DVDs: Shelley Winters

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Winchester '73 - James StewartWinchester '73
James Stewart, Shelley Winters, Dan Duryea

DVD, 2. August 2007
     Verkaufsrang: 11600      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Winchester73 DV

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Exzellenter Western mit origineller Grundidee      5 von 5 Punkten
"Winchester 73" war der erste (und beste) einer Reihe von Western, die Anthony Mann mit James Stewart drehte, und Stewarts erste Rolle in einem "ernsten" Western überhaupt (nach seinem Auftritt in der schönsten aller Westernkomödien, "Destry rides again"/"Der große Bluff"). Während Manns spätere Western wie "Bend of the river" und "Naked Spur" stark zum Düster-Neurotischen tendieren, ist "Winchester" ein in jeder Hinsicht "schöner", stimmungsmäßig ausgewogener Film, in dem Spannung, Humor, Action und Psychologie gleichermaßen zur Geltung kommen. Die Grundidee des Films, den Weg eines Gewehrs durch die Hände etlicher Besitzer zum roten Faden zu machen, der sich durch die Schicksale der Figuren schlingt, ist originell und trägt verblüffend gut. Die Abfolge der typischen Genreszenen Saloon, Indianerkampf usw. gerät stringent wie selten. Besondere Highlights sind der Schießwettbewerb zu Beginn und der Showdown zwischen Stewart und Stephan McNally.
Die Besetzung ist superb. Stewart, mit seiner schlaksigen Figur und seiner Nervosität eher der Antityp des stoischen Westernhelden à la Cooper oder Wayne, bringt die Facetten des Helden Lin McAdam sehr schön heraus, und McNally ist ein würdiger Gegenspieler. Noch besser ist Dan Duryea in der vergleichsweise kurzen Rolle des Waco Johnnie Dean, der es schafft, in wenigen Szenen dem Film so nachhaltig seinen Stempel aufzudrücken, wie das sonst unter den Westernschurken nur Lee Marvin konnte. Ebenfalls hervorragend Charles Drake als charakterschwacher Steve Miller, sehr gut auch Shelley Winters als leading lady, Millard Mitchell als Stewarts sidekick, Jay C. Flippen als Kavalleriesergeant und Will Geer als Wyatt Earp. In zwei kleinen Nebenrollen sehen wir angehende Stars: Rock Hudson als Indianerhäuptling Young Bull und Tony Curtis als Soldat Doan.
Fazit: das ist einer der allerbesten Western mit einer sehr guten Story, souveräner Regie und durchweg guten bis hervorragenden Schauspielern. Bild- und Tonqualität sind okay; die DVD enthält einen interessanten Audiokommentar.


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Saskatschewan - Rote Reiter von Kanada - Alan LaddSaskatschewan - Rote Reiter von Kanada
Alan Ladd, Shelley Winters, J. Carroll Naish

DVD, 29. August 2008
     Verkaufsrang: 4800      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Koch Media Saskatschewan, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 29.08.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

ALAN LADD      4 von 5 Punkten
ENDLICH KOMME EINIGE ALAN LADD FANS AUF IHRE KOSTEN. DER WESTERN GEHT VOLL INORDNUNG. TOLLE LANDSCHAFTEN UND SEHR SCHARFE FARBEN.FINDE DAS BILD UND TON ANGEMESSEN GUT SIND.BLEIBT ZU HOFFEN DAS NOCH EINIGE LADD FILME ERSCHEINEN. KOMMT SICHER NICHT AN SHANE HERAN , ABER IMMER NOCH GUT GENUNG FÜR EINEN SCHÖNEN WESTERNABEND.

Tolle Landschaften, gute und böse Indianer...und ein bisschen Karl May Romantik      3 von 5 Punkten
"Saskatechwan" und der deutsche Zusatztitel "Rote Reiter von Kanada" beschreiben weite Teile dieses Westerns schon sehr gut.
Die mittlere Prärieprovinz Kanadas, die im Süden an die Vereinigten Staaten grenzt und den indianischen Namen vom imposanten Saskatechwan River hat, war 1954 die erhabene Kulisse dieses Films von Regielegende Raoul Walsh. Ein Film, der sicherlich nicht zu seinen besten Arbeiten, noch nicht mal zu seinen guten Western gezählt wird...und er hat doch einige gemacht.
In seiner Werkschau befinden sich so grossartige Klassiker wie "High Sierra", "Pursuit", "Gentleman Jim", "Captain Horatio Hornblower" oder der unverwüstliche Cagney Klassiker "White Heat".
Saskatechwan ist allerdings eine echte Rarität, sowohl Tempo und Spannung sind in diesem Western Programm. Ich besitze noch eine alte TV-Aufnahme, aber durch den Kauf einiger restaurierter Westernklassiker von Koch Media darf man davon ausgehen, dass der Film vom Bild her sicherlich in einem ganz neuen Glanz erscheinen wird und Fans von Indianerfilmen, die es noch zu entdecken gilt, können sicherlich bedenkenlos zuschlagen, die technische Aufbereitung wird gut sein. Westernfans wie ich, die den Film seit ihren Jugendtagen kennen werden da wohl (weniger vom Verstand geleitet) zugreifen, denn als Kind war man begeistert, immerhin gab es wenig Filme, die mehr Indianer boten als dieser hier, man trifft hier hinter jedem 5. Baum entweder auf gute (die in Kanada beheimateten Plains Cree) oder auf ganz böse Indianerstämme (die letzten Sioux unter dem legendären Sitting Bull, die nach dem bitteren Sieg an Custer nach Kanada flohen).
Überhaupt sind 50 % des Films gut inszenierte Massenszenen und wunderschön eingefangene Naturlandschaften. Walsh sagte auch einmal über "Saskatechwan", dass es ihm wichtig war das extrem blödsinnige Script in den Hintergrund zu drängen, um doch noch einen ganz brauchbaren, akzeptablen Western zu schaffen. Und wenn wir dann noch in der Lage sind, diese völlig unreflektierte Botschaft des Drehbuchs milde zu bewerten und den Showdown böse Sioux gegen gute, dem kanadischen Militär freundlich gesinnte Crees als gelungenes Actionfeuerwerk der 50s sehen (obwohl sie kurz vorher ihre Waffen abzugeben hatten und ohne Jagd Hunger die Folge war), dann ist der Unterhaltungswert von "Saskatechwan" gar nicht mal so schlecht. Die 1 1/2 Stunden gehen wie im Flug vorbei.
Die Hauptrollen sind attraktiv mit zwei Kinolegenden besetzt: Alan Ladd und Shelley Winters.


Das Tagebuch der Anne Frank - Millie PerkinsDas Tagebuch der Anne Frank
Millie Perkins, Joseph Schildkraut, Shelley Winters

DVD, 2. Februar 2004
     Verkaufsrang: 7396      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ungekürzte Fassung      4 von 5 Punkten
Das unbequeme Thema des Films wurde durchs bekannte Hollywood-Enzym verdaubarer gemacht und heimste mit dieser Weichspülung auch gleich 3 Oscars ein: Nebendarstellerin, Ausstattung, Kamera. Zudem trägt der Film das FBW-Prädikat: besonders wertvoll.

Die deutsche Kinofassung wurde damals um ca. 20 Minuten gekürzt. Die DVD präsentiert nun die ungekürzte 172 Minuten Fassung. Dafür wurden die neuhinzugekommenen Sequenzen erstmals synchronisiert. Meiner Meinung nach hätte eine Untertitelung ein einheitlicheres Ergebnis gebracht. Doch interessant ist nun die Möglichkeit des Vergleichs. Die neu-synchronisierten Sequenzen sind für meinen Geschmack schauderhaft. Die Sprecherin der Anne Frank hätte man allenfalls eine Trickfilm-Göre sprechen lassen dürfen. Anscheinend wurden dafür Sprecher ohne Sprachausbildung verwendet, die man sonst für billige Trickfilm-Produktionen einsetzt. Zwischen alter und neuer Synchronisation liegen Welten.

Die DVD präsentiert ein gutes SW-Bild im Format 2.35:1 (anamorph), das vereinzelt leichtes bis deutliches Bildrauschen zeigt. Der deutsche Mono-Ton ist gut.



Einfach nur schlecht!      1 von 5 Punkten
Ich interessiere mich sehr für Anne Frank und derern Geschichte, deshalb war es für mich ein Muss, diesen Film auch mal zu sehen. Allerdings hat er mich masslos enttäuscht, weil man sich nur sehr oberflächlich an Annes Tagebuch gehalten hat. Viele Sachverhalte wurden einfach neu "erfunden", zum Beispiel bringt Otto Frank seiner Tochter das Tagebuch ins Hinterhaus mit, obwohl aus Annes Aufzeichnungen genau hervorgeht, dass sie es selbst mitgenommen hat.
Die Schauspieler sind in Ordnung, aber oft kommt die ganze Stimmung des Filmes einfach für ein so brisantes Thema zu fröhlich rüber, Anne ist weder niedergeschlagen noch irgendwann mal deprimiert, und der gesamte Film gipfelt in einem kitschigen Kuss, so dass man fast der Meinung ist, die gesamte Geschichte hat ein Happy End.

Für jemanden, der sich einfach nur ein bisschen in die damalige Zeit hineinversetzen will, ist der Film wohl ganz brauchbar, für Leute, die sich tiefer mit diesem Thema auseinandersetzen wollen, und mehr Informationen über Anne Frank suchen, ist er absolut ungeeignet!

Anne Frank      4 von 5 Punkten
Wir fanden den Film gut! Er war sehr interesant und man hat viel über Anne und ihre Familie und Freunde erfahren!!
An manchen stelen war es aber etwas übertrieben!und manche sachen waren jetzt auch nicht so wichtig das man sie im Film erwehnen müste.Aber egal.Sonst war er wirklich gut!=))

"SISSI! Äh, ich meine ANNELE.."      1 von 5 Punkten
Es gibt zwei Arten, das Schicksal von Anne Frank zu verfilmen: Zum einen kann der Regisseur den Schmutz und die tödliche Langeweile akzentuieren, die ein Zusammenleben auf engstem Raum mit sich bringt und noch dazu die Angst politisch Verfolgter darstellen, zum anderen aber kann sich der Film aber auf die Familie und das gemeinschaftliche Überwinden von Krisen konzentrieren. Ein sehr guter Regisseur schafft sogar beides.
Diese Verfilmung von den Tagebüchern der Anne Frank reibt dem Zuschauer den Zusammenhalt im Hinterhaus so stark unter die Nase, dass jeder Schrecken, und jedes Leid an den Rand gedrängt wird.
Die beiden versteckten Familien versprühen eine niemals versiegende Zuversicht, sie lesen sich gegenseitig Geschichten vor, spielen Gesellschaftsspiele und scheuen sich auch nicht, am Sabbat zu singen.
Natürlich ist das ohne Zweifel so gewesen, aber die Art, wie der Film es vermittelt ist einfach unglaubwürdig, niemand hat jemals ernsthafte Zweifel, dass alles gut ausgeht, alle lächeln fröhlich und warten achselzuckend ab, bis auch ihre Gefangenschaft einmal ein Ende hat.
Natürlich treten auch ein paar Konflikte auf, Essen wird versteckt und nicht geteilt, der Kater ärgert einige Mitbewohner, aber diese kleinen Probleme bleiben genauso peripher wie die Hausdurchsuchung durch die Gestapo; dadurch dass die Schauspieler weder Glück, noch Schrecken zufriedenstellend darstellen können und der Film es auch nicht schafft, Atmosphäre aufzubauen, fiebert und fühlt man auch nicht mit.
Die Krönung des ganzen bleibt jedoch Anne Frank selbst, die in diesem Film als eine überirdische Heilige dargestellt wird. Wann immer zwei Bewohner aneinandergeraten, ist "Annele" sofort zur Stelle um zu schlichten und die beiden wieder zusammenzubringen. Anne Frank schrieb, sie glaube trotz allem, dass die Menschen gut sind; ist es denn trotzdem notwendig ihre Rolle mit einer unbefleckten Kouvertüre aus Zuckerguss zu überziehen, und uns wieder und wieder ihre nachdenklichen Rehaugen vorzuführen, bis das Gutmenschentum der Darstellerin nur noch penetrant wird?
Alle Gedanken, die in den Tagebüchern so aussergewöhnlich waren, verkommen in diesem Film zum Kitsch; Anne Frank führt hier nämlich kaum Tagebuch, sondern hält ellenlange Weltverbesserer-Monologe, bei denen ihr gesamtes Umfeld vor Ehrfurcht Mund und Nase aufsperrt.
Der gravierendste Fehltritt des Films bleibt jedoch die Teenager-Romanze zwischen Anne und dem Sohn der anderen Familie. Hier wird mehr als nur angedeutet; zwischen den beiden Darstellern knistert es, doch natürlich traut sich keiner der beiden, den ersten Schritt zu machen. In einem dieser Momente endet der Film, Peter und Anne starren sich voller Sehnsucht an, da wird die Spannung von einem vorfahrenden Gestapowagen gelöst. Die beiden fallen sich um den Hals und küssen sich.
Was soll uns so ein Ende vermitteln? Dass der Tod doch nicht so schlimm ist? Dass eine kurze Romanze erst durch die drohende Deportation ermöglicht wurde? Dass das Leben trotz allem schön ist? Dass Anne und Peter sich vielleicht noch in Bergen-Belsen ihren Hoffnungen hingegeben haben?
In jedem Fall fügt sich dieses Ende nahtlos an den Rest eines kitschigen, zuckersüssen Films an, der weder etwas über die Person Anne Frank vermittelt, noch ein glaubwürdiges Bild von Gefangenschaft wiedergibt, und den niemand zu sehen braucht, solange es noch die Tagebücher zu kaufen gibt.

Herzzerreißendes Hollywoodkino ...      5 von 5 Punkten
Wer diese DVD in den Händen hält, kann behaupten, ein wahres Stück Hollywoodgeschichte in den Händen zu halten. Regisseur George Stevens (Die größte Geschichte aller Zeiten) hat es sich zum Ziel gemacht, den Leidensweg des jüdischen Mädchens Anne Frank als erster zu verfilmen und legte damit den Grundstein für viele Remakes und Adaptionen.
Der Film selbst ist aufgebaut auf dem gleichnamigen Theaterstück, das am Broadway gefeiert wurde und auf dem originalem Tagebuch der jungen Anne Frank basiert, die im 2. Weltkrieg in einem KZ ihr Leben verlor und Jahre zuvor dieses im Versteck dokumentierte.
Die Besetzung ist erstklassig (was hätte man von Hollywood auch anders erwartet...) Nur Millie Perkins (Anne Frank) wurde schon damals arg kritisiert. Das hatte nichts mit ihrer grandiosen schausspielerischen Leistung zu tun; nur konnte sich keiner vorstellen, das ein 21jähriges Modell ein 13jähriges jüdisches Mädchen verkörpern könnte. Zugegeben passt sie nicht ganz (äußerlich) in die Rolle, doch Ich finde das ihre Emotionen wirklich gekonnt eingesetzt sind und sie die Geschichte würdig vertritt.
Joseph Schildkraut ist der liebenswerte Vater Otto Frank, den er auch schon mit Gusty Huber (im Film "Edith Frank") am Broadway spielte und sich durch Filme wie "Cleopatra" von 1934 einen Namen in Hollywood machte.
Wem diese Anne Frank Verfilmung zu verkitscht und unrealistisch erscheint, dem empfehle ich die grandiose Neuverfilmung "Anne Frank" von 2001 mit Ben Kingsley (Otto Frank), Hannah Taylor-Gorden (Anne Frank), Tatjana Blacher (Edith Frank), Jessica Manley (Margot Frank), Joachim Kròl (Herr van Pels)... Dieser Zweiteiler ist DETAILGETREU und zeigt sogar den Leidensweg der Anne Frank im KZ !!!


Lolita - James MasonLolita
James Mason, Marianne Stone, Shelley Winters

DVD, 4. Juli 2008
     Verkaufsrang: 13230      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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LOLITA 1962



Der Mieter - Roman PolanskiDer Mieter
Roman Polanski, Isabelle Adjani, Shelley Winters

DVD, 8. Januar 2004
     Verkaufsrang: 16745      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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DVD V�: Erhältlich FSK: keine Jugendfreigabe USK 18/ Paramount. EAN 4010884525779 Der Mieter (FSK 18)

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Der Horror der Einsamkeit unter Fremden - Polanskis "Der Mieter"      5 von 5 Punkten
DER MIETER aus dem Jahr 1976 ist und bleibt für mich Polanskis großartigstes Filmwerk. Als schüchterner Angestellter Trelkovski zieht Polanski in ein Haus, in dem es vor Unheimlichem, Skurrilem und Bedrohlichem nur so wimmelt. Hände greifen aus dem Dunkel nach ihm, er findet Zähne in einem Wandloch, Mieter beschweren sich über angeblichen Lärm, die tragische Geschichte seiner Vorgängerin, die aus dem Fenster sprang, lässt ihn nicht los. Dabei will der arme Trelkovski doch nur angepasst und unscheinbar sein, als Fremder in einer fremden Stadt. Selten hat ein Film so beunruhigend und hautnah den Übergang von neurotischem Verhalten in erschreckenden Wahnsinn dargestellt. Ähnlich wie in seinem Frühwerk "Ekel" bleibt Polanski ganz bei seiner Hauptfigur und macht ihre Angst und Unsicherheit in jeder Minute spürbar. Dabei gelingen ihm ebenso surreale wie absurd-komische Sequenzen. Wer keine Gänsehaut verspürt, wenn Trelkovski aus seinem Fenster blickt und im Fenster gegenüber...sich selbst sieht, oder wenn die körperlose Gegenwart seiner verunglückten Vormieterin immer mehr Besitz von ihm ergreift (er raucht ihre Zigaretten, trinkt ihren Kakao, schließlich verkleidet er sich als sie), der hat wirklich starke Nerven. DER MIETER bewahrt all seine Geheimnisse, der Film erklärt nichts, er zeigt nur, und die offenen Fragen sind furchterregender als jede Antwort. Als Trelkovski spielt Polanski überwältigend authentisch und sensibel. Man möchte ihm so lange helfen, bis man selbst Angst vor ihm bekommt. Ihm zur Seite stehen Filmgrößen wie Melvyn Douglas, Isabelle Adjani und Shelley Winters. Neben einigen Reminiszenzen an sein eigenes Werk (insbesondere "Rosemary's Baby") ist DER MIETER eine ganz und gar eigene Arbeit, die mit keinem Film vergleichbar ist. Als DER MIETER in Cannes uraufgeführt wurde, blieb er unverstanden. Heute gilt er als einer der größten Horrorfilme überhaupt, ein großes künstlerisches Werk über die Ängste eines unsicheren Menschen, der an der Kälte seiner Umwelt zugrunde geht. Ein Meisterwerk!
Die DVD bietet als Extra nur den Trailer, dafür liegt der Film in guter Bildqualität vor. Die FSK 18-Freigabe ist leicht übertrieben und hat wohl damit zu tun, dass Suizid hier beschrieben wird, ein Thema, bei dem die FSK gewöhnlich sehr empfindlich reagiert.


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Das Tagebuch der Anne Frank (+ Krabat Sonder-Disc) - Millie PerkinsDas Tagebuch der Anne Frank (+ Krabat Sonder-Disc)
Millie Perkins, Joseph Schildkraut, Shelley Winters

DVD, 19. September 2008
     Verkaufsrang: 27643      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 20,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Fox Das Tagebuch der Anne Frank + Krabat-Sonder DVD, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 19.09.08



Das Tagebuch der Anne Frank - Millie PerkinsDas Tagebuch der Anne Frank
Millie Perkins, Joseph Schildkraut, Shelley Winters

DVD, 9. Januar 2006
     Verkaufsrang: 17396     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Ungekürzte Fassung      4 von 5 Punkten
Das unbequeme Thema des Films wurde durchs bekannte Hollywood-Enzym verdaubarer gemacht und heimste mit dieser Weichspülung auch gleich 3 Oscars ein: Nebendarstellerin, Ausstattung, Kamera. Zudem trägt der Film das FBW-Prädikat: besonders wertvoll.

Die deutsche Kinofassung wurde damals um ca. 20 Minuten gekürzt. Die DVD präsentiert nun die ungekürzte 172 Minuten Fassung. Dafür wurden die neuhinzugekommenen Sequenzen erstmals synchronisiert. Meiner Meinung nach hätte eine Untertitelung ein einheitlicheres Ergebnis gebracht. Doch interessant ist nun die Möglichkeit des Vergleichs. Die neu-synchronisierten Sequenzen sind für meinen Geschmack schauderhaft. Die Sprecherin der Anne Frank hätte man allenfalls eine Trickfilm-Göre sprechen lassen dürfen. Anscheinend wurden dafür Sprecher ohne Sprachausbildung verwendet, die man sonst für billige Trickfilm-Produktionen einsetzt. Zwischen alter und neuer Synchronisation liegen Welten.

Die DVD präsentiert ein gutes SW-Bild im Format 2.35:1 (anamorph), das vereinzelt leichtes bis deutliches Bildrauschen zeigt. Der deutsche Mono-Ton ist gut.


Super Verfilmung!!!!!!!!!!!      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist eine super Verfilmung des vieleicht bekanntesten Tagebuchs der Welt!!!!!Dieser Film ist sehr spannend , aber leider auch pure Wahrheit.Man muss auch noch sagen das diese DVD in schwarz weiss gedreht ist , aber ich finde das man sich daran dann schnell gewöhnt , ich kann euch diese super DVD nur weiter empfehlen , kaufen lohnt sich .

Ein Meisterwerk!!!      5 von 5 Punkten
ich möchte hier jetzt keinen Roman verfassen und fasse mich kurz: mega spannend, sehr humorvoll und sehr sehr emotional inszeniert! der Film dauert rund drei Stunden, die vergehen aber wie im Sturzflug, weil man sich derart in den Film versetzt, sodass man ihn sich gern ein zweitesmal ansieht!!! Hat sich all seine Oscarnominierungen redlischst verdient!!! Zwei Oscars gab es immerhin für Shelley Winters und der Kameraführung!!!

anne frank dvd      5 von 5 Punkten
der film ist spannend gemahct ein echtes drama und im kz ist es echt gut dargestellt worden ich empehler diese dvd wirklich sehr bis dann cya

Top Verfilmung des bekannten Tagebuchs      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist großartig. Die Darsteller spielen glaubwürdig und man "lebt" diese schwere Zeit der Anne Frank und Familie fast mit.
Ich kann diese Verfilmung in jeder Altersstufe ab 12 Jahren nur empfehlen, dennoch sollte man das Tagebuch auch lesen. Der Film vermittelt einem, daß Demokratie und Freiheit, sowie Bildung und Familienzusammenhalt ein Privileg und Luxus sind, und keine Selbstverständlichkeit. Ich habe den Film das erste Mal mit 14 Jahren gesehen, und er hat mich damals sehr berührt, und tut dies heute immernoch. Auch für den Schulunterricht sehr gutes Veranschauungsmaterial. Der Film ist auf jeden Fall, auch heute noch, jeden Euro Wert. Erschütternd liebenswert, romantisch und melancholisch.


Die Nacht des Jägers - Robert MitchumDie Nacht des Jägers
Robert Mitchum, Shelley Winters, Lillian Gish

DVD, 19. März 2007
     Verkaufsrang: 13219      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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In der amerikanischen Filmgeschichte ist Die Nacht des Jägers das seltenste und exotischste Exemplar. Er ist, gelinde gesagt, ein Meisterwerk. Und dies nicht allein, weil er die einzige Regiearbeit des herausragenden Schauspielers Charles Laughton (Spartacus, Zeugin der Anklage ist. Oder etwa, weil ihm das einzige verfilmte Solo-Drehbuch des legendären Filmkritikers James Agee (der bei African Queen Co-Autor war) zugrunde liegt. Die Wahrheit ist, dass es niemals seitdem einen Film gegeben hat, der diesem fantasmagorischen, überhitzten Stil nahekam. Hier vermischen sich der deutsche Expressionismus, religiöser Wahn, märchenhafte Fantasie (der Grimm-igsten Art) und das Thema des unbarmherzigen Verfolgers zu einem furiosen Gebräu. Die Geschichte selbst wirkt wie eine albtraumhafte Vorwegnahme all der Filme, die mit Scream Wiedergeburt und Höhepunkt erlebten.
Die Nacht des Jägers erzählt von einem wahnsinnigen Prediger (Robert Mitchum, der mit dieser Rolle seinen bemerkenswerten Bösewicht in Ein Köder für die Bestie ankündigte), der einen Jungen und seine kleine Schwester quält. Er heiratet sogar deren verwirrte Mutter (Shelley Winters, Die Höllenfahrt der Poseidon, Lolita) - und all dies nur, weil er sich sicher ist, dass die Kinder das Versteck kennen, in dem ihr verstorbener Vater, ein Bankräuber, die Beute des letzten Überfalls verborgen hat. Die Bilder sind dramatisch, ursprünglich und unvergesslich: der Schatten des Predigers, der über den Kindern in ihrem Schlafzimmer droht; die verzauberte Bootsfahrt auf einem Fluss, dessen Ufer von fantastischem Getier bevölkert sind; die auf die Fingerknöchel des unheiligen Mannes tätowierten Worte LIEBE und HASS; die goldenen Locken einer ertrunkenen Frau, die sich mit den Wasserpflanzen ihres nassen Grabes in der Strömung wiegen. All diese Eindrücke beeindrucken und beunruhigen noch heute die Zuschauer - und Filmemacher. -Jim Emerson


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Schaurig - poetisch - und einfach grandios      5 von 5 Punkten
Man muß zutiefst bedauern, dass Charles Laughton nur einmal Regie geführt hat. Er hätte den echten Gruselfim für immer zur Kunstform gemacht. So kann man nur spekulieren, wie dieser schaushielerische Titan (s.z.b. seinen Glöckner von Notre Dame) sich als Regisseur weiterentwickelt hätte. Wer diesen Film nicht genießen kann, der soll ruhig zu den Fortsetzungen von Freitag der 13. oder zu Freddy Kruger greifen, es sei ihm gegönnt.


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Mit eisernen Fäusten - Burt LancasterMit eisernen Fäusten
Burt Lancaster, Shelley Winters, Telly Savalas

DVD, 13. Juli 2004
     Verkaufsrang: 13349     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Tolles Popcornkino      3 von 5 Punkten
Ohne Frage eine sehr amüsante Westernkomödie und ein rundum gelungener Film. Doch das Bild der DVD darf man wohl erwähnen. Und das ist sehr wechselhaft - von gut bis schlecht ist alles dabei. Am auffälligsten sind die blassen Farben (ich habe bei meinem Fernseher die maximale Farbe eingestellt und die Helligkeit etwas reduziert, damit gings) sowie ein stark vergrießeltes Bild (im Format 2.35:1, anamorph). Die deutsche Tonspur ist gut und mit der guten alten Synchronisation ausgestattet.


Burt Lancaster in seiner besten Rolle!      5 von 5 Punkten
Diesen Film sollte man auf keinen Fall versäumen! Dieser Film ist nicht nur für Westernfans eine Unterhaltung, die Dialoge mit dem Negersklaven sind ein Hit " Julius Cäsar" "Afrikanischer Komantsche" und Telly Savalas ist in der Rolle als Bösewicht genial!

Gelungene Mischung aus Action, Spass und Abenteuer      5 von 5 Punkten
Dieser wunderbare Film schafft es gekonnt das interessante Verhältnis zwischen dem dem einfallsreichen und gebildeten afrikanischen Sklaven Joseph und seinen "Herren" darzustellen. Wird Joseph anfangs als niederer Sklave behandelt, findet er stets einen Weg durch seine einfallsreichen und rhetorischen Tricks seine Befehlsgeber zu beeinflussen. Gelungen ist auch die Darstellung des Trappers Joe Bess, der versessen auf seine Ladung Fälle von festen Prinzipien und einer hartnäckigen Art geleitet wird. Alles in allem ein wunderbares und unterhaltsames Werk, welches besonders durch die Leistungen der Hauptdarsteller besticht!

Nicht Fisch, nicht Fleisch, aber unterhaltsam!      3 von 5 Punkten
Ich habe den Film gestern nur auf Premiere gesehen und kann daher nichts zu den technischen Qualitäten der DVD sagen (im Fernsehen waren sie bescheiden, besonders der Ton rauschte stark). Der Film ist zwar m.E. weder direkt eine Komödie (als die er im Heyne-Western-Lexikon geführt wird) noch ein durchgängig harter Western (wie es der deutsche und auch der Original-Titel "Die Skalpjäger" suggerieren wollen), aber für Genre-Fans von einiger Unterhaltsamkeit. Gute und bekannte Darsteller, ein renommierter Regisseur und die schöne Filmmusik von Elmer Bernstein tun ein übriges (3 1/2 Sterne für den Film).


Alfie - Der Verführer lässt schön grüßen - Sir Michael CaineAlfie - Der Verführer lässt schön grüßen
Sir Michael Caine, Shelley Winters, Millicent Martin

DVD, 4. Mai 2006
     Verkaufsrang: 19793      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 8,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Alfie ist nicht wirklich einer von der schlechten Sorte. Er hat nur eben dieses berschumende Verlangen nach dem anderen Geschlecht. Man knnte sagen, dass Mdchen ihm nicht widerstehen knnen, ist seine natrliche Begabung. Alfie ist eine deftige und wilde Komdie, voller Sex und Snde, mit Michael Caine in der Titelrolle. Fr alle, die unterhalten werden wollen, ist "Alfie" charmant, entzckend und kurzweilig. Jene, die mehr wollen, entdecken unter dieser unterhaltsamen Oberflche eine tief gehende Tragdie. Einfach und ergreifend erzhlt sie ber den, der sich die Frauen nimmt, und ber die Frauen, die sich hingeben.

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Es kann nur einen geben!      5 von 5 Punkten
Michael Caine ist Alfi! Kein Remake oder Abklatsch kann diese Leistung erreichen. Beim deutschen Filmdienst ist Alfi Original seinerzeit (1965/66) durchgefallen unter dem total bescheuerten deutschen Tiltel "Der Verführer lässt schön grüßen". Er kam auf den Indx "Nicht jugendfrei". In Hollywood bekam er Lorbeeren. Immerhin eine Oskar-Nominierung für Caine als bester Hauptdarsteller.

Nun habe ich das sogenannte Remake mit Jude Law gekuckt. Remakes fordern den Vergleich. Selten so einen Reinfall gesehen. Zwischen Alfie und Alfie liegen Welten, der Jugendschutz und eine Menge Weichspüler. Gegen ein wuchtiges Drama bekommt man ... ??? ein verwuseltes Filmchen.

Das hier vorliegende Original von Lewis Gilbert ist vielleicht wegen der Zensur nur einem begrenzen Publikum und den Cineasten bekannt. Wer es kennt, wird sich im Remake 105 Minuten ärgern. Wer Sahne erwartet und Quark bekommt, ist nicht zufrieden. Man erwartet doch vom Remake eine Entsprechung. Wer seinen Streifen King-Kong nennt, muß bitte einen Gorilla bringen und kein kleines Zirkusäffchen..

Ich meine nicht Jude Law. Ich meine die Rolle. Alfi echt mit Caine war doch kein geiler Tausendsassa! Er war nie peinlich frivol. Er hätte nie im Dreier auf Plüschsofa mit seinem Glied rumgewedelt. Er hatte auch keinen Knubbel am selben. Dieser ganze Zirkus, die geschmacklosen Potenzstörungen und die Bisopsigeschiche, die ca. 1/3 des Remakes ausmachen, ist frei erfunden und kommt im Original gar nicht vor. Das Original spielt in England in einem klar definierbaren solzialen Umfeld, dem Working-Class Milieu etwa wie 'Ganz oder Gar nicht'. Das Remake spielt in Amerika und hat überhaupt kein greifbares Milieu. Ein junger Kerl schwirrt abgehoben wie ein Vogel irgendwie diffus in einer Glitzerstadt von Weib zu Weib. Na und? Sowas soll da interessant sein oder gar betroffen machen? Ich kann eigentlich nur erkennen, daß es beide Male darum geht, was der Mann (Spezies) von Frauen will und was die Frauen von Männern erwarten. Beide Alfies wollen Sex ohne Verantwortung und feste Bindung. Aber was die Frauen im Original bzw. Remake von ihm wollen und erwarten, ist so verschieden wie auf einem anderen Stern.

Im Remake - mit Ausnahme der Dolce-Vita-Dama (Sarandon) - etwa so: Du Mann, bist verantwortlich für mein Glück und Wohlergehen. Du sollst mir alles geben, was ich brauche, sonst kann ich dich nicht gebrauchen und du wirst in die Wüste geschickt. Im Original hat ihn keine in die Wüste geschickt - mit Ausnahme einer lustigen betuchten Witwe (Shelly Winters). Die hat ihn ausgewechselt gegen einen Jüngeren (winziges Detail, wo es übereinstimmt). Ansonsten ist das Remake ein ganz anderer Film.

Im Original haben die Weiber Alfi genommen wie er war und haben ihn geliebt. Die meisten waren verheiratet. Eine hatte einen Dauerbewerber, der sie heiraten wollte. Aber lieber nahm sie Alfie ohne Trauschein mit allen Folgen (lediges Kind). Das hat sie dann mit ihm geteilt und er war ein liebevoller Vater. Er hat dem Söhnchen mal einen Teddybär geschenkt doppelt so groß wie das Kind. Als es umgekehrt war, hat die Mutter dann doch noch den ewigen Bewerber genommen. Da hat Alfie geflennt. Was wollten die Frauen von ihm? Freude! Spaß! Licht in ihrem tristen Alltag und Milieu ohne Höhen oder Tiefen mit den schlichten grauen Eseln die ihre Ehemänner waren oder eben die Bewerber. Versorger für wirtschaftliche Grundbedürfnisse hatten sie schon oder konnten sich selber versorgen. Der Mann Alfie war schön und intensiv und geistreich und gut für ulkige Sachen. Er hat sie über ihren Alltag gehoben oder getröstet. Mehr hat er nicht geleistet. Aber das war ziemlich viel (nach den Kriterien dieser Frauen). Er hat sie nicht geliebt, nur gern gehabt. Die ledigen haben sich damit abgefunden, die verheirateten konnten ja nicht mehr verlangen. Im Remake wird an keiner Stelle plausibel, warum Weiber (außer die Lebedame) den überhaupt nehmen.
Am Ende des Remakes sehen wir einen bedepperten greinenden abgewiesenen Tausendsassa. Das Vögelchen ist abgestürzt. Na und? Am Ende des Originals sehen wir einen tieferschütterten weinenden Mann, einen greifbaren Charakter, der etwas zu verantworten hat, was im Remake nicht vorkommt. Was die beiden "Helden" bricht, sind total verschiedene Sachen und sie sind total verschiedene Typen.

Im Original gibt es keine Gewalt, kein Porno, keine Drogen. Dennoch ist er auf dem Index. Da lachen natürlich die Hühner. Was haben Gilbrt & Co. falsch gemacht? Gar nichts. Sie haben es richtig gemacht. Sie haben einen glaubwürdigen Ausnahmefilm gedreht und Michael Caine zum Star gemacht. Man hatte ja gehört, der ist gut. Das hat er übertroffen. Hat alle an die Wand gespielt. Heute ist er Sir Michael Caine wie Sir Laurence Olivier oder Sir Alec Guinness. Und es war ein sperriger, poblematischer Stoff. Kotzbrocken spielen, der nur Sex will, keine Bindung, Frauen wechselt wie die Socken , der die Kirche verprellt*) und dennoch als Held rüberkommt, den das Publikum liebt.

*) Die Kirche verprellt. Für die war es natürlich Sodom und Sündenpfuhl. Sex und Laster ohne Trauschein, Ehebrecherei, Hurerei mit reichen Witwen, ein lediges Kind, eine Abtreibung (echte, nicht getürkte wie im Remake). Wäre Alfie Echt auch die Bibel eingefallen und andere Weichspüler, um die Zensur e i n z u s e i f e n, dann ... Ach, was sage ich! Bücklinge vor der Zensur machen nur die Mittelmäßigen.




Nicht nur für Chauvinisten      5 von 5 Punkten
Alfie erhält von mir uneingeschränkt 5 Sterne. Die Story um einen Womanizer ist perfekt von Michael Caine dargestellt und sprüht vor Witz. Alfie ist ein Chauvinist wie er im Buche steht und nimmt sich die Frauen wie sie kommen. Besonders an Alfie ist auch, daß der Hauptdarsteller direkt in die Kamera schaut und dem Zuschauer erzählt was los ist. Der Film ist völlig zu Unrecht ab 18 Jahre.

Fazit: Eine Spitzenkomödie für alle


Die Nacht des Jägers - Robert MitchumDie Nacht des Jägers
Robert Mitchum, Shelley Winters, Lillian Gish

DVD, 17. Mai 2001
     Verkaufsrang: 26924     

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In der amerikanischen Filmgeschichte ist Die Nacht des Jägers das seltenste und exotischste Exemplar. Er ist, gelinde gesagt, ein Meisterwerk. Und dies nicht allein, weil er die einzige Regiearbeit des herausragenden Schauspielers Charles Laughton (Spartacus, Zeugin der Anklage ist. Oder etwa, weil ihm das einzige verfilmte Solo-Drehbuch des legendären Filmkritikers James Agee (der bei African Queen Co-Autor war) zugrunde liegt. Die Wahrheit ist, dass es niemals seitdem einen Film gegeben hat, der diesem fantasmagorischen, überhitzten Stil nahekam. Hier vermischen sich der deutsche Expressionismus, religiöser Wahn, märchenhafte Fantasie (der Grimm-igsten Art) und das Thema des unbarmherzigen Verfolgers zu einem furiosen Gebräu. Die Geschichte selbst wirkt wie eine albtraumhafte Vorwegnahme all der Filme, die mit Scream Wiedergeburt und Höhepunkt erlebten.
Die Nacht des Jägers erzählt von einem wahnsinnigen Prediger (Robert Mitchum, der mit dieser Rolle seinen bemerkenswerten Bösewicht in Ein Köder für die Bestie ankündigte), der einen Jungen und seine kleine Schwester quält. Er heiratet sogar deren verwirrte Mutter (Shelley Winters, Die Höllenfahrt der Poseidon, Lolita) - und all dies nur, weil er sich sicher ist, dass die Kinder das Versteck kennen, in dem ihr verstorbener Vater, ein Bankräuber, die Beute des letzten Überfalls verborgen hat. Die Bilder sind dramatisch, ursprünglich und unvergesslich: der Schatten des Predigers, der über den Kindern in ihrem Schlafzimmer droht; die verzauberte Bootsfahrt auf einem Fluss, dessen Ufer von fantastischem Getier bevölkert sind; die auf die Fingerknöchel des unheiligen Mannes tätowierten Worte LIEBE und HASS; die goldenen Locken einer ertrunkenen Frau, die sich mit den Wasserpflanzen ihres nassen Grabes in der Strömung wiegen. All diese Eindrücke beeindrucken und beunruhigen noch heute die Zuschauer - und Filmemacher. -Jim Emerson


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 17 Bewertungen)

Schaurig - poetisch - und einfach grandios      5 von 5 Punkten
Man muß zutiefst bedauern, dass Charles Laughton nur einmal Regie geführt hat. Er hätte den echten Gruselfim für immer zur Kunstform gemacht. So kann man nur spekulieren, wie dieser schaushielerische Titan (s.z.b. seinen Glöckner von Notre Dame) sich als Regisseur weiterentwickelt hätte. Wer diesen Film nicht genießen kann, der soll ruhig zu den Fortsetzungen von Freitag der 13. oder zu Freddy Kruger greifen, es sei ihm gegönnt.


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Stadt in Flammen - Henry FondaStadt in Flammen
Henry Fonda, Ava Gardner, Shelley Winters, Susan Clark, Barry Newman

DVD, 3. März 2006
     Verkaufsrang: 29761      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 5,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Jetzt sogar mit neuem Darsteller!!!!!      5 von 5 Punkten
Über den Film an sich gibt es eigentlich nichts auszusetzen! Ich persönlich gehöre zu den wenigen Stadt-in-Flammen-Fans, und finde ihn einfach perfekt! Allerdings kann man das über die DVD ganz und gar nicht sagen! Alleine beim Cover kann man schon kräftig meckern! Denn da (man sehe selbst) spielt ein Garry Newman und kein Barry Newman mehr mit! Ein Fehler, der einfach nicht passieren darf! Doch wenn's nur das wäre! Ich weiß nicht, was mensch mit dem Bild dieses Filmes gemacht hat! Besonders bei den letzten Szenen ist das Feuer nicht mehr rot, sondern rosa und zudem ist alles sehr dunkel (das liegt nicht an meinem Fernseher)! Der Ton ist allerdings ziemlich okay! Keine Extras - na ja, habe ich auch nicht erwartet - und nur eine Sprache, was schade ist, aber immerhin ist der Film endlich auf DVD! Ich empfehle dennoch allen City on Fire Fans den Film zu kaufen, da er bis auf einige farblich verfälschte Bildszenen, einem lächerlichen Coverfehler und keinen Extras wirklich toll ist! Und ich persönlich finde es einfach sehr vorbildlich, auch einmal einen solchen Film auf DVD herauszubringen! Deshalb auch 5 Sterne!


Lolita - James MasonLolita
James Mason, Shelley Winters, Sue Lyon, Peter Sellers

DVD, 23. August 2001
     Verkaufsrang: 27032     

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Als Regisseur Stanley Kubrick seine Adaption des kontroversen Romans von Vladimir Nabokov über die sexuelle Besessenheit eines hoffnungslos erbärmlichen Professors mittleren Alters von seiner zwölfjährigen Stieftochter veröffentlichte, hieß es in den Voranzeigen: "Wie ist es ihnen nur gelungen, aus Lolita einen Film zu drehen?" Die Antwort lautet: Es ist "ihnen" gar nicht gelungen. Wie bereits bei seinen Adaptionen von Barry Lyndon, Uhrwerk Orange und ganz besonders bei Shining, nahm Kubrick das Quellenmaterial und machte - schlicht ausgedrückt - einfach einen weiteren Stanley-Kubrick-Film daraus. Und das, obwohl Nabokov selbst das Drehbuch schrieb.
Der kühle Regisseur strich Humbert Humberts (James Mason) überwältigende Leidenschaft und Verlangen und verwandelte die Geschichte (wie bei vielen seiner Filme) stattdessen in die eines Mannes, der vom gesellschaftlichen Sittenkodex sowie von seinen eigenen Zwangsvorstellungen gefangen gehalten und schließlich zerstört wird. Kubrick stellt das allerdings nicht als Tragödie dar, sondern als schwärzeste Komödie und als schlängelnden, episodischen Road-Movie. Die anfänglichen Szenen mit Humbert, Lolita und deren lauten, grellen Mutter kommen wie eine wunderbare Farce daher. Nachdem Humbert Lolita schließlich hat, macht sich das Pärchen auf den Weg, und Kubrick bringt Peter Sellers mit ins Spiel.
In der Rolle des pädophilen Schriftstellers Clare Quilty - Humberts spielerisches Pendant und seine größte Gefahr - tritt Sellers in verschiedenen Masken auf, mit der Absicht, Lolita ihrem Entführer zu entreißen. An dieser Stelle kommt Kubrick der Romanvorlage wohl am nächsten. Er überträgt Nabokovs Idee der Spiele und Rätsel zwischen Schriftsteller und Leser, Quilty und Humbert, Lolita und Humbert usw. auf solche zwischen Regisseur und Zuschauer. Die Straße führt schließlich ins Nirgendwo, und Humberts Realität wird als Wahnvorstellung entlarvt.
Lolita ist vielleicht kein Kubrick-Meisterstück; auch nicht der provokative Film, den viele erwartet hatten - aber er ist nach wie vor auf spielerische Weise faszinierend und eine der stärksten, komischsten Charakterstudien des Regisseurs. -Dave McCoy


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Wie man als Mann in den besten Jahren einen Machtkampf gegen einen Teenager führt - und verliert      5 von 5 Punkten
Was für ein Skandal. Da schreibt ein Herr namens Nabokov doch ein Buch über die Liebe und Leidenschaft eines erwachsenen Mannes zu einem viel zu jungen Mädchen. Und dann kommt Stanley Kubrick, der berühmte Regisseur, und verfilmt das auch noch. Und ja, es geht natürlich auch um die Frage, wer mit wem wann schläft, denn die Leidenschaft, um die es hier geht, ist natürlich alles andere als platonisch.

Was die Öffentlichkeit bei Film und Buch allerdings ignoriert hat, ist die geniale Zeichnung der beteiligten Charaktere. Denn damit kommen wir gleich zur Stärke des Films: Kubrick, der Kontrollfreak, hat für Zufälle oder Missverständnisse mal wieder wenig Raum gelassen. Vor allem nicht bei seiner Lolita. Sie ist ein verzogenes, einfach gestricktes Kind, dessen schreckliche Launen sich im Verlauf des Films verstärken. Sicher, man weiß nie so recht, ob sie das mit dem Sex genießen kann. Was sie aber sicher genießt, ist das Gefühl der Macht, das sie durch ihre erotische Ausstrahlung auf Menschen hat. Das kostet sie aus, und sie könnte nicht mehr Kind sein, als in diesen Szenen. Das ist aus meiner Sicht einfach hervorragend dargestellt. Egal, welche Kritik die junge Sue Lyon für die Rolle erdulden musste, ich finde sie hier großartig.

Das schöne ist, dass der Mann, der ihr zunehmend verfällt und dabei seine Würde verliert, intelligent genug ist, diesen Prozess auch noch zu verstehen. Im Gegensatz zu ihr überblickt er die Beziehung der beiden und deren Entwicklung. Aber er kann nicht anders. Leidenschaften sind eben absolut. Und wer so gar nicht lebt, ist auch irgendwie tot. Als es am Ende zur Katastrophe kommt, stellt sich natürlich die Frage, was Humbert hätte denn anderes machen können. Denn er und Lolita bewegen sich im Film durch eine Welt voller Erotik und Sex, die den Beteiligten eigentlich permanent Reize liefert, die man kaum ignorieren kann. Da ist die lüsterne Hausfrau, die Mutter von Lolita, die wunderbar aufdringlich dargestellt ist und dem kleinen Balg praktisch alle Freiheiten lässt. Da ist Quilby, der in seinem eigenen Leben eigentlich nur das Thema des sexuellen Experiments gelten lässt. Und da ist generell eine Gesellschaft, in der die verschiedenen Paarungsrituale kaum verklärt zu den wichtigsten Dingen des Lebens gehören. Welche Wahl hatte Humbert also? Das Kloster oder der Untergang. Er trifft seine Wahl jedenfalls sehenden Auges. Wie dieser Mann mit der Situation umgeht, ist spannender als der Ausgang vieler Krimis.

Trotz dieser tragischen Geschichte hat der Film durchaus auch komische Elemente. Da sind natürlich die brillanten Szenen mit Peter Sellers als Quilby. Da ist der absurde Kampf von Humbert mit den Umständen in einem Hotelzimmer. Und nicht zuletzt gibt es die scheiternden Versuche der Mutter Lolitas, einen Vamp zu geben, der sie einfach nicht ist. Eine großartige Leistung der Darstellerin Shelley Winters. Tragödie und Komödie schließen sich nicht aus im Medium Film.

Der Film erscheint mir der heutigen Zeit fast näher als dem Jahre 1962, in dem er in die Kinos kam. So sollte man sich durch die schwarz-weißen Bilder besser nicht täuschen lassen. Wer bereit ist, neben dem Skandal auch die gut erzählte Geschichte der Protagonisten zu sehen, kann hier viel über Menschen, deren Träume und Abgründe erfahren.


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Winchester '73 - James StewartWinchester '73
James Stewart, Shelley Winters, Dan Duryea

DVD, 22. Juli 2004
     Verkaufsrang: 28560     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

5 Sterne      5 von 5 Punkten
Dies ist der Erste aus einer Reihe von Western, die James Stewart in den 50er Jahren mit Regisseur Anthony Mann drehte. Stewart spielt einen Bürgerkriegsveteranen der Südstaaten, der mit seinem
Kameraden nach Dodge City kommt, wo gerade ein Schießwettbewerb stattfindet, bei dem eine Winchester 73 der Hauptpreis ist.Dieses Gewehr geht im Verlauf des Films durch viele Hände, bis es zum Schluß dem
rechtmäßigen Besitzer zufällt.Der spannende, temporeiche Film wurde von Mann nach einem Drehbuch von R.L.Richards und Borden Chase an Originalschauplätzen in Arizona gedreht. Wir begegnen neben Stewart Stars wie Shelley Winters, Dan Duryea und Millard Mitchell. Winchester 73 ist einer der All Time Western Klassiker überhaupt. Die DVD-Bildqualität ist durchweg gut, die Originalsynchronisation absolut akzeptabel. Neben dem Originalkinotrailer ist ein 89 minütiges Interwiew mit James Stewart enthalten, das man allerdings erst mit Mühe im englischen Teil und dort nicht unter Bonusmaterial, sondern unter Szenenauswahl findet!

Jimmys einziger Audiokommentar !      5 von 5 Punkten
Dieser wundervolle James Stewart Western, für viele Kritiker sein bester neben "Der Mann, der Liberty Valance Erschoss", wo Stewart Seite an Seite mit John Wayne zu sehen ist, kommt hier mit einer echten Rarität und für Jimmy Stewart-Fans großartigen Beigabe in dieser Edition daher. Wie in meiner Überschrift erwähnt liegt hier Stewarts einziger jemals aufgenommener Audiokommentar bei.
Natürlich handelt es sich nicht um einen AK im herkömmlichen Sinne, da ja die DVD und verschiedene Tonspuren 1997 (Stewarts Todesjahr) noch nicht auf dem Markt waren.
Es ist ein anderthalbstündiges Interview mit James Stewart, in dem er allerhand wissenswertes über den Film und vor allem sein bemerkenswertes Leben und seine einzigartige Film- und Militärkarriere zum besten gibt.
Auch "nicht eingefleischte Fans" dürften sofort gefesselt werden, und werden die ca. 85 Minuten nicht bereuen, die sie dieser Hollywoodlegende zugehört haben.
Leider bleiben jedoch kleine Makel an der DVD nicht aus. Die Verpackung ist gewohnt spartanisch, Bild und Ton alles andere als perfekt (wenn auch bei weitem nicht derart katastrophal wie teilweise beschrieben), das Interview ist nicht untertitelt, und die deutsche Tonspur einen Tick hintendran (auch das jedoch nicht unverkraftbar).
FAZIT: Der Film ist pure Western-magie mit fantastischen Schauspielern bis in die kleineren Nebenrollen (der Opa von den Waltons spielt den berühmten Sherif Wyatt Earp, Rock Hudson den Indianerhäuptling und sogar ein junger Tony Curtis ist zu sehen) und einem gewohnt charismatischen James Stewart.
Die DVD ist technisch nicht gerade berauschend (am besten auf Englisch ansehen), aber wird durch das sensationelle Audio-interview über die gesamte Filmlänge mehr als wieder ausgeglichen.
Von mir daher 5 Sterne, und zu einem fairen Preis auch eine deutliche Kaufempfehlung!

Film: 5 Sterne - DVD 1 Stern      2 von 5 Punkten
Hier haben wir mal wieder das klassische Beispiel dafür, wie wenig Mühe sich Firmen geben, um Klassiker auf DVD herauszubringen.
Der Film ist ohne Zweifel ein klassischer Western. Der Weg der Winchester 73 (eines von 1000) wird beschrieben und interessante Verwicklungen ergeben sich.
Die Bildqualität ist s/w und Vollbild anamorph. Die Restauration des Western ist mächtig schief gegangen. Dem Alter entsprechende Flecken und Drop Outs sind oft zu sehen und Szenenübergänge werden oft durch Bilddurchläufe unterbrochen. Das Bild grieselt oft an bestimmten Stellen und ist von Zeit zu Zeit sogar unscharf.
Der Ton ist Dolby Digital mono. Die deutsche Synchronisation ist nicht korrekt. Die deutsche Synchron-Spur läuft vor der Synchronisation; d.h. der Satz eines Schauspielers wird zu früh gesprochen; der Schauspieler spricht noch, obwohl kein Ton mehr zu hören ist.
So ist der Film eigentlich nur in der original Englisch-Tonspur zu ertragen.
Alles in allem ein Klasse Western, der hier mangelhaft umgesetzt ist. Besser auf eine vernünftige TV Ausstrahlung warten, als diese DVD zu erwerben.


Fanny Hill - Oliver ReedFanny Hill
Oliver Reed, Lisa Foster, Shelley Winters

DVD, 25. April 2005
     Verkaufsrang: 32793      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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England, Mitte des 18. Jahrhunderts. Fanny Hill, im wahrsten Sinne des Wortes die Unschuld vom Lande, beschließt ihr Glück in der Großstadt zu suchen. Schon auf der Hinreise wird sie bestohlen und kommt ohne einen Penny in London an. Nur im Hause der liebenswürdigen Mrs. Brown und ihrer wunderschönen Töchter findet sie eine Stelle. Schnell entpuppt sich das ehrenwerte Familienhaus jedoch als erstklassiges Etablissement und auch Fanny lernt das sündige Handwerk der Liebesmädchen. Es ist Liebe auf den ersten Blick, als sie eines Tages den reichen Charles trifft, und so kauft er sie frei. Doch seine Familie missbilligt ihre Liebe und schickt Charles ins Ausland. Nun steht Fanny wieder allein auf der Straße. Schließlich findet sie exklusives Obdach und zwar im besten Bordell von ganz London ...

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Schöne Verfilmung eines erotischen Klassikers      5 von 5 Punkten
Wer den Klassiker von John Cleland kennt und mag wird nicht enttäuscht sein. Der Film hat diesselbe heitere Grundstimmung wie das Buch. Auch die Romantik kommt nicht zu kurz. Eine geschmackvolle Erotikverfilmung, die Männer unbedenklich ihren Freundinnen oder Ehefrauen schenken können. Die Schauspieler sind überraschend gut und die ganze Machart des Films nicht billig. Auch sind die Frauen und Männern in diesem Stück erfreulich attraktiv auf natürliche Weise, die Männer sehen gut aus aber nicht so als verbrächten sie drei Stunden jeden Tag im Fitnessstudio, dasselbe gilt für die Frauen die weder ausdefinierte Bauchmuskeln noch lächerlich künstliche Plastikbusen oder aufgespritze Silikonlippen haben, Dinge die mir modernere Erotikverfilmungen verleiden.
Punktabzug gibt es nur für die achtziger-Jahre-Fönfrisuren der Hauptdarstellerinen. Die haben mich dann doch zum Schmunzeln gebracht.


Der Polyp - John HustonDer Polyp
John Huston, Shelley Winters, Bo Hopkins

DVD, 8. Juli 2004
     Verkaufsrang: 22760      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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EMS Der Polyp, USK/FSK: 12+

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

Hey buddy watches those Tentacoli      3 von 5 Punkten
There is no wrath like an octopus scorned. Take a lot of actors past their prime, add an octopus past its prime, toss in some bathing beauties worth eating, and a few brats on small sailboats for desert and you have a movie.
You already know the story of the ruthless developer that does not mind a little sea food (for Mr. Tentacles) if it does not get in the way of the project. Self conscious "do-goober" that thinks eating people is not nice and a buddy going down for revenge.
This leave us with the question does the innocent cephalopod get dispatched or does he live for a sequel?


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Ein Platz an der Sonne - Montgomery CliftEin Platz an der Sonne
Montgomery Clift, Dame Elizabeth Taylor, Shelley Winters

DVD, 1. November 2003
     Verkaufsrang: 34240      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

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Clift spielt George Eastman, einen jungen Mann aus einfachen Verhältnissen, der nicht nur einen Platz an der Sonne, sondern auch im Herzen einer schönen jungen Gesellschaftsdame erobern will. Shelley Winters ist in der Rolle der Fabrikarbeiterin zu sehen, deren düsteres Geheimnis Eastmans berufliche und soziale Aspirationen gefährdet. Schließlcih begeht der von Angst und leidenschaftlichem Verlangen gequälte Eastman eine Tag, der seine Welt für immer zerstört.

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)

Eine amerikanische Tragödie - Sternstunde der Filmgeschichte      5 von 5 Punkten
A PLACE IN THE SUN aus dem Jahr 1951 ist einer der ganz großen Hollywood-Erfolge und Meilensteine des Film-Melodrams. Nicht nur besticht der Klassiker durch das Ensemble von Top-Stars, die zusammen eine unglaubliche Magie heraufbeschwören, es ist auch ein Abgesang auf den amerikanischen Traum und verweigert dem Zuschauer konsequent die Erlösung. Vom Tellerwäscher zum Millionär, lautet die Erfolgsformel für den jungen George (Montgomery Clift). Vom Fabrikarbeiter bis zur Todezelle führt ihn die Realität. Er möchte alles - das große Geld, die große Liebe (Elizabeth Taylor), das perfekte Glück. Er bekommt das Gegenteil von allem, weil er zu habgierig, zu unmenschlich, zu dumm und zu naiv ist. In der "heilen Welt" der 50er mutet A PLACE IN THE SUN fast anachronistisch an und wirkt dadurch umso heftiger. Regisseur George Stevens inszeniert mit so sicherer Hand, dass man sogar Mitleid mit einem Mörder haben kann. In den Hauptrollen harmonieren Clift und die umwerfend schöne Elizabeth Taylor so großartig miteinander, dass man schwer zwischen den Darstellern und den Charakteren trennen kann. Für Taylor war dies ihre erste "erwachsene" Rolle, nachdem sie in vielen Filmen meist die Tochter spielen musste. Clift war bereits auf dem Weg zum Star-Ruhm und wurde durch A PLACE IN THE SUN endgültig unsterblich. Nicht unerwähnt bei aller Lobpreisung der Stars soll bleiben, dass die oft unterschätzte Shelley Winters in ihrer wichtigen Nebenrolle eine absolute Meisterleistung abliefert, gerade wegen ihrer zurückhaltenden Darstellung. Sie setzt das Drama in Gang, das kein Geld der Welt aufhalten kann. A PLACE IN THE SUN erhielt sechs Oscars, verlor aber den für den besten Film an EIN AMERIKANER IN PARIS. Große Gefühle, große Tragödie, großes Kino!

Die DVD präsentiert den Klassiker in der deutschen und englischen Fassung (Deutsch mono, Englisch Dolby 5.1, was bei einem so alten Film etwas absurd ist, aber dennoch gut klingt), Untertitel sind vielfach vorhanden. Die Bildqualität ist gut (Vollbild, S/W), an Extras gibt es den Trailer, Interviews von Regisseuren (u.a. Beatty, Capra, Pakula, Wise und Zinnemann), über George Stevens, eine fast halbstündiges Making Of sowie einen Audiokommentar von George Stevens Junior und Produzent Ivan Moffat. Hier bleiben keine Wünsche offen.


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A Place In The Sun [UK IMPORT] - Elizabeth TaylorA Place In The Sun [UK IMPORT]
Elizabeth Taylor, Shelley Winters, Montgomery Clift, Anne Revere

DVD, 18. November 2002
     Verkaufsrang: 17997      Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Großes Kino      5 von 5 Punkten
Man mag darüber streiten, ob dieser Film nun zu den 100 wichtigsten Filmen gehört, sehenswert ist er allemal. Erzählt wird eine typisch amerikanische Geschichte, eine amerikanische Tragödie, und unter diesem Titel (An American Tragedy) hat von Sternberg den Stoff bereits 1931 verfilmt. Mit dem Film begann die Zusammenarbeit zwischen Elizabeth Taylor und Montgomery Clift, die bis zu seinem Tod anhielt. Clift spielt einen jungen Mann, der weitläufig mit einem Industriellen verwandt ist und in dessen Fabrik eine Anstellung findet. Er nimmt eine Beziehung zu einer Fabrikarbeiterin auf, die von Shelly Winters gespielt wird. Kurz darauf verliebt er sich in die schöne Angela, gespielt von der erst 17jährigen Elizabeth Taylor. Und dann beginnt die tragische Geschichte. Taylor und Clift sind großartig. Es war Taylor's erste Begegnung mit dem Method-Acting. Shelly Winters war bis zu diesem Film eher ein schillerndes Pin-up-Girl. Hier ist sie nun eher das Mauerblümchen mit Hang zum Hysterischen. Clift's Mutter wird von Anne Revere verkörpert, die wegen ihrer Verbindung zur kommunistischen Partei später keinen Zugang zu Hollywood-Filmen mehr bekam. Es gibt sogar Versionen des Films, aus denen ihre Rolle herausgeschnitten wurde. Sowohl Clift als auch Winters wurden für ihre darstellerischen Leistungen für Oscars nominiert, gingen aber leer aus.

Die DVD ist gut, doch sollte man, wenn irgend möglich, die Originalversion ansehen. Die deutsche Synchronisation ist nicht sonderlich gut. Es gibt sogar, für einen Film aus dieser Zeit selten, etwas Bonusmaterial, wobwei auch Elizabeth Taylor zu Wort kommt.

Übrigens haben Clift und Taylor noch zwei Filme gemacht, die ebenfalls sehenswert sind: "Suddenly Last Summer" und "Raintree Country".

Spitze!      5 von 5 Punkten
George Stevens (Giganten) hat zwar Dreisers Novelle von Theodore Dreiser abgeändert, dennoch ist seine geschichte um den Aufsteiger George Eastman nicht weniger kraftvoll!
George Eastman (Clift) aus einer ärmlichen Missionarsfamilie kommt in die Stadt um in der Firma seines wohlhabenden Onkels zu arbeiten. Hier trifft er auf Alice (Shelley Winters), die er, entgegen der Firmenpolitik, die besagt, das Angestellte keine Beziehungen eingehen dürfen, verführt. Sein Onkel nimmt George unter seine Fittiche und befördert ihn und läft ihn zu sich nach Hause ein. Hier trifft er auf Angela Vickers (Elizabeth Taylor)in die er sich verliebt. Oder steht sie nur für sein von ihm erwünschtes Leben auf der Sonnenseite?
Eine Krise entsteht als Alice ihm gesteht schwanger zu sein. Ein Bootsunfall endet tragisch...
Dieser Film gehört zu meinen ewigen Lieblingsfilmen. Gang, ganz hervorragend gespielt, voller Dramatik. Kann ich nur voll und ganz empfehlen.


Stepping Out - Liza MinnelliStepping Out
Liza Minnelli, Shelley Winters, Bill Irwin

Videokassette, 1. August 1993

Verkaufsrang: 901

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The Scalphunters [UK IMPORT] - Burt LancasterThe Scalphunters [UK IMPORT]
Burt Lancaster, Shelley Winters, Telly Savalas, Ossie Davis, Nick Cravat

DVD, 5. Juli 2004

Verkaufsrang: 42889
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