|
| DVDs: Rosel Zech | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben |
BRD-Trilogie (3 DVDs) Hanna Schygulla, Barbara Sukowa, Rosel Zech, Armin Müller-Stahl, Mario Adorf DVD, 23. August 2005 Verkaufsrang: 6036 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Fassbinder BRD Trilogie, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 23.08.05
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Fassbinders Nachkriegsdeutschland - 3 Meisterwerke der Filmgeschichte 5 von 5 Punkten Fast schon eine Seltenheit: eine DVD-Box, in der die enthaltenen Filme tatsächlich zusammen gehören! Die sogenannte BRD-Trilogie von Rainer Werner Fassbinder besteht aus DIE EHE DER MARIA BRAUN, LOLA und DIE SEHNSUCHT DER VERONIKA VOSS. Alle Drei sind filmische Meisterwerke, und obwohl sie alle die Nachkriegsjahre Deutschlands beleuchten, sind sie vollkommen unterschiedlich und zeigen, wie breit das Spektrum des genialen Regisseurs war.
MARIA BRAUN war Fassbinders national und international erfolgreichstes Werk, das sogar von deutschen Kritikern anerkannt wurde (die üblicherweise mit Fassbinders Filmen wenig anfangen konnten). Hanna Schygulla spielt die Maria Braun, die nach Ende des Krieges auf ihren Ehemann wartet und sich aus der Not zum Überleben in eine zielstrebige Selfmade-Woman verwandelt, die konsequent ihren Weg geht. Liebe und Gefühle sind nur Mittel zum Zweck, die Ökonomie steht über allem. Fassbinder schildert das Schicksal der Maria Braun als persönlichen Aufstieg ohne Rücksicht auf Verluste. Die Frau muss sich - ebenso wie das gesamte Land - neu erfinden und ihre Rolle definieren. Politisch und gesellschaftlich ist Maria Brauns Deutschland ein Pulverfass, was in der makaberen Schluss-Sequenz seinen sarkastischen Höhepunkt erreicht.
LOLA spielt in den letzten Jahren der Adenauer-Zeit und ist gleichzeitig Satire und Sittengemälde einer typischen Kleinstadt. Armin Müller-Stahl ist der Saubermann vom Baudezernat, der im friedlichen Coburg nach kurzer Zeit der Hure Lola verfällt und Teil eines korrupten Systems wird, das hinter der heilen Fassade regiert. Mit Bezügen zu Sternbergs BLAUEM ENGEL zeichnet Fassbinder in knallbunten Farben und greller Ausstattung ein düsteres Bild der biederen Gesellschaft, die vom Krieg nichts mehr wissen will und nur noch Macht und Geld im Kopf hat. Barbara Sukowa versucht als Hure Lola Teil dieser feinen Gesellschaft zu werden und trotzdem ihre Identität zu behalten. LOLA ist fantastisches Schauspieler-Kino, ungemein unterhaltsam an der Oberfläche und entlarvend in der Tiefe.
VERONIKA VOSS ist dagegen schwärzestes Kino, eine bittere Tragödie. Rosel Zech spielt Veronika Voss, Filmstar der Nazi-Zeit (angelehnt an UFA-Star Sybille Schmitz), die verzweifelt ein Comeback versucht und von einer dämonischen Ärztin in Drogen-Abhängigkeit gehalten wird. Die Geschichte ist zeitlich zwischen MARIA BRAUN und LOLA angesiedelt. Deutschland ist hier ein Land der Verdrängung, aber die Gespenster der Vergangenheit (wie Untote tauchen Rudolf Platte und Johanna Hofer als Überlebende des Konzentrationslagers auf), die keine Berechtigung im Jetzt haben, sind dennoch allgegenwärtig. Veronika Voss ist auch eines dieser Gespenster, ihre Beseitigung ist Teil einer Gewissens-Säuberung durch die Gewissenlosen. VERONIKA VOSS, einer der außergewöhnlichsten Schwarz/Weiß-Filme aller Zeiten, ist ein großes Meisterwerk des Kinos und trifft tief in Herz und Hirn. Anders als die Trümmerlandschaft von Maria Braun oder der Tanz auf dem Vulkan in LOLA ist VERONIKA VOSS auch ein Film der Resignation und Hoffnungslosigkeit, eine bittere Abrechnung mit der ach so heilen Welt der 50er.
Fassbinders Filme bestechen auch dadurch, dass er keinerlei Rücksichten nimmt, weder auf die Charaktere noch den Zuschauer oder den Massengeschmack (LOLA z.B. ist ein Film voller verlogener und korrupter Charaktere, die heute nicht einmal ansatzweise einen Spielfilm bevölkern dürften). Seine Filme sind ehrlich und konsequent, ohne jeden Kitsch oder Pathetik und großartig in der filmischen Umsetzung und der Schauspielführung. Die BRD-Trilogie ist bestes deutsches Kino - anspruchsvoll, unterhaltsam und bedeutend, so wie es heute leider nicht mehr existiert.
Zur DVD-Box: die Bild- und Tonqualität der vorliegenden Filme ist hervorragend, insbesondere die expressiven Schwarz/Weiß-Bilder von VERONIKA VOSS sind fantastisch aufbereitet. Als Bonus gibt es verschiedene Interviews, die Doku "Eine deutsche Geschichte" (ca. 30 Minuten aus dem 3SAT "Kinomagazin") sowie Trailer und Bildergalerien. Für echte Fassbinder-Fans ist die Box ein Muss, sofern man die Einzel-DVDs nicht schon besitzt.
Ein Tipp für Fans: die amerikanische DVD-Box der BRD-Trilogie aus der Criterion Collection bietet (neben der deutschen Tonspur!) etwas mehr als diese deutsche Box, u.a. sehr gute Audiokommentare zu allen Filmen und eine Dokumentation über den Tod der Sybille Schmitz, die Vorlage für VERONIKA VOSS war.
ein muss 5 von 5 Punkten Unter den Fassbinder Filmen, die wohl auch international Bekanntesten. Fassbinder und seine Protagonisten Schygulla und Sukova präsentieren Nachkriegsdeutschland in eigentümlicher Detailschärfe. Wer jedoch dann genau hinschauen möchte, wird durch Verfremdungen und kleine filmische Sackgassen iritiert und verwirrt. Das merkwürdige Nebeneinander von Klischees und beeindruckenden Tiefen lassen diese Filme mehr als Unterhaltung sein. Komisches ist oft nur vordergründig lustig und bekommt zumeist etwas Bitteres nebenbei. Wer sich diese Filme mehrmals ansieht kann sich immer wieder auf neue Überraschungen gefasst machen, mit Bekannten aus Frankreich zusammen angeschaut, habe ich aber erlebt, daß man diese Trilogie eher als Dokumentarfilm versteht. Last not least - selber ankucken, einen nach dem anderen mit einwöchiger Pause, ist meine Empfehlung . |
Die Geschwister Oppermann (2 DVDs) Wolfgang Kieling, Rosel Zech, Till Topf DVD, 16. Januar 2008 Verkaufsrang: 8016 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Die Geschwister Oppermann, USK/FSK: 12+
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Eindringliches Meisterwerk 5 von 5 Punkten Egon Monks Meisterwerk aus einer Zeit, in der man noch wusste, wofür die
Rundfunkgebühren aufgewendet wurden. Mit einer beeindruckenden Schauspielerriege verfilmte Egon Monk Feuchtwangers Romanvorlage aus dem Jahre 1933.
Der Film schildert 5 Monate deutscher Geschichte anhand der jüdischen Unternehmerfamilie Oppermann vom November 1932 bis April 1933. Die durch und durch deutschen Brüder Oppermann müssen in dieser kurzen Zeitspanne auf tragische Weise erleben, wie der Opportunismus dem Nationalsozialismus den Weg ebnet. Vom anfänglichen "Nichwahrhabenwollen" bis schließlich zum fassunglosen Entsetzen über die Demütigungen, die für die Oppermanns zum Alltag werden. Lion Feuchtwanger schrieb über seinen Roman, daß er "diese dunkle Zeit den Späteren lebendig machen wollte". Dem Fernsehfilm gelingt dies in beklemmender und eindringlicher Weise.
5 Sterne!
den
Klassiker in der Tradition von "Holocaust" und "Schindlers Liste" 5 von 5 Punkten Egon Monks Verfilmung des großartigen Romans von Lion Feuchtwanger gelingt es, anhand des Schicksals einer jüdischen großbürgerlichen Familie ein psychologisch genaues, zeitgeschichtlich exaktes, zudem außerordentlich spannendes Portrait über Deutschland in den Jahren 1932/33, zur Zeit der Machtergreifung Hitlers, zu zeichnen.
Der Film gehört nach meiner Auffassung zu den Klassikern der deutschen Filmgeschichte und reiht sich nahtlos ein in die Liga hochkarätiger Produktionen wie "Holocaust" oder "Schindlers Liste".
Die Produktion ist bis in die kleinsten Rollen grandios besetzt. Zu sehen sind ist die erste Garde deutscher Schauspieler, darunter Wolfgang Kieling, Michael Degen, Rosel Zech und Gerd Haucke.
Beim Zuschauen ist man immer wieder versucht zu denken, dass man so eine Geschichte nur aus der Retrospektive schreiben kann. Aber diese Vorahnung der Geschichte - Feuchtwanger schrieb "Die Geschwister Oppermann" im französischen Exil von April bis September 1933 - lässt einen zweifeln an Menschen, die von alledem damals "nichts wußten".
Selten zuvor ist deutsche Geschichte so packend und gleichzeitig authentisch aufbereitet worden. Eine Sternstunde deutscher Filmkunst.
|
Um Himmels Willen - 1. Staffel (4 DVDs) Jutta Speidel, Fritz Wepper, Rosel Zech DVD, 3. April 2006 Verkaufsrang: 13397 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Um Himmels Willen - Staffel 1 (4 DVDs), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 22.02.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Klosterklamotte mit engagierter Gottesdienerin (Sr Lotte)... 5 von 5 Punkten ... politschem Windhund (Wöller) und unvermeidlichem Abteigespenst (Mutter Oberin). Diese Serie funktioniert wie ein Boulevardschwank durch die festgelgte Rollenverteilung in der die Charaktere untereineinander wie ein Zähnchen ins andere greifen. Sämtliche weltlichen und clerikalen Probleme sind diesen Nonnen nicht fremd. Immer und überall wird forsch zu Werke gegangen und Probleme in Kaltental lassen sich mit Tatkraft, Mutterwitz und kleinen Mauscheleien zum Wohlgefallen aller aus der beinah heilen Welt schaffen. Das Aufeinandertreffen Lottes und Wöllers entbehrt dabei weder Situationskomik noch Schlagfertigkeit und machen das ganze zu einem leicht verdaulichen Genuss. Bei Gott, dieses stets mit einem Augenzwinkern aber nie ganz ernst zu nehmende Kräftemessen zwischen einer Nonne und einem Bürgermeister ist anregend wie der hausdestillierte Klostergeist, eine willkommene Abwechslung vom Alltag, die bestens unterhält!
Weitere Kundenmeinungen |
Um Himmels Willen - Staffel 4 (4 DVDs) Jutta Speidel, Fritz Wepper, Rosel Zech, Andrea Wildner DVD, 25. Januar 2007 Verkaufsrang: 20080 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Um Himmels Willen - Staffel 4 Folge 40-52 (4 DVDs), USK/FSK: 12+ VÃ-Datum: 25.01.07
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 1.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
entäuscht von DVD Film 1 von 5 Punkten ich bin sehr entäuscht dass diese Film nicht Untertitel für Hörgeschädigte dabei. Ich habe alles Zurückgeschcikt. Ich finde es ja komisch, weil im ARD Filme immer Untertitel dabei ist. Warum nicht bei DVD untertitel nicht dabei ist? warummmmmmmmmmmmmmmmmmmmmmm .. |
Um Himmels Willen - 2. Staffel (4 DVDs) Jutta Speidel, Fritz Wepper, Rosel Zech DVD, 7. September 2006 Verkaufsrang: 12312 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Um Himmels Willen - Staffel 2 (4 DVDs), USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 07.09.06
|
Um Himmels Willen - 3. Staffel (4 DVDs) Jutta Speidel, Fritz Wepper, Rosel Zech DVD, 2. November 2006 Verkaufsrang: 23518 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Eurovideo Um Himmels Willen - Season 3, USK/FSK: 6+ VÃ-Datum: 02.11.06
|
Salmonberries K. D. Lang, Rosel Zech, Chuck Connors Videokassette, 28. November 1994 Verkaufsrang: 3062
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
- - - 5 von 5 Punkten Beeindruckender Film. Seltsam. Bizarr. Ich finde nicht die richtigen Worte. Ein stiller Film. Manche Szenen nur geprägt von der eisigen Landschaft Alaskas. Stille. Manchal rieselt "Barefoot" auf einen herab. Oder andere schöne musikalische Untermalung. Sicher kein Film für die breite Masse. Keine triviale Unterhaltung. Aber genial. genial.
Seltsam... 2 von 5 Punkten ...ist gar kein Ausdruck für diesen Film. Ist schon ne Weile her, dass ich ihn gesehen hab, aber trotz allem, und gerade auch wegen der zwei Rezensionen, die schon eher einseitig sind, dachte ich mir, ich sollte meine -abweichende- Meinung kundtun...also: Gut, K.D. Lang (die ja sowieso wirklich eine Augenweide ist, bzw. in 'Salmonberries';-) bringt schon eine aussergewöhnliche schauspielerische Leistung, gemessen an der schon beschriebenen Szenerie, die wirklich besonders anmutet. Auf der anderen Seite ist der Film keineswegs einfach, und teilweise auch ziemlich öde. Die 'Roswitha' hätte ich mir auch anders vorgestellt, und ihre Art, wie sie eine Deutsche darstellt, entspricht 100prozentig dem Klischee, das das Ausland von 'uns' hat. Ganz davon zu schweigen, dass sie K.D., die irgendwann mal 'Kotzebu' getauft wurde (von wem hab ich vergessen), gegen Mitte des Films auf einmal 'BuBu' nennt, und das mindestens 10mal pro Szene. OK, das mag übertrieben sein, und meine Rezension ist auch nicht besonders dezidiert, aber das liegt ganz einfach daran, dass der Film ZU seltsam ist. Surrealismus hin oder her, er ist nicht künstlerisch oder anspruchsvoll genug, als dass er es sich leisten könnte, überhaupt GARkeine Unterhaltung zu bieten. Wegen der schönen Bilder gibts aber noch 2 Sterne meinerseits (meine Empfehlung: ausleihen und den Ton wegschalten;-).
Klassiker 5 von 5 Punkten Dieser Film ist ein echter Klassiker. Mit betörend-deprimierenden Aufnahmen des Eises und dem traurig dahersäuselnden "Barefoot" (der Track der hier im Film etwa den Stellenwert einnimmt den "My Heart will go on" in Titanic hat) setzt Percy Adlon hier einen Film jenseits des Mainstream in Szene, der sicher nicht jedermanns Sache ist, aber dafür eine echte Perle unter Lesbenfilmen darstellt. Mit einigen surrealistischen Elementen innerhalb der Erzählung bekommt der Film etwas ungemein kauziges, was aber aufgrund der grandiosen Darstellerkünste der beiden Hauptdarstellerinnen überhaupt nicht ins Gewicht fällt. Dieser Film ist sicher nichts für laue Popcornabende sondern verlangt einem als Zuschauerin schon etwas ab. Es lohnt sich aber auf jeden Fall!
Liebe im Land der Husky's 5 von 5 Punkten Zwei Frauen, unterschiedlicher, wie sie kaum sein können, treffen in der Kälte Alaskas in einer Bibliothek aufeinander. k.d.lang spielt ein Eskimo?-Findelkind, der frau/man nicht gleich ansieht, das sich in dem Pelz überhaupt eine Frau verbirgt, auf der Suche nach ihrer Herkunft begegnet sie der etwas seltsamen Bibliothekarin Roswitha (eindrucksvoll gespielt von Rosel Zech) die sie seit ihrer ersten Begegnung gedanklich nicht mehr los lässt. Auf der Spurensuche nach beider Vergangenheit, Roswitha geflüchtet aus Ost-Berlin kommen sie sich in einer höchst angespannten Situation körperlich näher. Ein Film in warmen Bildern, wie frau/man es von Percy Adlons Filmen gewohnt ist |
Die Sehnsucht der Veronika Voss Rosel Zech, Hilmar Thate, Cornelia Froboess DVD, 18. Mai 2004 Verkaufsrang: 26179 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Arthaus Die Sehnsucht der Veronika Voss, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 18.05.04
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
Fassbinders bitterer Abgesang auf die noch junge Bundesrepublik... 5 von 5 Punkten Fassbinders vorletzter Film "Die Sehnsucht der Veronika Voss" wurde 1982 mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. Er bildet Abschluss seiner s.g. BRD-Trilogie, zu der auch "Die Ehe der Maria Braun" und "Lola" gezählt werden und ist wahrscheinlich auch seine bitterste Abrechnung mit den Befindlichkeiten der jungen BRD. Ein geniales Drehbuch verbindet sowohl die Themen "Nazivergangenheit" und "Gier und Verbrechen im Wirtschaftswunderland" zu einer Einheit, die durch die tragische Geschichte eines vergessenen Altstars aus dem 3. Reich zusammengehalten wird und sich zu einem Krimi ohne Happyend und Aufklärung entwickelt. Veronika Voss profitierte wohl im 3. Reich, im Wirtschaftswunder-Deutschland ist sie hilflos und verloren. Veronika Voss ist auch dem Schicksal der Sybille Schmitz nachempfunden und wurde von Fassbinder stellenweise fast schon wie eine Hommage an Wilders "Sunset Boulevard" inszeniert.
Die wunderbar komponierten Kamerabilder von Xaver Schwarzenberger verstärken diesen Eindruck.
Rosel Zech spielt die dem Untergang geweihte, drogensüchtige und suizidale Diva, Hilmar Thate den unbedarften Sportreporter, der Veronika Voss kennenlernt, Cornelia Froboess seine Freundin, die ihn liebt und auf Gegenliebe hofft, die Schwärmerei zu der Voss duldet und Annemarie Düringer, die berühmte Burgtheaterschauspielerin spielt Dr. Katz, die grosszügig morphiumverteilende Ärztin und eiskalte, skrupellose Repräsentantin der neuen BRD in den 50er Jahren.
Weitere Kundenmeinungen |
Die letzte Rettung Michael Degen, Johannes Brandrup, Rosel Zech, Iris Junik DVD, 3. Dezember 2007 Verkaufsrang: 46431 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Guter Film, nicht mehr und auch nicht weniger!!! 5 von 5 Punkten Also ich bin von diesem Film sehr begeistert. Mir gefallen sowohl die Schauspieler, als auch die Charaktere etc. Ein Geheimtipp besonders für alle Iris Junik Fans. Denn in diesem Film zeigt sie viel nackte Haut. Ich kann diesen Film nur empfehlen. Er ist von Anfang an gut und spannend. Kauft euch diesen Film. Ihr werdet es nicht bereuen. |
Salmonberries [UK-Import] K.D. Lang, Rosel Zech, Chuck Connors, Jane Lind, Oscar Kawagley Videokassette, 14. September 1992 Verkaufsrang: 21448
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 4 Bewertungen)
- - - 5 von 5 Punkten Beeindruckender Film. Seltsam. Bizarr. Ich finde nicht die richtigen Worte. Ein stiller Film. Manche Szenen nur geprägt von der eisigen Landschaft Alaskas. Stille. Manchal rieselt "Barefoot" auf einen herab. Oder andere schöne musikalische Untermalung. Sicher kein Film für die breite Masse. Keine triviale Unterhaltung. Aber genial. genial.
Seltsam... 2 von 5 Punkten ...ist gar kein Ausdruck für diesen Film. Ist schon ne Weile her, dass ich ihn gesehen hab, aber trotz allem, und gerade auch wegen der zwei Rezensionen, die schon eher einseitig sind, dachte ich mir, ich sollte meine -abweichende- Meinung kundtun...also: Gut, K.D. Lang (die ja sowieso wirklich eine Augenweide ist, bzw. in 'Salmonberries';-) bringt schon eine aussergewöhnliche schauspielerische Leistung, gemessen an der schon beschriebenen Szenerie, die wirklich besonders anmutet. Auf der anderen Seite ist der Film keineswegs einfach, und teilweise auch ziemlich öde. Die 'Roswitha' hätte ich mir auch anders vorgestellt, und ihre Art, wie sie eine Deutsche darstellt, entspricht 100prozentig dem Klischee, das das Ausland von 'uns' hat. Ganz davon zu schweigen, dass sie K.D., die irgendwann mal 'Kotzebu' getauft wurde (von wem hab ich vergessen), gegen Mitte des Films auf einmal 'BuBu' nennt, und das mindestens 10mal pro Szene. OK, das mag übertrieben sein, und meine Rezension ist auch nicht besonders dezidiert, aber das liegt ganz einfach daran, dass der Film ZU seltsam ist. Surrealismus hin oder her, er ist nicht künstlerisch oder anspruchsvoll genug, als dass er es sich leisten könnte, überhaupt GARkeine Unterhaltung zu bieten. Wegen der schönen Bilder gibts aber noch 2 Sterne meinerseits (meine Empfehlung: ausleihen und den Ton wegschalten;-).
Klassiker 5 von 5 Punkten Dieser Film ist ein echter Klassiker. Mit betörend-deprimierenden Aufnahmen des Eises und dem traurig dahersäuselnden "Barefoot" (der Track der hier im Film etwa den Stellenwert einnimmt den "My Heart will go on" in Titanic hat) setzt Percy Adlon hier einen Film jenseits des Mainstream in Szene, der sicher nicht jedermanns Sache ist, aber dafür eine echte Perle unter Lesbenfilmen darstellt. Mit einigen surrealistischen Elementen innerhalb der Erzählung bekommt der Film etwas ungemein kauziges, was aber aufgrund der grandiosen Darstellerkünste der beiden Hauptdarstellerinnen überhaupt nicht ins Gewicht fällt. Dieser Film ist sicher nichts für laue Popcornabende sondern verlangt einem als Zuschauerin schon etwas ab. Es lohnt sich aber auf jeden Fall!
Liebe im Land der Husky's 5 von 5 Punkten Zwei Frauen, unterschiedlicher, wie sie kaum sein können, treffen in der Kälte Alaskas in einer Bibliothek aufeinander. k.d.lang spielt ein Eskimo?-Findelkind, der frau/man nicht gleich ansieht, das sich in dem Pelz überhaupt eine Frau verbirgt, auf der Suche nach ihrer Herkunft begegnet sie der etwas seltsamen Bibliothekarin Roswitha (eindrucksvoll gespielt von Rosel Zech) die sie seit ihrer ersten Begegnung gedanklich nicht mehr los lässt. Auf der Spurensuche nach beider Vergangenheit, Roswitha geflüchtet aus Ost-Berlin kommen sie sich in einer höchst angespannten Situation körperlich näher. Ein Film in warmen Bildern, wie frau/man es von Percy Adlons Filmen gewohnt ist |
Hemingway - Teil 1-4 Fiona Fullerton, Lisa Banes, Stacy Keach, Marisa Berenson, Josephine Chaplin Videokassette Verkaufsrang: 12860
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 1 Bewertung)
Sicherlich ein guter Einstieg 4 von 5 Punkten Dieses TV Opus ist sicherlich ein sehr guter anfang, den Mann Ernest Hemingway mit seinem Leben darzustellen. Es ist aber auch gleichzeitig die "offizielle" Version seines Lebens. Was hat ihn wirklich bewegt? Wie hat er wirklich gelebt? Warum handelte er so wie es kam? Diese Fragen werden sicherlich nicht so ganz beantwortet. Als Unterhaltung sicherlich geeignet, auch als Ersteinstieg in dieses Thema. Dann hilft jedoch nur noch die Literatur weiter. Schauspielerisch sowie von der Regie gut gelungen, excellente Besetzung und eine schluessige Story... auf jeden Fall sehenswert für alle Hemingway-Fans |
Fabrik der Offiziere Manfred Zapatka, Thomas Holtzmann, Karl Walter Diess, Sigmar Solbach, Harald Dietl Videokassette Verkaufsrang: 20885
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Fabrik der Offiziere - heute 5 von 5 Punkten Lange Jahre war ich in einer modernen "Fabrik der Offiziere" der Bundeswehr tätig. Dieser Film beschreibt eine Offiziersschule der Wehrmacht - und diesen Schultyp gibt es heute noch. Für Offiziere und Portepeeträger der Bundeswehr ein absolutes "Deja vu Erlebnis". Der Film könnte auch heute spielen, klammert man die Gerichtsbarkeit aus und konzentriert sich auf den Schulbetrieb. Ich habe mich selbst in diesem Film wiedergefunden.
eindrucksvoller Film 5 von 5 Punkten Tja, wie soll man ein Video rezensieren, dass es bei amazon und auch sonst nicht gibt !! na ja ich habe den Film in seiner Langfassung gesehen und fand erstaunlich, dass Deutsche Schauspieler, die sonst nur bei solchen Kulturhöhen wie Traumschiff oder Dr. hick, der man dem die FRauen nicht trauen" hier mitgespielt haben. Das Thema wird jedenfalls in der Langfassung sehr differenziert gezeigt, insb. wird deutlich, wieviel miese Charakterschweine es auch in der ach so anständigen Deutschen Wehrmacht gegeben hat. |
 | Seiten: 1 |  |
|

|