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| DVDs: Steven Waddington | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Edward II Steven Waddington, Andrew Tiernan, Tilda Swinton, Nigel Terry DVD, 26. August 2008 Verkaufsrang: 10627 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Modern, aber erstklassig 5 von 5 Punkten Was den Inhalt des Filmes betrifft befinden wir und zwar Anfang des 14.Jahrhunderts, doch die Darstellung des Dramas wurde von Jarman geschickt und gekonnt in die heutige Zeit übertragen. Ich habe bewußt im Titel meiner Rezension die Begriffe modern und erstklassig gegenübergestellt, da sie in den meisten Produktionen knallharte Gegensätze darstellen.
In aller Offenheit stellt Jarmann die z.T. kotesken menschlichen Züge dar und zeigt sehr facettenreich Vorurteile auf, die über Jahrhunderte "kultiviert" wurden. Auch die direkte schwule Problematik bringt er in einprägsamen wunderschönen Bildern dar und scheut sich auch weder vor Direktheit noch vor der Darstellung einiger erotischen Anklänge, mit denen er jedoch etwas sparsam umgeht.
Insgesamt eine authentische realitätsnahe Interpretation des Stoffes voller Gefühl, Witz, Erotik und mit Niveau.
Begierde ist kein Verbrechen! 5 von 5 Punkten Ein vergessenes elisabethanisches Drama mit dem glücklosen Protagonisten Edward II, dem man seine Männerliebschaften nicht gönnt - genau richtig für das britische Regiegenie Derek Jarman, einen frechen Kommentar zur Homophobie der Thatcher-Ära abzuliefern. Ein Kommentar mit hohem Unterhaltungswert, erfrischend originell und nach wie vor aktuell. Der Relaunch von Derek Jarmans erfolgreichstem Film garantiert stilvolles Vergnügen.
Edward II bestätigt den hohen Stellenwert von Derek Jarman für das New British Cinema. Die Ausstattung ist von erlesener Ästhetik und einem geschmackvollen Stilmix geprägt, die Besetzung perfekt - allen voran Tilda Swinton und Steven Waddington. Und Annie Lennox begleitet gefühlvoll den Pas-de-Deux des Liebespaars Edward und Gaveston. Ein besonderer Leckerbissen ist die englische Originalfassung mit minimalistischem Marlowe-Text in gepflegtem Oxford-Englisch und Dolby Digital Stereo.
Das Königsdrama im unkonventionellen postmodernen Gewand wurde zu Recht mehrfach ausgezeichnet, ist ein kurzweiliges Vergnügen mit leidenschaftlichen und nachdenklichen Tönen und einem überraschend versöhnlichen Schlusspunkt - der König bittet zum Tanz! |
Face Robert Carlyle, Ray Winstone, Steven Waddington DVD, 8. Dezember 2005 Verkaufsrang: 31797 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden GOM Dace - Abgerechnet wird zum Schluss, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 01.04.08
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Hochspannung pur ! 5 von 5 Punkten Ein Londoner Gangsterquintett (u.a. Robert Carlyle) überfällt auf genauso spektakuläre wie brutale Weise eine Geldtransportfirma. Die Höhe der Beute entspricht aber nicht dem Erwarteten, was zu ersten Differenzen innerhalb der Gruppe führt. Mit der Ruhe ist es aber entgültig vorbei, als einer nach dem anderen blutig um seinen Anteil gebracht wird. Ein Verräter in den eigenen Reihen. Man beginnt sich zu umkreisen, zu belauern und langsam zu zerfleischen.
Warum floppen britische Filme mit wenigen Ausnahmen meist an unseren Kinokassen ? Warum haben so viele Zuschauer einen so miesen Geschmack und ziehen US-Massenware solchen brillianten Streifen vor ?
"Face" ist Hochspannung pur !
Die Gangster haben sich in eine mörderische Situation hineinmanövriert: ausgehungerte Raubtiere im Käfig, beobachten, wachsam sein, auf Fehler warten und rücksichtslos zuschlagen.
Eingefangen in düsteren Bildern wird so eine beklemmende, bedrohliche Atmosphäre erzeugt, die in einem fulminanten Finale explodiert.
Der Vergleich mit "Heat" liegt nahe. Ich halte ihn sogar für besser, da nicht so langatmig, sondern geradliniger, konsequenter und kompromissloser (und mit viel weniger Geld gedreht).
Gelungener Thriller mit vielen Überraschungseffekten 4 von 5 Punkten Ein ehemaliger Linker ist im Kampf gegen das System und das Geld zum Kriminellen geworden. Irgendwann war es nur noch ein Job für ihn, um zu verdienen. Doch bei einem Auftrag läuft alles erdenkliche schief und er wird so tief im kriminellen Sumpf verwickelt, dass es gar keine Rolle mehr spielt, wo er herkommt und aus welcher Intention alles seinen Anfang nahm.
Toller Film mit vielen überraschenden Wendungen, spannend gemacht bis zur letzten Minute. Habe den Film als Beilage vom DVD-Magazin gekauft, hätte ich gewusst, dass er so gut ist, hätte ich ihn mir schon längst zugelegt. |
Face Robert Carlyle, Ray Winstone, Steven Waddington DVD, 22. April 2003 Verkaufsrang: 43919 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Ray Robert Carlyle ist ein 'Face', ein polizeibekanntes Gesicht der Unterwelt, oft verwickelt in Schiessereien und Bandenterror. Gemeinsam mit seinem Kumpan Dave Ray Winston stellt er ein Team für einen bewaffneten Raubüberfall zusammen. Es geht um über 2 Millionen Pfund. Scheinbar klappt es, doch jemand spielt falsch. Kurz darauf sterben Jason Damon Albarn und das alte Paar, bei denen das Geld versteckt war. Jetzt traut niemand niemandem, und die mörderische Spannung steigert sich sich bis zum schockierenden blutigen Finale... FACE vereint den aberwitzigen Humor von TRAINSPOTTING" mit der extremen Spannung von "DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN". Der Film erhielt bei seinem erfolgreichen Kinostart in England überwältigendes Echo bei Publikum und Presse!
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The Last Of The Mohicans [UK IMPORT] Daniel Day-Lewis, Russell Means, Madeline Stowe, Jodhi May, Steven Waddington DVD, 1. Oktober 2001 Verkaufsrang: 56427 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Auf wildromantische und unglaublich spannende Art und Weise machte Michael Manns Verfilmung von James Fenimore Coopers Roman Daniel Day-Lewis mit seiner schwellenden Brust und der wehenden Mähne zu einem neuen Frauenschwarm. Als Hawkeye spielt er einen amerikanischen Siedler, der von Mohikanern aufgezogen wurde und nun als Kundschafter für die britische Armee im Norden des Staats New York herangezogen wird. Die Briten geraten im Konflikt mit den Franzosen und deren indianischen Verbündeten ins Hintertreffen. Das Ehrenwort, das den Briten auf freien Abzug aus ihrem umzingelten Camp gegeben wurde, wird jedoch gebrochen, als eine Gruppe von abtrünnigen Indianern sie auf dem Rückzug attackiert. Michael Mann zeigt die Brutalität jener Zeit beim Kampf Mann gegen Mann in unglaublichen Kampfszenen. Aber er bringt auch Romantik in den Film ein, als sich die Gefühle zwischen Daniel Day-Lewis und Madeleine Stowe entwickeln. Das Ende ist erstaunlich: Es besteht aus einer langen, nahezu wortlosen Sequenz voller Kämpfen und Verlusten. Allgemein liefern alle Darsteller eine überzeugende Vorstellung, speziell Russell Means als Chingachgook und Wes Studi als der böse Magua. -Marshall Fine
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 48 Bewertungen)
Der letzte Waldschrat 5 von 5 Punkten Hier sind wir uns ja mal ziemlich einig und es gibt keine großen Abweichungen in der Bewertung: erstklassige Schauspieler, herrliche Landschaftsaufnahmen, tolle Filmmusik - einfach mehr als ein Western. Auch mich erinnert der Film ein wenig an den "Patriot" mit Mel Gibson, der einen ähnlichen Charakter hat.
Nordamerika, 1757: der Kolonialkrieg zwischen Engländern und Franzosen ist noch in vollem Gange, Amerika ist noch nicht unabhängig. Hawkeye, der weiße Adoptivsohn des Mohikanerhäuptlings Chingachgook versucht, zwei weiße Töchter eines englischen Colonels aus den Händen der grausamen Huronen zu befreien. Hawkeye (gespielt von Daniel Day-Lewis) und die ältere Tochter Cora (Madeleine Stowe) sind ein sehr schönes Paar und ich liebe die Szene, in der sie des Nachts gemeinsam auf der Lauer liegen und sich ein ironisches Geplänkel zwischen beiden ergibt ... wunderbar romantisch ... hm ...
DDL joggt durch den Dschungel, als wenn es um sein Leben ginge und das geht es ja auch! Vom stolzen Stamm der Mohikaner sind nur noch drei übrig: Chingachgook und seine beiden Söhne Unkas und Hawkeye (die "Mohikaner" sind eine Wortschöpfung des Autors James Fenimore Cooper, dessen Roman als Vorlage diente). Die den Engländern treue Mohikaner kämpfen gegen die mit den Franzosen verbündeten Huronen, die der irokesischen Sprachfamilie zugehören. Besondere Grausamkeit zeichnet die Huronen aus - doch was hieß das zur damaligen Zeit? Das "Skalpieren", das uns heute als besonders grausame und verwerfliche Art des Mordens erscheint, war damals an der Tagesordnung und übrigens nicht nur eine Methode der Indianer, um Kriegstrophäen zu erhalten, sondern auch eine der damaligen Armee, die aber später als Kriegsverbrechen geahndet wurde.
Ich weiß nicht, ob jemand von Ihnen noch den ZDF-Abenteuervierteiler "Lederstrumpf" von 1969 mit Hellmut Lange in der Hauptrolle kennt. Auch als Kind war ich schon magisch angezogen von diesem Thema des Niedergangs eines stolzen und naturverbundenen Volkes. Mir war nur noch nicht klar, dass dies zum Großteil auf wahren Begebenheiten beruht und nur die Rahmenhandlung fiktiv ist. Auch den Kampf um Fort William Henry gab es wirklich. Die 10 mal verfilmte Romanvorlage ist in dieser letzten Verfilmung zur Perfektion gelangt - ein großes Epos.
Auf der DVD gibt es als Zusatz noch eine Tonspur nur mit Musik, eine Szenenanwahl und den Trailer von 1992, also nicht besonders viel. Der Film ist wegen der Gewaltsszenen erst ab 16 Jahren freigegeben.
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Face Robert Carlyle, Ray Winstone, Steven Waddington DVD, 1. Juni 1999 Verkaufsrang: 60375 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Die britische Regisseurin Antonia Bird (Der Priester) erzählt eine Geschichte, die dem Zuschauer zunächst bekannt vorkommen wird: Fünf Diebe, miteinander befreundet und erfahren, planen den letzten großen Coup. Nach dem Raub folgt die Katastrophe: Das Geld verschwindet, Helfershelfer werden getötet und die Männer verdächtigen sich gegenseitig - denn nur einer von ihnen kann der Verräter sein. Während Quentin Tarantinos Reservoir Dogs diese Situation jedoch zum effektvollen Kammerspiel voller Zitate aus dem Hong-Kong- und Hollywood-Kino ausbaut, ist Face ein kleiner, persönlicher Film. Im Mittelpunkt steht der Mann mit dem polizeibekannten Gesicht, Ray (beeindruckend wie immer: Robert Carlyle, Die Welt ist nicht genug, Plunkett und McLeane), der sich wünscht, wieder zu seinem früheren, nicht kriminellen Leben zurückzukehren. Keineswegs überwiegen aber diese ruhigen Passagen. Der treibende Einsatz von Pop- und Instrumentalmusik, sowie eine Kameraarbeit, die nie gekünstelt, sondern treffend und dynamisch ist, machen den Film zu einem mitreißenden Gaunerstück, irgendwo zwischen bitterem Ernst und heller Lebensfreude. Antonia Bird schafft es, in der kleinen, unspektakulären Vorortkulisse, all die großen Gefühle zu behandeln, die großes Kino ausmachen: Misstrauen, Rache, Verzweiflung, Enttäuschung, Gier, aber glücklicherweise auch Freundschaft und Liebe. Hervorragendes britisches Kino also, das von seinen Darstellern lebt, die sich in Face durchaus sehen lassen können: Von Veteranen des neuen englischen Films wie Philip Davis und Ray Winstone (beide aus Quadrophenia), über Andrew Tiernan und Steven Waddington (zusammen in Edward II.), bis hin zu Damon Albarn, sonst Frontmann der Pop-Gruppe Blur, der hier sein Schauspieldebüt gibt. -Alexander Röder
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Bunter Mix 3 von 5 Punkten Der Soundtrack zum britischen Thriller "Face" bietet eine interessante, sehr vielseitige Auswahl an Songs verschiedenster Musikrichtungen; Klassiker wie "London Calling" von The Clash oder "Everything Has a Price to Pay" von Paul Weller haben genauso darauf Platz gefunden wie Souliges von Lewis Taylor oder Techno-Rhythmen. Der Nachteil an dieser Vielfalt ist, dass es wohl kaum jemanden gibt, dem alles auf dieser CD gefällt. Ich ertappe mich immer dabei, von den 14 Liedern immer nur die gleichen 8 zu spielen; diverse Versuche, andere Tracks durchzuhalten, enden nach ca. einer Minute durch die Betätigung der Skip-Taste, weil ich Brit-Rock und -Pop mag, aber Gangsta-Rap und elektronische (Dance-)Musik nicht mein Ding ist. Trotzdem bereue ich den Kauf dieser CD nicht, denn es finden sich einige Perlen darauf (andere Käufer würden jetzt - je nach bevorzugter Musikrichtung - natürlich andere Titel aufzählen): das freche "Waiting for the Great Leap Forward", "London can you wait", das mitreissend-naive "Subside" von Monkey und - am allerschönsten - "Standing in your Shadow" von den wunderbaren Puressence, das einen ohnehin nicht wieder loslässt. |
Carrington Emma Thompson, Jonathan Pryce, Steven Waddington Videokassette, 2. Dezember 1996 Verkaufsrang: 3907
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
herrlich dekadent und so englisch! 5 von 5 Punkten Ein wunderbarer Film der erst in der Originalsprache Englisch wirklich gut ist. Schade dass es noch keine DVD gibt! ;-( Der Englische Humor verpackt in eine herrliche abstrakte Liebesgeschichte - zum lachen und zum weinen! |
The Parole Officer [UK IMPORT] Steve Coogan, Lena Headey, Stephen Dillane, Om Puri, Steven Waddington DVD, 19. März 2002 Verkaufsrang: 60598 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Caper movie with a difference 5 von 5 Punkten Steve Coogan is back, this time with a full length feature film. Naturally you wonder if he can carry one of his whacky characters for that long. Yes he can! In his take on the Italian Job or Ocean's Eleven he pulls it off yet again proving that he is one of the UK's finest contemporary comedians. This time he is a nerdy parole officer who gets drawn into a sinister web of murder and deception and it's all down to his addiction to crisps. He is framed for a murder and he needs to get a video tape from a bank vault to prove his innocence. So the natural thing for a parole officer is to contact some of his former clents. Unfortunately he decides to recruit the only ones he had lead back to the path of rightousness. So they stumble into their very own caper. The film is great on two accounts: it works as a parody of classic caper movies and Coogan and the crew are funny in their own right. Coogan's linguistic mishaps are even funnier than Allan Partridge, e.g. he says to an undercover police woman: You are a prostitute. You look lovely. The humour works language wise, slapstick wise and sometimes is downright dark. Excellent viewing! |
Prince Of Jutland [UK IMPORT] Gabriel Byrne, Helen Mirren, Christian Bale, Brian Cox, Steven Waddington DVD, 1. September 2001 Verkaufsrang: 57427
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Verfilmung mit Ecken und Kanten 4 von 5 Punkten Zunächst ist es ein faszinierender Einblick in die Herkunftsgeschichte von Hamlet. Das Setting ist einfach aber aufgrund der Geschichte glaubhaft. Interessant ist das Schauspieleraufgebot, das gleich mehrere hochkarätige britische Vertreter enthält. Neben Gabriel Byrne überzeugen Helen Mirren, Brian Cox, Tom Wilkinson und Kate Beckinsale. Brillianter Mittelpunkt ist ein wie immer überzeugender Christian Bale, der den jungen, vom Schicksal schwer gebeutelten Amled spielt. Was weniger überzeugt ist die Dynamik in der Umsetzung des Filmes. Dialoge sind mitunter konstruiert und die einzelnen Szenen merkwürdig arrangiert, was die Fähigkeiten der Schauspieler nicht immer voll zur Geltung bringt. Mehr Filmmusik hätte dem Ganzen auch nicht geschadet. Letztlich kommt der Stoff über den Charme eines TV-Films mit Low-budget nicht hinaus, ist aber des Themas und der Schauspieler wegen eine unbedingte Empfehlung für alle Fans der britischen Literatur- und Filmgeschichte.
Die wahre Geschichte hinter Shakespeares Lieblingsprinzen 4 von 5 Punkten Ich war nicht sicher, was von dem Film zu halten ist, bevor ich ihn gesehen habe, weil es 1. schon so unzählig viele Hamlet-Adaptationen gibt, dass selbst Shakespeare, so er noch leben würde, vermutlich nur noch gelangweilt gähnen könnte und weil ich 2. nicht eben nur gutes darüber gelesen habe, u.a. böse Kritiken an den spärlichen Kulissen und über den Eindruck, der Film sei irgendwie nicht vollständig, weil Haupdarsteller Byrne während des Drehs erkrankt sein soll. Jetzt bin ich aber sehr froh, dass ich den DVD-Kauf trotzdem gewagt habe, denn der Film ist grandios. DIe Geschichte, die Shakespeare in seinem Hamlet aus dieser angeblich aus dem Mittelalter überlieferten Geschichte macht, ist noch deutlich erkennbar, aber die typisch Shakespear'sche künsterlisch-künstliche Perfektion weicht einer realistischen und nachvollziehbaren Menschlichkeit. Das, was dabei rauskommt, ist kein bis ins Detail durchdachters Theater-Meisterwerk, sondern ein zeitloses Drama um Machtgier, Vertrauen und Verzweiflung. Byrne überzeugt als skrupelloser Bösewicht, der eigentliche Brilliant des Films ist allerdings Bale, der die Halbwaise, die sich aus Angst, den eigenen Vater nicht rächen zu können, verrückt stellt, absolut glaubwürdig verkörpert. Unvollständig wirkt der Film keinesfalls und die Kulissen...nun: im 6. Jahrhundert n.Chr. pflegten die Menschen eben noch nicht in voll ausgestatteten Penthouses zu wohnen, so dass die kahlen Hütten nur ins Gesamtbild passen. Alles in allem in meinen Augen ein Meisterwerk. Ein Punkt Abzug allerdings für die DVD-Ausstattung: Dass der Film nur auf English zu bekommen ist, ist nicht tragisch, aber dass der Trailer das Einzige (!) Zusatzmaterial darstellt, finde ich dann doch etwas kümmerlich. Keine Interviews, keine Hintergründe, nichts. Schade, denn gerade bei diesem Film hätte ich gern mehr Informationen bekommen... |
Tarzan und die verlorene Stadt Casper Van Dien, Jane March, Steven Waddington DVD, 1. August 2001 Verkaufsrang: 52652
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Tarzan in Opar 3 von 5 Punkten Endlich! Lange hat es gedauert, bis endlich mal jemand richtig in den Fundus des Tarzan-Mythos gegriffen und was anderes als ausschließlich die "Großen Weißen Jäger" oder Lord Greystokes Abstammung und Herkunft rausgeholt hat. Denn wir wollen nicht vergessen, dass die Tarzan-Geschichten aus viel mehr als nur diesen zwei Zutaten bestehen. Insofern sind leider auch Vergleiche mit Indiana Jones fehl am Platze, denn schließlich gibt es die Geschichten um die verlorene Stadt Opar, einen Außenposten des versunkenen Atlantis, schon über 60 Jahre länger als Indys Abenteuer. Schön übrigens zu sehen, dass Tarzan hier nicht wieder als der hirntote, stammelnde Waldmensch dargestellt wird, wie das seit Johnny Weissmüller oft der Fall war, denn dem schrieb man es damals so auf den Leib, um zu tarnen, dass er als Sportler vom Schauspielern keinen Schimmer hatte. Hier aber ist Tarzan beredt und durchaus wortgewandt und auch so intelligent wie die Bücher das vorlegen. Leider schwächelt der Film etwas im Mitteilteil, was unter anderem daran liegt, dass man an dieser Stelle nun doch meinte, wieder einen Schimpansen einbringen zu müssen (gähn!), den es in den Büchern (zumindest nicht in denen, die ich gelesen habe) auch gar nicht gab. Zwar heißt er hier nicht Cheetah (pervers: das ist eigentlich Englisch für "Gepard"!), aber trotzdem nervt er und ist des Filmes unwürdig. Viel besser hätte man endlich einmal Tarzans Stamm, die Waziris, deren Häuptling er ist, zeigen sollen. Neben der Stadt Opar hat man in diesen Film auch magische Elemente eingebracht, die es in den Büchern - obschon durchaus reinblütige Fantasy - nicht gibt, und so wirkt das Ende, wenn es richtig zur Sache geht, etwas überkandidelt. Dennoch macht der Film insgesamt viel Spaß und ist schön anzusehen. Die DVD hat ein tolles Bild (tolle Landschaften bietet der Film auch, na klar), aber leider eine äußerst magere Ausstattung. Schämt euch, Anbieter, dieser durchaus beste aller Tarzan-Filme hätte mehr verdient!
Bitte kein Vergleich mit Indiana Jones 1 von 5 Punkten Habe mir den Film auf Grund der guten Amazon-Rezensionen zugelegt. Was für ein Reinfall. Der Film ist einer der schlechtesten, die ich in letzter Zeit gesehen habe.
Unbekanntes Meisterwerk 4 von 5 Punkten Der Film fiel mir eigentlich nur auf, weil ich gerne mal eine andere Rolle des mir aus Starship-Troopers bekannten Casper Van Dien sehen wollte. Nebenbei spielt auch noch Jane (!) March (welch passender Vorname) mit, bekannt als Model oder neben Bruce Willis aus "Color of Night". Die Regie führte mit Carl Schenkel ebenfalls ein Ass ("Knight Moves" oder "Zwei Frauen"). Die Handlung des Films kommt nicht so recht als "Tarzan"-, sondern mehr als "Indiana-Jones"-Variante daher. Die Schauspieler überzeugen, die Handlung ist stimmig. Sehr empfehlenswert. Warum ist der Film nur so wenig beworben worden!? Die DVD bekommt Abzüge, da so gut wie keine Extras vorhanden sind (von der Kapitelanwahl und den Produktionsnotizen einmal abgesehen). Der Ton (Dolby Surround) und das scharfe Bild können überzeugen. Insgesamt also eine Ausgabe, die sich lohnt. 5 Sterne für den Film, 3 Sterne für die DVD - macht summa sumarum 4 Sterne!
Prächtiges Abenteuer 4 von 5 Punkten Es handelt sich hier um ein herausstehendes Abenteuer rund um Tarzan, da die Geschichte am Anfang in London und nicht wie erwartet im Dschungel spielt. Der Film ist ziehmlich temporeich und bleibt bis zum Ende hin spannend. Mehr wird jedoch von der Story nicht verraten.......... Die DVD selbst weißt ein sehr detailiertes und farbstarkes Bild auf, welches besonders in den atemberaubenden Landschaftsaufnahmen deutlich wird. Der Ton liegt in Dolby Surround Sound vor. Desweiteren bietet die DVD diverse Trailer und die obligatorische Kapitelanwahl, die sehr gut animiert und gestaltet ist.Durch die sparsam eingesetzten Extras gebe ich deshalb nur 4 Sterne, da der Film sonst wirklich top ist. Ich kann die DVD jedem empfehlen da sie für jeden etwas bietet. |
Edward II Steven Waddington, Andrew Tiernan, Nigel Terry Videokassette, 10. Mai 1994 Verkaufsrang: 8094
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
mit langzeitlicher Nachwirkung... 5 von 5 Punkten "Edward II" ist ein Film, der selbst lange nachdem man ihn sah zum Nachdenken über Zeitgeschichte, Moral, Ästetik und die zwischenmenschlichen Beziehungen anregt, gerade weil er stilistisch nicht wie jeder Spielfilm aufgebaut ist, die Darsteller größtenteils überzeugend spielen und den Zuschauer beeindrucken, somit eine Faszination wecken, wie sie nur in Verbindung von Bühnenstück und Kameraführung gelingen kann. |
Face Robert Carlyle, Ray Winstone, Steven Waddington DVD, 21. Februar 2002 Verkaufsrang: 65600
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Bin sehr positiv überrascht 5 von 5 Punkten Bereits bei dem äußerst günstigen Preis der DVD (3,99 ¬) war ich sehr skeptisch. Doch der Film hat mich wirklich positiv überrascht! Inhalt: Ray ist Anführer einer fünfköpfigen Gangsterbande und raubt mit seinen Kumpels eine Londoner Sicherheits-Firma aus. Nach dem erfolgreich durchgeführten Coup kommt es zu Streitigkeiten, da die Beute nur einen Bruchteil von dem entspricht, was das Quintett sich erhofft hat. Bereits beim Aufteilen der Beute, dreht einer der 5 durch und will alles haben, doch er kann überwältigt werden und die Beute wird gerecht aufgeteilt. Kurz darauf werden alle bestohlen und jeder wird um seinen Anteil gebracht. Nun kann man niemanden mehr trauen, denn es kann jeder gewesen sein! Am Anfang lässt sich irgendwie keine Geschichte erkennen, doch sobald die Bande die Firma ausraubt und die jeder ums einen Anteil gebracht wird, wird's immer spannender. Vor allem zum Ende hin, denn der Zuschauer verdächtigt mit! Es wird sogar am Ende richtig witzig, wenn einer der Bande ständig Sprüche reißt! Der Film ist wirklich zu empfehlen und ist sehr gut gemacht!! |
Face Robert Carlyle, Ray Winstone, Steven Waddington Videokassette, 1. Februar 2001 Verkaufsrang: 19884 Die britische Regisseurin Antonia Bird (Der Priester) erzählt eine Geschichte, die dem Zuschauer zunächst bekannt vorkommen wird: Fünf Diebe, miteinander befreundet und erfahren, planen den letzten großen Coup. Nach dem Raub folgt die Katastrophe: Das Geld verschwindet, Helfershelfer werden getötet und die Männer verdächtigen sich gegenseitig - denn nur einer von ihnen kann der Verräter sein. Während Quentin Tarantinos Reservoir Dogs diese Situation jedoch zum effektvollen Kammerspiel voller Zitate aus dem Hong-Kong- und Hollywood-Kino ausbaut, ist Face ein kleiner, persönlicher Film. Im Mittelpunkt steht der Mann mit dem polizeibekannten Gesicht, Ray (beeindruckend wie immer: Robert Carlyle, Die Welt ist nicht genug, Plunkett und McLeane), der sich wünscht, wieder zu seinem früheren, nicht kriminellen Leben zurückzukehren. Keineswegs überwiegen aber diese ruhigen Passagen. Der treibende Einsatz von Pop- und Instrumentalmusik, sowie eine Kameraarbeit, die nie gekünstelt, sondern treffend und dynamisch ist, machen den Film zu einem mitreißenden Gaunerstück, irgendwo zwischen bitterem Ernst und heller Lebensfreude. Antonia Bird schafft es, in der kleinen, unspektakulären Vorortkulisse, all die großen Gefühle zu behandeln, die großes Kino ausmachen: Misstrauen, Rache, Verzweiflung, Enttäuschung, Gier, aber glücklicherweise auch Freundschaft und Liebe. Hervorragendes britisches Kino also, das von seinen Darstellern lebt, die sich in Face durchaus sehen lassen können: Von Veteranen des neuen englischen Films wie Philip Davis und Ray Winstone (beide aus Quadrophenia), über Andrew Tiernan und Steven Waddington (zusammen in Edward II.), bis hin zu Damon Albarn, sonst Frontmann der Pop-Gruppe Blur, der hier sein Schauspieldebüt gibt. -Alexander Röder
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Bunter Mix 3 von 5 Punkten Der Soundtrack zum britischen Thriller "Face" bietet eine interessante, sehr vielseitige Auswahl an Songs verschiedenster Musikrichtungen; Klassiker wie "London Calling" von The Clash oder "Everything Has a Price to Pay" von Paul Weller haben genauso darauf Platz gefunden wie Souliges von Lewis Taylor oder Techno-Rhythmen. Der Nachteil an dieser Vielfalt ist, dass es wohl kaum jemanden gibt, dem alles auf dieser CD gefällt. Ich ertappe mich immer dabei, von den 14 Liedern immer nur die gleichen 8 zu spielen; diverse Versuche, andere Tracks durchzuhalten, enden nach ca. einer Minute durch die Betätigung der Skip-Taste, weil ich Brit-Rock und -Pop mag, aber Gangsta-Rap und elektronische (Dance-)Musik nicht mein Ding ist. Trotzdem bereue ich den Kauf dieser CD nicht, denn es finden sich einige Perlen darauf (andere Käufer würden jetzt - je nach bevorzugter Musikrichtung - natürlich andere Titel aufzählen): das freche "Waiting for the Great Leap Forward", "London can you wait", das mitreissend-naive "Subside" von Monkey und - am allerschönsten - "Standing in your Shadow" von den wunderbaren Puressence, das einen ohnehin nicht wieder loslässt. |
Tarzan And The Lost City [UK IMPORT] Casper van Dien, Jane March, Steven Waddington, Ian Roberts Videokassette, 22. Juni 2001
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
Tarzan in Opar 3 von 5 Punkten Endlich! Lange hat es gedauert, bis endlich mal jemand richtig in den Fundus des Tarzan-Mythos gegriffen und was anderes als ausschließlich die "Großen Weißen Jäger" oder Lord Greystokes Abstammung und Herkunft rausgeholt hat. Denn wir wollen nicht vergessen, dass die Tarzan-Geschichten aus viel mehr als nur diesen zwei Zutaten bestehen. Insofern sind leider auch Vergleiche mit Indiana Jones fehl am Platze, denn schließlich gibt es die Geschichten um die verlorene Stadt Opar, einen Außenposten des versunkenen Atlantis, schon über 60 Jahre länger als Indys Abenteuer. Schön übrigens zu sehen, dass Tarzan hier nicht wieder als der hirntote, stammelnde Waldmensch dargestellt wird, wie das seit Johnny Weissmüller oft der Fall war, denn dem schrieb man es damals so auf den Leib, um zu tarnen, dass er als Sportler vom Schauspielern keinen Schimmer hatte. Hier aber ist Tarzan beredt und durchaus wortgewandt und auch so intelligent wie die Bücher das vorlegen. Leider schwächelt der Film etwas im Mitteilteil, was unter anderem daran liegt, dass man an dieser Stelle nun doch meinte, wieder einen Schimpansen einbringen zu müssen (gähn!), den es in den Büchern (zumindest nicht in denen, die ich gelesen habe) auch gar nicht gab. Zwar heißt er hier nicht Cheetah (pervers: das ist eigentlich Englisch für "Gepard"!), aber trotzdem nervt er und ist des Filmes unwürdig. Viel besser hätte man endlich einmal Tarzans Stamm, die Waziris, deren Häuptling er ist, zeigen sollen. Neben der Stadt Opar hat man in diesen Film auch magische Elemente eingebracht, die es in den Büchern - obschon durchaus reinblütige Fantasy - nicht gibt, und so wirkt das Ende, wenn es richtig zur Sache geht, etwas überkandidelt. Dennoch macht der Film insgesamt viel Spaß und ist schön anzusehen. Die DVD hat ein tolles Bild (tolle Landschaften bietet der Film auch, na klar), aber leider eine äußerst magere Ausstattung. Schämt euch, Anbieter, dieser durchaus beste aller Tarzan-Filme hätte mehr verdient!
Bitte kein Vergleich mit Indiana Jones 1 von 5 Punkten Habe mir den Film auf Grund der guten Amazon-Rezensionen zugelegt. Was für ein Reinfall. Der Film ist einer der schlechtesten, die ich in letzter Zeit gesehen habe.
Unbekanntes Meisterwerk 4 von 5 Punkten Der Film fiel mir eigentlich nur auf, weil ich gerne mal eine andere Rolle des mir aus Starship-Troopers bekannten Casper Van Dien sehen wollte. Nebenbei spielt auch noch Jane (!) March (welch passender Vorname) mit, bekannt als Model oder neben Bruce Willis aus "Color of Night". Die Regie führte mit Carl Schenkel ebenfalls ein Ass ("Knight Moves" oder "Zwei Frauen"). Die Handlung des Films kommt nicht so recht als "Tarzan"-, sondern mehr als "Indiana-Jones"-Variante daher. Die Schauspieler überzeugen, die Handlung ist stimmig. Sehr empfehlenswert. Warum ist der Film nur so wenig beworben worden!? Die DVD bekommt Abzüge, da so gut wie keine Extras vorhanden sind (von der Kapitelanwahl und den Produktionsnotizen einmal abgesehen). Der Ton (Dolby Surround) und das scharfe Bild können überzeugen. Insgesamt also eine Ausgabe, die sich lohnt. 5 Sterne für den Film, 3 Sterne für die DVD - macht summa sumarum 4 Sterne!
Prächtiges Abenteuer 4 von 5 Punkten Es handelt sich hier um ein herausstehendes Abenteuer rund um Tarzan, da die Geschichte am Anfang in London und nicht wie erwartet im Dschungel spielt. Der Film ist ziehmlich temporeich und bleibt bis zum Ende hin spannend. Mehr wird jedoch von der Story nicht verraten.......... Die DVD selbst weißt ein sehr detailiertes und farbstarkes Bild auf, welches besonders in den atemberaubenden Landschaftsaufnahmen deutlich wird. Der Ton liegt in Dolby Surround Sound vor. Desweiteren bietet die DVD diverse Trailer und die obligatorische Kapitelanwahl, die sehr gut animiert und gestaltet ist.Durch die sparsam eingesetzten Extras gebe ich deshalb nur 4 Sterne, da der Film sonst wirklich top ist. Ich kann die DVD jedem empfehlen da sie für jeden etwas bietet. |
Prince Of Jutland [UK IMPORT] Christian Bale, Gabriel Byrne, Brian Cox, Freddie Jones, Helen Mirren Videokassette, 10. Juni 1996 Verkaufsrang: 18242
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Verfilmung mit Ecken und Kanten 4 von 5 Punkten Zunächst ist es ein faszinierender Einblick in die Herkunftsgeschichte von Hamlet. Das Setting ist einfach aber aufgrund der Geschichte glaubhaft. Interessant ist das Schauspieleraufgebot, das gleich mehrere hochkarätige britische Vertreter enthält. Neben Gabriel Byrne überzeugen Helen Mirren, Brian Cox, Tom Wilkinson und Kate Beckinsale. Brillianter Mittelpunkt ist ein wie immer überzeugender Christian Bale, der den jungen, vom Schicksal schwer gebeutelten Amled spielt. Was weniger überzeugt ist die Dynamik in der Umsetzung des Filmes. Dialoge sind mitunter konstruiert und die einzelnen Szenen merkwürdig arrangiert, was die Fähigkeiten der Schauspieler nicht immer voll zur Geltung bringt. Mehr Filmmusik hätte dem Ganzen auch nicht geschadet. Letztlich kommt der Stoff über den Charme eines TV-Films mit Low-budget nicht hinaus, ist aber des Themas und der Schauspieler wegen eine unbedingte Empfehlung für alle Fans der britischen Literatur- und Filmgeschichte.
Die wahre Geschichte hinter Shakespeares Lieblingsprinzen 4 von 5 Punkten Ich war nicht sicher, was von dem Film zu halten ist, bevor ich ihn gesehen habe, weil es 1. schon so unzählig viele Hamlet-Adaptationen gibt, dass selbst Shakespeare, so er noch leben würde, vermutlich nur noch gelangweilt gähnen könnte und weil ich 2. nicht eben nur gutes darüber gelesen habe, u.a. böse Kritiken an den spärlichen Kulissen und über den Eindruck, der Film sei irgendwie nicht vollständig, weil Haupdarsteller Byrne während des Drehs erkrankt sein soll. Jetzt bin ich aber sehr froh, dass ich den DVD-Kauf trotzdem gewagt habe, denn der Film ist grandios. DIe Geschichte, die Shakespeare in seinem Hamlet aus dieser angeblich aus dem Mittelalter überlieferten Geschichte macht, ist noch deutlich erkennbar, aber die typisch Shakespear'sche künsterlisch-künstliche Perfektion weicht einer realistischen und nachvollziehbaren Menschlichkeit. Das, was dabei rauskommt, ist kein bis ins Detail durchdachters Theater-Meisterwerk, sondern ein zeitloses Drama um Machtgier, Vertrauen und Verzweiflung. Byrne überzeugt als skrupelloser Bösewicht, der eigentliche Brilliant des Films ist allerdings Bale, der die Halbwaise, die sich aus Angst, den eigenen Vater nicht rächen zu können, verrückt stellt, absolut glaubwürdig verkörpert. Unvollständig wirkt der Film keinesfalls und die Kulissen...nun: im 6. Jahrhundert n.Chr. pflegten die Menschen eben noch nicht in voll ausgestatteten Penthouses zu wohnen, so dass die kahlen Hütten nur ins Gesamtbild passen. Alles in allem in meinen Augen ein Meisterwerk. Ein Punkt Abzug allerdings für die DVD-Ausstattung: Dass der Film nur auf English zu bekommen ist, ist nicht tragisch, aber dass der Trailer das Einzige (!) Zusatzmaterial darstellt, finde ich dann doch etwas kümmerlich. Keine Interviews, keine Hintergründe, nichts. Schade, denn gerade bei diesem Film hätte ich gern mehr Informationen bekommen... |
Ivanhoe [UK IMPORT] Steven Waddington, Ciaran Hinds, Susan Lynch, Victoria Smurfit, James Cosmo Videokassette, 7. April 1997 Verkaufsrang: 23488
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
nur weiterzuempfehlen!!! 5 von 5 Punkten Ein Video mit Starbesetzung. Die faszinierenden Schauspieler machen es zu einem interessanten Fernsehvergnügen. Zum Teil sind einige überflüssig brutale Szenen enthalten. Unklar, warum es noch keine deutschsprachig-synchronisierte Fassung gibt; immerhin gibt es den Mehrteiler schon einige Jahre. |
Carrington Emma Thompson, Jonathan Pryce, Steven Waddington, Samuel West, Rufus Sewell Videokassette
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
herrlich dekadent und so englisch! 5 von 5 Punkten Ein wunderbarer Film der erst in der Originalsprache Englisch wirklich gut ist. Schade dass es noch keine DVD gibt! ;-( Der Englische Humor verpackt in eine herrliche abstrakte Liebesgeschichte - zum lachen und zum weinen! |
The Parole Officer [UK IMPORT] Steve Coogan, Lena Headley, Om Puri, Steven Waddington, Ben Miller Videokassette, 4. August 2003 Verkaufsrang: 38992
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Caper movie with a difference 5 von 5 Punkten Steve Coogan is back, this time with a full length feature film. Naturally you wonder if he can carry one of his whacky characters for that long. Yes he can! In his take on the Italian Job or Ocean's Eleven he pulls it off yet again proving that he is one of the UK's finest contemporary comedians. This time he is a nerdy parole officer who gets drawn into a sinister web of murder and deception and it's all down to his addiction to crisps. He is framed for a murder and he needs to get a video tape from a bank vault to prove his innocence. So the natural thing for a parole officer is to contact some of his former clents. Unfortunately he decides to recruit the only ones he had lead back to the path of rightousness. So they stumble into their very own caper. The film is great on two accounts: it works as a parody of classic caper movies and Coogan and the crew are funny in their own right. Coogan's linguistic mishaps are even funnier than Allan Partridge, e.g. he says to an undercover police woman: You are a prostitute. You look lovely. The humour works language wise, slapstick wise and sometimes is downright dark. Excellent viewing! |
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