DVDs: Manfred Zapatka

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Todesspiel - Hans BrennerTodesspiel
Hans Brenner, Manfred Zapatka, Dieter Mann

DVD, 5. August 2003
     Verkaufsrang: 1010      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 12,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Am 5. September 1977 wird Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer von der RAF entführt. Im Kugelhagel der Terroristen sterben alle vier Begleiter Schleyers. Der Industrielle soll im Austausch gegen die in Stammheim inhaftierten Genossen freikommen. Die Bundesregierung unter Helmut Schmidt beschließt, nicht auf die Erpressung durch die RAF einzugehen. Der Staat nimmt die Kriegserklärung an. Das Todesspiel beginnt.
Das zu Recht viel gelobte zweiteilige Dokudrama von Heinrich Breloer, (Wehner - Die unerzählte Geschichte, Die Staatskanzlei), verwebt Spielszenen, Interviews und Archivmaterialien zu einer einzigartigen Studie über die dunkelsten Wochen der westdeutschen Nachkriegsgeschichte. Das Springen zwischen Inszeniertem und Dokumentarischem wirkt niemals angestrengt oder irritierend, sondern verifiziert und bereichert das Vorgestellte. Breloer erzeugt so eine Spannung und bedrückende Nähe, die mit einem Spielfilm nur schwer zu erreichen wäre. Tatsächlich kommt bei der fast dreistündigen Tragödie niemals Langeweile auf.
Während der erste Teil die Entführung Schleyers nachzeichnet, konzentriert sich der zweite Teil auf die Entführung der Lufthansamaschine "Landshut nach Mogadischu. Die Naivität und Brutalität der Terroristen erschrecken ebenso wie die Skrupellosigkeit des staatlichen Krisenstabs. Die unkontrollierbare Gewaltspirale des Krieges überrennt alle Beteiligten. Schnell wird eine Einordnung nach Gut und Böse, richtig und falsch, auch für den Zuschauer unmöglich. Todesspiel stellt sich gegen die gefährliche Illusion, Gerechtigkeit sei mit Waffengewalt zu erzwingen. -Peter Kuhn


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

Beklemmende Doku      5 von 5 Punkten
Darstellerisch gibt es sicherlich bessere Umsetzungen der Ereignisse im Herbst 1977. Besonders die Charaktere der weiblichen Terroristinnen sind den Schauspielerinnen durchgehend hölzern geraten. Auch die Darstellergruppe in Stammheim weiß zu keiner Zeit zu überzeugen. Doch während Sebastian Koch als Andreas Baader vollkommen fehlbesetzt ist, spielt Hans Brenner als Hans Martin Schleyer mit einer fulminanten Leistung alle an die Wand.

Dennoch erscheint die Mischung aus Kammerspiel, Orinialaufnahmen und Interviews äußerst reizvoll und hinterlässt beim Betrachter in der Summe ein beklemmendes Gefühl. Bedrücken tun vor allem die eingestreuten Interviews mit Angehörigen, Polizisten und Politikern, die die menschliche Seite und die tiefe Betroffenheit hinter den Ereignissen beleuchten.

Der Film wirkt insgesamt gut recherschiert, detailgenau und bietet so eine sehr gute visuelle Ergänzung zu den literarischen Veröffentlichungen, wie z.B. Austs "Der Baader-Meinhof-Komplex", und ist somit Geschichtsunterricht der angenehmeren Art. Man sollte ihn allerdings eher als Dokumentation und nicht als abendfüllenden Spielfilm sehen.

Alles in Allem also ein Volltreffer! Und der trotz der mageren Darstellerleistungen erhält der Film von mir 5 Sterne!

Man sollte sich übrigens die 30 Minuten Interview mit Helmut Schmidt im Bonusmaterial nicht entgehen lassen. Hier spricht ein Staatsmann, der sich der Tragweite seiner Entscheidungen bewusst ist, der nichts beschönigt und zu allem, was er damals zu verantworten hatte, auch heute noch steht. Rhetorisch messerscharf.


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Der freie Wille - Jürgen VogelDer freie Wille
Jürgen Vogel, Sabine Timoteo, Manfred Zapatka

DVD, 12. Oktober 2007
     Verkaufsrang: 1855      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 9,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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DER FREIE WILLE

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 12 Bewertungen)

Ist der Wille frei?      5 von 5 Punkten
Jürgen Vogel spielt mit unglaublicher Intensität einen Mann, der auf grauenvolle Weise mehrere Frauen vergewaltigt hat, Jahre in der forensischen Psychiatrie verbringt und dann wieder in Freiheit kommt. Trotz aller Resozialisierungsversuche schafft er es nicht und zieht letztlich die Konsequenz daraus. Der Film kommt mit wenig Dialog aus und mit noch weniger Musik. Es ist wirklich kein "schöner" Film. Und "Betroffenheitskino" bekommen wir glücklicherweise ebenfalls nicht geboten. Der Film zeigt aber, dass Menschen, die diese Neigung haben, durchaus auch Teil von uns sind. Wir können ihr Handeln verurteilen, dürfen aber nicht wegsehen, und reines Einsperren hilft schon überhaupt nicht. Der Film zwingt dazu, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Mitleid mit den Frauen allein hilft nicht. Voller Erschrecken wird auch mancher Zuschauer feststellen, dass Theo nicht so unsympathisch ist, wie er es eigentlich sein müsste. Es wird nichts verherrlicht oder beschönigt. Es wird auch eigentlich nicht erklärt, warum Theo sich so verhält. Die Erklärung muss der Zuschauer allein finden, und das macht diesen Film so absolut sehenswert.


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KDD - Kriminaldauerdienst - Staffel 2 - Manfred ZapatkaKDD - Kriminaldauerdienst - Staffel 2
Manfred Zapatka, Götz Schubert, Saskia Vester, Barnaby Metschurat, Melika Foroutan

DVD, 25. August 2008
     Verkaufsrang: 2871      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 19,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Universum Film KDD - Kriminaldauerdienst - Staffel 2, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.08.08

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)

noch besser als die erste      5 von 5 Punkten
Zuerste die frohe Nachricht: Es wird auch eine dritte Staffel geben! Die Dreharbeiten haben gerade begonnen, ausgestrahlt werden die neuen Folgen ab Herbst 2009. Bis dahin kann man sich die Zeit mit Staffel 1 und 2 auf DVD vertreiben. Ich war nach der ersten Staffel sehr besorgt. Die Reaktionen der Kritiker waren ja durchweg euphorisch, die Zuschauerresonanz jedoch eher verhalten. Daher war ja zu befürchten, in der zweiten Staffel könnten die Produzenten versucht sein, den besonderen KDD-Look zu glätten, die Erzählweise an herkömmliche Fernsehkrimis anzupassen um eine höhere Quote zu erreichen. Doch nichts da! Meiner Meinung nach sind die Folgen der zweiten Staffel eher noch sperriger und verlangen dem Zuschauer eher noch mehr ab. Dazu kommt, dass eher noch mehr passiert und die Vorkommnisse den Zuschauer noch mehr schockieren, aufwühlen, nachdenklich machen. (Es tauchen wieder viele Geschichten auf, die eindeutig von realen Fällen der vergangenen 1,2 Jahre inspiriert sind.) Einige Handlungsstränge werden weitererzählt, einige sogar aufgelöst, viel mehr aber bleiben - vorerst - offen oder werden noch verworrener. Und wer noch unter dem Cliff-Hanger am Ende der ersten Staffel leidet: Auch die zweite Staffel endet mit einem fiesen offenen Ausgang!
Die DVD-Box der zweiten Staffel beinhaltet vier DVDs, auf der letzten ist allerdings nur Bonus-Material. (Ich habe mich ganz schön erschrocken, als ich abends dachte, ich sehe mir die letzten drei Folgen an und dann feststellen musste, dass die Staffel schon zuende ist!) Den Teil mit den herausgeschnittenen Szenen ("deleted scenes") fand ich sehr interessant, einige doch sehr gute Szenen dabei!
Also viel Spaß mit dieser neuen Box. Wie schon gesagt wurde, macht es viel mehr Spaß, die Folgen auf DVD hintereinander weg zu sehen, als dazwischen immer eine Wochen warten zu müssen. Die Serie profitiert eindeutig vom konzentrierten, zusammenhängenden Sehen!


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KDD - Kriminaldauerdienst - Staffel 1 (3 DVDs) - Manfred ZapatkaKDD - Kriminaldauerdienst - Staffel 1 (3 DVDs)
Manfred Zapatka, Barnaby Metschurat, Götz Schubert, Melika Foroutan, Billey Demirtas

DVD, 26. November 2007
     Verkaufsrang: 3604      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,97 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Universum Film KDD - Kriminaldauerdienst - Staffel 1, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 26.11.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 14 Bewertungen)

Achtung      5 von 5 Punkten
Ueberspringen Sie meine Rezension, in den anderen ist schon alles gesagt.
Auf die DVD-Huelle gehoert ein Warn-Etikett...."Vorsicht, macht suechtig!"
Mit dieser Serie brechen schwere Zeiten an fuer alle Sokos, Tatorte, fuer alle Alten, Derricks und sonstige Kommissare.
Kdd wird fuer alle Zeiten der Masstab sein fuer Serien (oder Filme) dieses Genres...
Es entsteht beim Zuschauer ein ganz neues Krimi-Gefuehl, weil er naemlich die Gewissheit hat, dass es am Ende kein Happy End geben wird, in keiner Folge und wahrscheinlich auch nicht am Ende der letzten Folge der letzten Staffel, irgendwann in ferner Zukunft hoffentlich.
Eine Detailversessenheit der Macher, die es im deutschen Fernsehen so noch nicht gab. Brilliante Leistungen aller Darsteller, bis hin zu den Komparsen...
Als Berliner freut es mich besonders, dass man als Kulisse nicht wie ueblich die ueberall bekannten Sehenswuerdigkeiten verwendete ("...schau, das Brandenburger Tor! Spielt wohl in Berlin!!") Nein, hier geht man dahin, wo es nicht schoen ist, Kotti, Hermannplatz, Nord-Tempelhof, Neukoelln, man landet auf etlichen grauen Hinterhoefen und hat die entsprechenden Gerueche manchmal foermlich in der Nase.
Mich ueberkam nach einigen Folgen schon des oefteren das komische Verlangen, nach dem Abspann Joerdis Triebel anrufen zu wollen,um zu fragen, wie es ihr geht.
Spass macht diese Serie nicht.
Und wer sie nicht kauft, ist selbst schuld.


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Falscher Bekenner - Constantin von JascheroffFalscher Bekenner
Constantin von Jascheroff, Manfred Zapatka, Victoria Trauttmansdorff

DVD, 16. März 2007
     Verkaufsrang: 12223      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 10,95 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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FALSCHER BEKENNER

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Alles Fassade.      3 von 5 Punkten
Armin hat die Schule erfolgreich abgeschlossen. Aber er hat noch keine Lehrstelle. Artig folgt er den Anweisungen seiner Mutter und schreibt jeden Tag eine Bewerbung. Es kommt auch zu Vorstellungsgesprächen. Doch die Personalchefs bekommen von Armin nicht das zu hören, was sie erwarten. Vollgepackt mit guten Ratschlägen, aber ohne Lehrstelle kehrt er dann müde nach Hause zurück.

Die Tristesse in Armin's Alltag wird durchbrochen als er den Schauplatz eines tödlichen Autounfalls betritt. Noch hat keiner das Ereignis bemerkt und Armin inspiziert in aller Ruhe den Ort. Zum Schluss nimmt ein Teil des Fahrzeugs mit. In den nächsten Tagen erscheint der Unfall in der Presse. Armin meldet sich schriftlich und anonym. Er erklärt der Verursacher des Unfalls zu sein. Die Polizei nimmt das Schreiben ernst, doch die Laborergebnisse entkräften Armin's Schreiben. Dann geht Armin einen Schritt weiter und bringt das mitgenommene Fahrzeugteil zu einer Polizeistation. Armin wird verhaftet.

Der Film erzählt die Geschichte eines jungen Mannes, der erfolglos im Fluss des Lebens dahintreibt. Er beobachtet sehr genau und scheint klüger, als seine Umwelt ihn wahrnimmt. Der Wunsch wahrgenommen zu werden, führt zu der fatalen Idee ein Täter ohne eigene Tat zu werden. Ein feiner Film mit Tiefgang.


Hervorragend inszenierte Charakterstudie eines Richtungslosen      4 von 5 Punkten
Irre ich mich, oder konnten deutsche Filmemacher vor Mitte der 90er Jahre nicht auf erzählende Bilder vertrauen - zumindest das Gros? Wäre ein stilles Werk wie dieses vor zwanzig, geschweige denn dreißig Jahren denkbar gewesen? Unmöglich. Spätestens seit der Jahrtausendwende entstehen auch Filme made in Germany, die man nicht etwa nur "okay" finden kann, sondern die weit über dem liegen, was selbst amerikanische "Independents" (die schon lange nicht mehr unabhängig sind) kaum schaffen und die Franzosen schon eher. Die Schublade "Berliner Schule" ist ziemlich geräumig, auch wenn sie eine journalistische Erfindung ist. Dieser Film nun also ist eine hervorragende Charakterstudie eines Adoleszenten, der im Grunde kein pädagogisch zu heilendes Problem hätte. Ein Loner aus eigenem Willen, der seine Eltern insgeheim für spießig hält (sind sie wohl auch, aber das sind praktisch alle Eltern irgendwann), mit homosexuellen Begegnungen kokettiert, keine Richtung findet, ohne dass das jetzt gleich in einen "Gewaltakt münden" muss - wie so viele Filme dieser Art, mittlerweile eine arg verschlissene Konvention. Er tut gar nicht viel, und fügt seinem Leben eine entscheidende Wendung zu, als er sich zu einem Verbrechen bekennt, das er nie begangen hat. Natürlich ist auch dieser Film eine hervorragend beobachtete Einsamkeitsstudie, und der Hauptdarsteller ist genial gecastet. In Deutschland scheint es zahlreiche schauspielerische Talente zu geben, die einfach nur entdeckt werden müssen. Aber auch Manfred Zapatka gelingt eine differenzierte Vaterfigur. Die Vorstellungsgespräche und Tests, die der falsche Bekenner stoisch und gelangweilt ertagen muss, könnte man komödiantisch nennen, wenn sie sich nicht andauernd in mittelständischen Betrieben GENAU SO abspielen würden. Es gibt zwar zwei Szenen, die mir unnötig erscheinen (die einbrechenden Motorradtypen in Lederkluft, unterlegt mit den nervigen Dixie Chicks und die Heulszene in gekrümmter Bodenhaltung zwischen Stühlen nach der Beerdigung), aber das schmälert den Gesamteindruck gar nicht. Die letzte Einstellung zeigt ein enigmatisch lächelndes Gesicht hinter der Scheibe eines Polizeiautos. Da ich kurze Zeit danach das Meisterwerk "Requiem", den durchaus relevanten "Schläfer" sowie "Gespenster" gesehen habe, hat mir endgültig bestätigt, dass der deutsche Film international geworden ist und mehr als ein Zeitdokument bundesdeutscher Befindlichkeit und Marotten. Endlich!


Fabrik der Offiziere (2 DVDs) - Manfred ZapatkaFabrik der Offiziere (2 DVDs)
Manfred Zapatka, Thomas Holtzmann, Karl-Walter Diess

DVD, 2. September 2005
     Verkaufsrang: 26004     

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Fabrik der Offiziere. 2 DVD-Videos AV Von Soldaten und Menschen

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 8 Bewertungen)

Muss man ansehen !!!      5 von 5 Punkten
Dieser Film wird keine Sekunde langweilig. Alle Facetten sind geboten - jeder Charakter ist vertreten und spielt seine Rolle in diesem Drama. Hervorragende Schauspieler sind hier am Werk - ich hab mir diesen Film mittlerweile zum dritten Mal angesehen. Eine bessere Zusammenfassung über das Nazi-Regime und die damit verbundenen Schicksale und Tragödien kenne ich nicht. Hier wird nichts und niemand zum Helden gemacht. Besonders die Rückblenden der einzelnen Figuren finde ich sehr gelungen. Ich kann an dieser Stelle nur meinen Respekt aussprechen - super !!!


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Elefantenherz - Der letzte Kampf - Daniel BrühlElefantenherz - Der letzte Kampf
Daniel Brühl, Manfred Zapatka, Jochen Nickel

DVD, 13. Mai 2004
     Verkaufsrang: 22157      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 16,99 (versandkostenfrei ab 20 € Bestellwert, Versandbedingungen s.o.)
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Eurovideo Elefantenherz, USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 13.05.04

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

traurig schöne Milieustudie      4 von 5 Punkten
Elfenartenherz ist eine melancholische Milieustudie über das graue Leben in einer Duisburger Trabantensiedlung, aus der es für die Hauptfigur Marko (Daniel Brühl) nur einen Ausweg zu geben scheint: eine Karriere als Profiboxer. Daniel Brühl zeigt eine außergewöhnliche Vielseitigkeit, in dem er einen Boxer glaubwürdig darstellt und gleichzeitig seinen typischen verklärten Blick beibehält. Die Bilder der grauen Industrielandschaft sind so traurig, dass sie fast schon wieder ästhetisch scheinen. Das ganze korrespondiert wunderschön mit einer leisen, melodischen Filmmusik. Gut gelungen sind auch die Boxszenen, die im Gegensatz zu manch anderen Filmen hier nach echtem Sport aussehen.
Fazit, wer Daniel Brühl mag, sollte sich Elefantenherz anschauen.

Guter Deutscher Film      4 von 5 Punkten
Die ganze schwierige Familiensituation des Hauptcharakters wird überzeugend dargestellt. Den Boxer nehme ich Brühl aber nicht wirklich ab, zumindest da ich ihn in anderen Filmen in völlig anderen Rollen gesehen habe.


Der freie Wille (2 DVDs) - Jürgen VogelDer freie Wille (2 DVDs)
Jürgen Vogel, Sabine Timoteo, Manfred Zapatka

DVD, 18. Mai 2007
     Verkaufsrang: 13689      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 21,95 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Arthaus Der freie Wille (2 DVDs), USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.05.07

Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 26 Bewertungen)

Intensiv !!!      5 von 5 Punkten
Ich habe mir der freie Wille vor kurzem auf Empfehlung ausgeliehen und finde den Film sehr sehr gut. Zunächst ist natürlich die Story extrem interessant: Ein ehemaliger Vergewaltiger, der lernen will, wieder ein normales Leben zu führen, aber dann von seiner Vergangenheit eingeholt wird. Selbst die Liebe, die er als Erlösung erwartet hatte, kann ihm nicht helfen. Klingt schonmal gut. Auch die Umsetzung gefällt mir. Interessante Kameraperspektiven, schöne Bilder, sehr nah am Geschehen.
Die Dialoge sind durchweg gelungen, vor allem die Liebesgeschichte zu Natie (Sabine Timoteo) ist dermaßen intensiv. Dabei schafft es der Regisseur, das Thema Vergewaltigung auf der einen Seite nicht zu verharmlosen und auf der anderen Seite Einblicke in Theos Seelenleben zu geben. Man versteht ihn, bis zu einem gewissen Grad. Natürlich spaltet diese Tatsache das Publikum, nicht wenige empfinden "Der freie Wille" als anmaßend. Kann man auch irgendwo nachvollziehen. Aber gerade das macht den Film so genial. Die Vergewaltigungsszenen sind verstörend, gleichzeitig wird aber auch die Schwäche und Erbärmlichkeit Theos in den Vordergrund gerückt. Das Mitleid ist auf Seiten der Opfer, aber man lernt, auch den Täter als Mensch zu sehen.
Manchem erscheint der Film etwas langatmig, da es viele ruhige Szenen, rein beobachtende Momente gibt. Aber das macht "Der freie Wille"eben auch wieder besonders. Ein sehr tiefer, sehr intensiver Film. 5 Sterne!


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Das letzte U-Boot - Geheimmission Tokio - Ulrich MüheDas letzte U-Boot - Geheimmission Tokio
Ulrich Mühe, Ulrich Tukur, Udo Samel, Matthias Habich, Manfred Zapatka

DVD, 8. März 2007
     Verkaufsrang: 36639     

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15. April 1945: Das deutsche U-Boot U234 sticht mit Kurs auf Tokio unter dem Befehl von Kommandant Gerber in See. Das Boot soll geheime Pläne, neue Waffensysteme und vor allem Uranoxid, das die Japaner dringend für den Bau der Atombombe benötigen, nach Japan bringen. Zwei japanische Fregattenkapitäne begleiten den Transport. Ebenfalls an Bord befinden sich General Mellenberg, der zu den Verschwörern des 20. Juli zählt, sowie der fanatische Geschwaderrichter Beck, der bis zuletzt an den Endsieg glaubt. Als die Bestatzung von Hitlers Selbstmord und schließlich von der Kapitulation erfährt, kommt es zum offenen Konflikt. Ein britischer Zerstörer fordert ihre sofortige Aufgabe. Kommandant Gerber will einzig und allein seine Mannschaft retten. Aber Beck droht damit, die U234 in die Luft zu sprengen, wenn der Zerstörer nicht versenkt wird - obwohl das deutsche Boot bereits die weiße Fahne gehisst hat.
Das letzte U-Boot ist ein spannungsgeladenes Kammerspiel auf engstem Raum und steht in der Tradition von Wolfgang Petersens Das Boot, basiert jedoch auf einer historischen Begebenheit. Während alliierte Zerstörer Jagd auf die U234 machen, treten die unterschwelligen Spannungen unter der U-Boot-Besatzung offen zu Tage. Nachdem sie den britischen Zerstörer versenkt haben, droht der ganzen Mannschaft die Hinrichtung als Kriegsverbrecher. Gerber bietet seine ganze Kunst auf, um den Verfolgern zu entkommen.
Das Kriegsdrama ist mit der Creme de lá Creme der deutschen Schauspielkunst besetzt: Neben Ulrich Mühe glänzen Ulrich Tukur, Manfred Zapatka, Matthias Habich, Udo Samel u.a. Gedreht wurde die internationale Co-Produktion in Babelsberg, Wilhelmshaven und Polen. Nachdem sich das deutsche U-Boot den Amerikanern ergeben hat, gelangt das Uranoxid nach Washington und wurde vermutlich beim Bau der Atombombe verwendet, die über Hiroshima abgeworfen wurde. So erhält das historische Kriegsdrama zusätzlich eine weitere beunruhigende Nuance - trefflich in Szene gesetzt von Frank Beyer (Spur der Steine, Jakob der Lügner).
Die DVD enthält als Bonusmaterial die Biographien der Darsteller und des Regisseurs sowie einen interessanten Abriss der historischen Fakten der letzten Mission der U234. - Birgit Schwenger


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 2.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 10 Bewertungen)

Ulrich Mühe in Höchstform      5 von 5 Punkten
Ulrich Mühe und Ulrich Tukur zeigen in diesem Film von Frank Beyer meiner Meinung nach eine sehr gute schauspielerische Leistung. Auch die weiteren Darsteller verwandeln das U-Boot in eine nervenaufreibende Szenerie. Nur die 90er-Jahre Musik tut gelegentlich etwas weh. Frank Beyer kopiert in seinem Regiestil nicht die Machart von Wolfgang Petersens "Das Boot", sondern konzentriert sich auf die psychologischen Beziehungen zwischen den Figuren und damit auch die Zerrissenheit in Deutschland am Ende des zweiten Weltkrieges. Ich finde den Film gelungen.


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Todesspiel - Hans BrennerTodesspiel
Hans Brenner, Manfred Zapatka, Dieter Mann

Videokassette, 1. September 1997
     Verkaufsrang: 5896     

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Am 5. September 1977 wird Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer von der RAF entführt. Im Kugelhagel der Terroristen sterben alle vier Begleiter Schleyers. Der Industrielle soll im Austausch gegen die in Stammheim inhaftierten Genossen freikommen. Die Bundesregierung unter Helmut Schmidt beschließt, nicht auf die Erpressung durch die RAF einzugehen. Der Staat nimmt die Kriegserklärung an. Das Todesspiel beginnt.
Das zu Recht viel gelobte zweiteilige Dokudrama von Heinrich Breloer, (Wehner - Die unerzählte Geschichte, Die Staatskanzlei), verwebt Spielszenen, Interviews und Archivmaterialien zu einer einzigartigen Studie über die dunkelsten Wochen der westdeutschen Nachkriegsgeschichte. Das Springen zwischen Inszeniertem und Dokumentarischem wirkt niemals angestrengt oder irritierend, sondern verifiziert und bereichert das Vorgestellte. Breloer erzeugt so eine Spannung und bedrückende Nähe, die mit einem Spielfilm nur schwer zu erreichen wäre. Tatsächlich kommt bei der fast dreistündigen Tragödie niemals Langeweile auf.
Während der erste Teil die Entführung Schleyers nachzeichnet, konzentriert sich der zweite Teil auf die Entführung der Lufthansamaschine "Landshut nach Mogadischu. Die Naivität und Brutalität der Terroristen erschrecken ebenso wie die Skrupellosigkeit des staatlichen Krisenstabs. Die unkontrollierbare Gewaltspirale des Krieges überrennt alle Beteiligten. Schnell wird eine Einordnung nach Gut und Böse, richtig und falsch, auch für den Zuschauer unmöglich. Todesspiel stellt sich gegen die gefährliche Illusion, Gerechtigkeit sei mit Waffengewalt zu erzwingen. -Peter Kuhn


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 20 Bewertungen)

Beklemmende Doku      5 von 5 Punkten
Darstellerisch gibt es sicherlich bessere Umsetzungen der Ereignisse im Herbst 1977. Besonders die Charaktere der weiblichen Terroristinnen sind den Schauspielerinnen durchgehend hölzern geraten. Auch die Darstellergruppe in Stammheim weiß zu keiner Zeit zu überzeugen. Doch während Sebastian Koch als Andreas Baader vollkommen fehlbesetzt ist, spielt Hans Brenner als Hans Martin Schleyer mit einer fulminanten Leistung alle an die Wand.

Dennoch erscheint die Mischung aus Kammerspiel, Orinialaufnahmen und Interviews äußerst reizvoll und hinterlässt beim Betrachter in der Summe ein beklemmendes Gefühl. Bedrücken tun vor allem die eingestreuten Interviews mit Angehörigen, Polizisten und Politikern, die die menschliche Seite und die tiefe Betroffenheit hinter den Ereignissen beleuchten.

Der Film wirkt insgesamt gut recherschiert, detailgenau und bietet so eine sehr gute visuelle Ergänzung zu den literarischen Veröffentlichungen, wie z.B. Austs "Der Baader-Meinhof-Komplex", und ist somit Geschichtsunterricht der angenehmeren Art. Man sollte ihn allerdings eher als Dokumentation und nicht als abendfüllenden Spielfilm sehen.

Alles in Allem also ein Volltreffer! Und der trotz der mageren Darstellerleistungen erhält der Film von mir 5 Sterne!

Man sollte sich übrigens die 30 Minuten Interview mit Helmut Schmidt im Bonusmaterial nicht entgehen lassen. Hier spricht ein Staatsmann, der sich der Tragweite seiner Entscheidungen bewusst ist, der nichts beschönigt und zu allem, was er damals zu verantworten hatte, auch heute noch steht. Rhetorisch messerscharf.


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Die Nacht singt ihre Lieder - Frank GieringDie Nacht singt ihre Lieder
Frank Giering, Anne Ratte-Polle, Manfred Zapatka

DVD, 25. Juli 2005
     Verkaufsrang: 51072      Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden

Preis: € 23,99 (versandkostenfrei nach D, CH und A, Versandbedingungen s.o.)
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 3 Bewertungen)

Sensibel kleines Meisterwerk (Vorsicht! Szeneuntauglich)      4 von 5 Punkten
Erzählt wird die gescheiterte Geschichte einer Beziehung, die am fehlenden Einfühlungsvermögen der Protagonisten scheitert. Die darstellerische Leistung von Anne Polle-Ratte und Frank Giering als Paar ist dabei bemerkenswert. Er, ein erfolgloser junger Schriftsteller ist "sprachlos" geworden. Unfähig, die Wohnung zu verlassen, sitzt er, gefangen in der Wohnung, liest nur noch. Schon der Besuch der Eltern verursacht Probleme. Auch das neugeborene Kind wirkt eher als Fremdkörper, denn als Bindeglied zwischen dem Paar.
Sie kämpft noch, provoziert, fordert lautstark die Rückkehr ihres Partners in die Beziehung, ohne dessen Depression tatsächlich begreifen zu können. Indem sie ihn mit einem anderen Mann konfrontiert und mit ihrem Fortgang droht, begehrt sie ein letztesmal auf. Vergeblich.
Seine darauffolgende Konsequenz ist tragisch und setzt den buchstäblichen Schlußpunkt unter die Beziehung.
Auf der Berlinale gezeigt, wurde der Film gnadenlos verrissen, indem sich Teile des Publikums, offensichtlich aus einem Unverständnis heraus über die Dialoge zu amüsieren begannen und an dramatischen Stellen lauthals lachten. Peinlich und unakzeptabel. Der "Verriss" setzte sich fort, denn auch in der anschließenden Pressekonferenz sah sich Regisseur Karmakar den provokanten Fragen seitens der Journalisten ausgesetzt.
Sicherlich wirken die Dialoge hölzern und steif. Die Frage stellt sich doch a priori nach dem "Warum". Meines Erachtens logisch, soll in der kammerspielhaften, eigentlich schon theaterartigen Inszenierung die tiefe Kluft zwischen den Beiden jene dramatische "Überhöhung" erfahren, die der beklemmenden Situation so am besten gerecht wird.
F. Giering spielt den "verstummten" Schriftsteller in einer Glaubhaftigkeit, die fast schon schmerzt.
Als Gegenpol Anne Polle-Ratte in der Rolle als "Aufbegehrende" solide und nachvollziehbar.
"Die Nacht singt ihre Lieder" fordert m.E. den Blick des Zuschauers hinter das gezeigte Geschehen. Man muß sich auf den Film einlassen wollen. In dieser Hinsicht (und in Anbetracht sonstiger gezeigter Filme zu diesem Thema) ist dieser für mich als ausgesprochen anspruchsvoll zu bezeichnen.

grausam      1 von 5 Punkten
Ich habe diesen Film vor kurzem auf Arte gesehen und obwohl ich dem deutschen Film sehr zugetan bin, muss ich leider sagen, dass ich mich lange nicht mehr so sehr gelangweilt habe. Leider.
Dies liegt vor allem an den hölzernen Dialogen, die nach Derrick Art daherkommen. Selbst Frank Giering kann diesen Film nicht retten. Habe mir von der Story mehr versprochen, als dieser Film halten kann.


Quälend und schmerzhaft      4 von 5 Punkten
"Szenen einer Ehe" meets "Big Brother". Menschen eingesperrt, vor allem in ihrem Denken. Gekämpft wird mit allen Waffen, um den Sieg davonzutragen. Was bei Big Brother aber Live-Comedy ist, gerät hier nicht nur für die Akteure, sondern auch für den Zuschauer zu einem leisen, quälenden und schmerzhaften Spektakel. Gebetsmühlenartig werden die abgegriffenen Phrasen in immer neuen Variationen aufgewärmt. Der Teufelskreis wird überdeutlich sichtbar, kein Entrinnen tut sich auf. Wenn am Schluss keiner siegt, sondern alle etwas verlieren, ist das folgerichtig, aber auch tragisch und hoffnungslos. Wie gelähmt saß ich noch lange nach Ende des Films in meinem Sessel.
Für diesen Film hätte ich mir wirklich ein paar Extras gewünscht, wenn vielleicht auch nur aus dem Grund, um den trostlosen Eindruck zu mildern.


Das letzte U-Boot - Geheimmission Tokio - Manfred ZapatkaDas letzte U-Boot - Geheimmission Tokio
Manfred Zapatka, Ulrich Mühe, Kaoru Kobayashi, Paul Herzberg, Lloyd Johnston

Videokassette
     Verkaufsrang: 10857     

Bei Amazon direkt z.Zt. nicht lieferbar,   Bei anderem Anbieter bestellen



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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Das letzte Boot ?      2 von 5 Punkten
Kann der Bewertung von Thorsten Borgert zustimmen. Der Film soll eigentlich die Geschichte der letzten Fahrt von "U 234" unter Kptlt. Johann Fehler darstellen. Leider stimmt die Filmgeschichte mit den tatsächlichen Ereignissen nur grob überein. Für alle die es genauer wissen wollen empfehle ich das Buch "U 234 in geheimer Mission nach Japan" von J.M.Scalia. Das U-Boot im Film ist übrigens ein polnischer Typ.

Hilft bei Schlafstörungen      1 von 5 Punkten
Ein U-Boot soll eine wertvolle Fracht 1945 nach Japan bringen. Der Kapitänleutnant, der unentschlossen und ohne Autorität wirkt, lässt sich das Kommando von einem Nazi-Parteibonzen abnehmen. Atemberaubende Stimmung ist hier nicht zu erwarten, vielmehr wirkt's wie: "wir haben uns alle lieb!"
Die Musik ist schlecht, die Handlung diffus und Spannung kommt auch nicht auf.
Ich kenne mich wirklich gut mit WK II UBooten aus, nur welcher Typ in diesem Film genutzt wird, weiß ich bis heute nicht (sieht aus wie eine Mischung zwischen Typ XXI und Typ 206a der Bundesmarine)


Erkan & Stefan (Single Version) - Erkan Maria MoosleitnerErkan & Stefan (Single Version)
Erkan Maria Moosleitner, Stefan Lust, Alexandra Neldel, Manfred Zapatka, Sigfried Terpoorten

DVD, 14. Januar 2002
     Verkaufsrang: 66377     

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Erkan und Stefan träumen davon, einmal so die Sau rauslassen zu dürfen wie ihre großen Vorbilder Chuck Norris, Bruce Willis und der karatekundige Besitzer von Bronskis Waschsalon. Und plötzlich bekommen die verhinderten Winz-Kampfmaschinen ihre Chance: Sie werden in ein hochgefährliches Geheimagenten-Komplott rund um den Badewannentod von Barschel gezogen... Dabei müssen sie ein mörderscharfes Bunny (Playboy-Bunny und "GZSZ"-Sternchen Alexandra Neldel) und die Welt retten.
Das klingt nach großem Klamauk und ist es auch. Aber der Debütfilm von Regisseur Michael "Bully" Herwig (bekannt durch die Bullyparade) ist vor allem ein großer Spaß. Der Spielfilm Erkan und Stefan hat eine richtige Handlung und ist nicht nur eine Nummernrevue mit alten Kamellen aus der Radioshow des Chaotenduos. Der Film steckt voller origineller Gags, witziger Einfälle und lebt vor allem von den coolen Sprüchen der beiden Hauptdarsteller. Voll krasse Action auf Bonanza-Rädern mit einem Döner Shanghai zwischen den Zähnen und einem Bunny auf dem Lenker. Wovon kleine Jungs halt so träumen. -Katrin Hilger


Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 15 Bewertungen)

Alles easy in Brindisi? Alles cool in Kabul?      5 von 5 Punkten
Der Film von Michael "Bully" Herbig ist einer, den man, so glaube ich, nur lieben oder hassen kann.
Was die beiden Hauptdarsteller "Erkan" Maria Moosleitner und "Stefan" Lust (beides natuerlich Pseudonyme) da eineinhalb Stunden abziehen, grenzt schon an Wahnwitz; eine eigene Komikwelt haben die beiden sich da erschaffen.
Der Witzlevel ist einheitlich albern bis tief, vergleichbar mit dem "Schuh des Manitu", ebenfalls von Herbig, aber mit solcher Inbrunst und einem sichtbaren Spass an der Sache vorgetragen, dass man kaum eine Chance hat, sich dem zu entziehen.

Wer hier nach logischen Fehlern oder einer anspruchsvollen Story sucht, ist ebenso fehl am Platze, wie derjenige, der meint, dass man nicht ueber jedes Thema Possen reissen sollte; das ist E & S naemlich herzlichst egal.

Zum wahrhaften Vollgenuss dieses Filmes empfehle ich Ihnen drei Stamperl Tequila mit Orangenschnitzen auf Ex und dann die Starttaste Ihres DVD-Rekorders zu druecken: Los geht's!


 Weitere Kundenmeinungen


Das Frankfurter Kreuz - Michael DegenDas Frankfurter Kreuz
Michael Degen, Manfred Zapatka, Jochen Nickel, Kajsa Reingardt

DVD
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Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.):
Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)

....sehenswert !      5 von 5 Punkten
Dieser Film ist ein Nischenfilm, aber er ist sehenswert. Das Frankfurter Kreuz ist eine Kioskbude, in der am Silvesterabend unterschiedliche Menschen mit ihren Lebensgeschichten hereinschneien und ein kurzes Debüt liefern. Werner, der Kioskbesitzer kennt sie alle. Da ist Manni, der gerade seinen Job verloren hat. Oder Roswita, die mit Manni Silvester feiern möchte, aber ihr Verflossener just am Silvesterabend auftaucht und Manni nun woanders feiern muß. Oder Mustafa, der angeblich gerade einen Hotelkomplex in der Türkei gekauft hat, aber den hohen Bierpreis nicht zahlen möchte. Und Harry, der Walters Kunden mit dummen Sprüchen anmacht aber es Walter trotzdem nicht übers Herz bringt, ihn vor die Tür zu setzen. Ob gutsituiert, wohlhabend oder Sozialhilfeempfänger, am Kiosk treffen alle Gesellschaftsschichten aufeinander. Alle kommen ins "Frankfurter Kreuz", erzählen etwas von ihrer Lebensgeschichte und verschwinden wieder in der Nacht.
Das ist kein Action- sondern eher eine Art Episodenfilm. Die Laufzeit beträgt etwas mehr als 53 min. Der Film vermittelt eine Atmosphäre und ein Gefühl, das ihn sehens- und liebenswert macht. Der Zuschauer nimmt Episodenhaft an dem Leben der Kurzbesucher teil. Uninteressant ? Das dachte ich mir eingangs auch. Aber der Film hat etwas. Man wird ein Teil von Walter, dem Kneipenwirt, der sich mit allen (zwangsweise) gutstellen muß, permanent den Kumpel mimt und über den Kübelweise Seelenmüll ausgeschüttet wird.
Schauspieler sind Michael Degen, Manfred Zapatka, Jochen Nickel, Kasja Reingardt, Ulrich von Dobschütz, Birol Ünel, Dagmar Manzel, Christina Kruse, Pierre Franckh, Matthias Fuchs, Katharina Müller-Elmau, Hans-Michael Rehberg, Helmut Semmet und Stefan Vogel.
Dieser Film ist nicht für jeden etwas. Aber wie bereits erwähnt hat er etwas, das ihn sehenswert macht.


Fabrik der Offiziere - Manfred ZapatkaFabrik der Offiziere
Manfred Zapatka, Thomas Holtzmann, Karl Walter Diess, Sigmar Solbach, Harald Dietl

Videokassette
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Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)

Fabrik der Offiziere - heute      5 von 5 Punkten
Lange Jahre war ich in einer modernen "Fabrik der Offiziere" der Bundeswehr tätig. Dieser Film beschreibt eine Offiziersschule der Wehrmacht - und diesen Schultyp gibt es heute noch. Für Offiziere und Portepeeträger der Bundeswehr ein absolutes "Deja vu Erlebnis". Der Film könnte auch heute spielen, klammert man die Gerichtsbarkeit aus und konzentriert sich auf den Schulbetrieb. Ich habe mich selbst in diesem Film wiedergefunden.

eindrucksvoller Film      5 von 5 Punkten
Tja, wie soll man ein Video rezensieren, dass es bei amazon und auch sonst nicht gibt !! na ja ich habe den Film in seiner Langfassung gesehen und fand erstaunlich, dass Deutsche Schauspieler, die sonst nur bei solchen Kulturhöhen wie Traumschiff oder Dr. hick, der man dem die FRauen nicht trauen" hier mitgespielt haben. Das Thema wird jedenfalls in der Langfassung sehr differenziert gezeigt, insb. wird deutlich, wieviel miese Charakterschweine es auch in der ach so anständigen Deutschen Wehrmacht gegeben hat.


Ebbies Bluff - Til SchweigerEbbies Bluff
Til Schweiger, Heiner Lauterbach, Sabine von Maydell, Manfred Zapatka, Helge Schneider

DVD, 17. Dezember 2007

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Elefantenherz - Der letzte Kampf [Verleihversion] - Daniel BrühlElefantenherz - Der letzte Kampf [Verleihversion]
Daniel Brühl, Manfred Zapatka, Züli Aladag

DVD, 1. Januar 2004

Verkaufsrang: 93535

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Fabrik der Offiziere (Langfassung) - Manfred ZapatkaFabrik der Offiziere (Langfassung)
Manfred Zapatka, Thomas Holtzmann, Karl-Walter Diess, Sigmar Solbach, Harald Dietl

Videokassette


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Torquato Tasso - Münchner Kammerspiele 1985 - Romuald PeknyTorquato Tasso - Münchner Kammerspiele 1985
Romuald Pekny, Jutta Hoffmann, Gisela Stein, Manfred Zapatka, Thomas Holtzmann

Videokassette


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William Shakespeare - Troilus und Cressida - Münchner Kammerspiele 1986 - Helmut GriemWilliam Shakespeare - Troilus und Cressida - Münchner Kammerspiele 1986
Helmut Griem, Helmut Brasch, Manfred Zapatka, Tobias Moretti, Arnulf Schumacher

Videokassette


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