aufrichtige und drum umso mehr rührende annäherung an die autorin, ihr leben und ihren unnachahmlichen geist, die auch höheren ansprüchen genüge leistet. |
Miss Austen Regrets Olivia Williams, Greta Scacchi, Imogen Poots DVD, 15. Januar 2009 Verkaufsrang: 12746 Noch nicht veröffentlicht
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Sehr sehenswert! 5 von 5 Punkten Da ist es nun, das zweite JA-Biopic innerhalb weniger Monate. Was soll ich sagen? Es ist ganz klar das Bessere von beiden. Wenn man sich klar macht, wie wenig aus langen Perioden von Jane Austens Leben tatsächlich bekannt ist - dann hat dieser Film ganz klar besseres aus dem wenigen vorhandenen Material gemacht. Dieser Film trifft mühelos die richtigen Töne. Und toll besetzt ist er auch.
Ein dickes Lob an Greta Scacci: endlich mal eine Frau, die zu ihrem Alter steht!
Hey, und herzlichen Glückwunsch an KSM! Es ist doch tatsächlich gelungen, die deutsche Fassung mit einer Minute Laufzeit mehr auf den Markt zu werfen...;-)
die intelligentere, befriedigendere alternative zu "becoming jane" 5 von 5 Punkten
in dieser zeitgleich mit "sense and sensibility" entstandenen BBC-produktion haben sich aus anderen austen-filmen bekannte und liebgewonnene gesichter zusammengefunden um nach dem rehäugigen debakel aus dem letzten kinojahr bezüglich miss jane austen mal einiges klar zu stellen ;o)
so spielt olivia williams (jane fairfax in der emma version von andrew davis) hier jane austen höchstpersönlich, hugh bonneville (mr. rushworth aus rozemas mansfield park) den reverend brook bridges, phyllida law (mrs. bates aus douglas mcgrath' emma) ist mutter austen, greta scacchi (mrs. weston in der selben emma-version) spielt die ältere schwester cassandra austen und pip torrens (der butler, der in P&P 05 mrs. bennet, miss bennet, miss bennet und... äh... miss bennet ankündigt - und dafür gleich hätte gefeuert werden sollen, schließlich spricht man nur die älteste schwester mit miss + nachnamen an) ist hier bruder edward austen-knight.
zur story selber werde ich mich mal ausschweigen - viele austen-anhänger werden eh schon die eine oder andere biographie durchgeschmökert haben. nur soviel: gwyneth hughes drehbuch ist um die etwa 40-jährige jane austen herum entwickelt, so dass wir schon von logischer warte her eine reifere, gewandtere und vielleicht auch bitterere hauptfigur erwarten dürfen, ohne dass ich wieder über komische vorangegangene interpretationen von austens charakter elogieren muss...
zu den filmischen qualitäten läßt sich aber sagen, dass sie dem vielgeliebten und gelobten standarts der BBC entsprechen. die darsteller sind gut bis geradezu herzzereißend, die bilder edel, die witze und eingeflochtenen austenzitate größtenteils treffsicher. erfrischend ist hierbei auch, dass diese nicht nur in "stolz und vorurteil" (in verfilmungen mehr noch als im buch) gesucht und gefunden wurden.
die nähe zu "sense and sensibility" (anne pivcevic produzierte auch beide projekte) ist schon augenfällig, auch wenn die stimmung hier weniger kühl und zurückgenommen ist, dafür auf einen "reality"/dokumentarischen-touch mit noch mehr handkamera usw. wertgelegt wurde, was nur logisch scheint da es sich ja hier um den annäherungsversuch an eine reale person handelt und nicht um eine dramatisierung einer geschichte.
auch in der vielfältigen zitierweise ähnelt er "sense and sensibility". so nimmt der film auch visuell ganz eindeutig absichtlich bezug zu vorangegangenen filmen, wie "pride and prejudice" (der film, dem wohl der neuerliche austen-overkill zu verdanken ist) oder eben dem anderen "biopic" über die gegen alle konventionen aufbegehrende junge dame, die ihrer zeit ganz weit voraus war... ;o)
so verspeißt miss austen ein zuckriges tempelchen, das dem feucht-dampfenden jenigen welchen, in dem keira knightley den ersten antrag ihres darcy abschmettert (ein kritikpunkt vieler puristen, da austen sicher nicht ohne grund den handlungsort in ein komplett unromantisches, nüchternes wohnzimmer verlegte), zum verwechseln ähnlich sieht, zum tee.
und auf die frage ihrer ungestümen nichte, ob tom lefroy DER EINE war, antwortet sie prompt: nö. und es hat mich circa 5 minuten gekostet, über ihn hinweg zukommen.
alles in allem ist "miss austen regrets" eine wohl aufrichtige und drum umso mehr rührende annäherung an die autorin, ihr leben und ihren unnachahmlichen geist, die auch höheren ansprüchen genüge leistet.
der film wird zwar auch von der KSM einzeln und nicht im paket mit sense and sensibility angeboten, aber immerhin sind laut amazon ein paar extras enthalten. wie gut oder schlecht die synchronosation ist, davon wird man sich wohl vor dem kauf einen eindruck verschaffen können, sollte, wie gewöhnlich, von der KSM ein trailer für die hiesige amazonseite zur verfügung gestellt werden. |
Ein Haus in Irland Andie MacDowell, Olivia Williams, Iain Glen DVD, 12. Juli 2006 Verkaufsrang: 10362 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Concorde Ein Haus in Irland
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Schon schön, aber mit Schönheitsfehlern 4 von 5 Punkten Ich habe das Buch geliebt! Ich finde es ist eins von M. Binchys besten Büchern! Aber, wie das so oft mit Verfilmungen ist, hinken sie den Erwartungen der Buchleser etwas hinterher.
Der Film hat zwei tolle Hauptdarstellerinnen, viele sehr gut besetzte Nebenrollen und sehr schöne Bilder! Außerdem einige wirklich witzige Szenen. Aber der betrügerische Ehemann (Danny) ist so fies und schlecht, das ist m.M. nach ein bisschen zu dick aufgetragen. Das Ende des Films ist dann ja auch nicht so wie im Buch.
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The Body Antonio Banderas, Olivia Williams, John Shrapnel DVD, 16. Juli 2002 Verkaufsrang: 32655 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Sony Pictures The Body, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 16.07.02
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 23 Bewertungen)
Gut... 4 von 5 Punkten Der Film zeigt in realistischer Art und Weise, welche Folgen in der heutigen Zeit ein Fund von solch hoher religiöser Bedeutung hätte. Insbesondere gut ist die Einbeziehung der 3 Hauptreligionen in Jerusalem (Judentum, Christentum und Islam) und deren Konflikte, Unterschiede aber auch Zusammenarbeiten. Des Weiteren wird hierbei an keiner Kritik dieser Religionen gespart. Schauspielerisch fällt insbesondere Herr Banderas wie so oft sehr positiv auf. Insgesamt ein guter Film mit religiösen, politischen und zwischenmenschlichen Aspekten.
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Rushmore Jason Schwartzman, Bill Murray, Olivia Williams DVD, 17. April 2003 Verkaufsrang: 31261 Wes Andersons Nachfolger zum quirligen Bottle Rocket ist eine wunderschöne, unorthodoxe Geschichte ueber das Erwachsenwerden, die zusammen mit Harold und Maude und Die Reifeprüfung ganz oben im Pantheon der zeitlosen Kultklassiker rangiert. Jason Schwartzman spielt die Hauptrolle des Max Fisher, eines 15-Jährigen, der mit einem Stipendium die angesehene Rushmore Academy besucht. Er versagt in sämtlichen Fächern, ist dafür aber der Superstar in den Schulaktivitäten außerhalb des regulären Stundenplans. Ausgestattet mit schier grenzenlosem Selbstvertrauen und Dreistigkeit sowie mit einer Souveränität, die ihm bereits in die Wiege gelegt zu sein scheint, findet Max schließlich zwei höchst ungewöhnliche Seelenverwandte für seine Veränderungen auf Rushmore: den Industriellen und ehemaligen Rushmoreianer Herman Blume (Bill Murray) und die Lehrerin der ersten Klasse, Rosemary Cross (Olivia Williams). Sein Bündnis mit Blume und seine Liebe zu Miss Cross werden jedoch durch seinen Schulverweis von Rushmore und einer knospenden Romanze zwischen den beiden Erwachsenen durchkreuzt, die Max' eigene Pläne fuer die schöne Lehrerin gefährden. Ohne jemals ins Sentimentale oder gar Schmalzige abzurutschen, haben Anderson und Mitautor Owen Wilson ein teuflisch intelligentes und zutiefst komisches Märchen über das Erwachsenwerden geschaffen, das mit seiner Mischung aus Melancholie und Optimismus immer wieder den richtigen Ton trifft. Schwartzman ist in der Rolle des Max liebenswert und äußerst nervig zugleich. Er ist schlauer als all die Erwachsenen um ihn herum, hat jedoch kein Gespuer fuer seine eigenen Fehler - er ist ein unaufhaltsames Kraftwerk, der anderen wiederwilligen Respekt abnötigt, trotz seiner absonderlichen Projekte (darunter auch eine Schulaufführung über Vietnam). Murray in seiner Rolle des Industriemagnaten, der wegen seiner Liebe zu Miss Cross einen entschlossen Kampf gegen Max führt, ist eine Offenbarung von Midlife-Resignation. Angewidert von seiner Familie, seinem Leben und sich selbst, wird er sowohl von Max' Feindseligkeit als auch von seiner Liebe zu Miss Cross verwandelt. Olivia Williams ist gleichermaßen rührend als die Lehrerin, die ihren verstorbenen Mann noch immer von ganzem Herzen liebt. Zu den ausgezeichneten Nebendarstellern gehören unter anderen Seymour Cassel als Max' Vater (seines Zeichens Frisör), Brian Cox als frustrierter Rektor von Rushmore sowie ein urkomischer Mason Gamble als Max' junger Schützling. Dieser Film gehört in Ihre Sammlung moderner Meisterwerke! -Mark Englehart
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Wes Andersons zweiter Spielfilm 5 von 5 Punkten Mit seinem zweiten Spielfilm findet Wes Anderson antgültig zu seinem ganz eigenen Stil, den er mit "The Royal Tenenbaums" und "Die Tiefseetauchter" weiterführte.
Schon in diesem 1998er Werk wimmelt es nur so von interessanten Charakteren und großartigen Dialogen. Und eben weil keine der Rollen "abgedroschen" ist, wirkt der Film als Gesamtwerk "Neu" und "einzigartig".
Wie jeder von Andersons Filmen ist auch "Rushmore" ein Film über Außenseiter. Jede handelnde Person hat irgendwelche Macken oder Eigenarten, die genußvoll ausgespielt werden. Doch geschieht das nie entlarvend, über keine Figur wird sich lustig gemacht. Nein, viel mehr bemerkt man Andersons Liebe zu den Einzelgängern. Und auch in "Rushmore" sind alle Rollen vorzüglich besetzt. Schwartzman ist fantastisch, und Bill Murray ist das, was er immer ist: Genial!
Was Andersons Filme vorallem so liebenswert macht, ist die ungewöhnliche Machart: Zwischentitel, Brüche in der Handlung, ruhige Kameraführung. Und selbstverständlich die Songs, die er für seine Filme auswählt! Der Mann hat einen großartigen Musikgeschmack und wählt immer wieder Lieder aus, die man nie in einem Film erwartet hätte, hauptsächlich Songs der 60er und 70er.
Seine Filme gelten als Komödien, doch wer sich "unter den Tisch lachen will", wird von "Rushmore" enttäuscht sein. Dies ist ein sehr skuriller Film, der zum Lächeln bringt, aber in gewisser Weise auch das Herz berührt. Letztendlich ist es ein Film über die Liebe, und wie diese wirkt er auch: Manchmal lustig, mal ernst, etwas schmerzhaft, ein wenig traurig und manchmal nicht zu verstehen....
Wes Anderson ist der vielleicht wichtigste Filmemacher des modernen Autorenfilms. Und wie angenehm ist es, zu bemerken, das dies ganz und gar SEINE Filme sind. Viele Rollen werden von Freunden gespielt, und das Drehbuch schrieb er wieder mit seinem Freund Owen Wilson, der ja mittlerweile auch ein recht bekannter Schauspieler im Blockbuster-Kino ist.
Wie auch bei den "Royal Tenenbaums" ist die deutsche DVD im Vergleich zur Amerikanischen (die berge von Bonus bietet) eine Frechheit.
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The Sixth Sense (Single Version) Bruce Willis, Toni Collette, Olivia Williams, Haley Joel Osment DVD, 14. Januar 2002 Verkaufsrang: 35546 "Ich sehe tote Menschen", flüstert der kleine Cole Sear (Haley Joel Osment) und hat Angst zuzugeben, dass ihm das täglich widerfährt. Dieser verhärmte Neunjährige, der grundsätzlich schon überempfindlich auf seine Umwelt reagiert, scheint nun von offenbar bösartigen Geistern heimgesucht zu werden. Der Kinderpsychologe Malcolm Crowe (Bruce Willis) versucht herauszufinden, was Coles Visionen hervorruft. Aber was psychologische Ursachen zu haben schien, stellt sich als erschreckend real heraus. Dies würde einen gewöhnlichen Mann abschrecken, aber Malcolm nimmt die Sache persönlich: Vor einigen Monaten war er von einem durchgedrehten Patienten in seinem Haus angeschossen worden, der sich dann selbst das Leben nahm. Seitdem ist Malcolm völlig durcheinander. Er spricht kaum noch mit seiner Frau (Olivia Williams), und sein Leben erscheint ihm sinnlos. Nachdem er den Glauben an sich und seine Lieben verloren hat, will er Cole hingegen nicht aufgeben. Dieser dritte Spielfilm von M. Night Shyamalan beginnt als Thriller, der kurz davor ist, den Zuschauer fürchterlich zu erschrecken. Doch er entwickelt sich zu einem psychologischen Drama mit übernatürlichen Untertönen. Viele Kritiker haben dem Film vorgeworfen, rührselig und zu sehr ihn Richtung New Age zu gehen, aber wie man es auch dreht und wendet - dieser Film funktioniert wirklich. Die Handlung ist zwar grundsätzlich einfach gestrickt, aber die stimmungsvolle Atmosphäre, die von Shyamalan und Kameramann Tak Fujimoto geschaffen wurde, machte daraus einen der gruseligsten Filme des Jahres 1999, der einem statt exzessivem Blutvergießen einen düsteren Einblick in schaurige Zwischenwelten vermittelt. Willis hält sich sehr zurück und überlässt den Film Osment, dessen verschrumpeltes Gesicht und die großen Augen ein Kind präsentieren, das zu weise für sein Alter ist. Die Szenen mit seiner Mutter (Toni Collette) sind kleine, herzerweichende Kunstwerke. Selbst wenn man das überraschende Ende des Films vorhersieht, packt es einen dennoch völlig auf emotionaler Ebene, und man wird sich daraufhin den Film nochmals aus einem neuen Blickwinkel anschauen wollen. Die Sentimentalität von The Sixth Sense mag einen ja kaltlassen, aber die filmische Umsetzung und seine Atmosphäre verfolgen einen noch tagelang. -Mark Englehart
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 149 Bewertungen)
5 Sterne erstrahlen in der Düsternis 5 von 5 Punkten Wahrscheinlich hätte ich diesen Film in ignoranter Unwissenheit noch zehn Jahre bei mir im Regal versauern lassen, als ich dann doch aufgrund einer gehörigen Portion ladyschaftlichen Charmes eher zwiespältig die Scheibe eingelegte. Und was soll ich sagen: Ich bin hin und weg! Der helle Wahnsinn!
Malcolm ist ein kompetenter Kinderpsychologe, der seinen Beruf nicht nur liebt, sondern auch lebt. Er ist ein guter aufrechter Mann, der mit Stolz und innerer Zufriedenheit auf sein bisheriges Leben zurückblicken kann. Eines Tages erhält er die Auszeichnung der Stadt und erklimmt den Gipfel persönlichen Glücks - doch wer hoch steigt, kann auch tief fallen. Malcolm erfährt vom tragischen Schicksal eines ehemaligen Patienten, dem er im kindlichen Alter geholfen zu haben glaubte und der nun seine bisherige Zufriedenheit Lügen straft. Malcolm fällt unaufhaltsam in ein tiefes Loch, bis er eine zweite Chance erhält, als ein ähnliches Kind mit gleichem Symptomen Hilfe sucht...und finden soll.
Schon in den ersten Szenen zeigt sich die brillante handwerkliche Kunst des Regisseurs. Schlichte dezente Szenarios sorgen dafür, dass der Zuschauer nicht abschweift, sondern sich einzig und allein auf die Handlung konzentriert. Immer tiefer führt diese in die Achterbahn menschlicher Gefühle und Ängste, verdüstert sich mehr und mehr und verliert immer mehr an Hoffnung, als sich schier unmögliche Zusammenhänge offenbaren. Darstellerisch ist der Film mit Bruce Willis, Toni Collette und dem jungen absolut brillanten Haley Joel Oswald vorzüglich besetzt und führt in vielschichtige Personen ein, deren Ängste und Zwänge behutsam näher gebracht werden und von berührender Intensität sind. Langsam baut sich der Spannungsbogen auf und ersteigt Stufe um Stufe und zieht den verehrten Zuschauer unaufhaltsam in den Bann. Faszinierend, ergreifend, erschütternd und mir fiel erst nach dem Schluss auf, dass mein versteiftes Knie verd***** weh tat.
Der Film ist eine ergreifende Hommage an den scheinbar so zerbrechlichen und doch so mannigfaltigen menschlichen Geist. Auch wenn der Film insoweit auf Messers Schneide balanciert, wird doch aufgezeigt, wie ungeheuer schwer es ist, WIRKLICH einen anderen Menschen zu verstehen. Schnell werden für den Hilfesuchenden scheinbar wohlmeinende Entscheidungen getroffen, sei es ein "Ach was!", "Denk nicht dran, es ist nicht so!", "Einbildung!", "Emotionale Störung!", "Medikamente und klinische Behandlung." - anstatt sich zumindest an der schwersten Belastungsprobe zu versuchen: Zu glauben! Dem Anderen - sich selbst - ...raus aus der Düsternis ins Licht...
Fazit:
Der genialste Psychothriller, den ich jemals die Ehre hatte, mir anzuschauen und einer der intelligentesten und ergreifendsten Filme überhaupt! Sorry für die Wiederholung, aber: Waahnsiinn!! ;)
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Below - Da unten hört dich niemand schreien Bruce Greenwood, Matthew Davis, Olivia Williams DVD, 4. Dezember 2003 Verkaufsrang: 24585 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Inspiriert von den klassischen Thrillern von Val Lewton und Jacques Tourneur, ist Below ein handwerklich exzellentes Spukspektakel mit dem Zeug zum Kultstatus. Wie schon in The Arrival und Pitch Black, erweckt Regisseur David Twohy ein Sujet des B-Movies - in diesem Falle den U-Boot-Horror des Zweiten Weltkriegs - zu neuem Leben. Als ein amerikanisches U-Boot drei Überlebende eines sinkenden britischen Schiffs aufnimmt, entdeckt der Kapitän (Bruce Greenwood) seltsame Vorgänge und verbirgt dabei seine eigenen Geheimnisse. Wie die unselige Geschichte des U-Bootes zeigt, fühlt sich seine Besatzung zunehmend von geisterhaften Erscheinungen verfolgt, während die Angst vor einem Angriff der Deutschen beständig drohend über ihren Köpfen lauert. Mehr Stimmungsbild denn Thriller, stellt Below die atmosphärische Dichte über den schlüssigen Plot. Dies geschieht aber visuell derart fesselnd, und wird darüber hinaus von einem exzellenten Ensemble derart straff gespielt, dass erzählerische Mängel leicht verschmerzt werden können. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
Ein Hoch auf bessere B-Film-Produktionen! 4 von 5 Punkten Regisseur David Twohy (u.a. "Pitch Black - Planet der Finsternis", "Riddick - Chroniken eines Kriegers") verfolgte hohe Ziele: Ein an Hollywood-Bockbuster-Streifen gemessenes Mini-Budget, relativ unbekannte, aber talentierte Schauspieler, ein schwieriges, gleichwohl aber bestrebendes Drehbuch, eine verwobene Story und ein engagiertes Team haben aus einem potentiell aussichtslosen Projekt einen unterhaltsamen und spannenden Action-Horror-Movie gezaubert. Obwohl der Film scheinbar orientierungslos zwischen verschiedenen Genres hin und her schwankt, überzeugen Kameraführung, Dialoge, Synchronisation und Tricktechnik. Die Ausleuchtung der Szenenbilder ist inkonstant und bewegt sich parallel zur Story zwischen hervorragendem Können und fragwürdigen Experimenten. Der Film ist für Sammler empfehlenswert, wenngleich er nicht an das Niveau von "The Arrival" oder "Pitch Black" (ebenfalls verworrene Drehbücher - offensichtlich David Twohys Vorliebe) heran reicht. Vergleiche mit dem Film "Das Boot" liegen nahe, allerdings kommt in vorliegendem Werk der Schockaspekt in Form von subtilen Horrorfilmelementen hinzu - wobei Twohy auf Blutorgien wohlwissend verzichtet hat. Just-For-Fun-Filmegucker dürfte die DVD nicht ausreichend begeistern.
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Four Dogs Playing Poker - Einer für alle Tim Curry, Forest Whitaker, Olivia Williams DVD, 8. März 2007 Verkaufsrang: 40178 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Four Dogs Playing Poker DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Four Dogs - ein Film der Cool sein wollte wie ... 3 von 5 Punkten Four Dogs Playing Poker hätte ein richtig, richtig guter Film werden können ... aber da hätten wohl Altmeister Tarantino oder Kult-Regisseur Guy Ritchie selbst ans Werk gehen müssen um einen "recht guten Film" in einen Genie-Streich zu verwandeln.
Der Film hat wirklich von allem ein bischen was (geklaut) - cool wollte er sein wie "Kleine Morde unter Freunden", "Last Supper", Lock, Stock and 2 smoking Barrels" und nicht zu letzt "Reservoir Dogs". Trotzdem bleibt er irgendwie fad und lngweilig, und das obwohl einige Hochkaräter mitspielen - Tim Curry und Forest Whitaker, die aber letztendlich nur in Nebenrollen brillieren. Die vier Hauptakteure machen ihre Sache zwar ganz ordentlich, verleihen dem Film aber nicht den nötigen Drive, sind sie zuwenig markant und haben kaum Wiedererkennungswert. Und der Plott ist konfus und gespickt mit Logiklöchern. Aus der guten Grundidee hätte man wirklich etwas besseres machen können!
Letztendlich bleibt nur zu sagen, dass der Film zwar recht ordentlich ist, aber es fehlt ihm das gewisse Etwas und leider auch die Action. Einmal ansehen und vergessen. Schade. |
Peter Pan [UK IMPORT] Jason Isaacs, Jeremy Sumpter, Rachel Hurd Wood, Richard Briers, Olivia Williams DVD, 6. Mai 2004 Verkaufsrang: 39498 Gewöhnlich versandfertig in 1 bis 3 Wochen. Durch eine tolle Besetzung, wirklich spezielle Spezialeffekte und eine erfrischende Kombination aus guter Laune und Gefahr setzt dieser Peter Pan die Messlatte, an der sich alle vorangegangenen Adaptionen der klassischen Kindererzählung von J. M. Barrie messen lassen müssen. Die technischen Fortschritte innerhalb der computeranimierten Spezialeffekte verleihen dem Zauber von Barries Geschichte Leben, und jene spektakulären Effekte in Kombination mit glänzenden Schauspielern schaffen ein spannungsgeladenes Nimmerland, das sowohl glaubwürdig als auch atemberaubend unecht wirkt - wie eine Landschaft von Maxfield Parrish, die direkt vor den Augen der Zuschauer zum Leben ersteht. Was jedoch noch wichtiger ist: Regisseur P. J. Hogan (der auch für die tollen Filme Muriels Hochzeit und Die Hochzeit meines besten Freundes verantwortlich zeichnet) hat dafür gesorgt, dass zwischen dem jungenhaften Kobold Peter (Jeremy Sumpter) und dem verantwortungsbewussten Londoner Mädchen Wendy (gespielt von Rachel Hurd-Wood in ihrem sagenhaften Leinwanddebüt) eine wichtige, jugendliche Anziehung entsteht. Diese emotionale Bindung - und die nicht immer segensreiche Gabe von Peters ewiger Jugend - verschaffen Hogans Peter Pan eine gesunde Basis an Gefühlen in Verbindung mit einem spannenden Abenteuer. Zu gleichen Teilen erfreut und gruselt dieses - speziell, wenn der Piratenbösewicht Kapitän Hook (Jason Isaacs, der auch Wendys Vater spielt) den Spaß zu verderben droht. Mit einer australischen Produktion, die keine Ausgaben scheute, und einem zugleich hübschen und boshaften Glöckchen (gespielt von Ludivine Sagnier aus Swimming Pool) stellt dieser Peter Pan die Kindheit zu Recht als Mischung aus Spaß und Schrecken dar - voller freudiger und auch sorgenvoller Momente. -Jeff Shannon
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 46 Bewertungen)
Die beste Peter Pan Verfilmung aller Zeiten 5 von 5 Punkten Peter Pan ist einfach Klasse. Der Film übertrifft sich selbst. Ich habe den Film leider nicht im Kino gesehen , habe ihn aber auf DVD. Jedesmal wenn ich den Film sehe bekomme ich Lust mit nach Nimmerland zu Fliegen.
Die Altersbregenzung ab 12 finde ich zu streng. Der Film sollte ab 6 Jahren Freigegeben werden. Die Musik ist einfach wundervoll, sie unterstreicht die Szenen immer perfekt. Ich kann den Film allen Peter Pan-, Fantasy- und Abenteuerfans nur wärmstens empfehlen. Der Film ist ein echtes Meisterwerk
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Rushmore [UK IMPORT] Jason Schwartzman, Olivia Williams, Bill Murray, Seymour Cassel, Brian Cox DVD, 15. Juni 2006 Verkaufsrang: 26246 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! Wes Andersons Nachfolger zum quirligen Bottle Rocket ist eine wunderschöne, unorthodoxe Geschichte ueber das Erwachsenwerden, die zusammen mit Harold und Maude und Die Reifeprüfung ganz oben im Pantheon der zeitlosen Kultklassiker rangiert. Jason Schwartzman spielt die Hauptrolle des Max Fisher, eines 15-Jährigen, der mit einem Stipendium die angesehene Rushmore Academy besucht. Er versagt in sämtlichen Fächern, ist dafür aber der Superstar in den Schulaktivitäten außerhalb des regulären Stundenplans. Ausgestattet mit schier grenzenlosem Selbstvertrauen und Dreistigkeit sowie mit einer Souveränität, die ihm bereits in die Wiege gelegt zu sein scheint, findet Max schließlich zwei höchst ungewöhnliche Seelenverwandte für seine Veränderungen auf Rushmore: den Industriellen und ehemaligen Rushmoreianer Herman Blume (Bill Murray) und die Lehrerin der ersten Klasse, Rosemary Cross (Olivia Williams). Sein Bündnis mit Blume und seine Liebe zu Miss Cross werden jedoch durch seinen Schulverweis von Rushmore und einer knospenden Romanze zwischen den beiden Erwachsenen durchkreuzt, die Max' eigene Pläne fuer die schöne Lehrerin gefährden. Ohne jemals ins Sentimentale oder gar Schmalzige abzurutschen, haben Anderson und Mitautor Owen Wilson ein teuflisch intelligentes und zutiefst komisches Märchen über das Erwachsenwerden geschaffen, das mit seiner Mischung aus Melancholie und Optimismus immer wieder den richtigen Ton trifft. Schwartzman ist in der Rolle des Max liebenswert und äußerst nervig zugleich. Er ist schlauer als all die Erwachsenen um ihn herum, hat jedoch kein Gespuer fuer seine eigenen Fehler - er ist ein unaufhaltsames Kraftwerk, der anderen wiederwilligen Respekt abnötigt, trotz seiner absonderlichen Projekte (darunter auch eine Schulaufführung über Vietnam). Murray in seiner Rolle des Industriemagnaten, der wegen seiner Liebe zu Miss Cross einen entschlossen Kampf gegen Max führt, ist eine Offenbarung von Midlife-Resignation. Angewidert von seiner Familie, seinem Leben und sich selbst, wird er sowohl von Max' Feindseligkeit als auch von seiner Liebe zu Miss Cross verwandelt. Olivia Williams ist gleichermaßen rührend als die Lehrerin, die ihren verstorbenen Mann noch immer von ganzem Herzen liebt. Zu den ausgezeichneten Nebendarstellern gehören unter anderen Seymour Cassel als Max' Vater (seines Zeichens Frisör), Brian Cox als frustrierter Rektor von Rushmore sowie ein urkomischer Mason Gamble als Max' junger Schützling. Dieser Film gehört in Ihre Sammlung moderner Meisterwerke! -Mark Englehart
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Wes Andersons zweiter Spielfilm 5 von 5 Punkten Mit seinem zweiten Spielfilm findet Wes Anderson antgültig zu seinem ganz eigenen Stil, den er mit "The Royal Tenenbaums" und "Die Tiefseetauchter" weiterführte.
Schon in diesem 1998er Werk wimmelt es nur so von interessanten Charakteren und großartigen Dialogen. Und eben weil keine der Rollen "abgedroschen" ist, wirkt der Film als Gesamtwerk "Neu" und "einzigartig".
Wie jeder von Andersons Filmen ist auch "Rushmore" ein Film über Außenseiter. Jede handelnde Person hat irgendwelche Macken oder Eigenarten, die genußvoll ausgespielt werden. Doch geschieht das nie entlarvend, über keine Figur wird sich lustig gemacht. Nein, viel mehr bemerkt man Andersons Liebe zu den Einzelgängern. Und auch in "Rushmore" sind alle Rollen vorzüglich besetzt. Schwartzman ist fantastisch, und Bill Murray ist das, was er immer ist: Genial!
Was Andersons Filme vorallem so liebenswert macht, ist die ungewöhnliche Machart: Zwischentitel, Brüche in der Handlung, ruhige Kameraführung. Und selbstverständlich die Songs, die er für seine Filme auswählt! Der Mann hat einen großartigen Musikgeschmack und wählt immer wieder Lieder aus, die man nie in einem Film erwartet hätte, hauptsächlich Songs der 60er und 70er.
Seine Filme gelten als Komödien, doch wer sich "unter den Tisch lachen will", wird von "Rushmore" enttäuscht sein. Dies ist ein sehr skuriller Film, der zum Lächeln bringt, aber in gewisser Weise auch das Herz berührt. Letztendlich ist es ein Film über die Liebe, und wie diese wirkt er auch: Manchmal lustig, mal ernst, etwas schmerzhaft, ein wenig traurig und manchmal nicht zu verstehen....
Wes Anderson ist der vielleicht wichtigste Filmemacher des modernen Autorenfilms. Und wie angenehm ist es, zu bemerken, das dies ganz und gar SEINE Filme sind. Viele Rollen werden von Freunden gespielt, und das Drehbuch schrieb er wieder mit seinem Freund Owen Wilson, der ja mittlerweile auch ein recht bekannter Schauspieler im Blockbuster-Kino ist.
Wie auch bei den "Royal Tenenbaums" ist die deutsche DVD im Vergleich zur Amerikanischen (die berge von Bonus bietet) eine Frechheit.
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Krakatoa - The Last Days [UK IMPORT] Olivia Williams, Rupert Penry-Jones DVD, 14. August 2006 Verkaufsrang: 48397 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
leider nicht in deutsch 5 von 5 Punkten habe den dokufilm im fernsehen gesehen.da lief er in deutsch.schade das er
jetzt nur in englischer sprache auf dem markt ist.ansonsten ist die doku
sehr gut dargestellt. |
Heart Of Me [UK IMPORT] Olivia Williams, Helena Bonham Carter, Paul Bettany DVD, 6. Oktober 2003 Verkaufsrang: 47464 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
"Throughout all Eternity..." 5 von 5 Punkten Ein intensiv gespieltes, Herz zerreissendes Drama um die aussichtslose Liebe zwischen einer jungen Frau und dem Mann ihrer eigenen Schwester... Die Geschichte spielt vor (und später kurz nach) dem Zweiten Weltkrieg in London. Im Vordergrund stehen die drei Figuren Rickie, Dinah und Madeleine, die, alle auf ihre Art, zu Opfern der gesellschaftlichen Moralvorstellungen und Konventionen werden. Aber er handelt auch von der Kraft des Herzens, zu verzeihen. "I forgive you, and you forgive me." Die Zeilen des zitierten Gedichts von William Blake werden zum Motto, das sich wie ein roter Faden durch den Film zieht. Dabei drückt er nicht auf die Tränendrüse, aber er geht unter die Haut. Eine solide, z.T. überraschende Inszenierung, großartige schauspielerische Leistungen, ein trotz des ruhigen Themas spannender Plot - selbst nach fünfmaligem Ansehen bin ich immer noch begeistert! |
Rushmore Jason Schwartzman, Bill Murray, Olivia Williams Videokassette, 17. April 2003 Verkaufsrang: 3812 Wes Andersons Nachfolger zum quirligen Bottle Rocket ist eine wunderschöne, unorthodoxe Geschichte ueber das Erwachsenwerden, die zusammen mit Harold und Maude und Die Reifeprüfung ganz oben im Pantheon der zeitlosen Kultklassiker rangiert. Jason Schwartzman spielt die Hauptrolle des Max Fisher, eines 15-Jährigen, der mit einem Stipendium die angesehene Rushmore Academy besucht. Er versagt in sämtlichen Fächern, ist dafür aber der Superstar in den Schulaktivitäten außerhalb des regulären Stundenplans. Ausgestattet mit schier grenzenlosem Selbstvertrauen und Dreistigkeit sowie mit einer Souveränität, die ihm bereits in die Wiege gelegt zu sein scheint, findet Max schließlich zwei höchst ungewöhnliche Seelenverwandte für seine Veränderungen auf Rushmore: den Industriellen und ehemaligen Rushmoreianer Herman Blume (Bill Murray) und die Lehrerin der ersten Klasse, Rosemary Cross (Olivia Williams). Sein Bündnis mit Blume und seine Liebe zu Miss Cross werden jedoch durch seinen Schulverweis von Rushmore und einer knospenden Romanze zwischen den beiden Erwachsenen durchkreuzt, die Max' eigene Pläne fuer die schöne Lehrerin gefährden. Ohne jemals ins Sentimentale oder gar Schmalzige abzurutschen, haben Anderson und Mitautor Owen Wilson ein teuflisch intelligentes und zutiefst komisches Märchen über das Erwachsenwerden geschaffen, das mit seiner Mischung aus Melancholie und Optimismus immer wieder den richtigen Ton trifft. Schwartzman ist in der Rolle des Max liebenswert und äußerst nervig zugleich. Er ist schlauer als all die Erwachsenen um ihn herum, hat jedoch kein Gespuer fuer seine eigenen Fehler - er ist ein unaufhaltsames Kraftwerk, der anderen wiederwilligen Respekt abnötigt, trotz seiner absonderlichen Projekte (darunter auch eine Schulaufführung über Vietnam). Murray in seiner Rolle des Industriemagnaten, der wegen seiner Liebe zu Miss Cross einen entschlossen Kampf gegen Max führt, ist eine Offenbarung von Midlife-Resignation. Angewidert von seiner Familie, seinem Leben und sich selbst, wird er sowohl von Max' Feindseligkeit als auch von seiner Liebe zu Miss Cross verwandelt. Olivia Williams ist gleichermaßen rührend als die Lehrerin, die ihren verstorbenen Mann noch immer von ganzem Herzen liebt. Zu den ausgezeichneten Nebendarstellern gehören unter anderen Seymour Cassel als Max' Vater (seines Zeichens Frisör), Brian Cox als frustrierter Rektor von Rushmore sowie ein urkomischer Mason Gamble als Max' junger Schützling. Dieser Film gehört in Ihre Sammlung moderner Meisterwerke! -Mark Englehart
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)
Wes Andersons zweiter Spielfilm 5 von 5 Punkten Mit seinem zweiten Spielfilm findet Wes Anderson antgültig zu seinem ganz eigenen Stil, den er mit "The Royal Tenenbaums" und "Die Tiefseetauchter" weiterführte.
Schon in diesem 1998er Werk wimmelt es nur so von interessanten Charakteren und großartigen Dialogen. Und eben weil keine der Rollen "abgedroschen" ist, wirkt der Film als Gesamtwerk "Neu" und "einzigartig".
Wie jeder von Andersons Filmen ist auch "Rushmore" ein Film über Außenseiter. Jede handelnde Person hat irgendwelche Macken oder Eigenarten, die genußvoll ausgespielt werden. Doch geschieht das nie entlarvend, über keine Figur wird sich lustig gemacht. Nein, viel mehr bemerkt man Andersons Liebe zu den Einzelgängern. Und auch in "Rushmore" sind alle Rollen vorzüglich besetzt. Schwartzman ist fantastisch, und Bill Murray ist das, was er immer ist: Genial!
Was Andersons Filme vorallem so liebenswert macht, ist die ungewöhnliche Machart: Zwischentitel, Brüche in der Handlung, ruhige Kameraführung. Und selbstverständlich die Songs, die er für seine Filme auswählt! Der Mann hat einen großartigen Musikgeschmack und wählt immer wieder Lieder aus, die man nie in einem Film erwartet hätte, hauptsächlich Songs der 60er und 70er.
Seine Filme gelten als Komödien, doch wer sich "unter den Tisch lachen will", wird von "Rushmore" enttäuscht sein. Dies ist ein sehr skuriller Film, der zum Lächeln bringt, aber in gewisser Weise auch das Herz berührt. Letztendlich ist es ein Film über die Liebe, und wie diese wirkt er auch: Manchmal lustig, mal ernst, etwas schmerzhaft, ein wenig traurig und manchmal nicht zu verstehen....
Wes Anderson ist der vielleicht wichtigste Filmemacher des modernen Autorenfilms. Und wie angenehm ist es, zu bemerken, das dies ganz und gar SEINE Filme sind. Viele Rollen werden von Freunden gespielt, und das Drehbuch schrieb er wieder mit seinem Freund Owen Wilson, der ja mittlerweile auch ein recht bekannter Schauspieler im Blockbuster-Kino ist.
Wie auch bei den "Royal Tenenbaums" ist die deutsche DVD im Vergleich zur Amerikanischen (die berge von Bonus bietet) eine Frechheit.
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Daniel Craig - Flashbacks of a Fool [Blu-ray] Daniel Craig, Eve, Claire Forlani, Jodhi May, Miriam Karlin Blu-ray, 4. Dezember 2008 Verkaufsrang: 4964 Noch nicht veröffentlicht
| Flashbacks Of A Fool [UK IMPORT] Jodhi May, Helen McCrory, James D'Arcy, Daniel Craig, Alfie Allen DVD, 22. September 2008 Verkaufsrang: 36923 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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Hush...Hush, Sweet Charlotte [UK IMPORT] Bette Davis, Olivia De Havilland, Joseph Cotten, Agnes Moorehead, Cecil Kellaway DVD, 16. Januar 2006 Verkaufsrang: 23505
| Santa Fe Trail [UK IMPORT] Errol Flynn, Ronald Reagan, Olivia De Havilland, Raymond Massey, Alan Hale DVD, 23. Juni 2003 Verkaufsrang: 57054 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
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