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| DVDs: Zhang Ziyi | Kundenmeinungen Kurzbeschreibungen Inhaltsangaben | |
Die Geisha Zhang Ziyi, Ken Watanabe, Michelle Yeoh, Gong Li DVD, 19. Mai 2006 Verkaufsrang: 2500 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 1997 präsentierte Autor Arthur Golden in seinem Roman Die Geisha die unwiderstehliche, mitreißende Geschichte einer verborgenen Welt. Das überwältigende romantische Epos war zwei Jahre lang auf der Bestsellerliste der New York Times verzeichnet, wurde allein auf Englisch über vier Millionen Mal verkauft und in 32 Sprachen übersetzt. Jetzt bringen Regisseur und Oscar-Kandidat Rob Marshall ("Chicago") sowie die Produzenten Lucy Fisher & Douglas Wick und Steven Spielberg die fesselnde Geschichte mit hochkarätiger internationaler Besetzung und preisgekrönten Mitarbeitern auf die Leinwand. Die Geschichte spielt in einer geheimnisvollen und exotischen Welt, die auch heute nichts von ihrer Faszination verloren hat. Japan vor dem Zweiten Weltkrieg: Ein Kind muss seine mittellose Familie verlassen, um als Hausmädchen in einem Geisha-Haus Geld zu verdienen. Obwohl ihm eine intrigante Rivalin das Leben zur Hölle macht, blüht das Mädchen auf und wird als legendäre Geisha Sayuri berühmt. Der schönen und gebildeten Sayuri liegen die mächtigsten Männer ihrer Zeit zu Füßen, doch heimlich liebt sie den einen Mann, der ihr versagt bleibt... Die Geisha beginnt 1929, als sich die goldene Ära der Geishas ihrem Ende zuneigte. Die Geschichte erzählt vom Niedergang einer Epoche und spielt in einem fiktiven Hanamachi oder Geisha-Viertel. Als Sayuri (Ziyi Zhang) diese verborgene Welt kennen lernt, macht man ihr klar, dass sie weder über ihr Schicksal noch über ihre Liebe selbst bestimmen darf. Unterwiesen wird sie von der legendären Geisha Mameha (Michelle Yeoh), die genau weiß, dass es in der engen Beziehung zu einem Stammgast oder Danna bestimmte Grenzen gibt. Deshalb bringt sie Sayuri bei, ihre Gefühle stets im Griff zu behalten. Im Gegensatz zu ihrer trotzigen Rivalin Hatsumomo (Gong Li) weiß Mameha, dass keine wahre Geisha es sich leisten kann, ihrer Leidenschaft für einen Mann nachzugeben. Dennoch kann Sayuri niemals vergessen, wie sie als Kind einmal unerwartet liebenswürdig und gütig behandelt wurde. Diese Erinnerung erscheint ihr wie eine Fata Morgana, gibt ihr aber Halt in den Jahren schwerer Prüfungen. Rückblickend erinnert sie sich an "ein kleines Mädchen, das viel mehr Mut aufbrachte, als ihr selbst bewusst war". Und sie fasst zusammen: "Hier geht es nicht um die Memoiren einer Kaiserin oder Königin. Diese Memoiren sind von anderer Art."
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 84 Bewertungen)
Meisterwerk aus einer anderen Welt 5 von 5 Punkten In diesem Film erzählt die kleine Chiyo von ihrem Leben. Sie spricht über ihre erste Liebe, Intrigen in ihrer Vergangenheit und den Weg zur Unterhaltungskünstlerin Nummer eins in Japan: die Geisha.
In jungen Jahren wird Chiyo an ein Geishahhaus weit entfernt von ihrer Heimat verkauft. Gemeinsam mit iher Schwester, die ein schlimmeres Schicksal als sie ertragen hat, will sie flüchten. Aber das Schicksal hält andere Tore für sie offen. In einer Nacht verschwindet ihre Schwester ohne sie. Chiyo ist am boden zerstört. Sie bleibt alleine zurück und wird in ihrem neuem Zuhause von der Ober-Geisha, Hatsumumo, dort immer nur geärgert.
Eines Tages trifft sie ihre große Liebe auf einer Brücke, den viel älteren Herrn Direktor.
Obwohl sie anfangs nur ein Putzmädchen ist, wird Chiyo von der berühmtesten Geisha unter ihre Fitiche genommen. Im Wettstreit mit Hastumumo wird sie zur meist gefragtesten Frau Japans.
Aber als Geisha bleibt die Liebe im hintersten Winkel des Körpers. Wird sie den Direktor jemals heiraten?
Grandioser Film. Farben und Musik verdienen die Schulnote 1! Die Story ist einfach, schadet dem Film aber in keiner Weise.
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House of Flying Daggers (Einzel-DVD) Takeshi Kaneshiro, Andy Lau, Zhang Ziyi DVD, 7. Juli 2005 Verkaufsrang: 3688 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Niemand nutzt Farben wie der chinesische Regisseur Zhang Yimou - Filme wie Rote Laterne oder Hero sind trotz ihrer Unterschiede in Sachen Stimmung und Inhalt in kräftige, strahlende Schattierungen von Rot, Blau, Gelb und Grün getaucht. House of Flying Daggers bildet da keine Ausnahme: die spektakulären Actionszenen würden - wenn sie nicht in einer derartigen bildgewaltigen Choreografie inszeniert worden wären - wie wenig mehr als eine Entschuldigung für jene lebhaften Farben wirken, die über die Leinwand rauschen. Die Regierungsbeamten Leo und Jin (die asiatischen Superstars Andy Lau und Takeshi Kaneshiro) wollen eine rebellische Untergrundorganisation namens "House of Flying Daggers" (benannt nach ihrer favorisierten Waffe, einer gebogenen Klinge, die durch die Luft fliegt wie ein Bumerang) zerstören. Die einzige Möglichkeit, die Rebellen zu finden, ist eine blinde Frau namens Mei (Ziyi Zhang, Tiger & Dragon), die selbst ein paar tödliche Kung-Fu-Tricks beherrscht. Als Möchtegern-Rebellen verkleidet, begleitet Jin Mei durch beeindruckende Wälder und Felder, welche sich in blutige Schlachtfelder verwandeln, als die beiden von Soldaten angegriffen werden. Während Pfeile und Bambusspeere durch die Luft fliegen, wenden sich Mei, Jin und Leo auf überraschende Art und Weise gegen einander - immer angetrieben von Leidenschaft und Ehre. Zhangs vorher gehender Action-/Kunstfilm Hero verringerte das Tempo zu Gunsten der visuellen Eindrücke, wobei House of Flying Daggers eine kraftvolle Balance zwischen ästhetischem Glanz und beeindruckenden Schwertkämpfen gelingt. -Bret Fetzer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 55 Bewertungen)
Wundervoll 5 von 5 Punkten Dieser Film ist einfach ein Augenschmaus.
Die Farben, die Musik, die Kleider und die Story passen einfach perfekt.
Dieser Film ist ein Muss für jeden Asia-Film-Liebhaber!
Selbst wenn der Film schon zu Ende ist träumt man noch von den atemberaubenden Szenen.
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Tiger & Dragon (Einzel-DVD) Chow Yun-Fat, Michelle Yeoh, Zhang Ziyi DVD, 1. Mai 2005 Verkaufsrang: 5591 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden 400 Jahre alt ist das wertvolle Schwert, das den beiden Martial-Arts-Kriegern Li Mu Bai und Yu Shu Lien gestohlen wird. Nach einer atemberaubenden Verfolgungsjagd quer ber die Dcher findet Lien heraus, wer der m Dieb ist Jen, die schne, wilde Gouverneurs-Tochter bewundert seit langem das freie und unabhngige Leben der Schwertkmpfer. Mit der legendren Waffe will sich Jen ein freies Leben erkmpfen...
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 11 Bewertungen)
ein schwerkraftloser Film 5 von 5 Punkten kaum ein anderer Regisseur hat so unterschiedliche Filme gedreht wie Ang Lee - Eisnacht; Brokeback Mountain; Sense and Sensibility; Tiger and Dragon - was die Filme eint: Jeder ist perfekt gemacht, jeder von ihnen zieht den Zuschauer auf eine andere Art in seinen Bann. Hier sind es in erster Linie die Kampfszenen, die das Besondere, Eigene des Films ausmachen. Akteure, die die Schwerkraft nicht mehr kennen, die sich wie tanzende Kraniche bewegen, die mühelos die Wände hinaufeilen, von einem Dach zum anderen fliegen. Vieles läßt sich hier mit der Choreografie der Matrixfilme vergleichen - nur ist hier alles unvergleichlich tänzerischer, weniger martialisch. Das zweite wichtige Element sind die Landschaften - zunächst karge Wüstengebiete, zum Schluß ist alles grün. Worum geht es? Um die wirklich wichtigen Dinge: Die Liebe, die Freiheit, um den Kampf sein eigenes Leben zu führen. Unbedingt sehenswert!
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Heimweg - The Road Home Zhang Ziyi, Sun Honglei, Zheng Hao DVD, 10. Juli 2001 Verkaufsrang: 5835 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Nach vielen Jahren kehrt der junge Geschäftsmann Luo Yusheng in seine Heimatprovinz zurück, da sein Vater gestorben ist. Die Mutter besteht darauf, den Leichnam nach alter Sitte in das Heimatdorf zu tragen. Kein einfaches Unterfangen, war der verstorbene Gatte doch ein höchst umstrittener Lehrer, immer im Konflikt mit der Partei und ihren Funktionären. Doch Luo Yusheng ist entschlossen, seine Mutter bei ihrem Vorhaben gegen alle Widerstände zu unterstützen.
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 34 Bewertungen)
"Die Freiheit, sich zu verlieben, war ungewöhnlich." 5 von 5 Punkten "Meine Mutter war die erste, die das tat"
Unglaublich liebenswert und sympathisch fließt, vor dem realitätsnah gezeigten, historischen Hintergrund der schwierigen Wandlung der chinesischen Gesellschaft, dieses feine und persönliche Melodram über eine große Liebe und die Tradition der Familie ohne viele Dialoge, Rührseligkeit oder gar Kitsch auf poetische und romantische Weise und durch seine einfache Wahrhaftigkeit unaufhaltsam in die Gemüter und Herzen der Zuschauer.
Wunderschöne und zugleich schmerzende Szenen von audiovisueller Brillanz im Wechsel eines pastelligem Schwarz/Weiß der Gegenwart und einer grandioser Farbenpracht der Vergangenheit berauschen in ihrer Einfachheit sowie atemberaubender Schönheit und faszinierenden Andersartigkeit und zaubern mit ihrer Thematik von Trauer, Fürsorge, Dankbarkeit, Sehnsucht und Liebe zutiefst beeindruckende Emotionen und feinfühligste Momente auf die Leinwand.
... eine leise Filmperle über eine "bestimmte Auffassung von Schönheit" [Zhang Yimou] und eine besondere Art von Liebe
1999 - WO DE FU QIN MU QIN (Originaltitel)
Produzent : Zhao Yu
Regie : Zhang Yimou
Drehbuch : Bao Shi
Kamera : Hou Yong
Musik : San Bao
Schnitt : Zhai Ru
Besetzung
* Zhang Ziyi : Zhao Di : junge Frau
* Zhao Yuelin : Zhao Di : alte Frau
* Zheng Hao : Luo Changyu
* Sun Honglei : Luo Yusheng
* Li Bin : Großmutter
* Zhang Zhongxi : Handwerker
* Sung Wengcheng : Bürgermeister : junger Mann
* Chang Guifa : Bürgermeister : alter Mann
* Ji Bo : Tischler : junger Mann
* Liu Qi : Tischler : alter Mann
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Hero [Blu-ray] Jet Li, Tony Leung Chiu-wai, Maggie Cheung, Zhang Ziyi Blu-ray, 9. November 2007 Verkaufsrang: 4047 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wenn man sich daran erinnert, dass Zhang Yimou nun schon seit Jahren vor allem kleinere Filme über das moderne Leben sowohl in Peking als auch in der chinesischen Provinz gedreht hat, dann überrascht einen seine Martial-Arts-Oper Hero zunächst einmal. Sie scheint nicht so recht in das Werk des wohl berühmtesten Filmemachers der Volksrepublik zu passen. Schließlich hat er bisher eher realistische Töne angeschlagen. Selbst seine Ausflüge ins Genre, seine historischen Dramen und der eine Gangsterfilm, an dem er sich versucht hat, waren letztlich stärker seinen Ideen von der Welt und dem Kino als den Konventionen ihrer Gattungen verpflichtet. Aber auf der anderen Seite war Zhangs Realismus nie einfach nur der Versuch, sich die Wirklichkeit mimetisch anzueignen, er hat stattdessen immer mit den Mitteln des Kinos, den Möglichkeiten von Kolorierung und Kolorit, auf sie reagiert. Dieses Spiel mit Formen und Farben treibt nun Hero auf die Spitze. Wie schon Chen Kaiges Der Kaiser und sein Attentäter spielt auch Hero in der Zeit, in der der Herrscher von Qin (Chen Dao Ming) die sieben Königreiche Chinas durch Kriege und Intrigen vereinigt hat. Es ist die wohl am stärksten von Legenden umwobene Epoche in der chinesischen Geschichte. Und anders als Chen, der die Mythen und Geschichten aus dieser Zeit in die Form einer Shakespeare'schen Tragödie gegossen hat, spielt Zhang Yimou ganz bewusst mit der Aura des Irrealen und Fantastischen, die diese Ära umgibt. Ein namenloser Krieger (Jet Li) kommt an den Hof des Königs und verkündet ihm, dass er dessen drei gefährlichste Feinde getötet habe. Der Herrscher gibt sich allerdings nicht mit der ersten Erzählung des Fremden zufrieden und so muss der Kämpfer, der eigentlich ein kleiner Beamter ist, immer wieder von neuem mit seiner Darstellung der Ereignisse ansetzen. In vier Rückblenden, denen er jeweils eine Farbe als dominierenden Grundton zugeordnet hat, entfaltet Zhang Yimou eine ganz eigene Legende von Pflicht und Verrat, Liebe und Idealismus. Hero entzieht sich dabei jeder eindeutigen Lesart. Einige Kritiker haben in ihm eine Art von Lehrstück gesehen, das jeden Missbrauch von Macht rechtfertigt. Doch dem steht alleine schon Zhangs Metaphysik der Gewalt entgegen, nach der es das höchste Ziel jedes Kriegers sein muss, das Schwert und den Kampf hinter sich zu lassen. Zhang treibt die Ideen des Martial-Arts-Kinos weiter als nahezu alle seine Vorgänger. Seine von Ang Lees Tiger & Dragon inspirierten Choreografien, vor allem die Kämpfe zwischen Jet Li auf der einen und Maggie Cheung oder Tony Leung auf der anderen Seite, transzendieren schließlich sogar das Körperliche. In Christopher Doyles Bildern manifestiert sich so erstmals im Kino die gesamte spirituelle Dimension der Martial-Arts-Techniken. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 127 Bewertungen)
best Yimou ever!! 5 von 5 Punkten best Yimou movie ever! almost perfect in every way. just love it!
of course you have to see it in Chinese! watching this in German is such a loss of atmosphere, so DON'T!!
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Tiger & Dragon - Der Beginn einer Legende (2 DVDs) Chow Yun-Fat, Michelle Yeoh, Zhang Ziyi DVD, 6. November 2001 Verkaufsrang: 7192 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden "Hongkong-Wuxia-Filme" sind Kampfsportfantasien, in denen schlechte Schauspieler, Slapstick-Humor und lächerliche Handlungen in kunstvoll inszenierte Kampfszenen einfließen, in denen wiederum die Charaktere buchstäblich fliegen können. Im Film Tiger & Dragon gibt es keinen Mangel an atemberaubenden Kämpfen. Er besitzt aber auch die dramatische Seele einer griechischen Tragödie und den Umfang einer monumentalen Liebesgeschichte. Dies ist das Werk des Regisseurs Ang Lee, der als Jugendlicher beim Anschauen von Wuxia-Filmen sein Herz für den Film entdeckte und der Tiger & Dragon als Tribut an das Genre drehte. Um Wuxia über seine B-Movie-Ursprünge zu heben und dessen Reiz für das Publikum zu erhöhen, tat Lee zwei wichtige Dinge. Erstens versammelte er eine Allstar-Mannschaft talentierter Schauspieler, in der er die berühmten asiatischen Darsteller Chow Yun-fat und Michelle Yeoh mit dem beeindruckenden, charismatischen Newcomer Zhang Ziyi zusammenführte. Hinter den Kulissen setzte Lee den Kameramann Peter Pau ein und den legendären Kampfsport-Choreografen Yuen Wo-ping, der außerhalb Asiens hauptsächlich für seine Arbeit für The Matrix bekannt ist. Zweitens adaptierte er für den Film einen chinesischen Abenteuerroman von Wang Du Lu und konzentrierte sich dabei nicht auf die Suche nach dem "Das grüne Schicksal" genannten legendären Schwert, sondern vielmehr auf den Kampf seiner weiblichen Hauptfiguren gegen gesellschaftliche Verpflichtungen. In seinen Händen werden die obligatorischen Kampfszenen zu einer neuen Ausdrucksform für die individuellen Stimmungen seiner Charaktere und deren Konflikte mit der Gesellschaft und miteinander. Das Filmen selbst erforderte immense Anstrengungen von allen Beteiligten. Chow und Yeoh mussten Mandarin-Chinesisch lernen, das Lee dem sonst üblichen Kantonesisch vorzog, um dem Film eine klassischere, lyrischere Stimmung zu verleihen. Die erstaunlichen Kampfszenen zwischen Jen (Zhang) und Yu Shu Lien (Yeoh) auf den Dächern sowie zwischen Jen und Li Mu Bai (Chow) auf den Ästen eines Bambushains erforderten wochenlange Anstrengungen mit Draht und Gurten. Das Endergebnis ist eine nahtlose Mischung aus Action, Liebe und Gesellschaftskritik in einem populistischen Film, der - wie sein junger Star Zhang - mit balletthafter Grazie und Würde schwebt. -Eugene Wei
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 76 Bewertungen)
Li Mu Bai, heirate mich!! 5 von 5 Punkten Was für ein Erlebnis!! Das ich jemals für einen Film schwärmen würde, der auch nur im entferntesten an Martial Arts/Kung Fu Filme u.ä. erinnert, hätte ich nie gedacht. Aber "Tiger & Dragon" ist so viel mehr! Fantastische Bilder, eine hochkomplexe Story, wunderbare Schauspieler, tolle Kostüme, herrliche Filmmusik, selbst die Kapfszenen sind unterhaltsam..... eine duch und durch zeitlose und im besten Sinne internationale Geschichte!
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The Banquet (Special Edition, 2 DVDs, Steelbook) Ge You, Zhang Ziyi, Zhou Xun DVD, 6. Juni 2008 Verkaufsrang: 8249 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Banquet, The - Special Edition DV
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 7 Bewertungen)
Kein Film für Jedermann 5 von 5 Punkten Der Film ist ein cineastisches Meisterwerk, was seines gleichen sucht. Die Bildgewalt in den Film ist absolut meisterhaft und das jede Sekunde. Hinzu kommt ein gewaltiger Soundtrack der sowohl klassisch westliche und auch asiatische Musik verschmelzt. Die Geschichte ist bitter böse und wird ziemlich gut erzählt, ohne sich bei den ganzen Intrigen zu verheddern. Das ganze mag vielleicht hin und wieder ein wenig schwer fällig sein, aber das ist auch so beabsichtigt. Der Film ist ein einziges Kunstwerk, an den es einfach nicht viel zu meckern gibt. Für den Normal-Zuschauer der aber nur ein wenig unterhaltet werden möchte ist dieser Film nicht wirklich was ... dafür wiegt er zu schwer. Die Kampf-Cinematography ist zwar nicht gleichmäßig wie bei einen klassischen Wuxia verteilt und ist auch nicht der Schwerpunkt des Films, aber wenn sie vorkommt, kommt sie erstmal lange und ausgiebig vor und vor allem so genial wie kaum wo anders.
Popkorn Kino ist es nicht. Mich hat er unterhalten, aber das ist dann wohl er subjektiv zu beurteilen.
Des weiteren sieht der Film nicht nur schön aus, sondern hat auch eine gute Geschichte, aber auch das mag jeder wohl anders sehen. Aber er hat definitiv ein wohl durchdachte Geschichte (basierend auf Hamlet).
Der Film ist gut, aber eben nicht gerade leicht verdaulich . Wie eine Pizza mit zehn Käseschichten.
Auf jeden Fall ein sehr sehenswerter Film.
Zur DVD:
Das Bild der deutschen DVD ist ebenso wie die britische DVD links und rechts beschnitten auf das Format 1,85:1 gestutzt (Das sieht man sehr stark... es fehlt viel vom Bild). Damit ist die DVD für mich gestorben und ich bleibe bei der HK-DVD.
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House of Flying Daggers (Premium Edition, 2 DVDs) Takeshi Kaneshiro, Andy Lau, Zhang Ziyi DVD, 7. Juli 2005 Verkaufsrang: 17000 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Niemand nutzt Farben wie der chinesische Regisseur Zhang Yimou. Filme wie "Rote Laterne" oder Hero sind trotz ihrer Unterschiede in Sachen Stimmung und Inhalt in kräftige, strahlende Schattierungen von Rot, Blau, Gelb und Grün getaucht. House of Flying Daggers bildet da keine Ausnahme: die spektakulären Actionszenen würden - wenn sie nicht in einer derartigen bildgewaltigen Choreografie inszeniert worden wären - wie wenig mehr als eine Entschuldigung für jene lebhaften Farben wirken, die über die Leinwand rauschen. Die Regierungsbeamten Leo und Jin (die asiatischen Superstars Andy Lau und Takeshi Kaneshiro) wollen eine rebellische Untergrundorganisation namens "House of Flying Daggers" (benannt nach ihrer favorisierten Waffe, einer gebogenen Klinge, die durch die Luft fliegt wie ein Bumerang) zerstören. Die einzige Möglichkeit, die Rebellen zu finden, ist eine blinde Frau namens Mei (Ziyi Zhang), die selbst ein paar tödliche Kung-Fu-Tricks beherrscht. Als Möchtegern-Rebellen verkleidet, begleitet Jin Mei durch beeindruckende Wälder und Felder, welche sich in blutige Schlachtfelder verwandeln, als die beiden von Soldaten angegriffen werden. Während Pfeile und Bambusspeere durch die Luft fliegen, wenden sich Mei, Jin und Leo auf überraschende Art und Weise gegen einander - immer angetrieben von Leidenschaft und Ehre. Zhangs vorher gehender Action-/Kunstfilm Hero verringerte das Tempo zu Gunsten der visuellen Eindrücke, wobei House of Flying Daggers eine kraftvolle Balance zwischen ästhetischem Glanz und beeindruckenden Schwertkämpfen gelingt.-Bret Fetzer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 35 Bewertungen)
Absoluter Top Film 5 von 5 Punkten Also ich kann die vorherigen Bewertungen echt nicht verstehen.
Es handet sich hier um einen absoluten TOP Film!
Wer Filme wie Tiger&Dragon oder Hero mag wird auch an diesem hier seine Freude haben.
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Hero [HD DVD] Jet Li, Tony Leung Chiu-wai, Maggie Cheung, Zhang Ziyi HD DVD, 12. Oktober 2007 Verkaufsrang: 25747 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Wenn man sich daran erinnert, dass Zhang Yimou nun schon seit Jahren vor allem kleinere Filme über das moderne Leben sowohl in Peking als auch in der chinesischen Provinz gedreht hat, dann überrascht einen seine Martial-Arts-Oper Hero zunächst einmal. Sie scheint nicht so recht in das Werk des wohl berühmtesten Filmemachers der Volksrepublik zu passen. Schließlich hat er bisher eher realistische Töne angeschlagen. Selbst seine Ausflüge ins Genre, seine historischen Dramen und der eine Gangsterfilm, an dem er sich versucht hat, waren letztlich stärker seinen Ideen von der Welt und dem Kino als den Konventionen ihrer Gattungen verpflichtet. Aber auf der anderen Seite war Zhangs Realismus nie einfach nur der Versuch, sich die Wirklichkeit mimetisch anzueignen, er hat stattdessen immer mit den Mitteln des Kinos, den Möglichkeiten von Kolorierung und Kolorit, auf sie reagiert. Dieses Spiel mit Formen und Farben treibt nun Hero auf die Spitze. Wie schon Chen Kaiges Der Kaiser und sein Attentäter spielt auch Hero in der Zeit, in der der Herrscher von Qin (Chen Dao Ming) die sieben Königreiche Chinas durch Kriege und Intrigen vereinigt hat. Es ist die wohl am stärksten von Legenden umwobene Epoche in der chinesischen Geschichte. Und anders als Chen, der die Mythen und Geschichten aus dieser Zeit in die Form einer Shakespeare'schen Tragödie gegossen hat, spielt Zhang Yimou ganz bewusst mit der Aura des Irrealen und Fantastischen, die diese Ära umgibt. Ein namenloser Krieger (Jet Li) kommt an den Hof des Königs und verkündet ihm, dass er dessen drei gefährlichste Feinde getötet habe. Der Herrscher gibt sich allerdings nicht mit der ersten Erzählung des Fremden zufrieden und so muss der Kämpfer, der eigentlich ein kleiner Beamter ist, immer wieder von neuem mit seiner Darstellung der Ereignisse ansetzen. In vier Rückblenden, denen er jeweils eine Farbe als dominierenden Grundton zugeordnet hat, entfaltet Zhang Yimou eine ganz eigene Legende von Pflicht und Verrat, Liebe und Idealismus. Hero entzieht sich dabei jeder eindeutigen Lesart. Einige Kritiker haben in ihm eine Art von Lehrstück gesehen, das jeden Missbrauch von Macht rechtfertigt. Doch dem steht alleine schon Zhangs Metaphysik der Gewalt entgegen, nach der es das höchste Ziel jedes Kriegers sein muss, das Schwert und den Kampf hinter sich zu lassen. Zhang treibt die Ideen des Martial-Arts-Kinos weiter als nahezu alle seine Vorgänger. Seine von Ang Lees Tiger & Dragon inspirierten Choreografien, vor allem die Kämpfe zwischen Jet Li auf der einen und Maggie Cheung oder Tony Leung auf der anderen Seite, transzendieren schließlich sogar das Körperliche. In Christopher Doyles Bildern manifestiert sich so erstmals im Kino die gesamte spirituelle Dimension der Martial-Arts-Techniken. -Sascha Westphal
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 127 Bewertungen)
best Yimou ever!! 5 von 5 Punkten best Yimou movie ever! almost perfect in every way. just love it!
of course you have to see it in Chinese! watching this in German is such a loss of atmosphere, so DON'T!!
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Crouching Tiger, Hidden Dragon (WS) [UK IMPORT] Chow Yun-Fat, Michelle Yeon, Zhang Ziyi, Chang Chen DVD, 19. Juni 2001 Verkaufsrang: 36899 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar! "Hongkong-Wuxia-Filme" sind Kampfsportfantasien, in denen schlechte Schauspieler, Slapstick-Humor und lächerliche Handlungen in kunstvoll inszenierte Kampfszenen einfließen, in denen wiederum die Charaktere buchstäblich fliegen können. Im Film Tiger & Dragon gibt es keinen Mangel an atemberaubenden Kämpfen. Er besitzt aber auch die dramatische Seele einer griechischen Tragödie und den Umfang einer monumentalen Liebesgeschichte. Dies ist das Werk des Regisseurs Ang Lee, der als Jugendlicher beim Anschauen von Wuxia-Filmen sein Herz für den Film entdeckte und der Tiger & Dragon als Tribut an das Genre drehte. Um Wuxia über seine B-Movie-Ursprünge zu heben und dessen Reiz für das Publikum zu erhöhen, tat Lee zwei wichtige Dinge. Erstens versammelte er eine Allstar-Mannschaft talentierter Schauspieler, in der er die berühmten asiatischen Darsteller Chow Yun-fat und Michelle Yeoh mit dem beeindruckenden, charismatischen Newcomer Zhang Ziyi zusammenführte. Hinter den Kulissen setzte Lee den Kameramann Peter Pau ein und den legendären Kampfsport-Choreografen Yuen Wo-ping, der außerhalb Asiens hauptsächlich für seine Arbeit für The Matrix bekannt ist. Zweitens adaptierte er für den Film einen chinesischen Abenteuerroman von Wang Du Lu und konzentrierte sich dabei nicht auf die Suche nach dem "Das grüne Schicksal" genannten legendären Schwert, sondern vielmehr auf den Kampf seiner weiblichen Hauptfiguren gegen gesellschaftliche Verpflichtungen. In seinen Händen werden die obligatorischen Kampfszenen zu einer neuen Ausdrucksform für die individuellen Stimmungen seiner Charaktere und deren Konflikte mit der Gesellschaft und miteinander. Das Filmen selbst erforderte immense Anstrengungen von allen Beteiligten. Chow und Yeoh mussten Mandarin-Chinesisch lernen, das Lee dem sonst üblichen Kantonesisch vorzog, um dem Film eine klassischere, lyrischere Stimmung zu verleihen. Die erstaunlichen Kampfszenen zwischen Jen (Zhang) und Yu Shu Lien (Yeoh) auf den Dächern sowie zwischen Jen und Li Mu Bai (Chow) auf den Ästen eines Bambushains erforderten wochenlange Anstrengungen mit Draht und Gurten. Das Endergebnis ist eine nahtlose Mischung aus Action, Liebe und Gesellschaftskritik in einem populistischen Film, der - wie sein junger Star Zhang - mit balletthafter Grazie und Würde schwebt. -Eugene Wei
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 76 Bewertungen)
Li Mu Bai, heirate mich!! 5 von 5 Punkten Was für ein Erlebnis!! Das ich jemals für einen Film schwärmen würde, der auch nur im entferntesten an Martial Arts/Kung Fu Filme u.ä. erinnert, hätte ich nie gedacht. Aber "Tiger & Dragon" ist so viel mehr! Fantastische Bilder, eine hochkomplexe Story, wunderbare Schauspieler, tolle Kostüme, herrliche Filmmusik, selbst die Kapfszenen sind unterhaltsam..... eine duch und durch zeitlose und im besten Sinne internationale Geschichte!
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Tiger & Dragon (2 DVDs) Chow Yun-Fat, Michelle Yeoh, Zhang Ziyi, Chang Chen DVD, 6. November 2001 Verkaufsrang: 31519 "Hongkong-Wuxia-Filme" sind Kampfsportfantasien, in denen schlechte Schauspieler, Slapstick-Humor und lächerliche Handlungen in kunstvoll inszenierte Kampfszenen einfließen, in denen wiederum die Charaktere buchstäblich fliegen können. Im Film Tiger & Dragon gibt es keinen Mangel an atemberaubenden Kämpfen. Er besitzt aber auch die dramatische Seele einer griechischen Tragödie und den Umfang einer monumentalen Liebesgeschichte. Dies ist das Werk des Regisseurs Ang Lee, der als Jugendlicher beim Anschauen von Wuxia-Filmen sein Herz für den Film entdeckte und der Tiger & Dragon als Tribut an das Genre drehte. Um Wuxia über seine B-Movie-Ursprünge zu heben und dessen Reiz für das Publikum zu erhöhen, tat Lee zwei wichtige Dinge. Erstens versammelte er eine Allstar-Mannschaft talentierter Schauspieler, in der er die berühmten asiatischen Darsteller Chow Yun-fat und Michelle Yeoh mit dem beeindruckenden, charismatischen Newcomer Zhang Ziyi zusammenführte. Hinter den Kulissen setzte Lee den Kameramann Peter Pau ein und den legendären Kampfsport-Choreografen Yuen Wo-ping, der außerhalb Asiens hauptsächlich für seine Arbeit für The Matrix bekannt ist. Zweitens adaptierte er für den Film einen chinesischen Abenteuerroman von Wang Du Lu und konzentrierte sich dabei nicht auf die Suche nach dem "Das grüne Schicksal" genannten legendären Schwert, sondern vielmehr auf den Kampf seiner weiblichen Hauptfiguren gegen gesellschaftliche Verpflichtungen. In seinen Händen werden die obligatorischen Kampfszenen zu einer neuen Ausdrucksform für die individuellen Stimmungen seiner Charaktere und deren Konflikte mit der Gesellschaft und miteinander. Das Filmen selbst erforderte immense Anstrengungen von allen Beteiligten. Chow und Yeoh mussten Mandarin-Chinesisch lernen, das Lee dem sonst üblichen Kantonesisch vorzog, um dem Film eine klassischere, lyrischere Stimmung zu verleihen. Die erstaunlichen Kampfszenen zwischen Jen (Zhang) und Yu Shu Lien (Yeoh) auf den Dächern sowie zwischen Jen und Li Mu Bai (Chow) auf den Ästen eines Bambushains erforderten wochenlange Anstrengungen mit Draht und Gurten. Das Endergebnis ist eine nahtlose Mischung aus Action, Liebe und Gesellschaftskritik in einem populistischen Film, der - wie sein junger Star Zhang - mit balletthafter Grazie und Würde schwebt. -Eugene Wei
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 13 Bewertungen)
Märchen, Gedicht, Sinfonie, Gemälde, Kunstwerk 5 von 5 Punkten "Kauernder Tiger, verborgener Drache" ist ein umstrittenes Filmkunstwerk: verlacht, gehasst - geliebt, umjubelt. Er ist ein außergewöhnliches Experiment des Regisseurs Ang Lee, der darin nicht nur einen Klassiker der chinesischen Schwertkämpfer-Literatur verfilmt, sondern auch eigene, abenteuerliche und etwas verrückte Ideen seiner taiwanesischen Kindheitsträume umsetzt, wie eine Verfolgungsjagd durch die Baumwipfel eines Bambuswalds. In einer historisch-mythologisch-märchenhaften Vision von China möchte der Schwertkämpf Li Mu Bai Frieden in der Liebe mit seiner Mitstreiterin Yu Shu Lien finden, obwohl er noch nicht den Mord seines Meisters an dessen Mörderin Jade Fuchs rächen konnte. Darum verschenkt er sein legendäres "Jadenes Himmelsschwert". Doch so einfach geht es nicht. Das Schwert wird geklaut. Später wird er auch auf Jade Fuchs treffen. Parallel zur uneingestandenen Liebesgeschichte zwischen Li Mu Bai und Yu Shu Lien entwickelt sich eine Freundschaft zwischen Yu Shu Lien und der Gouverneurstochter Jen, die den Banditen Lo liebt, aber mit einem hohen Beamten verheiratet werden soll. Neben Lo liebt Jen ganz besonders ihre eigene Freiheit, was die ganze Geschichte mitbestimmt. Insgesamt ist der Film nach Aussage des Regisseurs Ang Lee eine Mischung aus chinesischen, manchmal auch klischeehaften Elementen, aber auch aus Elementen, die einem internationalen Publikum verständlicher sind. "Tiger & Dragon" wird man nur dann schätzen und eventuell lieben, wenn man sich auf die für uns fremde Bildersprache einlässt. Am gewöhnungsbedürftigsten ist, dass die Kämpfer auch durch die Luft fliegen können - für einen Historienfilm natürlich ein Unding, in einem Märchen, einem Mythos, einer Fantasie - und das ist "Tiger & Dragon" - aber nur verbildlichter Ausdruck einer Geisteshaltung, die sich wie Fliegen "anfühlt", was man als "Naturüberwindung" oder "Geisteskraft" interpretieren könnte. Man darf also keinen gewöhnlichen Martial-Arts-Actionfilm erwarten. Dann würde man über weite Strecken hinweg gelangweilt, immerhin aber auch mit ein paar Bonbons getröstet, die sich locker mit Matrix messen können (der Choreograph von "Matrix" und "Tiger & Dragon" ist ein und derselbe). Nicht unberechtigt werden manche unsauber umgesetze Flug-Szenen kritisiert, in denen die Darsteller während eines langen Sprungs oder Flugs durch unnötige Trittbewegungen auffallen. Das irritiert mich auch. Ich denke aber, Regisseur und Choreograph - beide absolute Könner! - haben das willentlich durchgehen lassen. Vielleicht wollte Ang Lee keinen "geleckt"-perfekten Film, sondern einen mit Schönheitsfehlern. Das kennt man ja auch z.B. von Fotografen, die an ihren Modellen gerade kleine "Makel" und "Fehler" schätzen statt langweilige Makellosigkeit und Perfektion, die es sowieso nicht geben kann. Bemerkenswert ist auch, dass die Kämpfe in "Tiger & Dragon" ohne Computertechnik (also ganz anders als in "Matrix") auskommen. Umso mehr hält man den Atem an, gerade beim großen Kampf zwischen Yu Shu Lien und Jen, dem Martial-Arts-Highlight des Films und vielleicht auch der Filmgeschichte. Neben den packend choreographierten Kämpfen und den zwei Liebesgeschichten der vier Hauptfiguren darf eine große Portion Verrat, Rache, Abenteuer, Dramatik und Tragik natürlich nicht fehlen. Der ganze Film hat zudem auch noch eine stark philosophische Note: Zen, Suche nach Frieden und Glück, aber auch Philosophiekritik, ebenso wie Heldentumskritik. Die oscarprämierte Filmmusik ist wunderschön. Kein geringerer als der chinesische Star-Komponist Tan Dun hat sie komponiert. Der berühmte Cellist Yo-Yo Ma verzaubert zusätzlich mit herzzerreißenden Solo-Partien. Deren chinesische Namen dürfen nicht darüber hinweg täuschen, dass es sich bei ihnen um international renommierte Musiker handelt! Und die Filmmusik spricht für sich - buchstäblich, denn sie verleiht manchen Schlüsselszenen und damit dem gesamten Film eine andere Stimmung und damit eine andere Aussage, als Handlung und Bilder allein vermuten ließen. Oscars gab es für die Kamera, die Musik, das Produktions- und Kostümdesign sowie für den besten fremdsprachigen Film, außerdem sechs weitere Oscar-Nominierungen, u.a. für den besten Film und für die Regie. Gegenüber "Gladiator", dem Oscar-Gewinner für den besten Film 2000, würde ich Tiger & Dragon tausendmal vorziehen (und "Gladiator" mit 3 Sternen glücklich sein lassen). Dieser Film wird alle begeistern, die China, Mythos, Märchen, Fantasie, Liebe, Zen, Martial Arts, Abenteuer, Stille und Andacht, Musikgenuss, Bilderpracht, Spannung, Dramatik, Tragik, Gewalt und Tod sowie alle anderen Aspekte, die mir nun nicht einfallen, in einer meisterhaften Verbindung auf sich wirken lassen wollen.
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Memoirs Of A Geisha [UK IMPORT] Ziyi Zhang, Ken Watanabe, Michelle Yeoh, Koji Yakusho, Gong Li DVD, 5. Juni 2006 Verkaufsrang: 41432 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 5.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 2 Bewertungen)
Bildertraum 5 von 5 Punkten Ich bedauere es, diesen Film nicht im Kino auf einer großen Leinwand gesehen zu haben, denn seine Bilder sind ein Traum. "Die Geisha" ist einer der am besten fotografierten Filme, die ich bis dato gesehen habe. Die Liebe zum Detail, die ruhige und dezente Kameraführung sowie die Auswahl der Großaufnahmen und Totalen ist bemerkenswert.
Bereits das Buch hat mich von Anfang gefesselt, und ich finde die Umsetzung in den Film gut gelungen. Zwar fehlen einige Erzählstränge des Buches, der Film jedoch vermittelt trotzdem einen "kompletten" Eindruck.
Die Geschichte, die hier erzählt wird, setzt m.E. schon ein gewisses Grundinteresse an der japanischen Sicht der Dinge, des Lebens und dem japanischen Menschenbild voraus. Mithin ist es eine Liebesgeschichte, die sicherlich weit von unseren europäischen Denk- und Empfindungswelten abweicht. Aber gerade darin liegt der Zauber des Buches und des Filmes. Beide vermögen den Leser bzw. den Zuschauer mitzunehmen auf eine Reise in eine andere Kultur mit anderen Werten, einer anderen Ästhetik und anderen Sichtweisen.
Den Film zu sehen, war ein Hochgenuss, der Film einer von der Sorte, die man sich immer mal wieder in einer bestimmten Stimmung ansehen kann und wird.
Etwas Besonderes... 5 von 5 Punkten ... ist dieser Film schon. Seine Ausstattung ist glamourös, die Darsteller (wenn es auch Chinesinnen sind) spielen ihre Rolle perfekt, man meint, man hätte echte Geishas vor sich. Der Film beginnt, ähnlich dem Buch, in einem Fischerdorf, wo die kleine Chiyo eine Unterhaltung zwischen Herrn Tanaka und ihrem Vater beobachten kann. Im nächsten Moment wird sie aus ihrer Familie gerissen, zusammen mit ihrer Schwester, denn die Eltern haben beide Kinder verkauft. Chiyo, verängstigt und irrtiert von den vielen Eindrücken, die auf sie während der Fahrt in einer dunklen Nacht einwirken, klammert sich hilflos an die ältere Schwester Satsu. Doch schon im nächsten Moment wird sie von ihrer Schwester fortgerissen, als die Kutsche vor einer Okiya (das Haus, in dem Geishas wohnen/leben) hält und Chiyo reingezerrt wird. Sie hat keine Wahl. Kürbisköpfchen ist ein anderes Mädchen, das auch in der Okiya lebt und bereits auf die Gesiha-Schule geschickt wird. Zusammen gehen sie zur Schule, lernen und freunden sich dann auch an. Allerdings gibt es ein großes Problem: Die bekannteste Geisha in ganz Gion ist Hatsumomo, der das größte Zimmer im Haus gehört. Sie wittert in Chiyo mögliche Konkurrenz, die sie von Anfang an ausschalten will. Da kommt es ihr gerade recht, dass sie erfährt, wo Chiyos Schwester ist. Nachdem sie Chiyo das Versprechen abverlangt, alles zu tun, was sie will, sagt sie ihr, wo Satsu ist. Da Satsu in einem Vergnügungsvirtel als Prostituierte arbeiten muss, hat sie vor zu fliehen, doch Chiyo schafft es nicht bis zum Treffpunkt. Alle Hoffnungen, dass aus Chiyo mal eine Geisha wird, scheinen damit zunichte gemacht. Doch Hatsumomo hat eine starke Konkurrenz draußen in den Teehäusern: Mameha. Keine Geisha hat jemals so viel Geld mit ihrer Mizuage (Verlust der Jungfräulichkeit an den Höchstbietenden) verdient wie Mameha. Sie erbarmt sich der kleinen Chiyo und nimmt sie als ihre Schwester auf. Als aus Chiyo die Geisha Sayuri wird, hat sich vieles verändert: Sie wird berühmt, bringt ihrer Okiya viel Geld. So wird durch ihre Adoption durch die Mutter der Okiya ihre Freundschaft zu Kürbisköpfchen (die nun die Schwester von Hatsumomo ist) zerstört. Sayuri erduldet alle Qualen mit viel Kraft, die sie aus der heimlichen Liebe zum Direktor bezieht, der ihr als kleines Kind auf der Brücke Mut machte. Diese Hoffnung gibt ihr immer wieder Stärke. Doch Memeha hatte sie eindringlich gewarnt, sich nie der Leidenschaft zu einem Mann hinzugeben, erst recht nicht, wenn er nicht ihr danna (Gönner) ist. So muss Sayuri über Jahre hinweg ihre Gefühle verbergen... Dieser Film räumt endlich endgültig auf mit der westlichen Vorstellung einer Geisha. Denn Geisha bedeutet eigentlich nichts anderes als "Künstlerin" und das waren diese Frauen auch. Sie hatten Einfluss auf die größten männlichen Persönlichkeiten ihrer Zeit und waren äußerst gebildet und künstlerisch begabt, sowohl in Konversation, als auch Tanz und Musik. Wahrscheinlich wurde die westliche Vorstellung, dass Geishas so etwas wie Edelhuren seien, von der Nachkriegszeit geprägt, in der sich alle Frauen auf der Straße in seidenen Kimonos Geisha nennen konnten. Denn solche Frauen "unterhielten" dann die Amerikaner, bei denen wohl diese Art der Unterhaltung durch unechte Geishas den Endruck hinterließ, Geishas wären Vergnügungs-Spielzeuge. Wirklich, der Film überzeugt bis zum Ende, ist kein bisschen langweilig. Sogar meinem Freund hat er gefallen und das will was heißen, nämlich dass es kein "Weiberfilm" ist, sondern einer, der jeden begeistern kann. |
Tiger & Dragon - Der Beginn einer Legende - SZ-Cinemathek Chow Yun-Fat, Michelle Yeoh, Zhang Ziyi DVD, 30. April 2005 Verkaufsrang: 37978 Gewöhnlich versandfertig in 24 Stunden Tiger and Dragon. DVD-Video AV Scharfe Schwerter - wilde Kämpfer
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 5 Bewertungen)
ein schwerkraftloser Film 5 von 5 Punkten kaum ein anderer Regisseur hat so unterschiedliche Filme gedreht wie Ang Lee - Eisnacht; Brokeback Mountain; Sense and Sensibility; Tiger and Dragon - was die Filme eint: Jeder ist perfekt gemacht, jeder von ihnen zieht den Zuschauer auf eine andere Art in seinen Bann. Hier sind es in erster Linie die Kampfszenen, die das Besondere, Eigene des Films ausmachen. Akteure, die die Schwerkraft nicht mehr kennen, die sich wie tanzende Kraniche bewegen, die mühelos die Wände hinaufeilen, von einem Dach zum anderen fliegen. Vieles läßt sich hier mit der Choreografie der Matrixfilme vergleichen - nur ist hier alles unvergleichlich tänzerischer, weniger martialisch. Das zweite wichtige Element sind die Landschaften - zunächst karge Wüstengebiete, zum Schluß ist alles grün. Worum geht es? Um die wirklich wichtigen Dinge: Die Liebe, die Freiheit, um den Kampf sein eigenes Leben zu führen. Unbedingt sehenswert!
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Crouching Tiger, Hidden Dragon [UK IMPORT] Chow Yun-Fat, Michelle Yeon, Zhang Ziyi, Chang Chen Videokassette, 8. Januar 2002 Verkaufsrang: 11418 "Hongkong-Wuxia-Filme" sind Kampfsportfantasien, in denen schlechte Schauspieler, Slapstick-Humor und lächerliche Handlungen in kunstvoll inszenierte Kampfszenen einfließen, in denen wiederum die Charaktere buchstäblich fliegen können. Im Film Tiger & Dragon gibt es keinen Mangel an atemberaubenden Kämpfen. Er besitzt aber auch die dramatische Seele einer griechischen Tragödie und den Umfang einer monumentalen Liebesgeschichte. Dies ist das Werk des Regisseurs Ang Lee, der als Jugendlicher beim Anschauen von Wuxia-Filmen sein Herz für den Film entdeckte und der Tiger & Dragon als Tribut an das Genre drehte. Um Wuxia über seine B-Movie-Ursprünge zu heben und dessen Reiz für das Publikum zu erhöhen, tat Lee zwei wichtige Dinge. Erstens versammelte er eine Allstar-Mannschaft talentierter Schauspieler, in der er die berühmten asiatischen Darsteller Chow Yun-fat und Michelle Yeoh mit dem beeindruckenden, charismatischen Newcomer Zhang Ziyi zusammenführte. Hinter den Kulissen setzte Lee den Kameramann Peter Pau ein und den legendären Kampfsport-Choreografen Yuen Wo-ping, der außerhalb Asiens hauptsächlich für seine Arbeit für The Matrix bekannt ist. Zweitens adaptierte er für den Film einen chinesischen Abenteuerroman von Wang Du Lu und konzentrierte sich dabei nicht auf die Suche nach dem "Das grüne Schicksal" genannten legendären Schwert, sondern vielmehr auf den Kampf seiner weiblichen Hauptfiguren gegen gesellschaftliche Verpflichtungen. In seinen Händen werden die obligatorischen Kampfszenen zu einer neuen Ausdrucksform für die individuellen Stimmungen seiner Charaktere und deren Konflikte mit der Gesellschaft und miteinander. Das Filmen selbst erforderte immense Anstrengungen von allen Beteiligten. Chow und Yeoh mussten Mandarin-Chinesisch lernen, das Lee dem sonst üblichen Kantonesisch vorzog, um dem Film eine klassischere, lyrischere Stimmung zu verleihen. Die erstaunlichen Kampfszenen zwischen Jen (Zhang) und Yu Shu Lien (Yeoh) auf den Dächern sowie zwischen Jen und Li Mu Bai (Chow) auf den Ästen eines Bambushains erforderten wochenlange Anstrengungen mit Draht und Gurten. Das Endergebnis ist eine nahtlose Mischung aus Action, Liebe und Gesellschaftskritik in einem populistischen Film, der - wie sein junger Star Zhang - mit balletthafter Grazie und Würde schwebt. -Eugene Wei
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 4.0 von 5.00 Punkten (Insgesamt 76 Bewertungen)
Li Mu Bai, heirate mich!! 5 von 5 Punkten Was für ein Erlebnis!! Das ich jemals für einen Film schwärmen würde, der auch nur im entferntesten an Martial Arts/Kung Fu Filme u.ä. erinnert, hätte ich nie gedacht. Aber "Tiger & Dragon" ist so viel mehr! Fantastische Bilder, eine hochkomplexe Story, wunderbare Schauspieler, tolle Kostüme, herrliche Filmmusik, selbst die Kapfszenen sind unterhaltsam..... eine duch und durch zeitlose und im besten Sinne internationale Geschichte!
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2046/In The Mood For Love [UK IMPORT] Tony Leung Chiu Wai, Maggie Cheung, Gong Li, Takuya Kimura, Faye Wong DVD, 23. Mai 2005 Verkaufsrang: 67848 Der Artikel ist bald verfügbar. Sichern Sie sich jetzt Ihr Exemplar!
Kundenmeinungen (Wiedergabe von Amazon.de, s.u.): Durchschnittliche Gesamt-Bewertung: 3.5 von 5.00 Punkten (Insgesamt 22 Bewertungen)
Ermüdent 1 von 5 Punkten Ich habe mir wunder was von diesem Film versprochen aber leider war das eine ziemliche Enttäuschung auf der ganzen Linie.
Ich habe nur drauf gewartet bis der Film endlich zu ende ist.
Dieser Film ist nur für leute mit Schlafstörungen zu empehlen!!
Eignet sich perfekt zum einschlafen *gähn*
Zurücklehnen und genießen 4 von 5 Punkten Der Journalist und Schriftsteller Chow fliegt im Jahre 1966 von Singapur nach Hongkong. In einem Hotel inspiriert ihn eine ehemalige Bekannte, die in dem Zimmer "2046" wohnt, einen Roman zu schreiben. In diesem erotischen Roman, der in der Zukunft spielt, verarbeitet Chow seine Erfahrungen, ganz besonders die mit seinen weiblichen Bekanntschaften. Doch auch während dem Schreiben trifft er neue Frauen, die ihren Einfluss auf ihn haben. So versinkt Chow in einem Strudel von Gefühlen, Leidenschaften und Erinnerungen...
In Wong Kar Wais (etwas anderem) Liebesfilm "2046" geht es vereinfacht gesagt um einen Mann und seine Beziehungen zu Frauen. "2046" ist zwar ein eigenständiger Film, vereint aber frühere Werke des Regisseurs Wong Kar Wai, wie z.B. "In the Mood for Love" oder "Days of Being Wild". Wie es aus dem Making of hervorgeht. Auch wenn sich mir die Handlung nicht zu hundert Prozent erschlossen hat und dies mein erster Film des Regisseurs war, hat mich "2046" dennoch auf Anhieb überzeugt.
Es sind nicht nur die tollen Schauspieler, wie z.B. Tony Leung ("Infernal Affairs") oder Zhang Ziyi ("Hero") oder die wunderbar passende Musik zu den atemberaubenden Bildern, die diesen Film besonders machen, sondern auch diese leicht melancholische Stimmung, die der Film rüberbringt. "2046" strotzt nicht unbedingt vor Spannung, sondern verläuft konstant über die zwei Stunden, in denen die Handlung zwischen den 60er Jahren und der fiktiven Zukunft des Schriftstellers Chow springt. Die Teile des Films, die in der Zukunft spielen, sind noch ein Stück bildgewaltiger als der Rest des Films, aber auch skurriler und abstrakter. Das Bonus-Material bietet zwar einen kleinen Einblick hinter die Kulissen, ist aber weiter nicht sehr informativ. Ich kann diesen Film nur weiterempfehlen, aber mit der Einschränkung, dass er wohl nur für die Leute geeignet ist, die auch mal Wert auf Kunstvolles legen und nicht nur auf Kommerzielles.
DVD 1:
- Hauptfilm
DVD2:
- Making of (ca. 34 min.)
- Trailer
- B-Roll (ca. 3min.)
- Interview mit Zhang Ziyi (ca. 12 min.)
Eigentlich ganz gut 4 von 5 Punkten Aber ein Kind ab zwölf Jahren wird daran keinen Gefallen finden, weil es den Inhalt gar nicht kapiert. Aber es ist kein aufregendes und auch kein die Sittlichkeit gefährdendes Teil, danach wird ja wohl heute ausschließlich die Alterseinstufung vorgenommen.
Filme dieser Art - mehr oder weniger zufällige Beziehungen von Menschen untereinander - kann man leicht mies machen oder auch mit ein paar klugen Floskeln hochjubeln. So hat dieser Film nicht unbedingt eine klare Handlungsstruktur. Die Figuren werden nicht erklärt, sondern sind einfach da und bald merkt der entweder schnell gelangweilte oder auch interessierte Zuschauer, dass es irgendwie schon um Liebe geht. Alles tröpfelt so dahin und man kann sich das oder jenes als interessant herauspicken oder schließlich desinteressiert abschalten.
Der Protagonist Chow Mo-wan ist Schriftsteller. Er lebt im Honkong der 60er Jahre des vorigen Jahrhunderts. Er schreibt an einem Roman über das Jahr 2046, was nicht zufällig auch die Nummer seines Zimmers ist.
Dabei erinnert er sich an die drei sein Leben bestimmenden Frauen und alles geht kreuz und quer, so dass ein kurzes Einnicken den Handlungsstrang total wirr werden lässt. Also, besser ist es, hellwach den Plot zu verfolgen oder sich die DVD erst gar nicht anzusehen.
Natürlich gibt es kein wirkliches Ende oder einen Abschluss. Alles passiert irgendwie und keiner kann es oder will es erklären.
Insgesamt eine Häufung von Geschichten, die allesamt etwas in Bezug auf LIEBE demjenigen sagen, der genau hinsieht und mitdenkt.
Auffällig für mich ist die darstellerische Leistung sämtlicher Schauspieler, die alleine den Film tragen. Wer sich einen Film erarbeiten möchte, für den ist das der richtige. HMcM
Verworrene Geschichte in atemberaubend schönen Bildern erzählt 4 von 5 Punkten 2046, das gemeinsam mit Wong Kar Wais "Days of Being Wild" (1991) und dem grandiosen und in Cannes 2000 gleich mit zwei Auszeichnungen geehrten "In the Mood for Love" eine Trilogie bildet, entführt uns ein letztes Mal in das Hong Kong der 60er Jahre. Erzählt wird die Geschichte von Chow Mo-wan (Tony Leung). Nachdem dessen verzweifelte Liebe zu Su Li-zhen (Maggie Cheung) ein tragisches Ende nahm, treibt er sich mit unzähligen Frauen herum und weigert sich, eine Beziehung zu einer Frau aufzubauen, trauert er in Wahrheit noch immer seiner verlorenen Liebe nach...
Wong Kar Wai inszeniert mit 2046 einen Bilderreigen, wie man ihn wohl noch nie gesehen hat. Mit Bildern von atemberaubender Schönheit illustriert er das melancholische Finale seiner 60er-Jahre-Trilogie. Christopher Doyle, der schon "In the Mood for Love" mit seiner Kameraführung ein unfassbares Ambiente verlieh, zeigt auch hier sein Können.
Obwohl ein audio-visuelles Meisterwerk, kann 2046, anders als sein Vorgänger, jedoch nicht auf ganzer Linie überzeugen. Die Handlung ist dafür zu verworren und ohne den Vorgänger zu kennen schlichtweg unverständlich. Besonders die Figur des Chow wirkt ohne das Wissen um sein gebrochenes Herz wie ein selbstverliebter, frauenverachtender Fiesling, sodass eine Identifikation zu Anfang schwer gemacht wird.
Dennoch ist dieser Film zu empfehlen - Die Schönheit der Bilder allein rechtfertigt einen Kauf. Auch die schauspielerischen Leistungen, allen voran Zhang Ziyis als naive und verletzliche Prostituierte Bai Ling, sind grandios.
Hypnotic 5 von 5 Punkten A film about the past, future and present is certainly not easy to master. Although the futuristic part is too robotic, the overall impact the film has is significant and remarkable. Not only Tony Leung chooses to escape the present time, the film doesn't pass through the present age either. It's another metaphor that we all dwell on the past and future trying to escape the present age, forget it as much as possible, for it's too bitter to taste and think about.
Apart from the tragic feeling, the film imposes time and space metaphor. Tony Leung basically lives in the past and future with all his love and sentiment put in these two non-existent time/space. He has no present life in this sense. The 2046 space, though not realistically existing in the film, is actually somewhere in the mind of people. Everyone in the film has such a space in his/her mind, and so are we all. We don't recognize it only because we don't want to admit it.
The main part of the story where Tony Leung gets caught with Zhang Zi Yi, is the negative contrast for Tony Leung's tragic destiny. His true love, no matter Maggie Cheung, Gong Li or Faye Wong, is only in the past or future. What he has at present is something he doesn't like, trying to escape. Now the relationship between Zhang Zi Yi and he could be so wonderful but he still doesn't have the courage to take it, instead he chooses to start an indecent relationship with her. What a jerk.
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