DVDs: Oskar Werner

Kundenmeinungen
Kurzbeschreibungen
Inhaltsangaben
Seite 1

Fahrenheit 451 - Oskar WernerFahrenheit 451
Oskar Werner, Julie Christie, Cyril Cusack

DVD, 31. Dezember 2003
     Verkaufsrang: 3275      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Universal Fahrenheit 451, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 27.11.03

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

Lesen Sie die Bücher, die Sie verbrennen? - Truffauts und Bradburys düstere Zukunfstvision      5 von 5 Punkten
Fahrenheit 451 ist die Temperatur, bei der Papier zu brennen beginnt. In dieser Zukunftsvision von Ray Bradbury (Autor der Vorlage) und Regisseur Francois Truffaut legen die Feuerwehrmänner Brände, anstatt sie zu bekämpfen, und was sie verbrennen, sind Bücher. Das totalitäre Regime befürchtet, die Menschen könnten durch Lesen eigene Gedanken entwickeln, eigene Wege gehen, Veränderungen wollen, das System anzweifeln, das darf nicht sein.
FAHRENHEIT 451 aus dem Jahr 1966 gehört zu den Klassikern des Sci-Fi-Kinos. Regisseur Truffaut (der übrigens nicht ganz zufrieden mit dem Film bzw. den Dialogen war, es sollte auch sein einziger in englischer Sprache gedrehter Film bleiben) verzichtet zur Darstellung seiner fernen und doch so nahen Welt auf Ausstattungsorgien und vertraut den Ideen und den Schauspielern. Die Stimmung des Films ist trotz leuchtender Farben düster, langsam, traumähnlich, was insbesondere von Bernard Herrmanns wundervoller Filmmusik grandios unterstützt wird. Oskar Werner (der ohnehin zu meinen Lieblingsschauspielern zählt) agiert wie immer brillant als schlichter Durchschnittsmensch, der seinen Beruf/seine Berufung hinterfragt, er spricht übrigens auch die Synchronfassung. Julie Christie spielt die schwierige Doppelrolle (als Werners regimetreue, konsumwillige Ehefrau sowie als warmherzige Revolutionärin) mit viel Understatement und Nuancen. Kameramann Nicolas Roeg schafft eindringliche Bilder und fotografiert insbesondere Julie Christie faszinierend (Roeg hat in sehr vielen Filmen der Schauspielerin die Kamera geführt und sie auch später als Regisseur in "Wenn die Gondeln Trauer tragen" inszeniert). Die wenigen Spezialeffekte können heute nicht mehr ganz überzeugen, aber das spielt keine Rolle. Hier geht es um anderes. Das Ende des Films ist in mehrere Richtungen interpretierbar, gleichzeitig hoffnungsvoll als auch hoffnungslos, je nachdem wie man es sehen möchte. Der Film bewahrt seine Geheimnisse, das macht ihn bei jedem neuen Sehen wieder aufregend.
FAHRENHEIT 451 ist heute nicht nur genau so wertvoll wie seinerzeit, sondern er ist noch aktueller denn je, und wer meint, Bücherverbrennung und staatliche Zensur wären nur intellektuelle Probleme, der täuscht sich gewaltig. Truffaut schildert deutlich, dass der Staat nur den Grundstein legt. Es sind die Unterdrückten selbst, die Mitläufer, Denunzianten, die Folgsamen, die das Unheil von oben nach unten weitertragen und eine Gesellschaft formen, in der niemand dem anderen vertrauen kann, in der das Anderssein, das Kreative, das Engagierte nicht existieren darf. Großes Kino, hypnotisch, packend, intelligent und zeitlos wichtig.
Die DVD bietet hervorragende Extras, u.a. einen Audiokommentar mit Julie Christie sowie ein Making Of und eine Diskussion mit Autor Ray Bradbury.


 Weitere Kundenmeinungen


Fahrenheit 451 - SZ-Cinemathek - Oskar WernerFahrenheit 451 - SZ-Cinemathek
Oskar Werner, Julie Christie, Cyril Cusack

DVD, 18. Juni 2005
     Verkaufsrang: 5438      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

FAHRENHEIT 451

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Oskar Werner SUPERSTAR!      5 von 5 Punkten
Wenn die schwarz uniformierte Feuerwehr an die Tür klopft, um sämtliche Bücher aufzustöbern und zu verbrennen, dann kommen in einigen von uns wohl Bilder von braununiformierten Schlägertrupps und schwarzgekleideten Gestapo- und SS-Leuten hoch!

Tatsächlich ist es wohl das, woran uns dieser Film erinnern möchte. Aber erinnern allein genügt nicht. Auch Vorbeugen will Truffaut mit "Fahrenheit 451" (451 F. ist jene Temperatur, bei der Papier zu brennen beginnt - zumindest laut Film (und Buch, das ich übrigens nicht gelesen habe!))
Er möchte uns zeigen, dass die Menschheit nicht gefeit davor ist, wieder in eine Diktatur zu schlittern, besonders dann, wenn wir uns dazu verleiten lassen, geistige Größen wie Sokrates, Wittgenstein etc. aus unserer Gesellschaft zu verbannen, indem wir das, was sie versucht haben uns in Papierform näher zu bringen, rückstichtslos vernichten oder vergessen machen wollen.
"Fahrenheit 451" zeigt eine beunruhigende, schauerliche Zukunftsvision einer Welt aus Symbolen und Zahlen. Alles "tiefergehende" Denken scheint von der Erdoberfläche verbannt zu sein.
Truffaut nennt keinen bestimmten Ort (abgesehen von unserer Erde), keine bestimmte Jahreszahl - vielleicht stimmt dieser Film gerade deshalb so nachdenklich.
Oskar Werner, der auf die für ihn typische und unnachahmliche Art (er hat seine deutsche Stimme mit Sicherheit selbst synchronisiert - ein Genuss!), den Feuerwehrmann Montag spielt, macht im Laufe des Streifens Bekanntschaft mit einer revolutionären Lehrerin, die sich das Lesen nicht verbieten lässt. So nimmt Montag ein hohes Risoko auf sich, als er sich hier und da - im Rahmen einiger Einsätze - Bücher unter den Nagel reißt, um sie abends zu Hause zu studieren.
Schließlich wird er von seiner Frau, die das Ganze schon längere Zeit missbilligend beobachtet, verraten und er muss vor der Staatsgewalt (also der Feuerwehr) flüchten.
Am Ende befindet er sich in einer sonderbaren Waldprovinz, wo zu Büchern gewordene Menschen auswendig ihre Lieblingsschmöker rezitieren.

Es ist schon ein beklemmendes aber gleichermaßen hoffnungsvoll stimmendes Stück Filmgeschichte, das sich da seinen Zusehern präsentiert, aber es IST FILMGESCHICHTE und hat sich seinen Platz unter den "100 besten Filmen aller Zeiten" auch wirklich verdient! (Was aber keineswegs auf alle cinematek-Streifen zutrifft!)

Ein guter, gelungener Versuch mit Nachhaltigkeitsgarantie - 5 Sterne!!


 Weitere Kundenmeinungen


Jules und Jim - FOCUS-Edition - Jeanne MoreauJules und Jim - FOCUS-Edition
Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre

DVD, 5. März 2007
     Verkaufsrang: 7391      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Truffauts Hymne an das Leben - Jules und Jim      5 von 5 Punkten
Kaum ein Film wird so sehr mit dem Namen Truffaut in Verbindung gebracht wie JULES ET JIM aus dem Jahr 1962, seine Dreiecksgeschichte zwischen den Männern Jules (Oskar Werner, hier noch mit einem "C" geschrieben), Jim (Henri Serre) und der berückenden Catherine (Jeanne Moreau), eine Beziehung, die sich über die Jahrzehnte, über Krieg und wechselnde gesellschaftliche Positionen immer wieder verändert und in neue Konstellationen findet. Liebe und Freundschaft bleiben aber. Truffauts filmischer Stil ist in diesem, seinem dritten Langspielfilm, heute noch überraschend. Insbesondere in der ersten Hälfte rasen Erzählung und Kamera geradezu über die Ereignisse, nicht zuletzt ist JULES ET JIM auch eine Meditation über die Zeit - darüber, was sie verändert und was von ihr bleibt. So jung und ungestüm wie Jules und Jim zu Beginn in ihrer draufgängerischen Phase sind, so atemlos ist auch Truffauts Inszenierung, als Zuschauer kommt man kaum zum Luftholen. Später kehrt Ruhe ein, wenn die Unbedarftheit der Erfahrung weicht. Inhalt und Form verbinden sich in JULES ET JIM meisterhaft, unterstützt von der grandiosen Musik Georges Delerues. Der Einfallsreichtum von JULES ET JIM ist enorm, doch es sind die Schauspieler, die ihn unvergesslich machen. Moreau - alles andere als eine klassische Schönheit - kann uns jederzeit glauben machen, dass jeder Mann sich in sie verlieben muss. Ihr Temperament und ihre Ausstrahlung sind unvergleichlich, egal ob sie sich als Mann verkleidet oder aus Frust spontan in die Seine springt. Werner und Serre spielen neben ihr die zweite Geige, liefern aber jeder für sich eine kraftvolle und lebensechte Darstellung. Leider hat Oskar Werner sich für die deutsche Fassung nicht selbst synchronisiert! Wer seiner so markanten Stimme lauschen möchte, muss die französische Originalspur wählen.
Aus meiner Sicht gibt es genau drei gute Filme über Dreiecksbeziehungen. Lubitschs "Serenade zu dritt" ist die komische Variante, Chabrols "Zwei Freundinnen" die düstere, und Truffauts JULES ET JIM ist die schönste, eine Liebeserklärung an die Jugend und die Liebe selbst, komisch und tragisch, berührend und zu Tränen rührend. Truffaut nannte den Film eine "Hymne an das Leben". Dem ist nichts hinzuzufügen.

Lebendig!      5 von 5 Punkten

Auf der DVD gibt es neben dem Film ein Interview mit Francois Truffaut. Er selbst behauptet, dass sein Film nur eine Vereinfachung des Buches ist. Er hatte nämlich nur das für ihn Wichtigste herausgepickt.
Dennoch ist der Film nicht desto weniger sehenswert. Die Geschichte zeigt, dass Liebe, Ehe, Freundschaft nicht einfach sind. Man stürzt in eine Ehe, verliebt und unerfahren, doch später findet sich das Paar in einer trostlosen Langeweile der Gewohnheit wieder. Nicht zwischen Jules und Catherine und Jim! Ihre Beziehungen sind lebendig, gefahrvoll, auch nach 30 Jahren. Der Motor dieser Lebendigkeit ist Catherine, die den Alltag nicht akzeptiert. Na ja, und weil alle von ihr fasziniert sind, mache sie mit.


Einfach Liebe      5 von 5 Punkten
Eine schöne, leichte Liebesgeschichte wird hier am Anfang erzählt. Schöne, intelligente und gebildete Menschen treffen sich und verlieben sich ineinander und verbringen die großartigste Zeit ihres Lebens - nur leider sind sie zu Dritt. Zwei gute Freunde, einer aus Deutschland, der andere Franzose, treffen auf eine wunderbare Frau gespielt von einer großartig aufgelegten, etwas verrückten Jeanne Moreau. Natürlich müssen sich beide Männer in sie verlieben. Aber zu Beginn ist selbst das kein Hindernis, man arrangiert sich und es geht weiter mit dem schönen Leben in Stadt und Land.

Nur leider werden junge Menschen erwachsen, man muss Entscheidungen treffen und auch ein Krieg zerreist schließlich das Trio. Der Film erzählt die Lebensgeschichten der drei Protagonisten über Jahre, und aus den jungen, glücklichen, geschichtslosen Jugendlichen des Anfangs werden gezeichnete, vielleicht sogar gescheiterte Existenzen. Und dennoch spielt die Liebe der drei immer noch eine große Rolle. Leider wachsen mit den inzwischen wechselnden Konstellationen der Beziehung der drei Beteiligten auch die persönlichen Verletzungen. Schließlich kommt auch ein Kind ins Spiel.

Der Film erscheint sparsam, einfach und gerade heraus, fast schon effizient erzählt. Er ist in Schwarzweiß gedreht und gilt als einer der wichtigsten Filme von Truffaut und der Nouvelle Vague, vielleicht sogar des französischen Kinos überhaupt. Unglaublich viele, großartige Dialoge sind der Romanvorlage entnommen, die wiederum auf den Erlebnissen historischer Personen beruht. Vielleicht ist das wichtigste Thema hier sogar nicht Liebe, sondern die Freundschaft der beiden männlichen Protagonisten, die trotz allem erhalten bleibt. Der Film hat ein melancholisches, großartiges Ende. Für mich ist es einer der Filme für die einsame Insel.


In den Schuhen des Fischers - Anthony QuinnIn den Schuhen des Fischers
Anthony Quinn, Sir Laurence Olivier, David Janssen, Oskar Werner

DVD, 1. Dezember 2006
     Verkaufsrang: 6293      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 14,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Warner Home In den Schuhen des Fischers, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 01.12.06

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Ein Meisterwerk der Filmgeschichte      5 von 5 Punkten
"In den Schuhen des Fischers" ist vielleicht der größte Film seines Jahrzehnts - und er ist bis heute aktuell und wichtig. Das Hungerproblem kommt rasend schnell wieder auf uns zu, obwohl wir es für überwunden hielten: Überbevölkerung und die Konsequenzen - all das zeigt uns bereits fast visionär dieser Film aus den 1960er Jahren.

Die Schauspieler - was soll ich sagen, alle einmalig, ganz besonders Oskar Werner - er prägt bis heute mein Bild eines katholischen intellektuellen Rebells.

In den Schuhen des Fischers ist ein unerklärlicherweise kaum beachtetes Meisterwerk der Filmgeschichte. Ich bin so froh, ihn auf DVD endlich anschauen zu können. Danke an alle, die das ermöglicht haben.

Georg B. Mrozek


 Weitere Kundenmeinungen


The Spy Who Came In From The Cold [UK IMPORT] - Richard BurtonThe Spy Who Came In From The Cold [UK IMPORT]
Richard Burton, Claire Bloom, Oskar Werner

DVD, 6. November 2006
     Verkaufsrang: 15584      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 11,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Richard Burton did his most inspired work      5 von 5 Punkten
For reasons we may never know, Richard Burton did his most inspired work when cast as a suffering or doomed character in pictures such as Becket, Who's Afraid of Virginia Wolf?, and Night of the Iguana. As the burnt-out British spy, Alec Leamas in The Spy Who Came In from the Cold, his suffering practically becomes an alternate and truer language than mere speech. Burton portrays Leamas so effectively that you can't help but wonder what sort of depths within his being supply the peculiar energy needed for portrayals of this kind. His performance is so powerful that it would be wrong to say that watching him is a great pleasure; that would be like saying you enjoy the sight of a large animal slowly tearing itself to pieces before your eyes.

The film as a whole is relentlessly grim from start to finish, and is miles from James Bond territory. Not only is it shot in black and white, but there isn't a single scene blessed with sunlight. Such was director Martin Ritt's determination to create not merely a portrait of one man in his own personal hell, but to imply that under the conditions of cold war, life in western civilization is apt to be psychically deadening for all. Throughout, the condition of being almost permanently cold seems to be fundamental to Spy, so that by the time the film ends you want to consume a stiff hot drink and hug someone.

The plot is this: Leamas returns to Britain after a fatally botched operation in Berlin, shaken and despondent, but wanting to go back out into the field (probably in part to redeem himself in his own eyes). Control, the head of the spy organization, asks him to participate in a scheme to destroy Mundt, their East German enemy. Leamas's assignment is to pretend to have been thrown out of his job and appear to go completely to seed, leaving himself open to recruitment by East German agents in London, who quickly make their appearance on cue. The rest of the movie follows Leamas as he's lured by stages to East Germany, and ultimately brought to the realization that he's been nothing but a pawn used by both sides ...

What particularly intrigues me about all this is whether Leamas merely impersonates someone who goes to seed or actually does so after a lifetime of spying. Was he an alcoholic by the time he got this assignment, or was he only pretending to be? Did the strain of months of intentional impersonation as a drunken, defrocked agent unexpectedly take hold of him and hasten a downward slide? The film is never clear on this.

Aside from Burton, Spy offers a slew of notable British and German actors in supporting roles. Cyril Cusack as Leamas's chief is onscreen for only two brief periods, yet it's hard to take your eyes off this wily Irishman, so soft-spoken and detached as he calmly explains how he's going to spin his web to catch Mundt. In his quiet way, Cusack comes close to stealing the scenes he shares with Burton-an impossibility for any ordinary supporting actor. Claire Bloom's character is truly one of the most tragic ever put on the screen. It should serve as a warning to starry eyed idealists of the Left and how they can be exploited by their own people and those they are opposed to.
Hordern's character is a sensitive old queen, and Leamas is sarcastically contemptuous of him, making a series of cutting remarks that would not be politically correct nowadays. Oscar Werner gives another of his many impressive performances as a dedicated East German Communist who slowly forms a liking for Leamas; and Peter Van Eyck as his brutal superior, Mundt, is unpleasantly convincing as someone quite ready to destroy anyone standing in his way.

Spy, based on John LeCarré's first great espionage novel, is one of the most tightly constructed motion pictures I've ever seen. It doesn't have a wasted frame of film, never yields an inch nor gives the audience a break, and doesn't falter in its view of a career in espionage as damaging and inhuman. Everyone involved is exploited, corrupted, treacherous, or at least disillusioned, and the ones who aren't are usually murdered. Lies are the lingua franca of the people who populate this movie. There are no personal triumphs, not even of spirit remaining triumphant over loss, and the ending remains one of the classic downers in the history of sound films.

The Spy Who Came In from the Cold is a classic of its kind. In terms of its economy of presentation, it could be profitably studied by many of today's filmmakers as a lesson in masterly, well-honed, adult filmmaking.

Richard Burton received another Oscar nomination for Best Actor, but lost to Lee Marvin for Cat Ballou. Cat Ballou is a funny film, but I don't think Marvin's performance in any way ranks over Burton in this. Of course Burton probably took consolation in the fact that Sir Laurence Olivier was up for Othello at the same time and he lost.

In the years after Germany has been reunited, The Spy Who Came In From the Cold stands as a reminder of how dirty the Cold War actually was.



Ship Of Fools [UK IMPORT] - Vivien LeighShip Of Fools [UK IMPORT]
Vivien Leigh, Lee Marvin, George Segal, Oskar Werner, Simone Signoret

DVD, 5. Februar 2007
     Verkaufsrang: 25741     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Warum keine dt. Synchro?      4 von 5 Punkten
Ich muß meinem Vorredner in allen Punkten zustimmen.
Ein hervorragender Film mit brillianten Darstellern, allen vorran Oskar Werner.
Das es diese Filmperle immer noch nicht in Deutschland (mit der dazugehörigen Synchro) geschaft hat, bleibt mir ein Rätsel!
Die dt. Bearbeitung ist erstklassig und alleine Oskar Werners Stimme wäre ein Kaufgrund!

Ähnlich verhält es sich mit einem anderen Filmklassiker: DER SPION DER AUS DER KÄLTE KAM ist ebnfalls schon lange in England auf DVD erschienen, natürlich wieder ohne dt. Ton. Und hierzulande scheren sich die Labels einen Dreck darum, dieses filmische Kleinod zu veröffentlichen. Dabei gibt es auch hier eine hervorragende Synchro, bei der sich Werner wieder selber spricht und auch Holger Hagen auf Richard Burton ein Genuß ist.

Also: Wo bleibt die dt. Veröffentlichung?


Englisch müsste man können      3 von 5 Punkten
Oder japanische Untertitel verstehen. Ein Englischer Film mit englischen Untertiteln- das kann nur aus England kommen. Immerhin helfen sie ein wenig, Sprachhürden zu überwinden, weil es ja deutsche Untertitel nicht gibt. Offensichtlich keine DVD für den deutschen Markt. Dazu gehört, dass Oskar Werner nicht zu den Namen gehört, die auf dem Cover erwähnt werden ( in englisch-sprachigen Raum war dieser Schauspieler wohl zu unbekannt). Heinz Rühmann erleidet das gleiche Schicksal. Dabei sind es die schauspielerischen Leistungen dieser beiden, die diesen Streifen besprechenswert machen. Rühmann spielt einen Juden auf dem Rückweg nach Bremerhaven, der bereits auf dem Schiff die Diskrimierung erfährt,indem er abseits gesetzt wird, und sich Hetzreden des deutsch-nationalen Verlegers anhören muss. Oskar Werner spielt einen herzkranken Schiffsarzt, der eine Morphinistin mit Stoff versorgt ( hinreissend Simone Signoret) und an gebrochenem Herzen stirbt. Er war ein überragender Schauspieler. Seine besten Rollen sind die Gebrochenen, mit einer gehörigen Portion Weltschmerz, die Nicht-Dazu-Gehörenden. Überdies war Oskar Werner ein Sprachkünstler höchsten Grades, selbst wenn er Englisch spricht( er ist nicht unerträglich synchronisiert wie in Jules et Jim; ein Mercedes wurde durch einen VW-Käfer ersetzt).
Im übrigen ist der Film ein Melodram mit einer Überfülle an Geschichten, manchmal komisch, meist eher beklemmend. Ein Schiff voller Narren eben, geboren aus dem Pathos des amerikanischen Films um 1960 herum. Die Stories wird man heute übertrieben finden, die Schauspielkunst der einzelnen Protagonisten ( auch andere spielen sehr gut) ist unvergänglich.


Reise der Verdammten - Faye DunawayReise der Verdammten
Faye Dunaway, Max von Sydow, Oskar Werner

DVD, 5. Dezember 2007
     Verkaufsrang: 27106      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

Concorde Reise der Verdammten, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 05.12.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Im Ansatz gut, aber kein Atem für ein Epos ...      3 von 5 Punkten
"Reise der Verdammten" (OT: Voyage of the Damned), USA / England 1976, Regie: Stuart Rosenberg.
Produktion: Associated General
Produzent: Robert Fryer
Buch: Steve Shagan und David Butler nach einem Buch von Gordan Thomas und Max Morgan-Witts
Kamera: Billy Williams (B.S.C.)
Musik: Lalo Schifrin
Schnitt: Tom Priestley
Kostüme: Phyllis Dalton; von Bermans & Nathans Ltd.
BESETZUNG: Max von Sydow (Kapitän Schroeder), Faye Dunaway (Denise Kreisler), Oskar Werner (Doktor Egon Kreisler), Lee Grant (Lillian Rosen), Katharine Ross (Mira Hauser), Maria Schell (Frau Hauser), Orson Welles (José Estedes), James Mason (Dr. Juan Remos), Ben Gazzara (Morris Troper) etc.
Sprachen: Deutsch und Englisch - jeweils in Dolby Digital 2.0
Untertitel: Deutsch (ausblendbar)
FSK 12
Format: 1.78:1 (16:9 Widescreen anamorph codiert), Ton und Bild auf Video-Niveau gut ausreichend (4+)
-
1977 Academy Award Nominations:
o Beste Nebendarstellerin: Lee Grant
o Beste Filmmusik: Lalo Schifrin
o Bestes adaptiertes Drehbuch: Steve Shagan & David Butler
DER FILM GING JEDOCH BEI DER OSCAR-VERLEIHUNG LEER AUS.
-
Zum Inhalt:
In der Tat gibt Stuart Rosenberg ("Der Unbeugsame" 1967, "Brubaker" 1980) dem Zuschauer mit diesem Melodram Geschichtsunterricht:
Im Mai 1939 brechen 937 Juden von Hamburg aus auf der "SS St. Louis" nach Havanna auf. Sie wissen nicht, dass sie Opfer eines berechnenden Propaganda-Akts von Goebbels sind, der ungültige Visa hat ausstellen lassen und genau weiß, dass die Flüchtlinge niemals von Bord kommen werden - Kuba lehnt ab, Franklin D. Roosevelt ebenfalls (er beruft sich auf den "Immigration Act" von 1924, der nur eine bestimmte Quote an Zuwanderern erlaubte) und Kanada auch. Der Film schildert nun den Verlauf dieser Schiffsreise mit den Mitteln des Starkinos.
-
Zur Kritik:
Stuart Rosenberg Passagiere der REISE DER VERDAMMTEN sind überwiegend Menschen, die aus Konzentrationslagern entlassen wurden und nun glauben hoffen (wollen), das Schlimmste hinter sich gelassen zu haben. Er beschäftigt sich dabei eingehend in 151 Minuten mit den Träumen, Sehnsüchten und Hoffnungen dieser Menschen und zeigt, wie sie damit umgehen als am Ende die Hoffnungen auf Errettung so gut wie zerplatzen. Gerade bei der Entwicklung der Vielzahl von Charakteren an Bord entwickelt der Film große Längen und droht immer wieder langweilig zu werden. Vielleicht wäre Rosenberg besser dran gewesen, sich eine bis zwei Familien und deren Hintergründe festzulegen.
So kann der Film trotz seines großen Star-Ensembles nur teilweise überzeugen. Insgesamt leider nicht mehr als guter Durchschnitt!
Grandios: Max von Sydow als Kapitän Schroeder, Orson Welles als José Estedes und Helmut Griem als überzeugter, denunzierender Parteimann!
-
9 / 15 Punkten (3+)

Die Geschichte einer großen Tragödie      5 von 5 Punkten
"Reise der Verdammten" ist ein großes Stück Geschichtsunterricht, umgesetzt als packendes Melodram mit grandioser Starbesetzung und epischem Atem. Der Film erzählt die (wahre) Geschichte von beinahe zweitausend jüdischen Flüchtlingen, die 1939 von den Nazis nach Kuba an Bord der St. Louis verschifft werden. Wäherend die Passagiere glauben, eine neue Heimat zu finden, wollen die Nazis der Welt demonstrieren, dass die Juden überall unwillkommen sind, denn sie wissen, dass die Flüchtlinge niemals von Bord gelassen werden. Es beginnt eine grauenvolle Odyssee...
"Reise der Verdammten" beeindruckt an der Oberfläche durch die unglaubliche Star-Power, die in den späten 70ern Mode war, und die immer ein bisschen vom todernsten Thema des Films abzulenken droht. Neben den Hauptakteuren Faye Dunaway und Oskar Werner spielen u.a. Malcolm McDowell, Orson Welles, Lee Grant, Katharina Ross und Maria Schell. Trotzdem gelang Stuart Rosenberg mit seinem Drama ein Werk von packender Emotionalität, das den Zuschauer leicht in Depressionen versetzen kann, aber dennoch (oder gerade deswegen) ein lohnendes Stück Kino gegen das Vergessen ist. Ein Film, der wütend macht, traurig und hilflos, und der weitgehend auf Hollywood-Klischees verzichtet (wenn auch nicht ganz).
Seltsamerweise ist "Reise der Verdammten" trotz der Starbesetzung nicht besonders bekannt, aber er gehört in eine Kategorie mit Filmen wie "Urteil von Nürnberg". Großes Kino, nicht leicht zu verdauen, aber enorm wichtig und endlich auf DVD, wenngleich ohne jedes Extra. Hier wäre ein wenig Hintergrundmaterial wünschenswert gewesen.


Fahrenheit 451 - Oskar WernerFahrenheit 451
Oskar Werner, Julie Christie, Cyril Cusack

Videokassette, 1. August 1987
     Verkaufsrang: 3730     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 21 Bewertungen)

Absolut sehenswert      4 von 5 Punkten
Wer das Buch gelesen hat, könnte verleitet sein, bei der Betrachtung des Films Enttäuschung zu empfinden. Zum einen wurden ganze Charaktere gestrichen zum anderen wurden Persönlichkeiten entgegen der Darstellung im Buch verfremdet.
Nicht desto Trotz, ist der Film (immerhin aus den 60er Jahren)ein Meisterstück zwischen Surrealismus und Zukunftsvorstellung. In diesem Sinne auf jeden Fall sehenswert.

Lesen Sie die Bücher, die Sie verbrennen? - Truffauts und Bradburys düstere Zukunfstvision      5 von 5 Punkten
Fahrenheit 451 ist die Temperatur, bei der Papier zu brennen beginnt. In dieser Zukunftsvision von Ray Bradbury (Autor der Vorlage) und Regisseur Francois Truffaut legen die Feuerwehrmänner Brände, anstatt sie zu bekämpfen, und was sie verbrennen, sind Bücher. Das totalitäre Regime befürchtet, die Menschen könnten durch Lesen eigene Gedanken entwickeln, eigene Wege gehen, Veränderungen wollen, das System anzweifeln, das darf nicht sein.
FAHRENHEIT 451 aus dem Jahr 1966 gehört zu den Klassikern des Sci-Fi-Kinos. Regisseur Truffaut (der übrigens nicht ganz zufrieden mit dem Film bzw. den Dialogen war, es sollte auch sein einziger in englischer Sprache gedrehter Film bleiben) verzichtet zur Darstellung seiner fernen und doch so nahen Welt auf Ausstattungsorgien und vertraut den Ideen und den Schauspielern. Die Stimmung des Films ist trotz leuchtender Farben düster, langsam, traumähnlich, was insbesondere von Bernard Herrmanns wundervoller Filmmusik grandios unterstützt wird. Oskar Werner (der ohnehin zu meinen Lieblingsschauspielern zählt) agiert wie immer brillant als schlichter Durchschnittsmensch, der seinen Beruf/seine Berufung hinterfragt, er spricht übrigens auch die Synchronfassung. Julie Christie spielt die schwierige Doppelrolle (als Werners regimetreue, konsumwillige Ehefrau sowie als warmherzige Revolutionärin) mit viel Understatement und Nuancen. Kameramann Nicolas Roeg schafft eindringliche Bilder und fotografiert insbesondere Julie Christie faszinierend (Roeg hat in sehr vielen Filmen der Schauspielerin die Kamera geführt und sie auch später als Regisseur in "Wenn die Gondeln Trauer tragen" inszeniert). Die wenigen Spezialeffekte können heute nicht mehr ganz überzeugen, aber das spielt keine Rolle. Hier geht es um anderes. Das Ende des Films ist in mehrere Richtungen interpretierbar, gleichzeitig hoffnungsvoll als auch hoffnungslos, je nachdem wie man es sehen möchte. Der Film bewahrt seine Geheimnisse, das macht ihn bei jedem neuen Sehen wieder aufregend.
FAHRENHEIT 451 ist heute nicht nur genau so wertvoll wie seinerzeit, sondern er ist noch aktueller denn je, und wer meint, Bücherverbrennung und staatliche Zensur wären nur intellektuelle Probleme, der täuscht sich gewaltig. Truffaut schildert deutlich, dass der Staat nur den Grundstein legt. Es sind die Unterdrückten selbst, die Mitläufer, Denunzianten, die Folgsamen, die das Unheil von oben nach unten weitertragen und eine Gesellschaft formen, in der niemand dem anderen vertrauen kann, in der das Anderssein, das Kreative, das Engagierte nicht existieren darf. Großes Kino, hypnotisch, packend, intelligent und zeitlos wichtig.
Die DVD bietet hervorragende Extras, u.a. einen Audiokommentar mit Julie Christie sowie ein Making Of und eine Diskussion mit Autor Ray Bradbury.

Hinter jedem Buch steht ein Mensch, dem man mit Respekt begegnen sollte.      5 von 5 Punkten


Die legendäre Verfilmung von Ray Bradburys Roman " Fahrenheit 451 " habe ich vor 30 Jahren das erste Mal gesehen und war damals sehr beeindruckt von der behandelten Thematik.
Als ich mir gestern Abend den Film erneut ansah, haben mich Truffauts surreale visuelle Darstellungen besonders fasziniert.
Die Filmhandlung hat an Aktualität in all der Zeit nichts verloren. Sie bleibt die ungehörte Mahnung: Bedenke, was geschehen kann , wenn man einer Gesellschaft die individuelle Denkfähigkeit nimmt!
Die Protagonisten leben unter einem politischen System , in welchem man den Bürgern das intellektuelle Denkvermögen rauben möchte, um sie auf diese Weise besser manipulieren zu können. Intellektuelle Texte zu studieren ist verboten , stattdessen erfreuen sich die Menschen am interaktiven, staatlich gelenkten Fernsehen. Die dort agierenden Moderatoren werden als Mitglieder der eigenen Familie begriffen. Je mehr sich die Menschen berieseln lassen, desto unkonzentrierter werden sie. Ihr Gehirn ist untrainiert, hat Erinnerungslücken und lässt schon bei jungen Menschen auf Alzheimer schließen.
Die entindividualisierte Welt ist nur noch mit Anregungspillen zu ertragen.
Guy Montag ( Oskar Werner) ist Feuerwehrmann in diesem totalitären Regime . Seine Aufgabe besteht darin Bücher zu verbrennen, weil die Gemeinschaft laut herrschender Ideologie nur dann glücklich ist, wenn sie nicht denkt. Bücher stellen eine Gefahr dar, weil sie sich negativ auf die allgemeine Verblödung auswirken. Zunächst systemtreu, spürt Montag Bücher auf und findet Freude an deren Vernichtung, bis er durch eine junge Lehrerin ( gespielt von Julie Christie- sie spielt im Film übrigens eine Doppelrolle) motiviert, sich für den Inhalt der Bücher zu interessieren beginnt. Jetzt liest er heimlich.
Montags Ehefrau( ebenfalls dargestellt durch Julie Christie) ist völlig unreflektiert und der schönen Fernsehwelt ergeben. Als Montag aufgrund eines fürchterlichen Ereignisses- eine alte Dame verbrennt vor seinen Augen mit ihrer kostbaren Bibliothek- sich von dem System, in dem er lebt, völlig distanziert, denunziert ihn seine angepasste Frau wegen der verbotenen Bücher im Haus.
Nun beginnt die Hatz auf den Abtrünnigen, welcher er sich glücklicherweise entziehen kann, indem er sich flüchtend in ein einsames Waldgebiet durchschlägt. Dort leben die entrechteten "Büchermenschen". Diese lernen den Inhalt eines Buches auswendig um das Geistvolle in geistloser Zeit zu retten. Auch Montag wird zu einem lebenden Buch, wohl wissend , das hinter jedem Buch ein Mensch steht, dem man den nötigen Respekt zollen sollte.

Machtmenschen aller Zeiten wussten und wissen, dass sich Personen besser steuern lassen, wenn man sie dumm hält, die Gebildeten und Klugen korrumpiert oder sie vernichtet, um so mittelfristig ihr perfides System zu manifestieren.
Bislang allerdings sind Systeme, denen die kritisch intellektuellen Köpfe fehlen , früher oder später alle untergegangen. Dem Himmel sei gedankt!
Am Beispiel der von Julie Christie dargestellten Frauen wird gezeigt , dass es immer auf das persönliche Umfeld ankommt, wie sich ein Mensch entwickelt und dass besonders die Intellektuellen angehalten sind Terrorregime zu verhindern. Sie haben aufgrund ihrer Fähigkeiten eine nicht hinweg diskutierbare Verantwortung gegenüber geistig weniger begabten Menschen.

Empfehlenswert!



Dank Oskar Werner unbrauchbar      1 von 5 Punkten
Oskar Werner hatte scheinbar ein grobes Problem und sabotierte diesen Film wo es nur ging, er liess sich sogar einmal eine Glatze währen des Drehs schneiden, nur um François Truffauts Film zu sabotieren, leider ist ihm das gelungen, viele Szenen sind eines Truffauts nicht würdig, zum Beispiel die Bluebox Effekte sind dermassen lachhaft, das sie an Ed Wood erinnern lassen. Zwar sind die Schauspieler allesamt gut, und die Musik auch, aber es ist ein Film der möglicherweise sehr gut hätte werden können, es gibt ein paar sehr gute Momente, aber die werden immer wieder jäh unterbrochen durch eine B-Movie Ästhetik, a la Roger Corman.



Klassiker der SF      3 von 5 Punkten
Einer der Klassiker der Science Fiction, oder mehr ein Zukunftsroman.
Weniger die Technik als die Beschreibung einer düsteren Zukunft spielt hier eine Rolle.
Über 2 Dinge bin ich besonders gestolpert bei dieser DVD:
1. Als Montag 'David Copperfield' liest ist plötzlich Oskar Werners Stimme verschwunden. Jemand anderes liest die ersten Sätze des Romans weiter. Auch kam mir die Übersetzung komisch vor.
Ein Vergleich mit meiner alten TV-Aufnahme erbrachte, daß man auf der DVD diese Sequenz neu gemacht hat. Der deutsche Text paßt nicht.
2. Wieder einmal kommt die Schwäche der DVD zum Tragen. Nach 90 Minuten ist der Übergang auf die 2. Schicht durch ein Standbild deutlich erkennbar.
Die Kapazität einer DVD reicht eben nicht aus um in bester Qualität einen etwas längeren Speilfilm auf eine zu bannen.
Auf eine entsprechende Technologie wollte man nicht warten und hat diesen miesen Kompromiss gemacht. Wenn es wenigstens möglich wäre den Übergang zu steuern und einen passenden Szenenübergang abzupassen um dort die Schicht zu wechseln, geht nicht.



 Weitere Kundenmeinungen


Lola Montes - Martine Carol; Peter Ustinov; Anton Walbrook; Ivan Desny; Lisa Delamare; Oskar Werner; Will Quadflieg; Henri Guisol; Paulette Dubost; Werner FinckLola Montes
Martine Carol; Peter Ustinov; Anton Walbrook; Ivan Desny; Lisa Delamare; Oskar Werner; Will Quadflieg; Henri Guisol; Paulette Dubost; Werner Finck

DVD
     Verkaufsrang: 15186     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

Ascesa e caduta di Lola Montes, celebre ballerina e cortigiana dell'Ottocento che destò scandalo in mezza Europa facendo innamorare Liszt e Luigi II di Baviera. Concluse la sua fastosa carriera come attrazione in un circo americano dove l'impresario la esibisce come un mostro di dissolutezza che il pubblico può baciare per un dollaro.



In den Schuhen des Fischers - Anthony QuinnIn den Schuhen des Fischers
Anthony Quinn, Laurence Olivier, Oskar Werner, John Gielgud

Videokassette
     Verkaufsrang: 9378     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 6 Bewertungen)

Seinerzeit visionär!      5 von 5 Punkten
Eine gute Nachricht: die DVD erscheint am 4. April 2006 rechtzeitig vor Ostern auf dem US-Markt. Normalerweise veröffentlicht das Label dann auch zeitgleich auf dem europäischen Markt die Synchronfassungen. Es verwundert dennoch, warum die Gelegenheit verschlafen wurde, bereits bei der letzten Papstwahl den Film zu veröffentlichen. - Zum Film selbst: Kiril Lakota (Anthony Quinn), ein katholischer Priester, sitzt seit 20 Jahren in einem sibirischen Arbeitslager ein. Für ihn ist es eine große Überraschung, als Piotr Ilyich Kamenev (Laurence Olivier), einer der wichtigsten Politiker des Landes, ihn eines Tages "befreien" und wieder ins Amt setzen lässt. Den Grund vertraut er dem Priester allerdings bald an: Es droht ein Krieg mit China, da dort die Reisvorräte knapp werden und das Land schon Armeen in Marsch gesetzt hat, um Nachbarstaaten zu erobern. Lakota soll als Gottesmann seine Stimme erheben und zum Frieden mahnen. Lakota fährt nach Rom und wird schließlich zum ersten slawischen Papst gewählt (- einige Jahre später sollte dies tatsächlich mit der Wahl Johannes Paul II. Wirklichkeit werden). Die Story nach einem Roman von Morris L. West ist vorhersehbar - aber in jeder Szene detailgetreu und aufwändig inszeniert und mit vielen Nebenhandlungen versehen: Da ist der Reporter Faber (David Janssen), der nachts durch Rom irrt, oder der streitbare Pater David Telemond (Oskar Werner), der Teilhard de Chardin nachempfunden scheint. In fast jeder Szene spürt man das Mysterium der Päpste und ihrer jahrtausendelangen Geschichte - und ist fasziniert von der kraftvollen Darstellung Anthony Quinns. "OSCAR"-Nominierungen erhielt der Film für die Ausstattung und Alex Norths Film-Musik.

If the shoe fits...      5 von 5 Punkten
This movie is remarkable, all the moreso because of the the amount of inadvertent prophecy that takes place during the course of it. Shoes of the Fisherman is a phrase that is sometimes used to refer to the office of the Pope, the Bishop of Rome; the See of Peter, the Chair of Peter, etc., various other historical and scriptural references are a kind of ecclesial shorthand.
This story takes place during the height of the Cold War, when it was not primarily a two-way confrontation, but rather seemed to threaten to become a three-way contest with the seeming emergence of China as a communist power independent from the Soviet Union.
Archbishop Kyril (Anthony Quinn), longtime political prisoner of the Soviets, is released (the exact reasoning for this we are never told) by his long-time captor (the Soviet premier, played by Laurence Olivier). He is released to Rome, where he is installed as a cardinal for his faithfulness to the church. Shortly thereafter, the pope (John Gielgud, who is on screen for only a few minutes) dies, and an election takes place. Remarkably, Kyril the Russian is elected pope, after giving a moving account of his time in captivity to assembled cardinals weary of the election process, and shortly thereafter commits the church to a risky mercy mission to prevent war from breaking out between the communist powers.
Subplots include a very timid (by today's standards) love triangle by a reporter, his wife and his soon-to-be ex-mistress, and an ecclesiastical tribunal examining the works of a radical theologian.
This movie had unprecedented vantage of the Vatican for showing the process of a pope's death and succession. The small historical niceties are shown and explained throughout the film. One gets a sense of the procedure and the history.
What makes this movie so remarkable is that it was released a full decade before the election of another pope from the communist block. In 1968 it was considered very shocking to consider a non-Italian pope, much less one coming from behind the Iron Curtain.
Another prophetic instance is in the ecclesiastical trial of the radical theologian - during his defense, this theologian even uses the words 'cosmic Christ', and recounts a theological formulation very similar to that which later found expression through Matthew Fox (who used the phrase 'cosmic Christ' in one of his book titles), who was silenced by his Roman order, and who finally had to leave the church to remain true to his convictions.
Just how the scriptwriters and director could have foreseen these so far in advance is a mystery.
The film is beautiful, well-acted, a bit long in parts, moving in others (the scene where Kyril, during an 'escape' from the Vatican comes across a dying Jewish man and begins to recite Jewish prayers is one of the more moving scenes theologically of any film), and gives a glimpse into a usually hidden, and largely unchanging world.

Großes Kino von gestern      5 von 5 Punkten
Wer das Glück hatte, das Meisterwerk "In den Schuhen des Fischers" in 70mm und 6-Kanal-Stereo zu sehen, wie ich anno domini im alten Gloria-Palast in Hannover,der weiß diese Erinnerung zu schätzen. Auch ich kann nicht verstehen, warum die Lizenzinhaber diesen Film für die DVD-Kundschaft verweigern. Die Fernseh-Ausstrahlungen, die es ja durchaus gab, die fanden in den üblichen kastrierten Bildfassungen statt und ich befürchte, dass die mir nicht bekannte alte VHS-Version keinen Deut besser ist.

It is a two reeler. We could use three.      5 von 5 Punkten
"I have no inside information on how the kingdom of God is to come about"
This film is two stories that are intertwined. The major one is to do with the coming of power of Anthony Quinn as Kiril Lakota and how he will deal with a world hunger crises. The second is how David Janssen as George Faber (necessary to describe how the Vatican works) and his wife Barbara Jefford will settle their differences. Mean while we get a glimpse of the depth of Kiril as he help a dying man.
Based on a story by Morris West, the film depicts the life of a priest that has a unique background and rises through the ranks groomed for a purpose. The purpose and his unique Christian solution are reviled in time.
Look closely as the real gem of the movie is Oskar Werner as Fr. David Telemond who is the embodiment of Teilhard de Chardin and uses many of his quotes. Further information "Phenomenon of Man" by Pierre Teilhard De Chardin ISBN: 006090495X.

Cineastisches Meisterwerk mit Topbesetzung      5 von 5 Punkten
Was anderes soll man zu diesem Film sagen, als eines: herausragend! Zum Inhalt des Filmes selbst möchte ich nicht viel sagen, die Beschreibung findet sich weiter oben bei Amazon. Anthony Quinn als Erzbischof von Lemberg Kyrill Lakota bzw. Papst Kyrill spielt die Rolle des (damals 1968) ersten osteuropäischen Papstes ausgezeichnet, übertroffen nur vom genialen Oskar Werner als Pater Telemon, der in diesem Film wohl am Zenit seiner schauspielerischen Ausdruckskraft steht. Sir Laurence Olivier als Papst (Paul VI?) rundet die hervorragende Besetzung dieses Filmes ab.
Für den wissbegierigen Cineasten und Vatikan-Interessierten bietet der Film auch einen guten Einblick in die geheimnisvolle Welt des Konklave - der Papstwahl. Regisseur Michael Anderson hat gut recherchiert und dieses jahrtausende alte Ritual sehr realistisch und faszinierend zur Darstellung gebracht.
Der Film selbst erzählt in drei Parallelhandlungen die Geschichte des 20 Jahre lang in einem sibirischen Gefängnis inhaftierten Erzbischofes von Lemberg (Anthony Quinn), der kurz nach seiner Entlassung zum ersten osteuropäischen Papst gewählt wird und für den Frieden zwischen Ost und West vermitteln soll (was ja Johannes XXIII. während der Kubakrise 1961 zwischen dem damaligen Sowjet-Präsidenten Chrustschow und dem us-amerikanischen Präsidenten J.F. Kennedy tatsächlich erfolgreich getan hatte). Konkret geht es dabei um das von Hunger bedrohte, kurz vor einer Rebellion stehende, kommunistische chinesische Riesenreich und dem im Überfluss lebenden Westen. Papst Kyrill entschließt sich am Ende des Filmes die Reichtümer der römisch-katholischen Kirche zu verkaufen, um den Erlös den Armen dieser Welt zukommen zu lassen, eine Intention, die im realen Leben 10 Jahre später im Jahre 1978 auch Johannes Paul I. zu beabsichtigen nachgesagt wird.
Die zweite Handlung dreht sich um den unheilbar kranken, aber genialen Theologen und Philosophen Pater Telemon (Oskar Werner), der letztlich an den konservativen und verhärteten Machtstrukturen im Vatikan zerbricht. Ihn ernennt Papst Kyrill zu seinem persönlichen Berater und Sekretär, was innerhalb der Kurie zu großen Konflikten, Neid und Missgunst führt.
Die dritte Parallelhandlung beschreibt die zerrüttete Beziehung zwischen dem US-TV-Vatikankorrespondenten und seiner Frau, einer Ärztin. Auch hier spielt der Einfluss Papst Kyrills letztlich eine entscheidende Rolle.
Insgesamt ist der Film mit großem Aufwand, viel Liebe zum Detail, einem gut durchdachten und innovativen Szenario und großartigen schauspielerischen Leistungen als äußerst gelungen zu betrachten. Will man auch etwas Negatives zitieren, dann das wohl etwas zu konstruiert wirkende und sehr unrealistische Ende des Filmes. Überhaupt wirkt der Film ob seiner Länge von über 2 1/2 Stunden zwar niemals als zu lang oder gar langatmig, aber man merkt gegen Ende hin, dass der Produzent George Englund wohl auf den Abschluss der Dreharbeiten gedrängt haben dürfte, so dass die letzte halbe Stunde nicht ganz mit der Genialität der ersten beiden Stunden mithalten kann (vielleicht liegt es auch daran, dass Oskar Werner in der Rolle des Pater Telemon schon zuvor gestorben ist).
Ich selbst besitze sowohl die (ausgezeichnet synchronisierte) deutsche Fassung, als auch die originale englische Fassung ("The Shoes of the Fisherman"). Beide Versionen sind sehr zu empfehlen, obwohl meist die Original-Version die bessere ist. Bei "In den Schuhen des Fischers" trifft dies zum Glück nicht zu, nicht zuletzt durch die Tatsache, dass Oskar Werner zu Synchronisation seiner Rolle gewonnen werden konnte.
Leider gibt es zur Zeit im deutschsprachigen Handel weder eine VHS-Version, noch eine zweisprachige DVD-Version, was sehr zu bedauern ist (dasselbe gilt übrigens für den ebenfalls hervorragenden Film "Der Name der Rose", auch hier gibt es aus mir unverständlichen Gründen keine DVD-Version, die nicht allein eine viel bessere Bild- und Tonqualität bietet, sondern auch den Vorteil, die Original-Version und die synchronisierte Fassung auf einem Datenträger vergleichen zu können - sehr bedauerlich).


 Weitere Kundenmeinungen


Jules und Jim - Jeanne MoreauJules und Jim
Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre, Marie Dubois, Vanna Urbino

Videokassette
     Verkaufsrang: 39797     

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!

François Truffauts dritter Spielfilm ist zwar nach den beiden besten Freunden benannt, die im Paris des Ersten Weltkriegs wahrhaft unzertrennlich werden, aber eigentlich steht Jeanne Moreaus Catherine im Zentrum: Truffauts mysteriöseste, rätselhafteste Frauenfigur in der Galerie detailreicher Frauenporträts, die seine gesamte Karriere umspannt.
Basierend auf dem Roman von Henri-Pierre Roché, verfolgt Truffauts Film die dreißigjährige Freundschaft zwischen dem österreichischen Biologen Jules (Oskar Werner) und dem Pariser Schriftsteller Jim (Henri Serre) und das Dreiecksverhältnis, das entsteht, als die reizvolle Catherine aus dem Duo ein Trio macht. Diese spontane und lebhafte Frau mit intensiven, aber dynamischen Emotionen wird zur Achse, um die sich die Freundschaft der beiden dreht. Jules hofiert und heiratet sie, um dann festzustellen, dass ein einzelner Mann sie niemals halten könnte.
Truffauts tragisches Drama ist mit einer Fülle von Details angereichert: Es wurde in Schüben konzentrierter Szenen gedreht, ist durchzogen von Montage-Sequenzen und wird vom Kommentar eines allwissenden Erzählers zusammengehalten. Er gräbt tief in seinem Sack voller Nouvelle Vague-Tricks, um die sorglosen Jugendtage darzustellen - Zooms, Flash Cuts, Standbilder - die im Dunkel der Nachkriegsjahre zusammen mit der sich auflösenden Ehe verschwinden.
Werner ist exzellent als Jules, ein energiereicher junger Mann, dessen langsamer, melancholischer Übergang zum emotionalen Kompromiss sich in seinen zunehmend traurigen Augen und resigniertem Gesichtsausdruck widerspiegelt, während Serre Jim eher als ewiges Rätsel darstellt, gefasst und introspektiv. Aber beide werden vom Glanz von Moreaus strahlender Catherine in den Schatten gestellt: Sie ist impulsiv, anspruchsvoll, sinnlich, leidenschaftlich, zerstörerisch und letztlich unergründlich. Dies ist ein Meisterwerk der französischen Nouvelle Vague und einer von Truffauts selbstsichersten und besten Filmen. -Sean Axmaker




Jules und Jim - Jeanne MoreauJules und Jim
Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre

Videokassette, 9. April 1996
     Verkaufsrang: 12200     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

François Truffauts dritter Spielfilm ist zwar nach den beiden besten Freunden benannt, die im Paris des Ersten Weltkriegs wahrhaft unzertrennlich werden, aber eigentlich steht Jeanne Moreaus Catherine im Zentrum: Truffauts mysteriöseste, rätselhafteste Frauenfigur in der Galerie detailreicher Frauenporträts, die seine gesamte Karriere umspannt.
Basierend auf dem Roman von Henri-Pierre Roché, verfolgt Truffauts Film die dreißigjährige Freundschaft zwischen dem österreichischen Biologen Jules (Oskar Werner) und dem Pariser Schriftsteller Jim (Henri Serre) und das Dreiecksverhältnis, das entsteht, als die reizvolle Catherine aus dem Duo ein Trio macht. Diese spontane und lebhafte Frau mit intensiven, aber dynamischen Emotionen wird zur Achse, um die sich die Freundschaft der beiden dreht. Jules hofiert und heiratet sie, um dann festzustellen, dass ein einzelner Mann sie niemals halten könnte.
Truffauts tragisches Drama ist mit einer Fülle von Details angereichert: Es wurde in Schüben konzentrierter Szenen gedreht, ist durchzogen von Montage-Sequenzen und wird vom Kommentar eines allwissenden Erzählers zusammengehalten. Er gräbt tief in seinem Sack voller Nouvelle Vague-Tricks, um die sorglosen Jugendtage darzustellen - Zooms, Flash Cuts, Standbilder - die im Dunkel der Nachkriegsjahre zusammen mit der sich auflösenden Ehe verschwinden.
Werner ist exzellent als Jules, ein energiereicher junger Mann, dessen langsamer, melancholischer Übergang zum emotionalen Kompromiss sich in seinen zunehmend traurigen Augen und resigniertem Gesichtsausdruck widerspiegelt, während Serre Jim eher als ewiges Rätsel darstellt, gefasst und introspektiv. Aber beide werden vom Glanz von Moreaus strahlender Catherine in den Schatten gestellt: Sie ist impulsiv, anspruchsvoll, sinnlich, leidenschaftlich, zerstörerisch und letztlich unergründlich. Dies ist ein Meisterwerk der französischen Nouvelle Vague und einer von Truffauts selbstsichersten und besten Filmen. -Sean Axmaker




Jules e Jim - Jeanne Moreau; Oskar Werner; Henri Serre; Marie Dubois; Vanna Urbino; Sabine HaudepinJules e Jim
Jeanne Moreau; Oskar Werner; Henri Serre; Marie Dubois; Vanna Urbino; Sabine Haudepin

DVD
    

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

La lunga storia, a cavallo della Prima Guerra Mondiale, dei rapporti tra due amici un po' bohémiens, il francese Jim e l'austriaco Jules, viene bruscamente sconvolta dal folgorante incontro con Catherine, la donna della quale entrambi si innamorano. Alla fine la ragazza sposerà Jules e andranno a vivere sulle Alpi svizzere. Al termine della guerra, che vede Jules e Jim combattere per due fronti contrapposti, i due amici si incontrano di nuovo e si rendono conto che la loro amicizia non è stata intaccata né dalla guerra né dalle vicende della vita.



Jules And Jim [UK IMPORT] - Oskar WernerJules And Jim [UK IMPORT]
Oskar Werner, Henri Serre, Jeanne Moreau

DVD, 25. September 2006
     Verkaufsrang: 69653      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 30,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
  In einen Einkaufswagen
  Bei Amazon weiterinformieren oder bestellen

François Truffauts dritter Spielfilm ist zwar nach den beiden besten Freunden benannt, die im Paris des Ersten Weltkriegs wahrhaft unzertrennlich werden, aber eigentlich steht Jeanne Moreaus Catherine im Zentrum: Truffauts mysteriöseste, rätselhafteste Frauenfigur in der Galerie detailreicher Frauenporträts, die seine gesamte Karriere umspannt.
Basierend auf dem Roman von Henri-Pierre Roché, verfolgt Truffauts Film die dreißigjährige Freundschaft zwischen dem österreichischen Biologen Jules (Oskar Werner) und dem Pariser Schriftsteller Jim (Henri Serre) und das Dreiecksverhältnis, das entsteht, als die reizvolle Catherine aus dem Duo ein Trio macht. Diese spontane und lebhafte Frau mit intensiven, aber dynamischen Emotionen wird zur Achse, um die sich die Freundschaft der beiden dreht. Jules hofiert und heiratet sie, um dann festzustellen, dass ein einzelner Mann sie niemals halten könnte.
Truffauts tragisches Drama ist mit einer Fülle von Details angereichert: Es wurde in Schüben konzentrierter Szenen gedreht, ist durchzogen von Montage-Sequenzen und wird vom Kommentar eines allwissenden Erzählers zusammengehalten. Er gräbt tief in seinem Sack voller Nouvelle Vague-Tricks, um die sorglosen Jugendtage darzustellen - Zooms, Flash Cuts, Standbilder - die im Dunkel der Nachkriegsjahre zusammen mit der sich auflösenden Ehe verschwinden.
Werner ist exzellent als Jules, ein energiereicher junger Mann, dessen langsamer, melancholischer Übergang zum emotionalen Kompromiss sich in seinen zunehmend traurigen Augen und resigniertem Gesichtsausdruck widerspiegelt, während Serre Jim eher als ewiges Rätsel darstellt, gefasst und introspektiv. Aber beide werden vom Glanz von Moreaus strahlender Catherine in den Schatten gestellt: Sie ist impulsiv, anspruchsvoll, sinnlich, leidenschaftlich, zerstörerisch und letztlich unergründlich. Dies ist ein Meisterwerk der französischen Nouvelle Vague und einer von Truffauts selbstsichersten und besten Filmen. -Sean Axmaker




Jules Et Jim [UK IMPORT] - Jeanne MoreauJules Et Jim [UK IMPORT]
Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre, Marie Dubois, Vanna Urbino

Videokassette, 26. August 2002
     Verkaufsrang: 28751     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen

François Truffauts dritter Spielfilm ist zwar nach den beiden besten Freunden benannt, die im Paris des Ersten Weltkriegs wahrhaft unzertrennlich werden, aber eigentlich steht Jeanne Moreaus Catherine im Zentrum: Truffauts mysteriöseste, rätselhafteste Frauenfigur in der Galerie detailreicher Frauenporträts, die seine gesamte Karriere umspannt.
Basierend auf dem Roman von Henri-Pierre Roché, verfolgt Truffauts Film die dreißigjährige Freundschaft zwischen dem österreichischen Biologen Jules (Oskar Werner) und dem Pariser Schriftsteller Jim (Henri Serre) und das Dreiecksverhältnis, das entsteht, als die reizvolle Catherine aus dem Duo ein Trio macht. Diese spontane und lebhafte Frau mit intensiven, aber dynamischen Emotionen wird zur Achse, um die sich die Freundschaft der beiden dreht. Jules hofiert und heiratet sie, um dann festzustellen, dass ein einzelner Mann sie niemals halten könnte.
Truffauts tragisches Drama ist mit einer Fülle von Details angereichert: Es wurde in Schüben konzentrierter Szenen gedreht, ist durchzogen von Montage-Sequenzen und wird vom Kommentar eines allwissenden Erzählers zusammengehalten. Er gräbt tief in seinem Sack voller Nouvelle Vague-Tricks, um die sorglosen Jugendtage darzustellen - Zooms, Flash Cuts, Standbilder - die im Dunkel der Nachkriegsjahre zusammen mit der sich auflösenden Ehe verschwinden.
Werner ist exzellent als Jules, ein energiereicher junger Mann, dessen langsamer, melancholischer Übergang zum emotionalen Kompromiss sich in seinen zunehmend traurigen Augen und resigniertem Gesichtsausdruck widerspiegelt, während Serre Jim eher als ewiges Rätsel darstellt, gefasst und introspektiv. Aber beide werden vom Glanz von Moreaus strahlender Catherine in den Schatten gestellt: Sie ist impulsiv, anspruchsvoll, sinnlich, leidenschaftlich, zerstörerisch und letztlich unergründlich. Dies ist ein Meisterwerk der französischen Nouvelle Vague und einer von Truffauts selbstsichersten und besten Filmen. -Sean Axmaker




Life and Loves of Mozart - Wolfgang Amadeus MozartLife and Loves of Mozart
Wolfgang Amadeus Mozart, Oskar Werner, Hilde Gueden, Erika Köth, Anton Dermota

DVD, 14. Februar 2005

Verkaufsrang: 58475

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,
  Bei anderem Anbieter bestellen



Jules Et Jim [UK IMPORT] - Jeanne MoreauJules Et Jim [UK IMPORT]
Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre, Marie Dubois, Vanna Urbino

DVD, 26. August 2002


Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!





Jules Et Jim [UK IMPORT] - Jeanne MoreauJules Et Jim [UK IMPORT]
Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre, Marie Dubois, Vanna Urbino

DVD, 26. August 2002

Verkaufsrang: 61246

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,
  Bei anderem Anbieter bestellen



Der Herr mit der schwarzen Melone - Walter RodererDer Herr mit der schwarzen Melone
Walter Roderer, Sabina Sesselmann, Gustav Knuth, Charles Reignier, Waltburga Gmür

Videokassette

Verkaufsrang: 26775

Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!





Jules Et Jim [UK IMPORT] - Jeanne MoreauJules Et Jim [UK IMPORT]
Jeanne Moreau, Oskar Werner, Henri Serre, Marie Dubois, Vanna Urbino

DVD, 26. August 2002


Bei Amazon z.Zt. leider nicht lieferbar!



 


Seiten:
  1  2 
Nächste Seite