DVDs: Aden Young

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Black Robe - Am Fluß der Irokesen - Lothaire BluteauBlack Robe - Am Fluß der Irokesen
Lothaire Bluteau, Aden Young, Sandrine Holt

Videokassette, 1. November 1993
     Verkaufsrang: 369     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Der Raum vor dem Bildschirm      5 von 5 Punkten
"Black Robe" habe ich im Frühjahr 1999 gesehen, in Yellowknife, knapp 62° n.B. zusammen mit einer Handvoll Chippewyans. Wir saßen in Dianas Wohnzimmer, aßen Cookies und redeten, dann schob jemand den Fernseher zurecht und die Kassette in den Recorder. Es war nicht verabredet, daß wir einen Film sehen würden, das hatte sich irgendwie so ergeben. Ich war dort, um eine Expedition vorzubereiten, die vom Großen Sklavensee hoch zur Wasserscheide und dann den Thelon hinunter durch die Barren Grounds bis zu Hudson Bay führen sollte; ich denke, daß wir uns mochten. Die Männer und Diana waren alle ungefähr in meinem Alter. Alle (außer mir) waren getauft, katholisch. Alle hatten Namen, die ihnen nicht ihre Mütter, sondern Katholische Missionare gegeben hatten. Alle waren als Kinder aus ihren Familien gerissen worden und in Internatsschulen aufgewachsen. Felix, Chief der athabaskischen Stämme rund um den Sklavensee, haderte immer noch mit seinen Eltern, die ihn "hergegeben" hatten. In Felix Siedlung lebten Männer, die aus ihren Familien heraus in Missionsschulen gesperrt wurden, Geschwister nach Geschlecht getrennt, eingezäunt, und wenn die Brüder in ihrer Stammessprache miteinander geredet haben, wurden sie geschlagen, weil sie schneller Englisch lernen sollten. "Black Robe" ist einer der beiden Filme, die man sich mit natives zusammen anschauen kann, ohne in Peinlichkeit zu versinken.

Culture-Clash par excellence!      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ein kleines Meisterwerk - auch wenn ich lange gebraucht habe, um das zu verstehen. Das liegt mit Sicherheit auch daran, daß seine Erzählstrukturen - die Handlung und ihre Auflösung - die klassischen Muster der Filme verlassen, die wir heutzutage gewohnt sind. Was mich jedoch bereits beim ersten Anschauen gefesselt hat, ist die die ungeheure Bildsprache, die Beresford zusammen mit der Musik von Georges Delerue zu einem cineastischen Erlebnis zusammenfasst.

Ein französischer Priester geht zusammen mit einem Gehilfen und einem Indianerstamm tief in die Wälder der neu entdeckten "Neuen Welt", um dort eine Mission aufzusuchen, die vor Jahren gegründet wurde und von der man seither nichts mehr gehört hat.

Wer erwartet, daß sich am Ziel der Reise Antworten auftun und Konflikte auflösen, der wartet vergeblich. Die Reise ist die Antwort. Das Reise dieser Menschen, deren Herkunft und Weltanschauung unterschiedlicher nicht sein könnte, entblättert mit jeder Szene Antwort um Antwort auf die Frage, warum die Ankuft der Europäer der indigenen Ur-Kultur Amerikas den Untergang bringen musste.

Die Schluß-Szene, in der der Priester / Dämon / Schwarzrock den an Cholera erkrankten Indianern das Sakrament der Taufe anbietet, indem er ihnen die Frage, ob er sie liebe, rückhaltlos mit "Ja!" beantwortet und die dann übergangslos in den Schlußsatz mündet, daß die christianisierten Indianerstämme alle samt und sonders von ihren Rivalen ausgerottet wurden, woraufhin die Missionare ihre Stationen in den Wäldern Nordamerikas aufgaben, gehört für mich zu den tragischsten, ergreifendsten Momenten der Kinogeschichte.

Die englische Subline zum Film lautete: "Forget Dances with Wolves - THIS is the real thing." Verdammt richtig.

Der Film muss auf DVD kommen      5 von 5 Punkten
Dieser Film aus dem Jahre 1991, ist in vielen Punkten ein absolutes Ausnahmewerk und steht von seiner Art und Thematik ganz alleine in der großen Film-Landschaft da. Dieser Film ist wohl wirklich einer der wenigen die sich als INDIANER-FILM bezeichnen können. Hier werden die Indianer alle von echten Indianern gespielt und nicht etwa von Italienern oder Jugoslawen, auch sind die Kleidungen, die Kanus, die Traditionen, die Sprache, die Kultur, das Essen und vieles mehr so original getreu wie fast nirgends wo dargestellt worden. Die Geschichte ist hart, realistisch, nüchtern und sehr traurig. Die Bildgewalt ist einfach atemberaubend und lässt einen den Film einfach oft nur noch mit offener Kinnlade anschauen. Die Botschaft des Films ist eindeutig, einfach aber zugleich sehr tiefsinnig. Das absolute nicht Verstehen der Europäer gegenüber einen Naturvolk wird hier sehr gut rüber gebracht. Die Schauspieler sind alle sehr überzeugend und tragen sehr stark zu der intensiven Atmosphäre des Films bei.
Ich warte nun händeringend auf eine deutsche DVD-Veröffentlichung eines so wertvollen Filmes.

Auf jeden Fall besser      4 von 5 Punkten
Der Film hat sicher Schwächen, ist aber trotzdem unvergleichlich besser als Produkte der US amerikanischen Filmindustrie über denselben Themenkreis in der Art von "Der mit dem Wolf tanzt", "der letzte Mohikaner" oder "Geronimo". Das man z.B das platte Mainstream Epos "Der mit dem Wolf tanzt, problemlos auf DVD bekommt, "Black Robe" aber nur in einer VHS Version ist traurig.

Ein Meisterwerk. Düster und kalt.      5 von 5 Punkten
Ein Trauerspiel, dass es dieses Werk nicht auf DVD gibt, denn es hätte mehr als eine altertümliche VHS verdient. Insbesondere die Pracht der kanadischen Natur und der wunderbar sakrale Soundtrack (sehr zu empfehlen, komponiert von Georges Delerue) können gar nicht kristallklar genug genossen werden.
Die Handlung ist ja bekannt... und traurig genug. Die Wärme der Indianer untereinander und die Liebe des schönen Daniel zur schönen Häuptlingstochter sind wie ein einsamer Leuchtturm in der Finsternis des christlichen Missionierungswahns und der unwirtlichen Umgebung. Es fröstelt einen beim Zusehen und je länger man zusieht, desto mehr schämt man sich für die Kirche.
Am Ende weiss man nicht zu unterscheiden welche Brutalität grausamer ist: die Barbarei der Irokesen, die ihr Land verteidigen oder die Anmassung Roms allen Ernstes zu wissen, was diese Menschen gefälligst glauben sollen. Ratlosigkeit und Trauer stellt sich ein. Am Ende greift der Schwarzrock zum letzten Mittel, um verzweifelte Kranke im nirgendwo zu taufen: dem versprechen falscher Hoffnungen, sie würden durch die Taufe gesunden. Dabei hat man das Gefühl, der Priester weiss am Ende seiner Reise selber nicht mehr, an was er eigentlich noch glauben soll, so "von Gott verlassen" erscheint ihm das Land. Aber ist es das wirklich? Am Ende geht die Sonne im Schein eines einfachen Kreuzes auf. Oder geht sie unter? Es schneit wieder, ein wunderbarer Knabenchoral erklingt und es wird dunkel. Und man friert und ist ergriffen. Ein Meisterwerk.


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Sniper - Der Scharfschütze - Tom BerengerSniper - Der Scharfschütze
Tom Berenger, Billy Zane, Aden Young, Frederic Miragliotta, J.T. Walsh

Videokassette
     Verkaufsrang: 5923     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 18 Bewertungen)

Sehr langweiliger Mist      1 von 5 Punkten
Meine Version ist zwar ungeschnitten, aber das macht den
Film keineswegs besser.
Denn der Film ist so was von geradlinig und vorhersehbar, das
man ruhig vorspullen kann, ohne den Faden zu verlieren.
Versäumen tut man dabei auch nichts, denn der Film besitzt kaum richtige Spannungsmomente.
Dann kommen noch viele unlogische Handlungsweisen hinzu, so das man
bei dem Film nicht gross nachdenken sollte, was aber kaum möglich ist, da der Film wie eine "alte Oma" läuft.
Ich glaube auch kaum, das wenn man den Filn statt mit Berenger + Zane anders besetzt hätte, er besser geworden wäre.
Nach Ende des Filmes fragte ich mich, was ist denn nun eigentlich während des ganzen Filmes geschehen und mir viel nur das kurze und wirklich alberne Ende ein, denn alles vorherige war so unbedeutend, das man es schnell vergißt.

Der Film ist weder als Kauf- noch als Leih-DVD eine Empfehlung wert.



FINGER WEG, DIESE VERSION IST ÜBEL GESCHNITTEN!!!!      1 von 5 Punkten
Wer den Film kennt, wird sich dessen Qualität durchaus bewusst sein. Die hier vorliegende Version ist um über 14 Minuten amputiert und man hat Glück, wenn es einem überhaupt gelingt der Handlung zu folgen. Das Einzige wozu die Version gut ist, ist als Untersetzer für heiße Töpfe. Ansonsten Finger weg!!!

Einfach Unglaublich! Eine absolute Frechheit!      2 von 5 Punkten
Wie kann man bitte einen Film so sehr und so dumm kürzen und schneiden? Dank der Beschneidung von 98 Min. auf 84 Min. fehlen Elemente der Story, die man sich auch nicht mehr mit viel Fantasie zusammenreimen kann.
Ist der Sinn der Hubschrauberszene sogar vielleicht noch zu erahnen und wird im Laufe des Films nachträglich wenigstens erwähnt, so ist der Zusammenhang in den Endszenen spätestens ab der Gefangennahme von SGT. Beckett nichtmal mehr erkennbar.
Sind derartige Kürzungen heutzutage überhaupt noch notwendig? Ich sehe heutzutage 16er-Filme, die wesentlich krasser sind, als dieser hier in der 18er Version.

So leider nicht zu empfehlen!

Grauenhafter Horrorstreifen!!!!      1 von 5 Punkten
Mir fehlen einfach jetzt noch die Worte. Ich habe die 16er Fassung kürzlich bei einer Bekannten gesehen und bin jetzt noch entsetzt. Ich hatte mal die Ehre, diesen Film uncut zu sehen und bin total enttäuscht. Natürlich muss ein unterschied zwischen der 16er und der 18er Fassung sein, aber wenn jemand das Gewehr in die Hand nimmt und im nächsten Moment gelobt wird, wie toll er geschossen hat (Hubschrauber-Szene), obwohl der Zuschauer von einem Schuss nichts mitbekommt, dann find ich das grauenhaft. In der 16er Fassung fehlen, sage und schreibe, knapp 11 Minuten. Ich kann jedem nur raten, die Finger von dieser DVD zu lassen.

Hände weg      1 von 5 Punkten
Wer den Film schon mal in de Originalfassung gesehen hat soll am besten die Finger davon lassen.
Dass eine DVD so beschnitten wird ist wirklich eine Fechheit und sollte beim Verkauf meiner Meinung nach auch so deklariert werden.
Ich war echt enttäuscht als ich den Film gesehen habe. Teilweise fehlt einfach der Zusammenhang.


 Weitere Kundenmeinungen


Sniper [UK IMPORT] - Tom BerengerSniper [UK IMPORT]
Tom Berenger, Billy Zane, J.T. Walsh, Aden Young, Tyler Coppin

DVD, 19. November 2001
     Verkaufsrang: 63065      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 18,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

Leider auch gekürzt und nur in 4:3      3 von 5 Punkten
Der Film ist gut und verdient - in vollständiger Fassung - 4 Sterne. Leider ist auch diese Version noch um 5 Minuten gegenüber dem Original gekürzt und in 4:3 Letterbox statt 1,85:1 Widescreen.

Fazit: Diese DVD ist deutlich besser, als die auf 84 Minuten verstümmelte deutsche Fassung, aber sie ist noch nicht gut genug. Nur mit englischem Originalton und ohne jeden Untertitel ist sie zudem nur für Fans des Films mit sehr guten Englischkenntnissen geeignet.


The Crocodile Hunter - Collision Course [UK IMPORT] - Steve IrwinThe Crocodile Hunter - Collision Course [UK IMPORT]
Steve Irwin, Terri Irwin, David Wenham, Magda Szubanski, Aden Young

DVD, 18. November 2002
     Verkaufsrang: 63696      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 29,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Guter Film, der auch zum lachen ist !!!      4 von 5 Punkten
Ein guter Film, der auch sehr zum lachen ist und den man unbedingt mall gesehen haben solte !!!
Sehr Schade, dass heute die NEWS Meldung kamm das Steve Irwin gestorben ist :(

Behalten wir ihn in guter Erinerung und schauen uns diesen Film an, der wirklich einiges zubieten hat.

ein toller lustiger Film - auf jeden Fall sehenswert      5 von 5 Punkten
Als ich mir den Film zum ersten Mal ansah war ich mir nicht ganz sicher was ständig diese amerikanische Geheimtruppe da zu suchen hatte. Das hat mich etwas gestört. Tja, Steves Frau ist halt Amerikanerin, also muß der amerikanische Kitsch auch vorhanden sein. Aber die Einspielung der Krokodilfangaktionen von Steve und seiner Frau Terry sind absolut spitzenklasse. Außerdem hat der Film auch genug humoriges zu bieten - typischer "Aussie Humour".Trotz der typisch amerikanischen Einlagen ein super toller Film, kann ich nur empfehlen.

Noch nachträglich etwas, wenn ich Euch einen Rat geben darf, kauft die englische Version dieser DVD oder aber schaut Euch die deutsche DVD in englischer Sprache an.
Der deutsche Sprecher für Steve bringt nicht den Enthusiasmus Steves herüber, hört sich albern an durch seine aufgesetzte englische Betonung der deutschen Sprache und auch die Übersetzung ist nicht okay.
Steve sprach nicht so albern.


Molokai: The Forbidden Island [UK IMPORT] - Sam NeillMolokai: The Forbidden Island [UK IMPORT]
Sam Neill, Derek Jacobi, David Wenham, Leo McKern, Kris Kristofferson

DVD, 1. September 2001
     Verkaufsrang: 72238     

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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Großartige und bewegende Umsetzung eines schwierigen Themas      5 von 5 Punkten
Eine Insel vor Hawaii, irgendwann im 19. Jahrhundert: Der junge Priester Damian geht in eine Leprakolonie auf einer "verbotenen" Insel. - Verbotene Insel deshalb, weil die Erkrankung an Lepra damals die gesellschaftliche und soziale Isolation bedeutete und Menschen mit dieser Krankheit an abgelegene Orte gebracht wurden, an denen sie niemanden durch Ansteckung gefährden konnten; der Zutritt zu diesen Inseln war strikt verboten bzw. nur autorisierten Personen erlaubt.
Dass Father Damian dort als Missionar und Diakon tätig ist, erwartet jeder von ihm. Dass er aber die Botschaft Jesu so versteht, sie weniger auf den Lippen als vielmehr im Herzen zu tragen und er Menschen- und Nächstenliebe tatsächlich lebt und praktiziert, ist etwas, das zumindest seine Vorgesetzten in dieser Form nicht erwartet hatten. Denn plötzlich stellt sich dieser Priester auf der fernen Insel als ein Problem dar: Er fordert Maßnahmen, die den Menschen auf der Insel echte und langfristige Hilfe brächten, deren Genehmigung aber für die Kolonialstaaten der Insel aus politischen und gesellschaftlichen Gründen konfliktbeschwörend und unbequem wären.
Gegen alle Widerstände und Schwierigkeiten durch Vorgesetzte und politische sowie gesellschaftliche Restriktionen bleibt Father Damian dabei: Er bleibt auf der Insel und hält an seiner Auffassung von gelebter Nächstenliebe und Diakonie fest, stellt sich bis zum Ende in den Dienst an seinen Mitmenschen.
David Wenham ist überragend; er zeigt hier eine absolut überzeugende und glaubwürdige Leistung - er spielt den Father Damian nicht, er lebt ihn.

Fazit: Unbedingt sehenswert!

ÜBERRASCHEND PACKENDE CHARAKTERSTUDIE      5 von 5 Punkten
also eigentlich hatte ich den Film nur gekauft, weil ich nach Herr der Ringe auf den jungen australischen Schauspieler David Wenham neugierig geworden war. Welche Überraschung einen Film gespickt mit hervorragenden Charakterdarstellern zu sehen, der das Thema Lepra während der Kolonialzeit mit faszinierender und (wie bei britischen Filmen dankbarerweise) in keinster Weise einseitiger Vielfältigkeit zum Inhalt hat. Was bewegt einen jungen Mann dazu katholischer Priester zu werden? Warum opfert sich jemand als Missionar auf? Welche Gefühle, Zweifel, Ängste, Triumphe hat solch ein Mensch im Laufe seines Lebens? Eine brilliante Darstellung von David Wenham lässt einen noch lange in der Nachwirkung dieses Filmes schweben.
Kein emotionales Hollywood Drama - keine übertriebenen Gesten - dafür echtes brachiales Leben mit allen Höhen und Tiefen. Mein Dank an die britischen Filmemacher!


Black Robe [UK-Import] - Lothaire BluteauBlack Robe [UK-Import]
Lothaire Bluteau, Aden Young, Sandrine Holt, August Schellenberg, Tantoo Cardinal

Videokassette, 5. April 1993
     Verkaufsrang: 19912     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)

Der Raum vor dem Bildschirm      5 von 5 Punkten
"Black Robe" habe ich im Frühjahr 1999 gesehen, in Yellowknife, knapp 62° n.B. zusammen mit einer Handvoll Chippewyans. Wir saßen in Dianas Wohnzimmer, aßen Cookies und redeten, dann schob jemand den Fernseher zurecht und die Kassette in den Recorder. Es war nicht verabredet, daß wir einen Film sehen würden, das hatte sich irgendwie so ergeben. Ich war dort, um eine Expedition vorzubereiten, die vom Großen Sklavensee hoch zur Wasserscheide und dann den Thelon hinunter durch die Barren Grounds bis zu Hudson Bay führen sollte; ich denke, daß wir uns mochten. Die Männer und Diana waren alle ungefähr in meinem Alter. Alle (außer mir) waren getauft, katholisch. Alle hatten Namen, die ihnen nicht ihre Mütter, sondern Katholische Missionare gegeben hatten. Alle waren als Kinder aus ihren Familien gerissen worden und in Internatsschulen aufgewachsen. Felix, Chief der athabaskischen Stämme rund um den Sklavensee, haderte immer noch mit seinen Eltern, die ihn "hergegeben" hatten. In Felix Siedlung lebten Männer, die aus ihren Familien heraus in Missionsschulen gesperrt wurden, Geschwister nach Geschlecht getrennt, eingezäunt, und wenn die Brüder in ihrer Stammessprache miteinander geredet haben, wurden sie geschlagen, weil sie schneller Englisch lernen sollten. "Black Robe" ist einer der beiden Filme, die man sich mit natives zusammen anschauen kann, ohne in Peinlichkeit zu versinken.

Culture-Clash par excellence!      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ein kleines Meisterwerk - auch wenn ich lange gebraucht habe, um das zu verstehen. Das liegt mit Sicherheit auch daran, daß seine Erzählstrukturen - die Handlung und ihre Auflösung - die klassischen Muster der Filme verlassen, die wir heutzutage gewohnt sind. Was mich jedoch bereits beim ersten Anschauen gefesselt hat, ist die die ungeheure Bildsprache, die Beresford zusammen mit der Musik von Georges Delerue zu einem cineastischen Erlebnis zusammenfasst.

Ein französischer Priester geht zusammen mit einem Gehilfen und einem Indianerstamm tief in die Wälder der neu entdeckten "Neuen Welt", um dort eine Mission aufzusuchen, die vor Jahren gegründet wurde und von der man seither nichts mehr gehört hat.

Wer erwartet, daß sich am Ziel der Reise Antworten auftun und Konflikte auflösen, der wartet vergeblich. Die Reise ist die Antwort. Das Reise dieser Menschen, deren Herkunft und Weltanschauung unterschiedlicher nicht sein könnte, entblättert mit jeder Szene Antwort um Antwort auf die Frage, warum die Ankuft der Europäer der indigenen Ur-Kultur Amerikas den Untergang bringen musste.

Die Schluß-Szene, in der der Priester / Dämon / Schwarzrock den an Cholera erkrankten Indianern das Sakrament der Taufe anbietet, indem er ihnen die Frage, ob er sie liebe, rückhaltlos mit "Ja!" beantwortet und die dann übergangslos in den Schlußsatz mündet, daß die christianisierten Indianerstämme alle samt und sonders von ihren Rivalen ausgerottet wurden, woraufhin die Missionare ihre Stationen in den Wäldern Nordamerikas aufgaben, gehört für mich zu den tragischsten, ergreifendsten Momenten der Kinogeschichte.

Die englische Subline zum Film lautete: "Forget Dances with Wolves - THIS is the real thing." Verdammt richtig.

Der Film muss auf DVD kommen      5 von 5 Punkten
Dieser Film aus dem Jahre 1991, ist in vielen Punkten ein absolutes Ausnahmewerk und steht von seiner Art und Thematik ganz alleine in der großen Film-Landschaft da. Dieser Film ist wohl wirklich einer der wenigen die sich als INDIANER-FILM bezeichnen können. Hier werden die Indianer alle von echten Indianern gespielt und nicht etwa von Italienern oder Jugoslawen, auch sind die Kleidungen, die Kanus, die Traditionen, die Sprache, die Kultur, das Essen und vieles mehr so original getreu wie fast nirgends wo dargestellt worden. Die Geschichte ist hart, realistisch, nüchtern und sehr traurig. Die Bildgewalt ist einfach atemberaubend und lässt einen den Film einfach oft nur noch mit offener Kinnlade anschauen. Die Botschaft des Films ist eindeutig, einfach aber zugleich sehr tiefsinnig. Das absolute nicht Verstehen der Europäer gegenüber einen Naturvolk wird hier sehr gut rüber gebracht. Die Schauspieler sind alle sehr überzeugend und tragen sehr stark zu der intensiven Atmosphäre des Films bei.
Ich warte nun händeringend auf eine deutsche DVD-Veröffentlichung eines so wertvollen Filmes.

Auf jeden Fall besser      4 von 5 Punkten
Der Film hat sicher Schwächen, ist aber trotzdem unvergleichlich besser als Produkte der US amerikanischen Filmindustrie über denselben Themenkreis in der Art von "Der mit dem Wolf tanzt", "der letzte Mohikaner" oder "Geronimo". Das man z.B das platte Mainstream Epos "Der mit dem Wolf tanzt, problemlos auf DVD bekommt, "Black Robe" aber nur in einer VHS Version ist traurig.

Ein Meisterwerk. Düster und kalt.      5 von 5 Punkten
Ein Trauerspiel, dass es dieses Werk nicht auf DVD gibt, denn es hätte mehr als eine altertümliche VHS verdient. Insbesondere die Pracht der kanadischen Natur und der wunderbar sakrale Soundtrack (sehr zu empfehlen, komponiert von Georges Delerue) können gar nicht kristallklar genug genossen werden.
Die Handlung ist ja bekannt... und traurig genug. Die Wärme der Indianer untereinander und die Liebe des schönen Daniel zur schönen Häuptlingstochter sind wie ein einsamer Leuchtturm in der Finsternis des christlichen Missionierungswahns und der unwirtlichen Umgebung. Es fröstelt einen beim Zusehen und je länger man zusieht, desto mehr schämt man sich für die Kirche.
Am Ende weiss man nicht zu unterscheiden welche Brutalität grausamer ist: die Barbarei der Irokesen, die ihr Land verteidigen oder die Anmassung Roms allen Ernstes zu wissen, was diese Menschen gefälligst glauben sollen. Ratlosigkeit und Trauer stellt sich ein. Am Ende greift der Schwarzrock zum letzten Mittel, um verzweifelte Kranke im nirgendwo zu taufen: dem versprechen falscher Hoffnungen, sie würden durch die Taufe gesunden. Dabei hat man das Gefühl, der Priester weiss am Ende seiner Reise selber nicht mehr, an was er eigentlich noch glauben soll, so "von Gott verlassen" erscheint ihm das Land. Aber ist es das wirklich? Am Ende geht die Sonne im Schein eines einfachen Kreuzes auf. Oder geht sie unter? Es schneit wieder, ein wunderbarer Knabenchoral erklingt und es wird dunkel. Und man friert und ist ergriffen. Ein Meisterwerk.


 Weitere Kundenmeinungen


The Crocodile Hunter - Collision Course [UK IMPORT] - Steve IrwinThe Crocodile Hunter - Collision Course [UK IMPORT]
Steve Irwin, Terri Irwin, David Wenham, Magda Szubanski, Aden Young

Videokassette, 18. November 2002
     Verkaufsrang: 31136     

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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Guter Film, der auch zum lachen ist !!!      4 von 5 Punkten
Ein guter Film, der auch sehr zum lachen ist und den man unbedingt mall gesehen haben solte !!!
Sehr Schade, dass heute die NEWS Meldung kamm das Steve Irwin gestorben ist :(

Behalten wir ihn in guter Erinerung und schauen uns diesen Film an, der wirklich einiges zubieten hat.

ein toller lustiger Film - auf jeden Fall sehenswert      5 von 5 Punkten
Als ich mir den Film zum ersten Mal ansah war ich mir nicht ganz sicher was ständig diese amerikanische Geheimtruppe da zu suchen hatte. Das hat mich etwas gestört. Tja, Steves Frau ist halt Amerikanerin, also muß der amerikanische Kitsch auch vorhanden sein. Aber die Einspielung der Krokodilfangaktionen von Steve und seiner Frau Terry sind absolut spitzenklasse. Außerdem hat der Film auch genug humoriges zu bieten - typischer "Aussie Humour".Trotz der typisch amerikanischen Einlagen ein super toller Film, kann ich nur empfehlen.

Noch nachträglich etwas, wenn ich Euch einen Rat geben darf, kauft die englische Version dieser DVD oder aber schaut Euch die deutsche DVD in englischer Sprache an.
Der deutsche Sprecher für Steve bringt nicht den Enthusiasmus Steves herüber, hört sich albern an durch seine aufgesetzte englische Betonung der deutschen Sprache und auch die Übersetzung ist nicht okay.
Steve sprach nicht so albern.


Hotel de Love - Simon BossellHotel de Love
Simon Bossell, Aden Young, Saffron Burrows

Videokassette, 11. Juni 2001

Verkaufsrang: 2321

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Hotel De Love [UK IMPORT] - Julia BlakeHotel De Love [UK IMPORT]
Julia Blake, Ray Barrett, Aden Young

Videokassette, 14. Juni 1999

Verkaufsrang: 50114

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War Bride - Anna FrielWar Bride
Anna Friel, Brenda Fricker, Aden Young, Julie Cox, Loren Dean

DVD, 28. Juni 2004

Verkaufsrang: 81116

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The War Bride [UK IMPORT] - Anna FrielThe War Bride [UK IMPORT]
Anna Friel, Brenda Fricker, Molly Parker, Aden Young, Julie Cox

DVD, 19. Juli 2004

Verkaufsrang: 87877

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After The Deluge [UK IMPORT] - Hugo WeavingAfter The Deluge [UK IMPORT]
Hugo Weaving, Rachel Griffiths, David Wenham, Samuel Johnson, Aden Young

DVD, 28. Dezember 2005

Verkaufsrang: 70076
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