DVDs: Orson Welles

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Waterloo - Rod SteigerWaterloo
Rod Steiger, Christopher Plummer, Orson Welles

DVD, 21. März 2002
     Verkaufsrang: 4743      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Sony Pictures Waterloo, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 11.04.00

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 19 Bewertungen)

Genialer Film, schlechte Neusynchronisation!      5 von 5 Punkten
Als Historiker und "Fan" der napoleonischen Ära bin ich auch heute noch schwer begeistert von diesem Film, den ich als Kind zum ersten Mal sah. Genau so sollten meiner Ansicht nach historische Filme sein. Dass es die eine oder andere Ungenauigkeit gibt, stört in diesem Falle wirklich nicht und ist der filmischen Umsetzung geschuldet.
Besonders gelungen finde ich den Versuch, die Protagonisten der Ereignisse als normale Menschen darzustellen, mit all ihren Ängsten und Wünschen. Das gelingt vor allem bei Napoleon, aber auch bei Ney, dessen ambivalente Rolle in diesem letzten Akt gut dargestellt wird.
Ärgerlich fand ich nur, dass die DVD stellenweise neu - und schlecht - synchronisiert worden ist. Das wäre wirklich nicht nötig gewesen.


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Die Schlacht an der Neretva - Yul BrynnerDie Schlacht an der Neretva
Yul Brynner, Hardy Krüger, Franco Nero, Curd Jürgens, Orson Welles

DVD, 14. August 2008
     Verkaufsrang: 3519      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Das waren noch Filme !!!!!      5 von 5 Punkten
Endlich gibt es diesen Film auf DVD ! Ich bin begeistert, fast 2 1/2 Stunden Filmspaß bietet dieser Klassiker. Allein schon der Beginn mit der aufwändigen Darstellung des historischen Hintergrundes. Und dann noch Orson Welles UND Curd Jürgens in einem Film. Ich bin der Meinung, die DVD Verlage sollten sich noch mehr bemühen, solche fast versunkenen Topfilme auszugraben. Im Vergleich zu den computerspielhaften Action - und Kriegsfilmen heutzutage ein wahrer Genuß. Klasse.

Kriegsepos aus Jugoslawien      4 von 5 Punkten
Ein grossartiges Kriegsepos aus dem ehemaligen Jugoslawien. Voller Stars wie Orson Welles, Yul Brynner, Curd Jürgens, Franco Nero, Hardy Krüger usw. Doch diese sind eigentlich nur die Nebendarsteller in diesem aufwendigen Film über die Schlacht an der Neretva (Operation Weiß). Geschickt wird durch Einzelschicksale die Situation der Partisanen dargestellt. Die ihrer Gegner in ihrer Schlacht eher aus der Sicht von deutschen (Curd Jürgens u. Hardy Krüger) und italienischen Offizieren (Franco Nero und Anthony Dawson) gezeigt. Orson Welles darf einen Senator der Tschetniks und Yul Brynner einen Pionier der Partisanen darstellen. Neben ihren Gegner müssen die Partisanen mit Typhus, Wahnsinn und Liebe kämpfen. Die Kampfszenen brauchen sich vor Hollywoodexponaten nicht zu verstecken. Dazu kommt noch die Musik von Bernard Hermann (bekannt vor allem durch seine Arbeiten mit Alfred Hitchcock!). Ein grossartiges Filmerlebnis das als ganzes überzeugen kann.

Leider ist die DVD wieder mal nicht so toll. Das Bild (16:9) ist an und für sich zufriedenstellend. Da und dort etwas zu körnig aber eigentlich doch recht scharf. Der Ton hat leider (vor allem bei Curd Jürgens) ein Rauschen im Hintergrund. Die deutsche Synchronfassung ist aber die altbekannte samt einiger seltsamen Übersetzungen. So rufen die Ustascha: Es lebe der König von Jugoslawien! (?). Leider ist nur 1 deutsche Tonspur auf der DVD (Ohne UT). Außerdem wurde anscheinend ein italienisches Master verwendet da auch eine ganz kurze Sequenz in Italienisch ist (ohne UT!). Und leider ist der Film wieder nur gekürzt! Wann kommt endlich die Langfassung? Schade es hat sich wiedermal für einen Klassiker keine bessere Veröffentlichung gefunden.


Der dritte Mann - Joseph CottenDer dritte Mann
Joseph Cotten, Orson Welles, Alida Valli

DVD, 1. Oktober 2001
     Verkaufsrang: 2399      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Das zerbrochene Europa nach dem Zweiten Weltkrieg wird in Carol Reeds meisterlichem Thriller perfekt dargestellt. Schauplatz ist das immer noch durch den Krieg paralysierte Wien. Holly Martins (Joseph Cotten) ist Alkoholiker und Autor trivialer Romane, der nach Wien kommt um seinen alten Freund Harry Lime (Orson Welles) zu besuchen. Aber als Cotten in Wien ankommt, ist Limes Begräbnis in vollem Gang. Von Limes Freundin und einem britischen Besatzungsoffizier erfährt Martins von Behauptungen, dass Lime in erpresserische Machenschaften verwickelt gewesen sei. Martins schwört, den Ruf seines Freundes wieder herzustellen. Als er tiefer in die Nachkriegsintrigen gezogen wird, findet er mehrere Schichten von Täuschung und Betrug, die er verzweifelt versucht, aufzuklären. Welles lange aufgeschobener Auftritt ist zu einem Meilenstein des modernen Kinos geworden; dies ist nur eine von Dutzenden von Kameraeinstellungen, die die aus dem Gleis geratene Nachkriegsgesellschaft widerspiegelt. Cotten und Welles schauspielerische Leistung setzte Maßstäbe und die Zithermelodie von Anton Karas verfolgt den Zuschauer noch lange nach Ende des Films. -Anne Hurley

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

In den Hauptrollen: Anton Karas' Zither und das desolate Nachkriegs-Wien      5 von 5 Punkten
Um schnell noch einen beliebten Irrtum zu berichtigen, bevor der Hauptfilm losgeht: Nein, um eine Literaturverfilmung handelt es sich hier nicht, auch wenn der Geheimdienst-Angestellte Graham Greene an manchem Drehbuch mitgeschrieben hat. Aber das ist ja egal; schließlich haben wir's hier mit einem der besten Filme aller Zeiten zu tun, bei dem alles stimmt: Story, Drehbuch und Dialoge, Besetzung, Kameraführung, Wahl der Drehorte... und natürlich Anton Karas' Zither, vor allem das "Harry Lime Theme".

"Der dritte Mann" ist ein Agententhriller, oft beängstigend nah an der zeitgenössischen Realität in Wien, unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges:
Holly Martins, seines Zeichens Autor von Groschenromanen à la Zane Grey, wird von seinem Jugendfreund Harry Lime nach Wien eingeladen; es locke hier im Chaos verlockender Gewinn bei niedrigem Risiko. Der reichlich naive Martins trifft ein im Dschungel des Nachkriegs-Wien, das ähnlich wie Berlin in vier Besatzungszonen geteilt ist; die Innenstadt ist international kontrollierte Zone. Alles liegt in Trümmern, weit und breit kein Heurigen- oder Kaffeehaus-Charme. Der Schwarzhandel blüht, Intrigen und Korruption wuchern, ein Menschenleben ist nicht viel wert. All das erfährt Martins nach und nach, aber zuallererst erfährt er, dass Harry Lime verunglückt ist; er komme gerade noch rechtzeitig zum Begräbnis.
Nach der Beerdigung zerbröselt Martins' heile Welt in Rekordzeit: Nicht nur widersprechen einander die Aussagen von Harrys Freunden über dessen Tod (Komisch, alle waren sie zufällig zugegen), und ein allerwidersprechendster Portier hat allzu viel gesehen und geredet, sondern der britische Oberst Calloway eröffnet Martins auch noch, dass sein alter Freund Lime in Penicillinpanscherei verwickelt war und den Tod Unzähliger auf dem Gewissen hat. Außerdem verliebt sich Martins auch noch in Limes Freundin Anna Schmidt, eine Illegale, die trotz (oder gerade wegen?) ihres weit realistischeren Lime-Bildes aus all den neuen Erkenntnissen ganz andere Konsequenzen ziehen wird. Mitten in die Spannung platzt noch eine groteske Szene, in der Wildwestromanen die Ehre einer Dichterlesung widerfährt... und die die Spannung noch erhöht, die dem Zuschauer mitten im Lachen an den Nerven zehrt.
Ja, und dann taucht auf einmal der tot geglaubte Harry Lime wieder auf, und zwar sehr lebendig... und dazu spielt die Zither.
Nun übernehmen nacheinander die Schatten der Ruinen, das Riesenrad im Prater und das Labyrinth der Abwasser-Kanäle die Hauptrollen in einem Film, der auch dann noch spannend bleibt, wenn man die Dialoge bereits rückwärts mitsprechen könnte.

"Der dritte Mann" gehört zu jenen Schwarz-Weiß-Filmen, die man nie und nimmer in Farbe sehen möchte; eine noch spektakulärere Kameraführung ist nicht vorstellbar, so wie sie hier die besonderen Möglichkeiten des Schwarz-Weiß einsetzen. Die Kulisse des zerbombten Wien spielt hier mit! Fast alle Passagen spielen natürlich an Originalschauplätzen, was vor allem bei Szenen, die im sowjetischen Sektor spielen, garnicht einfach war. Nur das berühmte Riesenrad stand in London... Und bei den Abwasserkanälen handelt es sich um die Brauchwasserkanäle, die aber auch schon geruchsintensiv genug waren.

Allerdings steht's in der "Kinowelt"-DVD nicht zum Besten mit der Tonqualität, die Untertitelei wurde auch bereits mehrfach beanstandet, und auf bessere Ausgaben wurde auch schon hingewiesen.
Zudem ist hier die zusätzliche Information etwas spärlich ausgefallen, wo's doch gerade über diesen Film und die Dreharbeiten Bücher zu füllen gäbe - die an Kafka erinnernden Verhandlungen mit den seeehr vielen Zuständigen der Besatzungsmächte, die amüsanten Anekdoten rund um manche aus dem Stegreif entstandene kleine Szenen und um die Extravaganzen von Orson Welles, schließlich auch die Würdigung der hervorragenden einheimischen Schauspieler in den Nebenrollen (u.a. Paul Hörbiger, Erich Ponto, Ernst Deutsch, Hedwig Bleibtreu), die im englischen O-Ton auch auf Wienerisch bzw. Wiener Englisch mit den Alliierten radebrechen (genial in beiden Fassungen, deutsch und englisch: Hedwig Bleibtreu als Annas Vermieterin); einige von ihnen wie z.B. Hörbiger mussten sich die englischen Sätze wegen inexistenter Englischkenntnisse übrigens vorsprechen lassen, mit unerwarteten Folgen...
Deswegen erteile ich Paul Hörbiger (dem Portier von Limes' Wohnung) das Schlusswort aus der Originalfassung: Man achte auf seine Gesten, wenn er Holly Martins im schönsten Wiener Akzent erklärt, er komme zu spät, denn Harry Lime sei bereits "to hell or to heaven"... Einer der feinsten Filmfehler aller Zeiten!


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Ein Mann zu jeder Jahreszeit (Deluxe Edition) - Paul ScofieldEin Mann zu jeder Jahreszeit (Deluxe Edition)
Paul Scofield, Robert Shaw, Orson Welles, Wendy Hiller, Susannah York

DVD, 3. Februar 2007
     Verkaufsrang: 10256      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Sony Pictures Ein Mann zu jeder Jahreszeit - Deluxe Edition, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 03.02.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Passiver Widerstand aus Gewissensgründen glaubwürdig dargestellt      5 von 5 Punkten
Der Film schildert eindrucksvoll, wie Thomas Morus versucht, den Anforderungen der Obrigkeit einfach aus dem Weg zu gehen und sie nicht zu reizen. Thomas Morus ist kein Held vom billigen Format, der die Gefahr sucht. Aber die Obrigkeit wird gerade durch dieses Verhalten dazu gereizt, ihn herauszufordern, von ihm Bestätigung zu verlangen, ihn Schritt um Schritt in die Enge zu drängen, um ihn zu unterwerfen. Ähnliches hörte man schon von DDR-Dissidenten: Wenn der Staat sie einfach in Ruhe gelassen hätte, wären sie gar keine Dissidenten geworden. Es ist auch treffend dargestellt, wie Morus sich bewusst von seinen Freunden distanziert, um sie nicht ins Schlamassel mit hineinzuziehen. Es ist gut zu sehen, wie die Menschen um Morus von ihm Abstand nehmen, ihn sogar verraten oder persönliche Rache nehmen. Man sieht, wie schwer es ist, einen Standpunkt gegen die herrschende Meinung einzunehmen, welche sozialen Mechanismen plötzlich greifen und zu wirken beginnen, um den Dissidenten zu isolieren und zu zerstören. Und es ist gut zu sehen, wie die Macht unter dem Deckmantel der Galanterie plump und brutal ist, im Gegensatz zur Tochter von Morus, die gebildet und feinsinnig ist. Das alles ist kein Historienfilm, der eine historische Begebenheit dröge ableiert. Das ist ein Menschheitsdrama.


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Der dritte Mann (Arthaus Premium Edition - 2 DVDs) - Joseph CottenDer dritte Mann (Arthaus Premium Edition - 2 DVDs)
Joseph Cotten, Orson Welles, Alida Valli

DVD, 3. November 2006
     Verkaufsrang: 5883      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 21,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Der mehrfach preisgekrnte Filmklassiker mit Orson Welles, Joseph Cotten und den unsterblichen Zitherklngen von Anton Karas erscheint pnktlich zum 100. Geburtstag des Regisseurs am 31.12.2006 in einem hochwertigen 2er Digipak mit neu restauriertem Bild und umfangreichem exklusiven Bonusmaterial. Highlight der Extras ist die erste lange Dokumentation ber die Entstehung des Films "Shadowing the Third Man", die 2005 im offiziellen Programm von Cannes lief und erstmals auf DVD erscheint. Wien, 1948 Der amerikanische Schriftsteller Holly Martins will in der besetzten Stadt seinen alten Freund Harry Lime besuchen. Er kommt gerade noch rechtzeitig zu dessen Beerdigung. Seine Nachforschungen fhren ihn zu Limes Geliebter, der Schauspielerin Anna Schmidt, die aus dem russischen Sektor geflohen ist und ihm bei seinen Ermittlungen hilft. Martins Suche nach der Wahrheit zieht ihn immer tiefer in einen gefhrlichen Teufelskreis aus Betrug, Korruption und Mord...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Bonus mit Haken      5 von 5 Punkten
Zu dem Film an sich, muss man wohl nichts mehr bemerken. Gegönnt habe ich mir diese Ausgabe, wegen des informativen und ausführlichen Bonusmaterials. Zugegeben, "Shadowing The Third Man", ist überaus informativ, wartet mit zahlreichen, wenig bekannten Hintergrundinformationen auf und schafft es ausserordentlich gut, die Stimmung während der Dreharbeiten im besetzten Wien der Nachkriegszeit lebendig werden zu lassen. Zwei Wemutstropfen seien allerdings nicht verschwiegen. Es ist fast schon penentrant, mit welcher Hartnäckigkeit die Autoren versuchen, den Zuschauer davon zu überzeugen, dass Orson Welles keinerlei Einfluss auf die Produktion hatte - irgendwie scheint dies der tenor jeden dritten Satzes zu sein. Und zweitens wird David O. Selznick gleich völlig unter den Teppich gekehrt.

Fazit: Hoch interessant, aber mit teilweise bedenklicher, argumentativer Schlagseite.


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Kampf um Rom, Teil I + II (2 DVDs) - Laurence HarveyKampf um Rom, Teil I + II (2 DVDs)
Laurence Harvey, Orson Welles, Sylva Koscina

DVD, 30. Oktober 2006
     Verkaufsrang: 16931      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Universum Film Kampf um Rom Collection (2 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 30.10.06

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Tolle Verpackung, aber ...!      4 von 5 Punkten
"Kampf um Rom" ist ein wahres Dokument der filmischen Zeitgeschichte: aus heutiger Sicht lächerlich anmutend, aber für damalige Verhältnisse state-of-the-art sowohl in der Dramaturgie, als auch in der visuellen Umsetzung. Die 2 DVDs sind in einem außergewöhnlich schönen Digipak mit figürlicher Prägung verpackt, 5 Fotokarten mit Szenenmotiven aus dem Kinoaushangsatz sind m.E. ein gelungenes Ad-on. Leider wurden TV-Master verwendet und nicht Originale neu restauriert. Wurde CCC wieder einmal seinem Ruf gerecht und hat die Negative nicht sorgsam gelagert?


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Fähre nach Hongkong - Curd JürgensFähre nach Hongkong
Curd Jürgens, Orson Welles, Sylvia Syms, Jeremy Spencer

DVD, 11. Oktober 2005
     Verkaufsrang: 7397      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 4,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Vagabund, der zum Helden wird      3 von 5 Punkten
Der Deutsche Marc Bertram Conrad (Curd Jürgens) hält sich illegal in Hongkong auf. Er wird auf einem museumsreifen Schaufelraddampfer Richtung Macao gebracht. Dauertrinker Conrad gerät wiederholt mit dem Kapitän (Orson Welles) aneinander - zum Beispiel über die Qualität des Schiffes. Er wehrt sich auch anfangs heftig gegen die Bekanntschaft mit der reizenden Lehrerin Ms. Ferres (Sylvia Syms). Conrad lässt man in Macao nicht einreisen, und so wird ihn der Kapitän nicht los. Als die Fähre in einem Taifun zu versinken droht, muss Conrad für den unzurechnungsfähigen Kapitän das Ruder übernehmen. Anschließend wird das lecke Schiff auch noch von Piraten in Besitz genommen.

Der Handlung ist eine runde Außenseitergeschichte und Jürgens glänzt in der Rolle des zerrissenen Weltschmerz-Vagabunden. Die Figuren des Kapitäns und des Oberpiraten sind allerdings etwas sehr lächerlich geraten. Bild- und Tonqualität fallen ziemlich bescheiden aus und der Film dauert 97 statt der angegebenen 80 Minuten.

Sehenswertes Außenseiterdrama mit Curd Jürgens!      4 von 5 Punkten
Der britische Film "Fähre nach Hongkong" aus dem Jahre 1959, unter der Regie von Lewis Gilbert gedreht, lebt von den Hauptdarstellern Curd Jürgens und Orson Welles. Auch wenn beide sicher schon manchem Filmklassiker ihren Stempel aufdrückten, sollte man ihre Leistung in diesem weit weniger bekannten Film nicht unterschätzen und ihm durchaus mehr Beachtung schenken.
Die Story wird mit viel Witz, Selbstironie, asiatischem Flair und mit abenteuerlichen Elementen versehen erzählt.
Marc Conrad (Curd Jürgens), seit Jahren heimatlos, vagabundierend, keine Keilerei auslassend, wird aus Hongkong ausgewiesen. Selbst im nächsten Hafen, Macao, darf er nicht an Land gehen und richtet sich sehr zum Ärger des Kapitäns Hart (Orson Welles) häuslich auf der Fähre "Fa Tsan - Fette Annie" ein. Beide können sich nicht ausstehen. Einzig die Lehrerin Liz Ferrers (Sylvia Syms), die in regelmäßigen Abständen mit ihren Schülerinnen die Fähre benutzt, gelingt es mit der Zeit, sich Marc anzunähern und seine harte Schale aufzubrechen. Während einer Rettungsaktion auf See bei herannahendem Taifun gerät die Fähre wegen der Inkompetenz des Kapitäns in Gefahr. Liz appelliert an Marc's Gewissen, der das Ruder herumreißt. Doch die nächste Bewährungsprobe läßt nicht lange auf sich warten...
Am Ende des Films wird dem Zuschauer klar, warum der Kapitän Marc mit seinem Hass verfolgte und genauso deplaziert auf der Fähre wirkte wie er. Seiner Rolle gibt Orson Welles einen grotesken und zugleich lächerlichen Anstrich, das es einen krippelt. Curd Jürgens mimte absolut überzeugend den ständig unrasiert und in schmutziger Kleidung herumlaufenden Vagabunden Marc Conrad, der für ein paar Momente die Chance erhält, in seinem Leben etwas Sinnvolles zu tun und eventuell einen Neuanfang zu wagen.
Abzüge gibt es bei mir allerdings bei der Bild- und Tonqualität. Dergleichen fehlen auf der Cover-Rückseite einige wichtige Daten zum Film. Die Spielzeit beträgt statt der angegebenen 80 min tatsächlich ca. 1h 36 min. Als Bonus bietet dieses DVD noch den Kinotrailer an.
Fazit: Gute Unterhaltung garantiert!


Die Schatzinsel - Orson WellesDie Schatzinsel
Orson Welles, Lionel Stander, Maria Rohm, Kim Burfield, Rik Battaglia

DVD, 2. November 2007
     Verkaufsrang: 9333      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Universum Film Die Schatzinsel, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 05.11.07

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Hervorragend      5 von 5 Punkten
Die einzig wahre Umsetzung der Vorlage. Nur dieser Film kann die Stimmung erzeugen, die - wäre dies eine wahre Geschichte - damals geherrscht haben muss. Realistisch, aufwendig und ohne absurde Attribute (Frauen als Piraten, schmierige Synchronstimmen ,lächerlichen Humor etc.) - wie sie in der neuesten Umsetzung im ZDF von 2007 zu sehen sind.

Nur dieser Film hat überhaupt den Anspruch, sich als filmische Umsetzung des Romans bezeichnen zu dürfen.


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Die schwarze Rose (NL IMPORT) - Orson Welles Tyrone PowerDie schwarze Rose (NL IMPORT)
Orson Welles Tyrone Power

DVD
     Verkaufsrang: 15581     

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England um 1120: Verfolgt von seiner Stiefmutter, verläßt der uneheliche Herzogssohn Guernei die Heimat und reist mit seinem Freund Tristram in den Orient. Er schließt sich dem mongolischen Großkhan an und landet schließlich in China. Dort lernt er die schöne Sklavin Miriam kennen. Sie verliebt sich in ihm, obwohl sie dem mächtigen Bayan Khan versprochen ist.



Orson Welles' Macbeth  [UK IMPORT] - Orson WellesOrson Welles' Macbeth [UK IMPORT]
Orson Welles, Jeanette Nolan, Dan O'Herlihy, Roddy McDowall, Edgar Barrier

DVD, 25. August 2003
     Verkaufsrang: 26803      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Top DVD !!!!      5 von 5 Punkten
Auf dieser DVD befindet sich vermutlich die Film-Fassung, die Orson Welles gerne in den Kinos gesehen hätte: es handelt sich um eine vollständig restaurierte Fassung, d.h. die herausgeschnittenen zwanzig Minuten sind wieder da und die Schauspieler sprechen wieder mit schottischem Akzent. Dieser ist nicht immer einfach zu verstehen, aber die vermittelte Stimmung ist einmalig.
Die Bildqualität ist hervorragend.
Als besonderes Highlight ist auf dieser DVD noch der Kurzfilm: Return to Glennascaul. Bei diesem Film handelt es sich um eine Irish-Ghost-Story, die während einer der vielen Unterbrechungen der Othello-Dreharbeiten in Irland gedreht wurde. Vorgestellt und eingeleitet wird dieser Film von Peter Bogdanovich.

Das Genie Orson Welles      5 von 5 Punkten
Begnadet! Auch nach all den Jahren hat Orson Welles' Macbeth nichts von seiner Intensität verloren. Noch immer ist diese Verfilmung eine der besten: abgründig, tief, spannend, klassisch interpretiert und deshalb voller zeitloser Verweise auf die Seele des Menschen. Roman Polanskis Macbeth ist im Vergleich fast niedlich. Also: in jedem Fall empfehlenswert!


Der zehnte Tag - Orson WellesDer zehnte Tag
Orson Welles, Michel Piccoli, Anthony Perkins

DVD, 22. November 2007
     Verkaufsrang: 29025      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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GOM Claude Chabrols - der zehnte Tag, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 25.04.08

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Ödipus, die 10 Gebote und blutige Hände - Chabrols 'Der zehnte Tag'      3 von 5 Punkten
Nachdem Claude Chabrols zwischen 1968 und 1971 eine Serie von Meisterwerken erschaffen hat, die als der "Hélène-Zyklus" bekannt sind, und zu denen u.a. "Der Schlachter" und "Der Riss" gehören, ging er mit DER ZEHNTE TAG (La Décade Prodigieuse) 1971 inhaltlich und stilistisch andere Wege. Waren die vorangegangenen Filme subtile kleine Dramen/Thriller um Schuld, Moral und Betrug, handelt es sich hier um eine internationale Großproduktion. Anthony Perkins spielt den jungen Charles, der mit blutverschmierten Händen in einem Hotel aufwacht und sich nicht erinnern kann, was geschehen ist. Er bittet einen Freund (Michel Piccoli) um Hilfe, Nachforschungen anzustellen und kommt einem tödlichen Komplott auf die Schliche. Offenbar soll Charles unter Drogeneinfluss dazu getrieben werden, alle zehn Gebote zu brechen...
Klingt etwas merkwürdig? Ist es auch. Neben den gängigen Chabrol-Motiven Betrug, Mord und Erpressung finden sich hier ungewohnt metaphysische und fantastische Motive. Zusammen mit dem Ödipus-Komplex ergibt das einen eher verwirrenden Mix, der nicht so recht zusammenpassen will. Chabrols filmischer Stil im ZEHNTEN TAG ist sehr viel aufdringlicher als zuvor. Technische Spielereien, verzerrte Kameraperspektiven und halluzinatorische Sequenzen erzeugen eine bizarre, alptraumhafte Atmosphäre. Das Erzähltempo ist wie immer bei Chabrol sehr bedächtig, doch fehlt es den Figuren an psychologischer Tiefe, um das Interesse des Zuschauers durchgängig wach zu halten. Anthony Perkins hat Zeit seines Lebens versucht, aus dem übergroßen Schatten seiner Norman Bates-Darstellung herauszutreten, hier spielt er erneut den psychisch gestörten, neurotischen und nervösen jungen Mann, auf den er nach PSYCHO festgelegt wurde. Als Identifikationsfigur ist er dabei etwas zu sperrig. Orson Welles gibt den übergewichtigen, bösen Patriarchen im "Big Daddy"-Stil mit einer falschen Nase, die man gesehen haben muss, um es zu glauben. Am besten zieht sich Michel Piccoli aus der Affäre, der gewohnt souverän agiert und den interessantesten Charakter des Films spielt.
Wer diese Art von internationaler Co-Produktion der frühen 70er mag, der dürfte mit dem ZEHNTEN TAG gut bedient sein. Wenn man ihn mit früheren und besseren Chabrols vergleicht, schneidet er wirklich furchtbar ab. Filme wie dieser waren Schuld daran, dass Chabrol sogar im eigenen Land lange nicht als eigenständiger Künstler anerkannt wurde.

Die DVD präsentiert DER ZEHNTE TAG in sauberer Bildqualität (Format ist 1,85 anamorph), Ton ist Deutsch und Französisch, deutsche Untertitel sind optional vorhanden. Zwei Chabrol-Trailer gibt's als Extra.


Der dritte Mann - Joseph CottenDer dritte Mann
Joseph Cotten, Orson Welles, Alida Valli

Videokassette, 1. März 1991
     Verkaufsrang: 1819     

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Das zerbrochene Europa nach dem Zweiten Weltkrieg wird in Carol Reeds meisterlichem Thriller perfekt dargestellt. Schauplatz ist das immer noch durch den Krieg paralysierte Wien. Holly Martins (Joseph Cotten) ist Alkoholiker und Autor trivialer Romane, der nach Wien kommt um seinen alten Freund Harry Lime (Orson Welles) zu besuchen. Aber als Cotten in Wien ankommt, ist Limes Begräbnis in vollem Gang. Von Limes Freundin und einem britischen Besatzungsoffizier erfährt Martins von Behauptungen, dass Lime in erpresserische Machenschaften verwickelt gewesen sei. Martins schwört, den Ruf seines Freundes wieder herzustellen. Als er tiefer in die Nachkriegsintrigen gezogen wird, findet er mehrere Schichten von Täuschung und Betrug, die er verzweifelt versucht, aufzuklären. Welles lange aufgeschobener Auftritt ist zu einem Meilenstein des modernen Kinos geworden; dies ist nur eine von Dutzenden von Kameraeinstellungen, die die aus dem Gleis geratene Nachkriegsgesellschaft widerspiegelt. Cotten und Welles schauspielerische Leistung setzte Maßstäbe und die Zithermelodie von Anton Karas verfolgt den Zuschauer noch lange nach Ende des Films. -Anne Hurley

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

In den Hauptrollen: Anton Karas' Zither und das desolate Nachkriegs-Wien      5 von 5 Punkten
Um schnell noch einen beliebten Irrtum zu berichtigen, bevor der Hauptfilm losgeht: Nein, um eine Literaturverfilmung handelt es sich hier nicht, auch wenn der Geheimdienst-Angestellte Graham Greene an manchem Drehbuch mitgeschrieben hat. Aber das ist ja egal; schließlich haben wir's hier mit einem der besten Filme aller Zeiten zu tun, bei dem alles stimmt: Story, Drehbuch und Dialoge, Besetzung, Kameraführung, Wahl der Drehorte... und natürlich Anton Karas' Zither, vor allem das "Harry Lime Theme".

"Der dritte Mann" ist ein Agententhriller, oft beängstigend nah an der zeitgenössischen Realität in Wien, unmittelbar nach Ende des 2. Weltkrieges:
Holly Martins, seines Zeichens Autor von Groschenromanen à la Zane Grey, wird von seinem Jugendfreund Harry Lime nach Wien eingeladen; es locke hier im Chaos verlockender Gewinn bei niedrigem Risiko. Der reichlich naive Martins trifft ein im Dschungel des Nachkriegs-Wien, das ähnlich wie Berlin in vier Besatzungszonen geteilt ist; die Innenstadt ist international kontrollierte Zone. Alles liegt in Trümmern, weit und breit kein Heurigen- oder Kaffeehaus-Charme. Der Schwarzhandel blüht, Intrigen und Korruption wuchern, ein Menschenleben ist nicht viel wert. All das erfährt Martins nach und nach, aber zuallererst erfährt er, dass Harry Lime verunglückt ist; er komme gerade noch rechtzeitig zum Begräbnis.
Nach der Beerdigung zerbröselt Martins' heile Welt in Rekordzeit: Nicht nur widersprechen einander die Aussagen von Harrys Freunden über dessen Tod (Komisch, alle waren sie zufällig zugegen), und ein allerwidersprechendster Portier hat allzu viel gesehen und geredet, sondern der britische Oberst Calloway eröffnet Martins auch noch, dass sein alter Freund Lime in Penicillinpanscherei verwickelt war und den Tod Unzähliger auf dem Gewissen hat. Außerdem verliebt sich Martins auch noch in Limes Freundin Anna Schmidt, eine Illegale, die trotz (oder gerade wegen?) ihres weit realistischeren Lime-Bildes aus all den neuen Erkenntnissen ganz andere Konsequenzen ziehen wird. Mitten in die Spannung platzt noch eine groteske Szene, in der Wildwestromanen die Ehre einer Dichterlesung widerfährt... und die die Spannung noch erhöht, die dem Zuschauer mitten im Lachen an den Nerven zehrt.
Ja, und dann taucht auf einmal der tot geglaubte Harry Lime wieder auf, und zwar sehr lebendig... und dazu spielt die Zither.
Nun übernehmen nacheinander die Schatten der Ruinen, das Riesenrad im Prater und das Labyrinth der Abwasser-Kanäle die Hauptrollen in einem Film, der auch dann noch spannend bleibt, wenn man die Dialoge bereits rückwärts mitsprechen könnte.

"Der dritte Mann" gehört zu jenen Schwarz-Weiß-Filmen, die man nie und nimmer in Farbe sehen möchte; eine noch spektakulärere Kameraführung ist nicht vorstellbar, so wie sie hier die besonderen Möglichkeiten des Schwarz-Weiß einsetzen. Die Kulisse des zerbombten Wien spielt hier mit! Fast alle Passagen spielen natürlich an Originalschauplätzen, was vor allem bei Szenen, die im sowjetischen Sektor spielen, garnicht einfach war. Nur das berühmte Riesenrad stand in London... Und bei den Abwasserkanälen handelt es sich um die Brauchwasserkanäle, die aber auch schon geruchsintensiv genug waren.

Allerdings steht's in der "Kinowelt"-DVD nicht zum Besten mit der Tonqualität, die Untertitelei wurde auch bereits mehrfach beanstandet, und auf bessere Ausgaben wurde auch schon hingewiesen.
Zudem ist hier die zusätzliche Information etwas spärlich ausgefallen, wo's doch gerade über diesen Film und die Dreharbeiten Bücher zu füllen gäbe - die an Kafka erinnernden Verhandlungen mit den seeehr vielen Zuständigen der Besatzungsmächte, die amüsanten Anekdoten rund um manche aus dem Stegreif entstandene kleine Szenen und um die Extravaganzen von Orson Welles, schließlich auch die Würdigung der hervorragenden einheimischen Schauspieler in den Nebenrollen (u.a. Paul Hörbiger, Erich Ponto, Ernst Deutsch, Hedwig Bleibtreu), die im englischen O-Ton auch auf Wienerisch bzw. Wiener Englisch mit den Alliierten radebrechen (genial in beiden Fassungen, deutsch und englisch: Hedwig Bleibtreu als Annas Vermieterin); einige von ihnen wie z.B. Hörbiger mussten sich die englischen Sätze wegen inexistenter Englischkenntnisse übrigens vorsprechen lassen, mit unerwarteten Folgen...
Deswegen erteile ich Paul Hörbiger (dem Portier von Limes' Wohnung) das Schlusswort aus der Originalfassung: Man achte auf seine Gesten, wenn er Holly Martins im schönsten Wiener Akzent erklärt, er komme zu spät, denn Harry Lime sei bereits "to hell or to heaven"... Einer der feinsten Filmfehler aller Zeiten!


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Monumental Collection, Vol. 2 (3 DVDs) - Gregory PeckMonumental Collection, Vol. 2 (3 DVDs)
Gregory Peck, Orson Welles, Leonardo DiCaprio

DVD, 9. November 2004
     Verkaufsrang: 33823     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Einfach super !      5 von 5 Punkten
Alles Gute zum Geburtstag, MGM ! Neben diversen anderen Box Sets brachte MGM diese Monumental Collection mit drei anspruchsvollen Filmen auf den Markt.
" Moby Dick " steht stellvertretend für die Monumentalfilmära der 60er. Gregory Peck als fanatischer Kapitän Ahab in einer seiner besten Rollen überhaupt. Faszinierend auch die Trickaufnahmen, die mit einfachsten Mitteln erzielt wurden.
" Der Mann in der eisernen Maske " als eine der besten Verfilmungen des Alexandre Dumas Romans " Die drei Musketiere " mit einer Riege von großartigen Schauspielern (Leonardo di Caprio, Gerard Depardieu, John Malkovich) in sehr guter Bild- und Tonqualität.
Schließlich rundet " Rob Roy ", ein Schlachtenepos über den schottischen Freiheitskampf (mit Liam Neeson in der Titelrolle) das Paket ab. Bild- und Tonqualität den heutigen Anforderungen absolut gerecht (16:9, Dolby Digital 5.1).
Für Filmliebhaber sehr interessant auch die Zusatzfeatures auf allen drei DVD's.
Alles in allem sind die fünf Sterne absolut verdient und man kann nur sagen - auf zu den nächsten 80 Jahren Filmgeschichte !

Monumental Collection Vol. 2      5 von 5 Punkten
Alles Gute zum Geburtstag, MGM! Neben zahlreichen anderen Box Sets, brachte MGM zum Geburtstag dieses Set mit 3 anspruchsvollen Filmen heraus.
" Moby Dick " steht stellvertretend für die Monumentalfilmära der 50er mit einem großartigen Gregory Peck und Orson Welles. Erstaunlich die Trickaufnahmen für diese Zeit.
" Der Mann in der eisernen Maske " als eine der besten Neuverfilmungen des Alexandre Dumas Romans " Die drei Musketiere " mit einer Riege von hochklassigen Schauspielern (Leonardo di Caprio, Gerard Depardieu, John Malkovich) und schließlich " Rob Roy " (Schlachtenepos aus dem Jahre 1995 mit Liam Neeson) ergänzen das Box Set. Für Filmliehaber sind auch die Zusatzfeatures der einzelnen DVD's empfehlenswert.
Alles in allem sind die fünf Sterne absolut verdient und auf zu den nächsten 80 Jahren in der Filmgeschichte !


Napoleon (Special Edition, 2 DVDs) - Maria SchellNapoleon (Special Edition, 2 DVDs)
Maria Schell, Orson Welles, Daniel Gélin, Raymond Pellegrin, O.W. Fischer

DVD, 14. Juni 2007
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Das Leben eines bedeutenden Mannes auf DVD      4 von 5 Punkten
Diese DVD fasst das ganze Leben von Napoleon Bonaparte zusammen. Obwohl der Film von einer Situation zur nächsten wechselt, wird der Zuschauer nicht überfordert. Für alle Liebhaber der Napoleonischen Ära ist diese DVD ein echter Muss. Viel Insider- und Faktenwissen wurde in diesem Film verarbeitet und eignet sich hervorragend in den Einstieg dieser Epoche.
Tolle Schauspieler und ein sehenswerter Film!!


Othello - Orson Welles *Cinema Classic Edition* - Orson WellesOthello - Orson Welles *Cinema Classic Edition*
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DVD, 13. November 2008

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The Third Man [UK IMPORT] - Orson WellesThe Third Man [UK IMPORT]
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DVD, 25. September 2006

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DVD, 25. August 2003

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David und Goliath - Orson Welles *Cinema Classic Edition* - Orson WellesDavid und Goliath - Orson Welles *Cinema Classic Edition*
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DVD, 24. April 2008

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Citizen Kane - Arthaus Premium - Orson WellesCitizen Kane - Arthaus Premium
Orson Welles, Everett Sloane, Joseph Cotten, Agnes Moorehead, Harry Shannon

DVD, 22. Mai 2009

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Orson Welles - Double Feature 1 [UK IMPORT] - Orson WellesOrson Welles - Double Feature 1 [UK IMPORT]
Orson Welles, Edward G. Robinson, Loretta Young

DVD, 20. März 2006

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